DE1118013B - Zylindrischer Loeschmittelbehaelter fuer Feuerloeschzwecke - Google Patents
Zylindrischer Loeschmittelbehaelter fuer FeuerloeschzweckeInfo
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- DE1118013B DE1118013B DEG16605A DEG0016605A DE1118013B DE 1118013 B DE1118013 B DE 1118013B DE G16605 A DEG16605 A DE G16605A DE G0016605 A DEG0016605 A DE G0016605A DE 1118013 B DE1118013 B DE 1118013B
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- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62C—FIRE-FIGHTING
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Description
Die Erfindung betrifft einen zylindrischen Löschmittelbehälter für Feuerlöschzwecke, dessen Mantel
aus zerbrechlichem Material besteht und in dessen Innerem eine elektrisch zu zündende Sprengladung
angeordnet ist, die mit zwei Anschlüssen versehen ist, wodurch mehrere Behälter elektrisch miteinander verbunden
werden können. Bekannte Löschmittelbehälter dieser Art sind durch Zündkabel miteinander verbunden
und daher nicht geeignet, in einem eine brennbare Flüssigkeit enthaltenden Tank, ζ. B. in *°
dem Brennstofftank eines Flugzeuges, angeordnet zu werden, da die Löschmittelbehälter in derartigen
Tanks in bestimmter Lage gehalten werden müssen.
Bei Brennstofftanks von Flugzeugen ist es an sich bekannt, zur Unterdrückung von Explosionen einzelne
Löschmittelbehälter an verschiedenen Stellen des Tanks unabhängig voneinander anzuordnen.
Hierbei ist die Anordnung der Löschmittelbehälter jedoch insofern schwierig, als die Brennstofftanks im
allgemeinen nur durch eine sehr kleine Öffnung zugänglich sind und die Löschmittelbehälter daher bereits
bei der Herstellung der Tanks montiert werden müssen. Die Montage der einzelnen Löschmittelbehälter
ist außerdem verhältnismäßig umständlich, da beispielsweise für jeden Behälter eine besondere
Zündleitung angeordnet werden muß.
Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile der bekannten Löschmittelbehälter zu vermeiden, und besteht
darin, daß die eine Stirnwand des Löschmittelbehälters einen elektrischen Anschluß in Form eines
Steckers und die andere Stirnwand einen solchen in Form einer dem Stecker entsprechenden Buchse aufweist,
so daß mehrere Löschmittelbehälter sowohl mechanisch als auch elektrisch dadurch miteinander
verbunden werden können, daß jeweils der Stecker eines Behälters in die Buchse des benachbarten Behälters
eingeführt wird. Hierdurch wird erreicht, daß die miteinander verbundenen Löschmittelbehälter ein
einheitliches Ganzes bilden, das durch die kleine Öffnung eines Brennstofftanks eingeführt und beispielsweise
durch Befestigung am Deckel der Tanköffnung verhältnismäßig leicht nachträglich in den
Tank eingebaut werden kann. Außerdem ist für sämtliche Löschmittelbehälter nur eine Zündleitung erforderlich,
und das in den Behältern enthaltene Löschmittel wird beim Zünden der Sprengladungen
mit großer Kraft vollkommen gleichmäßig in dem Tank verteilt.
Zweckmäßig ist eine Elektrode der elektrisch zu zündenden Sprengladung an der einen Stirnwand des
Löschmittelbehälters mit dem Stecker und die andere Elektrode an der anderen Stirnwand des Löschmittel-Zylindrischer
Löschmittelbehälter
für Feuerlöschzwecke
für Feuerlöschzwecke
Anmelder:
Graviner Manufacturing Company Limited und The Wilkinson Sword Limited, London
Vertreter: Dipl.-Ing. A. Polzer, Patentanwalt,
Hannover, Königstr. 23
Hannover, Königstr. 23
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 3. März (Nr. 6226)
und 28. September 1954 (Nr. 27 949)
Anders Mathisen, London,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
behälters mit der Buchse verbunden. Wenn der zerbrechliche Mantel des zylindrischen Löschmittelbehälters
aus metallischem Material besteht, kann auch eine Elektrode der elektrisch zu zündenden
Sprengladung mit dem Mantel und die andere Elektrode mit dem Stecker und der Buchse verbunden
sein.
Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung sind an den Stirnwänden der Löschmittelbehälter
Flansche angeordnet, die mittels Schrauben miteinander verbunden werden können. Hierdurch wird eine besonders starre Verbindung
zwischen den einzelnen Löschmittelbehältern erreicht.
Weiterhin ist es vorteilhaft, den zerbrechlichen Mantel der Löschmittelbehälter derart mit den Stirnwänden
zu verbinden, daß die Bruchstücke des Mantels bei dessen Zertrümmerung aufgefangen werden.
Die Stirnwände können außerdem durch mehrere Stützglieder miteinander verbunden sein, die die
Stirnwände nach der Zertrümmerung des Mantels im wesentlichen in ihrer Lage halten.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar
zeigt
Fig. 1 einen Löschmittelbehälter nach der Erfindung im Längsschnitt,
Fig. 2 einen Querschnitt nach der Linie H-II in. Fig. 1 und
109 740/43
Fig. 3 mehrere miteinander verbundene Löschmittelbehälter in der Ansicht.
Nach den Fig. 1 und 2 wird der zylindrische Löschmittelbehälter von zwei kreisförmigen Stirnwänden
12 a, 12 b sowie von dem zerbrechlichen Mantel 10 gebildet, der aus metallischem Material
besteht. Im Inneren des Löschmittelbehälters ist ein Rohr 13 von verhältnismäßig kleinem Durchmesser
angeordnet, welches in zentrische Öffnungen der Stirnwände 12 a, 12b eingesetzt ist und ebenfalls aus
zerbrechlichem Material besteht. In das Rohr 13 ist eine herausziehbare Hülse 14 aus Kunststoff od. dgl.
festsitzend eingepaßt, die eine Sprengladung 19 sowie an dem einen Ende einen elektrischen Anschluß
in Form eines über die Stirnwand 12 a hinausgehenden Steckers 16 und an dem anderen Ende einen
elektrischen Anschluß in Form einer dem Stecker 16 entsprechenden Buchse 15 enthält, die in der Ebene
der Stirnwand 12 b liegt. Der Stecker 16 und die Buchse 15 sind in der Hülse 14 mittels Stützglieder
17 a, 11b abgestützt und durch eine an der Hülse 14
befestigte Metallfolie 18 elektrisch miteinander verbunden.
Eine Elektrode der Sprengladung 19 ist mit "dem Stecker 16 und damit über die Metallfolie 18 auch
mit der Buchse 15 elektrisch verbunden, während die andere Elektrode über einen Massestift 20, der in
eine in der Stirnwand 12 a angeordnete Buchse 22 eingesetzt ist, mit dem zerbrechlichen Mantel 10 aus
metallischem Material elektrisch verbunden ist. Zum Füllen des Löschungsmittelbehälters mit Löschmittel
ist in der Stirnwand 12 a eine durch eine Verschlußschraube 23 verschlossene Öffnung vorgesehen.
An den Stirnwänden 12a, 12b sind Flanschella,
11 b angeordnet, durch die mehrere Löschmittelbehälter, die jeweils durch Einführen des Steckers 16
eines Behälters in die Buchse 15 eines benachbarten Behälters miteinander verbunden sind, starr miteinander
verschraubt werden können. Der zerbrechliche Mantel 10 ist an seinen Enden jeweils zwischen der
Stirnwand 12 a bzw. 12 b und dem zugehörigen Flansch 11a bzw. Ub eingespannt, so daß die
Bruchstücke des Mantels 10 nach dessen Zertrümmerung festgehalten werden.
Um die Stirnwände 12 a, 12 b bei der Zertrümmerung
des zerbrechlichen Mantels 10 durch die Sprengladung 19 in ihrer Lage zu halten, sind sie durch
Stützglieder 24, die symmetrisch um das Rohr 13 herum angeordnet sind, miteinander verbunden.
Zum Anschluß des Löschmittelbehälters an eine Stromquelle für den Zündstromkreis der Sprengladung
19 dient ein Klemmbock 25, der zentrisch eine auf der einen Seite des Klemmbockes 25 in einen
Stecker 26 ft übergehende Buchse 26 besitzt, die zur Aufnahme des am Ende des Löschmittelbehälters
befindlichen Steckers 16 dient. Der Klemmbock 25 ist auf dem an dem Flansch 11a des Löschmittelbehälters
anliegenden und erhaben ausgeführten Teil seiner Stirnfläche mit einem Kupferbelag 27 versehen, der
über eine Fahne 27 a mit dem einen Pol einer an dem Klemmbock 25 seitlich angeordneten, zur Aufnahme
des Anschlußsteckers der Stromquelle dienenden zweipoligen Buchse 28 verbunden ist, während der
andere Pol der Buchse 28 über einen Draht 29 mit der zentrisch angeordneten Buchse 26 in Verbindung
steht. Die Buchse 28 ist außerdem über einen nicht dargestellten Draht an Masse angeschlossen, so daß
auch der Flansch 11 α und alle mit ihm leitend verbundenen metallischen Teile des Löschmittelbehälters
an Masse angeschlossen sind.
Um bei Anordnung einer Reihe von elektrisch und mechanisch miteinander verbundenen Löschmittelbehältern
auch dann noch möglichst viele Behälter zum Ansprechen zu bringen, wenn der Zündstromkreis
eines Zwischenbehälters unterbrochen ist, kann an jedem Ende der Behälterreihe ein Klemmbock 25
angeordnet sein, so daß sich ein Ringstromkreis ergibt.
Wenn bei Anordnung einer Reihe von Löschmittelbehältern nur ein verhältnismäßig niedriger
Zündstrom zur Verfugung steht, können die Löschmittelbehälter hintereinandergeschaltet werden, und
zwar derart, daß jeweils eine Elektrode der Sprengladung 19 an der einen Stirnwand 12 a des betreffenden
Löschmittelbehälters mit dem Stecker 16 und die andere Elektrode an der anderen Stirnwand 12 b des
Behälters mit der Buchse 15 verbunden wird. In diesem Fall ist bei den Löschmittelbehältern die Metallfolie
18 nicht vorhanden, und die Verbindung von der am Ende der Behälterreihe befindlichen Buchse
15 bzw. von der an diese Buchse 15 angeschlossenen Elektrode der Sprengladung 19 zur Masse wird durch
die in Fig. 1 dargestellte metallische Kurzschlußscheibe 31 hergestellt, die mit dem Flansch 11 des
letzten Behälters verschraubt wird und mit einem Stecker 31a in die Buchse 15 eingreift.
In Fig. 3 ist eine Reihe von Löschmittelbehältern dargestellt, die mittels ihrer Flansche lla, Ub untereinander
verbunden in einem Brennstofftank angeordnet sind. An beiden Enden der Behälterreihe ist
jeweils ein Klemmbock 25 angeordnet. Der eine der beiden Klemmböcke 25 ist mittels eines Gummipuffers
35 an der Wandung 33 des Brennstofftanks unmittelbar abgestützt, während sich der andere
Klemmbock 25 unter Einschaltung eines als Hülse ausgebildeten Zwischenstückes 30 ebenfalls mittels
eines Gummipuffers 35 an der Wandung 33 des Tanks abstützt. Das Zwischenstück 30 hat den Zweck,
die Länge der Behälterreihe den Abmessungen des Brennstofftanks anzupassen, und kann zur Überbrückung
eines beliebigen Zwischenraumes teleskopartig ausgebildet sein. Zur Befestigung der Behälterreihe
an der Wandung 33 des Brennstofftanks dienen zwei Stützplatten 32, die an den Enden der Behälterreihe
befestigt und seitlich von den Gummipuffern 35 jeweils mittels eines der Höhe der Gummipuffer 35
entsprechenden Abstandshalter 34 auf die Wandung 33 des Brennstofftanks aufgeschraubt sind.
Der zylindrische Löschmittelbehälter nach der Erfindung kann selbstverständlich auch zur Unterdrükkung
von Explosionen verwendet werden.
Claims (6)
1. Zylindrischer Löschmittelbehälter für Feuerlöschzwecke,
dessen Mantel aus zerbrechlichem Material besteht und in dessen Innerem eine elektrisch
zu zündende Sprengladung angeordnet ist, die mit zwei Anschlüssen versehen ist, wodurch
mehrere Behälter elektrisch miteinander verbunden werden können, dadurch gekennzeichnet,
daß die eine Stirnwand (12 a) des Löschmittelbehälters einen elektrischen Anschluß in Form
eines Steckers (16) und die andere Stirnwand (12 b) einen solchen in Form einer dem Stecker
(16) entsprechenden Buchse (15) aufweist, so daß
mehrere Löschmittelbehälter sowohl mechanisch als auch elektrisch dadurch miteinander verbunden
werden können, daß jeweils der Stecker (16) eines Behälters in die Buchse (15) des benachbarten
Behälters eingeführt wird.
2. Löschmittelbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Elektrode der
Sprengladung (19) an der einen Stirnwand (12 a) des Behälters mit dem Stecker (16) und die andere
Elektrode an der anderen Stirnwand (12 b) des Behälters mit der Buchse (15) verbunden ist.
3. Löschmittelbehälter nach Anspruch 1, dessen Mantel aus metallischem Material besteht, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Elektrode der elektrisch zu zündenden Sprengladung (19) mit
dem Mantel (10) und die andere Elektrode mit dem Stecker (16) und der Buchse (15) elektrisch
verbunden ist.
4. Löschmittelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an
den Stirnwänden (12a, 12b) des Behälters Flansche (11a, Ub) angeordnet sind, die mittels
Schrauben miteinander verbunden werden können.
5. Löschmittelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
zerbrechliche Mantel (10) derart mit den Stirnwänden (12 a, 12 b) verbunden ist, daß die Bruchstücke
des Mantels (10) nach dessen Zertrümmerung aufgefangen werden.
6. Löschmittelbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Stirnwände (12 α, 12 b) innerhalb des Behälters durch mehrere Stützglieder (24) miteinander verbunden
sind, die die Stirnwände (12 a, 12 b) nach der Zertrümmerung des Mantels (10) im wesentlichen
in ihrer Lage halten.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 665 648;
USA.-Patentschriften Nr. 870 479, 1119 799.
Deutsche Patentschrift Nr. 665 648;
USA.-Patentschriften Nr. 870 479, 1119 799.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 740/43 11.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1118013X | 1954-03-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1118013B true DE1118013B (de) | 1961-11-23 |
Family
ID=10875386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG16605A Pending DE1118013B (de) | 1954-03-03 | 1955-03-02 | Zylindrischer Loeschmittelbehaelter fuer Feuerloeschzwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1118013B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3520546A1 (de) * | 1984-06-08 | 1986-01-02 | ABG Semca, Paris | Loescher mit schnellentleerung |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US870479A (en) * | 1906-11-03 | 1907-11-05 | Shirley Q Stanley | Fire-extinguisher. |
| US1119799A (en) * | 1913-09-15 | 1914-12-08 | Charles M Bowman | Fire-extinguisher. |
| DE665648C (de) * | 1937-09-04 | 1938-09-30 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Eichfaehige, augenblicklich wirkende Sicherheitsscheibe |
-
1955
- 1955-03-02 DE DEG16605A patent/DE1118013B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US870479A (en) * | 1906-11-03 | 1907-11-05 | Shirley Q Stanley | Fire-extinguisher. |
| US1119799A (en) * | 1913-09-15 | 1914-12-08 | Charles M Bowman | Fire-extinguisher. |
| DE665648C (de) * | 1937-09-04 | 1938-09-30 | I G Farbenindustrie Akt Ges | Eichfaehige, augenblicklich wirkende Sicherheitsscheibe |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3520546A1 (de) * | 1984-06-08 | 1986-01-02 | ABG Semca, Paris | Loescher mit schnellentleerung |
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