DE10257674A1 - Zeigevorrichtung mit kraftempfindlichem Widerstand - Google Patents
Zeigevorrichtung mit kraftempfindlichem WiderstandInfo
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Abstract
Eine Eingabevorrichtung mit einem druckempfindlichen Element unter Verwendung eines Kraftfühlwiderstandes. Ein festes Elastomermaterial ist über dem Kraftfühlwiderstand montiert, um eine Kraft vom Finger des Benutzers ohne sichtbare Verformung des Elastomermaterials auf den kraftempfindlichen Widerstand zu übertragen. Dies stellt eine bequeme Taste für einen Benutzer bereit, welche nicht das Zusammendrücken einer Kuppelkappe erfordert, um ein Druckfühleingabeelement bereitzustellen. In einem weiteren Aspekt der Erfindung verwendet ein Druckfühleingabeelement sowohl das Ausmaß an Druck als auch die Menge an Zeit, um die Art des zum elektronischen System gelieferten Signals festzulegen. In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält eine Eingabevorrichtung ein erstes Bildverschiebungselement (z.B. ein Rad) und umfaßt eine Schalttaste, die nahe dem Bildverschiebungselement montiert ist, um eine kontinuierliche Bildverschiebung zu aktivieren. In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der verwendete Kraftfühlwiderstand ein umgefalteter, mit Metall beschichteter Kunststoffilm, der auf sehr geringe Aktivierungskräfte anspricht, wie z. B. Kräfte von weniger als 50 Gramm.
Description
- RÜCKVERWEISUNG AUF VERWANDTE ANMELDUNGEN
NICHT ANWENDBAR
AUSSAGE HINSICHTLICH RECHTEN AUF ERFINDUNGEN, DIE UNTER FÖDERALISTISCH GEFÖRDERTER FORSCHUNG ODER ENTWICKLUNG GEMACHT WURDEN
NICHT ANWENDBAR
VERWEIS AUF EINEN ANHANG EINER "SEQUENZLISTE", EINER TABELLE ODER EINER COMPUTERPROGRAMMLISTE, DER AUF EINER KOMPAKTDISK VORGELEGT WURDE
NICHT ANWENDBAR - Die vorliegende Erfindung betrifft Eingabevorrichtungen mit analogen Eingangssignalen und insbesondere Bildverschiebungselemente.
- Eine Anzahl von Mauskonstruktionen umfassen ein Bildverschiebungsrad, das mit dem Finger eines Benutzers gedreht werden kann, um eine Anzeige zu verschieben. Ein Beispiel ist das US-Patent Nr. 5 530 455. Zusätzlich zur Bereitstellung der Bildverschiebung entsprechend dem Drehen des Rades durch den Benutzer wird, wenn eine bestimmte Momentschwelle überschritten wird, eine kontinuierliche Bildverschiebung bereitgestellt. Somit kann ein Benutzer dem Rad eine schnelle Drehung verleihen, um zu bewirken, daß es in einen kontinuierlichen Bildverschiebungsmodus eingeht, der keine weitere Bewegung durch den Benutzer erfordert, um ihn beizubehalten. Das Klicken irgendeiner Taste der Maus stoppt die kontinuierliche Bildverschiebung.
- Zusätzlich zu Bildverschiebungsrädern umfassen einige Mäuse und andere Eingabevorrichtungen auch kraftempfindliche Eingabeelemente. Das Interlink-US- Patent Nr. 5 659 334 zeigt einen an einem Kraftfühlwiderstand montierten Mikrostab. Eine der Verwendungen des Mikrostabes wäre zur Bildverschiebung.
- Das US-Patent Nr. 5 805 144 zeigt eine Maus mit einem integrierten Berührungstastenfeld. Das Berührungstastenfeld kann einen langgestreckten Teil umfassen, der als Gleitstange wirkt, was eine analoge Steuerung gestattet. Das Berührungstastenfeld kann auch einen veränderlichen Druck erkennen, um eine weitere Eingabedimension vorzusehen.
- Das US-Patent Nr. 6 198 473, herausgegeben an den Erfinder Brad Armstrong, zeigt eine Computermaus mit einer druckempfindlichen, herabdrückbaren Taste. Die Taste kann zum Vorsehen der Bildverschiebung verwendet werden, wobei die Geschwindigkeit der Bildverschiebung mit dem aufgebrachten Druck variiert. Die Taste ist eine elastomere Kuppelkappentaste, bei der die Kuppelkappe zusammensinkt, so daß sie mit einem zusammendrückbaren, teilweise leitenden Element in Kontakt kommt, welches ein Kohlenstoff in einem Elastomer- oder Kautschukbindemittel ist. Je mehr Druck auf das leitende Element aufgebracht wird, desto mehr Elektrizität leitet es.
- Eine Art druckempfindliches Eingabeelement ist ein kraftempfindlicher Widerstand (FSR). Ein solcher kraftempfindlicher Widerstand umfaßt typischerweise zwei Leiter, die auf beabstandeten Substraten montiert sind, wobei die Substrate zusammengedrückt werden, um den Spalt zu schließen und einen Kontakt zwischen den Leitern vorzusehen. Das ausgegebene Signal variiert gemäß der Kontaktfläche. Ein Beispiel ist im Interlink-US-Patent Nr. 5 302 936 dargelegt.
- Ein weiterer druckempfindlicher Kraftwandler ist im US-Patent Nr. 4 489 302 beschrieben.
- Die vorliegende Erfindung stellt eine Eingabevorrichtung mit einem druckempfindlichen Element unter Verwendung eines Kraftfühlwiderstandes bereit. Ein festes Elastomermaterial ist über dem Kraftfühlwiderstand montiert, um eine Kraft vom Finger des Benutzers ohne sichtbare Verformung des Elastomermaterials auf den kraftempfindlichen Widerstand zu übertragen. Dies stellt eine bequeme Taste für einen Benutzer bereit, welche nicht das Zusammendrücken einer Kuppelkappe erfordert, um ein druckempfindliches Eingabeelement bereitzustellen.
- In einem Ausführungsbeispiel umfaßt der Kraftfühlwiderstand zwei voneinander beabstandete Kontakte, wobei der Spalt durch das Aufbringen von Druck durch den Benutzer geschlossen wird und das ausgegebene Signal mit der Kontaktfläche variiert. Der Kraftfühlwiderstand wird verwendet, um ein Bildverschiebungseingangssignal zu einem elektronischen System wie z. B. einem Computer zu liefern. Die Geschwindigkeit der Bildverschiebung kann durch das Ausmaß der aufgebrachten Kraft gesteuert werden.
- In einem weiteren Aspekt der Erfindung verwendet ein Druckfühl-Eingabeelement sowohl das Ausmaß an Druck als auch die Menge an Zeit, um die Art des zum elektronischen System gelieferten Signals festzulegen. Für einen Kontakt, der geringer als eine vorbestimmte Menge an Zeit ist, wird eine einzelne Bewegung mit einem vorbestimmten Ausmaß vorgesehen, wie z. B. ein einzelnes Einrasten einer Bildverschiebungsbewegung auf einem Bildschirm. Diese Bewegung ist von dem Ausmaß an aufgebrachtem Druckunabhängig. Wenn der Kontakt für mehr als die vorbestimmte Menge an Zeit vorgesehen wird, wird eine kontinuierliche Bewegung (z. B. Bildverschiebung) mit einer Geschwindigkeit entsprechend dem Ausmaß an aufgebrachtem Druck durchgeführt. Somit kann ein Benutzer auf das Eingabeelement tippen, um in kleinen Schritten zu verschieben, und kann durch Aufbringen eines Ausmaßes an Druck entsprechend dem gewünschten Ausmaß an Geschwindigkeit für eine kontinuierliche Bildverschiebung sorgen.
- In einem weiteren Aspekt der vorliegenden Erfindung enthält eine Eingabevorrichtung ein erstes Bildverschiebungselement (z. B. ein Rad) und umfaßt eine Schalttaste, die nahe dem Bildverschiebungselement montiert ist, um eine kontinuierliche Bildverschiebung zu aktivieren. In dem Ausführungsbeispiel eines Bildverschiebungsrades kann der Benutzer das Bildverschiebungsrad drehen und die Schalttaste mit dem Finger an einem Ende des Bildverschiebungsrades berühren, um eine kontinuierliche oder Dauerfunktions-Bildverschiebung zu aktivieren. In einem Ausführungsbeispiel kann die Schalttaste eine druckempfindliche Taste sein, wobei das Ausmaß des Drucks die Geschwindigkeit der kontinuierlichen Bildverschiebung steuert.
- In einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der verwendete Kraftfühlwiderstand ein umgefalteter, mit Metall beschichteter Polyesterfilm (alternativ könnte ein beliebiger Kunststoff- oder Thermoplastfilm verwendet werden). Der Abstand zwischen den zwei gefalteten Lagen des Films wird vielmehr durch die Federkraft an der Falte vorgesehen als durch die Verwendung von Abstandhaltern wie im Stand der Technik. Dies sieht einen kraftempfindlichen Widerstand vor, der auf sehr geringe Aktivierungskräfte reagiert, wie z. B. Kräfte von weniger als 50 Gramm. Dies sieht eine bequeme Benutzereingabe vor, die nicht erfordert, daß eine übermäßige Kraft durch den Finger des Benutzers aufgebracht wird.
- Für ein weiteres Verständnis der Art und der Vorteile der Erfindung sollte auf die folgende Beschreibung in Verbindung mit den zugehörigen Zeichnungen Bezug genommen werden.
- Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht einer Maus, die ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung beinhaltet, welche ein Bildverschiebungsrad mit benachbarten Tasten zur kontinuierlichen Bildverschiebung zeigt.
- Fig. 2 ist ein Diagramm eines Ausführungsbeispiels einer Maus mit druckempfindlichen Bildverschiebungstasten, die mit einem Computersystem verbunden ist.
- Fig. 3 ist ein Querschnittsdiagramm eines Ausführungsbeispiels eines Kraftfühlwiderstandes, der in der vorliegenden Erfindung verwendet wird.
- Fig. 4 ist ein Zeitsteuerungs- und Druckdiagramm, das ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Verwendung der dualen Parameter von Zeit und Druck zum Steuern der Bildverschiebung darstellt.
- Fig. 1 stellt eine Maus 10 mit einem Bildverschiebungsrad 12 dar. Vor und hinter dem Bildverschiebungsrad befinden sich Tasten 14, 16 zur kontinuierlichen Bildverschiebung (Dauerfunktion).
- Wenn ein Benutzer das Rad 12 dreht, kann der Benutzer am Ende der Vorwärtsdrehung die Taste 14 leicht berühren. Am Ende einer Rückwärtsdrehung kann der Benutzer die Taste 16 leicht berühren. Die Tasten 14, 16 sehen eine Dauerfunktions- oder kontinuierliche Bildverschiebungsfunktion vor. Diese Tasten bewirken, daß die Bildverschiebung in der Richtung der Bewegung des Rades fortfährt, ohne zu erfordern, daß der Benutzer das Rad kontinuierlich dreht. Alternativ könnte anstelle eines Rades eine Festkörperrolle oder ein Berührungstastenfeld für die Bildverschiebungsfunktion verwendet werden. Die kontinuierliche Bildverschiebungsfunktion könnte durch einen Bereich am Ende der Festkörperrolle oder des Berührungstastenfeldes implementiert werden. Ein Beispiel einer Festkörperrolle ist in der gleichzeitig anhängigen Anmeldung "Pointing Device with Solid State Roller", eingereicht am 22. Dez. 2000, Seriennummer 60/258133, dargelegt, deren Offenbarung durch den Hinweis hierin aufgenommen wird.
- In einem Ausführungsbeispiel dienen die Tasten 14, 16 normalerweise anderen Eingabefunktionen und werden für die Dauerfunktions- oder kontinuierliche Bildverschiebung nur dann verwendet, wenn sie innerhalb einer bestimmten Menge an Zeit (Zeitablauf) nach der letzten Drehung des Rades berührt werden. In einem Ausführungsbeispiel ist der Zeitablauf 0,5 oder 1 Sekunde. Die anderen Funktionen der Tasten können in einem Beispiel Seite aufwärts bzw. Seite abwärts sein. Eine andere Beispielfunktion wäre rückwärts und vorwärts.
- In einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die Tasten 14, 16 druckempfindliche Tasten, so daß die Wiederholungsrate der automatischen Bildverschiebung gemäß dem Ausmaß an vom Benutzer aufgebrachtem Druck variieren kann. Alternativ kann die Dauerfunktionsgeschwindigkeit eine vordefinierte feste Geschwindigkeit sein. Alternativ könnte die Dauerfunktionsrate die Geschwindigkeit sein, mit der sich das Rad drehte, bevor der Benutzer die Taste berührte. In noch einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel könnte die automatische Bildverschiebung durch Berühren der Taste vor dem Drehen des Rades aktiviert werden, wobei die Drehung des Rades die Richtung angibt, in der das Bild zu verschieben ist.
- Die Dauerfunktions-Bildverschiebungsfunktion kann in der Hardware innerhalb der Maus oder in der Firmware in der Maus-Mikrosteuereinheit (eingebetteter Code, hartcodiert in ROM) implementiert werden. Alternativ könnte sie sich in der Software im Maustreiber befinden.
- In einem weiteren alternativen Ausführungsbeispiel könnte die Wiederholungsbildverschiebungsfunktion vom existierenden Bildverschiebungsrad unabhängig sein. Die zwei Tasten könnten in einer anderen Position als nahe dem Rad angeordnet werden, wobei der Benutzer das Rad verwendet, wenn eine manuelle Bildverschiebung erwünscht ist, und die Tasten verwendet, wenn eine kontinuierliche oder automatische Bildverschiebung erwünscht ist. Eine Taste könnte zur automatischen Aufwärtsbildverschiebung und die andere zur automatischen Abwärtsbildverschiebung verwendet werden. Die Tasten könnten zwischen Aufwärts/Abwärts- und Links/Rechts-Bildverschiebung durch Steuern ihrer Einstellungen abwechseln, wie z. B. durch ein kurzes Tippen auf die Taste oder unter Verwendung eines Cursors, um ihre Funktion festzulegen. Alternativ könnten separate Links/Rechts-Bildverschiebungstasten bereitgestellt werden.
- Fig. 2 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit einer Maus 20, die über ein Kabel 22 mit einem Computer 24 mit einer Anzeige 26 verbunden ist. Anstelle eines Bildverschiebungsrades weist diese Maus einfach zwei Tasten 28, 30 auf. Diese Tasten können abwechselnd betätigt werden. Das Auflegen eines Fingers auf die Taste 28 bewirkt eine Aufwärtsbildverschiebung, während das Auflegen eines Fingers auf die Taste 30 eine Abwärtsbildverschiebung bewirkt. Eine kurze Berührung durch den Finger bewirkt, daß ein einzelnes "Einrasten" oder eine minimale Bildverschiebungsstrecke auf die Anzeige 26 angewendet wird. Wenn die Taste für einen längeren Zeitraum als eine Schwelle herabgedrückt wird, wird eine kontinuierliche Bildverschiebung oder Dauerfunktions-Bildverschiebung bereitgestellt, wobei die Geschwindigkeit der Bildverschiebung dem auf die Tasten 28, 30 aufgebrachten Druck entspricht. Je höher der Druck ist, desto höher ist die Wiederholungsrate oder Bildverschiebungsgeschwindigkeit.
- Die Bildverschiebung kann in der y-Richtung aufwärts oder abwärts stattfinden, wie durch den Pfeil 32 dargestellt. Alternativ kann die Bildverschiebung in der x-y- Richtung mit einer anderen Orientierung der Tasten oder zusätzlichen Tasten für diesen Zweck stattfinden. Zusätzlich zur Bildverschiebung könnten andere Bewegungsfunktionen durch die Tasten und das Rad von Fig. 1 und 2 gesteuert werden. Diese Tasten könnten beispielsweise ein Zoommerkmal, entweder Heranzoomen oder Wegzoomen, in Abhängigkeit davon, welche Taste gedrückt wird, steuern, wobei vielmehr kontinuierliches Zoomen als kontinuierliche Bildverschiebung oder Dauerfunktion durch die Tasten aktiviert wird. Das Ausmaß an auf die Tasten aufgebrachtem Druck kann die Zoomgeschwindigkeit festlegen. Alternativ könnten die Tasten für Vorwärts- und Rückwärtsfunktionen durch mehrere Seiten oder Ebenen wie z. B. in einem Internetbrowser verwendet werden.
- In einem Ausführungsbeispiel könnten mehrere Funktionen durch die Tasten erfüllt werden, wobei die Art der Funktion durch den Ort des Cursors auf der Anzeige festgelegt wird. Das Anordnen des Cursors in der Mitte der Anzeige könnte beispielsweise bewirken, daß die Tasten die Aufwärts- und Abwärtsbildverschiebung steuern. Das Anordnen des Cursors an der oberen Werkzeugleiste könnte bewirken, daß die Tasten eine Vorwärts- und Rückwärtsbewegung steuern. Das Anordnen des Cursors am unteren Werkzeugleistenteil des Bildschirms könnte bewirken, daß die Tasten eine linke und rechte Bildverschiebung steuern. In jedem Fall könnte die Geschwindigkeit der Bildverschiebung, des Seitenwechsels, etc., durch den Druck gesteuert werden. Wenn ein zoombares Merkmal auf dem Bildschirm vorhanden ist, könnten die Tasten außerdem zum Steuern der Zoomfunktion verwendet werden.
- Fig. 3 stellt ein Ausführungsbeispiel eines Kraftfühlwiederstandes dar, der für die Tasten 14, 16, 28, 30 von Fig. 1 und 2 in einem Ausführungsbeispiel verwendet wird. Fig. 3 zeigt einen Kunststoff- oder Thermoplastfilm 36, der mit Metall beschichtet ist, um Kontakte 38, 40 auszubilden. Ein kleiner Raum zwischen den Metallkontakten auf dem umgefalteten Film 36 wird durch die Federkraft des gebogenen Teils 42 des Films 36 aufrechterhalten. Durch Verwendung von vielmehr einfach dem gebogenen Teil des Films als von Abstandhaltern kann ein kleiner Spalt und ein empfindlicherer Kraftfühlwiderstand (FSR) bereitgestellt werden, welcher für die Aktivierung bei Kräften von weniger als 50 Gramm Druck sorgt. Ein solch niedriger Druck gestattet weniger Druck vom Benutzer, was die Taste leichter und bequemer, mit weniger Belastung auf dem Finger, um die erforderliche Varianz im Druck vorzusehen, zu verwenden macht. In einem Ausführungsbeispiel besteht 36 aus einem Polyester wie z. B. PET (Polyethylenterephthalat).
- Eine feste elastomere Kuppel 44 ist über dem FSR angeordnet. Die Kuppel 44 ist starr und drückt sich nicht sichtbar zusammen. Sie ermöglicht die Übertragung von Kraft vom Finger auf den FSR. Somit ist nicht nur weniger Kraft vom Finger des Benutzers erforderlich, weniger Bewegung des Fingers des Benutzers ist erforderlich, um diese Kraft zu erzeugen und die Taste zu aktivieren. Indem eine erhabene, leicht kuppelförmige Gestalt vorhanden ist, ermöglicht die Kuppel 44 ein taktiles Auffinden der Taste durch den Finger des Benutzers. Der Benutzer kann einfach den Finger des Benutzers über das Gehäuse bewegen, bis er die erhabene Kuppel berührt, um den Ort der Taste festzustellen.
- Fig. 4 stellt ein Ausführungsbeispiel der Zwei-Parameter-Steuerung der Bildverschiebungstasten dar. Wie in der ersten Kurve dargestellt, wird für vorübergehende Berührungen der Taste um weniger als eine vorbestimmte Zeit 50 eine Bildverschiebung mit konstanter Geschwindigkeit verwendet, die vorzugsweise ein einzelnes Einrasten oder eine elementare Bildverschiebung ist. Wenn die Menge an Zeit, in der der Finger mit der Taste in Kontakt steht, die Zeit 50 übersteigt, schaltet die Taste in einen Modus des Drucks als Funktion der Geschwindigkeit, wobei die Geschwindigkeit der kontinuierlichen Bildverschiebung, wie durch den Pfeil 52 dargestellt, mit dem Druck variiert. Man beachte, daß ein minimaler Druck 54 für die Aktivierung erforderlich ist, und daß dieser geringer als 50 Gramm ist.
- In einem alternativen Ausführungsbeispiel können anstatt, daß der erste Parameter eine vorbestimmte Zeit ist, Berührungen, die geringer als ein vorbestimmter Druck sind, verwendet werden, um ein einzelnes Einrasten oder eine elementare Bildverschiebung zu aktivieren. Unter Verwendung einer Druckschwelle aktiviert dann eine Berührung, die größer ist als ein Schwellendruck, das automatische Bildverschiebungsmerkmal. Außerdem können Kombinationen der zwei Implementierungen verwendet werden, wie z. B., daß die automatische Bildverschiebung nur startet, wenn der Druck oberhalb einer gegebenen Startschwelle für einen gegebenen Zeitraum lag.
- Obwohl ein spezieller FSR in Fig. 3 dargestellt wurde, könnten andere druckempfindliche Schalter verwendet werden, um die in Fig. 1, 2 und 4 gezeigten Ausführungsbeispiele zu implementieren.
- Wie für Fachleute selbstverständlich ist, kann die vorliegende Erfindung in anderen speziellen Formen verkörpert werden, ohne von deren zentralen Eigenschaften abzuweichen. Ein Bildverschiebungsrad oder Bildverschiebungstasten könnten beispielsweise in einer Maus, einer Rollkugel, einer Fernsteuervorrichtung, einer Spielekonsole, einem Steuerhebel, einer Tastatur oder irgendeiner anderen Eingabevorrichtung implementiert werden. Außerdem könnte zusätzlich zu diskreten Tasten der Kraftfühlwiederstand in einem langgestreckten Eingabetastenfeld implementiert werden, wobei ein Teil des Tastenfeldes eine Aufwärtsbildverschiebung vorsieht und der andere Teil eine Abwärtsbildverschiebung oder andere Bewegungsmerkmale vorsieht. Folglich soll die vorangehende Beschreibung den Schutzbereich der Erfindung, der in den folgenden Ansprüchen dargelegt ist, erläutern, aber nicht begrenzen.
Claims (26)
1. Eingabevorrichtung für ein elektronisches System mit:
einem Gehäuse;
einer elektronischen Schaltung zum Erfassen von Benutzereingaben und zum Übertragen von Signalen entsprechend den Benutzereingaben zu dem elektronischen System;
einem Eingabeelement, das eine Vielzahl von Eingangssignalen in Abhängigkeit von einem Ausmaß an auf das Eingabeelement aufgebrachtem Druck vorsieht, wobei das Eingabeelement umfaßt
einen Kraftfühlwiderstand, und
ein festes Elastomermaterial über dem Kraftfühlwiderstand, wobei das Elastomermaterial eine Kraft von einem Finger eines Benutzers auf den kraftempfindlichen Widerstand ohne sichtbare Verformung des Elastomermaterials überträgt.
einem Gehäuse;
einer elektronischen Schaltung zum Erfassen von Benutzereingaben und zum Übertragen von Signalen entsprechend den Benutzereingaben zu dem elektronischen System;
einem Eingabeelement, das eine Vielzahl von Eingangssignalen in Abhängigkeit von einem Ausmaß an auf das Eingabeelement aufgebrachtem Druck vorsieht, wobei das Eingabeelement umfaßt
einen Kraftfühlwiderstand, und
ein festes Elastomermaterial über dem Kraftfühlwiderstand, wobei das Elastomermaterial eine Kraft von einem Finger eines Benutzers auf den kraftempfindlichen Widerstand ohne sichtbare Verformung des Elastomermaterials überträgt.
2. Eingabevorrichtung nach Anspruch 1, wobei die Eingabevorrichtung eine
Maus ist und das Eingabeelement eine Taste zum Steuern einer
Bildverschiebung ist.
3. Eingabevorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Eingabeelement eine Taste
zum Steuern des Zoomens ist.
4. Eingabevorrichtung nach Anspruch 1, wobei das Eingabeelement ein
langgestreckter Streifen ist, entlang dessen ein Finger bewegt werden kann.
5. Eingabevorrichtung nach Anspruch 2, wobei eine Geschwindigkeit der
Bildverschiebung durch ein Ausmaß an Kraft, die auf den Kraftfühlwiderstand
aufgebracht wird, gesteuert wird.
6. Eingabevorrichtung nach Anspruch 1, wobei der Kraftfühlwiderstand eine
einzelne Folie umfaßt, die mit einem Luftspalt dazwischen umgefaltet ist.
7. Eingabevorrichtung nach Anspruch 6, wobei die Folie ein mit Metall
beschichteter Kunststoffilm ist.
8. Eingabevorrichtung nach Anspruch 7, wobei der Kunststoffilm ein Polyester
ist.
9. Eingabevorrichtung nach Anspruch 8, wobei der Polyesterfilm
Polyethylenterephthalat ist.
10. Eingabevorrichtung nach Anspruch 2, welche ferner umfaßt:
ein Modul zum Erzeugen eines hörbaren Einrasttons für jedes vorbestimmte
Ausmaß an Bildverschiebung.
11. Eingabevorrichtung für ein elektronisches System mit:
einem Gehäuse;
einer elektronischen Schaltung zum Erfassen von Benutzereingaben und zum Übertragen von Signalen entsprechend den Benutzereingaben zu dem elektronischen System;
einem Eingabeelement, das eine Vielzahl von Eingangssignalen in Abhängigkeit von einem Ausmaß an auf das Eingabeelement aufgebrachtem Druck vorsieht;
einem Modul zum Interpretieren der Vielzahl von Eingangssignalen, wobei das Modul
eine einzelne Bewegung mit einem vorbestimmten Ausmaß als Reaktion auf eine Aktivierung des Eingabeelements für weniger als eine vorbestimmte Menge an Zeit vorsieht, und
eine kontinuierliche Bewegung mit einer Geschwindigkeit entsprechend dem Ausmaß an Druck für eine Aktivierung des Eingabeelements für mehr als die vorbestimmte Menge an Zeit vorsieht.
einem Gehäuse;
einer elektronischen Schaltung zum Erfassen von Benutzereingaben und zum Übertragen von Signalen entsprechend den Benutzereingaben zu dem elektronischen System;
einem Eingabeelement, das eine Vielzahl von Eingangssignalen in Abhängigkeit von einem Ausmaß an auf das Eingabeelement aufgebrachtem Druck vorsieht;
einem Modul zum Interpretieren der Vielzahl von Eingangssignalen, wobei das Modul
eine einzelne Bewegung mit einem vorbestimmten Ausmaß als Reaktion auf eine Aktivierung des Eingabeelements für weniger als eine vorbestimmte Menge an Zeit vorsieht, und
eine kontinuierliche Bewegung mit einer Geschwindigkeit entsprechend dem Ausmaß an Druck für eine Aktivierung des Eingabeelements für mehr als die vorbestimmte Menge an Zeit vorsieht.
12. Eingabevorrichtung nach Anspruch 11, wobei das Modul ein Softwaretreiber
in dem elektronischen System ist.
13. Eingabevorrichtung nach Anspruch 11, wobei das Modul eine
Hardwareschaltung umfaßt.
14. Eingabevorrichtung nach Anspruch 11, wobei die Eingabevorrichtung eine
Maus ist und das elektronische System ein Computer ist.
15. Eingabevorrichtung nach Anspruch 11, wobei das Eingabeelement einen
Kraftfühlwiderstand umfaßt.
16. Eingabevorrichtung nach Anspruch 11, wobei die einzelne Bewegung mit
einem vorbestimmten Ausmaß ein einzelnes Einrasten einer
Bildverschiebungsbewegung umfaßt.
17. Verfahren zum Betätigen einer Eingabevorrichtung für ein elektronisches
System mit:
Vorsehen einer Vielzahl von Eingangssignalen in Abhängigkeit von einem Ausmaß an Druck, der auf ein Eingabeelement an der Eingabevorrichtung aufgebracht wird;
Vorsehen einer einzelnen Bewegung mit einem vorbestimmten Ausmaß als Reaktion auf eine Aktivierung des Eingabeelements für weniger als eine vorbestimmte Menge an Zeit; und
Vorsehen einer kontinuierlichen Bewegung mit einer Geschwindigkeit entsprechend dem Ausmaß an Druck für eine Aktivierung des Eingabeelements für mehr als die vorbestimmte Menge an Zeit.
Vorsehen einer Vielzahl von Eingangssignalen in Abhängigkeit von einem Ausmaß an Druck, der auf ein Eingabeelement an der Eingabevorrichtung aufgebracht wird;
Vorsehen einer einzelnen Bewegung mit einem vorbestimmten Ausmaß als Reaktion auf eine Aktivierung des Eingabeelements für weniger als eine vorbestimmte Menge an Zeit; und
Vorsehen einer kontinuierlichen Bewegung mit einer Geschwindigkeit entsprechend dem Ausmaß an Druck für eine Aktivierung des Eingabeelements für mehr als die vorbestimmte Menge an Zeit.
18. Eingabevorrichtung für ein elektronisches System mit:
einem Gehäuse;
einer elektronischen Schaltung zum Erfassen von Benutzereingaben und zum Übertragen von Signalen entsprechend den Benutzereingaben zu dem elektronischen System;
einem Eingabeelement, das eine Vielzahl von Eingangssignalen in Abhängigkeit von einem Ausmaß an auf das Eingabeelement aufgebrachtem Druck vorsieht, wobei das Eingabeelement einen Kraftfühlwiderstand umfaßt, mit
einer Basislage
einem Widerstandsharz auf der Basislage mit darin eingemischten leitenden Teilchen,
mindestens zwei beabstandeten Kontakten, wobei mindestens einer der Kontakte gegenüber einer Oberfläche des Widerstandsharzes angeordnet ist, um gegen das Widerstandsharz gedrückt zu werden, wobei die Menge an Widerstand für die Elektrizität, die zwischen den Kontakten durch das Harz fließt, gemäß dem Ausmaß an aufgebrachtem Druck variiert.
einem Gehäuse;
einer elektronischen Schaltung zum Erfassen von Benutzereingaben und zum Übertragen von Signalen entsprechend den Benutzereingaben zu dem elektronischen System;
einem Eingabeelement, das eine Vielzahl von Eingangssignalen in Abhängigkeit von einem Ausmaß an auf das Eingabeelement aufgebrachtem Druck vorsieht, wobei das Eingabeelement einen Kraftfühlwiderstand umfaßt, mit
einer Basislage
einem Widerstandsharz auf der Basislage mit darin eingemischten leitenden Teilchen,
mindestens zwei beabstandeten Kontakten, wobei mindestens einer der Kontakte gegenüber einer Oberfläche des Widerstandsharzes angeordnet ist, um gegen das Widerstandsharz gedrückt zu werden, wobei die Menge an Widerstand für die Elektrizität, die zwischen den Kontakten durch das Harz fließt, gemäß dem Ausmaß an aufgebrachtem Druck variiert.
19. Eingabevorrichtung nach Anspruch 18, welche ferner eine erhabene, feste
Auflage über dem Kraftfühlwiderstand umfaßt, um eine taktile Auffindung
durch einen Benutzer zu ermöglichen, wobei der auf die feste Auflage
aufgebrachte Druck auf den Kraftfühlwiderstand übertragen wird.
20. Eingabevorrichtung nach Anspruch 18, wobei der kraftempfindliche
Widerstand auf eine Betätigungskraft von weniger als 50 Gramm anspricht.
21. Eingabevorrichtung für ein elektronisches System mit:
einem Gehäuse;
einer elektronischen Schaltung zum Erfassen von Benutzereingaben und zum Übertragen von Signalen entsprechend den Benutzereingaben zu dem elektronischen System;
einem Bildverschiebungselement zum Vorsehen eines Bildverschiebungseingangssignals; und
einer Schalttaste, die nahe dem Bildverschiebungselement montiert ist, wobei die Schalttaste bei der Aktivierung ein Signal zum Aktivieren einer kontinuierlichen Bildverschiebung liefert.
einem Gehäuse;
einer elektronischen Schaltung zum Erfassen von Benutzereingaben und zum Übertragen von Signalen entsprechend den Benutzereingaben zu dem elektronischen System;
einem Bildverschiebungselement zum Vorsehen eines Bildverschiebungseingangssignals; und
einer Schalttaste, die nahe dem Bildverschiebungselement montiert ist, wobei die Schalttaste bei der Aktivierung ein Signal zum Aktivieren einer kontinuierlichen Bildverschiebung liefert.
22. Eingabevorrichtung nach Anspruch 21, wobei das Bildverschiebungselement
ein Rad umfaßt und die Schalttaste benachbart zu und in einer Linie mit
einer Drehrichtung des Rades montiert ist.
23. Eingabevorrichtung nach Anspruch 22, welche ferner eine zweite Schalttaste
umfaßt, die auf einer entgegengesetzten Seite des Rades von der ersten
erwähnten Schalttaste montiert ist, wobei die erste Schalttaste ein Signal zur
kontinuierlichen Bildverschiebung in einer ersten Richtung liefert und die
zweite Schalttaste ein Signal zur kontinuierlichen Bildverschiebung in einer
zweiten Richtung liefert.
24. Eingabevorrichtung nach Anspruch 21, wobei die Schalttaste unterhalb des
Rades montiert ist und durch Herabdrücken des Rades aktiviert wird.
25. Eingabevorrichtung nach Anspruch 21, wobei die Schalttaste eine
druckempfindliche Taste ist und ein Ausmaß an aufgebrachtem Druck eine
Geschwindigkeit der kontinuierlichen Bildverschiebung verändert.
26. Eingabevorrichtung nach Anspruch 25, wobei die druckempfindliche Taste
einen druckempfindlichen Widerstand umfaßt.
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|---|---|---|---|
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