DE1168583B - Induktionsofen mit zylindrischem Ofenkessel und Eisenjochen - Google Patents
Induktionsofen mit zylindrischem Ofenkessel und EisenjochenInfo
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
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- C21—METALLURGY OF IRON
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- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
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Description
- Induktionsofen mit zylindrischem Ofenkessel und Eisenjochen Für kippbare Induktions-Schmelzöfen sind im wesentlichen zwei Bauarten der Ofenkessel gebräuchlich. Der eine Ofenkessel weist eine zylindrische Anordnung auf, während der andere Ofenkessel kubisch ausgebildet ist und mittels eines Rahmenwerkes in dem Traggeräst gehalten wird.
- Da die Ofenkessel beim Kippen erheblichen Biegemomenten und/oder Verzerrungen unterworfen sind, müssen insbesondere bei den kubischen Ofenkesseln entsprechende raumbeanspruchende und teure Versteifungseinrichtungen vorgesehen werden.
- Der zylindrische Ofenkessel ist in jeder Beziehung in sich steif und bedarf daher keiner besonderen Versteifungen; auch ist bei diesen Kesseln der Anschluß an die Kippvorrichtung z. B. hydraulische Zylinder oder Seile einfach herzustellen. Er bietet also, mechanisch gesehen, gegenüber dem kubischen Ofenkessel viele Vorteile; außer den erwähnten Vorteilen besitzt der zylindrische Ofenkessel darüber hinaus noch den Vorteil, daß die Induktionsspule in einfacher Weise zentrisch in den Kessel eingebaut und gegen den Kessel verspannt werden kann.
- Hinsichtlich des Ofenbetriebes hat der kubische Ofenkessel jedoch den Vorteil, daß die Sicht auf die Spule nur wenig behindert ist, und daß bei Öfen mit Eisenjochen diese ebenfalls beobachtet, gewartet und gegebenenfalls ausgewechselt werden können, ohne daß Tiegel und Spule entfernt werden müssen. Die bisher üblichen zylindrischen Ofenkessel bieten infolge ihrer fast geschlossenen Bauart diese Vorteile nicht. Die Spule und die Joche sind nur teilweise mittels Schauscheiben sichtbar. Zum Auswechseln eines oder mehrerer Joche müssen Spule und Tiegel ebenfalls ausgebaut werden. Bei Induktionsrinnenöfen mit zylindrischein Ofenkessel ist es bekannt, den Kessel im Bereich des Eisens und der Spule mit einer Durchbrechung zu versehen. Diese Durchbrechung dient zur Aufnahme der Spule mit dem Eisenpaket. In dem durch die Durchbrechung gebildeten Raum wird zur Kühlung der Spule Kühlluft hineingeblasen.
- Ferner ist ein Induktionsofen mit zylindrischem Ofenkessel und Eisenjochen bekannt, bei dem die Eisenjoche unabhängig von der Induktionsspule unmittelbar an dem Ofenkessel befestigt sind.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Induktionsofen mit zylindrischem Kessel, der die Vorteile der beiden erstgenannten Systeme in sich vereint, ohne die Nachteile der einzelnen Bauarten aufzuweisen. Die Erfindung besteht darin, daß der Kessel im Bereich der Eisenjoche und/oder Spule derart nüt Durchbrechungen versehen ist, daß die Joche durch die Durchbrechungen entfernt werden können, und daß die Joche an den Stegen zwischen den Durchbrechungen unabhängig von der Induktionsspule befestigt sind.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert. F i g. 1 swüt einen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Ofens dar. F i g. 2 zeigt einen Querschnitt durch einen Ausschnitt der Kessel mit Spule und Abstützungen sowie den Jochen und ihre Befestigung am Ofenkessel.
- In einem zylindrischen Kessel 1 ist in üblicher Weise auf der Bodenausmauerung 2 die Induktionsspule 3 aufgebaut, die zwecks Zusammenhalt bei der Montage mittels der Längsleisten 4 und dem Ring 5 gehalten wird. über der Spule 3 befindet sich der zum Ausbau derselben herausnehmbare Einsatz 6 mit seiner Ausmauerung 7 und der Gießschnauze 8. Die Kippachse des Ofens geht beispielsweise durch den Punkt 9. Innerhalb der Spule 3 und des Einsatzes 6,7 ist der Tiegel 10 aufgestampft.
- Der zylindrische Kessel 1 besitzt im Bereiche der Eisenjoche 11 Durchbrechungen 12 in der gleichen Anzahl wie die Joche und in solcher Größe, daß diese daraus entfernt werden können. Die Joche 11 selbst sind von der Spule unabhängig an den Stegen 13 zwischen den Durchbrechungen 12 mittels geeigneter Halter 14 befestigt. Nach Lösen der Halter 14 können die Joche 11 durch die Durchbrechungen 12 herausgenommen werden, und es ist die volle Sicht auf das entsprechende Spulensegment freigegeben.
- Die Spule 3 stützt sich über die Längsleisten 4 und besondere Abstützungen 15 gegen die Stege 13 des Ofenkessels ab und kann mittels der Spannschrauben 16 und der Beilagen 17 zentriert und festgehalten werden.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Induktionsofen mit zylindrischem Ofenkessel und Eisenjochen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kessel im Bereich der Eisenjoche und/oder Spule derart mit Durchbrechungen versehen ist, daß die Joche durch die Durchbrechungen entfernt werden können und daß die Joche an den Stegen zwischen den Durchbrechungen unabhängig von der Induktionsspule befestigt sind.
- 2. Induktionsofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Induktionsspule unabhängig von den Eisenjochen gegen die Stege zwischen den Durchbrechungen radial abstuft und daß die Abstützungen radial einstellbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 477 187; deutsche Auslegeschrift Nr. 1089 493.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40111A DE1168583B (de) | 1962-05-02 | 1962-05-02 | Induktionsofen mit zylindrischem Ofenkessel und Eisenjochen |
| GB17154/63A GB1036782A (en) | 1962-05-02 | 1963-05-01 | Cylindrical-type induction furnace |
| US277607A US3190948A (en) | 1962-05-02 | 1963-05-02 | Melting furnace |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA40111A DE1168583B (de) | 1962-05-02 | 1962-05-02 | Induktionsofen mit zylindrischem Ofenkessel und Eisenjochen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1168583B true DE1168583B (de) | 1964-04-23 |
Family
ID=6931770
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEA40111A Pending DE1168583B (de) | 1962-05-02 | 1962-05-02 | Induktionsofen mit zylindrischem Ofenkessel und Eisenjochen |
Country Status (3)
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|---|---|
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| DE (1) | DE1168583B (de) |
| GB (1) | GB1036782A (de) |
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Citations (2)
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|---|---|---|---|---|
| DE477187C (de) * | 1925-11-13 | 1929-06-03 | Siemens & Halske Akt Ges | Induktionsofen, an dessen Herd sich eine nach unten in senkrechter Ebene verlaufende, den Transformatorkern durchsetzende Heizrinne sowie eine zweckmaessig groesseren Querschnitt aufweisende Zufuehrungsrinne anschliessen |
| DE1089493B (de) * | 1959-09-22 | 1960-09-22 | Aeg | Induktions-Tiegelofen |
Family Cites Families (2)
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-
1962
- 1962-05-02 DE DEA40111A patent/DE1168583B/de active Pending
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1963
- 1963-05-01 GB GB17154/63A patent/GB1036782A/en not_active Expired
- 1963-05-02 US US277607A patent/US3190948A/en not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| US3190948A (en) | 1965-06-22 |
| GB1036782A (en) | 1966-07-20 |
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