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DE1172525B - Arbeitsverfahren und Vorrichtung zur Herstellung perforierter Bahnen, Bogen und Zuschnitte aus Wellpappe zur Anwendung fuer Faltpolster, Aufreisskartons u. dgl. - Google Patents

Arbeitsverfahren und Vorrichtung zur Herstellung perforierter Bahnen, Bogen und Zuschnitte aus Wellpappe zur Anwendung fuer Faltpolster, Aufreisskartons u. dgl.

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Publication number
DE1172525B
DE1172525B DES83924A DES0083924A DE1172525B DE 1172525 B DE1172525 B DE 1172525B DE S83924 A DES83924 A DE S83924A DE S0083924 A DES0083924 A DE S0083924A DE 1172525 B DE1172525 B DE 1172525B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
corrugated cardboard
knife
tear
cut
tooth
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES83924A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HEINRICH SIEGER GmbH
Original Assignee
HEINRICH SIEGER GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by HEINRICH SIEGER GmbH filed Critical HEINRICH SIEGER GmbH
Priority to DES83924A priority Critical patent/DE1172525B/de
Publication of DE1172525B publication Critical patent/DE1172525B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D3/00Cutting work characterised by the nature of the cut made; Apparatus therefor
    • B26D3/08Making a superficial cut in the surface of the work without removal of material, e.g. scoring, incising
    • B26D3/085On sheet material

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Making Paper Articles (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B31f
Deutsche KL: 54 d-3/02
Nummer: 1 172 525
Aktenzeichen: S 83924 VlI b / 54 d
Anmeldetag: 27. Februar 1963
Auslegetag: 18. Juni 1964
Zur Herstellung bestimmter Gegenstände aus Wellpappe, bei denen die Wellpappe gegen die Richtung der Wellen gebogen oder geknickt wird, z. B. für spannungsfreie Faltpolster, oder bei denen die Wellpappe aufgerissen wird, z. B. für Aufreißkartons, verwendete man bisher das Verfahren, die Bahnen, Bogen oder Zuschnitte durch feststehende Messer abwechselnd einmal auf der Wellseite und einmal an der Kaschierseite aufzuschneiden. Hierdurch entstanden aber jeweils nur Einschnitte, die das spätere ι ο Knicken erschwerten, die äußere Schicht blieb unberührt. Auch waren die hierfür benutzten Spezialmaschinen teuer, dazu liefen die Bahnen oder Bogen aus der Arbeitsrichtung. Es gab ungenaue Schnitte, Außerdem ergaben sich keine hohen Leistungen, weil die Messer stumpf wurden und ausgewechselt werden mußten.
Zur Herstellung von Schwächungslinien, die die Weiterverarbeitung von Pappe und Papier, z. B. zu Schachteln, Briefumschlägen u. dgl., erleichtern sollten, ist es bekannt, ein in Laufrichtung umlaufendes und gegen eine ebenfalls umlaufende, jedoch glatte und nachgiebige Unterlage arbeitendes, gezahntes Messer zu verwenden.
Auch wurde unter Verwendung des vorerwähnten Prinzips bereits empfohlen, Faltpolster aus Wellpappe derart herzustellen, daß jeweils eine Seite der Wellpappe durchschnitten wird, um dann die unverletzte Deckschicht leichter abbiegen zu können.
Es ist auch bereits bekannt, Aufreißkartons mit Hilfe einer Vorrichtung, wie oben geschildert, mit einseitig durchschnittener Wellpappe zu versehen, bei der die gegenüberliegende Deckschicht nicht verletzt wird.
Auch wurde vorgeschlagen, die Schwächungslinien mittels eines umlaufenden Messers hervorzurufen, das über periodisch angreifende, serpentinenförmige Schneiden verfügt, die das Material am Schnitt jeweils ganz durchtrennen.
Schließlich wurde Pappe zwecks Herstellung von Zuschnitten für Faltschachteln bereits in der Weise zu schwächen versucht, daß in den Biegekanten im Abstand hintereinander Einschnitte angeordnet sind. Auf Wellpappe ließ sich dieses Verfahren aber nicht übertragen, da selbst bei völliger Durchdringung des Materials durch jeweils aufeinanderfolgende Trennschnitte die Pappe beim Umknicken wieder zurückspringen würde, weil zwischen den Trennschnitten die Deckschicht nicht durchtrennt ist.
Diese bekannten Verfahren haben also bestimmte Nachteile, wie beispielsweise zu große Biegefestigkeit beim Umlegen der Faltpolster oder zu hohe Reiß-Arbeitsverfahren und Vorrichtung zur
Herstellung perforierter Bahnen, Bogen und
Zuschnitte aus Wellpappe zur Anwendung
für Faltpolster, Aufreißkartons u. dgl.
Anmelder:
Heinrich Sieger G. m. b. H.,
Köln, Mittelstr. 12-14
festigkeit der unverletzten Deckschicht beim Abtrennen des Streifens bei Aufreißkartons.
Die vorliegende Erfindung, die diese Nachteile vermeidet, betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Schwächungslinien in Wellpappe als Ausgangsmaterial für Polster, Aufreißvorrichtungen od. dgl. mit mindestens einem im wesentlichen quer zur Wellung umlaufenden und gegen eine glatte, nachgiebige, sowie gleichfalls umlaufende Unterlage arbeitenden, gezahnten Messer, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Messer zugekehrte glatte Bahn der Wellpappe durchschnitten und gleichzeitig die abgekehrte glatte Bahn perforiert wkd.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des Verfahrens besteht darin, daß gleichzeitig mehrere Schwächungslinien in die Wellpappebahn eingebracht werden.
Noch eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des Verfahrens besteht darin, daß gleichzeitig von der Oberseite und/oder von der Unterseite an verschiedenen Stellen der Wellpappebahn Schwächungslinien eingebracht werden.
Das scheibenförmige, etwa vom Teilkreis ab spitz zulaufende Perforiermesser mit flachem Zahnkopf und abgerundeter Zahnlücke zur Durchführung der vorgenannten Verfahren besteht darin, daß die Zahnlücke angeschliffen ist.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsart des erfindungsgemäßen scheibenförmigen Perforiermessers besteht darin, daß die Spitzen der dreieckförmigen Schneidflächen etwa doppelt so weit von dem Zahnkopfkreis entfernt sind als die Zahnfüße.
Die erfindungsgemäßen, nach den obengenannten Verfahren hergestellten Faltpolster und Aufreißkartons mit mindestens zwei durch Schwächungslinien eingeschnittenen Wellpappenschichten bestehen darin, daß die über einer glatten, mit zwei parallel zueinander verlaufenden Strichperforierungen versehenen Schicht angeordneten übrigen Wellpappeschichten
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über den Strichperfbrierungen vollständig durch- den Tellermesser 5 arbeiten dabei wiederum gegen
schnitten sind. den Belag 6 a des Gegenkörpers 6.
Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der Erfin- In F i g. 4 ist das Zusammenwirken eines Ab-
dung ergeben sich aus der Darstellung von Ausfüh- schnittes eines Trennkörpers 4 bzw. Messers 5 und
rnugsbeispielen der Erfindung sowie aus der Beschrei- 5 eines Gegenkörpers 6 mit dem Belag 6 a dargestellt,
bung. Es zeigt zwischen denen ein Stück Wellpappe 3 mit den
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht eine Ausfüh- Wellen W und den Deckschichten Dl und Dl hin-
rungsart der erfindungsgemäßen Vorrichtung für das durchläuft,
beschriebene Verfahren, ' Da die Schneidzähne sowohl an ihrem äußeren
F i g. 2 die Vorrichtung nach F i g. 1 im teilweisen io Zahnkopfkreis wie auch durchgehend bis zu ihrem
Schnitt, Fuß geschärft sind, wie später gezeigt wird, schiebt
Fig. 3 in ähnlicher Ansicht wie Fig. 2 eine an- sich die Wellpappebahn auf die Schneidzähne, die die
dere Anordnungsart der erfindungsgemäßen Teller- Deckschicht Dl mitsamt den Wellen W gänzlich
messer, durchtrennen, jedoch von der Deckschicht D 2 das
Fig. 4 in seitlichem Schnitt das Zusammenwirken 15 stehen lassen, was infolge der Einstellung der Trenneines Tellermessers mit einer Gegentrornmel während körper zueinander von den Zahnfüßen nicht durchdes Perforiervorgangv trennt wird. Hierdurch bilden sich in dem Absfand,
Fig. 5 in Ansicht den Ausschnitt aus dem Zahn- der den Abmessungen der Zähne entspricht, Perfo-
kranz eines erfindungsgemäßen Tellermessers, rationsstege auf der Deckschicht Dl der Wellpappe 3.
F i g. 6 den gleichen Zahnkranz — Ausschnitt nach 20 Bei dem Trennvorsprung greifen die Zähne nur leicht
Fig. 5 —, jedoch im Schnitt gemäß der Linie I-I, in die Gegentrommel 6 bzw. deren Belag 6a ein.
Fig. 1 in perspektivischer Ansicht ein erfindungs- In Fig. 5 ist in Ansicht ein Abschnitt eines
gemäßes Polster, massiven Tellermessers 5 bzw. M dargestellt, welches
Fig. 8 in perspektivischer Ansicht einen erfin- in vergrößertem Maßstabe in Ausbildung der Zähne
dungsgemäßen Aufreißkarton im teilweisen Schnitt. 25 und die der Zahnfüße zeigt. Dieses Messer verfügt
In Fig. 1 sind die beiden gegenläufigen Wellen über den äußeren oder ZahnkopfkreisZ sowie über mit 1 und 2 bezeichnet, die auf den Wellen ange- den Teilkreis T, der weit innerhalb des Zahnkopfbrachten Messerkörper 4. Die Messerköpfe 4 tragen kreises Z liegt. Im Abstand α voneinander sind nach Tellermesser 5, welche die durchlaufende Wellpappe- dem Inneren zu vom Zahnkopfkreis Z aus regelbahn 3 fast gänzlich durchschneiden, jedoch auf der 30 mäßige, radial angeordnete, halbkreisförmige Ausgegenüberliegenden Deckschicht noch Perforations- schnitte A mit Füßen F angebracht. Unterhalb der stege übriglassen. Die Schneidzähne 5 greifen leicht Ausschnitte A befinden sich dreieckförmige Schneidin einen Belag 6 aus Kunststoff, Kautschuk, Hart- flächen Ds, die mit den Ausschnitten A als Basis gummi od. ä. der Gegenkörper 6 ein. Die Durchlauf- einen Schneidgrat bilden, so daß mit dem Schneidgrat richtung der Bahnen, Bogen oder Zuschnitte aus 35 der Zähne zwischen diesen Ausschnitten entlang dem Wellpappe 3 ist mit D bezeichnet. Zahnkopfkreis die Schneidzähne des Tellermessers
Man erkennt, daß bei den in diesem Falle an bei- sowohl an ihren Köpfen wie an ihren Füßen durch-
den Enden der Wellpappebahn in regelmäßigem Ab- weg nach beiden Seiten gleichmäßige, geschärfte
stand voneinander angeordneten, auch als Trenn- Schneidflächen besitzen.
körper bezeichneten Messerkörpern 4 und Gegenkör- 40 Die dreieckförmigen Schneidflächen Ds bilden nach
pern 6, die jedoch abwechselnd umgekehrt angebracht unten, also in Richtung zum Teilkreis T eine Spitze,
sind, d. h. einmal von oben und einmal von unten die von dem Zahnkopfkreis Z etwa doppelt so weit
schneidend, die Bahnen oder Bogen entsprechend entfernt ist wie die Füße F der Schneidzähne,
abwechselnd von oben oder unten perforiert werden, In F i g. 6 ist das gleiche massive Tellermesser ent-
so bei den Schwächungslinien p, p'; p, p' usw. In der 45 lang dem Schnitt /-/ der F i g. 5 gezeigt. Man erkennt
Mitte des Zuschnitts, hier für ein Polster, ist ein neben dem die scharfen Schneidzähne entlang dem
größerer Abstand α gelassen. Zahnkopfkreis Z bildenden Winkel Wl den Winkel
In F ig. 2 ist ein Ausschnitt der erfindungsgemäßen Wl, der die beiden Schneidflächen Ds unterhalb des Vorrichtung nach Fig. 1 im Schnitt dargestellt. Man Zahnfußes bildet. Hier ist der Winkel Wl etwa dopsieht die Wellpappe 3, welche zwischen den ab- 50 pelt so groß wie der Winkel Wl.
wechselnd in regelmäßigem Abstand angeordneten Die Breite des in den F i g. 5 und 6 gezeigten Teller-Trennkörpern 4, 6 hindurchläuft. Die Bezeichnungen messers M ist mit b bezeichnet. Diese kann beliebig entsprechen denjenigen der Fig. 1. gewählt werden. Auch kann, wie in den Fig. 2 und 3
Es ist ohne weiteres möglich, die Messerkörper 4 dargestellt, ein derartiger Tellermesserkranz auf einen
einschließlich ihrer Tellermesser 5 mit den Gegen- 55 rotierenden Messerkörper 4 aufgesetzt oder eingesetzt
körpern 6 bzw. ihren Belägen 6 a in jedem beliebigen werden.
Abstand voneinander anzuordnen, so daß beispiels- Durch geeignete Einstellung der Trennkörper 4, 6 weise der Abstand zwischen zwei Tellermessern zueinander wird bewirkt, daß der Zahnfuß F ebenso äußerst gering wird und beispielsweise nur einige mitschneidet wie die Schneidkanten des Zahnkopf-Zentimeter beträgt. 60 kreises Z, jedoch schneidet der Zahnfuß F immer nur
Außerdem kann man, wie dies in Fig. 3 darge- bis zur äußersten Schicht Dl, in der die Stege zwi-
stellt ist, beispielsweise auch zwei Tellermesser 5 an sehen den Perforationen daher nicht durchgeschnitten
einem Messerkörper 4 anordnen, die dann in denkbar werden.
geringem Abstand voneinander parallel und senkrecht In F i g. 7 ist ein nach dem erfindungsgemäßen mit dem Gegenkörper 6 bzw. dessen Belag 6 a in Ein- 65 Verfahren und der dazu gehörigen Vorrichtung hergriff gelangen und so einen gewissermaßen doppelten gestelltes Faltpolster P aus der Wellpappe 3 darge-Perforierschnitt bewirken, z.B. in einem Abstand von stellt. Man erkennt die abwechselnd von oben nach 15 mm zur Herstellung von Aufreißkartons. Die bei- unten durchgeführten Schwächungslinien oder Perfo-
rierschnitte ρ, ρ'; ρ, ρ', welche jeweils die Deckschichten Dl bzw. Dl mitsamt den Wellen W durchschneiden bis zur Perforierung auf der gegenüberliegenden Deckschicht.
Schließlich ist in Fig. 8 noch ein AufreißkartonK gezeigt, dessen Zuschnitt aus einer Bahn oder einem Bogen gefertigt ist, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren und der dazu gehörigen Vorrichtung hergestellt sind. Der Karton K verfügt über das Unterteil 7 und das Oberteil T, außerdem über die im Inneren befindliche Verstärkung der Seitenwände bzw. Unterlage 8. In der Mitte der Kartonhöhe befinden sich ringsumlaufend in horizontaler Ebene die beiden Schwächungslinien oder Perforierschnitte ρ, ρ', deren Stege an der Außenseite des Kartons liegen. Die Perforierschnitte sind etwa 10 bis 20 mm voneinander entfernt. Zwischen diesen befindet sich bei 9 eine Lasche, mittels der es ein Leichtes ist, den im übrigen verschlossenen Karton ringsum aufzutrennen. Man kann einen derartigen Karton vorteilhaft für Güter verwenden, die bei Aufeinanderschichtung selbsttragend sind, beispielsweise Konservenoder Milchdosen oder auch Flaschen, da man den Karton immer wieder verwenden kann, indem man nach der Entnahme einzelner Dosen den Deckel aufstülpt.
Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei dem die Tellermesser auf denselben Walzen wie andere Vorrichtungen, beispielsweise Rillkörper, aber auch auf Extrawalzen angebracht sein können, verbürgt einen glatten und nicht abgelenkten Durchlauf der Bahnen, Boden oder Zuschnitte, da die Belastung an allen Stellen jeweils gleich groß ist.
Infolge der einfachen Ausbildung der erfindungsgemäßen Tellermesser können diese auf allen Maschinen mit rotierenden Wellen angebracht und damit kann das Verfahren ausgeübt werden, so daß die Investierung neuer Maschinen oder Vorrichtungen nicht notwendig ist.
Wesentlich ist aber die außerordentlich erhöhte Standzeit der Trennkörper, insbesondere der Tellermesser mit ihren Schneidzähnen, gegenüber allen bisher bekannten derartigen Messern und entsprechenden Vorrichtungen, z. B. stehenden Messern, die einem außerordentlichen Verschleiß unterliegen. Dies ergibt sich schon daraus, daß ein Gegenmesser fortfällt, da der Gegenkörper lediglich aus Holz, Kunststoff, Hartgummi oder ähnlichem Material besteht. Beim Einlauf dieser nichtmetallischen Gegenkörper bildet sich nach kurzer Gebrauchsdauer eine kleine Nut, in die die Schneidzähne des erfindungsgemäßen Tellermessers eingreifen.
Insgesamt sind im Hinblick auf den niedrigeren Verschleiß der Messer und die sehr gut bewirkte, gerade Transportfunktion die Verfahrenskosten erheblich reduziert.
Ein spezieller Vorteil liegt bei dem mittels des
erfindungsgemäßen Verfahrens und der zugehörigen Vorrichtung hergestellten Aufreißkarton noch darin, daß das Aufreißband aus der Kartonwandung auf einfache Art herstellbar ist.

Claims (6)

P atentansprüche:
1. Verfahren zum Herstellen von Schwächungs-Lo linien in Wellpappe als Ausgangsmaterial für Polster, Aufreißvorrichtungen od. dgl. mit mindestens einem im wesentlichen quer zur Wellung umlaufenden und gegen eine glatte, nachgiebige sowie gleichfalls umlaufende Unterlage arbeitenden, gezahnten Messer, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Messer 5, M) zugekehrte glatte Bahn D1) der Wellpappe (3) durchschnitten und gleichzeitig die abgekehrte glatte Bahn (D 1) perforiert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mehrere Schwächungslinien (p, p') in die Wellpappebahn (3) eingebracht werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig von der Oberseite und/oder von der Unterseite an verschiedenen Stellen der Wellpappebahn (3) Schwächungslinien (p, p') eingebracht werden.
4. Scheibenförmiges, etwa vom Teilkreis ab spitz zulaufendes Perforiermesser mit flachem Zahnkopf und abgerundeter Zahnlücke zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnlücke angeschliffen ist.
5. Messer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitzen der dreieckförmigen Schneidflächen (Ds) etwa doppelt so weit von dem Zahnkopfkreis (Z) entfernt sind als die Zahnfüße (F).
6. Nach den Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 3 hergestellte Faltpolster (P), Aufreißstreifen (K) und ähnliche Gegenstände mit mindestens zwei durch Schwächungslinien eingeschnittenen Wellpappeschichten, dadurch gekennzeichnet, daß die über einer glatten, mit zwei parallel zueinander verlaufenden Strichperforierungen versehene Schicht angeordneten übrigen Wellpappeschichten über den Strichperforierungen vollständig durchschnitten sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 138 201, 618 066, 414, 671344;
USA.-Patentschriften Nr. 1 887 331, 2120 920, 571964, 3 014 631.
Hierzu, 1 Blatt Zeichnungen
409 600/121 6.64 © Bundesdruckerei Berlin
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