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DE1156030B - Greiferbandantrieb fuer schuetzenlose Webstuehle - Google Patents

Greiferbandantrieb fuer schuetzenlose Webstuehle

Info

Publication number
DE1156030B
DE1156030B DEG33867A DEG0033867A DE1156030B DE 1156030 B DE1156030 B DE 1156030B DE G33867 A DEG33867 A DE G33867A DE G0033867 A DEG0033867 A DE G0033867A DE 1156030 B DE1156030 B DE 1156030B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drive
sley
gripper
segment
belt drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG33867A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Liebchen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Jean Guesken Maschinenfabrik Eisengiesserei
Original Assignee
Jean Guesken Maschinenfabrik Eisengiesserei
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jean Guesken Maschinenfabrik Eisengiesserei filed Critical Jean Guesken Maschinenfabrik Eisengiesserei
Priority to DEG33867A priority Critical patent/DE1156030B/de
Publication of DE1156030B publication Critical patent/DE1156030B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

  • Greiferbandantrieb für schützenlose Webstühle Die Erfindung bezieht sich auf einen Greiferbandantrieb für schützenlose Webstühle, bei welchen die im Rhythmus der Weblade hin- und hergehenden, beiderseits der Webbreite im wesentlichen planparallel zumWebeblatt drehbar angeordneten Greiferbandscheiben über je ein Kegelradpaar durch je einen Zahntrieb, der aus einem Stirnrad und einem weiteren mit diesem ständig in Eingriff stehenden, von einem ortsfest gelagerten Kurbeltrieb hin und her bewegbaren Zahnteil besteht, antreibbar sind.
  • Bei einer bekannten Ausführungsart von schützenlosen Webstühlen wird der Schußfaden in das Webfach durch je einen Zuführ- und einen Abnahmegreifer eingetragen, die von beiden Seiten des Webfaches her je zur Hälfte in dieses eingeführt werden und beim Aufeinandertreffen den Schußfaden von einem Greifer zum anderen übergeben.
  • Es ist dabei bekannt, die Greifer an den Enden flexibler Stahlbänder zu befestigen, welche um die Peripherie von beiderseits der Webbreite drehbar angeordneten Greiferbandscheiben geschlungen sind, wobei die Greifer durch Drehung der Scheiben in wechselnden Richtungen entsprechend dem Rhythmus des Ladenganges in das Webfach ein- und wieder herausgeführt werden. Der Antrieb der Scheiben erfolgt bei den bekannten Ausführungen über Zahnstangen, die durch einen am Webstuhlgelenk parallel zur Schwenkachse der Weblade gelagerten Kurbeltrieb angetrieben werden und in Stirnzahnräder eingreifen, die über je ein -Kegelradpaar drehfest mit der jeweiligen Greiferbandscheibe verbunden sind.
  • Da die im wesentlichen planparallel zum Webeblatt angeordneten Greiferbandscheiben einschließlich der mit ihnen drehfest verbundenen Zahnräder funktionsbedingt in gleicher Weise wie die Weblade hin- und herschwingen, wird bei der vorbekannten Ausführung auch der Eingriffspunkt zwischen der Zahnstange und dem Stirnzahnrad im Verhältnis zur Kurbelachse im gleichen Rhythmus um den gleichen Winkel hin- und herverschwenkt, wodurch die sinusförmige Längsbewegung der Zahnstange empfindlich gestört wird und folglich auch das Auf- und Abspulen der Greiferbänder auf die zugehörigen Scheiben nicht mehr im Sinne einer harmonischen Schwingung erfolgt. Außerdem wird durch die hin- und hergehende Zahnstange das Trägheitsmoment der mit der Weblade verschwenkbaren Massen fortgesetzt geändert, was sich auf die Schwenklager und die zur Verschwenkung erforderlichen Antriebskräfte nachteilig auswirkt.
  • Bei schützenlosen Webstühlen mit ortsfest am Maschinengestell geführten Greifbändern, deren äußere Enden an schwenkbaren Hebeln angelenkt sind und von diesen beim Herausziehen der Greifer aus dem Webfach in von inneren und äußeren Führungsrollen gebildete halbkreisförnüge feste Bahnen gezogen werden, wurde bereits vorgeschlagen, die schwenkbaren Hebel mittels je eines koaxial zu ihnen angeordneten Zahnsegmentes anzutreiben, das mit einem auf der Hebelwelle angeordneten Ritzel in Eingriff steht und seinen hin- und hergehenden Antrieb von einer Antriebswelle des Webstuhls über einen Kurbeltrieb erhält. Bei einer anderen bekannten Ausführung dieser Art sind das Zahnsegment und das Ritzel kegelförmig verzahnt und mit ihren Achsen rechtwinklig zueinander angeordnet.
  • Auch ist es bei einem Steckschützenantrieb für Drahtwebstühle bekannt, zum Antrieb des stangenförmigen Steckschützenschiebers, der mit der Weblade verschwenkbar ist, einen Kurbeltrieb mit einem Zahnsegment zu verwenden, das an der Weblade im Abstand zu deren Achse gelagert und in seiner Gesamtheit mit dieser verschwenkbar ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Greiferbandantrieb der eingangs erwähnten Art die auf die Weblade ausgeübten Störkräfte weitgehend auszuschalten und mit einfachen Mitteln harmonische Drehschwingungen der Greiferbandscheiben zu erhalten, um die Leistung und die Lebensdauer des Webstuhles zu erhöhen und gegebenenfalls die aus diesen Gründen bisher beschränkte Webbreite vergrößern zu können.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, den weiteren Zahnteil in an sich bekannter Weise als Zahnsegment auszubilden, das in seinem Segmentfuß auf der Ladenachse von dieser unabhängig verschwenkbar angeordnet ist.
  • Bei dem Greiferbandantrieb gemäß der Erfindung wird also der mit dem Stirnrad in Eingriff stehende Zahnteil zu einem getrennt von der Weblade geführten Antriebsglied, das von dieser unabhängig hin- und herverschwenkt wird. Diese Schwenkbewegung wird der Bewegung des auf einer gemeinsamen Schwenkbahn in gleicher Zeitfolge hin- und herverschwenkten Stirnzahnrades überlagert, so daß die Greiferbandscheiben ihrerseits eine harmonische Drehschwingung ausführen.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispieles schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines Greiferbandantriebes mit Zahnsegment bei .angeschlagener Weblade in vereinfachter Darstellung ohne Druckrollen, Fig. 2 eine Vorderansicht auf einen Teil des Greiferbandantriebes nach Fig. 1, vom Weberstand aus gesehen, und Fig. 3 einen Horizontalschnitt nach Linie III-III in Fig. 2 in vereinfachter Darstellung ohne Druckrollen. In Fig. 1 ist mit 1 eine Weblade dargestellt, die um eine am Webstuhlgestell feste Achse 2 schwenkbar ist und über ein Pleuel3 vom Webmaschinenkurbeltrieb 4 ihren Antrieb erhält. Auf an beiden Seiten der Weblade 1 ansetzenden Auslegern 5 (Fig. 3) ist je eine Greiferbandscheibe 6 gelagert, auf welcher ein Greiferband 7 auf- und abspulbar ist, das an seinem freien Ende einen Greifer 20 trägt. Von einer Welle 8 des Kurbeltriebes 4 wird über einen Kettentrieb 9 eine Welle 10 angetrieben, an deren Ende je ein Kurbeltrieb 11 sitzt. Jeder Kurbeltrieb 11 greift über ein Pleuel 12 an einem Zahnsegment 13 an, das gleichfalls auf der Ladenachse 2 im Segmentzentrum schwenkbar gelagert ist.
  • Das Zahnsegment 13 steht im Eingriff mit einem Stirnzahnrad 14, das an einem Ende einer in Ansätzen 15 und 16 am Ausleger 5 gelagerten Zwischenwelle 17 sitzt und mit einem am anderen Ende angebrachten Kegelzahnrad 18 drehfest verbunden ist. Das Kegelzahnrad 18 steht mit einem zweiten, im Durchmesser größeren Kegelzahnrad 19 in Eingriff, das koaxial zur Greiferbandscheibe 6 angeordnet und mit dieser drehfest verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise des Greiferbandantriebes ist folgende: Die Kurbelwelle 8 wird über ein (nicht dargestelltes) Getriebe von einem (ebenfalls nicht dargeste)lten) Antriebsmotor in Drehungen versetzt und bewirkt über den Kurbeltrieb 4 und das Pleuel 3 eine hin- und hergehende Verschwenkung der Weblade 1 um die Ladenachse 2.
  • Gleichzeitig mit der Drehung der Kurbelwelle 8 wird über die Kette 9 die Welle 10 mit gleicher Drehzahl angetrieben und erzeugt über den Kurbeltrieb 11 und das Pleue112 eine Hin- und Herverschwenkung des Zahnsegmentes 13.
  • Da beide Kurbeltriebe 4 und 11 etwa gleichen Radius haben, der Abstand zwischen dem Anlenkpunkt des Pleuels 12 am Zahnsegment 13 und der Ladenachse 2 aber kleiner ist als der Abstand zwischen dem Anlenkpunkt des Pleuels 3 an der Weblade 1 und der Ladenachse 2, überstreicht das Zahnsegment 13 bei jeder Umdrehung der Welle 8 bzw.10 einen größeren Winkel als die Lade 1, an der die Zwischenwelle 17 mit dem Stirnzahnrad 14 gelagert ist. Dadurch entsteht zwischen dem Stirnzahnrad 14 und dem Zahnsegment 13 eine. hin- und hergehende Relativbewegung derart, daß das Stirnzahnrad 14 während jeder Umdrehung der Welle 8 bzw. 10 eine Drehung in einer Richtung um einen bestimmten Winkel und um den gleichen Winkel wieder zurück ausführt.
  • Diese Hin- und Rückdrehung wird über das Kegelradpaar 18, 19 auf die Greiferbandscheibe 6 übertragen und hat zur Folge, daß das Greiferband 7, das mit einem Ende mittels einer Schraube 21 od. dgl. an der Peripherie der Greiferbandscheibe 6 festgelegt ist und durch ortsfeste Druckrollen 22 gegen die Greiferbandscheibe 6 gedrückt wird, in das (nicht dargestellte) Webfach eingeführt und rechtzeitig, bevor ein. Webeblatt 23 den Schußfaden anschlägt, aus dem Webfach wieder zurückgezogen wird.
  • Da sowohl die Weblade 1 als auch das Zahnsegment 13 unter der Wirkung der Kurbeltriebe 4 bzw. 11 im wesentlichen harmonische Drehschwingungen ausführen, ergibt die 17berlagerung dieser Drehschwingungen am Stirnzahnrad 14 und damit an der Greiferbandscheibe 6 wiederum eine harmonische Drehschwingung, welche ein Minimum an Beschleunigungs- und Verzögerungsmomenten an den Kurbeltrieben 4 b-zw. 11 erfordert. Da ferner das Zahnsegment 13 gegenüber der vorbekannten Ausführung mit gerader Zahnstange nicht an der Weblade geführt und mit dieser verschwenkt wird, sind die mit derWeblade verschwenkten Massen geringer. Gleichzeitig kann der relative Schwenkwinkel zwischen Zahnsegment 13 und Weblade 1 ohne Rückwirkung der Massenträgheit auf die Weblade 1 vergrößert werden, so daß sich ein größerer Drehwinkel der Greiferbandscheibe 6 ergibt und das Greiferband 7 mit dem Greifer 20 tiefer in das Webfach eingeführt werden kann, wodurch eine größere Webbreite, als mit den bekannten Ausführungen erzielbar ist, erhalten wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Greiferbandantrieb für schützenlose Webstühle, bei welchem die im Rhythmus der Weblade hin-und hergehenden, beiderseits der Webbreite im wesentlichen planparallel zum Webeblatt drehbar angeordneten Greiferbandscheiben über je ein Kegelradpaar durch je einen Zahntrieb, der aus einem Stirnrad und einem weiteren mit diesem ständig in Eingriff stehendem, von einem ortsfest gelagerten Kurbeltrieb hin und her bewegbaren Zahnteil besteht, antreibbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß der weitere Zahnteil in an sich bekannter Weise als Zahnsegment (13) ausgebildet ist, das in seinem Segmentfuß auf der Ladenachse (2) von dieser unabhängig verschwenkbar angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 902 239; österreichische Patentschrift Nr. 96 435; französische Patentschriften Nr. 642 524, 704 602; USA.-Patentschrift Nr. 2191376.
DEG33867A 1961-12-21 1961-12-21 Greiferbandantrieb fuer schuetzenlose Webstuehle Pending DE1156030B (de)

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DE1156030B true DE1156030B (de) 1963-10-17

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DEG33867A Pending DE1156030B (de) 1961-12-21 1961-12-21 Greiferbandantrieb fuer schuetzenlose Webstuehle

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT96435B (de) * 1923-03-17 1924-03-26 Gotthold Oehlschlaegel Steckschützenantrieb für Drahtwebstühle.
FR642524A (fr) * 1926-10-27 1928-08-30 Perfectionnements aux métiers à tisser sans navette
FR704602A (fr) * 1929-10-23 1931-05-22 Perfectionnements aux métiers à tisser sans navette
US2191376A (en) * 1938-05-16 1940-02-20 F C Huyck & Sons Flexible gripper member for needle looms
DE902239C (de) * 1951-04-26 1954-01-21 Gabler & Co K G J Greiferanordnung fuer schuetzenlose Webstuehle

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