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Diese
Erfindung bezieht sich im Allgemeinen auf das Gebiet der Herstellung
von Halbleitervorrichtungen und insbesondere auf die Konfektionierung von
Mikrochip-Vorrichtungen
mit IC-Chips für
die Verwendung in elektronischen Bauteilen, wie beispielsweise einer
Leiterplatte.
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In
der elektronischen Industrie hält
die Nachfrage für
kleinere elektronische Vorrichtungen, welche bei niedrigen Kosten
besser funktionieren, an. Dies trifft insbesondere für die Bereiche
der tragbaren elektronischen Vorrichtungen und für jene für die drahtlose Kommunikation
zu, welche in letzter Zeit einem rapiden Wachstum unterzogen wurden.
Insbesondere als Folge der abnehmenden Größe der Mirkochips und der ansteigenden
Dichte der elektronischen Funktionen pro Chipoberfläche gibt
es eine starke Nachfrage nach sehr kleinen Mikrochipgehäusen.
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Beispiele
für konventionelle
Mikrochip-Vorrichtungen sind TSOP (Thin Small Outline Package) und
QFP (Quad Flat Pack Package). Diese Gehäuse weisen feste Gehäusegrößen auf
in Bezug zu der Anzahl der externen elektrischen Kontakte für den Anschluss
der konfektionierten Mikrochip-Vorrichtung mit seiner Peripherie.
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Mit
den verkleinerten Dimensionen der Mikrochips stiegen ebenfalls die
technischen Anforderungen für
die Mikrochipkonfektionierung. Insbesondere sollte die elektrische
Signalpfadlänge
so kurz wie möglich
sein, um eine Verzögerung
beim Transport der elektrischen Hochgeschwindigkeitssignale zu vermeiden.
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Üblicherweise
umfasst eine Mikrochip-Vorrichtung sehr kleine elektrische Felder,
die an der Oberfläche
des Mikrochips positioniert sind. Es ist bekannt, dass diese elektrischen
Felder mit den externen Kontakten des Gehäuses unter Verwendung von sehr
dünnen
Drähten
(„Wire
Bonding") oder Bändern (z.
B. TAB Tape Automatic Bonding) verbunden werden. In diesen beiden
Fällen
sind die Leiter sehr empfindlich und sollten gegen mechanische Defekte geschützt werden.
Ferner ist es bekannt, dass die externen elektrischen Kontakte in
der Form von Nadeln oder Kugeln vorgesehen werden, um es zu ermöglichen,
dass die elektrischen Kontakte für
das Mikrochipgehäuse
außerhalb
des Gehäuses
hergestellt werden können.
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In
bestimmten Konfektionierungssystemen sind die elektrischen Felder
auf der Mikrochipoberfläche
in einer bestimmten Anordnung ausgelegt und dadurch für ein bestimmtes
Konfektionierungsverfahren angepasst. Eine Klasse solcher Konfektionierungsverfahren,
welche solche Techniken abdeckt, wird als CSP (Chip Size Packaging)
bezeichnet. Gemäß der Definition
des CSP, wie von dem Institute for Interconnection and Packaging
Elekctronic Circuits (IPC) bestimmt, ist der resultierende Oberflächenbereich
nicht größer als
das 1,5-fache der Mikrochipoberfläche. Ferner kann das resultierende
Gehäuse leicht über die
herausragenden externen Kontakte auf der Gehäuseoberfläche angeschlossen werden.
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In
einer Unterklasse des CSP wird ein Zwischenstück mit einer Vielzahl externer
Kontakte für die
Konfektionierung verwendet. Die externen Kontakte sind an einer
Außenseite
des Zwischenstücks angeordnet,
welches eine Öffnung
aufweist, die sich von der Außenseite
durch das Zwischenstück
erstreckt. Insbesondere weist die Öffnung die Form eines Fensters
oder Rahmens auf (wCSP Window Chip Scale Packaging), doch sie kann
ebenso an einer oder an mehreren der lateralen Seiten offen sein. Das
Zwischenstück
kann anliegend oder in der Nähe der
Mikrochipvorrichtung angeordnet sein, so dass die Kontakte auf der
Mikrochipoberfläche
von der Außenseite
durch die Öffnung
zugänglich
sind. Danach werden die Kontakte auf der Mikrochipoberfläche mit den
externen Kontakten auf der Außenseite
des Zwischenstücks
unter Verwendung elektrischer Leiter elektrisch verbunden. Wenigstens
einige der Leiter erstrecken sich innerhalb der Öffnung und werden danach mit einem
elektrisch isolierenden Material verkapselt. Diese neue Unterklasse
des CSP weist folgende Vorteile auf:
- – Die Leiterlänge für die Verbindung
der elektrischen Kontakte auf der Mikrochipoberfläche mit den
externen Kontakten kann sehr kurz gehalten werden, insbesondere
wenn die Kante der Öffnung
nahe an den Kontakten auf der Oberfläche der Mirkochip-Vorrichtung
angeordnet ist.
- – Die
externen Kontakte auf der Außenseite
des Zwischenstücks
werden von der selben Seite wie die Kontakte auf der Mikrochipoberfläche während des
Verbindungsverfahrens miteinander verbunden. Daher kann die Anordnung
sehr kompakt gehalten werden.
- – Die
Leiter werden durch das verkapselnde Material geschützt.
- – Die
externen Kontakte des Gehäuses
können mit
den Kontakten einer Leiterplatte direkt verbunden werden. Des weiteren
ist die Mikrochip-Vorrichtung auf oder neben der Gegenseite des
Gehäuses
angeordnet, um eine maximale Hitzeableitung an die Umgebung zu ermöglichen.
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Dennoch
muss die Positionierung des Zwischenstücks in Bezug zu der Mikrochip-Vorrichtung sehr
genau ausgeführt
werden. Anderenfalls können sehr
kleine Abweichungen von der gewünschten
Position zum Ausfall und/oder Beschädigung des Leiters führen. Wenn
das Spritzpressen für
das Verkapseln der Leiter mit elektrisch isolierendem Material verwendet
wird, kann ferner die Verarbeitung des Zwischen stücks und
der Mikrochip-Vorrichtung, um das Spritzpressen vorzubereiten, zum
Ausfall oder zur Beschädigung
des Kontakts führen.
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Zum
obigen Vortrag wird insbesondere auf den nachfolgenden Stand der
Technik verwiesen.
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Aus
der
US 6,376,916 B1 ist
die Montage eines Chips auf einen Interposer mit Bondkanal bekannt.
Hierbei wird der Chip mittels Bonddrähten kontaktiert, wobei die Öffnung des
Bondkanals in eine Vielzahl von Öffnungen
unterteilt wird, welche dann einzelne oder auch mehrere Bonddrähte aufnehmen können. So
genannte Brücken
liegen hier zwischen der Vielzahl von Öffnungen.
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Aus
der
US 5,126,824 A ist
das TAB-Ronden eines Chips auf einen Interposer bekannt, wobei so genannte „tie bars" die äußeren Öffnungen
unterteilen und der Chip in eine innere Öffnung montiert wird. Hierbei
entspricht eine zentrale Öffnung
dem Bondkanal und die „tie
bars" entsprechen
der Brücke.
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Die
US 5,554,885 A beschreibt
das Montieren eines Chips an einen Interposer, der eine Vielzahl von Öffnungen
zeigt, wobei eine zentrale Öffnung
zur Aufnahme des Chips dient und Schlitze dem Verteilen der Moldmasse
auf beiden Seiten des Interposers dienen, wobei die Öffnung in
eine Vielzahl von Öffnungen
aufgeteilt sein kann, um die Moldmasse zu verankern und den auftretenden
Druck beim Spritzpressen zu verteilen.
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Aus
der
US 6,372,552 B1 ist
ein so genannter gestufter Bondkanal bekannt mit zwei ineinander liegenden Öffnungen,
die jedoch keine Brücke
ausbilden.
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Eine
Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun darin ein Verfahren
für das
Konfektionieren einer Mikrochip-Vorrichtung bereitzustellen, welche die
Handhabung der Mikrochip-Vorrichtung und/oder des Zwischenstücks und/oder
konfektionierten Mikrochip-Vorrichtung zu erleichtern und kleine
Ausschussraten in der Massenproduktion zu ermöglichen.
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Es
ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung ein entsprechendes
Zwischenstück
und eine entsprechend konfektionierte Mikrochip-Vorrichtung bereitzustellen.
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Dementsprechend
wird folgendes Verfahren für
das Konfektionieren einer Mikrochip-Vorrichtung vorgeschlagen. Das
Verfahren umfasst:
die Bereitstellung einer Mikrochip-Vorrichtung,
die eine Vielzahl von ersten elektrischen Kontakten aufweist;
Bereitstellung
eines Zwischenstücks
mit einer Vielzahl von zweiten elektrischen Kontakten auf einer Außenseite
des Zwischenstücks
und mit einer Öffnung,
die sich von der Außenseite
in das Zwischenstück
erstreckt, wobei die Öffnung
in mindestens zwei Öffnungen
durch eine Brücke
unterteilt ist, die gegenüberliegende Öffnungskanten
verbindet und wobei die wenigstens zwei Öffnungen und die Brücke innerhalb
der Öffnung
liegen;
Anordnung des Zwischenstücks in der Nähe der Mikrochipvorrichtung,
so dass die ersten elektrischen Kontakte von der Außenseite
durch wenigstens eine erste der Öffnungen
zugänglich
ist; und
Herstellung der elektrischen Verbindungen zwischen den
entsprechenden ersten elektrischen Kontakten und den zweiten elektrischen
Kontakten.
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Die
Lösung
erleichtert die Handhabung des Zwischenstücks und der Mikrochip-Vorrichtung, weil die
Brücke
das Zwischenstück
in dem Bereich der Öffnung
verstärkt.
Wenigstens in dem Bereich in der Nähe der Brücke sind die Dimensionen der
wenigstens zwei Öffnungen
stabil und hängen
nicht von der Handhabung des Zwischenstücks ab. Insbesondere wenn beide Öffnungen
verwendet werden, um die ersten elektrischen Kontakte mit den zweiten
elektrischen Kontakten zu verbinden, ist die Stabilität beträchtlich
höher im
Vergleich zu einer nicht aufgeteilten Öffnung mit denselben oder ähnlichen
Querschnittbereichen oder Dimensionen. Desgleichen werden die Dimensionen
der zweiten elektrischen Kontakte auf der Außenseite des Zwischenstücks stabil
gehalten. Dadurch kann die Ausfallrate für das Kontaktieren einer konfektionierten
Mikrochip-Vorrichtung an externe Vorrichtungen, wie beispielsweise
Platinen, verringert werden.
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Vorzugsweise
wird die Brücke
so nahe wie möglich
an die ersten Kontakte platziert. Dafür werden in einem bevorzugten
Ausführungsbeispiel,
in dem die erste Öffnung
einen Verbindungsbereich definiert, der für die Platzierung der elektrischen
Leiter verwendet wird, die Brücke
und der nächste
der elektrischen Leiter in dem Verbindungsbereich so platziert,
dass deren Entfernung kleiner ist als das dreifache, vorzugsweise
das zweifache der mittleren Distanz zwischen den Leitern in dem
Verbindungsbereich.
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Vorzugsweise
wird nach dem Kontaktieren der ersten elektrischen Kontakte wenigstens
die erste Öffnung
mit einem elektrisch isolierenden Material durch Spritzpressen ausgefüllt.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel wird
wenigstens einer der elektrischen Leiter so verbunden, dass er sich
von der Mikrochip-Vorrichtung durch die erste Öffnung erstreckt und er sich
weiterhin außerhalb
der Öffnung
auf der Außenseite
des Zwischenstücks
erstreckt. In diesem Ausführungsbeispiel
ist der Leiter wenigstens außerhalb
der Öffnung
mit Isoliermaterial durch Spritzpressen verkapselt. Während des
Spritzpressens kann das Zwischenstück wenigstens teilweise von
der Schmelze bedeckt werden, um einen Hohlraum für das Isoliermaterial zu bilden,
welches in den Hohlraum eingespritzt werden soll. Der Hohlraum umfasst
vorzugsweise die Öffnung
und zusätzlich
einen Platz auf der Außenseite
der Öffnung,
um genügend
Platz bereitzustellen, um den mindestens einen Leiter vollkommen
zu verkapseln.
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Ein
separater Hohlraum kann bereitgestellt werden, welcher eine Aussparung
sein kann, die sich nicht durch das Zwischenstück erstreckt oder sich durch
das Zwischenstück
erstrecken kann, wobei das Isoliermaterial aus einer Richtung eingespeist wird,
so dass es den Bereich der separaten Öffnung passiert, bevor es die Öffnung erreicht.
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Der
separate Hohlraum stabilisiert das Spritzpressverfahren bezüglich verschiedener
Aspekte.
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Die
separate Öffnung,
welche eine Aussparung sein kann, die sich nicht durch das Zwischenstück oder
sich durch das Zwischenstück
erstreckt, stabilisiert das Spritzpressverfahren bezüglich verschiedener
Aspekte. Erstens agiert die separate Öffnung als ein Reservoir für das elektrisch
isolierende Material. Demzufolge existiert genügend Material, um die Öffnung auszufüllen, wenn
eine erste Menge des Materials in die Öffnung eintritt. Insbesondere wenn
das Isoliermaterial ein kohäsives
Material ist, kann das Material, welches schon in die Öffnung eingetreten
ist, das Material anziehen, welches in der separaten Öffnung positioniert
ist. Dadurch ergibt sich eine ausreichende Strömung in der Öffnung, auch
wenn der Fluss aus der Materialquelle zeitweilig nicht ausreichend
ist.
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Zweitens
agiert die separate Öffnung
wie ein Reflexionsschild, wenn das Isoliermaterial mit einer Geschwindigkeit
eingespritzt wird, die zu hoch ist oder aus einer Richtung eingespritzt
wird, die einen Rückfluss
bewirken würde
und dadurch das nachfolgende Material vom Eindringen oder Ausfüllen der Öffnung verhindern
würde.
Eine Erklärung
für diesen Effekt
ist erstens, dass das Isoliermaterial die separate Öffnung passiert
und wenigstens ein Teil des Isoliermaterials zeitweise in der separaten Öffnung gespeichert
wird.
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Nachher,
wenn zusätzliches
Material angekommen ist, entweicht wenigstens ein Teil des gespeicherten
Materials aus der separaten Öffnung
und verbindet sich mit dem nachfolgenden Material. Dies führt zu einem
Durchfluss mit einer zufriedenstellenden Flussdichte, jedoch mit
einer moderaten Geschwindigkeit. Abgesehen davon ermöglicht der
temporäre
Speichereffekt das Auffüllen
anderer Höhlräume oder
Zwischenräume
mit Isoliermaterial, wobei diese zusätzlichen Hohlräume oder
Zwischenräume auf
den Seitenpfaden des Materialflusses angeordnet sein können.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel umfassen
solche zusätzlichen
Hohlräume
oder Zwischenräume,
die ausgefüllt
werden sollen, den äußeren Bereich
des Zwischenstückes
und/oder der Mikrochip-Vorrichtung, insbesondere seitliche Bereiche entlang
der Außenkanten
des Zwischenstücks und/oder
der Mikrochip-Vorrichtung.
Dies ermöglicht das
Verkapseln wenigstens eines Teils des Zwischenstücks und/oder der Mikrochip-Vorrichtung.
In diesem Fall ist die separate Öffnung
vorzugsweise so dimensioniert und angeordnet, dass während des Spritzpressens
das Isoliermaterial entlang der Außenseite des Zwischenstücks und/oder
Mikrochip-Vorrichtung
fließt,
bevor es die Öffnung
erreicht.
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Der
Querschnitt der separaten Öffnung
kann jede Form aufweisen, beispielsweise die Form eines Kreises,
Schlitzes, Quadrats oder Rechtecks.
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Ferner
kann die separate Öffnung
unterteilt werden und/oder eine Vielzahl von separaten Öffnungen
können
vorgesehen werden.
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Vorzugsweise
ist die separate Öffnung
oder die separaten Öffnungen
so geformt und positioniert, dass die Öffnung, und vorzugsweise ebenfalls
ein anliegender Teil der selben Öffnung,
die ausgefüllt
werden soll, komplett mit dem Isoliermaterial ausgefüllt werden.
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Zwei
wichtige Vorteile des vorgeschlagenen Verfahrens, dass eine separate Öffnung vorgesehen wird,
bestehen darin, dass die Durchführung
des Spritzpressens und dadurch die Handhabung des Zwischenstücks und
der Mikrochipvorrichtung erleichtert werden, weil die separate Öffnung den
Fluss aus dem Isoliermaterial stabilisiert und dass, als Ergebnis
des zufriedenstellenden Spritzpressens, das resultierende Gehäuse gegen
Beschädigung
geschützt
ist und leicht gehandhabt werden kann.
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In
einem bevorzugten Ausführungsbeispiel existieren
eine Vielzahl von separaten Öffnungen oder
separaten Öffnungsbereichen,
welche mit dem elektrisch isolierenden Material ausgefüllt werden sollen,
wobei die Öffnungen
oder die Bereiche in Reihe ausgerichtet sind, um einen Korridor
zu bilden, der von dem elektrisch isolierenden Material während des
Spritzpressens durchströmt
wird und wobei eine weitere separate Öffnung zwischen zwei der Öffnungen
oder Bereichen entlang des Korridors angeordnet ist. Die weitere
separate Öffnung
stabilisiert den Fluss aus Isoliermaterial in der zweiten Öffnung, ähnlich wie
oben beschrieben. In einem weiteren Ausführungsbeispiel bildet die Öffnung wenigstens
einen Korridor, der sich entlang der Außenseite des Zwischenstücks erstreckt
(d. h. der Seite, aus der sich die Öffnung durch das Zwischenstück erstreckt).
Der Korridor ermöglicht
es dem Isoliermaterial durch das Innere der Öffnung zugeführt zu werden.
In diesem Ausführungsbeispiel
ist die separate Öffnung
neben dem Anfang des Korridors angeordnet. Diese Position ermöglicht einen
insbesondere stabilen Fluss durch die Öffnung.
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In
einem weiteren Ausführungsbeispiel
gibt es eine Vielzahl von separaten Öffnungen, wobei jede neben
dem Anfang oder dem Ende des Korridors oder des einen aus der Vielzahl
der Korridore positioniert ist.
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Eine
separate Öffnung
neben dem Ende des Korridors trägt
ebenfalls zu einem vollständigen
Auffüllen
der Öffnung
oder des Hohlraums bei. Eine Erklärung dafür ist die, dass das Material,
welches durch die separate Öffnung
eindringt als ein Reservoir agiert und das nachfolgende Material
ableitet. Dadurch wird die Geschwindigkeit des nachfolgenden Materials
am Ende des Korridors herabgesetzt und die Ablagerung des Materials
in diesem Bereich gesteigert wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird das Bereitstellen eines Zwischenstücks für die Konfektionierung
einer Mikrochip-Vorrichtung vorgeschlagen, umfassend:
eine
Vielzahl von elektrischen Kontakten auf einer Außenseite des Zwischenstücks, für die elektrische Verbindung
der konfektionierten Mikrochip-Vorrichtung und um mit der Mikrochip-Vorrichtung
elektrisch verbunden zu werden;
eine Öffnung, die sich von der Außenseite
des Zwischenstücks
erstreckt, wobei die Öffnung
in wenigstens zwei Öffnungen
durch eine Brücke
aufgeteilt wird, welche gegenüberliegende Öffnungskanten verbindet,
und wobei die wenigstens zwei Öffnungen und
die Brücke
innerhalb der Öffnungen
liegen, und wobei wenigstens eine erste der Öffnungen sich von der Außenseite
durch das Zwischenstück
erstreckt, um die Verbindung mit der Mikrochip-Vorrichtung zu ermöglichen.
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Insbesondere
ist wenigstens die erste Öffnung
eine rahmen- oder fensterähnlich Öffnung.
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Es
wird weiterhin bevorzugt, dass eine Vielzahl von Öffnungen
existieren, wobei die Öffnungen in
Reihe angeordnet sind, um einen Korridor zu bilden, der die Passage
eines elektrisch isolierenden Materials während des Spritzpressverfahrens
ermöglicht.
Ein Hohlraum, der zwischen zwei der Öffnungen entlang des Korridors
angeordnet ist, kann bereitgestellt werden, wobei sich der Hohlraum
von der Außenseite
in das Zwischenstück
erstreckt.
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Gemäß der Erfindung
wird weiter vorgeschlagen, eine konfektionierte Mikrochip-Vorrichtung bereitzustellen,
umfassend:
eine Mikrochip-Vorrichtung, die eine Vielzahl von
ersten elektrischen Kontakten aufweist;
ein Zwischenstück mit einer
Vielzahl von zweiten elektrischen Kontakten, mit einer Öffnung,
die sich von einer Außenseite
durch das Zwischenstück
erstreckt, wobei die Öffnung
in wenigstens zwei Öffnungen
durch eine Brücke
unterteilt ist, welche gegenüberliegende Öffnungskanten
verbindet, und wobei die wenigstens zwei Öffnungen und die Brücke innerhalb
der Öffnung
liegen; und
elektrische Leiter, welche die ersten elektrischen Kontakte
mit den entsprechenden der zweiten elektrischen Kontakte elektrisch
verbinden;
wobei das Zwischenstück an der Mikrochip-Vorrichtung
befestigt ist;
wenigstens einer der Leiter sich innerhalb der Öffnung erstreckt;
und
die Öffnung
und die separate Öffnung
wenigstens teilweise mit einem elektrisch isolierenden Material ausgefüllt sind
und dadurch wenigstens ein Leiter an dem Zwischenstück befestigt
ist.
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Die
Vorrichtung kann insbesondere eine Vielzahl von konfektionierten
Mikrochips umfassen, wobei die Grundrisse der Mikrochips jeden Gehäusebereich
definieren, in welchem das Zwischenstück die Oberfläche des
entsprechenden Mikrochip abdeckt, mit Ausnahme der Gehäuseteilbereiche
der Öffnung; und
wobei
sich die Brücke
im Wesentlichen parallel zur Mikrochipoberfläche von der Außenseite
eines der Gehäusebereiche
in diesem Gehäusebereich
erstreckt.
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Die
vorliegende Erfindung wird nachfolgend mit Hilfe eines nicht beschränkenden
Beispiels erläutert,
mit Bezug auf die begleitenden schematischen Zeichnungen, in welchen:
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1 bis 3 einen
Querschnitt durch unterschiedlich konfektionierte Mikrochip-Vorrichtungen zeigen;
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4 einen
Teil eines Zwischenstücks
perspektivisch zeigt, welches auf einer Vielzahl von Mikrochip-Vorrichtungen
positioniert ist;
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5 eine
Ansicht auf die Kontaktoberfläche eines
Zwischenstücks
zeigt, welches neben zwei Mikrochip-Vorrichtungen angeordnet ist;
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6 einen
Querschnitt entlang der Linie VI-VI durch die Anordnung aus 5 zeigt.
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7 zeigt
schematisch eine Anordnung für das
verkapselnde Material, welches Mikrochip-Gehäuse durch Spritzpressen bildet;
und
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8 ist
eine Querschnittsansicht eines Teils der Anordnung aus 7.
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In
den 1 bis 8 werden die selben Referenzzeichen
für Teile
und Merkmale verwendet, die die gleichen oder ähnliche Funktionen aufweisen.
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1 zeigt
einen Querschnitt durch eine Anordnung mit einer Mikrochip-Vorrichtung 1,
mit einem Zwischenstück 7 und
mit einem verkapselnden Harz 25. Das Zwischenstück 7 ist
an der Mikrochip-Vorrichtung 1 mit einer Kleberschicht 27 befestigt.
Die Breite der Mikrochip-Vorrichtung 1 ist größer als
die Breite des Zwischenstücks 7,
so dass die Kanten der Mikrochip-Vorrichtung 1 nach außen auf
beiden Seiten der Mikrochip-Vorrichtung/Zwischenstückanordnung
herausragen. Auf die Oberfläche
der Mikrochip-Vorrichtung 1, welche sich gegenüber dem
Zwischenstück 7 befindet,
sind Chipfelder 3 vorgesehen, wobei das Zwischenstück 7 nicht
die ganze Oberfläche
bedeckt.
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Diese
Chipfelder 3 agieren als elektrische Kontakte, um den Kontakt
und die elektrische Verbindung der Mikrochip-Vorrichtung 1 mit
dem Zwischenstück 7 zu
ermöglichen.
Es gibt wenigstens einen elektrischen Kontakt (nicht gezeigt) auf
der Oberfläche
des Zwischenstücks
(auf der Außenseite 10 des Zwischenstücks 7)
für jede
Chipfläche 3.
Diese Kontakte sind auf der Oberfläche des Zwischenstücks gebildet,
welche in 1 nach unten zeigen. Dies bedeutet,
dass die Chipflächen 3 und
die Kontakte auf der Oberfläche
des Zwischenstücks
in die gleiche Richtung zeigen. Jedes Chipfeld 3 ist elektrisch
mit einem dieser Kontakte über
einen Drahtleiter 5 verbunden. Ferner ist jeder von diesen
Kontakten mit einer Kontaktkugel 9 auf der selben Zwischenstückoberfläche durch
eine elektrische Verbindung (nicht gezeigt) elektrisch verbunden.
Diese elektrische Verbindungen sind Teile des Zwischenstücks 7.
Die Kontaktkugeln 9 agieren als elektrische Kontakte, um
die elektrische Verbindung der konfektionierten Mikrochipvorrichtung 1 zu
ermöglichen.
Die Leiterdrähte 5 sind
in dem Harz 25 verkapselt, welches durch ein geeignetes
Verfahren bereitgestellt wird, insbesondere durch Vergießen, Verteilen,
Drucken und/oder Spritzpressen. Das Harz 25 verkapselt
nicht nur die Leiterdrähte 5,
sondern ebenfalls die Kanten der Mikrochip-Vorrichtung 1 und
des Zwischenstücks 7,
um das Gehäuse
mechanisch zu stabilisieren und um die Chipfelder 3 wie
auch die Kontakte (nicht gezeigt) auf der Zwischenstückoberfläche in der
Nähe der
Seitenkanten abzudecken und elektrisch zu isolieren.
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Das
Gehäusedesign
gemäß 1 stellt
ein CSP (Chip Scale Packaging) dar, welches als fan-in-Design bezeichnet
wird. Das Design gemäß der Anordnung,
die in 2 gezeigt wird, stellt eine andere Klasse von
CSP dar, als fan-out-Design bezeichnet. Das fan-in-Design unterscheidet
sich von dem fan-out-Design bezüglich
der Anordnung der Kontakte auf der Oberfläche der Mikrochip-Vorrichtung 1 und
des Zwischenstücks 7,
welche durch Leiterdrähte 5 oder
durch andere geeignete Mittel elektrisch verbunden werden sollen.
In dem fan-in-Design werden beide Gruppen durch Kontakte auf den Oberflächenbereichen
in der Nähe
der Seitenkanten der Mikrochip-Vorrichtung 1 oder des Zwischenstücks 7 verteilt.
In dem fan-out-Design
sind die Kontakte auf einem Oberflächenbereich des Zwischenstücks 7 oder
der Mikrochip-Vorrichtung 1 platziert, die in dem zentralen
Bereich des Querschnitts positioniert sind. Kombinationen des fan-in-Design
und des fan-out-Design sind möglich.
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3 zeigt
eine Variante des fan-out-Design, in welchem beide Seitenkanten
und die Rückseite
der Fläche
(in 3 nach oben zeigend) der Mikrochip-Vorrichtung 1 mit
dem Harz 25 bedeckt sind. Daher ist die Mikrochip-Vorrichtung 1 mit
dem Harz 25 verkapselt. Dieses Design ergibt besonders
stabile Gehäuse.
Im Gegensatz zu diesem bedeckt das Harz 25 gemäß dem Design
aus 2 nicht die Rückseite
der Oberfläche
der Mikrochip-Vorrichtung 1. Ferner ist die Seitenkante
am Rand des Harzes 25 an der Seitenkante des Zwischenstücks 7 im
Ausführungsbeispiel
aus der 2 ausgerichtet.
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Die
Erfindung ist nicht auf die Designs, die mit Bezug auf 1 und 3 beschrieben
sind, beschränkt.
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4 zeigt
eine perspektivische Ansicht auf ein Zwischenteil 7, welches
anliegend an eine Vielzahl von Mikrochip-Vorrichtungen 1 angeordnet
ist, um das Konfektionieren dieser Mikrochip-Vorrichtungen 1 zur
selben Zeit parallel in einem Verfahren zu ermöglichen. Die Anordnung gemäß 4 umfasst mindestens
neun Mikrochip-Vorrichtungen 1, die wie mit dem gepunkteten
Gehäuseumriss 8 dargestellt sind,
konfektioniert werden sollen. Der Teil der rechten Seite der Anordnung
wurde weg geschnitten, um das Profil der Anordnung zu zeigen.
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Das
Zwischenstück 7 der
Anordnung aus 4 ist ein Einzelteil. Dies erleichtert
die Handhabung des Zwischenstücks
und beschleunigt die Produktion einer Vielzahl von Gehäusen. Es
kann jedoch ein Zwischenstück
verwendet werden, das aus einer Vielzahl von Teilen besteht. Das
Zwischenstück 7 umfasst
eine Öffnung 11,
mit mehreren Öffnungsbereichen,
wobei jeder Öffnungsbereich
dem Gehäusebereich
eines der Mikrochip-Vorrichtungen 1 entspricht. Es gibt
eine verlängerte
erste Öffnung 15 in jedem
Gehäusebereich
mit einem im Querschnitt verlängerten
Rechteck mit abgerundeten Ecken. Die ersten Öffnungen 15 erstrecken
sich von der Außenseite
(die Oberseite in 4) durch das Zwischenstück 7 bis
zur Oberfläche
der entsprechenden Mikrochip-Vorrichtung 1. Als ein Beispiel
für alle
Mikrochip-Vorrichtungen 1 und
für andere
Bereiche auf der Oberfläche
dieser speziellen Mikrochip-Vorrichtung 1 werden acht Chipfelder 3 auf
der linken Seite des Gehäusebereichs
des zentralen Gehäuses
in 4 gezeigt. Das Zwischenstück 7 ist auf der Oberfläche der Mikrochip-Vorrichtung
platziert, um den Zugang zu den Chipfeldern 3 von der Außenseite 3 (Oberseite) durch
die erste Öffnung 15 zu
ermöglichen.
Nach der Anordnung des Zwischenstücks 7, anliegend an
die Mikrochip-Vorrichtungen 1,
werden Leiterdrähte 5 oder
andere geeignete elektrische Leitmittel vorgesehen und angeschlossen
an die Chipfelder 3 und die entsprechenden elektrischen
Zwischenstückfelder 6, um
jedes der Chipfelder 3 mit einem der Zwischenstückfelder 6 elektrisch
zu verbinden. Die Zwischenstückfelder 6 sind
auf ei nem Oberflächenbereich
des Zwischenstücks 7 platziert,
welches der Oberseite gegenüberliegt.
Jedes der Zwischenstückfelder 6 ist mit
jeder der Kontaktkugeln 9 auf der Zwischenstückoberfläche elektrisch
verbunden (Verbindungen werden nicht gezeigt).
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In
dem Ausführungsbeispiel
das in 4 gezeigt wird, sind die Öffnung 11 oder die Öffnungsbereiche
abgestuft, so dass die Oberflächenbereiche,
in denen die Zwischenstückfelder 6 platziert
sind und die Oberflächenbereiche,
in denen die Kontaktkugeln 9 platziert sind, sich auf unterschiedlichen
Ebenen befinden. Insbesondere ist die Ebene der Zwischenstückfelder 6 niedriger,
so dass die Öffnung 11 bis
zur Ebene des Oberflächenbereichs
der Kontaktkugel 9 aufgefüllt werden kann. Die Erfindung
ist jedoch nicht auf dieses spezielle Ausführungsbeispiel beschränkt. Viel
mehr sind andere abgestufte Profile des Zwischenstücks möglich, so
dass mehrere unterschiedliche Oberflächenebenen existieren. Es ist
ebenfalls möglich,
ein Zwischenstück
vorzusehen, in dem sich die Zwischenstückfelder oder Kontakte auf
der selben Oberflächenebene
wie die Kontaktkugeln oder andere Typen von externen Kontakten (wie
z. B. in den Designs gemäß 1 bis 3 gezeigt)
befinden.
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Die
unterschiedlichen ersten Öffnungen 15 des Öffnungsbereichs
sind durch eine Brücke 18 zwischen
je zwei die ersten Öffnungen 15 getrennt.
Jede Brücke 18 umfasst
zwei Traversen 19, welche sich von einer Seite der Öffnung 11 bis
zur gegenüberliegenden
Seite erstrecken, um zwei gegenüberliegende Öffnungskanten 13 zu
verbinden, die sich entlang der ersten Öffnung 15 erstrecken.
Zwischen den zwei Traversen 19 einer jeden Brücke 18 gibt
es eine zweite Öffnung 16,
welche sich von der Außenseite
des Zwischenstücks 7 durch
das Zwischenstück 7 bis
zur Oberflächenebene
der Mikrochip-Vorrichtung 1 erstreckt. In einem alternativen
Ausführungsbeispiel
erstreckt sich wenigstens eine dieser zweiten Öffnungen nicht durch das Zwischenstück, sondern
nur von der Außenseite
bis zum Zwischenstück.
In beiden Ausführungsbeispielen
agiert die zweite Öffnung 16 als
Stabilisierungsmittel, um den Fluss der Flüssigkeit oder des geschmolzenen
Isoliermaterials zu stabilisieren, welches übertragen wird, um zumindest
einen Teil der Öffnung 11 oder
die Öffnungsbereiche auszufüllen. Ferner
agieren die Traversen 19 als Querstreben für die Öffnung 11.
Daher sind die Dimensionen der ersten Öffnung 15 und die
Distanz D zwischen den Kontaktkugeln 9 auf gegenüberliegenden
Seiten 11 stabilisiert und die Handhabung des Zwischenstücks 7 wird
erleichtert.
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Die Öffnung 11 bildet
einen Korridor für
die Zufuhr von Verkapselungsmaterial oder Füllmaterial zu den Öffnungsbereichen.
Der Korridor ist verlängert
und besteht aus einer Reihe von aufeinander folgenden Öffnungsbereichen
gemäß dem Ausführungsbeispiel
aus 4.
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Ein
anderes Ausführungsbeispiel
einer Zwischenstück/Mikrochip-Vorrichtungsanordnung
wird in den 5 und 6 gezeigt.
Die 5 zeigt eine Draufsicht auf die Kontaktoberfläche der
Anordnung, in der die Kontaktkugeln 9 platziert sind. Das
Zwischenstück 7 besteht
aus einem Einzelteil und ist für die
Konfektionierung von zwei Mikrochip-Vorrichtungen 1 vorgesehen.
Die Anordnung ist ähnlich
dem fan-in-Design,
doch die resultierenden zwei Gehäuse der
Mikrochip-Vorrichtungen 1 werden nach der Konfektionierung
geteilt durch Trennung entlang dem Gehäuseumriss 8.
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Die Öffnung 11 ist
verlängert
und erstreckt sich entlang der Kanten in dem Zentralbereich des Zwischenstücks 7,
in dem die Zwischenstückfelder 6 platziert
sind. Die Öffnung 11 ist
durch die Traverse 19 unterteilt, welche auf halben Weg
zwischen dem offenen Ende der Öffnung 11 platziert
ist (oben und unten in 5 und vorne und hinten in 6).
Die Traverse 19 erstreckt sich nicht von der Oberflächenebene
der Mikrochip-Vorrichtung 1 zur Oberflächenebene auf der Außenseite
des Zwischenstücks 7, wo
die Kontaktkugeln 9 platziert sind (wie am besten in 6 zu
sehen ist). Vielmehr erstreckt sich die Traverse 19 von
der Oberflächenebene
der Mikrochip-Vorrichtung 1 bis zur Ebene, die sich auf
ca. 2/3 der Ebenendistanz bis zur Oberflächenebene auf der Außenseite
des Zwischenstücks 7.
Dies ermöglicht dem
Isoliermaterial oder anderen Füllungen
oder dem Verkapslungsmaterial die Traverse 19 zu passieren,
wenn das Material von einem der offenen Enden der Öffnung 11 zugeführt wird.
Ferner agiert der Bereich der Öffnung 11 an
dem offenen Ende, durch welches das Material zugeführt wird,
wie eine der zweiten Öffnungen 16 des
Ausführungsbeispiels
aus 4, d. h. er stabilisiert den Materialfluss durch
den Öffnungsbereich
auf der anderen Seite der Traverse 19.
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7 zeigt
schematisch ein Verfahren für das
Spritzpressen um die Konfektionierung von vier Mikrochip-Vorrichtungen
durchzuführen.
Je zwei der Mikrochip-Vorrichtungen 1 sind
in Reihe auf einem Versorgungspfad für das Material, das während des Spritzpressens
zugeführt
wird, ausgerichtet, zwei auf der rechten Seite und zwei auf der
linken Seite in 7. Die Fließrichtung des zugeführten Materials wird
durch mehrere Pfeile in 7 dargestellt. Von einer Materialquelle 22 wird
das Material über
zwei Versorgungspfade 23 zugeführt, wobei jeder davon zu einem
der zwei Bereiche führt,
in dem je zwei der Mikrochip-Vorrichtungen 1 in Reihe angeordnet
sind.
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Eine
Querschnittsansicht eines Teils eines solchen Bereichs wird in 8 gezeigt,
mit einigen Details in dem Bereich, in dem der Versorgungspfad 23 endet.
Die Anordnung umfasst mehrere Hohlräume, die komplett mit Verkapslungsmaterial
ausgefüllt werden
sollen: Die Öffnung 11,
die ähnlich
dem Ausführungsbeispiel
aus 4 unterteilt ist, aber kein abgestuftes Profil
ausweist; periphere Öffnungen 21, auf
beiden Seiten eines jeden Gehäuses,
so dass die Verkapselung der seitlichen Kanten des Gehäuses ähnlich zum
Ausführungsbeispiel
aus 1 und 2 ermöglicht wird; und vordere und
hintere Hohlräume 24, 26,
die vor und hinter dem Gehäuse
in Versorgungsrichtung des zu versorgenden Materials platziert sind.
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Die
vorderen und hinteren Seitenhohlräume 24, 26 ermöglichen
die Verkapselung der Vorder- und Rückseiten der Gehäuse. Für das Spritzpressverfahren
werden eine Form oder Formen (nicht gezeigt) bereitgestellt, welche
wenigstens den Oberflächenbereich
des Zwischenstücks 7 abdecken,
wo die Kontaktkugeln 9 platziert sind, als externe Kontakte der
Gehäuse.
Jedes Zwischenstück 7 ist
verlängert und
erstreckt sich von dem Endbereich des Versorgungspfads 23 durch
den ersten und zweiten Gehäusebereich
der zwei ausgerichteten Mikorchip-Vorrichtungen. Es umfasst je eine
erste Öffnung 15 pro
Mikrochipgehäuse.
Die ersten Öffnungen
erstrecken sich von der Außenseite
des Zwischenstücks 7 durch das
Zwischenstück 7 bis zur
Oberfläche
der entsprechenden Mikrochip-Vorrichtungen 1. Ferner umfasst das
Zwischenstück 7 insgesamt
drei separate Öffnungen 17,
die in der Versorgungsrichtung vor dem ersten Mikrochip-Vorrichtungsgehäuse platziert
sind, zwischen zwei Mikrochip-Vorrichtungsgehäusen und hinter dem zweiten
Mikrochip-Vorrichtungsgehäuse. Alle
separaten Öffnungen 17 erstrecken
sich von der Außenseite
des Zwischenstücks 7 durch
das Zwischenstück 7.
Die separaten Öffnungen 17 stabilisieren
den Materialfluss, welcher von der Materialquelle 22 durch
den Versorgungspfad 23 zugeführt wird. Ferner werden die
Handhabung und die Dimensionen des Zwischenstücks 7 durch vier Traversen 19 stabilisiert,
wobei jede zwischen den ersten Öffnungen 15 und
einer der separaten Öffnungen 17 platziert
ist.
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Wenn
das Material von der Materialquelle 22 durch den Versorgungspfad 23 zugeführt wird,
erreicht das Material die separate Öffnung 17, welche neben
dem Ende des Versorgungspfads 23 platziert ist, bevor es
die erste vordere Öffnung 24 erreicht und
bevor es die erste Öffnung 15 erreicht.
Daher füllt das
Füllmaterial
diese separate Öffnung 17 teilweise und
ermöglicht
dem anderen Füllmaterial
die seitlichen Öffnungen 21 zu
erreichen, bevor die erste Öffnung 15 komplett
gefüllt
ist. Daher können
die seitlichen Öffnungen 21 mit
genügend
Material versorgt werden, um die Mikrochip-Vorrichtung 1 und
das Zwischenstück 7 auf
deren lateralen Seiten während
des Spritzpressverfahrens zu verkapseln. Ein ähnlicher Effekt wird durch
die separate Öffnung 17 zwischen zwei
ausgerichteten Mikrochip-Vorrichtungen 1 erreicht.
Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass die Länge dieser
besonderen separaten Öffnung 17 größer ist
als die Länge
der separaten Öffnung 17 vor der
ersten Mikrochip-Vorrichtung 1 und hinter der zweiten Mikrochip-Vorrichtung 1.
Durch Anpassung der Länge
der separaten Öffnungen 17 und
optional ebenfalls durch Anpassung der Länge der ersten Öffnungen 15 kann
das Auffüllen
sämtlicher
Hohlräume 15, 21, 24, 26,
die aufgefüllt
werden sollen, gesteuert werden, um zufriedenstellende Füllergebnisse
zu erreichen.