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DE1113110B - Aufsammelschneidgeblaese - Google Patents

Aufsammelschneidgeblaese

Info

Publication number
DE1113110B
DE1113110B DEE19716A DEE0019716A DE1113110B DE 1113110 B DE1113110 B DE 1113110B DE E19716 A DEE19716 A DE E19716A DE E0019716 A DEE0019716 A DE E0019716A DE 1113110 B DE1113110 B DE 1113110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fan
compressed air
aufsammelschneidgebläse
cutting
crop
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE19716A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Engelbrecht & Lemmerbrock
Original Assignee
Engelbrecht & Lemmerbrock
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Engelbrecht & Lemmerbrock filed Critical Engelbrecht & Lemmerbrock
Priority to DEE19716A priority Critical patent/DE1113110B/de
Publication of DE1113110B publication Critical patent/DE1113110B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/02Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like having rotating knives with their cutting edges in a plane perpendicular to their rotational axis
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01FPROCESSING OF HARVESTED PRODUCE; HAY OR STRAW PRESSES; DEVICES FOR STORING AGRICULTURAL OR HORTICULTURAL PRODUCE
    • A01F29/00Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like
    • A01F29/01Cutting apparatus specially adapted for cutting hay, straw or the like specially adapted for being mounted on or drawn by a tractor, e.g. field choppers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
E19716m/45e
ANMELDETAG: 3. AU G U S T 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 24. AUGUST 1961
Die Erfindung bezieht sich auf ein Aufsammelschneidgebläse, bei dem neben dem mit Schneidvorrichtung versehenen Fördergebläse ein zweites Gebläse vorgesehen ist.
Bei solchen Aufsammelschneidgebläsen lassen sich Winkelecken, Kurventeile od. dgl. zwischen dem Aufnehmer und dem Einlauf in das Schneidgebläse nicht vermeiden, da die Breite des Aufnehmers immer wesentlich größer als der Durchmesser des Gebläseeinlaufes ist. In der Praxis hat sich gezeigt, daß das Erntegut, insbesondere dann, wenn es sich um frisches, grün geschnittenes oder feuchtes Erntegut handelt, in solchen Ecken, Winkeln oder an Kurventeilen hängenbleibt und damit allmählich zu Verstopfungen vor dem Einlauf in das Schneidgebläse führt.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, das erwähnte, zu Verstopfungen führende Hängenbleiben von Erntegut zu verhindern. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei den eingangs erwähnten Aufsammelschneidgebläsen das zweite Gebläse denjenigen Aufbauteilen vor der Schneideinrichtung Druckluft zuführt, an denen das aufzunehmende Erntegut haftenbleiben kann.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung ist es möglich, die Druckluft des zweiten Gebläses über tangential anschließende Rohre beliebigen Aufbauteilen vor dem Einlauf in das Schneidgebläse zuzuführen, und zwar insbesondere denjenigen Teilen, an denen das Erntegut haftenbleiben kann, so daß dieses Erntegut durch die zugeführte Druckluft von den fraglichen Teilen ständig gelöst wird und damit dem Einlauf des Schneidgebläses zugeführt werden kann, ohne daß Verstopfungen auftreten.
Es ist bereits bekannt, Häckselmaschinen bzw. Schneidgebläse so auszurüsten, daß neben dem Schneidgebläse auf gleicher Welle ein räumlich durch eine mitlaufende Scheibe getrenntes, weiteres Gebläse im gleichen Gebläsegehäuse angeordnet wird, wobei dieses zweite Gebläse dazu dient, dem Auslauf des Schneidgebläses zur besseren Förderung des geschnittenen Gutes zusätzlich Förderluft durch das zweite Gebläse zuzusetzen. Beide Gebläse wirken dann zusammen zum Wegfördern des geschnittenen Gutes. Bei diesen bekannten Ausführungen umschließt das Gehäuse den Umfang der beiden Gebläse unmittelbar, so daß infolge der unterschiedlichen Druckverhältnisse in den beiden Gebläseräumen am Umfang Fördergut von einem in den anderen Gebläseraum gelangen kann.
Um nun bei achsgleicher Anordnung zweier im gleichen Gehäuse umlaufender Gebläse den vor-Aufsammelschneidgebläse
Anmelder:
Engelbrecht & Lemmerbrock, Meile (Hann.)
erwähnten Nachteil zu vermeiden, wird nach einer weiteren Ausbildung der Erfindung vorgeschlagen, daß die Abdichtung zwischen den beiden Gebläseräumen durch eine an der äußeren Gehäusewand befestigte und sich zwischen dieser und dem Rand der in an sich bekannter Weise auf beiden Seiten mit Ringschaufeln versehenen Scheibe erstreckende Ringwandung erfolgt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 einen senkrechten Längsschnitt durch einen Feldschneider ohne Anhängevorrichtung und ohne Darstellung des Antriebes,
Fig. 2 eine Aufsicht auf den Feldschneider nach Fig. 1.
Der Feldschneider nach der Erfindung kann in beliebiger bekannter Weise aufgebaut sein und besteht aus einem auf Rädern 1 verfahrbaren Rahmen 2, an dessen Vorderende ein das auf dem Erdboden liegende Erntegut hochnehmender Aufnehmer 3 gelagert ist, wobei das Erntegut über eine Rutsche 4 und gegebenenfalls eine in Pfeilrichtung umlaufende Trommel 5 dem Einlauf 6 eines Schneidgebläses zugefühlt wird. Dabei ist die Breite des Aufnehmers 3 naturgemäß wesentlich größer als der Durchmesser des Gebläseeinlaufes 6, so daß seitliche Führungsbleche 7 vorgesehen werden müssen, an denen das Erntegut entlanggleitend dem Einlauf 6 zugeführt wird. Das Schneidgebläse ist in üblicher Weise aufgebaut und besteht aus Gebläseflügeln 8, die auf einer Seite einer Scheibe 9 befestigt sind, die mit einer Nabe 10 auf einer Welle 11 befestigt ist, welche über Zwischengetriebe von der Zapfwelle eines Schleppers in Umdrehung versetzt wird. Auf der Nabe 10 werden zusätzlich schräggestellte Schläger 12 befestigt die mit feststehenden Messern 13 zu-
109 679/68
sammenarbeiten, um das zugeführte Erntegut zu zerschneiden, welches dann durch die Gebläseflügel 8 erfaßt und über ein sich tangential anschließendes Rohr 14 einem angehängten Wagen zugeführt wird.
Durch die konisch angeordneten senkrechten Führungsbleche7 und die damit auftretende Zulaufverengung zwischen dem Aufnehmer 3 und dem Gebläseeinlauf 6 kann der Fall eintreten, daß das aufgenommene Erntegut an den Winkelecken der Leitbleche 7 hängenbleiben kann, selbst wenn diese Bleche bogenförmig verlaufen, so daß dann allmählich oder schon nach sehr kurzer Zeit Verstopfungen vor dem Gebläseeinlauf 6 auftreten. Um dies zu verhindern, ist entsprechend der Erfindung ein zweites Gebläse vorgesehen, welches getrennt Außenluft ansaugt und diese Außenluft über entsprechende Rohrleitungen als Druckluft denjenigen Stellen der Aufbauteile zuführt, an denen das Erntegut haftenbleiben kann. Im Ausführangsbeispiel ist zur Erzielung einer möglichst einfachen Konstruktion so vorgegangen worden, daß auf der den Gebläseflügel 8 abgekehrten Seite der Scheibe 9 Gebläseflügel 16 angebracht sind und daß beide Gebläseflügel 8 und 16 in einem gemeinsamen Gehäuse 17 arbeiten, welches praktisch durch die Scheibe 9 und einen Ring 9 α in zwei Räume unterteilt ist. Im Bereich der Gebläseflügel 16 schließen sich an das Gehäuse 17 tangential zwei Rohrleitungen 18 und 19 an, in die die mittig angesaugte Außenluft als Druckluft gedrückt wird, so daß diese Druckluft beliebigen Stellen der Aufbauten über die Rohre 18 und 19 zugeführt werden kann. Im Ausführangsbeispiel münden die Rohre 18 und 19 einmal in der Nähe der Vorderkante der Leitbleche 7 im Winkel zwischen den Leitblechen 7 und 4 bei 20 und zum anderen über Zweigrohre 21 und 22 in Winkelecken etwa vor dem Einlauf 6 des Schneidgebläses bei 23. Die Mündungen der Rohre 18 und 19 bzw. der Zweigrohre 21 und 22 können beliebig ausgebildet sein und beispielsweise Schlitzform oder jede andere beliebige Form aufweisen, wie es jeweils gewünscht wird. Diese Mündungen sollen aber immer so liegen, daß die Druckluft, die aus ihnen austritt, in Richtung zur mittleren Längsachse des Gebläses gerichtet ist, so daß etwa haftenbleibendes Erntegut der Förderlängsmitte zugeführt wird. Dadurch wird auch das Entlanggleiten des Fördergutes an den schräggestellten oder bogenförmigen Leitblechen 7 zum Gebläseeinlauf begünstigt.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Aufsammelschneidgebläse, bei dem neben dem mit Schneidvorrichtung versehenen Fördergebläse ein zweites Gebläse vorgesehen ist, da durch gekennzeichnet, daß das zweite Gebläse denjenigen Aufbauteilen vor der Schneideinrichtung (12, 13) Druckluft zuführt, an denen das aufzunehmende Erntegut haftenbleiben kann.
2. Aufsammelschneidgebläse nach Anspruch 1, bei dem das zweite Gebläse mit dem Aufsammelgebläse achsgleich und im gleichen Gehäuse umlaufend vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung zwischen den beiden Gebläseräumen durch eine an der äußeren Gehäusewand (17) befestigte und sich zwischen dieser und dem Rand der in an sich bekannter Weise auf beiden Seiten mit Ringschaufeln (8, 16) versehenen Scheibe (9) erstreckende Ringwandung (9 a) erfolgt.
3. Aufsammelschneidgebläse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (17) des zweiten Gebläses mit mindestens zwei tangentialen Ausläufen am Umfang versehen ist, deren eine anschließende Druckluftleitung (18) zu gewünschten Stellen der einen Einlaufseite des Schneidgebläses und deren andere Druckluftleitung (19) zu den gewünschten Stellen der anderen Einlaufseite geführt sind.
4. Aufsammelschneidgebläse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beidseitigen Druckluftleitungen (18, 19) in vorteilhaft zur Achse des Schneidgebläses gerichtete Schlitzdüsen münden und daß die Druckluftleitungen in mehrere Zweigleitungen mit Düsenmündungen auslaufen können.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 623 579;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1721 952.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 679/68 8.
DEE19716A 1960-08-03 1960-08-03 Aufsammelschneidgeblaese Pending DE1113110B (de)

Priority Applications (1)

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DEE19716A DE1113110B (de) 1960-08-03 1960-08-03 Aufsammelschneidgeblaese

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DEE19716A DE1113110B (de) 1960-08-03 1960-08-03 Aufsammelschneidgeblaese

Publications (1)

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DE1113110B true DE1113110B (de) 1961-08-24

Family

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2427771A1 (fr) * 1978-06-07 1980-01-04 Kuhn Sa Ensileuse a herbe perfectionnee

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE623579C (de) *
DE1721952U (de) * 1955-12-10 1956-05-09 Botsch Maschinenfabrik Und Eis Schneidgeblaese.

Patent Citations (2)

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