DE1159790B - Filter fuer fluessige Kraftstoffe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Filter fuer fluessige Kraftstoffe, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D35/00—Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
- B01D35/02—Filters adapted for location in special places, e.g. pipe-lines, pumps, stop-cocks
- B01D35/023—Filler pipe filters
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- Filtration Of Liquid (AREA)
- Cooling, Air Intake And Gas Exhaust, And Fuel Tank Arrangements In Propulsion Units (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft ein Filter für flüssige Kraftstoffe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, und es liegt
ihr die Aufgabe zugrunde, den flüssigen Kraftstoff vor der Einfüllung in den Kraftstofftank unter Druck
zu filtern.
Eine bekannte Vorrichtung zum Filtrieren des flüssigen Kraftstoffes trägt oben einen trichterförmigen
Aufsatz, so daß kein flüssigkeitsdichter Anschluß an das Mundstück des Tankschlauches möglich ist. Ein
unten in das Füllrohr übergehender äußerer Zylinder, ein Drahtzylinder, ein Textilbeutel und ein widerstandsfähiger
Einsatz liegen koaxial ineinander.
Ein weiteres bekanntes Filter besteht aus einem Zylinder aus einem porösen Kunststoff, der in einem
längsgeschlitzten Gehäuse aus einem Kunststoff größerer Festigkeit liegt, das an seinen beiden Enden mit
je einem Gewinde versehen ist.
Ferner ist eine Vorrichtung zum Einfüllen von Kraftstoff in den Kraftstofftank eines Kraftfahrzeuges
bekannt, die aus einem außerhalb des Kraftstoff- so tankes liegenden,· gekrümmten Rohrkörper besteht,
an den sich unten ein innerhalb des Kraftstofftankes liegendes rohrförmiges Filtersieb anschließt. Beim
Tanken wird durch einen besonderen Stößel oder durch das in den oberen Rohrkörper von der Seite
her eingeführte Mundstück des Tankschlauches eine sonst durch Federkraft in ihrer Schließstellung gehaltene
Klappe aufgedrückt. Das Mundstück des Tankschlauches füllt die seitliche Öffnung des Rohrkrümmers
nicht aus, so daß der Kraftstoff das Filtersieb nicht unter Druck durchfließt. Der Filtereinsatz muß
daher verhältnismäßig grobmaschig sein, weil sonst der Durchgang des Kraftstoffes durch den Filtereinsatz
viel zu langsam erfolgen würde.
Unterschiedlich hierzu wird bei dem Filter nach der Erfindung durch eine sich dem Mundstück des
Tankschlauches anpassende Hülse aus elastischem Stoff ein dichter Verschluß zwischen dem Mundstück
des Tankschlauches und dem Innern des Filterzylinders hergestellt, so daß der Kraftstoff unter dem
Zapfdruck an den Filtereinsatz gelangt. Diese unter Druck erfolgende Filterung gestattet die Verwendung
eines Filtereinsatzes mit nur sehr kleinen Durchgangsöffnungen für die Flüssigkeit, ohne daß dadurch die
für den Durchgang des Kraftstoffes durch den Filtereinsatz erforderliche Zeit ungebührlich ansteigt. Dadurch
wird es möglich, auch die kleinsten festen Verunreinigungen und bei Verwendung eines Filtereinsatzes
aus einem engporigen keramischen Stoff sogar das dem Kraftstoff etwa beigemischte Wasser
zurückzuhalten.
Die Erfindung geht aus von einem Filter für Filter für flüssige Kraftstoffe,
insbesondere für Kraftfahrzeuge
insbesondere für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Manuel Antonanzas, Zaragoza (Spanien)
Manuel Antonanzas, Zaragoza (Spanien)
Vertreter: Di.pl.-Iag. W. Paap
und Dipl.-Ing. H. Mitscherlich, Patentanwälte,
München 22, Mariannenplatz 4
Beanspruchte Priorität:
Spanien vom 4. Mai 1957 (Nr. 59 820)
Spanien vom 4. Mai 1957 (Nr. 59 820)
Manuel Antonanzas, Zaragoza (Spanien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
flüssige Kraftstoffe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das aus zwei mit ihren Achsen aneinanderstoßenden,
rohrförmigen Körpern besteht, von denen der obere der Aufnahme des Mundstückes des Tankschlauches
dient und der untere, im Innern des Kraftstoffbehälters befindliche, als Filtersieb ausgebildet ist. Die Erfindung
besteht darin, daß der obenliegende rohrförmige Körper in seinem Innern eine Hülse aus
elastischem, in flüssigen Kraftstoffen wenig lösbarem Material enthält, die sich unter Druck dem Mundstück
des TankstellenfüHschlauches anpaßt. Nach beendetem Tankvorgang wird die Öffnung der elastischen
Hülse, z.B. durch einen elastischen Stopfen, verschlossen. Das Filter weist einen Flansch auf, mit
dem es durch Schrauben oder einen Bajonettverschluß am Kraftstofftank lösbar festgehalten wird. Sollte die
Undichtheit dieser Verbindung nicht groß genug sein, um das Entweichen der im Tank durch den eingefüllten
Kraftstoff verdrängten Luft zu gestatten, wird in der oberen Wand des Kraftstoffankes eine Öffnung
vorgesehen, die nach Beendigung des Tankens wieder verschlossen wird. Die leicht lösbare Befestigung des
Filters am Kraftstofftank bringt den Vorteil der einfachen Reinigung und Auswechselung des Filtereinsatzes.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform des Filters nach der Erfindung dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 das Filter in Ansicht,
Fig. 2 das Filter im Schnitt.
309 769/279
Wie aus der Zeichnung hervorgebt, ist im Innern der Kappe oder eines hohlen Körpers A ein Rohrstück
B aus Kunststoff oder anderem elastischem Material, das von Treibstoffen nicht angegriffen wird,
angeordnet. Das Rohrstück B besitzt eine durchgehende Längsausnehmung C, die einen derartigen
Durchmesser besitzt, daß unter Druck eine Streckverbindung mit dem Endstück des Treibstoffschlauches
der Zapfsäule hergestellt werden kann.
An der Kappe A, die den Hauptkörper bildet, ist ein U-förmiges Flacheisen H mit seinen umgebogenen
Schenkeln / mit Hilfe von Schrauben / befestigt. Das Flacheisen besitzt an seinem unteren
Ende ein Gewinde, in das eine Schraube G eingeschraubt ist, die zur Befestigung eines durchlöcherten,
hülsenförmigen Körpers F dient. Der obere offene Rand des hülsenförmigen Körpers ist mit Hilfe
elastischer Flachringe K abgedichtet, wobei die Flüssigkeitsdichtung durch Anziehen der Schraube G und
somit durch Druck auf den Hauptkörper A hergestellt wird.
Im Innern der Hülse F befindet sich ein filternder Stoff E, der beispielsweise aus keramischem Material,
das durch einen Drahtmantel zusammengehalten sein kann, besteht. Der filternde Stoff E ist im oberen
Bereich des hülsenförmigen Körpers F ebenfalls mit dem elastischen Flachring K abgedichtet. Zwischen
dem Boden des Körpers F und dem Filtermaterial E ist eine weitere elastische Dichtung vorgesehen.
Die Schraube G ist mit einem Flachring aus Leder versehen und dient als Stopfbuchse, indem sie einen
Flüssigkeitsdurchgang durch die Dichtung verhindert.
Die Vorrichtung wird in den Tank eines Kraftfahrzeuges derart eingeführt, daß die Hülse F, D, E sich
innerhalb des Tanks befindet und an dessen Mundstück mittels des Flansches L entweder durch Schraubung
oder durch ein Bajonettgewinde od. dgl. festgehalten wird, so daß die ganze Vorrichtung lösbar
am Treibstoffbehälter des Fahrzeuges befestigt bleibt.
Der Betrieb der Vorrichtung gestaltet sich sehr einfach und ergibt sich zum Teil aus den vorstehenden
Ausführungen. Es genügt, die Vorrichtung am Fahrzeugbehälter zu befestigen, indem man
sie bis zum Flansch L derart einführt, daß der Teil .4
herausragt und zugänglich bleibt. Will man dann den Treibstoffbehälter füllen, braucht man nur in die
Ausnehmung C der Kappe A das Schlauchmundstück der Zapfsäule einzuführen, deren Druck den Kraftstoff
durch den Füterkörper D, E in den Fahrzeugtank befördert, wobei in der Vorrichtung jegliche
feste Verunreinigungen und sogar viele flüssige Verunreinigungen zurückgehalten werden, vorausgesetzt,
daß die filternde Substanz hierzu geeignet ist. Bemerkenswert ist, daß Wasser mittels keramischem
Filtereinsatz in Sonderausführung zurückgehalten werden kann.
Um die Vorrichtung bei Bedarf zu reinigen, wird sie vom Kraftfahrzeugtank abgenommen, die
Schraube G herausgeschraubt und die filternden Teile D, E werden durch neue Teile ersetzt. Dieser
Vorgang nimmt nur wenige Minuten in Anspruch.
Claims (3)
1. Filter für flüssige Kraftstoffe, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das aus zwei mit ihren Achsen
aneinanderstoßenden, rohrförmigen Körpern besteht, von denen der obere der Aufnahme
des Mundstückes des Tankschlauches dient und der untere, im Innern des Kraftstoffbehälters befindliche,
als Filtersieb ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der obenliegende rohrförmige
Körper (A) in seinem Innern eine Hülse (B) aus elastischem, in flüssigen Kraftstoffen
wenig lösbarem Material enthält, die sich unter Druck dem Mundstück des Tankstellenfüllschlauches
anpaßt.
2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß es in an sich bekannter Weise in
seiner Gesamtheit in das Mundstück eines Kraftfahrzeugtankes einsetzbar und in diesem in einer
solchen Lage befestigbar ist, daß der obere rohrförmige Körper für die Einführung des Tankstellenfüllschlauches
zugänglich bleibt.
3. Filter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es am Kraftfahrzeugtank abnehmbar
befestigt ist und daß seine filternde Schicht ausgewechselt werden kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1746 563,
536;
Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1746 563,
536;
deutsche Patentschrift Nr. 859141;
USA.-Patentschrift Nr. 2 247509.
USA.-Patentschrift Nr. 2 247509.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 309 769/279 12.63
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ES844108X | 1957-05-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1159790B true DE1159790B (de) | 1963-12-19 |
Family
ID=8246633
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA29416A Pending DE1159790B (de) | 1957-05-04 | 1958-05-05 | Filter fuer fluessige Kraftstoffe, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1159790B (de) |
| GB (1) | GB844108A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0548028A1 (de) | 1991-12-18 | 1993-06-23 | REUTER, Karl, Dr. | Reinigung von organischen Verbindungen durch Kristallisierung |
Families Citing this family (4)
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| US3456799A (en) * | 1966-06-22 | 1969-07-22 | Leo J Musial | Filter unit for vehicle gas tanks |
| DE3804407A1 (de) * | 1988-02-12 | 1989-08-24 | Audi Ag | Kraftstoffbehaelter fuer kraftfahrzeuge |
| FR2677971B1 (fr) * | 1991-06-19 | 1993-10-22 | Sollac | Dispositif de decantation pour reservoir de carburant plus particulierement de gas-oil. |
| GB0402063D0 (en) * | 2004-01-29 | 2004-03-03 | Madison Filter 981 Ltd | Filter element arrangement |
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| US2247509A (en) * | 1938-11-04 | 1941-07-01 | Protectoseal Co | Filler attachment for gasoline tanks |
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| DE1746563U (de) * | 1953-12-17 | 1957-06-13 | Alfred Knecht | Filterelement fuer wechseleinsatz in ein kraftstoff-filtergehaeuse. |
-
1958
- 1958-05-05 GB GB14271/58A patent/GB844108A/en not_active Expired
- 1958-05-05 DE DEA29416A patent/DE1159790B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB844108A (en) | 1960-08-10 |
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