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DE10309966A1 - Verfahren zur Steuerung einer Spinnvorrichtung - Google Patents

Verfahren zur Steuerung einer Spinnvorrichtung

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Publication number
DE10309966A1
DE10309966A1 DE10309966A DE10309966A DE10309966A1 DE 10309966 A1 DE10309966 A1 DE 10309966A1 DE 10309966 A DE10309966 A DE 10309966A DE 10309966 A DE10309966 A DE 10309966A DE 10309966 A1 DE10309966 A1 DE 10309966A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
spinning
winding
speed
pump
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10309966A
Other languages
English (en)
Inventor
Tobias Binner
Hans-Gerhard Hutter
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oerlikon Textile GmbH and Co KG
Original Assignee
Barmag AG
Barmag Barmer Maschinenfabrik AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Barmag AG, Barmag Barmer Maschinenfabrik AG filed Critical Barmag AG
Priority to DE10309966A priority Critical patent/DE10309966A1/de
Publication of DE10309966A1 publication Critical patent/DE10309966A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01DMECHANICAL METHODS OR APPARATUS IN THE MANUFACTURE OF ARTIFICIAL FILAMENTS, THREADS, FIBRES, BRISTLES OR RIBBONS
    • D01D5/00Formation of filaments, threads, or the like
    • D01D5/08Melt spinning methods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Methods And Devices For Manufacturing Artificial Fibers (AREA)

Abstract

Es ist ein Verfahren zur Steuerung einer Spinnvorrichtung zum Schmelzspinnen und Aufwickeln eines Fadens beschrieben. Hierbei weist die Spinnvorrichtung zumindest eine Spinnpumpe mit einem Pumpenantrieb und eine Wickeleinrichtung mit einem Wickelantrieb auf. Dabei werden die Antriebe bei der Herstellung des Fadens in einem Prozeßzustand mit jeweils einer Prozeßgeschwindigkeit betrieben. Um vor Prozeßbeginn durch einfache Handhabung und einfache Bedienung den Faden anspinnen, anlegen und anwickeln zu können, wird erfindungsgemäß der Pumpenantrieb in einen Anlegezustand mit einer Anlegegeschwindigkeit eingestellt und nach dem Anlegen zum Anwickeln des Fadens zu einer Spule in den Prozeßzustand auf die Prozeßgeschwindigkeit hochgefahren.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung einer Spinnvorrichtung zum Schmelzspinnen und Aufwickeln eines Fadens gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
  • Ein gattungsgemäßes Verfahren ist beispielsweise aus der EP 0 010 772 A1 bekannt.
  • Bei der Herstellung von synthetischen Fäden wird zunächst eine Kunststoffschmelze mittels einer Spinndüse mit einer Vielzahl von Düsenbohrungen zu feinen Filamentsträngen gesponnen. Dabei wird die Kunststoffschmelze durch eine Spinnpumpe unter Druck durch die Spinndüse gefördert und dadurch extrudiert. Die Filamentstränge werden nach Abkühlung zu dem Faden zusammengeführt und mittels einer Wickeleinrichtung abgezogen und zu einer Spule aufgewickelt. Je nach Art der gewünschten Fadenqualität kann vor dem Aufwickeln eine weitere Behandlung beispielsweise durch eine Galette einer Verstreckeinrichtung erfolgen. Bei derart bekannten Prozessen werden Prozessgeschwindigkeiten erreicht, die in Abhängigkeit vom Typ des herzustellenden Fadens im Bereich zwischen 1800 m/min bis zu 8000 m/min liegen können. Derartig hohe Prozessgeschwindigkeiten erfordern präzise und schnelle Handhabungseinrichtungen, um zu Prozessbeginn bei derart hohen Prozessgeschwindigkeiten einen Faden anzuspinnen und in die nachfolgenden Behandlungseinrichtungen und Wickeleinrichtungen anzulegen und anzuwickeln.
  • Im Stand der Technik sind beispielsweise aus der EP 0 010 772 oder der DE 38 25 272 A1 Verfahren bekannt, die darauf abzielen, den Faden bei Prozessgeschwindigkeit sicher zum Anwickeln in die Wickeleinrichtung zu führen. Beide Verfahren beruhen darauf, daß die Einrichtungen der Spinnvorrichtungen mit Prozessgeschwindigkeit betrieben werden. Somit werden Hilfseinrichtungen benötigt, um den Faden sicher anzuwickeln.
  • Darüber hinaus sind Verfahren bekannt geworden, bei welchen eine Galette und die Wickeleinrichtung mit einer niedrigeren Geschwindigkeit zum Anwickeln des Fadens betrieben werden. Diese Verfahren besitzen jedoch grundsätzlich den Nachteil, daß der während des Anwickelns und Hochlaufen der Anlage bis auf den Prozeßzustand aufgenommene Faden in der Spule aufgrund fehlender Prozesseinstellungen als Abfall anfällt. Dies erfordert bereits einen vorzeitigen ersten Spulenwechsel in der Wickeleinrichtung, um den Fadenabfall zu separieren.
  • Es ist nun Aufgabe der Erfindung, ein Verfahren zur Steuerung einer Spinnvorrichtung zum Schmelzspinnen und Aufwickeln eines Fadens zu schaffen, bei welchem das Anspinnen, Anlegen und Anwickeln des Fadens durch eine Bedienperson sicher und schnell möglich wird, ohne das eine wesentliche Fadenabfallmenge erzeugt wird.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Verfahren mit den Merkmalen nach Anspruch 1 gelöst.
  • Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen 2-14 definiert, wobei die einzelnen Verfahrensvarianten beliebig miteinander kombinierbar sind.
  • Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß zum Anspinnen und Anlegen der Schmelzedurchsatz zum Extrudieren des Fadens verändert wird, so daß insbesondere eine für eine Bedienperson einfachere und sichere Handhabung möglich wird. Hierzu wird vor Prozessbeginn der Pumpenantrieb zum Anspinnen und Anlegen des Fadens in einen Anlegezustand mit einer Anlegegeschwindigkeit betrieben. Erst nach dem Anlegen des Fadens unmittelbar kurz vor dem Anwickeln des Fadens zu einer Spule wird der Pumpenantrieb gemeinsam mit dem Wickelantrieb in den Prozeßzustand auf die jeweiligen Prozessgeschwindigkeiten gefahren, so daß der gewickelte Faden von Beginn an unter Prozesseinstellungen gesponnen und gewickelt werden kann. Damit ist insbesondere das Anspinnen, Anlegen und Anwickeln mit minimaler Fadenabfallmenge ausführbar. Hierbei kann die Prozessgeschwindigkeit sowohl oberhalb als auch unterhalb der Anlegegeschwindigkeit liegen.
  • Für den Fall, daß der Faden vor dem Aufwickel in einer oder mehreren Behandlungsstufen durch eine oder mehrere Behandlungseinrichtungen wie beispielsweise einer Präparationseinrichtung, einer Verwirblungseinrichtung und/oder einer Heizeinrichtung behandelt wird, ist die Verfahrensvariante gemäß Anspruch 2 besonders bevorzugt anwendbar. Hierbei können zumindest eine, mehrere oder alle Behandlungseinrichtungen zum Anlegen des Fadens in einen Anlegezustand eingestellt werden, um dann zum Anwickeln des Fadens nacheinander oder gleichzeitig in den Prozeßzustand umgesteuert zu werden.
  • Beim Abziehen des Fadens durch eine Galette wird der Galettenantrieb bevorzugt synchron zu dem Pumpenantrieb der Spinnpumpe aus dem Anlegezustand mit einer Anlegegeschwindigkeit in den Prozeßzustand mit einer Prozeßgeschwindigkeit umgesteuert. Damit ist sichergestellt, daß zu Beginn des Aufwickelns des Fadens zu der, Spule die erforderlichen Prozeßeinstellungen vorliegen und der Faden die gewünschten physikalischen Eigenschaften aufweist.
  • Bei der Herstellung von einem Faden mit relativ großen Fadentitern wird die Verfahrensvariante gemäß Anspruch 4 bevorzugt angewendet. Dabei ist die Anlegegeschwindigkeit der Spinnpumpe und die Anlegegeschwindigkeit der Galette jeweils niedriger als die jeweiligen Prozessgeschwindigkeiten. Somit wird die Durchsatzmenge beim Extrudieren des Fadens verkleinert, so daß einerseits während des Anlegens weniger Fadenabfall produziert wird und andererseits die Fadenführung beim Anlegen vereinfacht.
  • In den Fällen, bei welchen ein Faden mit sehr feinen Fadentitern hergestellt werden muß, bietet die Verfahrensvariante gemäß Anspruch 5 besondere Vorteile. Hierbei ist die Anlegegeschwindigkeit der Spinnpumpe höher als die Prozessgeschwindigkeit der Spinnpumpe, so daß die Durchsatzmenge zum Anspinnen und Anlegen erhöht wird. Damit wird der Faden unempfindlicher und die Bedienung zum Anlegen sicherer.
  • Um einen kontinuierlichen Übergang von dem Anlegen des Fadens zum Anwickeln zu erhalten, wird der Pumpenantrieb und eine, mehrere oder alle Behandlungseinrichtungen bevorzugt gemeinsam mit dem Wickelantrieb in den Prozeßzustand gesteuert. So könnte beispielsweise innerhalb der Spinnvorrichtung eine Verschaltung vorgenommen sein, das bei Betätigung eines Befehls in der Wickeleinrichtung, welche den Anwickelvorgang auslöst, automatisch die Wickeleinrichtung, der Pumpenantrieb und der Galettenantrieb auf die Prozessgeschwindigkeit gesteuert werden.
  • Da derartige Spinnvorrichtungen in der Praxis in kompletten Anlagen integriert sind, die aus mehreren Spinnvorrichtungen bestehen, ist die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 8 besonders empfehlenswert, um ein Abschalten der gesamten Anlage zu vermeiden. So kann bei Feststellung eines Fadenbruchs in der Spinnvorrichtung der Pumpenantrieb der Spinnpumpe aus der Prozessgeschwindigkeit in eine Kriechgeschwindigkeit gesteuert werden. In der Kriechgeschwindigkeit wird die Spinnpumpe mit einer Mindestdrehzahl angetrieben so daß damit die Abfallmenge bei Produktionsstörungen kleingehalten wird.
  • Das Ansteuern der Kriechgeschwindigkeit beim Pumpenantrieb wird nur bei Prozeßstörungen erforderlich, so daß sich der Steuerungsbefehl zum Umsteuern des Pumpenantriebs vorteilhaft durch ein Signal eines Fadenwächters erzeugen läßt.
  • Grundsätzlich ist das erfindungsgemäße Verfahren unabhängig davon, wie der Faden beim Anlegen geführt wird. So könnte beispielsweise eine automatische Anlegevorrichtung eingesetzt sein, die den Faden nach dem Anspinnen aufnimmt und automatisch in die nachfolgenden Einrichtungen der Spinnvorrichtungen anlegt. Bevorzugt wird der Faden jedoch durch eine manuell geführte Saugpistole nach dem Anspinnen aufgenommen, und zum Anlegen geführt.
  • Ebenso ist das Verfahren unabhängig davon, ob in, einer Spinnstelle ein einziger Faden oder mehrere Fäden gleichzeitig parallel nebeneinander hergestellt werden. So lassen sich beispielsweise mehrere Spinndüsen durch eine Spinnpumpe mit Kunststoffschmelze versorgen. Die in den Spinndüsen parallel extrudierten Fäden können so dann durch eine gemeinsame Galette abgezogen und in einer gemeinsamen Aufwickeleinrichtung zu mehreren Spulen gleichzeitig aufgewickelt werden. Bei derartigen Spinnvorrichtungen ist es besonders vorteilhaft, wenn bei Fadenbruch eines der Fäden eine Absaugeinrichtung zur Aufnahme und Abführung aller Fäden aktiviert wird und zunächst der Pumpenantrieb aus der Prozessgeschwindigkeit in die Kriechgeschwindigkeit gesteuert wird.
  • Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 13 ist insbesondere für Spinnvorrichtungen geeignet, bei welchen mehrere Fäden parallel nebeneinander gleichzeitig gesponnen und aufgewickelt werden, wobei die Kunststoffschmelze zum Extrudieren der Fäden durch mehrere Spinnpumpen gefördert wird, wobei die Fäden durch mehrere Galetten abgezogen werden und wobei die Fäden durch mehrere Wickeleinrichtungen zu Spulen aufgewickelt werden. Dabei sind die Pumpenantriebe der Spinnpumpen, die Galettenantriebe der Galetten und die Wickelantriebe der Wickeleinrichtungen unabhängig voneinander zum Anspinnen und Anwickeln gesteuert.
  • Für den Fall, daß die Spinnpumpe bzw. die Spinnpumpen durch einen Extruder versorgt werden, wird durch die Verfahrensvariante gemäß Anspruch 14 eine vom Durchsatz der Spinnpumpe abhängige Extrudersteuerung möglich.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren sowie weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens sind nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels einer Spinnvorrichtung näher beschrieben.
  • Es stellen dar:
  • Fig. 1 schematisch eine Spinnvorrichtung zum Schmelzspinnen und Aufwickeln eines Fadens.
  • Fig. 2 schematisch eine Spinnvorrichtung zum Schmelzspinnen und Aufwickeln mehrerer Fäden.
  • Fig. 3 schematisch eine Spinnanlage mit mehreren Spinnvorrichtungen zum. Schmelzspinnen und Aufwickeln mehrerer Fäden.
  • In Fig. 1 ist ein erstes Ausführungsbeispiel einer Spinnvorrichtung gezeigt, die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren gesteuert ist. Die Spinnvorrichtung weist eine Spinnpumpe 3 auf, die beispielsweise als Zahnradpumpe ausgeführt sein kann. Die Spinnpumpe 3 wird durch den Pumpenantrieb 4 angetrieben. Der Pumpenantrieb 4 ist mit einer Steuereinrichtung 20 gekoppelt. Die Spinnpumpe 4 fördert einen über die Schmelzeleitung 2 von Schmelzequelle erzeugte Kunststoffschmelze zu einer beheizten Spinndüse 5, an dessen Unterseite sich eine Düsenplatte 6 mit einer Vielzahl von Düsenbohrungen befindet. Aus der Düsenplatte 6 tritt die Kunststoffschmelze in Form von feinen Filamentsträngen 7 aus. Die Filamentstränge 7 durchlaufen einen Kühlschacht 8, der sich unmittelbar an der Unterseite der Spinndüse 5 anschließt. In dem Kühlschacht 8 werden durch Kühlluft die Filamentstränge 7 gekühlt. Am Ende des Kühlschachtes 8 ist eine Präparationsrolle 9 angeordnet, an dessen Umfang ein Präparationsmittel anhaftet. Die Präparationsrolle 9 ist über einen Rollenantrieb 10 angetrieben, der mit der Steuereinrichtung 20 verbunden ist. Die Filamentstränge 7 werden am Umfang der Präparationsrolle 9 entlang geführt und zu einem Faden 1 zusammengeführt. Hierzu durchläuft der Faden 1 einen unterhalb der Präparationsrolle 9 angeordneten Fadenführer 31.
  • Der Faden 1 wird aus dem Kühlschacht 8 und von der Spinndüse 5 durch eine Galette 11 abgezogen. Der Faden 1 umschlingt die Galette 11 mehrfach. Dazu dient eine verschränkt zu der Galette 11 angeordnete Überlaufrolle 12. Die Überlaufrolle 12 ist frei drehbar. Die Galette 11 wird durch einen Galettenantrieb 13 mit einer voreinstellbaren Geschwindigkeit angetrieben. Hierzu ist der Galettenantrieb 13 mit der Steuereinrichtung 20 verbunden.
  • Von der Galette 11 gelangt der Faden 1 zu einer Wickeleinrichtung 14, durch welche der Faden 1 zu einer Spule 15 gewickelt wird. Hierzu wird eine die Spule 15 haltende Spindel 16 durch einen Wickelantrieb 17 angetrieben. Der Wickelantrieb 17 ist mit der Steuereinrichtung 20 verbunden. Am Umfang der Spule 15 liegt eine vom Faden teilumschlungene Andrückwalze 19 an. Um den Faden über die Länge der Spule 15 zu verteilen, dient eine der Andrückwalze 19 vorgeschaltete Changierung 18.
  • In der Fig. 1 dargestellten Spinnvorrichtung sind der Pumpenantrieb 4 der Spinnpumpe 3, der Rollenantrieb 10 der Präparationsrolle 9, der Galettenantrieb 13 der Galette 11 und der Wickelantrieb 17 der Wickeleinrichtung 14 mit der Steuereinrichtung 20 verbunden und werden über diese jeweils angesteuert. In der Fig. 1 dargestellten Betriebssituation wird jeder der Antriebe 4, 10, 13 und 17 in dem Prozeßzustand mit jeweils einer Prozessgeschwindigkeit gesteuert, um einen synthetischen Faden 1 herzustellen. Zu Prozessbeginn ist jedoch erforderlich, daß der Faden 1 zunächst angesponnen, angelegt und angewickelt wird; Hierzu wird in der Spinnvorrichtung zunächst über die Steuereinrichtung 20 der Pumpenantrieb 4 der Spinnpumpe 3 der Rollenantrieb 10 der Präparationsrolle 9 und der Galettenantrieb 13 der Galette 11 in einen Anlegezustand auf eine jeweilige Anlegegeschwindigkeit eingestellt. Die mit der Spinnpumpe 3 zugeordneten Anlegegeschwindigkeit wird ein zur Prozessgeschwindigkeit veränderter Schmelzedurchsatz durch die Spinnpumpe 3 gefördert. Hierbei ist es sowohl möglich, daß die Anlegegeschwindigkeit der Spinnpumpe 3 höher ist als die Prozessgeschwindigkeit der Spinnpumpe 3. Diese Einstellung wird gewählt, wenn mit der Spinnvorrichtung ein Faden 1 erzeugt werden muß, der einen feinen Titer aufweist und somit die Gefahr auf Grund der Empfindlichkeit beim Anlegen besteht. In den Fällen, in denen jedoch ein Faden 1 mit einem relativ großen Fadentiter erzeugt werden muß, wird die Anlegegeschwindigkeit der Spinnpumpe 3 derart gewählt, daß sich ein in Vergleich zur Prozessgeschwindigkeit geringerer Schmelzedurchsatz ergibt. Damit wird der Fadenabfall vorteilhaft minimiert.
  • Die mit der Anlegegeschwindigkeit der Spinnpumpe 3 gesponnenen Filamentstränge werden mittels einer Saugpistole aufgenommen und zu einem Abfallbehälter geführt. Nun erfolgt durch manuelle Führung der Saugpistole das Anlegen des Fadens 1 zunächst an die Präparationsrolle 9 die ebenfalls mit einer Anlegegeschwindigkeit rotiert. Hierbei ist die Anlegegeschwindigkeit der Präparationsrolle in jedem Fall kleiner als die Prozessgeschwindigkeit der Präparationsrolle 9. Der Faden 1 wird mit der Saugpistole weiter in den Fadenführer 31 eingelegt und in mehreren Umschlingungen auf die Galette 11 und die Überlaufrolle 12 angelegt. Die Galette 11 ist ebenfalls mit einer Anlegegeschwindigkeit betrieben, die niedriger ist als die Prozeßgeschwindigkeit der Galette 11. Danach wird der Faden 1 zur Wickeleinrichtung 14 geführt. Nun wird das Anwickeln des Fadens 1 eingeleitet. Hierzu wird beispielsweise durch eine manuelle Bedienung der Steuereinrichtung 20 ein Signal aufgegeben, um die Antriebe 4, 10, 13 und 17 in den Prozeßzustand auf die jeweiligen Prozeßgeschwindigkeiten einzustellen. Der Wickelantrieb 17 beginnt unmittelbar mit der Prozeßgeschwindigkeit. Sobald der Pumpenantrieb 4, der Rollenantrieb 10, der Galettenantrieb 13 und der Wickelantrieb 17 die jeweilige Prozeßgeschwindigkeit erreicht haben, wird der Faden automatisch in der Wickeleinrichtung zum Anwickeln durchtrennt und übernommen. Der Prozeß zur Herstellung des Fadens beginnt.
  • In Fig. 1 ist das Anlegen des Fadens in einer Zwischenposition gestrichelt dargestellt. Hierbei ist der Faden 1 bereits am Umfang der Präparationsrolle 9 und an den Fadenführer 31 angelegt. Der Faden 1 wird kontinuierlich von der Saugpistole 21 aufgenommen und zu einem Abfallbehälter geführt. Die von der Saupistole 21 erzeugte Fadengeschwindigkeit ist dabei im wesentlichen der Anlegegeschwindigkeit der Galette 11 angepaßt. Somit kann der Faden mit entsprechend geringem Druckluftverbrauch aufgenommen und abgeführt werden.
  • In Fig. 2 ist eine weitere Spinnvorrichtung schematisch dargestellt, die ebenfalls nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zum Anlegen und Anwickeln des Fadens zu Prozeßbeginn gesteuert wird. Der Aufbau des in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiels ist im wesentlichen zu den vorhergehenden Ausführungsbeispielen nach Fig. 1 identisch. Insoweit werden nachfolgend nur die Unterschiede beschrieben, wobei die Bauteile gleicher Funktion mit identischen Bezugszeichen versehen sind. Das in Fig. 2 gezeigte Ausführungsbeispiel ist insbesondere ungeeignet, um mehrere vollverstreckte Fäden parallel nebeneinander herzustellen. Hierzu sind der Spinnpumpe 3 mehrere Spinndüsen, gezeigt sind 2 Spinndüsen 5.1 und 5.2, zugeordnet. Die Spinndüsen 5.1 und 5.2 besitzen jeweils an ihren Unterseiten eine Düsenplatte 6.1 und 6.2. Somit werden zwei Filamentstränge 7.1 und 7.2 gleichzeitig extrudiert und in einen unterhalb der Spinndüsen 5.1 und 5.2 angeordneten Kühlschacht 8 geführt. Am Ende des Kühlschachtes 8 werden die Filamentstränge 7.1 und 7.2 durch die Präparationsrolle 9 und den Fadenführern 31.1 und 31.2 zu jeweils einem Faden 1.1 und 1.2 zusammengeführt. Die Fäden 1.1 und 1.2 werden parallel nebeneinander über die Galette 11 mit der Überlaufrolle 12 und einer nachgeordneten Streckgalette 22 mit der zugeordneten Überlaufrolle 23 geführt. Die Galette 11 wird durch den Galettenantrieb 13 und die Streckgalette 22 durch den Galettenantrieb 24 angetrieben, wobei zur Herstellung der Fäden 1.1 und 1.2 die Galettenantriebe 13 und 24 mit einer Differenzgeschwindigkeit betrieben werden. Von der Streckgalette 22 gelangen die Fäden 1.1 und 1.2 zu der Wickeleinrichtung 14. Die Wickeleinrichtung 14 weist zwei Wickelstellen 25.1 und 25.2 wo jeweils eine Spule 15.1 und 15.2 gewickelt wird. Die Spulen 15.1 und 15.2 sind auf der Spindel 16 gehalten, die über dem Wickelantrieb 17 angetrieben werden.
  • Der Pumpenantrieb 4 der Spinnpumpe 3, der Rollenantrieb 10 der Präparationsrolle 9, der Galettenantrieb 13 der Galette 11, der Galettenantrieb 24 der Streckgalette 22 und der Wickelantrieb 17 der Wickeleinrichtung 14 sind parallel mit der Steuereinrichtung 20 verbunden. Während der Herstellung der Fäden werden die Antriebe jeweils in vorbestimmten Prozeßgeschwindigkeiten über die Steuereinrichtung 20 gesteuert.
  • Vor Prozeßbeginn zum Anspinnen und Anlegen des Fadens werden der Pumpenantrieb 4, der Rollenantrieb 10 sowie die Galettenantriebe 13 und 24 mit einer jeweiligen Anlegegeschwindigkeit angesteuert. Nach dem Anspinnen werden dabei beide Filamentstränge 7.1 und 7.2 über eine Saugpistole aufgenommen und abgeführt. Somit lassen sich beide Fäden 1.1 und 1.2 (wie in Fig. 2 dargestellt) gemeinsam durch die Saugpistole 21 die Einrichtungen der Spinnvorrichtungen einlegen. Der Ablauf ist hierbei identisch zu den vorhergehenden Ausführungsbeispielen, so daß auf die Beschreibung zu Fig. 1 Bezug genommen wird. Zum Anlegen der Fäden ist die Anlegegeschwindigkeit der Galette 11 und die Anlegegeschwindigkeit der Streckgalette 22 vorzugsweise nur wenig schneller ausgebildet, so daß während des Anlegens wenig Verstreckung der Fäden eintritt. Erst zum Anwickeln der Fäden werden die zum Verstrecken erforderlichen Geschwindigkeitsdifferenzen durch die jeweilige ungesteuerte Prozeßgeschwindigkeit an den Galettenantrieben 13 und 24 eingestellt.
  • Bei dem in Fig. 2 gezeigten Ausführungsbeispiel wird der Prozeß zur Herstellung der Fäden 1.1 und 1.2 durch die Fadenwächter 32.1 und 32.2 überwacht. Hierzu sind die Fadenwächter 32.1 und 32.2 der Wickeleinrichtung 14 vorgeordnet und sensieren jeweils einen der Fäden.
  • Zwischen der Präparationsrolle 9 und der Galetten 11 ist eine Fadensammeleinrichtung 33 in dem Fadenlauf angeordnet, die über die Steuereinrichtung 20 ansteuerbar ist. In der in Fig. 2 dargestellten Betriebssituation ist die Fadensammeleinrichtung 33 deaktiviert. Für den Fall, daß an einem Fäden 1.1 oder 1.2 ein Fadenbruch auftritt, wird dieser unmittelbar durch den jeweilig zugeordneten Fadenwächter 32.1 oder 32.2 erfaßt und der Steuereinrichtung 20 signalisiert. Innerhalb der Steuereinrichtung 20 wird das Sensorsignal des Fadenwächters in ein Steuerbefehl für die Sammeleinrichtung 33 umgewandelt. Die Sammeleinrichtung 33 durchtrennt die Fäden und führt sie über eine Absaugung zu einem Garnbehälter. Gleichzeitig oder mit Verzögerung wird der Pumpenantrieb 4 durch die Steuereinrichtung 20 in eine Kriechgeschwindigkeit umgeschaltet. Die Kriechgeschwindigkeit der Spinnpumpe 3 ist dabei derart gewählt, daß ein Mindestdurchsatz in den Spinndüsen 5.1 und 5.2 erhalten bleibt. Diese Verfahrensvariante besitzt zum einen den Vorteil, daß eine vorgeschaltete Schmelzequelle beispielsweise ein Extruder nicht abgeschaltet werden muß und zum anderen kein Auskühlen der Spinndüsen eintritt. Der Vollständigkeit halber sei noch gesagt, daß die schmelzeführenden Teile durch Heizeinrichtungen kontinuierlich beheizt sind.
  • Nachdem die Prozeßstörung beseitigt wurde, erfolgt ein erneutes Anlegen der Fäden 1.1 und 1.2. Hierzu werden die Antriebe 4, 10, 13 und 24 durch die Steuereinrichtung 20 auf die Anlegegeschwindigkeit gesteuert. Der Vorgang zum Anlegen und Anwickeln der Fäden 1.1 und 1.2 wiederholt sich.
  • In Fig. 3 ist schematisch eine Spinnanlage dargestellt, die eine Vielzahl von Spinnvorrichtungen aufweist. Die Spinnvorrichtungen können hierbei entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 oder entsprechend dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 ausgebildet sein. Insoweit wird bei der nachfolgenden Beschreibung die gezeigten Einrichtungen der Spinnvorrichtungen nicht näher beschrieben und auf die vorhergehende Beschreibung Bezug genommen. Um eine Mehrzahl von Fäden herzustellen, wird aus einem thermoplastischen Material die Kunststoffschmelze erzeugt. Hierzu wird das thermoplastische Material durch eine Fülleinrichtung 34, einem Extruder 27 aufgegeben. Der Extruder 27 ist durch einen Extruderantrieb 28 angetrieben. Der Extruderantrieb 28 wird durch eine Maschinensteuerung 26 gesteuert. Der Extruder 27 ist an einem Schmelzeverteiler 33 angeschlossen. Ein von dem Extruder 27 erzeugter Haupschmelzestrom wird in den Schmelzeverteiler 30 eingeleitet und gelangt von dort zu den einzelnen Spinnpumpen der angeschlossenen Spinnvorrichtungen. Jede der Spinnvorrichtungen stellt somit eine Spinnstelle dar. Insgesamt sind 4 Spinnstellen 35.1 bis 35.4 gezeigt. Jede der Spinnstelle 35.1 bis 35.4 werden jeweils durch eine Steuereinrichtung 20 gesteuert. Die Steuereinrichtungen 20 der Spinnstelle 35.1 bis 35.4 sind mit der Maschinensteuerung 26 verbunden. Innerhalb der Maschinensteuerung 26 wird in Abhängigkeit von den jeweiligen Zuständen der Spinnstellen 35.1 bis 35.4 eine Steuerung des Extruderantriebes 28 vorgenommen. Somit lassen sich die jeweilig in den Spinnstellen eingestellten Betriebszustände wie Prozeßgeschwindigkeit, Anlegegeschwindigkeit oder Kriechgeschwindigkeit der Spinnpumpe entsprechend bei der Schmelzeerzeugung berücksichtigen.
  • In jeder der gezeigten Spinnstellen 35.1 bis 35.4 wird das Anspinnen, das Anlegen und das Anwickeln der Fäden separat vorgenommen. Bezugszeichenliste 1, 1.1, 1.2 Faden
    2 Schmelzeleitung
    3 Spinnpumpe
    4 Pumpenantrieb
    5, 5.1, 5.2 Spinndüse
    6, 6.1, 6.2 Düsenplatte
    7, 7.1, 7.2 Filamentstränge
    8 Kühlschacht
    9 Präparationsrolle
    10 Rollenantrieb
    11 Galette
    12 Überlaufrolle
    13 Galettenantrieb
    14 Wickeleinrichtung
    15, 15.1, 15.2 Spule
    16 Spindel
    17 Wickelantrieb
    18 Changierung
    19 Andrückwalze
    20 Steuereinrichtung
    21 Saugpistole
    22 Streckgalette
    23 Überlaufrolle
    24 Galettenantrieb
    25.1, 25.2 Wickelstelle
    26 Maschinensteuerung
    27 Extruder
    28 Extruderantrieb
    29 Sensor
    30 Schmelzeverteiler
    31 Fadenführer
    32.1, 32.2 Fadenwächter
    33 Fadensammeleinrichtung
    34 Fülleinrichtung
    35.1, 35.2, 35.3, 35.4 Spinnstellen

Claims (14)

1. Verfahren zur Steuerung einer Spinnvorrichtung zum Schmelzspinnen und Aufwickeln eines Fadens, bei welchem die Spinnvorrichtung zumindest eine Spinnpumpe mit einem Pumpenantrieb und eine Wickeleinrichtung mit einem Wickelantrieb aufweist, wobei eine Kunststoffschmelze durch die Spinnpumpe zum Extrudieren durch eine Spinndüse gefördert wird, wobei der Faden durch die Wickeleinrichtung von der Spinndüse abgezogen und zu einer Spule gewickelt wird, und bei welchem die Antriebe während des Schmelzspinnens und des Wickelns des Fadens zu der Spule jeweils in einem Prozeßzustand mit einer Prozeßgeschwindigkeit betrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenantrieb vor Prozeßbeginn zu einem Anspinnen und Anlegen des Fadens in einen Anlegezustand mit einer Anlegegeschwindigkeit eingestellt wird und daß der Pumpenantrieb nach dem Anlegen zu einem Anwickeln des Fadens zu einer Spule in den Prozeßzustand auf die Prozeßgeschwindigkeit gefahren wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden nach dem Extrudieren und vor dem Aufwickeln durch zumindest eine zusätzliche Behandlungseinrichtung behandelt wird und daß die Behandlungseinrichtung beim Anlegen des Fadens in einen Anlegezustand und zum Anwickeln des Fadens in einen Prozeßzustand eingestellt wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden durch eine Galette von der Spinndüse abgezogen wird, wobei ein Galettenantrieb der Galette vor Prozeßbeginn zu dem Anspinnen und Anlegen des Fadens in den Anlegezustand mit einer Anlegegeschwindigkeit und nach dem Anlegen zu einem Anwickeln des Fadens zu einer Spule in den Prozeßzustand auf eine Prozeßgeschwindigkeit hochgefahren wird.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlegegeschwindigkeiten der Spinnpumpe und der Galette niedriger sind als die Prozeßgeschwindigkeiten der Spinnpumpe und der Galette.
5. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlegegeschwindigkeit der Spinnpumpe höher ist als die Prozeßgeschwindigkeit der Spinnpumpe und daß die Anlegegeschwindigkeit der Galette niedriger ist als die Prozeßgeschwindigkeit der Galette.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenantrieb und zumindest eine der Behandlungseinrichtungen gemeinsam aus den Anlegezustand in den Prozeßzustand umgesteuert werden.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Wickelantrieb, der Galettenantrieb und der Pumpenantrieb gemeinsam in die Prozeßgeschwindigkeiten gesteuert werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Fadenbruch der Pumpenantrieb aus der Prozeßgeschwindigkeit in eine Kriechgeschwindigkeit verstellt wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellung des Pumpenantriebs in die Kriechgeschwindigkeit durch ein Signal eines Fadenwächters ausgelöst wird.
10. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Faden während des Anspinnen durch eine manuell geführte Saugpistole aufgenommen wird und mittels der Saugpistole in die Wickeleinrichtung angelegt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fäden parallel nebeneinander gleichzeitig zum Anspinnen und zum Anwickeln geführt werden, wobei die Kunststoffschmelze zum Extrudieren der Fäden durch die Spinnpumpe gefördert wird, wobei die Fäden gemeinsam durch die Galette abgezogen werden und wobei die Fäden parallel durch die Wickeleinrichtung zu Spulen aufgewickelt werden.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß bei Fadenbruch eines der Fäden eine Absaugeinrichtung zur Aufnahme und Abführung aller Fäden aktiviert wird und der Pumpenantrieb aus der Prozeßgeschwindigkeit in die Kriechgeschwindigkeit verstellt wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Fäden parallel nebeneinander gleichzeitig gesponnen und aufgewickelt werden, wobei die Kunststoffschmelze zum Extrudieren der Fäden durch mehrere Spinnpumpe gefördert wird, wobei die Fäden durch mehrere Galetten abgezogen werden und wobei die Fäden durch mehrere Wickeleinrichtung zu Spulen aufgewickelt werden, und daß die Pumpenantriebe der Spinnpumpen, die Galettenantriebe der Galetten und die Wickelantriebe der Wickeleinrichtungen unabhängig voneinander zum Anspinnen und Anwickeln gesteuert werden.
14. Verfahren nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Kunststoffschmelze durch einen Extruder mit einem Extruderantrieb erzeugt wird und daß der Extruderantrieb in Abhängigkeit von der Steuerung des Pumpenantriebs/der Pumpenantriebe gesteuert wird.
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