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DE1038151B - Einsaeulen-Scherentrennschalter - Google Patents

Einsaeulen-Scherentrennschalter

Info

Publication number
DE1038151B
DE1038151B DES30191A DES0030191A DE1038151B DE 1038151 B DE1038151 B DE 1038151B DE S30191 A DES30191 A DE S30191A DE S0030191 A DES0030191 A DE S0030191A DE 1038151 B DE1038151 B DE 1038151B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arms
scissors
power supply
scissor
switched
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES30191A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Josef Biersack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES30191A priority Critical patent/DE1038151B/de
Publication of DE1038151B publication Critical patent/DE1038151B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/34Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact adapted to engage an overhead transmission line, e.g. for branching
    • H01H31/36Contact moved by pantograph

Landscapes

  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Einsäulentrennschalter, bei denen die beweglichen Kontaktstücke von oberen Armteilen einer stromführenden Schere getragen werden, deren untere Armteile über Gelenke mit stromführenden Schwenkarmen verbunden sind. Bei diesen Trennschaltern ist im ausgeschalteten Zustand der Abstand zwischen Schaltermitte und anderen spannungführenden oder geerdeten Teilen noch verhältnismäßig groß, was dazu führt, daß Schaltanlagen mit derartigen Trennschaltern noch erheb-Hch viel Platz beanspruchen.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die unteren Scherenarme und die Schwenkarme aus Isoliermaterial hergestellt sind und daß eine besondere Vorrichtung zur Stromzuführung innerhalb der Schere vorgesehen und zwangläufig so geführt ist, daß im ausgeschalteten Zustand die äußerste seitliche Ausladung dieser besonderen Stromzuführungsvorrichtung wesentlich kleiner ist als die Ausladung der Gelenke zwischen den unteren Scherenarmen und den Schwenkarmen.
Es ist zwar bei Trennschaltern anderer Gattung schon bekannt, die Kontaktstücke tragenden Lenker aus isoliertem Material herzustellen. Bei diesen Trennschaltern tritt aber das der Erfindung zugrunde liegende Problem nicht auf, weil es sich bei diesen nicht um Trennschalter mit übereinander, sondern mit nebeneinander angeordneten Kontaktstücken und Gegenkontaktstücken handelt und dabei die Ausladung der Lenker im zusammengeklappten Zustand bei geöffnetem Schalter keine Rolle spielt.
Durch die Erfindung jedoch wird der Vorteil erreicht, daß die erforderlichen Isolationsabstände gegenüber anderen leitenden Teilen, die unter Spannung stehen oder geerdet sind, z. B. benachbarte Scherentrennschalter einer anderen Phase, kleiner gehalten werden können, als wenn man die Scheren- und Schwenkarme aus leitendem Material macht. Dadurch wird an Raum gespart. Der Strom kann dem beweglichen Kontakt beispielsweise durch ein Band zugeführt werden, welches sich beim Ausschalten aufrollt oder zusammenfaltet. Man kann aber auch zur Stromführung eine aus leitendem Material bestehende Schere verwenden, die innerhalb der Schere liegt, welche den beweglichen Kontakt trägt und bewegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Mit 1 ist der Stützer bezeichnet, der die Schere 2 trägt. Sie besteht aus den Schwenkarmen 3, 3' und den Scherenarmen 4, 4', die in den Gelenken 19 und 19' miteinander verbunden sind. Die Schere trägt an ihrem oberen Ende den beweglichen Kontakt 5, der aus den beiden Schaltstücken 6 und den beiden Kontaktarmen 7 besteht.
Anmelder:
Siemens-S chuckert werke
Aktienges ellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dipl.-Ing. Josef Biersack, Berlin-Siemensstadt,
ist als Erfinder genannt worden
Mit 8 ist das feststehende Gegenschaltstück bezeichnet.
Gemäß der Erfindung bestehen die Schwenkarme 3 und 3' aus Isoliermaterial. Von den Scherenarmen 4 bzw. 4' besteht der untere Teil 14 bzw. 14' aus Isoliermaterial, der obere Teil 15 bzw. 15' aber aus leitendem Material. Die beiden Teile sind durch eine Armatur 9 bzw. 9' miteinander verbunden. Durch diese Anordnung wird erreicht, daß bei geöffneter Schere (die Stellung ist strichpunktiert in der Zeichnung dargestellt) trotz der weiten Ausladung der Isolationsabstand gegen andere spannungführende Teile bzw. Erde verhältnismäßig klein gehalten werden kann. Zur Stromzuführung dient im Ausführungsbeispiel ebenfalls eine Schere, die aus dem Gelenksystem 16 und 17 besteht. Der Arm 16 ist beweglich mit der Armatur 9 verbunden. Bei der öffnung der Schere bewegt sich der Gelenkpunkt 18 der beiden Arme nach links, so daß diese Schere im ausgeschalteten Zustand des Schalters die strichpunktiert dargestellte Lage einnimmt. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist auch an die Armatur 9' eine leitende Schere angelenkt, die aus dem stromführenden Gelenksystem 16' und 17' besteht. Wie sich aus der strichpunktierten Lage erkennen läßt, bleibt auch im ausgeschalteten Zustand die zur Stromführung dienende Schere innerhalb der Schwenkarme 3 und 3' und den Scherenarmen 14 und 14', wobei der Drehpunkt 18 nach außen nicht über die Armaturen 9 und 9' hinausragt.
Man kann auch an Stelle eines den Strom führenden Gelenksystems aus zwei Armen 16 und 17 zur Stromführung eine mehrteilige Schere verwenden. Auch kann man den ganzen Arm 4 aus Isoliermaterial machen, muß dann aber die Stromzuführung etwas anders gestalten, indem man die Armatur 9 an das
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obere Ende des Armes verlegt, oder man kann auch, wie früher erwähnt, zur Stromführung ein Band ver- ; wenden, das sich aufrollt und das mit dem beweglichen Kontakt verbunden ist. Bei der Anordnung nach dem Ausführungsbeispiel würde jedoch, wenn man den Teil 15 auch aus Isoliermaterial machte, nicht viel gespart, da die Schaltstücke 6, wie auch strichpunktiert dargestellt, in der ausgeschalteten Stellung ungefähr so weit seitlich ausladen wie die Armatur 9 bzw. 9'. Wesentlich für die Erfindung ist, daß die Teile der Schwenk- und Scherenarme, die an den Gelenkpunkt 19 und 19' anschließen, auf einer bestimmten Länge aus Isoliermaterial bestehen.
In der Zeichnung ist im einzelnen nicht dargestellt, wie die Schere angetrieben wird. Beispielsweise kann in dem Isolator 1 eine Drehwelle untergebracht sein, die über Hebel an den beiden Schwenkarmen 3 und 3' angreift, daß bei Bewegung der Drehwelle in dem einen Sinn die Schere geöffnet, bei Bewegung der Drehwelle im anderen Sinn die Schere geschlossen wird. Man kann die Drehwelle auch als besondere Isolierwelle neben dem Stützisolator anordnen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Einsäulen-Scherentrennschalter, bei dem die beweglichen Kontaktstücke von oberen Armteilen einer Schere getragen werden, deren untere Armteile über Gelenke mit Schwenkarmen verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Scherenarme (14 bzw. 14') und die Schwenkarme (3 bzw. 3') aus Isoliermaterial hergestellt sind und daß eine besondere Vorrichtung zur Stromzuführung innerhalb der Schere vorgesehen und zwangläufig so geführt ist, daß im ausgeschalteten Zustand die äußerste seitliche Ausladung dieser besonderen Stromzuführungsvorrichtung wesentlich kleiner ist als die Ausladung der Gelenke (19 und 19') zwischen den unteren Scherenarmen (14 und 14') und den Schwenkarmen (3 und 3').
2. Einsäulen-Scherentrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Vorrichtung zur Stromzuführung aus einem Band besteht, das sich beim Ausschalten aufrollt oder in Falten aufeinanderlegt.
3. Einsäulen-Scherentrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die besondere Vorrichtung zur Stromzuführung durch ein weiteres Gelenksystem (16, 16', 17, 17', 18, 18') gebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 476 345;
USA.-Patentschrift Nr. 1 988 120;
italienische Patentschrift Nr. 411 463.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 80» 600/364 9.58
DES30191A 1952-09-11 1952-09-11 Einsaeulen-Scherentrennschalter Pending DE1038151B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES30191A DE1038151B (de) 1952-09-11 1952-09-11 Einsaeulen-Scherentrennschalter

Applications Claiming Priority (1)

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DES30191A DE1038151B (de) 1952-09-11 1952-09-11 Einsaeulen-Scherentrennschalter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1038151B true DE1038151B (de) 1958-09-04

Family

ID=7480053

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES30191A Pending DE1038151B (de) 1952-09-11 1952-09-11 Einsaeulen-Scherentrennschalter

Country Status (1)

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DE (1) DE1038151B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4564731A (en) * 1982-03-17 1986-01-14 Ruhrtal-Elektrizitatsgesellschaft Hartig Gmbh & Co. Scissor-type disconnect switch with contact elements having wear-resistant armatures
CN118039402A (zh) * 2024-03-08 2024-05-14 河北华能源电力设备有限公司 一种隔离开关用导电接触棒结构及其工作方法

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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IT411463A (de) *
DE476345C (de) * 1926-04-21 1929-05-16 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Trennschalter
US1988120A (en) * 1932-03-23 1935-01-15 Ohio Brass Co Disconnecting switch

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