DE1115665B - Gewinnungsmaschine mit einem Bohrkopf - Google Patents
Gewinnungsmaschine mit einem BohrkopfInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/58—Machines slitting by drilling hole on hole
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine im Bergbau verwendete Gewinnungsmaschine. Bei derartigen Abbaumaschinen
ist es schon bekannt (USA.-Patentschrift 2 669 441), hinter dem Bohrkopf eine Förderschnecke
vorzusehen, die das vom Bohrkopf ausgebohrte Material aus dem Bohrloch nach hinten
herausbefördert. Man hat z. B. die Förderschnecke innerhalb einer rohrförmigen Bohrerwelle so angeordnet,
daß sie sich mit dieser Welle dreht. Bei solchen Vorrichtungen ist der Durchmesser des Bohrkopfes
bedeutend größer als der Durchmesser der rohrförmigen Bohrerwelle, so daß das Bohrloch zwischen
seiner Wandung und der das Förderrohr bildenden Bohrerachse einen derart geräumigen Ringraum enthält,
daß ein Mann hineinkriechen und den Bohrkopf kontrollieren kann.
Ein solcher Bohrer ist nur für hartes Gestein brauchbar. Denn wenn er durch lockere Schichten
sich durchbohrt, kann losbrechendes Material in den Ringraum im Bohrloch nachrutschen und es verstopfen,
so daß der Bohrer steckenbleibt und sich festklemmt.
Es sind ferner auch Bohrmaschinen bekannt (USA.-Patentschrift 1 653 111), welche insbesondere
für Durchhiebe durch Pfeiler bestimmt sind, die eine fest auf der Bohrerwelle angeordnete Förderschnecke
haben, die sich in einem ebenfalls rotierenden Förderrohr dreht. Auf dem Bohrerkopf ist weiterhin ein
kurzer Hohlzylinder angeordnet, der mitgedreht wird und dessen Durchmesser ungefähr gleich dem Bohrer
und damit dem Bohrlochdurchmesser ist. Er soll Materialeinbrüche in das Bohrloch unterbinden.
Dieser kurze Zylinder dreht und verschiebt sich mit dem Bohrkopf. Einbrüche loser Schichten können
hinter ihm erfolgen und auch bei den verhältnismäßig nur kurzen Bohrlöchern, wie in diesem Fall
erzielt werden sollen, die Hohlwelle des Bohrkopfes, in welcher sich die Förderschnecke bewegt, festklemmen,
so daß die Maschine zum Freimachen stillgesetzt werden muß.
Es sind schließlich Bohrköpfe bekannt (USA.-Patentschrift 2 594 256), deren Welle zwar als Rohr
ausgebildet, das aber nicht zur Förderung des ausgebohrten Materials bestimmt ist. Hierzu dient eine
Förderschnecke, welche außen auf dem Wellenrohr sitzt. Deren Durchmesser ist praktisch gleich dem des
Bohrkopfes, so daß das Bohrloch auch als Förderkanal dient. Hier ist am Bohrkopf, den Anfang der
Förderschnecke umkleidend, ein Hohlzylinder fest angebracht, welcher praktisch den Durchmesser von
Bohrkopf und Förderschnecke hat. Auf diesem Hohlzylinder sitzen außen und innen Schraubengang-
Anmelder:
United States Steel Corporation,
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Maier, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 4
München 22, Widenmayerstr. 4
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 26. Januar 1956 (Nr. 561524)
V. St. v. Amerika vom 26. Januar 1956 (Nr. 561524)
Roy Alexander Parsons, Wilcoe, Va. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
rippen. Das losgebohrte Material wird daher durch den Hohlzylinder hindurch der Förderschnecke zugeführt
und so aus dem Bohrloch entfernt. Wenn der Bohrer lockere Schichten durchbohrt, so kann es vorkommen,
daß hinter dem Bohrkopf losbrechendes Material sich auf den Holhlzylinder preßt und trotz
der Außenrippen auf diesem eine Stockung der Bohrerdrehung verursacht. Um die Verstopfung zu beseitigen,
muß auch hier die Maschine stillgesetzt werden, was Zeit und damit Kosten verursacht.
Es ist ferner schon bekanntgeworden (deutsche Patentschrift 380 631), an Schürftrommeln von Abbaumaschinen,
welche am Trommelmantel Messer tragen, das hereingenommene Material durch Mantellöcher
der Trommel auf eine Schüttelrinne innerhalb der Schürftrommel fallen zu lassen.
Schließlich ist auch schon vorgeschlagen worden (»Bergbau-Rundschau«, 1950, S. 373), bei Kohlehohlbohrern
das rohrförmige Bohrgestänge mit Mantellöchern zu versehen. Diese sollen hier aber dazu
dienen, Kohlenstaub, der dem Bohrkern anhaftet, nach außen treten zu lassen, wo er durch eine Förderschneckenrippe
außen auf der Rohrwelle nach hinten befördert wird.
Um die obigen Nachteile zu beseitigen, ist erfindungsgemäß der die Förderschnecke abkleidende
Hohlzylinder mit Einlaßöffnungen versehen und auf der Bohrerantriebswelle drehbar angeordnet und zum
Ein- und Auskuppeln einer ihn mit dem Bohrkopf verbindenden Klauenkupplung verschiebbar auf dieser
gelagert.
- - - 109 710/3
Zum Vorschieben des Hohlzylinders ohne Drehung zusammen mit dem Bohrkopf ist auf der Bohrkopfwelle
vor der Förderschnecke ein bei ausgekuppeltem Hohlzylinder als Widerlager dienender Bund für den
am Hohlzylinder befestigten Kupplungsteil angebracht.
In den Zeichnungen sind Ausführungen der Erfindung beispielsweise dargestellt, von denen
Fig. 1 eine Seitenansicht des Bohrkopfes und Hohlzylinders, teilweise im Schnitt, bei Ruhelage des Zylinders
zeigt,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, des Hohlzylinders allein,
Fig. 3 eine Stirnansicht desselben von rechts auf Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht auf ein Bruchstück der Bohrerwelle am Beginn der Förderschnecke,
Fig. 5 eine Rückansicht des Bohrkopfes,
Fig. 6 eine Seitenansicht desselben und
Fig. 7 einen Querschnitt durch die Bohrerwelle mit Ansicht in Ebene VII-VII auf Fig. 6 zeigt.
In Fig. 1 ist A ein üblicher Bohrer einer Gewinnungsmaschine,
der in einem Kohleflöz C bohrt. Die Bohrerwelle trägt eine bekannte Förderschnecke 10
und eine bekannte Zentrierspitze 12 am Vorderende. Mit einem Armstern Aa im Vorderende ist, auf die
Förderschnecke aufgezogen, der Hohlzylinder 1 auf der Bohrkopfwelle lose drehbar befestigt. Der Hohlzylindermantel
enthält in regelmäßigen Abständen Öffnungen 2. An der Rückseite des Bohrkopfes ist ein
Kranz von Kupplungsklauen 3 (Fig. 5 und 6) angebracht, der mit einem Kranz von Gegenklauen 4
(Fig. 2 und 3) auf der Vorderseite des Armsterns 4 a zusammenwirken kann. Außen trägt der Hohlzylinder
1 eine schraubengangförmige Rippe 5.
Der Bohrkopf 12 trägt noch vor dem Kupplungsklauenkranz schraubengangförmige Leitrippen 6,
welche abgebohrtes Material um die Kupplung zur Förderschnecke 10 herumleiten.
Am Vorderende der Bohrkopfwelle sitzt ein Bund 7, der von dem Kupplungsteil 4 etwas weiter
entfernt sitzt, als die Einrasttiefe der Kupplungsteile 3 und 4 ausmacht.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Während des Bohrens sind die Kupplungshälften 3 und 4 normalerweise
ausgerückt, und der Bund 7 auf der Bohrerkopfwelle stößt an die Kupplungshälfte 4. Daher kann
sich der Hohlzylinder 1 wohl mit dem Bohrkopf 12 zusammen im Bohrloch vorschieben, dreht sich jedoch
nicht mit dem Bohrkopf. Die Förderschnecke 10 im Hohlzylinder 1 rotiert jedoch mitsamt dem
Bohrkopf. Das von diesem abgebohrte Material tritt durch den Bohrkopf hindurch in die Förderschnecke,
die es durch den Hohlzylinder 1 hindurch nach hinten befördert.
Wenn nun das Hangende aufblättert und Material in den aufgebohrten Hohlraum eindringt, wie in
Fig. 1 angedeutet, dann schützt der Hohlzylinder 1 die Förderschnecke vor Verstopfung durch das ihre
Aufnahmefähigkeit übersteigende lose Material. Um nun dieses Material zu entfernen, wird der Bohrkopf
etwas von seiner Angriffsstelle zurückgezogen. Er mahlt daher leer in dem abgebohrten Material. Hierbei
kommt der Kupplungskranz 3 hinten am Bohrkopf 12 in Eingriff mit dem Kupplungskranz 4 vorn
im Hohlzylinder 1. Der Bohrkopf nimmt daher den Hohlzylinder 1 auf Drehung mit, und das lose Materal
tritt in ihn ein und wird durch die Förderschnecke, die ja mit dem Bohrkopf mitrotiert, nach hinten zu
herausbefördert. Daß nicht zuviel dieses Materials auf einmal zur Förderschnecke gelangt, verhindern die
im Abstand sitzenden Öffnungen 2, die also den Materialnuß regeln. Material außerhalb des Hohlzylinders
1 wird durch die außen am Hohlzylinder sitzende Schraubengangrippe 5 vor die Öffnungen geschoben,
so daß es zur Förderschnecke gelangt.
Der Hohlzylinder kann auf vorhandenen Bohrern mit nur geringen Abänderungen angebracht werden.
Es ist nur erfoderlich, den Bohrkopf mit einem Kupplungskranz, Leitrippen und einem Bund zu versehen.
Claims (2)
1. Gewinnungsmaschine mit einem Bohrkopf und einer durch einen an der Bohrlochwandung
anliegenden Hohlzylinder abgekleideten, auf der Bohrerantriebswelle angebrachten Förderschnecke,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlzylinder (1) mit Einlaßöffnungen (2) versehen und auf der
Bohrerantriebswelle drehbar und zum Ein- und Auskuppeln einer ihn mit dem Bohrkopf (12)
verbindenden Klauenkupplung (3, 4) verschiebbar gelagert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Bohrkopfwelle vor der
Förderschnecke ein bei ausgekuppeltem Hohlzylinder (1) als Widerlager dienender Bund (7)
für den am Hohlzylinder (1) angebrachten Kupplungsteil (4) angebracht ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 380 631, 469 694;
USA.-Patentschriften Nr. 1653 111, 2 594 256, 2 669 441;
Deutsche Patentschriften Nr. 380 631, 469 694;
USA.-Patentschriften Nr. 1653 111, 2 594 256, 2 669 441;
»Bergbau-Rundschau«, 1950, S. 373.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 710/3 10.61
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US561524A US2810566A (en) | 1956-01-26 | 1956-01-26 | Shield and feed control for mining machine of the screw auger type |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1115665B true DE1115665B (de) | 1961-10-19 |
Family
ID=24242330
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEU4179A Pending DE1115665B (de) | 1956-01-26 | 1956-10-26 | Gewinnungsmaschine mit einem Bohrkopf |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| US (1) | US2810566A (de) |
| DE (1) | DE1115665B (de) |
| GB (1) | GB792403A (de) |
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- 1956-10-26 DE DEU4179A patent/DE1115665B/de active Pending
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