[go: up one dir, main page]

DE1036539B - Vorrichtung zur Messung des PH-Wertes biologischer Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zur Messung des PH-Wertes biologischer Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE1036539B
DE1036539B DEJ6971A DEJ0006971A DE1036539B DE 1036539 B DE1036539 B DE 1036539B DE J6971 A DEJ6971 A DE J6971A DE J0006971 A DEJ0006971 A DE J0006971A DE 1036539 B DE1036539 B DE 1036539B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
electrode body
temperature
membrane
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ6971A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Bernhard Joos
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ6971A priority Critical patent/DE1036539B/de
Publication of DE1036539B publication Critical patent/DE1036539B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N27/00Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means
    • G01N27/26Investigating or analysing materials by the use of electric, electrochemical, or magnetic means by investigating electrochemical variables; by using electrolysis or electrophoresis
    • G01N27/28Electrolytic cell components
    • G01N27/30Electrodes, e.g. test electrodes; Half-cells
    • G01N27/36Glass electrodes

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Messung des pH-Wertes biologischer Flüssigkeiten Zwischen den beiden Seiten einer Glasmembran, die mit zwei Lösungen von verschiedener Wasserstotvfionenkonzentration in Berührung sind, entsteht ein Potentialunterschied, welcher für die Messung einer unbekannten Konzentration benutzt werden kann. Das Gerät mit einer solchen Glasmembran wird Glaselektrode genannt.
  • Eines der wichtigsten Anwendungsgebiete für Glaselektroden ist die pE-Messung biologischer Flüssigkeiten, wie Blut, Serum, Urin, Speichel, Magensaft und anderer Sekrete. In vielen Fällen stehen nur sehr geringe Flüssigkeitsmengen zur Verfügung, und die erforderliche Meßgenauigkeit muß sehr hoch sein um überhaupt eine Erscheinung feststellen zu können.
  • Die Meßgenauigkeit bei biologischen Flüssigkeiten, insbesondere bei Blut, ist stark beeinträchtigt durch die mehr ausgeprägte Temperaturabhängigkeit der Meßwerte. die bei Blut in der Höhe von etwa 0,015 p-Einheiten pro Grad Celsius liegt. Soll eine Genauigkeit von mindestens 0,01 p-Einheiten erreicht werden, so muß die Temperatur auf 0.5° C genau kontrolliert werden. Außer der Temperaturabhängigkeit des p-Wertes der Meßlösung treten noch andere temperaturbedingte Faktoren auf, die. hei gleicher Meßgenauigkeit, nur noch eine Temperaturschwankung von 0,30 C gestatten.
  • Es sind aber gewisse, durch die Meßtechnik hestimmte Umstände, welche die tatsächliche Durchführung einer so genauen Temperaturkontrolle bei Verwendung der handelsiiblichen Glaselektroden sehr in Frage stellen.
  • Bei biologischen Messungen treten auch zeitlich be dingte pEf-Verschiebungen auf, so daß die Messung möglichst bald nach der Entnahme der betreffenden Flüssigkeit durchgeführt werden muß. Diese Tatsache erschwert die Temperaturkontrolle insofern, als frisch entnommene Körperflüssigkeiten gegenüber dem Raum eine erhöhte Temperatur von etwa 37 C hesitzen. Für eine genaue Messung muß daher die ganze Meßkette, also die Glaselektrode mit eingebauter Ableitungselektrode für die Lösung mit bekannter H-Ionen-Konzentration (Bezugspufferlösung) und die meistens getrennte Bezugselektrode für die Potentialableitung auf der Meßflüssigkeitsseite, auf derselben Temperatur gehalten werden.
  • Hierzu wurden bereits in die Meßkette eingebaute Thermometer sowie auch Thermostaten verwendet, wobei man sieh auf die Anzeige der betreffenden Thermometer verließ. Diese Temperaturwerte sind aber in vielen Fällen des praktischen Gebrauchs unzuverlässig, und zwar aus folgenden Gründen: Zwischen Entnahme, Transport und Einfüllung der Meßflüssigkeit in die Glaselekrode ist eine Temperaturlinderung der Flüssigkeit selbst schwer zu verhindern Außerdem muß die Glaselektrode vor der eigentlichen Messung mit anderen Flüssigkeiten geeicht und dann noch mehrmals ausgespült werden. Wenn nun nicht alle verwendeten Flüssigkeiten genau die Thermostattemperatur haben, wird die in der Elektrode eingeschlossene Bezugspufferlösung an der äußeren Seite der sehr dünnen Glasmembran ihre Temperatur ändern.
  • Da meistens nicht lange genug gewartet werden kann, bis dieser unkontrollierte Temperaturuntersclmied von 1 bis 2° C durch die Thermostatheizung ausgeglichen ist, wird die Thermostattemperatur als Meßtemperatur betrachtet. Der so verursachte Meßfehler. der nur von einem geübten Experimentator durch umständliche Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden kann, setzt sich aus zwei Komponenten zusammen: Die eine ist durch die obenerwähnte temperaturbedingte Änderung des pn-Wertes der Meßflüssigkeit gegeben, die andere entsteht durch Änderung des Asymmetriepotentials der ÄIeßkette. Die Symmetrie des Ableitungssystems wird nämlich durch die Ltntersdiiedlidkeit in der Temperatur der Glaselektrode mit eingebauter Ableitungselektrode einerseits und Temperatur der davon unabhängig gebauten Bezugselektrode andererseits gegeben. Letztere wird nutl bei den meßXwechnischen Operationen nicht beansprucht und besitzt unverändert die Temperatur des Thermostaten. Die zweite Fehlerkomponente bedingt eine Abweichung im pn-Wert in der Größenordnung von 0.01 pro Grad. so daß bei einem Temperaturunterschied von 10 C bei Blutmessung ein Fehler von etwa 0.025 pI-Einheiten verursacht wird. Um eine Genauigkeit von 0.01 zu erreichen, muß also der Tempreraturunterschied auf weniger als 1.30 C reduziert werden.
  • Um eine exakte pH-ATessung zu ermöglichen, ist die \ orrichtung gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gekennzeichnet, daß die Glaselektrode einen liaum für die Bezugspufferlösung aufweist, welcher von der zur Aufnahme der l>iologischen Flüssigkeit dienenden Glaselektrodenmembran durchsetzt wird, und ein Thermometer in den Raum der Bezugspufferlösung hineinragt und das Verhältnis zwischen dem inneren Volumen der verwendeten Membran und dem nußerhall> der Membran eingefüllten Flüssigkeitsvolunien mindestens 1 :100 beträgt.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung, in welch letzterer rein beispielsweise einige Ausfiihrungsformen der erfindungsgemäßen \'orrichtung dargestellt sind. Es zeigt Fig. 1 eine Glaselektrode mit Einrichtung zur intravenösen Blutentnahme. teilweise im Längsschnitt Fig. 2 eine Glaselektrode mit Einrichtung zur direkten oder indirekten Entnahme biologischer Flüssigkeiten durch die verletzte Hand oder sonstige von außen zugängliche Stellen, Fig. 2a in vergrößertem Maßstab eine Hilfsvorrichtung zur Glaselektrode nach Fig. 2, Fig. 3 eine Glaselektrode mit Einrichtung zur Entnahme geringster Flüssigkeitsmengen, Fig. 4 zeigt eine Glaselektrode mit einem den Elektrodenkörper teilweise umgehenden Mantel, nährend Fig. 5 eine Glaselektrode mit einer von einer Isolierbekleidung umhüllten Grifffläche zeigt.
  • Die Glaselektrode A an sich weist einen Hauptteil 1 zur Aufnahme der Bezugspufferlösung 2 auf. deren Spiegel mit 3 bezeichnet ist. In dem Hauptteil 1 ist eine Glaselektrodenmembran 4 angeordnet, die an den Stellen 5 und 6 eingeschmolzen (Fig. 1 und 2) bzw eingekittet (Fig. 3) ist. Auf der einen Seite des Glaskörpers ist die Ableitungselektrode 7 und auf der anderen erfindungsgemäß ein Thermometer 8 eingebaut, dessen Ende 8a in die Bezugspufferlösung 2 eintaucht. Durch das Thermometer 8, 8a wird eine Temperaturkontrolle ermöglicht, welche die unerläßlicht Voraussetzung für exaktes Messen ist. Ein eventuell auftretender Temperaturunterschied zwischen der Bezugspufferlösung 2 und der an der inneien Seite der Glasmembran 4 befindlichen Meßflüssigkeit gleicht sich wegen der Dünne der Membran 4 innerhalb weniger als einer Minute aus, so daß in der Glaselektrode A eine einheitliche und zuverlässig meßbare Temperatur vorliegt, welche Korrekturen oder Umrechnungen des ?vleßwertes ermöglicht.
  • Um überhaupt ein Auftreten von Temperaturiehlern zu verhindern bzw. diese unter der Fehlergrenze von (),01 pn-Einheiten zu halten, wird die Glaselektrode so dimensioniert, daß die durch unterschiedliche Temperatur der Meßflüssigkeit, durch Eichung und Spülung verursachten Temperaturänderungen in der ganzen \N'ärmemasse der Glaselektrode weniger als 0.30 C betragen.
  • Am besten lassen sich die Verhältnisse betreffs Dimensionierung an Hand eines praktisch wichtigen Falles erläutern, bei welchem kein Thermostat verwendet, sondern die Messung bei Zimmertemperatur durch Einfüllung von körperwarmer Flüssigkeit in die Glaselektrodenkapillare durchgeführt wird.
  • Die Temperaturdifferenz zwischen der Meßflüssigkeit und der Glaselektrode selbst beträgt in diesem Falle etwa 200 C (Körpertemperatur: 370 C; Raumtemperatur: 170 C).
  • Die Wärmemasse der Glaselektrode ist hauptsächlich durch diejenige der Bezugspufferlösung an der Außenseite der Kapillarmembran gegeben. Um in der ganzen Masse nach hypothetischer Mischung eine Temperaturerhöhung von 0,30 C zu haben, muß die gesamte Fliissigkeitsmenge 20/0,3 = 67mal größer sein als diejenige der Meßflüssigkeit. Bei Messung im Thermostaten kann der Temperaturfehler wegen mehrfacher Spülung mit kalter Eichpufferlösung und Spülwasser noch 2- bis 3mal größer sein. so daß als optimales Verhältnis. welches eine fehlerfreie Messung ohne besondere 'orsichtsmal3Ilahmen garantiert, ein solches von 1 :200 betrachtet werden kann.
  • Aus verschiedenen abschwächenden Gründen kann man jedoch das Verhältnis von 1 :100 als zuverlässig Ijetrachten. Bei den bisher hekannten Glaselektroden liegt dieses Verhältnis zwischen 1:10 und 1: 30, nol,ei es bei den kugelförmigen Glaselektrodeu besonders ungünstig ist.
  • Um eine handliche Größe der Glaselektrode unter ßeibehaltung eines günstigen Mengenverhältnisses zu erreichen, verwendet man vorteilhaft sogenannte AIikrokapillarelektroden mit Fassungsvermögen von weniger als 200 mg Meßflüssigkeit. Besonders gut eignen sich hierzu die in den Fig. 1, 2 und 3 dargestellten Arten bzw. Beispiele.
  • Für intravenöse Blutentnahme dient die Elektrode nach Fig. 1 mit einer Meßflüssigkeit von 100 mg und einer Bezugspufferlösung von 5 bis 10 g. Durch das Anbringen geeigneter Schliffe bei 9 und 10 kann das Instrument zweckmäßig mit einer intravenösen So ringe 11, 11 a versehen werden. Dieser Elektrodentyp ist auch für den Tierversuch geeignet.
  • Für die direkte oder indirekte Entnahme l>iologischer Flüssigkeiten durch die verletzte Haut oder sonstige von außen zugängliche Stellen dient zweckmäß igerweise die Elektrodenausführung mit einer E-lilfsvorrichtullg nach Fig. 2 für eine Rleßflüssigkeit von 20 bis 40 mg und einer Bezugspufferlösung von etwa 5 g.
  • Die Glaselektrode nach Fig. 2 weist in baulicher Hinsicht gegenüber der Ausführung nach Fig. 1 den Unterschied auf. daß unten keine Nadel, sondern eine Saugspitze 12 angeordnet ist, die mit der Hilfsvorrichtung 13, 14 zusammenarbeitet. Diese dient dazu, die Messung zu erleichtern und besteht im wesentlichen aus einer kurzen Hülse 13 mit Auflagefläche 13a, mit welcher die Hülse 13 entweder an der verletzten Körperstelle oder derjenigen Stelle des Körpers bzw. der Haut (Fingerbeere) beim Menschen oder Tier aufgesetzt wird, an der Blut entnommen werden soll. Die Hülse wird mittels Leukoplasts 14 od. dgl. in der in den Fig. 2 und 2a gezeigten Weise auf der entsprechenden Körperstelle befestigt. Bei verletzten Körperstellen wird die Hülse 13 durch Drücken auf die Umgehung der betreffenden Stelle bis zu einer gewissen Höhe mit Blut gefüllt und dann durch Einführen der Saugspitze 12 die Glaselektrodenkapillare gefüllt Soll Blut einer unverletzten Körperstelle entnommen und der Glaselektrode zugeführt werden, so kann zweckmäßigerweise ein Schnepper 16 mit Lanzette 17 folgendermaßen verwendet werden: Der Schnepper wird auf die Hülse 16 aufgesetzt, wobei durch Betätigung des Schneppers die Lanzette 17 aus der gestrichelt gezeichneten Lage in die ausgezogen gezeichnete Lage vorschnellt und in die Haut einsticht. Hierauf wird der Schnepper weggenommen, die Hülse durch Drücken der Umgebung wit Blut gefüllt, die Saugspitze 12 eingeführt und die Glaselektrodenkapillare gefüllt.
  • Das Verfahren, bei welchem das Blut vor der Einfüllung in die Elektrodenkapillare in einer die Wunde umschließenden Hülse gesammelt wird, bietet folgende orteile: a) Ohne Verwendung der Hilfsvorrichtung 13 würde der Fall sehr oft eintreten, daß mehrmals kleitiere Bluttropfen ausgepreßt werden müssen, um die Elektrodenkapillare ganz zu füilen. Das bedingt eine größere Kontaktfläche mit der Luft, die zudem ganz verschieden lang mit dem Blut in Berührung steht.
  • Der Verlust von Kohlensäure ist somit gegenüber der Verwendung der Hilfsvorrichtung 13 viel größer und son Fall zu Fall verschieden. h) Bei Verwendung der Hilfsvorrichtung ist man außerdem sicher, daß genügend Blut vorhanden ist, Ulll die Elektrodenkapillare auf einmal zu füllen, so daß das die Messung störende Auftreten von Blasen in der Elektrodenkapillare verunmöglicht ist.
  • Um in den Fällen der Verwendung der Hilfsvorrichtung beim Füllen der Elektrodenkapillare den Kontakt des Blutes mit der Außenluft vollständig zu R ermeiden, wird die Hauptpartie im Füllkanal der Aufsetzbülse 13 zweckmäßigerweise mit einer ab dichtenden Masse 18, wie z. B. Paraffinöl, überschichtet, so daß das Auffüllen der Hülse und anschließend der Elektrodenkapillare mit Blut unter Luftabschluß erfolgt.
  • Für geringste Flüssigkeitsmengen in der Größenordnung von 1 mg. z. B. für Messungen bei kleinsten Tieren, dient die Glaselektrode nach Fig. 3, die im Prinzip gleich gebaut ist wie diejenige nach Fig. 2, jedoch in Anpassung an die Verhältnisse für Kleinstmengen.
  • Gemäß der in Fig. 4 dargestellten Ausführung weist die Glaselektrode 4 einen Hauptteil 1 zur Auftiahme der Bezugspufferlösung 2 auf. deren Spiegel mit 3 bezeichnet ist. In dem Hauptteil 1 ist eine Glaselektrodenmembran 4 angeordnet, die an den Stellen 5 und 6 eingeschmolzen ist. Auf der einen Seite des (;laskörpers ist die Ahleitungselektrode 7 und auf der anderen ein Thermometer 8 eingebaut, dessen Ende 8 a in die Bezugspufferlösung 2 eintaucht. Durch das Thermometer 8, 8a wird eine Temperaturkontrolle ermöglicht. welche die unerläßliche Voraussetzung für exaktes Messen ist.
  • Durch das Anbringen geeigneter Schliffe bei 9 und 10 kann das Instrument zweckmäßig mit einer intravenösen Syringe 11, 11 a versehen sein. Der Hauptteil 1 des Elektrodenkörpers ist nach unten zu einem Teil 1 a verlängert. der mit einem Mantel 19 versehen bzw. mit diesem aus einem Stück besteht. Der Raum zxvischen dem Elektrodenkörperteil 1 a und dem Mantel 19 kann gas- bzw. luftgefüllt oder luftarm lizm. luftleer sein. Hierdurch ist beim Anfassen der Elektrode längs des Mantels mit der Hand zwecks Flüssigkeitsentnahme oder Messung dafür gesorgt, daß die Berührungsstelle eine gute Wärmeisolierung besitzt, so daß die Elektrode somit gegen äußere Temperatureinfiüsse geschützt ist. Es ist selbstverständlich. daß der Elektrodenkörper überall da, wo eine Handberührung stattfinden kann, mit einem wärmeisolierenden Mantel versehen sein könnte.
  • Die Glaselektrode, nach Fig. 5 weist in baulicher Hinsicht gegenüber der Ausführung nach Fig. 4 den Unterschied auf, daß unten keine Nadeln, sondern eine Saugspitze 12 angeordnet ist, die mit der Hilfsvorrichtung 13, 14 zusammenarbeitet.
  • Der Hauptteil des Elektrodenkörpers weist einen seitlichen, als Handgriff ausgebildeten Ansatz 20 auf, an dem das Thermometer 8 und darunter die Ableitungselektrode 7 angeordnet sind. Der als Griff dienende Ansatz 20 besitzt eine Umkleidung 21 aus Wärmeisoliermaterial, durch die die Glaselektrode gegen äußere Temperatureinflüsse geschützt ist.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRUCHE: 1. Vorrichtung zur Messung des pH-Wertes biologischer Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die Glaselektrode einen Raum für die Bezugspufferlösung aufweist, welcher von der zur Aufnahme der biologischen Flüssigkeit dienenden Glaselektrodenmebran durchsetzt wird, und ein Thermometer in den Raum der Bezugspufferlösung hineinragt und das Verhältnis zwischen dem inneren Volumen der verwendeten Membran und dem außerhalb der Membran eingefüllten Flüssigkeitsvolumen mindestens 1:100 beträgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Hülse zum Aufsetzen auf die Körperstelle und Abdichten des Randes eingerichtet ist, während das andere Hülsenende als Anschlag für einen Schnepper zur Blutentnahme dient,
  3. 3. Vorricntung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks vollständigen Luftabschlusses des Hülsenkanals die Hautpartie in demselben mit einer abdichtenden Masse überschichtet ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Mittel zur Wärmeisolierung des Elektrodenkörpers.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Wärmeisoliermittel aus einem den Elektrodenkörper mindestens teilweise umgebenden Mantel bestehen.
  6. 6. Vorrichtung ach den Ansprüchen 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel den Elektrodenkörper im Abstand umhüllt.
  7. 7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel mit dem Elektrodenkörper aus einem Stück besteht.
  8. 8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum zwischen dem Elektrodenkörper und dem Mantel luftleer gemacht ist.
  9. 9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Elektrodenkörpers als Griff ausgebildet und mit einem Wärmeisolierstoff umkleidet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: W. Krd4tcki: »Taschenbuch der praktischen pH-Messunga, München, 1949, 4. Auflage, S. 151; Transactions of Instruments and Measurements Conference, Stockholm, 1952.
DEJ6971A 1953-03-02 1953-03-02 Vorrichtung zur Messung des PH-Wertes biologischer Fluessigkeiten Pending DE1036539B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ6971A DE1036539B (de) 1953-03-02 1953-03-02 Vorrichtung zur Messung des PH-Wertes biologischer Fluessigkeiten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ6971A DE1036539B (de) 1953-03-02 1953-03-02 Vorrichtung zur Messung des PH-Wertes biologischer Fluessigkeiten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1036539B true DE1036539B (de) 1958-08-14

Family

ID=7198557

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ6971A Pending DE1036539B (de) 1953-03-02 1953-03-02 Vorrichtung zur Messung des PH-Wertes biologischer Fluessigkeiten

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1036539B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3211541A (en) * 1962-01-29 1965-10-12 Beckman Instruments Inc Method of making glass electrode
US3224436A (en) * 1961-04-10 1965-12-21 Honeywell Regulator Co Hypodermic apparatus for measuring hydrogen ion concentration of blood within a living body
US3224433A (en) * 1961-04-10 1965-12-21 Honeywell Inc ph electrodes
US5046496A (en) * 1989-04-26 1991-09-10 Ppg Industries, Inc. Sensor assembly for measuring analytes in fluids

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3224436A (en) * 1961-04-10 1965-12-21 Honeywell Regulator Co Hypodermic apparatus for measuring hydrogen ion concentration of blood within a living body
US3224433A (en) * 1961-04-10 1965-12-21 Honeywell Inc ph electrodes
US3211541A (en) * 1962-01-29 1965-10-12 Beckman Instruments Inc Method of making glass electrode
US5046496A (en) * 1989-04-26 1991-09-10 Ppg Industries, Inc. Sensor assembly for measuring analytes in fluids

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2927048C2 (de) Vorrichtung zur Durchführung analytischer Messungen an einer Flüssigkeit
DE2553677C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Bestimmung der Menge eines durch Diffusion von einer Oberfläche abgegebenen Stoffes
DE2710280A1 (de) Ph-einstabmesskette
DE4427725C2 (de) Meßeinrichtung zur Analyse von Flüssigkeiten
DE2121047C3 (de) Iridiumelektrode für pH-Wert-Messungen von Flüssigkeiten, insbesondere von Blut, und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2422260B2 (de) Einrichtung zur Herstellung einer optisch zu untersuchenden Meßflüssigkeit
DE2228668B2 (de) Vorrichtung zur quantitativen Bestimmung eines in einer Fluidprobe enthaltenen Bestandteils
DE1228080B (de) Vorrichtung zum Messen des pH-Wertes von Substanzen des lebenden Koerpers
DE2317273A1 (de) Verfahren zur direkten potentiometrischen analyse von fluessigkeitsproben, insbesondere menschlichen blutproben
DE2103285A1 (de) Messanordnung zur Bestimmung der Blut kennwerte
DE3142075C2 (de) Einstichmeßsonde
DE1036539B (de) Vorrichtung zur Messung des PH-Wertes biologischer Fluessigkeiten
DE2332606A1 (de) Kombinationselektrode
DE10202117C2 (de) Refraktometer
DE1773630A1 (de) Messeinrichtung und diese verwendendes Verfahren zur Messung des Druckes einer Fluessigkeit
DE2601918C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Messung des Kohlendioxidgehaltes eines biologischen Fluids
DE2711201C3 (de) Verfahren zur Überprüfen der Harnstoffwerte im menschlichen Körper
DE3839798C2 (de) Reaktionswärmeenzymkalorimeter
DE2848100A1 (de) Verfahren zur ermittlung von messwerten bei automatisch durchgefuehrter blutgasanalyse
DE3221999A1 (de) Einrichtung zur ermittlung der fruchtbaren und unfruchtbaren tage der frau zur anwendung der natuerlichen empfaengnisverhuetung
GB1081819A (en) A method and apparatus for measuring and delivering minute amounts of fluids
DE1919655C (de) Einrichtung zur Bestimmung des pH Wertes einer Blutprobe
DE2841050A1 (de) Eichverfahren fuer einen sensor sowie angepasste sensorausbildung
DE3231483C2 (de)
DE3921929C2 (de)