DE1165045B - Offsetdruckmaschine mit einem Hauptzylinder, welcher ein Traegersegment fuer die Druckformfolie und ein Traegersegment fuer das zu bedruckende Blatt und einen Offsetzylinder besitzt - Google Patents
Offsetdruckmaschine mit einem Hauptzylinder, welcher ein Traegersegment fuer die Druckformfolie und ein Traegersegment fuer das zu bedruckende Blatt und einen Offsetzylinder besitztInfo
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- DE1165045B DE1165045B DER31529A DER0031529A DE1165045B DE 1165045 B DE1165045 B DE 1165045B DE R31529 A DER31529 A DE R31529A DE R0031529 A DER0031529 A DE R0031529A DE 1165045 B DE1165045 B DE 1165045B
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Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: B41f
Nummer:
Aktenzeichen:
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Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Deutsche KL: 15 d-41/01
R 31529 VIIb/15 d
23. November 1961
12. März 1964
23. November 1961
12. März 1964
Die Erfindung betrifft eine Offsetdruckmaschine mit einem Hauptzylinder, welcher ein Trägersegment
für eine auf ihm zu befestigende Druckformfolie und ein Trägersegment für ein auf ihm zu befestigendes
zu bedruckendes Blatt besitzt und mit einem Offsetzylinder zusammenarbeitet, auf dem ein festes
Gummituch od. dgl. und ein in Umfangsrichtung bewegliches Gummituch angeordnet sind und ein Teil
des bewglichen Gummituches in das Innere des Offsetzylinders durch zeilen- bzw. abschnittweise vorzugsweise
von außen betätigte Transportmittel hinein- bzw. heraustransportierbar ist.
Es sind Maschinen bekanntgeworden, bei denen nach dem sogenannten Unterbrechungsdruckprinzip
der Gegendruckzylinder mit dem Offsetzylinder in Kontakt gebracht wurde und das zu bedruckende
Blatt während der nicht abzudruckenden Drucktexte liegen blieb. Hier bestand die Schwierigkeit, daß
beim Drucken mit strengen Offsetfarben die Klebkraft der Farbe gegenüber dem zu bedruckenden
Blatt so groß war, daß nur mit Schwierigkeit der zu bedruckende Bogen in seiner Lage während der
Druckunterbrechung festgehalten werden konnte.
Es sind außerdem Offsetvervielfältiger bekannt, bei denen auf dem Gummizylinder zwei voneinander
getrennte Gummitücheer angeordnet sind, von denen das eine feststehend und zur Aufnahme der gleichbleibenden
Angaben bestimmt ist und das andere mittels Vorschubeinrichtung auf dem Gummizylinder
verschiebbar ist und zur Aufnahme der veränderlichen Angaben dient. Bei der Vervielfältigung wird
nach dem Einfärben einer zweiteiligen Druckform und Übertragung des Druckbildes auf die beiden
Gummitücher der die veränderlichen Angaben enthaltende Druckformabschnitt abgetrennt. Die Druckform
kann also nur für eine einmalige Vervielfältigung verwendet werden. Ferner ist es hierbei notwendig,
die zu bedruckenden Zettel nicht größer zu halten, als die gleichbleibenden Angaben zusammen
mit z. B. einer Zeile der veränderlichen Angaben betragen.
Die Erfindung bezweckt, eine Maschine zu schaffen, welche vorstehende Nachteile beseitigt und
geeignet ist, einen gleichbleibenden Kopftext und in seiner Größe beliebig wechselnden Zeilentext auf ein
im Format unabhängiges zu bedruckendes Blatt auf einer Offsetmaschine zu drucken, welche nach dem
sogenannten Zwei-Zylinder-Prinzip arbeitet.
Erfindungsgemäß erfolgt die Steuerung des Offsetzylinders mit dem auf ihm verschiebbaren Gummituch
durch elektromechanische oder mechanische Mittel derart, daß nach Aufnahme des Textes von
Offsetdruckmaschine mit einem Hauptzylinder,
welcher ein Trägersegment für die Druckformfolie und ein Trägersegment für das zu bedruckende Blatt und einen Offsetzylinder besitzt
welcher ein Trägersegment für die Druckformfolie und ein Trägersegment für das zu bedruckende Blatt und einen Offsetzylinder besitzt
Anmelder:
Wilhelm Ritzerfeld,
Berlin 33, Schorlemer Allee 14,
Gerhard Ritzerfeld,
Berlin 33, Franzensbader Str. 21
Als Erfinder benannt:
Wilhelm Ritzerfeld,
Gerhard Ritzerfeld, Berlin
Wilhelm Ritzerfeld,
Gerhard Ritzerfeld, Berlin
der Druckform durch beide Gummitücher bei jedem folgenden Arbeitsgang nur der Offsetzylinder mit
seinem festen Gummituch mit dem Trägersegment für die Druckformfolie zusammenarbeitet, während
der Offsetzylinder sowohl mit seinem festen Gummituch als auch mit einem Teil des beweglichen
Gummituches mit dem Trägersegment für das zu bedruckende Blatt in Kontakt gebracht wird.
Gemäß einer weiteren Ausbildung des Erfindungsgegenstandes sind zur Steuerung der Zusammenarbeit
des Offsetzylinders mit dem Hauptzylinder ein oder mehrere Elektromagneten vorgesehen, wobei
mit dem Hauptzylinder ein Schaltelement synchron umläuft, welches mit ortsfesten Steuermitteln, z. B.
Kontakten, für die Magnete zusammenarbeitet. Die Steuermittel für den nicht beweglichen Gummituchteil
sind in entsprechenden Winkelstellungen zu beiden Trägersegmenten angeordnet, während außerdem
in einem entsprechenden Winkelversatz zu dem Trägerelement für das zu bedruckende Blatt zeilenweise
Steuermittel angeordnet sind, welche wahlweise über vorzugsweise handgesteuerte Elemente in den
Stromkreis eingeschaltet werden.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Offsetzylinder eine Zeilentransporteinrichtung
für das verstellbare Gummituch auf, die mittels elektromagnetisch einrückbarer Nocken derart gesteuert
wird, daß das Gummituch wahlweise einen oder mehrere Schritte nach jedem Abdruck transportiert
wird.
Ein erheblicher Fortschritt der Erfindung liegt darin, daß alle Hauptmaschinenelemente, wie Hauptzylinder
mit Druckformträgerelement und Gegen-
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druckelement, Farbwerk, Feuchtwerk usw., ortsfest portklinke 37 in Eingriff mit dem Transportrad 31
angeordnet werden können, und daß bei diesem und schaltet dasselbe um eine oder mehrere Tei-Prinzip
der Offsetzylinder so klein wie möglich ge- lungen weiter. Das bewegliche Gummituch 25 wird
halten werden kann, so daß die geringste Massen- von der Welle 26 zwischen die Transportrollen 43
beschleunigung zum An- bzw. Abschwenken erfor- 5 und Gcgenrollen 44 hindurch über die im Offsetcerlich
ist. Das Wesen der Erfindung liegt also in der zylinder 18 drehbar angeordnete und über einen Teil
Kombination eines Offsetzylinders mit einem ver- des Umfanges des Offsetzylinders 18 bis zur Umlenkstellbaren
Gummituch und einem festen Gummituch, walze 46 auf die Welle 47 geführt und kann von der
welcher in seiner Größe nur so groß als absolut Welle 47 schrittweise abgespult und auf die Welle 26
nötig gehalten wird, mit einem Hauptzylinder, io aufgespult werden.
welcher sowohl Druckformträger als auch Druck- Die Arbeitsweise ist nun folgende: Das bewegliche
element ist und daher in der Einfachheit seiner Kon- Gummituch 25 ist, wie in F i g. 2 dargestellt, von der
struktion dem Drei-Zylinder-Prinzip auch über- Welle 26 ab- und auf der Welle 47 aufgespult. Der
legen ist. Hauptzylinder 1 sowie der Offsetzylinder 18 befinden
In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand 15 sich in dauerndem Umlauf ohne gegenseitige Berüh-
in einer beispielsweisen Ausführungsform schema- rung. Die Achse 19 des Offsetzylinders 18 ist in den
tisch dargestellt. Es zeigt Winkelhebeln 48 um die ortsfesten Lagerbolzen 49
F i g. 1 einen Rotationsvervielfältiger mit wandern- gelagert. An der anderen Seite der Winkelhebel 48
dem und festem Gummituch in seitenrichtiger Dar- sind auf der Welle 50 die Anker 51 der Zugmagnete
stellung unter Fortlassung der linken Seitenwand, 20 52 angeordnet, die das An- und Abschwenken des
Fig. 2 den Offsetzylinder nach Fig. 1 in ver- Offsetzylinders 18 steuern. Die Zugmagnete 52 sind
größerter Darstellung, an der Traverse 53 ortsfest gelagert. Das An- und
Fig. 3 eine Draufsicht zu Fig. 1, Abschwenken des Offsetzylinders 18 kann auch auf
Fig. 4 das Schaltschema für den Offsetverviel- mechanischem Wege erfolgen, z.B. durch Kurven,
fältiger nach F i g. 1 bis F i g. 3. 25 Exzenter usw.
Der in F i g. 1 bis F i g. 3 dargestellte Rotations- Synchron zum Hauptzylinder 1 läuft über die
vervielfältiger besitzt einen Hauptzylinder 1, auf Zahnräder 20, 54 und 55 der Kontaktschaltarm 56
dessen einer Hälfte mittels einer Spannvorrichtung 3 einer fest angeordneten Kontaktuhr 57 mit um. Das
eine seitenrichtige Offsetfolie 2 aufgespannt ist. Auf Zahnrad 55 und der Kontaktschaltarm 56 sind auf
der gegenüberliegenden Hälfte sind Greifer 4 für das 30 der Welle 58 der Kontaktuhr 57 fest angeordnet,
zu bedruckende Abzugsblatt 5 angeordnet. Der Wie in F i g. 4 dargestellt, sind auf der Tastatur 59
Hauptzylinder 1 ist auf der Achse 6 gelagert und er- beispielsweise drei Tasten Tl, T 2, T3 angeordnet,
hält seine dauernde Drehbewegung von einem nicht deren Anzahl beliebig vergrößert werden kann,
dargestellten Antrieb vom Motor der Maschine. Während der Kontaktschaltarm 56 dauernd umläuft,
Zwei Feuchtwerke 7, 8, 9, 10 und 11, 12, 13 so- 35 werden z. B. die Tasten Tl und Tl eingeschaltet,
wie ein Farbwerk 14, 15, 16 und 17 arbeiten mit Dann wird die Drucktaste 60 so lange betätigt, bis
dem Hauptzylinder 1 zusammen. Der Offsetzylinder der Kontaktschaltarm 56 über den Endschalter 61
18 ist auf der Achse 19 gelagert und steht mit dem das Relais 62 anziehen läßt. Danach wird die Druck-Hauptzylinder
1 über die Zahnräder 20, 21, 22 und taste 60 wieder freigegeben, und das Relais 62 hält
23 in synchroner Triebverbindung. 40 sich selbst über den Schließkontakt 63. Gleichzeitig
Der Offsetzylinder 18 besitzt, wie in F i g. 2 ver- wird der Umschaltkontakt 64 geschlossen, so daß die
größert dargestellt, ein kleines an beiden Enden fest Zugmagnete 52 über den Verstärker 65 Spannung
eingespanntes Gummituch 24 für den Kopfdruck und bekommen. Die Anker 51 der Zugmagnete 52 werein
zweites bewegliches Gummituch 25 für den den angezogen und schwenken mittels der Winkel-Zeilendruck.
Das feste Gummituch kann auch durch 45 hebel 48 die Offsettrommel 18 gegen den Haupteine
fest vulkanisierte Leiste ersetzt werden. Das zylinder 1, und dieser übernimmt von der eingebewegliche
Gummituch 25 ist auf der Welle 26 be- färbten Offsetfolie 2 das Farbbild, den Kopf und die
festigt und kann dort aufgewickelt werden. Zu die- gesamten Zeilen im Spiegelbild. Danach läuft der
sem Zweck ist ein Zahnrad 27 auf der Welle 26 Schaltarm 56 über den Endschalter 66 und das Relais
angeordnet und diese ist in den Stirnwänden des 50 62 fällt ab. Gleichzeitig werden die Zugmagnete 52
Offsetzylinders 18 drehbar. Das Zahnrad 27 steht mit spannungslos, und der Offsetzylinder 18 geht unter
den Zahnrädern 28, 29 und 30 gleichen Durch- Wirkung der Zugfeder 67 gegen den Anschlag 68 in
messers in Verbindung. Am Zahnrad 28 befindet sich seine Ausgangsstellung zurück,
ein Transportrad 31, das unter Wirkung der Dreh- Der Rotationsvervielfältiger wird nun durch eine feder 32 steht, beide sind auf der Welle 33 im Offset- 55 nicht dargestellte, bekannte Einrichtung zum Umzylinder 18 drehbar gelagert. Eine um den Bolzen 35 druck auf das Abzugsblatt 5 ausgelöst, und der Enddrehbare und unter der Wirkung der Zugfeder 36 schalter 70 wird vom Anleger 71 in bekannter Weise stehende Sperrklinke 34 hält das Transportrad 31 in betätigt. Der Schaltarm 56 läuft nun auf das Schaltseiner Lage. An der Stirnseite des Offsetzylinders 18 stück 72 auf, so daß über den Schleifring 73 der ist auch die Transportklinke 37 um den Bolzen 38 60 Stromkreis zum Verstärker 65 geschlossen wird. Die drehbar gelagert und liegt unter Wirkung der Zug- Zugmagnete 52 schwenken den Offsetzylinder 18 mit feder 39 gegen den Anschlagstift 40. Die Transport- dem festen Gummituch 24 gegen den Hauptzylinder 1 klinke 37 besitzt an dem freien Ende eine Rolle 41. und druckt dadurch vom festen Gummituch 24 den Wenn das bewegliche Gummituch 25 nicht in Beruh- Kopf auf das vom Anleger 71 den Greifarm 4 zugerung mit dem Hauptzylinder 1 ist, läuft die Rolle 41 65 führte und vom Hauptzylinder 1 weitertransportierte auf einen oder wahlweise mehrere Nocken 42, die Abzugsblatt 5.
ein Transportrad 31, das unter Wirkung der Dreh- Der Rotationsvervielfältiger wird nun durch eine feder 32 steht, beide sind auf der Welle 33 im Offset- 55 nicht dargestellte, bekannte Einrichtung zum Umzylinder 18 drehbar gelagert. Eine um den Bolzen 35 druck auf das Abzugsblatt 5 ausgelöst, und der Enddrehbare und unter der Wirkung der Zugfeder 36 schalter 70 wird vom Anleger 71 in bekannter Weise stehende Sperrklinke 34 hält das Transportrad 31 in betätigt. Der Schaltarm 56 läuft nun auf das Schaltseiner Lage. An der Stirnseite des Offsetzylinders 18 stück 72 auf, so daß über den Schleifring 73 der ist auch die Transportklinke 37 um den Bolzen 38 60 Stromkreis zum Verstärker 65 geschlossen wird. Die drehbar gelagert und liegt unter Wirkung der Zug- Zugmagnete 52 schwenken den Offsetzylinder 18 mit feder 39 gegen den Anschlagstift 40. Die Transport- dem festen Gummituch 24 gegen den Hauptzylinder 1 klinke 37 besitzt an dem freien Ende eine Rolle 41. und druckt dadurch vom festen Gummituch 24 den Wenn das bewegliche Gummituch 25 nicht in Beruh- Kopf auf das vom Anleger 71 den Greifarm 4 zugerung mit dem Hauptzylinder 1 ist, läuft die Rolle 41 65 führte und vom Hauptzylinder 1 weitertransportierte auf einen oder wahlweise mehrere Nocken 42, die Abzugsblatt 5.
durch in F i g. 4 dargestellte elektronische Schalt- Anschließend wird ebenfalls der Offsetzylinder 18
mittel einrückbar sind. Dadurch kommt die Trans- durch Wirkung der Kontaktnägel 74 und 75 über
den Kontaktschaltarm 56, den Schleifring 73, den Verstärker 65 und den Zugmagnet 52 angeschwenkt.
Dadurch werden Zeile 1 und Zeile 2 vom beweglichen Gummituch 25 auf das Abzugsblatt 5 abgedruckt.
Da der Hauptzylinder 1 präpariert ist, z. B. verchromt, nimmt die von der Länge des Abzugsblattes 5 nicht bedeckte Fläche des Hauptzylinders 1
keine Farbe vom Offsetzylinder 18 ab. Auf der Tastatur 59 sind die Transportmagnete 76 der
Taste Tl, 77 der Taste Tl und 78 der Taste Γ 3 zuzugeordnet und haben die Aufgabe, die Nocken 42j,
422 und 423 je nach Bedarf entsprechend dem gewünschten
Zeilensprung einzurücken.
Da, wie vorstehend beschrieben, die Tasten Tl und Γ 2 eingeschaltet sind, liegen auch die Transportmagnete
76 und 77 unter Spannung und haben die Nocken 4Z1 und 422 vorgeschoben; dadurch wird das
bewegliche Gummituch 25 um zwei Zeilen eingezogen.
Beim weiteren Umlauf des Kontaktschaltarmes 56 passiert dieser den Kontaktnagel 79, welcher im angeführten
Beispiel keine Funktion ausführt, da die Taste 73 nicht eingeschaltet ist. Anschließend läuft
der Kontaktschaltarm 56 auf das Schaltstück 80 auf, so daß über den Verstärker 65 die Zugmagnete 52
den Offsetzylinder 18 gegen den Hauptzylinder 1 ziehen. Dadurch wird von der Offsetfolie 2 des
Hauptzylinders 1 der Kopf im Spiegelbild auf das feste Gummituch 24 übertragen. Die Endschalter 61
und 66 üben keine Funktion aus, weil die Stromkreise hierfür über die Drucktaste 60 und den Schließkontakt
63 unterbrochen sind. Inzwischen hat der Anleger 71 ein weiteres Abzugsblatt 5 dem Greifer 4
im Hauptzylinder 1 zugeführt, und es erfolgt nun der Abdruck des Kopfes beim Durchlauf des Kontaktschaltarmes
56 über das Schaltstück 72. Anschließend werden beim weiteren Umlauf des Kontaktschaltarmes 56 die Zeilen 3 und 4 auf das Abzugsblatt 5 gedruckt. Durch die eingeschobenen Nocken
421 und 422 wird nun das bewegliche Gummituch 25
abermals um zwei Zeilen eingezogen, so daß beim nächsten Umdruck der Kopf und die Zeilen 5 und 6
zum Abdruck kommen. Der geschilderte Umdruck kann so oft wiederholt werden, bis alle Zeilen der
Offsetfolie 2, die auf das bewegliche Gummituch 25 spiegelbildlich abgedruckt worden sind, auf die Abzugsblätter
5 gedruckt sind. Man hat auch die Möglichkeit, den Zeilensprung zu wechseln, z. B. ein-
oder mehrzeilig, indem man die entsprechenden Tasten einrückt.
Wird eine ganzseitige Vervielfältigung gewünscht, so müssen alle Tasten der Tastatur 59 gelöscht, der
Überbrückungsschalter 85 geschlossen und gleichzeitig der Anleger in bekannter Weise betätigt werden.
Dadurch wird ein Abfallen der Zugmagnete 52 verhindert. Nun kann ein ganzseitiges Übertragen der
gesamten Offsetfolie 2 auf die Gummitücher 24 und 25 sowie von diesen ein ganzseitiger Umdruck auf
das Abzugsblatt 5 erfolgen.
Nach Beendigung des Umdruckes ist der Offsetzylinder 18 wieder vom Hauptzylinder 1 abgeschwenkt.
Durch eine nicht dargestellte mechanische Einrichtung kommt die Sperrklinke 34 außer Eingriff
des Transportrades 31 und unter Wirkung der Drehfeder
32 läuft das bewegliche Gummituch 25 in die Ausgangslage zurück. Gleichzeitig ist die automatische
Waschvorrichtung 81, 82, 83 und 84 angeschwenkt und hat beide Gummitücher 24 und 25 gereinigt.
Nach Aufspannen einer neuen Offsetfolie ist die Maschine wieder betriebsbereit.
Claims (3)
1. Offsetdruckmaschine mit einem Hauptzylinder, welcher ein Trägersegment für eine auf ihm
zu befestigende Druckformfolie und ein Trägersegment für ein auf ihm zu befestigendes zu bedruckendes
Blatt besitzt und mit einem Offsetzylinder zusammenarbeitet, auf dem ein festes Gummituch od. dgl. und ein in Umfangsrichtung
bewegliches Gummituch angeordnet sind und ein Teil des beweglichen Gummituches in das Innere
des Offsetzylinders durch zeilen- bzw. abschnittweise vorzugsweise von außen betätigte Transportmittel
hinein- bzw. heraustransportierbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung
des Offsetzylinders (18) mit dem auf ihm verschiebbaren Gummituch (25) durch elektromechanische
(52) oder mechanische Mittel derart erfolgt, daß nach Aufnahme des Textes von der
Druckform (2) durch beide Gummitücher (24,25) bei jedem folgenden Arbeitsgang nur der Offsetzylinder
mit seinem festen Gummituch (24) mit dem Trägersegment für die Druckformfolie (2)
zusammenarbeitet, während der Offsetzylinder sowohl mit seinem festen Gummituch (24) als
auch mit einem Teil des beweglichen Gummituches (25) mit dem Trägersegment für das zu
bedruckende Blatt (5) in Kontakt gebracht wird.
2. Offsetdruckmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung der Zusammenarbeit
des Offsetzylinders (18) mit dem Hauptzylinder (1) ein oder mehrere Elektromagneten
(52) vorgesehen sind und mit dem Hauptzylinder ein Schaltelement (56) synchron umläuft, welches mit ortsfesten Steuermitteln,
z. B. Kontakten (74, 75), für die Magnete zusammenarbeitet und die Steuermittel für den
nicht beweglichen Gummituchteil (24) in entsprechenden Winkelstellungen zu beiden Trägersegmenten
angeordnet sind, während außerdem in einem entsprechenden Winkelversatz zu dem Trägerelement für das zu bedruckende Blatt (5)
zeilenweise Steuermittel (76, 77, 78) angeordnet sind, welche wahlweise über vorzugsweise handgesteuerte
Elemente (Tl1 Tl, Γ 3) in den Stromkreis
eingeschaltet werden.
3. Offsetdruckmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Offsetzylinder (18) eine Zeilentransporteinrichtung (26 bis 41) für das verstellbare Gummituch
(25) aufweist und die Zeilentransporteinrichtung mittels elektromagnetisch einrückbarer Nocken
(42) derart steuerbar ist, daß das Gummituch wahlweise einen oder mehrere Schritte nach
jedem Abdruck transportiert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1114 827.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1114 827.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 538/110 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (6)
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