DE1178755B - Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von Zigaretten oder anderen stabfoermigen Gegenstaenden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln von Zigaretten oder anderen stabfoermigen GegenstaendenInfo
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- A24C5/352—Adaptations of conveying apparatus for transporting cigarettes from making machine to packaging machine using containers, i.e. boats
- A24C5/354—Filling the boats at the making machine
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES '/WWWt PATENTAMT Internat. Kl.: A 24 c
AUSLEGESCHRIFT
Deutsche Kl.: 79 b-13/01
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
1178 755
A 36738 III/79 b
17. Februar 1961
24. September 1964
A 36738 III/79 b
17. Februar 1961
24. September 1964
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ablegen von die Zigarettenmaschine
verlassenden Zigaretten oder anderen stabförmigen Gegenständen.
Vorrichtungen zum selbsttätigen Ablegen von Zigaretten in oben offene Behälter sind in verschiedenen
Ausführungsformen bekannt. Bei einigen ist es schwierig, sie auf einfache Weise verschiedenen
Zigarettendurchmessern anzupassen, während bei anderen die Möglichkeit besteht, daß die Zigaretten
durch die sie handhabenden Vorrichtungen beschädigt werden. Wiederum andere konnten kaum auf
einfache Weise verschieden hohen Ebenen der Ablagestelle angepaßt werden.
Bei einer bekannten, einem anderen Zweck, nämlich zum gesteuerten Zubringen von Zigaretten in die
Kammer eines Reihungsapparates mit Reihungskanälen, dienenden Vorrichtung werden die Zigaretten
aus einem Vorratstrichter mittels eines Förderbandes in quer axialer Stellung in die Kammer der
Reihungsvorrichtung gefördert. Die Bewegung des Förderbandes wird in Abhängigkeit von der Zigarettenmenge
mittels eines in der Kammer schwenkbar angeordneten Anschlags gesteuert, der mit einem
im Stromkreis des Antriebsmotors des Förderbandes liegenden Schalter zusammenwirkt. Zum geordneten
Ablegen von die Zigarettenmaschine verlassenden Zigaretten od. dgl. in auswechselbare Behälter ist
diese Vorrichtung nicht geeignet.
Ein älterer Vorschlag betrifft wie der Gegenstand der Erfindung eine für Zigarettenherstellungsmaschinen
verwendete Vorrichtung zum Stapeln von Zigaretten, die auf einem Förderband hintereinander
einzeln angeliefert werden und in einem auswechselbaren, längsverschiebbaren Transportgestell oder
Behälter stapelbar sind, wobei ein oder mehrere schachtförmig ausgebildete Kanäle verwendet werden,
die dem Behälter die Zigaretten vom Ende des Förderbandes aus zuleiten. Bei diesem älteren Vorschlag
greift jeweils ein schachtförmiger Kanal, der aus zwei teleskopartig ineinander verschiebbaren
Fallrohren besteht, in denen die Zigaretten übereinanderliegen und an diametral gegenüberliegenden
Stellen durch die Schachtwände geführt sind, in einen die Zigaretten geschichtet aufnehmenden Behälter
ein. Die Zigaretten werden von den Fallrohren einzeln in den sich hin- und herbewegenden Behälter
abgelegt, wobei das untere bewegliche Fallrohr nach jeder vollen Schicht um eine Zigarettendicke hochbewegt wird. Die Geschwindigkeit der Hin- und Herbewegung
des Behälters muß auf die Fallhöhe der Zigaretten abgestimmt sein und darf eine bestimmte
Verfahren und Vorrichtung zum Stapeln
von Zigaretten oder anderen stabförmigen
Gegenständen
von Zigaretten oder anderen stabförmigen
Gegenständen
Anmelder:
American Machine & Foundry Company,
New York, N.Y. (V. St. A.)
Vertreter:
Dr.-Ing. K. Boehmert
und Dipl.-Ing. A. Boehmert, Patentanwälte,
Bremen 1, Feldstr. 24
Als Erfinder benannt:
George Dearsley, London
George Dearsley, London
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 17. Februar 1960 (5666)
Grenze nicht überschreiten, da dann Lücken zwischen den abgelegten Zigaretten entstehen würden.
Damit ist die Durchsatzleistung der Vorrichtung festgelegt. Eine weitere Folge dieses älteren Vorschlages
ist darin zu sehen, daß die Ablagestelle der Zigaretten in die Behälter immer tiefer liegen muß als die
Zuführungsstelle. Dieses Maß ist jedoch auch begrenzt, da man die Fallrohre nicht beliebig lang
machen kann. Wenn die Ablagestelle der Zigaretten in die Behälter in einer höheren Ebene als die Zuführungsstelle
der Zigaretten liegt, ist diese Vorrichtung unbrauchbar, da keine Möglichkeit besteht, die
Zigaretten von der Zuführstelle zunächst aufwärts zu fördern.
Mit der Erfindung soll ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art geschaffen
werden, bei der die Zigaretten od. dgl. unabhängig von der Ebene, in der sie zugeführt
werden, in jeder beliebigen höheren oder tieferen Ebene in die Behälter abgelegt werden können.
Ferner soll jegliche Bewegung der Zigaretten gegenüber ihren Führungsmitteln durch zwangläufiges
Erfassen der einzelnen Zigaretten bis zur Ablage in den Behälter mit Sicherheit vermieden werden.
Ausgehend von einem Verfahren zum Stapeln von Zigaretten oder anderen stabförmigen Gegenständen
in oben offenen Behältern (Schragen), die während
409 688/38
des Stapeins stillstehen, zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß die etwa aus der Zigarettenmaschine
ankommenden Zigaretten einzeln erfaßt an einer Seite der Mantelfläche festgehalten, weitergefördert,
umgelenkt, annähernd waagerecht über die Stapelfläche bewegt und alsdann freigegeben
werden, so daß sie auf die Stapelfläche fallen. Hierbei werden die Zigaretten od. dgl. in bekannter Weise
parallel nebeneinanderliegend und quer axial bewegt. Ein wesentliches Verfahrensmerkmal der Erfindung,
welches zur Erhöhung der Durchsatzleistung beiträgt, ist darin zu sehen, daß alle der annähernd
in die Waagerechte umgelenkten Zigaretten gleichzeitig freigegeben werden, so daß sie als Reihe abfallen.
Zweckmäßig erfolgt das Festhalten der Zigaretten in bekannter Weise durch Saugzug.
Hierdurch wird daher gewährleistet, daß jede der einzeln erfaßten Zigaretten während des gesamten
Ablegevorgangs gegen die benachbarten Zigaretten unbeweglich gehalten ist und in geordneter Folge
abgelegt werden kann.
Zum Ausüben des Verfahrens gemäß der Erfindung wird bei der Erfindung von einer Vorrichtung
ausgegangen, die ein die Zigaretten oder anderen stabförmigen Gegenstände von der Maschine zuführendes
Förderband und einen die Zigaretten vom Förderband übernehmenden und in einen während
des Stapeins stillstehenden, oben offenen Behälter (Schragen) ablegenden Stapelförderer aufweist.
Nach der Erfindung zeichnet sich eine solche Vorrichtung dadurch aus, daß der Stapelförderer als umlaufender
Saugförderer ausgebildet ist, der einen die Zigaretten od. dgl. über der Stapelfläche des Behälters
hängend fördernden Abschnitt und auf diesem Abschnitt wirksame Mittel zum Steuern bzw. Abschalten
der Saugwirkung aufweist, so daß nach Abschalten die Zigaretten od. dgl. auf die Stapelfläche
im Behälter frei abfallen.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen an Hand der Zeichnungen zu entnehmen.
In den Zeichnungen zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht der automatischen, erfindungsgemäßen Vorrichtung,
F i g. 2 eine Seitenansicht der Vorrichtung zur Zufuhr leerer Behälter in die Füllstellung und zur Abfuhr
gefüllter Behälter aus der Füflstellung,
F i g. 3 eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Fig. 1,
F i g. 4 eine vergrößerte Ansicht eines neuartigen Förderbandes mit eingeformten Rinnen zur Aufnahme
von Zigaretten,
Fig. 5 eine Ansicht der Vorrichtung zum Entfernen
defekter Zigaretten am Beginn und am Ende einer Unterbrechung im Ablauf der Zigarettenherstellung,
F i g. 6 eine Vorderansicht einer derart abgewandelten Ausführungsform der Erfindung, daß die Behälterfüllung
in irgendeiner gewünschten Höhenlage vorgenommen werden kann,
F i g. 7 eine Ansicht einer zum Umlenken dienenden Trommel in F i g. 1 in teilweisem Schnitt und
F i g. 8 eine Vorderansicht einer weiteren derart abgewandelten Ausführungsform der Erfindung, daß
die Zigaretten dem Fülltrichter einer Zigarettenverpackungsmaschine zugeführt werden.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Ablegen von eine Zigarettenherstellungsmaschine
verlassenden Zigaretten in einen oben offenen Behälter, der beispielsweise die Beschickungsaufnahme einer Zigarettenverpackungsmaschine sein
kann, oder es können die Behälter sein, in denen Zigaretten gelagert werden, wenn sie von der Zigarettenherstellungsmaschine
angeliefert werden.
Zur Veranschaulichung ist die Verwendung der Vorrichtung nach der Erfindung mit jeder Art dieser
Ablagen dargestellt.
ίο In F i g. 1 werden die Zigaretten durch das
Sammelband 10 von der Zigarettenherstellungsmaschine oder von der Vorrichtung her angeliefert,
in der ein Filtermundstück angesetzt wird. Das bekannte Zuführförderband 10 läuft in der durch
einen Pfeil angegebenen Richtung über die Rolle 12 und bringt die Zigaretten in Berührung mit dem
endlosen durchbrochenen Saugförderband 14, das in Pfeilrichtung umläuft.
Eine Saugkammer 16 ist an denjenigen Föderbandabschnitten des Bandes 14 vorgesehen, über die die
Zigaretten durch das Band 14 transportiert werden, nämlich bei 18, 20 und 22.
Wenn das Saugförderband 14 um die Trommel 24 läuft, die etwa in der in F i g. 7 für eine Umlenktrommel
gezeigten Art ausgebildet ist, wird der Raum zwischen den beiden Abschnitten der Trommel
24 einem Unterdruck ausgesetzt, der am mittleren durchbrochenen Abschnitt des Saugförderbandes
wirksam ist. Der in der Saugkammer 16 herrschende Unterdruck wird von einer Unterdruckquelle erzeugt,
die mit dem Leitungsraum 26 der Saugkammer 16 verbunden ist. Dieser Unterdruck hält die Zigaretten
C fest am Saugförderband 14. Nachdem die in dieser Weise am Saugförderband 14 gehaltenen
Zigaretten um die Trommel 24 gelaufen sind, bewegen sie sich abwärts. Um Unterdruck einzusparen,
kann auch eine übliche Führungswandung 28 vorgesehen sein. In diesem Falle würde der entsprechende
Abschnitt des Bandes 14 von der Unterdruckquelle abgeschlossen sein und die Wandung 28
die Zigaretten bei ihrer Abwärtsbewegung halten.
Wenn die Zigaretten C bei ihrem Transport um die Rolle 20 ein an dieser Stelle angeordnetes Tastergehäuse
30 passieren, bestimmt ein Taster, beispielsweise eine Fotozelle, die die vom Ende der Zigaretten
reflektierte Lichtmenge mißt, ob die Zigarette beschädigt ist oder nicht. Wird an dieser Stelle eine
beschädigte Zigarette festgestellt, so wird ein Auswerfer 32, der mit dem Tastei 30 verbunden ist und
der ein Steuerglied aufweist, betätigt, und die beschädigte Zigarette wird selbsttätig entfernt.
Nach ihrer Abwärtsbewegung auf der schrägen Räche des Saugförderbandes 14 passieren die Zigaretten
eine Umlenktrommel 34, die entsprechend F i g. 7 aus zwei Abschnitten besteht.
Beim Transport der Zigaretten um die Trommel 34 werden diese durch den Unterdruck in der Saugkammer
36 gehalten, der auch irf dem Raum 38 zwischen den beiden Abschnitten der Trommel 34 am
Band 14 wirksam ist. Setzt das Band 14 seinen horizontalen Lauf fort, so werden die Zigaretten weiterhin
durch den Unterdruck in der Saugkammer 36 am Saugförderer festgehalten.
Eine einstellbare Wand 40 zwischen den beiden Abschnitten der Trommel 34 trennt, wie es in den
F i g. 1 und 7 dargestellt ist, die Saugkammer 16 von der Saugkammer 36. Wenn die erste Zigarette 44
den gesamten horizontalen Weg an der Unterseite
der Saugkammer 36 durchlaufen hat, erreicht sie eine Tastvorrichtung 42. Sobald diese erste Zigarette
auf die Tastvorrichtung einwirkt, wird die Klappe 46 betätigt, die die Saugkammer 36 von dem Leitungsraum
26 und damit von der Unterdruckquelle trennt. Wenn dies geschieht, werden die Zigaretten
vom Saugförderer 14 gelöst und in den Aufnahmebehälter 48 abgegeben. Es ist zu erkennen, daß sie
nur einen kurzen Weg fallen und Stich auf den Boden
sind an den Bändern oder Ketten 68 und 70 befestigt.
Ein Mitnehmer betätigt eine Behälterwechselvorrichtung (vgl. F i g. 2), wenn ein Behälter nach
wiederholter Durchführung des eben beschriebenen Vorganges gefüllt ist. Zur Veranschaulichung ist dargestellt,
daß dieser Mitnehmermechanismus aus einem an den Traggliedern befestigten Nocken 88
besteht. Anstatt mit dem Band 70 umzulaufen, kann
des Behälters 48 oder auf die oberste Reihe der be- ίο der Nocken 88 jedoch auch an einer der Wellen,
reits im Behälter befindlichen Zigaretten legen. beispielsweise an der die Rolle 78 tragenden Welle
Die Wand 40 ist am Umfang verstellbar. Durch
diese Einstellung wird automatisch die Zahl der in den Behälter geleerten Zigaretten bestimmt.
90, befestigt sein.
Indem die Rolle 78 einen Umfang erhält, der dem Weg entspricht, um den der Behälter bei einem gan-
Eine ähnliche Wand 50 ist zwischen den beiden 15 zen Füllungsvorgang abzusenken ist, kann ein daran
Abschnitten der Trommel 52 angeordnet, um den befestigter, nicht dargestellter Nocken verwendet
Abschluß der Saugkammer 36 zu vervollständigen.
Die Klappe 46 ist an einer Welle 54 befestigt, die über Hebel 56 und 58 von einem Magneten 60 betätigt
wird. Die Betätigung des Magneten 60 erfolgt selbsttätig, wenn der Taster 42 auf die jeweils erste
Zigarette 44 anspricht, die auf dem unteren horizontalen Abschnitt des Saugförderers 14 herangeführt
wird.
Um beim Absperren des Unterdrucks durch 25 glieder 84 und 86 rasch nach unten bewegt, der geSchließen
der Klappe 46 ein Durcheinanderfallen füllte Behälter schnell abgesenkt und ein neues Paar
der gerade die Trommel 34 passierenden Zigaretten
zu verhindern, sind Stangen 62 vorgesehen, die die
Zigaretten beim Fallen in paralleler Anordnung
halten.
zu verhindern, sind Stangen 62 vorgesehen, die die
Zigaretten beim Fallen in paralleler Anordnung
halten.
Sobald die Zigarette 44 aus dem Bereich des Tasters 42 fällt, wird der Magnet 60 freigegeben, und
die Feder 63 öffnet durch Ausstoßen des Kolbens 64
werden, um auf einen Fühler oder Schalter einzuwirken, der die in F i g. 2 dargestellte Behälterwechselvorrichtung
betätigt.
In der in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsform
wirkt der Nocken 88 auf den Schalter 92 ein; in Fig. 1 ist dieser Vorgang gerade vollendet.
Wird der Schalter 92' betätigt, so werden die an den Bändern oder Ketten 68 und 70 befestigten Trag-
von freien Traggliedern 84 und 86 in die richtige Stellung zur Aufnahme des leeren Austauschbehälters
gebracht. Darauf werden die Klinkengestelle 94 und 96 betätigt, und die mit den entsprechenden
Behältern im Eingriff stehenden Klinkenhebel 98 und 100 schieben diese auf den Schienen 102 und 104 weiter und befördern den
Behälter 106 wird in der oben beschriebenen Art beim Füllen mit Zigaretten stufenweise abgesenkt.
Entsprechende Bewegung der Bänder oder Ketten 68 und 70 schiebt die gefüllten' Behälter auf den
Schienen 102 weiter, wobei der Schiebemechanismus entweder durch einen an der Welle 90 befestigten
Nocken und einen Mikroschalter oder durch eine
die Klappe 46. vordersten Behälter 106 auf die Tragglieder 84
Wenn sich die Zigaretten vom Saugförderer 14 35 und 86. ■
lösen, fallen sie nach unten und entweder auf den Der auf den Traggliedern 84 und 86 ruhende neue
Boden des Behälters 48, wie es in F i g. 1 dargestellt
ist, oder auf die letzte Schicht der bereits dem Behälter zugeführten Zigaretten. Falls letzteres geschieht,
spricht der Taster 66 auf die gestapelten Zigaretten an und betätigt eine Behälter-Absenkvorrichtung,
die die Bänder oder Ketten 68 und 70 so lange nach unten bewegt, bis der Taster 66 wieder
unbedeckt ist.
Die in F ig. 1 gezeigten Behälter 48 und die Ketten 45 von der Welle 90 angetriebene Vorrichtung betätigt
68 und 70 können auch weggelassen werden, und wird, so daß er sich in zeitlicher Übereinstimmung
mit der Welle 90 und damit mit den auf den Traggliedern
84 und 86 gehaltenen Behältern bewegt. Der gefüllte Behälter wird von den an Hebelstangen 94
befestigten Klinkenhebeln 98 auf den Schienen 102 weitergeschoben und macht damit dem zur Zeit in
der Füll- und Absenkstellung befindlichen Behälter Platz.
Es ist zu erkennen, daß die Hebelstange 94 zü-
16 und 36 auf die Zigarette C wirken und diese am 55 gleich mit dem zuletzt gefüllten Behälter auch alle
Saugförderer 14 festhalten. früher gefüllten Behälter weiterschiebt, so daß das
Um den mit dem Zwischenraum zwischen den Bedienungspersonal nicht gezwungen ist, jeden ge^
Bändern des Saugförderers 14 in Verbindung stehen- füllten Behälter sofort zu entfernen, sondern die Beden
Unterdruck regulieren zu können, sind zwei halter können sich zunächst ansammeln, um dann
Einstellplatten 72 und 74 mit Abstand voneinander 60 eventuell als Gruppe entfernt zu werden. Auf diese
vorgesehen, mit denen die Größe des Abstandes ein- Weise kann die Vorrichtung für eine verhältnisgestellt
werden kann. mäßig lange Zeit ohne Beaufsichtigung· laufen.
Die Bänder oder Ketten 68 und 70 laufen über In Fig. 4 ist eine andere Ausführttngsform des
Rollen 76 und 78 sowie 80 und 82. Die Rollen 80 Bandes 14 gezeigt. In dieser Darstellung ist das Band
und 82 sind synchron gekuppelt und von einem ge- 65 in bekannter Art mit Säugnuten bzw. Tragrinnen
meinsamen Antrieb angetrieben. Dabei werden die für die Zigaretten od. dgl. versehen, die jedoch im
von Traggliedern 84 und 86 gehaltenen Behälter Gegensatz zu üblichen Saugnuten' durch längliche;,
automatisch abgesenkt. Die Tragglieder 84 und 86 nebeneinanderliegende Teile 1OS Von ,dreieckigem
die Zigaretten können vom Saugförderer 14 direkt in die Sammelstation einer Zigarettenverpackungsmaschine
fallen. Dies ergibt eine Vorrichtung von der in F i g. 8 gezeigten Art.
Der Saugförderer 14 besteht aus zwei in parallelem Abstand angeordneten Bändern, wie dies in F i g. 3
gezeigt ist. Durch das Aufteilen des Saugförderbandes 14 kann der Unterdruck in den Saugkammern
Querschnitt gebildet werden. Zwischen den dreieckigen Teilen befinden sich Schlitze 110, die mit
dem Saugraum in Verbindung stehen. Da die Seiten der dreieckigen Teile besser gerade als gekrümmt
sind, können die durch die Seiten zweier benachbarter dreieckiger Teile gebildeten Tragrinnen runde
Zigaretten unterschiedlichen Durchmessers oder ovale Zigaretten tragen, da nur Linienberührung
stattfindet.
mittels Bänder oder Ketten 130 und 132 in üblicher Art abgesenkt, bis der jeweilige Behälter gefüllt ist.
Dieser wird hierauf entfernt und ein neuer Behälter auf die Tragglieder 126 und 128 gesetzt.
Der in F i g. 6 dargestellte Behälter und die Ketten 130 und 132 können ebenfalls weggelassen sein, und
die Zigaretten können von dem horizontalen Abschnitt 124 des Bandes 120 direkt in den Sammelraum
einer Zigarettenverpackungsmaschine in der
Ein weiterer Vorteil dieser besonderen Ausfüh- io gleichen oder in einer anderen Ebene fallen.
rungsform der Saugnuten ist, daß mehr Oberfläche der Zigarette in Verbindung mit der Saugkammer
steht und daß aus diesem Grunde die Zigarette einfacher am Förderband durch Unterdruck fest-
Diese Ausführungsform der Erfindung ist in F i g. 8 dargestellt. Die darin gezeigte Anordnung
weist ein oder mehrere Zuführförderbänder 140 auf, die über Rollen 142 laufen und die Zigaretten von
gehalten werden kann. Außerdem kann genug Luft 15 einer oder von mehreren Zigarettenherstellungsdurch
die Endungen einströmen, so daß die Ziga- maschinen üblicher Bauart heranführen. Die generell
mit dem Buchstaben C bezeichneten Zigaretten werden damit in den Wirkbereich eines Saugförderbandes
144 gefördert, das zweckmäßig von der in
Zigaretten werden mit dem Saugförderer 144 abwärts bis zu dessen horizontalem Abschnitt 156 transportiert.
Wie zuvor im Zusammenhang mit F i g. 1 beschrieben, wirkt die Ankunft der ersten Zigarette an der
Trommel 154 auf eine Vorrichtung, die den Unterdruck von dem unteren oder horizontalen Abschnitt
156 des Saugförderers 144 absperrt. Damit kann die
retten beim Absperren des Unterdruckes abfallen.
In F i g. 5 ist eine abgewandelte Ausführungsform der Erfindung gezeigt, die das Aussondern defekter
Zigaretten gestattet, ehe sie dem Saugförderer 14 zu- so den Fig. 1, 3 und 4 mit 14 bezeichneten Art ist. Der
geführt werden. Diese Vorrichtung ist an der Rollen- Saugförderer 144 läuft über Trommeln 146, 148 und
welle 112 der Rolle 12 befestigt und besteht aus einer 150. Die Saugkammern 26 und 36 sowie die an der
Führungsplatte 116 und einem sie haltenden Trag- Welle 54 befestigte Klappe 46 und der Hebel 56 ar-
arm 114. beiten in der gleichen Weise, wie im Zusammenhang
Beim Abschalten der Zigarettenherstellungs- as mit F i g. 1 beschrieben. Die Trommeln 152 und 154
maschine wird auch das die Zigaretten zuführende arbeiten entsprechend den Trommeln 52 und 34. Die
Förderband 13 angehalten, und die Führungsplatte
116 wird durch die Schwerkraft in die in F i g. 5 gestrichelt dargestellte Lage 118 bewegt. Dadurch werden beim Anlauf der Zigarettenherstellungsmaschine 30
die ersten Zigaretten abgeworfen oder vom Saugförderer 14 abgestoßen. Zum Zwecke einer zuverlässigeren Funktion können Federn vorgesehen
sein, die die Führungsplatte 116 in die Stellung 118
drängen, aus der sie durch den Zug des Saugförder- 35 gesamte Reihe der am Saugförderer 144 zwischen bandes 14 gegen einen nicht dargestellten Anschlag den Trommeln 152 und 154 gehaltenen Zigaretten an dem Tragarm 114 angehoben wird. Darauf wird abfallen. Es ist selbstverständlich, daß zum Zwecke die Führungsplatte 116 automatisch in ihre in F i g. 5 der Abgabe der Zigaretten statt einer Absperrin ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung bewegt vorrichtung für den Unterdruck auch eine Abstreif- und die Zigaretten somit dem Saugförderer 14 zu- 40 vorrichtung Verwendung finden kann. Bei dieser geführt, der sie aufnimmt und in die oben beschrie- Ausführungsform der Vorrichtung kann der Sammelbene Abgabestellung transportiert. trichter einer Zigarettenverpackungsmaschine be-
116 wird durch die Schwerkraft in die in F i g. 5 gestrichelt dargestellte Lage 118 bewegt. Dadurch werden beim Anlauf der Zigarettenherstellungsmaschine 30
die ersten Zigaretten abgeworfen oder vom Saugförderer 14 abgestoßen. Zum Zwecke einer zuverlässigeren Funktion können Federn vorgesehen
sein, die die Führungsplatte 116 in die Stellung 118
drängen, aus der sie durch den Zug des Saugförder- 35 gesamte Reihe der am Saugförderer 144 zwischen bandes 14 gegen einen nicht dargestellten Anschlag den Trommeln 152 und 154 gehaltenen Zigaretten an dem Tragarm 114 angehoben wird. Darauf wird abfallen. Es ist selbstverständlich, daß zum Zwecke die Führungsplatte 116 automatisch in ihre in F i g. 5 der Abgabe der Zigaretten statt einer Absperrin ausgezogenen Linien gezeichnete Stellung bewegt vorrichtung für den Unterdruck auch eine Abstreif- und die Zigaretten somit dem Saugförderer 14 zu- 40 vorrichtung Verwendung finden kann. Bei dieser geführt, der sie aufnimmt und in die oben beschrie- Ausführungsform der Vorrichtung kann der Sammelbene Abgabestellung transportiert. trichter einer Zigarettenverpackungsmaschine be-
Falls der Betrieb der Zigarettenherstellungs- kannter Konstruktion in einem Abstand unmittelbar
maschine unterbrochen wird, wird die Führungs- unter dem Abschnitt 156 angeordnet sein, so daß die
platte 116 in ihre untere Stellung bewegt, so daß die 45 Zigaretten hineinfallen. Ein derartiger Sammel-
vor der Unterbrechung zuletzt hergestellten Ziga- trichter 158 ist mit Schüttelvorrichtungen 159 und
retten an dieser Stelle abgeworfen werden. 160 versehen. Statt eines Sammeltrichters kann auch
F i g. 6 zeigt eine weitere Ausführungsform. Diese ein Förderband der Verpackungsmaschine unter dem
Abwandlung ist besonders dort vorteilhaft, wo der horizontalen Abschnitt des Saugförderers 144 ange-
Raum zwischen dem Zuführförderband 118 und der 50 ordnet sein, um die abgegebenen Zigaretten aufzu-
Bodenfläche der Zigarettenherstellungsmaschine be- nehmen.
schränkt ist. In diesem Falle werden die Zigaretten Es ist einleuchtend, daß diese Ausführungsform
von dem über Rollen laufenden Förderband 118 dem der Erfindung dahingehend abgewandelt werden
Wirkungsbereich des Saugförderbandes 120 in einer kann, daß das Absperren des Unterdruckes an
horizontalen Ebene zugeführt und durch den Saug- 55 irgendeiner Stelle des horizontalen Abschnittes 156
förderer, der in seiner Ausführung dem in den des Saugförderers 144 erfolgt, da es nicht unbedingt
F i g. 1, 3 und 4 gezeigten Saugförderer 14 ähnlich ist, zunächst nach oben transportiert. Der die Zigaretten
tragende Saugförderer läuft um Trommeln 122, die in ihrer Konstruktion den Rollen 24 ähnlich
sein können.
Die Zigaretten werden dann zum horizontalen Abschnitt 124 in einer ähnlichen Weise gefördert, wie
es in Zusammenhang mit F i g. 1 beschrieben worden
notwendig ist, daß die Zigaretten in übereinanderliegenden, horizontalen Reihen in den Sammelraum
geleert werden.
Ferner ist bemerkenswert, daß die Flurhöhen, in denen die Zigarettenherstellungsmaschine und die
Zigarettenverpackungsmaschine angeordnet sind, entweder gleich oder verschieden sein können, wobei
entweder die erstere oder die letztere sich über der
ist. Die leeren Behälter werden in der ebenfalls be- 65 anderen befindet. Dieser Vorteil ist dadurch ermögreits
beschriebenen Weise den Traggliedern 126 und licht, daß die Zigaretten sowohl bei horizontalem als
128 zugeführt. Sie werden dann durch einen im Zusammenhang mit F i g. 1 beschriebenen Mechanismus
auch bei vertikalem Transport fest an dem Band gehalten werden.
Da Zigarettenverpackungsmaschinen mitunter eine Kapazität haben, die die einer Zigarettenherstellungsmaschine
übersteigt, sind im Rahmen der Erfindung Anordnungen von der in F i g. 8 gezeigten Art vorgesehen,
bei der jedoch zwei oder mehr Zigarettenherstellungsmaschinen den Sammeltrichter 158 beschicken,
wobei in der beschriebenen Anordnung eines Saugförderbandes und einer Unterdruckabsperrvorrichtung
mindestens ein weiteres Zuführband hinzugefügt ist.
Die Zigarettenherstellungsmaschine kann in irgendeinem Abstand von der Zigarettenverpackungsmaschine
angeordnet sein. Mit der Vorrichtung zur Aufnahme und zum Transport von Zigaretten ist es
möglich, Zigaretten von einer beispielsweise in einem Geschoß oder einem Gebäude der Fabrik aufgestellten
Zigarettenherstellungsmaschine zu der in einem anderen Geschoß oder sogar in einem anderen Gebäude
aufgestellten Zigarettenverpackungsmaschine zu transportieren. Dazu ist nichts weiter nötig, als
die Vorrichtung in der entsprechenden Größe herzustellen. Dabei ist außerordentlich bedeutsam, daß
der dargestellte Transport völlig selbsttätig abläuft und keiner manuellen Behandlung der Zigaretten
bedarf.
Dem Fachmann auf diesem Gebiet leuchtet ein, daß außer Unterdruck auch andere Mittel angewendet
werden können, um die Zigaretten am Transportband zu halten, das im vorhergehenden als Saugförderband
bezeichnet wurde. Es ist ferner einleuchtend, daß an Stelle eines Förderbandes als Zigarettentransportmittel
beispielsweise eine mk Nuten bzw. Tragrinnen versehene Fördereinrichtung zum
gleichen Zweck verwendet werden kann.
Die obige Beschreibung bezieht sich auf eine Vorrichtung, bei der das zum Transport und zum Ablegen
der Zigaretten im Behälter verwendete Saugförderband in einer bestimmten Stellung entlang
eines im wesentlichen dreieckigen Weges verläuft und bei der die aufnehmenden Behälter relativ zu
der festen Förderbandanordnung zwischen der oberen Oberfläche der bereits dem Behälter zugeführten
Zigaretten und der Bandoberfläche bewegt werden.
Abhängig von der Art der zu füllenden Behälter ist dieses Verfahren zufriedenstellend, aber es ist
selbstverständlich, daß ebenso befriedigende Ergebnisse erzielt werden können, wenn die zu füllenden
Behälter in der Ruhelage bleiben und das Saugförderband so bewegt wird, daß die gewünschte
relative Stellung zwischen der oberen Schicht der bereits dem Behälter' zugeführten Zigaretten und
der Bandoberfläche erhalten bleibt.
Dieses zweite Verfahren kann dann bevorzugt werden, wenn man Behälter füllen will, die nur oben
geöffnet sind, da festgestellt wurde, daß es einfacher ist, das Stapelförderband in der erwähnten, bereits
vorgeschlagenen Art in die Behälter abzusenken, als die Behälter anzuheben.
Ferner werden, wie oben beschrieben, die Zigaretten unten im gleichen Maße abgeführt, in dem sie
oben ankommen. Eine Abwandlung besteht darin, daß sie etwas schneller abgeführt werden als sie ankommen.
Dies wirkt sich dahin aus, daß Abstände in dem endlosen Strom der vom Saugförderband
getragenen Zigaretten entstehen; es hat sich aber in der Praxis erwiesen, daß dies keinen Einfluß auf den
Wirkungsgrad der Zuführung von Zigaretten zu den Behältern hat.
Der Vorteil dieser etwas schnelleren Abfuhr besteht darin, daß nach kurzzeitiger Unterbrechung der
Zufuhr, wenn beispielsweise einige Zigaretten zu Inspektionszwecken herausgenommen werden, der
vorübergehende Überschuß beim Wiedereinbringen der Zigaretten nach kurzer Zeit abgeführt ist.
Es ist entsprechend der obigen Beschreibung ferner selbstverständlich, daß der Übergang von einem
vollen Behälter zu einem leeren Ersatzbehälter während des Zeitabschnittes durchzuführen ist, den das
Saugförderband zum Durchlaufen der Länge des Behälters benötigt. Dies kann bei der normalerweise
verwendeten Behältergröße zufriedenstellend bewerkstelligt werden, aber es ist bekannt, daß in einigen
Teilen der Welt sehr viel kleinere Behälter verwendet werden. Die Verwendung des kleinsten
dieser Behälter verringert die vom Aufnahmeband zum Durchlaufen der Behälterlänge benötigte und
damit die zum Auswechseln des vollen Behälters gegen einen leeren zur Verfügung stehende Zeit
beträchtlich.
Unter diesen Umständen muß durch Unterbrechen der Saugförderbandbewegung mehr Zeit zum Behälterwechsel
zur Verfügung gestellt werden. Dabei werden die Zigaretten der Aufgabestelle des Saugförderers
weiter zugeführt, die in diesem Fall als wechselnd gefüllter Speicher wirkt. Dear Speicher
wird jeweils hinterher geleert, weil das Saugförderband die Zigaretten von dem Speicher schneller abführt,
als sie dann diesem zugeführt werden.
Claims (15)
1. Verfahren zum Stapeln von Zigaretten oder anderen stabförmigen Gegenständen in oben
offene Behälter (Schragen), die während des Stapeins stillstehen, dadurch gekennzeichnet,
daß die etwa aus der Zigarettenmaschine ankommenden Zigaretten einzeln erfaßt, an einer Seite der Mantelfläche festgehalten,
weitergefördert, umgelenkt, annähernd waagerecht über die Stapelfläche bewegt und alsdann
freigegeben werden, so daß sie auf die Stapelfläche fallen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zigaretten od. dgl. in bekannter
Weise parallel nebeneinanderliegend und quer axial bewegt werden. *
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle der annähernd in die
Waagerechte umgelenkten Zigaretten gleichzeitig freigegeben werden, so daß sie als Reihe abfallen,
4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Festhalten der
Zigaretten in bekannter Weise durch Saugzug erfolgt.
5. Vorrichtung zum Ausüben des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 oder folgenden, mit
einem die Zigaretten oder andere stabförmige Gegenstände von der Maschine zuführenden
Förderband, einem die Zigaretten vom Förderband übernehmenden und in einem während des
Stapeins stillstehenden, oben offenen Behälter (Schragen) ablegenden Stapelförderer, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stapelförderer (14; 120: 144) als umlaufender Saugförderer ausgebildet
ist, der einen die Zigaretten (C) od. dgl. über der
' . .· 409 688/38
Stapelfläche des Behälters (48; 106; 158) hängend
fördernden Abschnitt (124; 156) und aus diesem Abschnitt wirksame Mittel (42, 60, 46)
zum Steuern bzw. Abschalten der Saugwirkung aufweist, so daß nach Abschalten die Zigaretten
od. dgl. auf die Stapelfläche im Behälter frei abfallen.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Saugförderer ein Förderband
(14; 120; 144) mit quer verlaufenden, im Querschnitt etwa dreieckigen Leisten (108) aufweist,
die zwischen sich in bekannter Weise Saugnuten bzw. Tragrinnen zur Aufnahme der stabförmigen
Gegenstände bilden, wobei öffnungen (110) im Boden der Tragrinnen mit dem Unterdruckraum
(36) in Verbindung stehen, um die Gegenstände in den Tragrinnen zu halten.
7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel (42, 60,
46) zum Regeln des Unterdruckes, etwa eine Tastvorrichtung zum Steuern einer Saugluftklappe,
von den stabförmigen Gegenständen (C) selbst betätigt werden, wenn diese eine zum Ablegen
geeignete Stellung eingenommen haben.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Behälter
(48; 106: 158) aufnehmende bekannte Absenkvorrichtung (68, 70, 84, 86; 130, 132,
126, 128) vorgesehen ist, die die relative Stellung des Behälters zu dem hängend fördernden Abschnitt
(124; 156) des Saugförderers (14; 120; 144) mittels einer Tastvorrichtung (66) derart
steuert, daß der Behälter in bekannter Art schrittweise um jeweils eine Schichthöhe abgesenkt
wird.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Absenkvorrichtung
(68, 70, 84, 86; 130, 132, 126, 128) mit einer in einer oberen Stellung angeordneten
Zuführvorrichtung (96, 100) für leere Behälter (48; 106) aus einem Speicher und einer in einer
unteren Stellung angeordneten Ausstoßvorrichtung für volle Behälter zusammenwirkt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tastvorrichtung
(66) vorgesehen ist, welche eine Betätigungsvorrichtung zur Bewegung des Saugförderers
(14; 120) relativ zum Behälter (48,106) steuert.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf die
zuletzt abgelegten Gegenstände ansprechende Tastvorrichtung (66) vorgesehen ist, die eine sowohl
den Saugförderer (14; 120) als auch den Behälter (48, 106) derart bewegende Betätigungsvorrichtung
steuert, daß der gewünschte Abstand zwischen dem Förderer und der oberen Oberfläche
der zuletzt abgelegten stabförmigen Gegenstände erhalten bleibt.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb
des Saugförderers (14; 120; 144) so ausgebildet ist, daß er die stabförmigen Gegenstände
schneller abführt, als sie am Saugförderer ankommen.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 5 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter (92)
vorgesehen ist, der die Bewegung des Saugförderers (14; 120; 144) automatisch anhält,
wenn ein gefüllter Behälter (48; 106) gegen einen leeren Behälter ausgetauscht wird, und der die
Bewegung automatisch wieder in Gang setzt, wenn sich der leere Behälter in seiner Füllstellung
befindet.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß eine Tastvorrichtung
(30) zur Kontrolle der Enden der stabförmigen Gegenstände (C) vorgesehen ist, wenn diese entlang dem Saugförderer (14; 120;
144) bewegt werden; und daß diese Tastvorrichtung einen Auswerfer (32) betätigt, der die als
defekt erkannten Gegenstände ausstößt.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der Auswerfer eine am Abgabeende des Zuführförderbandes (13) zum
Saugförderer angeordnete Führungsplatte (116) und einen Mechanismus zur Bewegung dieser
Führungsplatte zwischen einer Stellung, in der die Gegenstände dem Saugförderer (14; 120; 144)
zugeführt, und einer Stellung, in der die Gegenstände von dem Saugförderer entfernt werden,
aufweist und daß Mittel zur Betätigung der Führungsplatte derart vorgesehen sind, daß die
am Beginn oder am Ende jedes durchgehenden Arbeitslaufes befindlichen Gegenstände ausgestoßen
werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 174 577.
In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 103 214.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 688/38 9.64 @ Bundesdruckerei Berlin
Applications Claiming Priority (1)
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| GB5666/60A GB975017A (en) | 1960-02-17 | 1960-02-17 | Improvements in or relating to article handling means |
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