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DE1178351B - Beleimvorrichtung fuer Etikettiermaschinen - Google Patents

Beleimvorrichtung fuer Etikettiermaschinen

Info

Publication number
DE1178351B
DE1178351B DEH39587A DEH0039587A DE1178351B DE 1178351 B DE1178351 B DE 1178351B DE H39587 A DEH39587 A DE H39587A DE H0039587 A DEH0039587 A DE H0039587A DE 1178351 B DE1178351 B DE 1178351B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glue
openings
gluing device
gluing
roller
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH39587A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Holdefleiss
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH39587A priority Critical patent/DE1178351B/de
Publication of DE1178351B publication Critical patent/DE1178351B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C9/00Details of labelling machines or apparatus
    • B65C9/20Gluing the labels or articles
    • B65C9/22Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating
    • B65C9/2247Gluing the labels or articles by wetting, e.g. by applying liquid glue or a liquid to a dry glue coating using liquid rollers or bands
    • B65C9/2256Applying the liquid on the label
    • B65C9/2265Applying the liquid on the label continuously, i.e. an uninterrupted film

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

  • Beleimvorrichtung für Etikettiermaschinen Bei Etikettiermaschinen macht das richtige Beleimen der Etiketten besondere Schwierigkeiten.
  • Es sind Leimvorrichtungen bekannt, bei denen eine Walze durch einen Leimbehälter taucht und den aufgenommenen Leim unmittelbar oder über eine Zwischenwalze auf ein Etikett überträgt. In einigen Fällen wird der Leim durch eine Spritze auf die Leimwalze aufgebracht und durch eine Abstreichvorrich tung bzw. Einstelleiste für die Leimmenge gleichmäßig verteilt und etwaiger Überschuß abgestreift.
  • Diese Verfahren und Einrichtungen besitzen Nachteile. Vor allem ist es schwer, eine richtige Dosierung zu erzielen und die Beleimvorrichtung vor Verstopfung durch fehlgeleitete Etiketten zu schützen.
  • Hiergegen vorgesehene Abstreifer sind weitgehend unwirksam, wenn, wie es häufig der Fall ist, das Etikett durch die aufgenommene Feuchtigkeit zerfasert.
  • Ein weiterer Nachteil besteht wesentlich darin, daß die Beleimungsvorrichtungen trotz vielfach schon vorgesehener Einstellventile beim Abstellen des Leimes infolge der mechanischen Federwirkung des Leimes bei Vorhandensein längerer Zuleitungen noch eine Zeitlang Leim aufnehmen und dadurch übermäßig verschmutzen. Ebenso tritt bei ihnen beim Wiedereinschalten der Leimzufuhr der Leim erst mit einer gewissen Verzögerung an die Oberfläche, wodurch in beiden Fällen Fehlbeleimungen und Betriebsausfälle zu befürchten sind. Die Verhältnisse sind ähnlich denen bei manchen Tuben, z. B. für Zahnpasta, die nach Aufhören des Druckes und Abstreichen der zunächst ausgedrückten Menge noch eine gewisse Nachtragsmenge fördern, die zum Verschmutzen der Verschlußkapsel führt.
  • Es ist schon bekannt, die Leimzufuhr dadurch zu verbessern, daß impulsweise eine genau bemessene Leimmenge den Beleimvorrichtungen zugeführt wird, aber auch in diesen Fällen ist dann, wenn die Dosiervorrichtung, wie es üblich ist, sich in der Zuleitung zu den Leimvorrichtungen in gewisser Entfernung von diesen befindet, eine mechanische Vorspannung des Leimes nicht zu vermeiden, die damit auch eine entsprechend unregelmäßige und unzeitgemäße Beleimung des Etikettes zur Folge hat.
  • Erfindungsgemäß werden die geschilderten Nachteile vermieden. Die Erfindung geht dabei aus von einer Beleimvorrichtung für Etikettiermaschinen, bei der eine umlaufende Hohlwalze vorgesehen ist, der von innen her Leim unter Druck zugeführt wird und die mit radialen Durchbrechungen bzw. Bohrungen versehen ist, durch welche der Leim an die Oberfläche treten kann. Das wesentlich Neue wird darin gesehen, daß im Innern der Walze eine impulsweise zu betätigende Dosiervorrichtung vorgesehen ist.
  • Bei dieser Ausführung ist die Leimstrecke, die für ein etwaiges Nachfedern des Leimes in Betracht kommt, so kurz, nämlich nur gleich der kurzen Entfernung der Austrittsöffnung der Dosiervorrichtung in der Walze bis zur Leimoberfläche, daß merkliche Verzögerung&- oder Nachwirkungserscheinungen nicht mehr auftreten. Die Walzen bleiben daher unverschmiert und sind stets sofort wieder betriebsbereit, wenn einmal aus irgendwelchen Gründen ein Werkstück, also in der Regel eine Flasche, ausgefallen ist.
  • In einer besonderen Ausführungsform weist die Dosiervorrichtung einen Stößel und einen Kolbenschieber mit axialem Kanal auf, der in einer Hohlwelle gleitbar angeordnet ist, in welcher eine oder mehrere seitliche Öffnungen so angebracht sind, daß der Kolbenschieber bei seiner Abwärtsbewegung zunächst die Öffnungen verschließt und daß während dieser Zeit in axialer Richtung eine bestimmte Leimmenge durch den Kanal in einen hinter dem Kolbenschieber befindlichen Raum fließt und dann nach Freigabe der Öffnung oder Öffnungen über diese und einen eng bemessenen Ringraum der Leim durch die Walzendurchbrechungen auf die Walzenoberfläche gepreßt wird. Bei dieser Ausbildung ist die Dosiervorrichtung besonders wirksam und benötigt dennoch nur geringen Platz.
  • Die Erfindung wird an Hand der Figuren, welche die wesentlichsten Teile eines Ausführungsbeispieles darstellen, noch näher erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine erfindungsgemäße als Beleimvorrichtung dienende Hohlwalze im Längsschnitt, F i g. 2 ein Walzenaggregat mit einer als Hohlwalze ausgeführten Zwischenwalze im Querschnitt.
  • In den Figuren ist 1 eine Hohlwalze, die auf einer Hohlwelle 2 befestigt ist und um diese herum einen Ringraum 3 frei läßt. Von dem Ringraum aus gehen kapillare Bohrungen 4 bis zur Beleimungsoberfläche 5 in solcher Zahl und Anordnung, wie es für die Herstellung einer Etikettenbeleimungsfläche erforderlich oder wünschenswert ist.
  • Im Innern der Hohlwelle 2 ist ferner in einem hülsenförmigen Einsatz 2' ein Ringraum 6 vorgesehen, in welchem eine Dosiereinrichtung untergebracht ist, deren Ventilkörper aus einer Kugel 7 besteht, die im Ruhezustand gegen die Öffnung8 des Zuführungskanales 9 gedrückt wird, wenn dieser drucklos ist.
  • Die Kugel 7 steht dabei unter der Wirkung einer Feder 10, die sich gegen einen kolbenartigen Teil 11 einerseits und gegen die Kugel 7 andererseits abstützt.
  • Der Kolben 11 gleitet über eine oder mehrere Zwischenöffnungen 12, welche den Raum 6 mit dem Ringraum 3 verbinden, und kann diese Öffnungen zeitweise verschließen oder freigeben. Der Kolben 11 ist ferner mit einer Stößelstange 13 verbunden, welche in F i g. 1 nach oben aus dem Raum 6 bzw. einem Vorraum 6', der durch einen Zwischenansatz 14 abgeteilt wird, nach außen tritt. Der Stößel 13 besitzt einen Bund 15, der als Anschlag für eine Feder 16 dient, die sich mit ihrem anderen Ende an dem Absatz 14 abstützt. Wird also der Stößel 13 mit erhöhter Kraft nach unten gedrückt, so wird unter obere windung der Feder 16 durch die Wirkung der Feder 10 die Kugel 7 gegen die Öffnung 8 so fest angedrückt, daß der in der Leimzuführungsleitung 9 herrschende Druck nicht ausreicht, um die Kugel 7 einwärts zu drücken und Leim in den Raum 6 eintreten zu lassen. Der Kolben 11 befindet sich bei diesem Zustand zunächst vor der Öffnung 12, die er abschließt. Bei der Bewegung des Kolbens 11 nach abwärts wird der Raum 6 entsprechend verkleinert und Leim durch den Durchgangskanal 17 des Kolbens 11 in den Raum 18 hinter dem Kolben 11 gedrückt, wobei der Raum 18 sich entsprechend vergrößert. Sobald die Hinterkante 19 des Kolbens 11 die Öffnung 12 erreicht, kann Leim durch diese Öffnung in den Ringraum 3 eintreten. Zugleich stößt in diesem Augenblick ein Absatz 20 des Stößels 13 gegen die Stirn einer Kragenbuchse 21, die eine Manschette 22, die vorzugsweise aus etwas nachgiebigem Kunststoff od. dgl. besteht, vor sich herschiebt. Bei der weiteren Bewegung des Kolbens 13 wird daher der Raum 18 nicht mehr vergrößert, sondern der in ihn aus dem Raume 6 über den Kanall7 einströmende Leim wird in gleicher Menge aus der Öffnung 12 weiter in den Ringraum 3 und von da durch die Kapillaröffnungen 4 bis auf die Oberfläche 5 gedrückt. Ist der Hub vollendet, so geht unter der Wirkung der Feder 16 der Stößel 13 zurück, und auch der Kolben 11 wird dementsprechend zurückbewegt. Während dieser Zeit wird durch den obere druck in der Leitung9 die Kugel 7 aus ihrem Sitz angehoben, und neuer Leim kann in den Raum 6 einströmen und diesen während des Zurückgehens des Kolbens 11 gefüllt halten. Soweit dabei der Raum 18 verkleinert wird, weil die Kragenbuchse 21 von dem Ansatz 14 festgehalten wird, gleichen sich die Leimmengen in den Räumen 18 und 6 wieder aus.
  • Danach kann das Spiel von neuem beginnen.
  • Bei jedem Hub des Stößels 13 wird somit impulsweise eine genau bemessene Leimmenge in den Raum 3 gefördert und über die Kapillaren 4 gleichmäßig über die ganze Beleimungsfläche 5 verteilt.
  • Eine derartige Hohlwalze mit Beleimvorrichtung kann entweder unmittelbar als Beleimungswalze für die Etiketten oder als Zwischenwalze für eine Beleimungshauptwalze dienen. Ein Beispiel für den letzteren Fall ist in der F i g. 2 dargestellt. Bei diesem Beispiel ist die Beleimungshohlwalze 1 nur in ihrer einen Hälfte (in F i g. 2 oberen Hälfte) mit Kapillaröffnungen 4 versehen, denen in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise vom Innern her Leim zugeführt wird.
  • Die eigentliche Beleimungswalze wird hier durch die Walze 23 verkörpert, die über nicht dargestellte Zwischentriebe mit der Walze 1 derart synchron umläuft, daß die mit den Durchbrechungen versehene Hälfte der Walze 1 jeweils mit den erhöhten Stellen 24 in Berührung kommt, während dies bei den zwischenliegenden vertieften Abschnitten 25 unterbleibt. Auf diese Weise wird die Beleimung auf die erhöhten Stellen 24 beschränkt und jeder Leimverlust und Verschmutzung nicht gewünschter Stellen dadurch vermieden. Von den Stellen24 aus erfolgt dann die Beleimung der Etiketten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Beleimvorrichtung für Etikettiermaschinen, bei der eine umlaufende Hohlwalze vorgesehen ist, der von innen her Leim unter Druck zugeführt wird und die mit radialen Durchbrechungen bzw. Bohrungen versehen ist, durch welche der Leim an die Oberfläche treten kann, d a -durch g e k e n n z e i c h n e t, daß im Innern der Walze (1) eine impulsweise zu betätigende Dosiervorrichtung (7 bis 13) vorgesehen ist.
  2. 2. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung einen Stößel (13) und einen Kolbenschieber (11) mit axialem Kanal (17) aufweist, der in einer Hohlwelle (2) gleitbar angeordnet ist, in der eine oder mehrere seitliche Öffnungen (12) so angebracht sind, daß der Kolbenschieber(11) bei seiner Abwärtsbewegung zunächst die Öffnungen (12) verschließt und während dieser Zeit in axialer Richtung eine bestimmte Leimmenge durch den Kanal (17) in den Raum (18) fließt und dann nach Freigabe der Öffnung oder Öffnungen (12) über diese und einen eng bemessenen Ringraum (3) der Leim durch die Durchbrechungen (4) auf die Walzenoberfläche (5) gepreßt wird.
  3. 3. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine nach einem bestimmten Weg über eine Kragenbuchse (21) vom Stößel (13) mitgenommene, als Druckkolben dienende Manschette (22) vorgesehen ist, welche die Dosiermenge durch die Offnungen (12) in den Ringraum (3) preßt.
  4. 4. Beleimvorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dosiervorrichtung an ihrer Eingangsseite durch ein Rückschlagventil (7) abgeschlossen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 925 399; deutsche Auslegeschriften Nr. 1 073 377, 1 080 013.
    In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1 097 349.
DEH39587A 1960-06-02 1960-06-02 Beleimvorrichtung fuer Etikettiermaschinen Pending DE1178351B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004033512A1 (de) * 2004-07-10 2006-02-02 Langguth Gmbh Beleimungsverfahren und -vorrichtung
DE102011090189A1 (de) * 2011-12-30 2013-07-04 Krones Ag Etikettiervorrichtung zum Aufbringen eines Etiketts auf einen Behälter
DE102014113952A1 (de) * 2014-09-26 2016-03-31 Khs Gmbh Vorrichtung sowie Verfahren zum Auftragen von Klebemittel auf ein Objekt

Citations (4)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925399C (de) * 1940-07-20 1955-03-21 Jagenberg Werke Ag Etikettiermaschine mit um eine senkrechte Achse umlaufendem Etikettenzubringer
DE1073377B (de) * 1960-01-14 Hermann Kronseder, Neutraubling (Obpf.) Beleimungsvorrichtung bei Etikettiermaschinen
DE1080013B (de) * 1958-05-08 1960-04-14 Johann Weiss Maschinenfabrik Schnellaufende Etikettiereinrichtung
DE1097349B (de) 1959-07-16 1961-01-12 Kronseder Hermann Beleimvorrichtung fuer schnell laufende Etikettiermaschinen

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