DE1192911B - Quetschmuehle mit umlaufender Mahlschuessel - Google Patents
Quetschmuehle mit umlaufender MahlschuesselInfo
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- DE1192911B DE1192911B DEK44477A DEK0044477A DE1192911B DE 1192911 B DE1192911 B DE 1192911B DE K44477 A DEK44477 A DE K44477A DE K0044477 A DEK0044477 A DE K0044477A DE 1192911 B DE1192911 B DE 1192911B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C15/04—Mills with pressed pendularly-mounted rollers, e.g. spring pressed
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C15/00—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs
- B02C2015/002—Disintegrating by milling members in the form of rollers or balls co-operating with rings or discs combined with a classifier
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
- Quetschmühle mit umlaufender Mahlschüssel Die Erfindung bezieht sich auf eine Quetschmühle mit einer im Mühlengehäuse umlaufenden Mahlschüssel mit darauf abrollenden Mahlrollen, der das Mahlgut von oben, das Trocknungs- bzw. Fördergas dagegen von unten zugeführt wird und aus der das fertiggemahlene Gut durch den zwischen Gehäusewand und Mahlschüsselrand aufsteigenden Gasstrom in eine oberhalb der Mahlschüssel angeordnete Sichteinrichtung bzw. die Staubleitungen ausgetragen wird.
- Derartige unter der Bezeichnung Schüsselmühlen bekannte Mühlen haben sich beispielsweise zur Vermahlung von Steinkohle zu Kohlenstaub für Kohlenstaubfeuerungen in der Praxis vielfach bewährt. Es ließ sich jedoch mit den bekannten Mühlen die Vermahlung von sehr. feuchtem Gut, insbesondere Braunkohle, nicht in wirtschaftlicher Weise durchführen, da eine befriedigende Vermahlung nassen Mahlgutes nur bei gleichzeitiger Trocknung desselben möglich ist.
- Durch die Erfindung werden Schüsselmühlen nunmehr auch für die Vermahlung nassen Mahlgutes dadurch verwendbar gemacht, daß die Mahlschüssel in ihrem Boden Öffnungen aufweist, an die ein oberhalb der Mahlrollen endender zentraler Gaskanal angeschlossen ist, der von einer nach außen und unten weisenden Umlenkhaube überdacht ist. Bei dieser Ausführung strömt ein Teil des Trocknungs-bzw. Fördergases durch den zentralen Gaskanal, wird durch die Umlenkhaube nach unten und außen abgelenkt und gelangt so in den Bereich der Mahlrollen, wodurch parallel zur Vermahlung eine Trocknung des Mahlgutes erfolgt, die eine beträchtliche Steigerung der Mahlleistung der Mühle zur Folge hat.
- Schüsselmühlen, deren Mahlschüsseln in ihrem Boden Öffnungen aufweist, sind an sich bekannt. Bei den bekannten Mühlen sind diese Öffnungen zwar auch an eine Gaszuführung angeschlossen, doch werden bei ihnen im Gegensatz zur Erfindung die Öffnungen dazu benutzt, das Trocknungs- bzw. Fördergas gleichmäßig zwischen die Gehäusewand und die Mahlschüssel zu leiten, wobei die Mahlzone von den Gasen nicht beaufschlagt wird.
- Zur Steuerung der durch die Mahlschüssel hindurchgeführten Trocknungsmenge ist nach der Erfindung der Ringspalt zwischen Mahlschüssel und Gehäuse durch einen heb- bzw. senkbaren Drosselring veränderbar. Je nach Stellung des Drosselringes wird ein mehr oder weniger großer Teil der Trocknungsgase in die Mahlschüssel geleitet, wodurch den Bedürfnissen der Trocknung Rechnung getragen werden kann. In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Beispiel dargestellt. Es zeigt F i g. 1 einen senkrechten Querschnitt durch eine Schüsselmühle, F i g. 2 einen senkrechten Querschnitt nach der Linie a-b in F i g. 1, F i g. 3 einen waagerechten Schnitt nach der Linie c-d in F i g. 1 und 2, F i g. 4, einen waagerechten Schnitt nach der Linie e-f in F i g. 1 und 2.
- Die Mühle besteht aus einer auf einen senkrechten Wellenstumpf 29 aufgesetzten Mahlschlüssel 1, die im Boden durch Rippen 2 verstärkt ist. Der Wellenstumpf ist durch eine Kupplung 3 mit einem Getriebe 4 verbunden, das seinerseits von einem Elektromotor 14-od. dgl. angetrieben wird.
- Auf der Mahlschüssel bzw. auf ihrem auswechselbaren Verschleißschutz rollen Mahlrollen 8 ab, die um Achsen 7 schwenkbar sind und durch den Druck von Federn 5 über Hebel 6 gegen die Schüsseloberfläche gepreßt werden. Die Mahlrollen laufen um Achsen, die in Hülsen 10 gelagert sind. Diese Hülsen sind auf den Achsen 7 gelagert und mit den Hebeln 6 fest verbunden. Ein Drosselring 11 ist oberhalb und außerhalb der Mahlschüssel angeordnet und an Stangen 12 aufgehängt, die durch das Mühlengehäuse 13 nach außen führen, so daß der Drosselring von außen gehoben bzw. gesenkt werden kann.
- Im Boden der Mahlschüssel ist eine kreisrunde Öffnung 15 vorgesehen. Ein kegelförmig aufgeweiteter Gaskanal 16 ist in die Öffnung 15 eingesetzt und ruht auf den Rippen 2 der Mahlschüssel. Der Gaskanal 16 ist von einer Umlenkhaube 17 überdacht. Zwei im Querschnitt U-förmige Einbauten 18 umgeben die oberen Enden der Hülsen 10 bzw. der Hebel 6. An diesen Einbauten 18 ist eine Brücke 19 befestigt, welche die Druckfedern 5 einschließt und die Umlenkhaube 17 trägt. An den Seitenwänden der Einbauten sind zwei Halbringe befestigt, die sich zu einem Schutzring 20 ergänzen.
- In das Gehäuse 13 ragt von oben ein Rohr 21, durch welches der Mühle das Mahlgut zugeführt wird. Ein über der Umlenkhaube 17 angeordneter Kegel 24 verhindert eine Ansammlung von Mahlgut über der Haube und leitet das Mahlgut radial nach außen. Andererseits verhindert der Schutzring 20, daß auf den Kegel 24 aufgepralltes frisches Mahlgut über den Rand der Mahlschüssel hinausspringt und auf den Boden 25 des Mühlengehäuses fällt. Das Mahlgut fällt somit in die sich drehende Mahlschüssel und wird zwischen der Mahlschüssel und den Mahlrollen zerdrückt. Zum Teil wird gemahlenes Gut von der kreisenden Mahlschüssel über ihren Rand hinausgeschleudert. Dabei wird es von einem Trocknungs- bzw. Fördergasstrom erfaßt, der durch den Stutzen 22 in das Mahlgehäuse eintritt und zwischen Mahlschüssel und Mühlengehäuse aufsteigt. Spezifisch schwere Beimengungen im Mahlgut, wie z. B. Steine, Sand oder Eisenteile, vermag der durch den Spalt 26 aufströmende Wind nicht zu tragen. Sie fallen daher durch den Spalt auf den Boden 25. über diesem Boden werden sie von den Armen 27, welche mit der Mahlschüssel 1 umlaufen, in den Kanal 28 befördert, aus dem sie von Zeit zu Zeit abgelassen werden können. Zum anderen Teil wird gemahlenes Gut von den sich drehenden Mahlrollen in den oberhalb der Mahlschüssel sich befindenden Raum geschleudert. Hier wird es von einem Förderwindstrom erfaßt, der aus dem Stutzen 22 durch die Öffnung 15 bzw. den Gaskanal 16 aufsteigt und von der Umlenkhaube 17 zu den Mahlrollen bzw. zum Innern der Mahlschüssel 1 geleitet wird. Das von beiden Gasströmen aufgenommene gemahlene Gut strömt durch das Gehäuse 13 aufwärts und verläßt durch den Ringkanal 23 die Mühle.
- Die Menge der durch den Spalt 26 strömenden Trocknungs- bzw. Fördergase wird durch Heben oder Senken des Drosselringes 11 gesteuert.
- Bei feuchtem Mahlgut, insbesondere bei Rohbraunkohle, können als Trocknungs- bzw. Fördergas heiße Luft oder heiße Rauchgase oder ein Gemisch aus beiden verwendet werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Quetschmühle mit einer in einem Mühlengehäuse um eine lotrechte Achse umlaufenden Mahlschüssel mit darauf abrollenden Mahlrollen, der das Mahlgut von oben, das Trocknungs-bzw. Fördergas dagegen von unten zugeführt wird und aus der das fertiggemahlene Gut durch den zwischen Gehäusewand und Mahlschüsselrand aufsteigenden Gasstrom in eine oberhalb der Mahlschüssel angeordnete Sichteinrichtung bzw. die Staubleitungen ausgetragen wird, d adurch gekennzeichnet, daß die Mahlschüssel (1) in ihrem Boden Öffnungen (15) aufweist, an die ein oberhalb der Mahlrollen (8) endender zentraler Gaskanal (16) angeschlossen ist, der von einer nach außen und unten weisenden Umlenkhaube (17) überdacht ist.
- 2. Quetschmühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringspalt (26) zwischen Mahlschüssel (1) und Gehäuse (13) mit einem heb- und senkbaren Drosselring (11) veränderbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 492 986, 642169, 852646.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK44477A DE1192911B (de) | 1961-08-11 | 1961-08-11 | Quetschmuehle mit umlaufender Mahlschuessel |
| FR905466A FR1330013A (fr) | 1961-08-11 | 1962-07-30 | Broyeur travaillant par écrasement, à cuvette de broyage tournante |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK44477A DE1192911B (de) | 1961-08-11 | 1961-08-11 | Quetschmuehle mit umlaufender Mahlschuessel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1192911B true DE1192911B (de) | 1965-05-13 |
Family
ID=27664417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK44477A Pending DE1192911B (de) | 1961-08-11 | 1961-08-11 | Quetschmuehle mit umlaufender Mahlschuessel |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1192911B (de) |
| FR (1) | FR1330013A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1929912A1 (de) * | 1969-06-12 | 1971-01-07 | Pfeiffer Barbarossawerke | Walzenmuehle mit umlaufender Mahlschuessel |
| JP2019535514A (ja) * | 2016-11-15 | 2019-12-12 | ノイマン ウント エッサー プロセス テクノロジー ゲー・エム・ベー・ハーNEUMAN & ESSER Process Technology GmbH | ミル |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE492986C (de) * | 1930-03-03 | Ernst Curt Loesche | Federrollenmuehle, bei welcher das gemahlene Gut abgesaugt wird | |
| DE642169C (de) * | 1935-08-21 | 1937-02-24 | Ernst Curt Loesche | Luftfuehrung fuer windgesichtete Federrollenmuehlen |
| DE852646C (de) * | 1949-10-23 | 1952-10-16 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Kugelringmuehle |
-
1961
- 1961-08-11 DE DEK44477A patent/DE1192911B/de active Pending
-
1962
- 1962-07-30 FR FR905466A patent/FR1330013A/fr not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE492986C (de) * | 1930-03-03 | Ernst Curt Loesche | Federrollenmuehle, bei welcher das gemahlene Gut abgesaugt wird | |
| DE642169C (de) * | 1935-08-21 | 1937-02-24 | Ernst Curt Loesche | Luftfuehrung fuer windgesichtete Federrollenmuehlen |
| DE852646C (de) * | 1949-10-23 | 1952-10-16 | Babcock & Wilcox Dampfkessel W | Kugelringmuehle |
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| DE1929912A1 (de) * | 1969-06-12 | 1971-01-07 | Pfeiffer Barbarossawerke | Walzenmuehle mit umlaufender Mahlschuessel |
| JP2019535514A (ja) * | 2016-11-15 | 2019-12-12 | ノイマン ウント エッサー プロセス テクノロジー ゲー・エム・ベー・ハーNEUMAN & ESSER Process Technology GmbH | ミル |
| JP2023015281A (ja) * | 2016-11-15 | 2023-01-31 | ノイマン ウント エッサー プロセス テクノロジー ゲー・エム・ベー・ハー | ミル |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1330013A (fr) | 1963-06-14 |
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