DE1115388B - Als waessrige Dispersion vorliegende UEberzugsmasse fuer starre und stark biegsame Unterlagen - Google Patents
Als waessrige Dispersion vorliegende UEberzugsmasse fuer starre und stark biegsame UnterlagenInfo
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- DE1115388B DE1115388B DER19687A DER0019687A DE1115388B DE 1115388 B DE1115388 B DE 1115388B DE R19687 A DER19687 A DE R19687A DE R0019687 A DER0019687 A DE R0019687A DE 1115388 B DE1115388 B DE 1115388B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
R19687rVc/22g
ANMBtDETAG: 25. SEPTEMBER 1956
ä BEKANNTMACHUNG
I DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
I AUSLEGESCHRIET: 19. OKTOBER 1961
I DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
I AUSLEGESCHRIET: 19. OKTOBER 1961
Die Erfindung betrifft als wäßrige Dispersionen vorliegende Überzugsmassen für starre und stark
biegsame Unterlagen, die zur Verwendung in entweder ungefärbtem oder pigmentiertem Zustand geeignet sind
und einen zähen, nicht klebenden Film beim Trocknen bilden.
Die erfindungsgemäße Überzugsmasse enthält als Filmbildner (1) ein Ammonium- oder flüchtiges Aminsalz
eines Mischpolymerisats von Maleinsäureanhydrid und einem verzweigtkettigen Olefin mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen
im angenäherten Molverhältnis von 1: 1 und mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht
von etwa 500 bis 5000, (2) ein wasserunlösliches Äthylenoxydkondensat eines höheren Alkylphenols
mit im Durchschnitt 1 bis 5 Oxyäthyleneinheften und 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in der
Alkylgruppe und (3) gegebenenfalls ein Ammoniumoder flüchtiges Aminsalz eines Mischpolymerisats aus
mindestens einer Säure der aus Acryl-, Methacryl- und Itaconsäure bestehenden Gruppe und mindestens so
einem Ester einer Säure der gleichen Gruppe mit etwa 3 bis 20% an Salzeinheiten, als Ammoniumsalz
berechnet. Die Überzugsmasse kann außer einem oder mehreren Pigmenten gegebenenfalls andere filmbildende
Bestandteile enthalten.
Der Bestandteil (1) — das Salz des Mischpolymerisats — ist das Ammoniumsalz oder das Salz eines
flüchtigen wasserlöslichen Amins, wie Methylamin, Dimethylamin, Triäthylamin, Äthylamin, Diäthylamin,
Isopropylamin, Morpholin, Piperidin und Pyrrolidin. Die Olefine können Isobutylen, Isoamylen,
verzweigtkettige Hexene, Diisobutylen der Formel
H3CC(CH3)2CH2C(CH3) = CH2
Dipenten, Limonen, Terpineol und Dicyclopentadien sein. Die Mischpolymerisate können nach üblichen
Verfahren hergestellt werden, z. B. durch Mischpolymerisation in einem organischen Lösungsmittel, wie
Xylol oder Dioxan, und in Gegenwart eines Initiators, wie Benzoylperoxyd, Lauroylperoxyd, Cumolhydroperoxyd,
tert-Butylperbenzoat od. dgl. Es können die gewöhnlichen Verfahren zur Abtrennung des Mischpolymerisats
verwendet werden, z. B. das Abtrennen des Lösungsmittels und des Monomeren durch
Destillation oder Abtrennen des Mischpolymerisats nach der Fällung durch Filtrieren. Gegebenenfalls
können die Mischpolymerisate von praktisch einheitlichem Charakter zur Verwendung in der vorliegenden
Erfindung entweder durch Überwachung der Polymerisatbedingungen oder durch geeignete Fraktionierung
des gebildeten heterogenen Polymerisats erhalten worden sein.
Als wäßrige Dispersion vorliegende
Überzugsmasse für starre und stark biegsame
Unterlagen
Anmelder:
Rohm & Haas Company, Philadelphia, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27, Pienzenauer Str. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität: V. St. v. Amerika vom 26. September 1955
Frederick William Toothill jun., Abington, Pa., Joseph August Stieber, Colwick, N. J.,
und Harold Lloyd Hatton,
Philadelphia, Pa. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
Im Bestandteil (3) sind flüchtige Amine, die verwendet werden können, Methylamin, Dimethylamin,
Trirnethylamin, Äthylamin, Diäthylamin, Triäthylamin, Isopropylamin, Morpholin, Piperidin und Pyrrolidin.
Ester von Acryl-, Methacryl- oder Itaconsäure, die verwendet werden können, sind die mit Methyl-,
Äthyl-, Isopropyl-, Propyl-, η-Butyl-, tert.-Butyl-, sek.-Butyl-, Amyl-, Hexyl-, Cyclohexyl-, Octyl-, tert-Octyl-,
Decyl-, Dodecyl-, Hexadecyl- und Octadecylalkohol hergestellten. Für die meisten Zwecke wird
bevorzugt, daß der Esterbestandteil aus Acrylaten von Alkoholen mit 1 bis 18 Kohlenstoffatomen oder aus
Methacrylaten oder Itaconaten eines Alkohols mit mindestens 5 Kohlenstoffatomen oder aus einem
Gemisch solcher Acrylate, Methacrylate und Itaconate besteht. Der Esterbestandteil kann jedoch
verschiedene Mengenanteile eines niederen Alkylmethacrylats
oder -itaconats enthalten, um die Härte des fertigen Überzugsfilms zu erhöhen, wobei jedoch
der härtende Esterbestandteil bevorzugt weniger als die Hälfte des Gewichts der gesamten Esterbestandteile
ausmacht. Alle diese Mischpolymerisate haben im allgemeinen hohe Molekulargewichte von im Durch-
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schnitt mindestens etwa 15000 und im allgemeinen einer Überzugsmasse dienen, die aus der Pigmentpaste
von etwa 50 000 bis 500 000 oder mehr. hergestellt worden ist, sondern die Paste wird mit
Im Bestandteil (2) leitet sich .das wasserunlösliche einem geeigneten Bindemittel zusammen verarbeitet.
Äthylenoxydkondensat des höheren Alkylphenols von Es ist dann vorgeschlagen worden, analoge Misch-Alkylphenolen
mit 8 bis 18 Kohlenstoffatomen ab; 5 polymerisatsalze allein als filmbildenden Bestandteil
die Alkylgruppe ist z.B. die n-Octyl-, Dodecyl-, von wäßrigen Überzugsmassen zu benutzen. Diese
Tetradecyl-, Hexadecyl- oder Octadecylgruppe. Die wäßrigen Überzugsmassen sind jedoch durch starkes
Alkylgruppe ist bevorzugt von verzweigtkettiger Schäumen und weiter dadurch gekennzeichnet, daß
Natur, wie im Fall der tert-Octylgruppe mit der viele Pigmente beim Absitzen nach dem Stehen dazu
Formel io neigen, innerhalb des Behälters zusammenzubacken,
H3 C QCH^ C H2 C(C H3)2 und dadurch schwierig erneut zu dispergieren sind,
so daß es bei solchen Pigmenten notwendig ist, längere
Die Methyl- und Äthyläther dieser Äthylenoxyd- Lagerung der wäßrigen Massen vor der Verwendung
kondensate sind ebenfalls brauchbar. Die hydropho- zu vermeiden. Wenn das Mischpolymerisatsalz der
beren Kondensate werden bevorzugt, weil sie prak- 15 einzige filmbildende Bestandteil ist, zeigen die damit
tisch überhaupt nicht schäumen und eine sehr geringe erhaltenen Überzüge ferner eine geringe Widerstands-Empfindlichkeit
gegenüber Wasser besitzen. Konden- fähigkeit gegenüber feuchtem Reiben und bilden
sate mit einem Durchschnitt von drei oder weniger häufig keinen ununterbrochenen Film. In allen Fällen
Oxyäthyleneinheiten sind im allgemeinen die vorteil- ist der Film ziemlich zerbrechlich,
haftesten. 20 Darüber hinaus ist bereits die Verwendung der
haftesten. 20 Darüber hinaus ist bereits die Verwendung der
Wenn der Bestandteil (3) nicht zugegen ist, beträgt Salze von Mischpolymerisaten aus Maleinsäuredas
Verhältnis der Bestandteile (1) zu (2) bevorzugt anhydrid und Vinylverbindungen zur Herstellung von
1: 2 bis 5: 2. Alle diese Mengenanteile sind in Massen glänzenden Überzügen bekannt. Diese Mischpolymerigeeignet,
die auf Unterlagen aufgetragen werden sate von Maleinsäureanhydrid und Vinylestern, Vinylsollen,
die keinen merklichen Biegungen ausgesetzt 25 äthern oder Styrol entsprechen nicht den in den
sind, wie Holz, Glas, Metall oder ziemlich starre erfindungsgemäßen Überzugsmassen vorliegenden Ma-Kunststoffmaterialien;
wenn jedoch diese aus zwei leinsäureanhydrid-Mischpolymerisat-Salzen, da letztere
Bestandteilen bestehenden Massen auf stark biegsame Molekulargewichte von etwa 500 bis 5000 haben. Ein
Unterlagen aufgetragen werden sollen, wie auf Leder, in üblicher Weise hergestelltes Mischpolymerisat hat
Papier, Textilgewebe und Kunststoffunterlagen mit 30 ein verhältnismäßig hohes Molekulargewicht, das weit
kautschukartiger Biegsamkeit, werden höhere Mengen- über der oben angegebenen oberen Grenze liegt,
anteile des Mischpolymersalzes bevorzugt vermieden. Die in diesen Massen vorhandenen wasserlöslichen
Bei der Aufbringung auf biegsame Unterlagen soll Weichmacher, wie Glycerin oder Polyglycerin, entdas
Verhältnis von Mischpolymersalz zu Phenol- sprechen in den Eigenschaften nicht den hier vorderivat
etwa 45: 35 nicht übersteigen. Bevorzugte 35 hegenden Äthylenoxydkondensationsprodukten. Da
Bereiche von Massen, die eine optimale Kombination erfindungsgemäß verhältnismäßig hydrophobe Weichvon
Biegsamkeit und Zähigkeit aufweisen, sind solche macher verwendet werden, sind die erhaltenen Übermit
einem Verhältnis von Mischpolymersalz zu Phe- züge beständig gegen Wasser, wohingegen die benolderivat
zwischen 55: 65 und 45: 35. kannten Massen nicht geeignet sind, einen Überzug
Bei Anwesenheit von Bestandteil (3) können die 40 zu erzeugen, der gegen feuchtes Reiben beständig ist.
Mengenanteile 33 % bis 90% von Bestandteil (3), 5% Es ist eine Nachbehandlung mit Härtungsmitteln, wie
bis 25% von Bestandteil (2) und 5% bis 45% von Formaldehyd oder Salzen mehrwertiger Metalle,
Bestandteil (1) betragen. Diese Prozentsätze der drei notwendig. Die erfindungsgemäßen Überzüge beBestandteile
stellen Prozentsätze der festen Bestand- dürfen dagegen keiner Nachbehandlung mit derteile
dar, so daß die Addition der Prozentzahlen von 45 artigen Stoffen, um sie ausreichend wasserfest zu
jedem dieser drei Bestandteile 100 ergibt. Der Mengen- machen.
anteil des Olefin-Maleinsäureanhydrid-Mischpolymeri- Weiterhin ist es bekannt, wasserlösliche Reaktionssat-Salzes
kann je nach der Härte des in der jeweiligen produkte, die durch Mischpolymerisieren von 1-Alk-Masse
verwendeten ersten Mischpolymerisatsalzes oxybutadien und Maleinsäure entstehen, als Disperverändert
werden, wobei im allgemeinen ein größerer 50 giermittel zu verwenden. Es handelt sich hierbei
Mengenanteil des Olefin-Maleinsäureanhydrid-Salzes jedoch um hochmolekulare Produkte, die lediglich
des zweiten Typs verwendet wird, wenn weichere Dispergiereigenschaften aufweisen. Werden sie aber
Ester-Säure-Mischpolymerisat-Salze des ersten Typs als alleiniges Bindemittel verwendet, ist eine Behandbenutzt
werden. Bevorzugte Massen enthalten etwa lung mit Salzen mehrwertiger Metalle notwendig, um
65 bis 75 Gewichtsprozent des Ester-Säure-Misch- 55 die Filme wasserfest zu machen.
polymerisat-Salzes des ersten Typs zusammen mit 15 Das erfindungsgemäße Gemisch aus mehreren
polymerisat-Salzes des ersten Typs zusammen mit 15 Das erfindungsgemäße Gemisch aus mehreren
bis 22 Gewichtsprozent des Olefin-Maleinsäureanhy- Bestandteilen ist gegenüber den bekannten Massen
drid-Mischpolymerisat-Salzes des zweiten Typs und nicht nur neuartig, sondern bietet auch deutliche
10 bis 20 Gewichtsprozent des Phenolderivats. Vorteile, da es sowohl als filmbildendes Bindemittel
Es ist früher vorgeschlagen worden, Mischpoly- 60 als auch als dispergierendes Medium für das Pigment
merisatsalze der hier verwendeten Art als Dispergier- wirkt. Die stabilisierende Wirkung von Äthylenoxydmittel
zur Herstellung von Pigmentpasten zu benutzen, kondensationsprodukten war zwar an sich bekannt;
Bei einem solchen Verwendungszweck ist jedoch nur so wurden Mischpolymerisate aus Butadien und Styrol
ein kleiner Mengenanteil des Mischpolymerisat- mit ihrer Hilfe vor dem Koagulieren geschützt. Zur
salzes — von 3 % oder, allgemeiner, von weniger als 65 Erzielung einer emulgierenden Wirkung sind aber sehr
3 %> auf das Gewicht des Pigments bezogen — zu- hohe Anteile an Äthylenoxyd in dem Kondensationsgegen.
In solchen Fällen kann das Mischpolymerisat- produkt notwendig; beispielsweise werden 10 Mol
salz nicht als Bindemittel für das Pigment in irgend- Äthylenoxyd auf 1 Mol Oleylalkohol angewendet. Es
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wurde nun aber gefunden, daß ein verhältnismäßig gegenüber feuchtem Reiben nicht verschlechtert wird,
niedriger Gehalt an Äthylenoxyd, auf das Molekular- Obwohl die wäßrigen Dispersionen der vorliegenden
gewicht des hydrophoben Bestandteils des Weich- Erfindung die zu überziehende Oberfläche schnell bemachers
bezogen, besondere Vorteile hinsichtlich der netzen und hervorragende Fließeigenschaften während
dispergierenden, bindenden und filmbildenden Eigen- 5 der Aufbringung aufweisen, haben die erhaltenen
schäften bietet. Es werden daher in der vorliegenden Filme eine ausgezeichnete Widerstandsfähigkeit gegen-Erfindung
die stärker hydrophoben Vertreter bevor- über feuchtem Abreiben und sind leicht erneut zu
zugt. überziehen, ohne dabei beschädigt zu werden, z. B.
Schließlich gehören als Gewebeüberzüge geeignete durch Ablösen oder Quellen.
Massen, die aus der wäßrigen Lösung von Ammonium- io Bei der Herstellung der wäßrigen Überzugsmasse
salzen von Mischpolymerisaten aus Acryl- oder Meth- der vorliegenden Erfindung kann das Phenolderivat
acrylsäure und deren Estern bestehen und die gege- zu einer wäßrigen Lösung oder Dispersion des Mischbenenfalls
noch wasserlösliche Weichmacher, wie polymerisatsalzes oder der Mischpolymerisatsalze
Diäthylenglykol oder Diäthylenglykohnonoäthyläther, direkt nach deren Herstellung gegeben werden; d. h.,
enthalten, zum Stand der Technik. Diese Massen be- 15 das Phenolderivat kann also zu der wäßrigen Dispersitzen
ähnliche Nachteile wie die zuvor als bekannt sion gegeben werden, die durch Mischpolymerisation
beschriebenen, denn wenn das Mischpolymerisatsalz von Maleinsäureanhydrid und dem Olefin erhalten
allein als filmbildender Bestandteil wäßriger Überzugs- worden ist. Das Mischpolymerisat oder die Mischmassen
verwendet wird, zieht es Blasen und liefert polymerisate können in das Salz durch Zugabe eines
einen ungleichmäßigen Film, der durch geringe Be- 20 Alkalimetallhydroxyds, von Ammoniumhydroxyd oder
ständigkeit gegen feuchtes Reiben gekennzeichnet ist. eines Amins der obenerwähnten Art entweder vor oder
Die Kombination von einem oder mehreren Misch- nach der Einführung des Phenolderivats umgewandelt
polymerisatsalzen und Phenolderivaten der vorlie- werden. Die Konzentration des Mischpolymerisatgenden
Erfindung ist in bezug auf die Fähigkeit her- salzes oder der Mischpolymerisatsalze in der PoIyvorragend,
sowohl als filmbildendes Bindemittel 25 merisat-Dispersion kann 25 bis 70 Gewichtsprozent
— entweder allein oder im Gemisch mit anderen film- und bevorzugt etwa 35 bis 50 Gewichtsprozent für
bildenden Bestandteilen — als auch als pigmentdisper- die meisten Pigmente betragen,
gierendes Medium zu dienen. Durch die Begrenzung Bei der Herstellung pigmentierter Dispersionen kann
gierendes Medium zu dienen. Durch die Begrenzung Bei der Herstellung pigmentierter Dispersionen kann
des Äthylenoxydgehaltes gegenüber dem hydrophoben das Pigment in die wäßrige Dispersion, die das Misch-Bestandteil
und Verwendung eines verhältnismäßig 30 polymerisatsalz oder die Mischpolymerisatsalze und
großen Mengenanteils an Weichmacher im Verhältnis das Phenolderivat in Konzentrationen von 5 bis 55 %
zu dem Mischpolymerisatsalz erhalten die Überzüge Festbestandteilen (unter Ausschluß des Pigments)
eine gute Wasser- und Reibfestigkeit. Diese Kombi- enthält, in üblichen Mühlen od. dgl. in einem Zeitraum
nation weist die Vorteile von Casein auf, ohne dessen von 4 Stunden bis zu einer Woche, je nach der Qualität
Nachteile zu besitzen. Casein ist immer noch das her- 35 der gewünschten Dispersion, eingearbeitet werden,
vorragende Bindemittel und Dispergiermittel für Pig- Bevorzugt erfolgt jedoch das Einarbeiten des Pigmente
in wäßrigen Systemen. Es ist billig und reichlich mentes in ein Medium, das das Mischpolymerisatsalz
vorhanden; die Härte des Films kann unterschiedlich oder die Mischpolymerisatsalze, das Phenolderivat
eingestellt werden, da es mit einer großen Anzahl von und eine kleine Wassermenge enthält und eine stark
natürlichen und synthetischen filmbildenden poly- 4° viskose bis plastische Beschaffenheit hat, mit Hilfe
meren Stoffen verträglich ist, mit verschiedenen Sub- einer intensiven oder Scher-Typ-Mischanlage. Wenn
stanzen, wie Glycerin, Glykolen und sulfonierten das wäßrige Mischpolymerisationsmedium nach der
pflanzlichen Ölen, weichgemacht werden kann. Casein Neutralisation unter Bildung eines Salzes oder von
neigt jedoch zur Fäulnis und zu übermäßigem Schau- Salzen und nach Zugabe des Phenolderivats von unanmen
und erfordert große Sorgfalt bei der Herstellung' 45 gemessener Viskosität ist und es erwünscht ist, das
von Lösungen geeigneter und richtiger Güte, Viskosität Pigment in das bevorzugt stark viskose bis plastische
und Stabilität. Auch neigen in wäßrigen Caseindisper- System einzuarbeiten, sollte der Mengenanteil des
sionen gemahlene Pigmente zum Zusammenbacken Wassers in dem System eingestellt werden, indem entbeim
Absitzen und sind schwierig erneut zu disper- weder dasselbe verdampft wird oder indem entweder
gieren. Wenn nicht ein Härtungsmittel, wie Formalde- 50 das Phenolderivat oder das Mischpolymerisatsalz oder
hyd oder Alaun, verwendet wird, sind die erhaltenen die Mischpolymerisatsalze oder ein Gemisch von
Filme gegenüber feuchtem Abreiben nicht wider- beiden zugegeben wird, um ein viskoses bis plastisches
standsfähig. Die Behandlung mit solchen Mitteln Medium herzustellen. Im allgemeinen besteht diese
erfordert jedoch einen weiteren Arbeitsgang, ver- hochviskose Beschaffenheit dann, wenn die Masse aus
schlechtert die Stabilität der wäßrigen Dispersion, 55 einer Mischpolymerisatsalzdispersion hergestellt worwenn
diese im Verlauf der Verwendung zu schnell den ist, die eine Konzentration von etwa 25 bis 70 %
zugesetzt wird, und verursacht ein bestimmtes Ausmaß an Wasser hat, wobei keine besondere Konzentriean
Brüchigkeit und einen Verlust an Durchsichtigkeit rungsstufe erforderlich ist, um diese zu erzielen,
in dem Film. Infolge der plastischen bzw. stark viskosen Natur
in dem Film. Infolge der plastischen bzw. stark viskosen Natur
Die Kombination aus einem oder mehreren Misch- 60 der Masse bei dem bevorzugten Arbeitsverfahren
polymerisatsalzen und einem Phenolderivat der vor- werden die Pigmente schnell und gründlich dispergiert,
liegenden Erfindung dagegen zeigt keine Neigung zu wobei eine Masse gebildet wird, in der das Pigment
übermäßigem Schäumen und keine Neigung zum praktisch gleichmäßig ohne Bildung von Zusammen-Faulen.
Daraus hergestellte Filme können sogar über ballungen und Flecken verteilt ist. Die dabei erhaltene
einen weiteren Härtebereich als solche aus Casein 65 stark viskose Masse kann als solche zum Überziehen
verändert werden. Diese Veränderung wird ohne von Unterlagen aus verschiedenen Materialien, wie
Zuhilfenahme eines wasserlöslichen Weichmachers be- Holz, Glas, Metallen, Papier, Leder, Textilgeweben
wirkt, so daß die Widerstandsfähigkeit des Films und Filzen, verwendet werden, oder sie kann vor dem
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Überziehen eines solchen Substrats bis zu irgendeiner gewandelt worden sind. Die Masse kann auf eine große
gewünschten Konzentration verdünnt werden. Die Vielzahl von Unterlagen aufgebracht werden und
Verträglichkeit des Phenolderivats mit dem Mischpoly- besitzt darauf eine ausgezeichnete Haftfestigkeit, so
merisatsalz oder mit den Mischpolymerisatsalzen ist z. B. auf Leder, Fußböden, Holzwerk, Möbeln, Täfederart,
daß beim Trocknen der Massen nach dem 5 lungen, Automobilteilen und allen Arten von Metall-Überziehen
solcher Unterlagen ein harter, zäher Film und Holzoberflächen. Sie kann auch auf Gewebe auferhalten
wird. gebracht werden, z. B. zur Herstellung eines dauer-
Einer der Vorteile der Masse der vorliegenden Er- haften Überzugs, wie im Falle von Webstuhlschlichterindung
ist der, daß die nach dem bevorzugten Ver- mitteln, oder für Decküberzüge von Kunstleder oder
fahren erhaltene Pigmentdispersion in der Mischanlage io für Ölkleidung, auch für Linoleum, Asphaltziegel und
sehr leicht in einen gut fließfähigen Zustand gebracht für andere derartige Gebilde, Sie ist auch zum Uberwerden
kann, indem einfach ein geringer Prozentsatz ziehen von porösen Unterlagen, wie Papier und Pappe,
eines wasserlöslichen Alkohols, z. B. Y2 bis 5%>
auf geeignet, die äußerst biegsam sind, bzw. auch für das Gesamtgewicht der Dispersion bezogen, zugesetzt poröse Unterlagen, wie Stein, Zement oder Beton. Bei
wird. Zu den Alkoholen, die verwendet werden können, 15 allen diesen Anwendungen können die Massen der
gehören die wasserlöslichen Alkohole, wie Methanol, Erfindung sowohl auf vorher überzogene Oberflächen
Äthanol, Isopropanol und 2-Äthoxyäthanol. Die ge- als auch auf noch nicht überzogene Oberflächen aufringen
Alkoholmengen, die zum Verdünnen der Masse getragen werden. Bei der Anwendung auf Lederverwendet
werden können, um die Entfernung aus produkten ist die Masse der Erfindung äußerst wertvoll
der Mischanlage zu unterstützen, verschlechtern in 20 als Oberflächenüberzug für Schuhe oder Kleidungskeiner
Weise die Verwendbarkeit der Pigmentdisper- leder, die zuvor mit gefärbten Überzügen, entweder
sion für Überzüge oder andere Verwendungszwecke. auf Wasser- oder auf Lackgrundlage, überzogen
In vielen Fällen verbessert sogar der Alkohol die Ver- worden waren,
träglichkeit der Masse und deren Fließeigenschaften. Die Überzugsmassen sind durch wenig oder kein
träglichkeit der Masse und deren Fließeigenschaften. Die Überzugsmassen sind durch wenig oder kein
Jedes geeignete Pigment oder jeder geeignete Färb- 25 Schäumen, gute Benetzbarkeit und Ausbreitbarkeit
stoff kann nach dem Verfahren der Erfindung disper- gekennzeichnet und weisen in vielen Fällen die gleiche
giert werden. Der Mengenanteil desselben kann Art zu fließen auf, die für lackartige Überzugsmassen
zwischen 1 und 300 Gewichtsprozent oder mehr, auf kennzeichnend ist, was eine hervorragende Eigenschaft
das Gewicht des Mischpolymerisatsalzes bezogen, für ein wäßriges System ist. Beim Überziehen von
schwanken, wodurch ein Verhältnis von Pigment zu 3° Ledern wird Glanz ohne Polieren erhalten. Wenn auch
Bindemittel von 1:2 bis 4: 1 erzielt wird. Beispiele Polieren zur Veränderung bzw. Verbesserung eines
für Pigmente einschließlich Streckmittel, die so disper- überzogenen Leders, das nach der Erfindung erhalten
giert werden können, sind Bleiweiß, Zinkoxyd, Titan- wurde, ungeeignet ist, so kann doch das überzogene
pigmente, Lithopone, andere Zinksulfidpigmente, Ba- Leder bzw. irgendein anderes Produkt mit Hufe eines
riumsulfat, Calciumcarbonat, Kieselsäure, Talk, Glim- 35 Plattierungsverfahrens behandelt werden, bei dem die
mer und Tone, wie Porzellanton. Pigmentpasten be- überzogene Oberfläche ohne Reiben gegen eine glatte,
stehen normalerweise aus einem oder mehreren dieser heiße Oberfläche, z. B. eine polierte Metallplatte,
Pigmente oder gleichwertigen Pigmenten. Es können gepreßt wird. Darüber hinaus ist eine anschließende
ein oder mehrere unlösliche anorganische oder orga- Behandlung mit Härtemitteln, wie Formaldehyd oder
nische Farbstoffe zugesetzt werden, so z. B. Eisenoxyd, 4° Alaun, nicht notwendig, da die Überzugsmasse für
Ruß, Cadmiumsulfid, Toluidinrot, Rotbrauntoner, normale Zwecke bei bloßem Trocknen eine ange-
Chromorange, Chromgelb, Chromgrün, Phthalocy- messene Wasserfestigkeit besitzt. Die Biegsamkeit der
aningrün, Phthalocyaninblau usw. Überzugsmasse ist absolut dauerhaft, da kein ständig
Der Ausdruck »Pigment« wird hier verwendet, um wasserlöslicher Weichmacher, wie Glycerin, verwendet
ein Pulver oder gepulverte Substanzen zu bezeichnen, 45 wurde.
die mit Flüssigkeiten unter Bildung von Farben oder In den folgenden Beispielen sind Teile, wenn nicht
anderen Überzugsmassen vermischt werden und darin anders bemerkt; Gewichtsteile,
unlöslich sind. . ■- _ -"""
Überzugsmassen, die die Dispersionen der vorlie- .Beispiel
genden Erfindung enthalten oder aus ihnen bestehen, 50 Eine wäßrige Lösung eines Mischpolymerisats aus
können in kleinerer oder größerer Verdünnung und Maleinsäureanhydrid und Diisobutylen in einem MoI-mit
oder ohne andere Bindemittel auf alle Unterlagen verhältnis von 50: 50 wird mit Ammoniumhydroxyd
aufgetragen werden, die durch geeignete Mittel, wie neutralisiert, um eine Konzentration von 30,5% des
Eintauehen, Überziehen durch Walzen, Auftragen Mischpolymerisatsalzes zu erzielen. Daraufhin werden
durch Bürsten und, am wichtigsten von allen, durch 55 221 Teile der Lösung ständig gerührt, während
Aufsprühen, überzogen werden sollen. Nach dem Auf- 22 Teile tert-Octylphenoxyäthanol zugesetzt werden,
tragen wird die überzogene Unterlage entweder an der Die erhaltene Masse wird auf eine Festkörperkonzen-Luft
bei normalen Temperaturen oder bevorzugt bei tration von 15% verdünnt und dann als klarer Obererhöhten
Temperaturen, z. B. von 60 bis 1000C oder flächenüberzug auf ein Paar Lederschuhe aufgesprüht
höher, je nach der Unterlage und der bei der Ma- 60 und in erwärmter Luft bei 100° C 5 Minuten lang geschinenarbeit
verfügbaren Zeit, getrocknet. trocknet. Die Schuhe erhalten dabei einen dichten,
Der Überzug auf der Unterlage, der aus der Masse wasserabstoßenden Überzug,
der Erfindung erhalten worden ist, besteht im Wesent- ρ · · 1 ?
liehen aus einem Gemisch der verschiedenen Bestand- Beispiel 2
teile, die oben beschrieben worden sind, nur daß die 65 Eine wäßrige Lösung eines Mischpolymerisats aus
Mischpolymerisatsalze praktisch in die freie Säure- Maleinsäureanhydrid und Diisobutylen in einem MoI-
und/oder Amid- und/oder Imidform — als Ergebnis verhältnis von 50: 50 wird mit Ammoniumhydroxyd
der Verflüchtigung von Ammoniak oder Amin *— um- neutralisiert, um eine Konzentration von 30,5 % des
Salzes zu erzielen. Dann werden 22,1 Teile der dabei erhaltenen Lösung, 10,1 Teile tert-Octylphenoxyäthanol,
1 Teil Triäthanolamin, 21,8 Teile Wasser und 45 Teile Molybdat-Chromorange-Pigment in eine Kugelmühle
gegeben und darin 48 Stunden vermählen. Die erhaltene Pigmentdispersion ist homogen, gut
dispergiert und hat gute Lagerungsbeständigkeit.
Sie haftet gut an Holztäfelungen, Papier, Glas und an vielen anderen porösen und nicht porösen Oberflächen.
Sie wird in etwa 1 bis 5 Minuten hart, jedoch erst nach einiger Zeit vollständig unlöslich.
(a) Unter fortwährendem Rühren werden in einen Intensivmischer 774 Teile der 30,5%igen wäßrigen Lösung
des Ammoniumsalzes des Mischpolymerisats von Beispiel 2, 204 Teile tert.-Octylphenoxyäthanol
und 200 Teile tert.-Octylphenoxypolyoxyäthanol mit
einem Durchschnitt von 3 Oxyäthyleneinheiten gegeben. Nach 5- bis lOminutigem Vermischen zu einem
praktisch homogenen Gemisch werden nacheinander innerhalb von etwa 10 bis 15 Minuten unter fortwährendem
Rühren 1600 Teile Eisenoxydbraun zugegeben. Die Viskosität wird durch Zugabe von
1220 Teilen Wasser unter fortwährendem Rühren erniedrigt, um eine versprühbare Masse herzustellen,
und dann aus dem Mischer entfernt und auf verschiedene Unterlagen, einschließlich Leder, aufgetragen.
Nach dem Trocknen zeigten die Überzüge ausgezeichnete Haftfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber
feuchtem Abreiben, insbesondere auf Leder.
(b) Bei einem zweiten Versuch nach Teil (a) werden 138 Teile Äthanol an Stelle von 1220 Teilen Wasser
zugesetzt. Dadurch wird die Masse leicht entfernbar gemacht und versprühbar. Überzüge auf Leder, Holz
und Metallen zeigten gute Haftfestigkeit und Widerstandsfähigkeit gegenüber feuchtem Abreiben.
Das Verfahren des Beispiels 2 wurde wiederholt, nur daß die dort benutzte Lösung des Mischpolymerisatsalzes
durch 25 Teile einer 28%igen. wäßrigen
Lösung des Ammoniumsalzes eines Mischpolymerisats aus Maleinsäureanhydrid mit Dicyclopentadien im
Molverhältnis 50:50 ersetzt wurde. Das Pigment wurde gut zu einer stabilen Dispersion dispergiert.
Die Überzüge auf Leder, Holz und Papier zeigten eine ausgezeichnete Haftfestigkeit und Widerstandsfähigkeit
gegenüber feuchtem Abreiben.
Eine Überzugsmasse aus 70 Gewichtsteilen des Ammoniumsalzes eines Mischpolymerisats von 85 Teilen
Äthylacrylat mit 15 Teilen Methacrylsäure, 15 Teilen
eines Ammoniumsalzes eines Mischpolymerisats aus Diisobutylen mit Maleinsäureanhydrid mit einem
Molekulargewicht von etwa 2500, 15 Teilen tert.-Octylphenoxyäthanol
und 570 Gewichtsteilen Wasser wurde als Decküberzug auf Schuhleder aufgesprüht. Nach dem Trocknen wurde ein dichter, klarer Oberflächenüberzug
von hoher Biegsamkeit und guter Haftfestigkeit erhalten. Er zeigte eine ausgezeichnete
Widerstandsfestigkeit gegenüber feuchtem Abreiben.
Eine ausgezeichnete Masse, die einen härteren Film liefert als die von Beispiel 5 und die zur Anwendung
auf Möbeln, Linoleum, Holzboden und Asphalt-
65 ziegeln geeignet ist, besteht aus 33 Teilen des ersten Ammoniumsalzes von Beispiel 5, 42 Teilen des zweiten
Ammoniumsalzes von Beispiel 5, 25 Teilen tert.-Octylphenoxypolyäthoxyäthanol
mit durchschnittlich 3 Oxyäthyleneinheiten und 570 Teilen Wasser.
Eine Masse, die einen weicheren Film als den von Beispiel 5 liefert und die zur Anwendung als Webstuhlüberzug
für Textilien, z. B. für Polyalkylenterephthalat,
geeignet ist, besteht aus 67 Teilen des ersten Ammoniumsalzes von Beispiel 5,11 Teilen des zweiten
Ammoniumsalzes von Beispiel 5, 22 Teilen des gleichen Alkylphenolkondensats wie im Beispiel 6 und
570 Teilen Wasser.
(a) 60 Teile der wäßrigen Überzugsmasse von Beispiel 5 wurden mit 40 Teilen Titandioxyd vermischt.
Dieses Gemisch wurde zweimal durch eine Kolloidmühle geschickt.
(b) Dann wurden 12,5 Teile einer wäßrigen Dispersion,
die etwa 40 Gewichtsprozent des Natriumsalzes eines zu etwa 3°/0 hydrolysierten Mischpolymerisats
aus 80% Äthylacrylat und 20% Methylacrylat enthielt, damit vermischt. Zwei Überzüge aus dieser
Masse wurden auf ein trockenes Leder nach der Fettextraktion aufgebracht. Die Masse ist durch ausgezeichnete
Fließfähigkeit, Freiheit von Streifenbildung und eine gute Überzugskraft ausgezeichnet.
(c) Das überzogene Leder wird dann auf der Oberfläche mit einem Gemisch aus 70 Teilen der Masse von
Beispiel 5, 25 Teilen Wasser und 5 Teilen einer Dispersion,
die in der gleichen Weise wie im Teil (a) oben hergestellt worden ist, überzogen. Das überzogene
Leder hat eine dichte weiße Oberfläche, die gegenüber feuchtem Abreiben widerstandsfest ist.
Das Verfahren von Beispiel 5 wurde wiederholt, wobei das erste Ammoniumsalz durch das Ammoniumsalz
des Mischpolymerisats von 87% Äthylaerylat, 10,5% Methylmethacrylat und 2,5% Itaconsäure
ersetzt wurde. Der Überzug ist in seiner Eigenschaft gleich dem von Beispiel 5.
Claims (5)
1. Als wäßrige Dispersion vorliegende Überzugsmasse für starre und stark biegsame Unterlagen,
dadurch gekennzeichnet, daß sie als Filmbildner (1) ein wasserlösliches Salz eines linearen Mischpolymerisats
von Maleinsäureanhydrid und einem verzweigtkettigen ungesättigten Kohlenwasserstoff mit
4 bis 10 Kohlenstoffatomen in einem Molverhältnis von 1:1, wobei das Salz durch Zusatz von Ammoniumhydroxyd
oder flüchtigen, wasserlöslichen Aminen zu der wäßrigen Dispersion des Mischpolymerisats
unter Neutralisation der Säureeinheiten im Mischpolymerisat erhalten worden ist und ein durchschnittliches Molekulargewicht von
500 bis 5000 aufweist, (2) ein wasserunlösliches Äthylenoxydkondensat eines höheren Alkylphenols
mit einem durchschnittlichen Gehalt von 1 bis
5 Oxyäthyleneinheiten und 8 bis 18 Kohlenstoffatomen in der Alkylgruppe und (3) gegebenenfalls
ein Ammonium- oder flüchtiges Aminsalz eines
109 709/388
Mischpolymerisats aus mindestens einer Säure der aus Acryl-, Methaeryl- und Itaconsäure bestehenden
Gruppe mit mindestens einem Ester einer Säure der gleichen Gruppe mit etwa 3 bis 20 % an
Salzeinheiten, als Ammoniumsalz berechnet, enthält.
2. Überzugsmasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Bestandteile (1) und (2)
im Verhältnis 1:2 bis 5:2 enthält.
3. Überzugsmasse nach Anspruch 1, dadurch ge- ίο
kennzeichnet, daß sie als Filmbildner 5 bis 45% von Bestandteil (1), 5 bis 25% von Bestandteil (2)
und 33 bis 90% von Bestandteil (3) enthält.
4. Überzugsmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das verzweigtkettige
Olefin von Bestandteil (1) aus aliphatischen Olefinen oder ungesättigten Terpenen besteht.
5. Überzugsmasse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß sie ein oder
mehrere Pigmente und gegebenenfalls andere filmbildende Bestandteile enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 605 973, 767 809, 556, 838 750;
französische Patentschrift Nr. 883 341.
Deutsche Patentschriften Nr. 605 973, 767 809, 556, 838 750;
französische Patentschrift Nr. 883 341.
© 109 709/388 10.61
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|---|---|---|---|
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