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DE112005000570T5 - Kniescheiben-Oberschenkelorthese - Google Patents

Kniescheiben-Oberschenkelorthese Download PDF

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DE112005000570T5
DE112005000570T5 DE112005000570T DE112005000570T DE112005000570T5 DE 112005000570 T5 DE112005000570 T5 DE 112005000570T5 DE 112005000570 T DE112005000570 T DE 112005000570T DE 112005000570 T DE112005000570 T DE 112005000570T DE 112005000570 T5 DE112005000570 T5 DE 112005000570T5
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knee
pressure cuff
kneecap
connection points
attachable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE112005000570T
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Gilmour
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Omni Life Science Inc
Original Assignee
Omni Life Science Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Omni Life Science Inc filed Critical Omni Life Science Inc
Publication of DE112005000570T5 publication Critical patent/DE112005000570T5/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F5/0123Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations for the knees
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F5/00Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
    • A61F5/01Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
    • A61F5/0102Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces specially adapted for correcting deformities of the limbs or for supporting them; Ortheses, e.g. with articulations
    • A61F2005/0132Additional features of the articulation
    • A61F2005/0172Additional features of the articulation with cushions
    • A61F2005/0176Additional features of the articulation with cushions supporting the patella

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
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Abstract

Kniescheiben-Oberschenkelorthese, aufweisend:
ein Stützelement, das derart konfiguriert ist, dass es um das Knie eines Benutzers herum zu tragen ist, wobei das Stützelement einen oberen Abschnitt, der sich über dem Knie erstreckt, und einen unteren Abschnitt aufweist, der sich unter dem Knie erstreckt;
eine Druckmanschette, die an dem Stützelement in einer Position benachbart zu wenigstens einem Abschnitt eines Umfangs der Kniescheibe des Benutzers anbringbar ist;
wobei das Stützelement eine Mehrzahl von Verbindungspunkten hat, wobei die Mehrzahl von Verbindungspunkten an wenigstens einer der gegenüberliegenden Seiten des Knies über dem Knie und unter dem Knie angeordnet sind;
eine Mehrzahl von Verbindungselementen, die zwischen der Druckmanschette und wahlweise einem der Mehrzahl von Verbindungspunkten an dem Stützelement anbringbar sind; und
wobei die Druckmanschette über die Verbindung der Mehrzahl von Verbindungselementen mit dem wahlweise einen der Mehrzahl von Verbindungspunkten einstellbar ist, um eine Kraft auf die Kniescheibe in einer Mehrzahl von...

Description

  • HINTERGRUND
  • Gebiet der Erfindung:
  • Die Erfindung betrifft im Allgemeinen Orthesevorrichtungen, und insbesondere eine Kniescheiben-Oberschenkelorthese.
  • Beschreibung des Standes der Technik:
  • Kniescheiben-Oberschenkelorthesen werden verwendet, um Zustände des Kniescheiben-Oberschenkelgelenks zu behandeln. Dies ist das Gelenk zwischen der Kniescheibe und dem vorderen Oberschenkelgelenkkopf gerade proximal zu dem Knie. Die Kniescheibe ist ein Sesamknochen insofern, als sie innerhalb einer Sehne liegt; nämlich der Quadrizepssehne. Ihre Funktion ist es, als „Umlenkrolle" für die Sehne zu dienen, wenn sie das Kniegelenk kreuzt. Da die Kniescheibe in der Sehne liegt, wird ihre Position relativ zu der vorderen Oberschenkelfläche von der Zuglinie des Quadrizeps und von den Strukturen bestimmt, welche zu deren Halten in der Oberschenkelrinne über den Bewegungsbereich beitragen. Die häufigste Ursache von Kniescheiben-Oberschenkelschmerzen ist die Fehlführung der Kniescheibe.
  • Eine Fehlführung kann während einer Beugung oder Streckung, in leichten Fällen häufiger während der Streckung, und in schweren Fällen häufiger während der Beugung auftreten.
  • Stützen in verschiedenen Formen wurden verwendet, um die Kniescheibe stabilisieren zu helfen. Die meisten umschließen die Ränder des Gelenkabschnitts der Kniescheibe, da der obere Pol oder obere Abschnitt kein Gelenk bildet und vollständig von der Sehne eingekapselt ist, so dass eine Stütze wenig Wirkung haben kann.
  • Die meisten Mechanismen sind derart gestaltet, dass sie eine einseitige Kraft auf die Kniescheibe in der mittleren seitlichen Richtung während der Kniebewegung derart ausüben, dass eine seitliche Bewegung oder „seitliche Ablenkung" verhindert wird, welche zu einer Subluxation oder Dislokation führt.
  • Jedoch kann die Führung einer Kniescheibe bei einer Einzelperson ganz beträchtlich variieren. Eher als sich in einer linearen Auf- und Abbewegung oder mittigen und seitlichen Bewegung zu bewegen, tendiert die Kniescheibe stattdessen dazu, ihren Weg in einer generellen Auf- und Abwärtsrichtung über den Bereich der Kniebewegung zu „schlängeln". Dies wird von den Relativkräften, die von dem Quadrizeps ausgeübt werden, den Stützstrukturen, und der Form der Gelenkflächen einer Einzelperson innerhalb des Kniescheiben-Oberschenkelgelenks bestimmt.
  • Daher ist es ein Ziel der vorliegenden Erfindung, eine Orthesevorrichtung zu schaffen, welche zumindest irgendeinen Weg in Richtung der Bewältigung der Nachteile von bestehenden Konstruktionen geht, oder welche zumindest der Öffentlichkeit eine brauchbare Alternative bietet.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine Kniescheiben-Oberschenkelorthese geschaffen, die ein Stützelement und eine Druckmanschette aufweist, die geeignet ist, eine Kraft auf die Kniescheibe auszuüben, um zu einer genauen Führung der Kniescheibe während der Bewegung des Knies beizutragen. Die Positionierung der Druckmanschette gegen die Kniescheibe ist einstellbar und kann in einer erforderlichen Position relativ zu der Kniescheibe beibehalten werden, um eine gewünschte Kraft auf die Kniescheibe in einer gewünschten Richtung, einschließlich in einer mittleren-seitlichen Ebene oder Richtung und einer unteren-oberen Ebene oder Richtung aufzubringen. Vorzugsweise kann eine resultierende Kraft auf die Kniescheibe in irgendeiner Richtung in der mittleren-seitlichen Richtung, der unteren-oberen Richtung, oder irgendwelchen dazwischenliegenden Richtungen ausgeübt werden.
  • Vorzugsweise kann das Stützelement einen oberen, im Wesentlichen starren Arm und einen unteren, im Wesentlichen starren Arm aufweisen, wobei die Arme derart gelenkig miteinander verbunden sind, dass sie sich während der Bewegung des Knies relativ zueinander drehbar bewegen. Verbindungselemente und verschiedene Verbindungspunkte können verwendet werden, um die Druckmanschette direkt oder indirekt an dem oberen Arm und dem unteren Arm in einer Weise anzubringen, welche eine Einstellung der Druckmanschette relativ zu der Kniescheibe ermöglicht.
  • Vorzugsweise kann das Stützelement ferner eine flexible Hülse aufweisen, welche die starren oberen und unteren Arme abstützt oder von diesen abgestützt wird, wobei die Hülse derart angepasst ist, dass sie um das Knie des Benutzers herum angeordnet werden kann.
  • Vorzugsweise weist die Hülse ferner eine Stütze auf, die für die Lage um einen Umfang oder einen Umfangsabschnitt der Kniescheibe herum angepasst ist.
  • Vorzugsweise ist die Manschette bei der Benutzung um eine Außenfläche der Stütze herum angeordnet, um eine Kraft auf die Stütze auszuüben und daher eine Kraft auf die Kniescheibe auszuüben.
  • Vorzugsweise kann die Stütze einen Einsatz an einer zu der Kniescheibe benachbarten Innenfläche aufweisen, wobei der Einsatz ein weiches Schaumstoffmaterial ist, welches sich an die spezielle Form der Kniescheibe des einzelnen Benutzers anpasst, wenn von Manschette eine Kraft derart aufgebracht wird, dass ein verbesserter Passsitz geschaffen wird.
  • Vorzugsweise weist die Stütze eine konvexe Außenfläche auf, und die Manschette weist eine konvexe Innenfläche auf, welche mit der konvexen Stützenfläche zusammenpasst.
  • Vorzugsweise kann das Stützelement ferner einen anderen Satz von starren oberen und unteren Armen aufweisen, welche gelenkig miteinander verbunden sind, welche für die Lage an einer von dem ersten Satz von gelenkigen oberen und unteren starren Armen gegenüberliegenden Seite des Knies vorgesehen sind.
  • Vorzugsweise weist eine Ausführungsform der Manschette gemäß der Erfindung wenigstens drei Verbindungselemente auf, wobei das eine Verbindungselement mit der einen Seite der Hülse verbunden ist und zwei Verbindungselemente mit der anderen Seite der Hülse verbunden ist, wobei eines von den beiden über dem Gelenkeingriff verbunden ist und das andere unter dem Gelenkeingriff verbunden ist.
  • Eine alternative Ausführungsform der Manschette kann vier Verbindungselemente aufweisen, wobei das eine Verbindungselement direkt oder indirekt mit jedem der vier Arme verbunden ist.
  • Vorzugsweise ist die Position des Eingriffs von wenigstens einigen der Verbindungselemente einstellbar, um dadurch die auf die Kniescheibe ausgeübte Kraft einzustellen.
  • Bevorzugt weisen die Verbindungselemente einstellbare Bänder auf. Vorzugsweise sind die Bänder federnd oder elastisch.
  • Vorzugsweise ist die Anordnung der Verbindungselemente und der Arme oder Hülse derart, dass eine gewünschte Kraft oder Änderung der Kraft auf die Kniescheibe während der Beugung des Knies ausgeübt werden, und die Kraft oder Änderung der Kraft kann in einer gewünschten Richtung oder einem Bereich von Richtungen ausgeübt werden.
  • Vorzugsweise ist ein Verschluss vorgesehen, um zu ermöglichen, dass jedes Verbindungselement mit einem Arm oder einer Hülse in Eingriff gelangt.
  • Vorzugsweise weist jeder Verschluss einen Zapfen auf, welcher derart angepasst ist, dass er in einer Öffnung aufgenommen werden kann, die an dem Arm oder der Hülse vorgesehen ist, wodurch sich der Verschluss innerhalb eines Bereichs der Bewegung relativ zu dem Arm oder der Hülse drehen kann.
  • Vorzugsweise weist der Zapfen einen Vorsprung oder Kopf mit einer Form auf, welche ausgewählt ist, um zu ermöglichen, dass der Verschluss in die Öffnung in einer ersten Ausrichtung eingreifen kann, jedoch dass er nicht in der Lage ist, aus der Öffnung entfernt zu werden, wenn der Verschluss in einer zweiten wirksamen Ausrichtung ist.
  • Alternativ kann die Manschette ein relativ flexibles Teil sein, das mit der Hülse eine Einheit bildet, mit einem Abschnitt, der an einer Seite der Hülse befestigt ist, oder einem starren oberen und/oder unteren Arm an einer Seite der Hülse, und einem Paar von flexiblen Verbindungselementen, die an variablen Stellen an einer gegenüberliegenden Seite der Hülse anbringbar sind.
  • Vorzugsweise ist eines des Paares von flexiblen Verbindungselementen über der Kniescheibe anbringbar, und das andere ist unter der Kniescheibe derart anbringbar, dass die Manschette eine einstellbare Kraft auf die Kniescheibe in der zuvor genannten mittleren-seitlichen Richtung, unteren-oberen Richtung, und dazwischenliegenden Richtungen ausüben kann.
  • Weitere Aspekte der Erfindung sind aus der folgenden Beschreibung ersichtlich.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGSFIGUREN
  • Eine oder mehrere Ausführungsformen der Erfindung werden mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
  • 1 ist eine Vorderansicht einer Ausführungsform einer Kniescheiben-Oberschenkelorthese gemäß der Erfindung;
  • 2 ist eine Rückansicht der Orthese aus 1;
  • 3 ist eine Seitenansicht der Orthese aus 1;
  • 4 ist eine Draufsicht einer Ausführungsform einer Druckmanschette gemäß der Erfindung;
  • 5 ist eine Vorderansicht einer anderen Ausführungsform einer Kniescheiben-Oberschenkelorthese gemäß der Erfindung;
  • 6 ist eine perspektivische Ansicht der Orthese aus 5, welche die Struktur der Orthese benachbart zu dem Innenknie zeigt;
  • 7 ist eine perspektivische Ansicht der Orthese aus 5, welche die Struktur der Orthese benachbart zu dem Außenknie zeigt;
  • 8a und 8b stellen eine weitere Ausführungsform einer Druckmanschette gemäß der Erfindung dar;
  • 9 stellt noch eine weitere Ausführungsform einer Druckmanschette gemäß der Erfindung dar;
  • 10 ist eine Draufsicht einer anderen Ausführungsform einer Druckmanschette;
  • 11 ist eine perspektivische Explosionsansicht der Druckmanschette aus 10;
  • 12 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform einer Vierpunkt-Druckmanschette gemäß der Erfindung;
  • 13 ist eine weitere Ausführungsform einer Vierpunkt-Druckmanschette gemäß der Erfindung;
  • 14 ist eine weitere Ausführungsform einer Vierpunkt-Druckmanschette gemäß der Erfindung;
  • 15 ist eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Verbindungselements gemäß der Erfindung von oben;
  • 16 ist eine perspektivische Ansicht des Verbindungselements aus 15 von unten;
  • 17 ist eine perspektivische Explosionsansicht einer Ausführungsform eines Verschlusses und eines zugehörigen Endes eines starren Arms;
  • 19 ist eine schematische Vorderansicht einer Ausführungsform der Erfindung, die eine Manschette zeigt, die mit Paaren von oberen und unteren starren Armen in Eingriff steht;
  • 20a20c stellen eine Ausführungsform einer Stütze gemäß der Erfindung dar.
  • 21 ist eine perspektivische Ansicht der Außenknieseite einer weiteren Ausführungsform einer Kniescheiben-Oberschenkelorthese gemäß der Erfindung.
  • 22 ist eine perspektivische Ansicht einer Innenknieseite der Orthese aus 21.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG
  • Mit Bezug auf die Zeichnungsfiguren ist eine Orthesevorrichtung gemäß der Erfindung, und insbesondere eine Kniescheiben-Oberschenkelorthese mit einem Stützelement gezeigt, welches einen oder beide obere 10 und untere 12 Arme aufweisen kann, die über eine Gelenkanordnung 14 und eine Hülse 16 miteinander verbunden sind. Die oberen 10 und unteren 12 Arme sind in der bevorzugten Ausführungsform an der anderen Seite der Orthese zurückgebogen, so dass ein Paar von Armen, die über eine Gelenkanordnung verbunden sind, bei der Benutzung an jeder Seite des Knies einer Person unter Verwendung der Orthese vorgesehen ist. Versierte Fachleute erkennen, dass die Erfindung ohne Zurückbiegen der Arme 10, 12 und der Gelenkanordnung 14 an jeder Seite der Orthese ausgeführt werden könnte.
  • Die Arme 10 und 12 sind vorzugsweise aus einem im Wesentlichen starren Material, zum Beispiel einem Aluminium- oder einem Kunststoffmaterial, oder geschichteten Materialien konstruiert, die faserverstärkte Materialien oder eine Kombination aller vorhergehenden umfassen. Die Gelenkanordnung 14 kann in einer Vielfalt von unterschiedlichen Wegen konstruiert sein, die den auf dem die Erfindung betreffenden Gebiet erfahrenen Fachleuten bekannt sind, und wird üblicherweise unter Verwendung eines Niets oder Bolzens konstruiert, um einen Drehpunkt zu schaffen, der die benachbarten Enden der Arme miteinander verbindet und derart gestaltet ist, dass er den Bewegungsbereich beschränkt.
  • Die Arme 10 und 12 sind innerhalb einer geeigneten Struktur für den Eingriff von Bereichen des Beins des Benutzers benachbart zu dem Knie vorgesehen, um zu ermöglichen, dass die Orthese an dem Benutzer sicher angebracht werden kann. Daher ist in der bevorzugten Ausführungsform eine Hülse 16 vorgesehen, welche aus einem geeigneten Material, wie einem Neopren- oder elastischen Schaumstoffmaterial, konstruiert ist, so dass die Orthese mit dem Bein des Benutzers in der Nähe des Knies des Benutzers sicher und bequem in Eingriff steht. Versierte Fachleute erkennen, dass eine Anzahl von unterschiedlichen Strukturen verwendet werden kann, um die durchgehende Hülse zu ersetzen. Um die Befestigung der Hülse an dem Benutzer zu ermöglichen, sind Bänder 18 und 20 vorgesehen. Diese können ein verbindbares Gewebematerial oder Haken- und Schlaufenmaterial, wie VELCRO, aufweisen, um die Befestigung und den Eingriff zu erleichtern, jedoch können andere Befestigungsmechanismen, wie Schnallen, verwendet werden. Ein Bereich 22 der Hülse kann durch ein leichteres Material ersetzt werden oder an der Rückseite der Hülse gänzlich entfernt werden, um die Beugung zu erleichtern.
  • Die Hülse 16 weist eine Stütze 24 auf, welche geformt und positioniert ist, um zu ermöglichen, dass bei der Benutzung benachbart zu dem Rand oder Umfang des Gelenkabschnitts der Kniescheibe angelegt werden kann. Die Stütze kann aus einer Vielfalt von unterschiedlichen Materialien ausgebildet sein, jedoch ist sie in der bevorzugten Ausführungsform aus einem federnden Schaumstoff- oder Kunststoffmaterial konstruiert. Die Stütze 24 umschließt im Wesentlichen den Gelenkabschnitt der Kniescheibe in der bevorzugten Ausführungsform, könnte jedoch durchbrochen oder segmentiert sein oder nur einen ausgewählten Bereich des Gelenkabschnitts der Kniescheibe umschließen.
  • Mit Bezug auf 3 weisen die Arme 10 und 12 (oder ein Teil der Hülse oder eine andere Struktur, die an den Armen angebracht ist) eine Anzahl von Verbindungspunkten oder Anschlüssen 25, 26, 27 auf, welche in den nachfolgenden Zeichnungsfiguren ausführlicher gezeigt sind, und diese können eine Vielzahl von Formen einnehmen. Insbesondere könnten diese in einigen Ausführungsformen Velcro-Befestigungspunkte oder Schnallen aufweisen. Jedoch können in der bevorzugtesten Ausführungsform die Verbindungspunkte mit Verschlüssen verbunden werden, die an Verbindungselementen vorgesehen sind, wie unten ausführlicher beschrieben ist.
  • 4 zugewandt, ist eine Ausführungsform einer Manschette 32 mit einem Körper 34 gezeigt, welcher bei der Benutzung über die Stütze 24 gelegt werden kann, so dass eine Kraft auf die Stütze 24 ausgeübt werden kann. Der Körper 34 der Manschette 32 kann eine Vielfalt von Formen einnehmen und ist in der in 4 gezeigten Ausführungsform im Wesentlichen als „Hufeisen" geformt. Wie gezeigt, ist die Manschette 32 an den starren Armen 10, 12 über eine Mehrzahl von Verbindungselementen 33 angebracht, welche Verschlüsse 30 an den distalen Enden der Verbindungselemente 33 aufweisen. Um die Manschette 32 zu benutzen, platziert ein Benutzer eine Befestigungsschlaufe 35 über einem der Gelenke 14 und bringt dann die Verschlüsse 30 mit einem ausgewählten Anschluss 25 bis 27 jedes der oberen und unteren Arme 10 und 12 in Eingriff.
  • Mit Bezug auf die 5, 6 und 7 ist eine weitere bevorzugte Ausführungsform einer Kniescheiben-Oberschenkelorthese, wie in den 13 gezeigt ist, mit einer zugehörigen Druckmanschette, wie der Manschette 32 in 4, gezeigt. 7 ist eine vordere perspektivische Ansicht der Kniescheiben-Oberschenkelorthese, die an beiden Seiten der Orthese einen oberen starren Arm 10 zeigt, der über ein Gelenk 14, welches am nächsten zu dem Knie des Benutzers angeordnet ist, mit einem unteren starren Arm 12 verbunden ist. Eine Hülse 16 ist in Verbindung mit den Paaren von oberen 10 und unteren 12 festen Armen vorgesehen und derart angepasst, dass sie behaglich um das Knie des Benutzers herum sitzt. Eine Innenstütze 24 ist vorzugsweise einbezogen, welche an der Stelle um das Knie herum durch die Hülse 16 abgestützt ist. Die Hülse 16 kann die Paare von angelenkten oberen 10 und unteren 12 starren Armen abstützen oder von diesen abgestützt werden. In der gezeigten Ausführungsform ist die Dreipunkt-Manschette 32 mit der einen Seite an dem Gelenk 14 angebracht, das an der Außenseite des Knies angeordnet ist, wie über die Befestigungsschlaufe 35, die in 4 gezeigt ist. Die distalen Enden der Manschette 32 sind an jeweils gegenüberliegenden oberen 10 und unteren 12 starren Armen angebracht, die an der Innenseite des Knies angeordnet sind, wie über die Verbindungselemente 33 mit den Verschlüssen 30 und Verbindungspunkten 25, 26, 27, wie in den 3 und 4 gezeigt ist.
  • Die 6 und 7 sind zusätzliche Ansichten der in 5 gezeigten Orthese. 6 ist eine perspektivische Ansicht der Orthesenstruktur an der Seite benachbart zu der Innenseite des Knies, während 7 eine perspektivische Ansicht der Orthesenstruktur an der Seite benachbart zu der Außenseite des Knies ist. 6 stellt die Befestigung der Verbindungselementverschlüsse an den oberen Verbindungspunkten oder Anschlüssen 25, 26, 27 mit den oberen 10 und unteren 12 starren Armen an der Innenseite des Knies dar. 7 stellt die Befestigung der Manschette 32 an dem Gelenk 14 an der Außenseite des Knies dar. Weitere Einzelheiten von bevorzugten Ausführungsformen der Verbindungselemente 33 unter Verwendung der Verschlüsse 30 werden nachfolgend ausführlicher beschrieben.
  • Die Druckmanschetten können aus einem federnden oder elastischen Material, wie einem thermoplastischen Elastomer oder thermoplastischen Gummi, konstruiert sein. Solches Material kann eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften haben:
    Härte 2–45 (Shore A)
    Relative Dichte 0,85–0,95 (g/cm3)
    Zugsfestigkeit 5–60 (kg/cm2)
    Bruchdehnung 1100–650 (%)
    Reißfestigkeit 30–50 (kg/cm2)
    Versprödungstemperatur –30 bis –60 (°C)
  • Weitere Ausführungsformen von Druckmanschetten, welche unter Verwendung eines solchen Materials konstruiert werden können (zum Beispiel durch Gießen), sind zum Beispiel unten in den 8a9 und 1315 gezeigt.
  • In den 8a und 8b ist eine Ausführungsform einer solchen Druckmanschette 36 dargestellt, die ein relativ dünnes, bogenförmig gestaltetes Element aufweist. Die Manschette 36 hat drei Befestigungsstellen 37a, 37b, 37c, mittels welchen Verbindungselemente, wie die Verbindungselemente 33 in 4, verwendet werden können, um die Manschette 36 in einer wie nachfolgend ausführlicher beschriebenen Weise an der Orthese zu befestigen. Die Manschette 36 kann vorzugsweise eine konkave Innenkrümmung haben, wie in der Querschnittsansicht in 8b gezeigt ist.
  • In 9 ist eine weitere Ausführungsform einer Druckmanschette 38 dargestellt, die ebenfalls drei Befestigungsstellen 39a, 39b, 39c aufweist. Die Manschette 38 kann ansonsten gleich der in den 8a und 8b gezeigten Manschette 36 sein.
  • Mit Bezug auf die 10 und 11 ist nun eine bestimmte bevorzugte Ausführungsform einer Manschette 40 gezeigt, die vier Verbindungselemente oder Bänder 48 aufweist, und jedes Band 48 weist eine Eingriffsvorrichtung, wie einen Verschluss 30 (nicht gezeigt), für den Eingriff mit einer der Anschlüsse 25, 26, 27 an jedem Arm 10, 12 auf. Die Manschette 40 kann ferner einen oberes Kniescheibenverbindungsstück 42 aufweisen.
  • Der Körper der Manschette 40 ist in einer Explosionsansicht in 11 gezeigt, in welcher zu sehen ist, dass der Körper obere 44a und untere 44b Teile aufweist, welche obere 46a und untere 46b Laschen aufweisen, mit welchen die Bänder 48 verbunden sind. Die oberen 44a und unteren 44b Teile sind vorzugsweise derart gegossen, dass sie eine Ausnehmung für die Lage über einer innen geformten Schaumstoffstruktur 50 aufweisen, welche bei der Benutzung vorzugsweise zwischen den Manschettenelementen 44a, 44b geschweißt ist. Das eine Ende jedes der Bänder 48 ist zwischen der oberen 46a und unteren 46b Lasche mit diesen durch beispielsweise Nähen, Schweißen, Kleben oder eine Kombination aus diesen verbunden.
  • Die 12, 13 und 14 stellen bestimmte bevorzugte Ausführungsformen von Vierpunkt-Druckmanschetten dar. In 12 ist eine erste Vierpunkt-Druckmanschette 50 dargestellt, die vier Befestigungsstellen 51a, 51b, 51c, 51d aufweist, welche im gleichen Abstand voneinander um den Umfang der Manschette 50 herum angeordnet sein können. Die Manschette 50 ist ein im Allgemeinen kreisförmiges Element, das die Kniescheibe umschließt und an jedem der beiden oberen 10 und beiden unteren 12 starren Arme mit den vier Befestigungsstellen 54a, 54b, 54c, 54d befestigbar ist. Die Befestigung kann über Verbindungselemente und Verschlüsse durchgeführt werden, die mit den Anschlüssen 25, 26, 27 zusammenwirken, wie zuvor beschrieben ist.
  • Mit Bezug auf 13 ist eine andere Vierpunkt-Manschette 53 gezeigt, welche gleich der Manschette 50 in 12 sein kann und ebenfalls vier Befestigungsstellen 54a, 54b, 54c, 54d für den Eingriff mit Verbindungselementen aufweist, um die Manschette 53 an den Paaren von oberen 10 und unteren 12 starren Armen anzubringen. Die Befestigungsstellen 54a, 54b, 54c, 54d können auch im Allgemeinen im gleichen Abstand voneinander um den Umfang der Manschette 53 herum angeordnet sein. Die Manschette 53 kann eine dünnere, leichtere Version der Manschette 50 in 12 sein.
  • 14 stellt eine weitere Ausführungsform einer Vierpunkt-Druckmanschette 56 dar, die ebenfalls vier Befestigungsstellen 57a, 57b, 57c, 57d aufweist. Jedoch hat die Manschette 56 eine Halbkreisform und ist derart gestaltet, dass sie nur einen Umfang der Oberseite der Kniescheibe umschließt. Bei der Benutzung ist die Manschette 56 über der Kniescheibe positioniert, und jede der vier Befestigungsstellen ist an den jeweiligen oberen 10 und unteren 12 starren Armen an jeder Seite des Knies befestigt.
  • In den 15, 16 und 17 sind Verbindungselemente gezeigt, welche Bänder 33 (4) oder Bänder 48 (10, 11) mit Verschlüssen 30 sein können, die an ihren distalen Enden vorgesehen sind. Die Verschlüsse 30 weisen vorzugsweise eine Schnalle oder eine Laschenraste 62 auf, welche die Einstellung der Länge jedes Bandes ermöglicht. Der Verschluss 30 weist auch vorzugsweise einen Eingriffszapfen mit einem Kopf 64 auf, welcher derart geformt ist, dass er mit Schlitzen 66, die in jedem Anschluss 25, 26, 27 vorgesehen sind, in Eingriff gelangen kann, wenn der Kopf 64 in der richtigen Ausrichtung positioniert ist.
  • 18 zeigt den Eingriff des Kopfes 64 mit einem Schlitz 66. Wie aus dieser Figur zu sehen ist, ist jeder Schlitz 66 derart angeordnet, dass eine Schwenk- oder Drehbewegung des Verschlusses 30 durch den Beugungs/Streckungsbereich der Bewegung nicht zur Folge hat, dass der Verschluss 30 eine Ausrichtung annimmt, wo dieser aus dem Schlitz 66 entfernt werden kann. Dementsprechend kann ein sicherer Eingriff durchgeführt werden.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Orthese bringt ein Benutzer zuerst die Orthese mit dem Bein derart in Eingriff, dass die Innenflächen der Stütze 24 benachbart zu dem Umfang des Gelenkabschnitts der Kniescheibe sind. Dann wird die Druckmanschette 40 oder 32 über der Stütze 24 platziert. Die Orthese wird mit der Verwendung der in den 10 und 11 gezeigten Druckmanschette 40 beschrieben, jedoch ist zu sehen, dass andere Ausführungsformen der Manschette, die in mehreren Ebenen oder Richtungen einstellbar sind, ebenfalls verwendet werden können, wie zum Beispiel die Manschette 32 in 4.
  • Die Befestigungsbänder 48 der Manschette 40 werden in der Länge und in ihrem Befestigungspunkt an dem Stützelement eingestellt, um zu ermöglichen, dass die Manschette 40 in der richtigen Position über der Stütze 24 liegen kann, und um eine gewünschte Kraft während der Beugungs/Streckungsbewegung des Beins des Benutzers auszuüben. Um das Aufbringen einer geeigneten Kraft zu fördern, können die Bänder 48 aus einem federnden oder elastischen Material konstruiert sein.
  • Es ist ersichtlich, dass der resultierende Hebelarm um so länger ist, je weiter ein Band 48 von dem Gelenk 14 mit diesem verbunden ist, und daher ist die Kraft, die aufgebracht wird, um so größer, wie sich der Grad der Beugung erhöht. Dieses Konzept kann verwendet werden, um eine beträchtliche Variation in der Größe der Kraft zu schaffen, die von der Druckmanschette auf die Kniescheibe ausgeübt wird. Darüber hinaus kann durch Auswählen des Grades der Elastizität oder Spannkraft jedes Verbindungselements eine größere Steuerung gegenüber der ausgeübten Kraft geschaffen werden.
  • Zum Beispiel könnten die Bänder 48 für eine maximale Spannung auf 30 Grad der Beugung eingestellt werden, wenn dies der Punkt ist, bei welchem angenommen wird, dass die Kniescheibe in ihrer Führung abweicht. Daher wird, wenn eine Beugung aus der vollständig gestreckten Position auftritt, eine erhöhte Kraft auf die Kniescheibe ausgeübt, bis die Position von 30 Grad erreicht ist.
  • Daher steigt dann, wenn die Verbindungselemente, die aus demselben Material konstruiert sind, an denselben Verbindungsstellen entlang des Arms oder der Hülse angeordnet sind, die auf die Kniescheibe ausgeübte Kraft während der Beugung an, jedoch werden die Kräfte ausgeglichen, so dass die resultierende Kraft in einer Richtung nach hinten (d.h. in Richtung zu der Rückseite des Knies) ausgeübt wird.
  • Jedoch steigt dann, wenn zum Beispiel ein Verbindungselement an einer weiter als die übrigen Verbindungselemente von dem Gelenk entfernten Stelle mit der Hülse oder dem Arm verbunden ist, die auf die Kniescheibe in der Richtung dieses Verbindungselements ausgeübte Kraft relativ zu der von den anderen Verbindungselementen ausgeübten Kraft mehr an, wenn die Beugung auftritt. Dementsprechend können die richtigen Kräfte an den Benutzer angepasst werden, um eine spezifische Lösung gegen die Fehlführung der Kniescheibe einer Einzelperson zu schaffen.
  • Mit Bezug auf 19 ist nun ersichtlich, dass das durch den Pfeil 60 angezeigte Verbindungselement mit dem Anschluss 27 in Eingriff steht, während die übrigen Verbindungselemente mit dem Anschluss 25 ihrer jeweiligen Arme in Eingriff stehen. Daher gibt es, wenn eine Beugung auftritt, eine erhöhte Kraft, die auf die Kniescheibe in der Richtung des Verbindungselements 60 (d.h. in einer untermittigen Richtung) ausgeübt wird. Es ist ersichtlich, dass ein spezieller Beugungswinkel ausgewählt werden kann, bei welchem die Verbindungselemente in Eingriff zu bringen und einzustellen sind. Auf diese Weise können die Größe und Richtung der ausgeübten Kraft mit diesem speziellen Beugungswinkel ausgewählt werden, und die Einstellung kann derart sein, dass, wenn sich der Grad der Beugung von diesem ausgewählten Punkt erhöht oder verringert, die Größe und Richtung der ausgeübten Kraft durch geeignete Auswahl der Einstellpunkte variiert werden kann, in welchen die Verbindungselemente in Eingriff gebracht wurden.
  • In ausgewählten Ausführungsformen der Erfindung können die Verbindungselemente oder Bänder und anderen Bänder, wie die Eingriffsbänder 18, 20 (in 2 gezeigt), aus elastisch verbindbarem Material, wie Haken- und Schlaufenmaterial, konstruiert sein, das unter der Marke VELCRO verkauft wird, welches modifiziert wurde, indem es mit einer Begrenzung des Grades der zulässigen elastischen Verformung (d.h. durch Begrenzung des Grades der Spannung) versehen ist. Dies kann in einer Anzahl von unterschiedlichen Wegen bewirkt werden. In einem Beispiel kann das Material in einem ausgewählten Muster, einem Zickzack-Muster, genäht sein, dessen Winkel derart ausgewählt wird, dass sich der Faden auf eine vorbestimmte Stelle und daher auf diese weitere elastische Verformung ausrichtet. In einem anderen Beispiel kann ein unelastisches Material lose an dem Gewebe- oder Haken- und Schlaufenmaterial an ausgewählten Stellen angebracht sein, um dadurch den Grad der Verformung zu begrenzen. Es wurde ermittelt, dass die Begrenzung des Grades der elastischen Verformung vorteilhaft sein kann.
  • Es ist ersichtlich, dass durch Einstellen der Befestigungspunkte der Druckmanschette an dem Stützelement Kräfte von ausgewählter Größe auf die Kniescheibe in einer Anzahl von unterschiedlichen Richtungen, zum Beispiel in einer mittleren Richtung, einer unteren Richtung (nach unten), oder einer Kombination aus diesen, in verschiedenen Graden ausgeübt werden können. Dementsprechend ist eine genaue Steuerung in mehreren Richtungen und/oder mehreren Ebenen vorgesehen. Es ist auch ersichtlich, dass die Richtung und Größe der Kraft in Abhängigkeit von dem Grad der Beugung variiert werden kann.
  • Es ist auch ersichtlich, dass die Vorrichtung an irgendeiner Stelle in dem Beugungs/Streckungszyklus eingerichtet werden kann, so dass die Kraft in mehreren Richtungen oder mehreren Ebenen derart gestaltet werden kann, dass sie über einen ausgewählten Bereich des Zyklus variiert. Daher kann ein Benutzer die Orthese für bestimmte Tätigkeiten verwenden, welche Bewegungen umfassen, die auf einen Bereich des Beugungs-Streckungszyklus gerichtet sind.
  • Mit Bezug auf die 20a, 20b und 20c ist in den verschiedenen Ansichten eine bevorzugte Ausführungsform einer Stütze 74 gezeigt, die angepasst ist, um die Kniescheibe zu umschließen, und die vorzugsweise von der Hülse 16 an der Stelle um die Kniescheibe herum gehalten wird, wenn die Orthese um das Knie herum getragen wird. Wie in der Querschnittsansicht in 20b gezeigt, hat die Stütze 74 vorzugsweise eine konvexe Außenfläche 76 und weist auch vorzugsweise einen relativ weichen Einsatz 78, der an dem Innenumfang der Stütze 74 angeordnet ist, zum Positionieren benachbart zu dem Außenumfang der Kniescheibe auf, wenn die Orthese benutzt wird. Der relativ weiche Einsatz 78 kann zum Beispiel aus einem weichen Schaumstoffmaterial hergestellt sein, und kann einen verbesserten Griff und Passsitz an der Kniescheibe schaffen. Bei der Benutzung passt sich, wenn die Druckmanschette eine Kraft auf die Stütze 74 ausübt, der weiche Einsatz 78 an die Form der Kniescheibe an. Dies ermöglicht, dass sich die Stütze 74 genauer anpasst, um zu der speziellen Form eines bestimmten Profils der Kniescheibe einer Person zu passen, und daher ist die Stütze im Wesentlichen selbstanpassbar an den Benutzer.
  • Mit Bezug auf die 21 und 22 ist eine weitere Ausführungsform einer Kniescheiben-Oberschenkelorthese dargestellt, die eine Hülse 80 und eine einstellbare Druckmanschette 90 zum Ausüben einer Kraft auf die Kniescheibe aufweist, wobei die Kraft einstellbar ist und in einer Mehrzahl von Richtungen, einschließlich einer mittleren-seitlichen und unteren-oberen Richtung und dazwischenliegenden Richtungen auf die Kniescheibe ausgeübt werden kann. Die Kraft und die Richtung, in welcher die Kraft ausgeübt wird, sind durch Einstellen der direkten oder indirekten Befestigung der Druckmanschette 90 an der Hülse 80 einstellbar. Die Druckmanschette kann einstückig mit der Hülse hergestellt werden, wie durch Befestigen einer Seite der Druckmanschette 90 an einer Seite der Hülse 80. Alternativ könnte diese Seite der Manschette 90 lösbar und verstellbar sein. Die Hülse 80 weist vorzugsweise eine Innenstütze 88 auf, welche in einer die Kniescheibe umschließenden Position zwischen der Kniescheibe und der Manschette 90 abgestützt ist.
  • Die Orthese kann ferner einen oder ein Paar von oberen 82 und unteren 84 starren Armen aufweisen, die über Gelenke 86 verbunden sind. Die Hülse 80 kann die oberen 82 und unteren 84 starren Arme abstützen oder von diesen abgestützt werden.
  • Die Druckmanschette 90 in dieser Ausführungsform kann aus einem relativ flexiblen Material hergestellt werden, und kann, wie oben beschrieben, die eine Seite der Manschette, die an der Hülse 80 befestigt ist, an der einen Seite des Knies haben. Die Manschette 90 weist ferner obere 92 und untere 94 Verbindungselemente auf, die sich von der befestigten Seite der Manschette 90 über den oberen und unteren Umfang der Kniescheibe erstrecken und an einer gegenüberliegenden Seite der Hülse 80 oder der oberen 82 und unteren 84 starren Arme befestigbar sind. Die oberen und unteren Verbindungselemente der Manschette 90 und deren Verbindung 96 bilden den Umfang der Manschette 90, welche an einem Abschnitt des Umfangs der Kniescheibe anliegt und eine Kraft auf diesen ausübt.
  • Die Befestigung der oberen und unteren Verbindungselemente der Manschette 90 kann in derselben Weise durchgeführt werden, die in Bezug auf die anderen Ausführungsformen der Druckmanschette oben beschrieben ist, und kann vorzugsweise unter Verwendung einer einfachen Haken- und Schlaufenbefestigungsanordnung durchgeführt werden. Die Haken- und Schlaufenbefestigungsanordnung kann eine Einstellung in Bezug auf die wirksame Länge jedes der oberen 92 und unteren 94 Verbindungselemente ermöglichen, um die gewünschte Befestigungsstelle an jedem der oberen 82 und unteren 84 starren Arme oder der Hülse 80 zu befestigen. Die Manschette 90 ist daher einstellbar, um durch die Manschette 90 eine Kraft in irgendeiner der oben beschriebenen Richtungen, einschließlich sowohl der mittleren-seitlichen und unteren-oberen Richtungen als auch der dazwischenliegenden Richtungen auf die Kniescheibe auszuüben.
  • In den gezeigten Figuren erstrecken sich die oberen 92 und unteren 94 Verbindungselemente der Druckmanschette 90 von der Seite der Manschette 90, die an der Hülse oder den starren Armen benachbart zu der Außenseite des Knies befestigt ist, über das Knie und sind an der Hülse oder den starren Armen benachbart zu der Innenseite des Knies verstellbar angebracht. Jedoch versteht es sich, dass diese Anordnung umgekehrt sein könnte, so dass sich die oberen 92 und unteren 94 Verbindungselemente von der benachbarten Innenseite des Knies zu einstellbaren Stellen erstrecken würden, die an der Hülse oder den starren Armen benachbart zu der Außenseite des Knies vorgesehen sind.
  • Wo in der vorhergehenden Beschreibung auf spezielle Komponenten oder Einheiten der Erfindung mit bekannten Äquivalenten Bezug genommen wurde, sind dann solche Äquivalente hierin einbezogen, als ob sie einzeln vorgestellt wären.
  • Obwohl diese Erfindung anhand eines Beispiels und mit Bezugnahme auf deren mögliche Ausführungsformen beschrieben wurde, versteht es sich, dass Modifikationen oder Verbesserungen daran durchgeführt werden können, ohne von dem Bereich oder Geist der Erfindung abzuweichen.
  • Es versteht sich, dass verschiedene Änderungen und Modifikationen der gegenwärtig bevorzugten Ausführungsformen, die hierin beschrieben sind, für technisch versierte Fachleute offensichtlich sind. Solche Änderungen und Modifikationen können durchgeführt werden, ohne von dem Geist und Bereich der vorliegenden Erfindung abzuweichen und ohne ihre damit verbundenen Vorteile zu vermindern. Es ist daher beabsichtigt, dass solche Änderungen und Modifikationen durch die beigefügten Ansprüche abgedeckt sind oder (in der vorliegenden Erfindung einbezogen sind).
  • Zusammenfassung
  • Ein Kniescheiben-Oberschenkelorthese mit einem Stützelement, das derart konfiguriert ist, dass es um das Knie eines Benutzers herum zu tragen ist, wobei das Stützelement einen oberen Abschnitt (10), der sich über dem Knie erstreckt, und einen unteren Abschnitt (12) aufweist, der sich unter dem Knie erstreckt, und einer Druckmanschette (32), die an dem Stützelement in einer Position zum Ausüben einer Kraft an wenigstens einem Abschnitt des Umfangs der Kniescheibe des Benutzers anbringbar ist. Die Druckmanschette kann eine Mehrzahl von Verbindungselementen (33) für die Befestigung an der Hülse (16) an wahlweise einem von einer Mehrzahl von Verbindungspunkten (25, 26, 27) haben, die an gegenüberliegenden Seiten des Knies und über und unter dem Knie derart angeordnet sind, dass die Position der Druckmanschette durch Variieren der Verbindung der Verbindungselemente mit wahlweise einem der Verbindungspunkte einstellbar ist, um eine Kraft auf die Kniescheibe in einer Mehrzahl von Richtungen aufzubringen. Eine Stütze (24) kann zwischen der Druckmanschette und der Kniescheibe vorgesehen sein.

Claims (24)

  1. Kniescheiben-Oberschenkelorthese, aufweisend: ein Stützelement, das derart konfiguriert ist, dass es um das Knie eines Benutzers herum zu tragen ist, wobei das Stützelement einen oberen Abschnitt, der sich über dem Knie erstreckt, und einen unteren Abschnitt aufweist, der sich unter dem Knie erstreckt; eine Druckmanschette, die an dem Stützelement in einer Position benachbart zu wenigstens einem Abschnitt eines Umfangs der Kniescheibe des Benutzers anbringbar ist; wobei das Stützelement eine Mehrzahl von Verbindungspunkten hat, wobei die Mehrzahl von Verbindungspunkten an wenigstens einer der gegenüberliegenden Seiten des Knies über dem Knie und unter dem Knie angeordnet sind; eine Mehrzahl von Verbindungselementen, die zwischen der Druckmanschette und wahlweise einem der Mehrzahl von Verbindungspunkten an dem Stützelement anbringbar sind; und wobei die Druckmanschette über die Verbindung der Mehrzahl von Verbindungselementen mit dem wahlweise einen der Mehrzahl von Verbindungspunkten einstellbar ist, um eine Kraft auf die Kniescheibe in einer Mehrzahl von Richtungen auszuüben.
  2. Orthese nach Anspruch 1, wobei die Mehrzahl von Richtungen eine mittlere-seitliche Richtung, eine untere-obere Richtung, und dazwischenliegende Richtungen umfasst.
  3. Orthese nach Anspruch 1, wobei ferner wenigstens eines der Mehrzahl von Verbindungselementen eine einstellbare Länge hat.
  4. Orthese nach Anspruch 1, wobei das Stützelement eine Hülse ist und ferner aufweist: eine Stütze, die für die Positionierung um wenigstens einen Abschnitt des Umfangs der Kniescheibe herum angepasst ist; und wobei die Stütze zwischen der Druckmanschette und der Kniescheibe positioniert ist.
  5. Orthese nach Anspruch 1, wobei das Stützelement ferner einen ersten oberen starren Arm aufweist, der über ein erstes Gelenk mit einem ersten unteren starren Arm verbunden ist, wobei das erste Gelenk proximal zu dem Knie an einer ersten Seite davon angeordnet ist, und wobei sich der erste obere starre Arm über dem Knie erstreckt und sich der erste untere starre Arm unter dem Knie erstreckt.
  6. Orthese nach Anspruch 5, wobei das Stützelement ferner einen zweiten oberen starren Arm aufweist, der über ein zweites Gelenk mit einem zweiten unteren starren Arm verbunden ist, wobei das zweite Gelenk proximal zu dem Knie an einer zweiten Seite davon angeordnet ist, und wobei sich der zweite obere starre Arm über dem Knie erstreckt und sich der zweite untere starre Arm unter dem Knie erstreckt.
  7. Orthese nach Anspruch 6, wobei das Stützelement ferner eine Hülse in Kombination mit den ersten und zweiten oberen und unteren starren Armen aufweist, wobei die Hülse derart angepasst ist, dass sie um die Knie des Benutzers herum liegt.
  8. Orthese nach Anspruch 7, wobei ferner: wenigstens einer der ersten und zweiten oberen und unteren starren Arme die Mehrzahl von Verbindungspunkten aufweist, die an im Abstand voneinander angeordneten Stellen daran vorgesehen sind; wenigstens eines der ersten und zweiten Gelenke einen Befestigungsabschnitt aufweist; die Mehrzahl von Verbindungselementen an wenigstens einem des Befestigungsabschnitts und der Mehrzahl von Verbindungspunkten anbringbar sind; und wobei die Befestigung der Mehrzahl von Verbindungselementen an wahlweise einem der Mehrzahl von Verbindungspunkten die Position, in welcher die Druckmanschette gegen die Kniescheibe gehalten wird, derart variiert, dass die Richtung, in welcher die Druckmanschette eine Kraft auf die Kniescheibe ausübt, einstellbar ist.
  9. Orthese nach Anspruch 8, wobei ferner: ein erstes der Mehrzahl von Verbindungselementen an dem Befestigungsabschnitt eines der ersten und zweiten Gelenke anbringbar ist; ein zweites der Mehrzahl von Verbindungselementen an dem entsprechenden einen der Mehrzahl von Verbindungspunkten an dem zweiten oberen starren Arm anbringbar ist; ein drittes der Mehrzahl von Verbindungselementen an dem entsprechenden einen der Mehrzahl von Verbindungspunkten an dem zweiten unteren starren Arm anbringbar ist; und wobei die Befestigung der zweiten und dritten der Mehrzahl von Verbindungselementen an wahlweise einem der Mehrzahl von Verbindungspunkten an den zweiten oberen und unteren Armen die Position, in welcher die Druckmanschette gegen die Kniescheibe gehalten wird, derart variiert, dass die Richtung, in welcher die Druckmanschette eine Kraft auf die Kniescheibe ausübt, einstellbar ist.
  10. Orthese nach Anspruch 8, wobei ferner: ein erstes Paar der Mehrzahl von Verbindungselementen an dem entsprechenden einen der Mehrzahl von Verbindungspunkten an den ersten oberen und unteren starren Armen anbringbar ist, wobei das eine des ersten Paares an dem ersten oberen starren Arm anbringbar ist und das andere des ersten Paares an dem ersten unteren starren Arm anbringbar ist; ein zweites Paar der Mehrzahl von Verbindungselementen an dem entsprechenden einen der Mehrzahl von Verbindungspunkten an den zweiten oberen und unteren starren Armen anbringbar ist, wobei das eine des zweiten Paares an dem zweiten oberen starren Arm anbringbar ist und das andere des zweiten Paares an dem zweiten unteren starren Arm anbringbar ist; wobei die Befestigung jedes der ersten und zweiten Paare der Mehrzahl von Verbindungselementen an wahlweise einem der Mehrzahl von Verbindungspunkten die Position, in welcher die Druckmanschette gegen die Kniescheibe gehalten wird, derart variiert, dass die Richtung, in welcher die Druckmanschette eine Kraft auf die Kniescheibe ausübt, einstellbar ist.
  11. Orthese nach Anspruch 4, wobei ferner: die Stütze eine im Allgemeinen konkave Außenfläche aufweist; und die Druckmanschette eine im Allgemeinen konvexe Innenfläche aufweist, die derart konfiguriert ist, dass sie mit der im Allgemeinen konkaven Außenfläche der Stütze zusammenpasst.
  12. Orthese nach Anspruch 11, wobei ferner die Stütze an einer Innenseite davon benachbart zu der Kniescheibe einen relativ weichen gepolsterten Einsatz aufweist, wobei sich der Einsatz an die spezielle Form der Kniescheibe eines bestimmten Benutzers anpasst, um einen verbesserten Passsitz zu schaffen, wenn die Druckmanschette über die Stütze eine Kraft gegen die Kniescheibe ausübt.
  13. Orthese nach Anspruch 1, wobei ferner: die Mehrzahl von Verbindungselementen über einen Haken- und Schlaufenbefestigungssystem an der Mehrzahl von Verbindungspunkten anbringbar sind; die Mehrzahl von Befestigungsstellen entweder den Haken oder den Schlaufenabschnitt des Befestigungssystems bilden; und ein distaler Teil jedes der Mehrzahl von Verbindungselementen den anderen Abschnitt des Befestigungssystems bildet.
  14. Orthese nach Anspruch 13, wobei ferner wenigstens eines der Mehrzahl von Verbindungselementen eine einstellbare Länge hat.
  15. Orthese nach Anspruch 1, wobei ferner: wenigstens einer der Mehrzahl von Verbindungspunkten eine Öffnung darin aufweist; und wenigstens eines der Mehrzahl von Verbindungselementen eine distalen Teil davon mit einem Vorsprung aufweist, der derart konfiguriert ist, dass er in der Öffnung aufgenommen werden kann, um sich mit dieser zu verbinden.
  16. Orthese nach Anspruch 11, wobei die Druckmanschette eine Bogenform hat und wobei ferner: die Mehrzahl von Verbindungselementen drei Verbindungselemente sind, die an jedem Ende der Bogenform bzw. nahe eines Mittelpunktes davon angebracht sind; eines der drei Verbindungselemente zwischen dem Mittelpunkt und dem Befestigungsabschnitt des ersten Gelenks angebracht ist; und die anderen beiden der drei Verbindungselemente zwischen jedem Ende der Bogenform und jeweils einem der ersten oberen und unteren starren Arme angebracht sind.
  17. Orthese nach Anspruch 11, wobei die Druckmanschette eine kreisförmige oder nahezu kreisförmige Gestalt hat und wobei ferner: die Mehrzahl von Verbindungselementen vier Verbindungselemente sind, die an vier im Allgemeinen im gleichen Abstand voneinander angeordneten Stellen an der Druckmanschette angebracht sind; jeweils eines der vier Verbindungselemente an den vier Stellen an jeweils einem der ersten und zweiten oberen und unteren starren Arme angebracht ist.
  18. Kniescheiben-Oberschenkelorthese, aufweisend: eine Hülse, die derart konfiguriert ist, dass sie bequem um das Bein eines Benutzers herum nahe dem Knie passt; eine Druckmanschette, die eine Kraft auf wenigstens einen Teil eines Umfangs der Kniescheibe des Benutzers ausübt; wobei die Druckmanschette eine Seite, die an der Hülse angebracht ist, und obere und untere Verbindungselemente aufweist, die sich von der einen Seite erstrecken; wobei das obere Verbindungselement an einer gegenüberliegenden Seite der Hülse an mehreren Stellen über der Kniescheibe anbringbar ist; wobei das untere Verbindungselement an einer gegenüberliegenden Seite der Hülse an mehreren Stellen unter der Kniescheibe angeordnet ist; wobei die Anbringung der oberen und unteren Verbindungselemente an wahlweise eine der mehreren Stellen über und unter der Kniescheibe ermöglicht, dass die Kraft, die von der Druckmanschette auf die Kniescheibe ausgeübt wird, wahlweise in einer Mehrzahl von Richtungen aufgebracht werden kann.
  19. Orthese nach Anspruch 18, wobei die Mehrzahl von Richtungen eine mittlere-seitliche Richtung, eine untere-obere Richtung, und dazwischenliegende Richtungen umfasst.
  20. Orthese nach Anspruch 18, ferner aufweisend ein Stützenelement, das die Kniescheibe umschließt, wobei das Stützenelement von der Hülse in der Position gehalten wird und das Stützenelement zwischen der Kniescheibe und der Druckmanschette positioniert ist.
  21. Orthese nach Anspruch 20, ferner aufweisend: einen ersten oberen starren Arm, der über ein erstes Gelenk mit einem ersten unteren starren Arm verbunden ist, wobei das erste Gelenk nahe dem Knie angeordnet ist; und wobei die ersten oberen und unteren starren Arme an der gegenüberliegenden Seite der Hülse angeordnet sind.
  22. Orthese nach Anspruch 21, ferner aufweisend: einen zweiten oberen starren Arm, der über ein zweites Gelenk mit einem zweiten unteren starren Arm verbunden ist, wobei das zweite Gelenk nahe dem Knie angeordnet ist; und wobei die zweiten oberen und unteren starren Arme an der einen Seite der Hülse angeordnet sind.
  23. Orthese nach Anspruch 18, wobei ferner wenigstens eines der oberen und unteren Verbindungselemente eine einstellbare Länge hat.
  24. Orthese nach Anspruch 23, wobei die Anbringung der oberen und unteren Verbindungselemente an die mehreren Stellen über ein Haken- und Schlaufenbefestigungssystem durchgeführt wird, und wobei ferner: die mehreren Stellen von entweder dem Haken oder dem Schlaufenabschnitt des Befestigungssystems gebildet werden; die oberen und unteren Verbindungselemente einen distalen Teil davon aufweisen, der den anderen Teil des Haken- und Schlaufenbefestigungssystems bildet; und wobei jede der mehreren Stellen und die einstellbare Länge von dem Haken- und Schlaufenbefestigungssystem ermöglicht werden.
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