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DE10253267A1 - Baukastensystem zum Aufbau eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette - Google Patents

Baukastensystem zum Aufbau eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette Download PDF

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Publication number
DE10253267A1
DE10253267A1 DE2002153267 DE10253267A DE10253267A1 DE 10253267 A1 DE10253267 A1 DE 10253267A1 DE 2002153267 DE2002153267 DE 2002153267 DE 10253267 A DE10253267 A DE 10253267A DE 10253267 A1 DE10253267 A1 DE 10253267A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
modular system
holder
channel
leg
support leg
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2002153267
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Wehler
Erwin Eckl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tsubaki Kabelschlepp GmbH
Original Assignee
Kabelschlepp GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kabelschlepp GmbH filed Critical Kabelschlepp GmbH
Priority to DE2002153267 priority Critical patent/DE10253267A1/de
Publication of DE10253267A1 publication Critical patent/DE10253267A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G13/00Chains
    • F16G13/12Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains
    • F16G13/16Hauling- or hoisting-chains so called ornamental chains with arrangements for holding electric cables, hoses, or the like
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G11/00Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts
    • H02G11/006Arrangements of electric cables or lines between relatively-movable parts using extensible carrier for the cable, e.g. self-coiling spring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Cable Arrangement Between Relatively Moving Parts (AREA)

Abstract

Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf ein Baukastensystem zum Aufbau eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette mit Kanalhaltern (2) zur Festlegung an einer Unterkonstruktion (4), Seitenteilen (1), zwischen denen eine Energieführungskette ablegbar ist und die mit den Kanalhaltern (2) formschlüssig verbindbar sind. Zur Festlegung wenigstens eines Seitenteils (1) sind Verbindungselemente (3) vorgesehen.

Description

  • Zum Führen von Leitungen, Kabeln oder dergleichen zwischen einem ortsfesten und einem beweglichen Anschluss werden Energieführungsketten verwendet. Die Leitungen, Schläuche und dergleichen sind in der Energiekette verlegt. Insbesondere bei langen Verfahrwegen der Energiekette, wie z.B. bei Krananlagen, wird die Energieführungskette in einem Führungskanal geführt.
  • Durch die DE 41 40 910 C1 ist die Ausgestaltung eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette bekannt. Der Führungskanal ist gebildet aus zwei in horizontaler Ebene spiegelbildlich zueinander gedreht angeordneten, im Querschnitt mäanderförmigen Trägerprofilen bestehenden Boden. Jedes Trägerprofil weist zwei nach oben offene und ein dazwischen angeordnetes und nach unten offenes U-Profil auf. In die außenliegende nach oben offene U-Profile können Seitenwände mit unterschiedlicher Höhe eingesetzt und befestigt werden.
  • Werden die Anschlussstücke der Energieführungskette in der Mitte des Verfahrwegs festgelegt, so wird nach der DE 41 40 910 C1 vorgeschlagen, dass im Bereich des oberen Kettentrums ein U-förmiges Auflageprofil vorgesehen ist, auf dem das Obertrum geführt wird.
  • Eine weitere Ausgestaltung eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette ist durch die WO 96/31710 bekannt. Dieser Führungskanal weist langgestreckte, parallele Seitenteile auf, zwischen denen eine Energieführungskette in Längsrichtung des Kanals ablegbar ist. Der Führungskanal ist aus mehreren in Längsrichtung des Führungskanals stirnseitig Längsrichtung des Führungskanals stirnseitig zueinander angeordneten Seitenteilen zusammengesetzt. Nach dem Vorschlag der WO 96/31710 werden die Seitenteile als formstabile Hohlprofile ausgebildet. Zwischen den Seitenteilen sind Verbindungselemente vorgesehen, mittels derer die Seitenteile einander und an einer Unterkonstruktion befestigbar sind.
  • Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Zielsetzung zugrunde, ein Baukastensystem zum Aufbau eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette anzugeben, mit dessen Hilfe einfacherweise ein Führungskanal bereitgestellt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Baukastensystem zum Aufbau eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen des Baukastensystems sind Gegenstand der jeweils abhängigen Ansprüche.
  • Das erfindungsgemäße Baukastensystem zum Aufbau eines Führungskanals für eine Energieführüngskette weist Kanalhalter zur Festlegung an einer Unterkonstruktion auf. Des weiteren sind Seitenteile vorgesehen, zwischen denen eine Energieführungskette ablegbar ist und die mit den Kanalhaltern formschlüssig verbindbar sind. Die Längserstreckung sowie die Höhe der Seitenteile kann unterschiedlich gewählt sein. Vorzugsweise ist eine Mehrzahl von Seitenteilen vorgesehen, die gleiche Längen aufweisen, so dass modulartig ein Führungskanal aufgebaut werden kann. Die Seitenteile sind insbesondere aus Metall hergestellt. Dies ist nicht zwingend notwendig. Sie können auch aus Kunststoff bestehen. Zur Verwirklichung eines Führungskanals mit einer vorgegebenen Länge ist zumindest ein Seitenteil kürzbar. Zur Festlegung wenigstens eines Seitenteils an einem Kanalhalter sind Verbindungselemente vorgesehen.
  • Insbesondere für lange Verfahrwege oder bei Anordnung eines Festanschlusses in der Mitte des Führungskanals weist das Baukastensystem Auflageprofile auf. Zur Halterung der Auflageprofile sind vorzugsweise Profilhalter vorgesehen. Die Profilhalter sind mit den Kanalhaltern verbindbar.
  • Durch das erfindungsgemäße Baukastensystem wird die Möglichkeit geschaffen, entsprechend den Anforderungen an einen Führungskanal, diesen mit einfachen Mitteln aufzubauen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung des Baukastensystems wird vorgeschlagen, dass die Kanalhalter im wesentlichen L-förmig durch einen Anlageschenkel und einen Auflageschenkel ausgebildet sind. Bevorzugt ist eine Ausgestaltung des Baukastensystem, bei dem das Seitenteil mit dem Auflageschenkel formschlüssig verbunden ist. Durch diese Maßnahme wird eine relativ einfache Montage des Führungskanals erzielt. Auch die Demontage des Führungskanals, sofern dies erforderlich ist, kann einfach erfolgen.
  • Um den Aufwand, den Führungskanal zusammenzubauen, möglichst gering zu halten, und um die Anzahl der Bauteile, die zur Ausbildung eines Führungskanals notwendig sind, zu verringern wird gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausgestaltung vorgeschlagen, dass das Seitenteil einen auf dem Auflageschenkel aufliegenden Wandabschnitt sowie einen sich an diesen anschließenden Randbereich aufweist. Der Randbereich ist in einem in Auflageschenkel ausgebildeten Spalt einbringbar. Hierdurch wird eine Verbindung zwischen dem Auflageschenkel und dem Seitenteil erzielt.
  • Die Festlegung der Wandhalter an einer Unterkonstruktion erfolgt vorzugsweise am Auflageschenkel. Der Auflageschenkel ist dabei insbesondere mit der Unterkonstruktion form- und/oder kraftschlüssig verbunden. Die Verbindung konstruktion form- und/oder kraftschlüssig verbunden. Die Verbindung kann auch durch geeignete Mittel, wie z.B. Schrauben erfolgen.
  • Zur Erhöhung der Stabilität der Seitenteile sowie zu einer weiteren Ausgestaltung einer formschlüssigen Verbindung zwischen dem Seitenteil und dem Kanalhalter wird vorgeschlagen, dass das Seitenteil das freie Ende des Anlageschenkels wenigstens teilweise umgreift.
  • Um sicherzustellen, dass das Seitenteil sich durch eine vertikal nach oben gerichtete Kraft nicht von dem Kanalhalter löst, ist ein Verbindungselement so ausgestaltet, dass dieses wenigstens formschlüssig mit dem Anlageschenkel verbindbar ist. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass das Verbindungselement klammerartig ausgebildet ist, so dass dieses das freie Ende des Anlageschenkels sowie des am freien Ende des Anlageschenkels sich befindenden Teil des Seitenteils umgreift.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Baukastensystems wird vorgeschlagen, dass der Anlageschenkel eine Rippe aufweist, deren Höhe im wesentlichen der Dicke des Seitenteils entspricht.
  • Da Energieführungsketten unterschiedliche Höhen aufweisen, sind für unterschiedliche Energieführungsketten auch Führungskanäle mit unterschiedlichen Höhen notwendig. Es wird daher vorgeschlagen, dass der Anlageschenkel in Längsrichtung veränderbar ist. Durch diese Maßnahme können durch entsprechend ausgebildete Seitenteile Führungskanäle bereitgestellt werden, die über unterschiedliche Höhen verfügen. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass der Anlageschenkel teleskopartig ausgebildet ist.
  • Gemäß einer noch weiteren vorteilhaften Ausbildung wird vorgeschlagen, dass der Profilhalter mit dem Anlageschenkel des Kanalhalters lösbar verbunden ist.
  • Der Profilhalter kann alternativ mit dem Auflageschenkel des Kanalhalters lösbar verbunden sein. Insbesondere wird vorgeschlagen, dass der Profilhalter formschlüssig mit dem Anlageschenkel oder dem Auflageschenkel verbunden ist.
  • Die Seitenteile des Baukastensystems sind vorzugsweise aus Blech. Sie sind insbesondere durch Kaltumformung entsprechend ausgeformt. Die Kanalhalter sowie die Profilhalter sind vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt. Es besteht auch die Möglichkeit, dass die Kanalhalter und/oder Profilhalter aus Metall, insbesondere aus Aluminium oder aus Aluminiumlegierungen bestehen.
  • Ein weiterer Gegenstand der Erfindung ist eine Energieführungsvorrichtung umfassend wenigstens eine Energieführungskette, die in einem Führungskanal gebildet aus dem Baukastensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 19 geführt wird.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten des Baukastensystems bzw. des Führungskanals werden anhand der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erläutert, ohne dass der Gegenstand der Erfindung auf konkrete Ausführungsbeispiele bezogen werden.
  • Es zeigen:
  • 1 Perspektivisch einen Abschnitt eines Führungskanals,
  • 2 in einer perspektivischen Ansicht einen Kanalhalter mit einem Seitenteil,
  • 3 perspektivisch einen Kanalhalter in einer Unteransicht
  • 4 den Kanalhalter nach 3 in einer Seitenansicht von links
  • 5 den Kanalhalter nach 3 in einer perspektivischen Ansicht von oben und von der Seite
  • 6 den Kanalhalter nach 3 in einer Seitenansicht,
  • 7 in einer perspektivischen Darstellung ein Verbindungselement,
  • 8 ein zweites Ausführungsbeispiel eines Führungskanals in einer perspektivischen Ansicht,
  • 9 in einer perspektivischen Ansicht einen Kanalhalter mit Seitenteil und Profilhalter sowie Auflageprofil,
  • 10 in einer perspektivischen Ansicht von unten einen Profilhalter
  • 11 den Profilhalter in einer Seitenansicht,
  • 12 den Profilhalter in einer perspektivischen Ansicht von oben;
  • 13 eine zweite Ausführungsform eines Kanalhalters,
  • 15 perspektivisch und von vorne ein Grundteil des Kanalhalters nach 1
  • 14 perspektivisch von oben und von hinten ein Grundteil des Kanalhalters nach 13,
  • 16 in einer perspektivischen Ansicht ein Verschiebeteil des Kanalhalters nach 13
  • 17 das Verschiebeteil in einer perspektivischen Ansicht von oben und hinten,
  • 18 perspektivisch und von vorn ein Abschnitt eines Führungskanals, perspektivisch von hinten den Abschnitt des Führungskanals nach 18
  • 20 Kanalhalter in einer perspektivischen Ansicht, wie er für ein Führungskanal nach der 18 verwendet wird,
  • 21 eine Seitenansicht des Führungskanalsabschnitts nach 18,
  • 22 ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Führungskanals in einer perspektivischen Ansicht von vorne,
  • 23 den Führungskanal nach 22 in einer perspektivischen Ansicht von hinten und unten,
  • 24 den Führungskanal 22 in einer perspektivischen Ansicht mit profilierter Seitenwand und Bolzen,
  • 25 den Führungskanal nach 22 in einer Seitenansicht,
  • 26 perspektivisch und von hinten den Kanalhalter, wie er im Führungskanal nach 22 verwendet wird,
  • 27 in einer perspektivischen Ansicht einen Kanalhalter mit einem Positionierelement,
  • 28 perspektivisch einen Kanalhalter mit einem Positionierelement,
  • 29 ein Positionierelement in einer perspektivischen Ansicht von oben und 30 das Positionierelement nach 29 in einer perspektivischen Ansicht von unten.
  • 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht ein erstes Ausführungsbeispiel eines Abschnittes eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette. Der Führungskanal weist in Längsrichtung angeordnete Seitenteile 1, die mittels eines Kanalhalters 2 miteinander verbunden sind. Der Kanalhalter 2 legt die Seitenteile 1 an einer Unterkonstruktion 4 fest. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Unterkonstruktion 4 durch eine C-förmige Schiene gebildet. Die C-förmige Schiene verläuft quer zur Längsrichtung der Seitenteile. Nicht dargestellt sind Befestigungselemente mittels derer der Kanalhalter mit der Unterkonstruktion 4 verbunden ist. Der Abstand der Seitenteile zueinander bzw. die Breite eines Führungskanals kann durch Verschieben der Kanalhalter 2 relativ zur Unterkonstruktion 4 eingestellt werden.
  • Die Seitenteile 1 sind vorzugsweise als Blechteile ausgebildet. Ein jedes Seitenteil 1 weist eine Seitenwand 5 auf, die in dem Führungskanal im wesentlichen vertikal verläuft. An die Seitenwand 5 schließt sich ein im wesentlichen senkrecht zur Seitenwand 5 ausgebildeter Wandabschnitt 6 an, der in einen Randbereich 7 über geht. Die Seitenwand 5, der Wandabschnitt 6 und der Randbereich 7 bilden im wesentlichen eine Z-form.
  • Der obere Randbereich 9 des Seitenteils 1 ist kanalauswärts und nach unten hin geneigt, wobei der Randbereich 9 sich an einen nach außen hin geneigten Wandabschnitt 8 der vertikal verlaufenden Seitenwand 5 verbunden ist. Bei dem Seitenteil 1 kann es sich auch um ein Profil handeln. Vorzugsweise sind die Seitenteile 1 als Blechteile ausgebildet, die durch entsprechende Formgebungsverfahren, vorzugsweise durch Umformung hergestellt worden sind. Die Länge der einzelnen Seitenteile 1 kann unterschiedlich sein.
  • 1 zeigt, dass ein Kanalhalter 2 mit zwei Seitenteilen 1 verbunden ist; wobei mittels eines Verbindungselementes 3 die Seitenteile an dem Kanalhalter 2 festgelegt sind.
  • In der 2 ist ein Kanalhalter 2 mit einem Seitenteil 1 perspektivisch in einer Seitenansicht dargestellt. Der Kanalhalter 2 ist im wesentlichen L-förmig ausgebildet. Er weist einen Anlageschenkel 10 und einen Auflageschenkel 11 auf. Gegenüber dem Auflageschenkel 11 weist der Kanalhalter 2 einen Fortsatz 12 auf. In dem Fortsatz 12 ist eine Nut 13 ausgebildet, in die ein nicht dargestelltes Befestigungselement einbringbar ist. Bei diesem Befestigungselement kann es sich beispielsweise um eine Mutter oder um eine Schraube handeln, wobei sich durch den Fortsatz 12 eine Bohrung 14 erstreckt, die in die Nut 13 mündet. Das Ende der Nut 13 ist durch Flächen begrenzt, die einen Polygonzug bilden, so dass beispielsweise eine Mutter verdrehsicher in der Nut 13 angeordnet werden kann.
  • Die 3 bis 6 zeigen eine Ausführungsform des Kanalhalters 2. Der Kanalhalter 2 weist, wie er in der 2 bereits dargestellt ist, einen Anlageschenkel 10 sowie einen Auflageschenkel 11 und einen Fortsatz 12 auf.
  • Der Fortsatz 12 sowie der Auflageschenkel 11 bilden eine gemeinsame Bodenfläche 15. Von der Bodenfläche 15 und im Abstand zueinander sind Vorsprünge 16 vorgesehen. Die Vorsprünge 16 sind gegenüberliegend ausgebildet. Der lichte Abstand zwischen den Vorsprüngen 16 ist so bemessen, dass die Unterkonstruktion zwischen den Vorsprüngen 16 angeordnet werden kann, wie dies in der 1 dargestellt ist.
  • Des weiteren sind an der Bodenfläche 15 Vorsprünge 17 ausgebildet, die in den Freiraum der C-förmig ausgebildeten Unterkonstruktion 4 eingreifen.
  • Der Anlageschenkel 10 sowie der Auflageschenkel 11 weisen eine Rippe 18, vorzugsweise jeweils eine Rippe, auf, deren Höhe im wesentlichen der Dicke der Seitenteile 1 entspricht. Der Auflageschenkel 11 weist beidseits der Rippe 18 jeweils einen Spalt 19 auf, in den jeweils der Randbereich 7 eingebracht wird, wie dies insbesondere aus der 2 ersichtlich ist.
  • Die 2 zeigt des weiteren, dass ein Seitenteil 1 das freie Ende des Anlageschenkels 10 wenigstens teilweise umgreift. Im Bereich des freien Endes des Anlageschenkels 10 ist eine Ausnehmung 20 ausgebildet, die durch einen Steg 21, der in Längsrichtung des Anlageschenkels verläuft und im wesentlichen mittig ausgebildet ist, unterteilt ist. Die Ausnehmung 20 weist eine Hinterschneidung 22 auf, die mit dem Verbindungselement 3 eine lösbare Rastverbindung bildet.
  • Das in der 7 dargestellte Verbindungselement 3 ist klammerartig ausgebildet. Hackenförmig ausgebildete Wandteile 24 des Verbindungselementes wirken mit den Hinterschneidungen 22 aufweisenden Ausnehmungen 20 zusammen. Im montierten Zustand umgreift das Verbindungselement das freie Ende des Anlageschenkels 10 sowie die Wandabschnitte 8 und Randbereiche 9 der Seitenteile 1, wie dies aus der 8 ersichtlich ist. Durch den Schlitz 23 und den Steg 21 wird verhindert, dass das Verbindungselement 3 in Längsrichtung des Führungskanals verschoben wird. Das Verbindungselement 3 verhindert auch, dass die Seitenteile 1 durch eine im wesentlichen vertikal nach oben gerichtete Kraft aus dem Auflageschenkel 11 herausspringt.
  • 8 und 9 zeigen eine perspektivische Ansicht und einen Abschnitt eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette. Bei dem in 8 dargestellten Ausführungsbeispiel handelt es sich um einen Führungskanalabschnitt, wobei ein nicht dargestellter Obertrum einer Energieführungskette auf einem Auflageprofil 24 geführt wird. Das Auflageprofil 24 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel wesentlich U-förmig ausgebildet. Zur Halterung des Auflageprofils 24 sind Profilhalter 25 vorgesehen. Jeder Profilhalter 25 ist mit einem Kanalhalter 2 verbunden.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Profilhalter 25 mit dem Auflageschenkel 11 verbunden.
  • In den 10 bis 12 ist eine Ausführungsform eines Profilhalters 25 dargestellt. Der Profilhalter 25 weist einen Grundkörper 26 auf, der mit einem T-förmigen Fuss 27 ausgestattet ist. Der Fuss 27 ragt im montierten Zustand in die T-förmig ausgebildete Nut 28 des Auflageschenkels 11 hinein. 6 zeigt die Nut 28.
  • Beidseits des Grundkörpers 26 sind Tragelemente 29 vorgesehen, auf denen die Auflageprofile 24 aufliegen.
  • Der Profilhalter 25 kann auch mit lediglich einem Tragelement 29 ausgestattet sein. Ein solcher Profilhalter ist am Anfang oder am Ende eines Abschnittes der Führungsrinne angeordnet.
  • Im Zentrum des Grundkörpers 26 und in Längsrichtung desselbigen ist ein Durchgang 30 ausgebildet, mittels dessen ein Werkzeug und ein Befestigungsteil durchführbar ist, so dass der Profilhalter 25 unverschieblich mit dem Kanalhalter 2 verbunden werden kann.
  • 13 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel eines Kanalhalters 2. Der Kanalhalter 2 weist einen Anlageschenkel 10 sowie einen Auflageschenkel 11 auf. An der gegenüberliegenden Seite des Auflageschenkels 11 ist ein Fortsatz 12 ausgebildet. Der Fortsatz 12 ist so ausgebildet, dass dieser mit einer nicht dargestellten Unterkonstruktion verbunden werden kann.
  • Der Anlageschenkel 10 ist zweiteilig ausgebildet. Er weist ein Grundteil 31 sowie ein Verschiebeteil 32 auf. Das Grundteil 31 ist vorzugsweise einstückig mit dem Auflageschenkel 11 und dem Fortsatz 12 ausgebildet. In den 14 und 15 ist das Grundteil 31 mit dem Auflageschenkel 11 dargestellt. Das Grundteil 31 weist in den gegenüberliegenden Seiten Führungen 33 auf. An der Rückseite des Grundteils 31 ist eine weitere Führung 34 vorgesehen.
  • 16 und 17 zeigen das Verschiebeteil 32. Das Verschiebeteil 32 weist einen Kopf 35 auf. Von dem Kopf weg erstrecken sich zwei Gleitteile 36, die eine zu den Führungen 33 korrespondierende Gestalt aufweisen.
  • An den zugewandten Flächen der Gleitteile 36 sind hackenförmige Vorsprünge 37 ausgebildet. Die hackenförmige Vorsprünge 37 greifen in entsprechende Ausnehmungen ein, die in dem Grundteil 31 ausgebildet sind. Das Grundteil 31 kann mehrere Ausnehmungen aufweisen, so dass das Verschiebeteil 32 stufenweise aus dem Grundteil 31 herausziehbar oder in diesem hineinschiebbar ist. In der 13 nimmt das Verschiebeteil 32 eine Endstellung ein.
  • Von dem Kopf 35 des Vorschiebeteils 32 erstreckt sich eine Lasche 38 weg, die in der Führung 34 geführt wird. Durch die Lasche 38 und die Führung 34 wird eine erhöhte Stabilität des Kanalhalters erzielt.
  • 18 zeigt in perspektivischer Ansicht ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Teils eines Abschnittes eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette. Der Führungskanal ist symmetrisch bezüglich einer Längsachse ausgebildet.
  • Er weist in Längsrichtung angeordnete Seitenteile 1 auf, die mittels Kanalhaltern 2 miteinander verbunden sind. Die Kanalhalter 2 sind an einer Unterkonstruktion 4 festgelegt. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Unterkonstruktion durch C-förmige Schienen gebildet. Jede C-förmige Schiene verläuft im wesentlichen quer zur Längsrichtung der Seitenteile 1. Der Abstand der Seitenteile 1 zueinander bzw. die Breite des Führungskanals kann durch Verschieben der Kanalhalter 2 in der Unterkonstruktion 5 entsprechend eingestellt werden.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Seitenteile 1 als Blechteile ausgebildet. Dies ist nicht zwingend notwendig. Bei den Seitenteilen 1 kann es sich auch um Profile handeln, die auch aus einem nicht metallischen Werkstoff hergestellt sind. Ein jedes Seitenteil 1 weist eine Seitenwand 5 auf, die in dem Führungskanal im wesentlichen vertikal verläuft. An die Seitenwand 5 schließt sich ein im wesentlichen senkrecht zu dieser ausgebildeter Wandabschnitt 6 an, der in einen Randbereich 7 übergeht. Die Seitenwand 5, der Wandabschnitt 6 und der Randbereich 7 sind im wesentlich Z-förmig ausgebildet, wobei die Seitenwand 5 und der Randbereich 7 im wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
  • Der obere Randbereich 9 des Seitenteils 1 ist nach außen und nach unten hin geneigt, wobei der Randbereich 9 sich an einen nach außen hin geneigten Wandabschnitt 8 der vertikal verlaufenen Seitenwand 5 anschließt.
  • Die Seitenteile 1 sind mit den Kanalhaltern 2, zwischen denen die Seitenteile 1 angeordnet sind, mittels Verbindungselementen 3 verbunden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfasst das Verbindungselement 3 eine Schraube 39, durch die eine Sicherung 40, die die Seitenteile 1 überlappt, am Kanalhalter 2 festgelegt ist.
  • Der in der 18 dargestellte Abschnitt des Führungskanals weist ein Auflageprofil 24 auf, auf dem ein nicht dargestellter Oberturms einer Energieführungskette abgelegt werden kann. Das Auflageprofil 24 ist mit Kanalhaltern 2 verbunden. Es weist einen Randbereich 7 und eine Seitenwand 5 auf, wobei der Randbereich 7 und die Seitenwand 5 im wesentlichen vertikal verlaufen. Der obere Randbereich des Auflageprofils 24 ist entsprechend dem Seitenteil 1 ausgebildet.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Führungskanal eine Abhebesicherung 41 auf. Die Abhebesicherung 41 ist in dem Bereich des Führungskanals angeordnet, in dem das Auflageprofil 24 vorgesehen ist. Die Abhebesicherung 41 ist L-förmig ausgebildet. Sie weist einen Schenkel 44 und einen Schenkel 45 auf. Der Schenkel 44 ist kanaleinwärts gerichtet. Die Erstreckung des Schenkels 44 sowohl in Längsrichtung als auch quer zu dieser ist ausreichend groß, so dass im Falle eines Abhebens des Oberturms von dem Auflageprofil 24 diese Abhebelbewegung des Oberturms durch den Schenkel 44 begrenzt wird. Die Abhebesicherung 41 kann auch ohne, dass auf ein Auflageprofil 24 vorhanden ist, in einem Führungskanal vorgesehen sein. Die Festlegung der Abhebelsicherung 41 erfolgt an den Kanalhaltern. Zusätzlich ist eine Schraube 42 vorgesehen, durch die die Abhebesicherung 41 mit einem Randbereich 9 des Auflageprofils 24 bzw. mit der Seitenwand 1 verbunden werden kann. Dies ist jedoch nicht zwingend notwendig.
  • In der 20 ist der Kanalhalter 2, der in 18 und 19 als Ausbildung des Führungskanals vorgesehen ist, dargestellt. Der Kanalhalter 2 ist im wesentlichen L-förmig ausgebildet. Er weist einen Anlageschenkel 10 und einen Auflageschenkel 11 auf. Gegenüber dem Auflageschenkel 11 hat der Kanalhalter 2 einen Fortsatz 12. In dem Fortsatz 12 ist eine Nut 13 ausgebildet, in dem eine nicht dargestellte Durchgangsöffnung mündet. Das Ende der Nut 13 ist durch Flächen begrenzt, die einen Polygonzug bilden, so dass beispielsweise eine Mutter oder ein Kopf einer Schraube sicher in der Nut 13 angeordnet werden kann.
  • Der Auflageschenkel 11 sowie der Fortsatz 12 weisen eine gemeinsame Bodenfläche auf. Von der Bodenfläche und im Abstand zueinander sind Vorsprünge 16 vorgesehen. Die Vorsprünge 16 sind gegenüberliegend und vorzugsweise versetzt zueinander ausgebildet. Der lichte Abstand zwischen den Vorsprüngen ist so bemessen, dass die Unterkonstruktion zwischen den Vorsprüngen 16 angeordnet werden kann, wie dies aus der 19 ersichtlich ist.
  • Der Auflageschenkel 11 weist eine seitlich offene Nut 28 auf, in die eine nicht mehr dargestellte Bohrung mündet. In die Nut 28 und durch die Bohrung kann sich ein Befestigungselement befinden, mit dessen Hilfe der Kanalhalter 2 an der Unterkonstruktion ausgelegt wird. Quer zur Längsrichtung des Auflageschenkels 11 weist dieser einen Spalt 19 auf, in den der Randbereich 7 hineinragt.
  • Im Bereich des freien Endes des Anlageschenkels 10 ist eine Rippe 18 vorgesehen, deren Höhe im wesentlichen der Dicke der Seitenteile 1 entspricht.
  • In der der Seitenwand 5 gegenüberliegenden Wand des Auflageschenkels 10 ist ein Durchgang 43 ausgebildet. Der Durchgang 43 erstreckt sich über die gesamte Breite des Auflageschenkels 10. Dies ist nicht zwingend notwendig. Es kann auch eine Rippe vorgesehen sein, die den Durchgang 10 in zwei Abschnitte teilt. In den Durchgang 43 ragen zwei senkrecht zueinander ausgebildeten Rippen 46, 47, die mit dem Schenkel 44 verbunden sind, wie dies vergrößert in der 21A dargestellt ist. Die Rippe 46 ist an ihrem freien Ende Hakenförmig ausgebildet. Sie greift in einen entsprechend ausgebildeten Abschnitt der Rückwand 48 des Anlageschenkels 10.
  • Die Rippe 47 ist im Querschnitt und an ihrem freien Endbereich kreisförmig ausgebildet und liegt in einem V-förmigen Wandabschnitt 49 des Anlageschenkels 10 an. Die Festlegung der Abhebesicherung 41 erfolgt derart, dass die Abhebesicherung von dem Anlageschenkel 10 weggeneigt durch den Durchgang 43 in den Anlageschenkel 10 eingeführt wird. Durch Verschwenken der Abhebesicherung 41 in Richtung des Anlageschenkels 10 unter Überwindung einer Kraft gleitet das freie Ende der Rippe 47 in den V-förmigen Wandabschnitt 49 hinein, so dass die Abhebelsicherung 41 rastend mit dem Kanalhalter 2 verbunden wird. Zur Vermeidung von Verschiebungen in Längsrichtung des Führungskanals ist die Abhebelsicherung 41 durch die Schraube 42 festgelegt. Dies ist nicht zwingend notwendig. Es besteht auch die Möglichkeit, die Abhebelsicherung 41 lediglich durch Verbindungselemente mit den Kanalhaltern bzw. mit den Seitenwänden zu verbinden. Es sind auch andere Variationen der rastenden Verbindung zwischen den Kanalhaltern und der Abhebesicherung möglich. In den 22 bis 26 ist eine noch weitere Ausführungsform eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette sowie an Einzelheiten dargestellt.
  • Der Führungskanal weist in Längsrichtung verlaufene Seitenteile 1, die mittels Kanalhaltern 2 miteinander verbunden sind, auf. Die Kanalhalter 2 legen die Sei tenteile 1 an einer Unterkonstruktion 4 fest. Bei der Unterkonstruktion 4 handelt es sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel um mehrere C-förmig ausgebildeten Schienen, die in Längsrichtung des Kanals im Abstand zueinander angeordnet sind. Nicht dargestellt sind Befestigungselemente, mittels derer die Kanalhalter 2 mit der Unterkonstruktion 4 verbunden sind.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind die Seitenteile als Profilteile ausgebildet. Die Ausgestaltung der Profilteile, die als Seitenteile 1 dienen, sind insbesondere in den 24 und 25 sichtlich.
  • Jedes Seitenteil 1 weist eine Seitenwand 5 auf, die im wesentlichen vertikal angeordnet ist. An die Seitenwand schließt sich ein wesentlich senkrecht zur Seitenwand 5 ausgebildeter Wandabschnitt 6 an, der in einem Randbereich 7 übergeht. Auf dem Wandabschnitt 6 liegt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel eine Auflage 51, der eine nicht näher dargestellte Energieführungskette aufliegt. Die Auflage 51 kann gleitende und/oder geräuschdämmende Eigenschaften aufweisen. Wie insbesondere aus der 25 ersichtlich ist, ist die Auflage 51 mit dem Seitenteil 1 formschlüssig verbunden. Dies ist nicht zwingend notwendig. Die Auflage 51 kann beispielsweise auch mit dem Wandabschnitt 6 verklebt sein. Der Randbereich 7 ist profiliert ausgebildet. Er weist eine sich in Längsrichtung erstreckende Nutöffnung 50 auf. Die Querschnittsgeometrie der Nut 54 entspricht im wesentlichen der Querschnittsgeometrie des Spaltes 19 des Kanalhalters 2.
  • Zur Festlegung der Seitenteile an den Kanalhaltern 2 weisen die Seitenteile 1 Bolzen 54 auf. Die Bolzen 54 erstrecken sich im wesentlichen parallel zur Längsachse des Führungskanals. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist die Seitenwand 5 zwei Bolzen 54 auf. Der Wandabschnitt 6 ist mit einem Bolzen 54 versehen. Sofern es zweckmäßig ist, können weitere Bolzen oder auch weniger Bolzen vorgesehen sein. Kanalhalter 2 ist in der 26 dargestellt. Der Kanalhalter 2 weist einen Anlageschenkel 10 und einen Auflageschenkel 11 auf. Gegenüber dem Auflageschenkel 11 hat der Kanalhalter 2 einen Fortsatz 12. Zur Festlegung des Kanalhalters 2 erweisen der Auflageschenkel 11 und der Fortsatz 12 entsprechende Befestigungsmöglichkeiten auf.
  • Aus der Darstellung der 26 ist ersichtlich, dass der Anlageschenkel 10 sowie der Auflageschenkel 11 Bolzenaufnahmen 57/58 aufweisen, in die Bolzen 54, die mit den der Seitenwand 1 verbunden sind, einbringbar sind. Die Bolzenaufnahme 57 erstreckt sich in dem dargestellten Ausführungsbeispiel vom oberen Ende des Anlageschenkels 10 in Richtung des Auflageschenkels 11. Die Bolzenaufnahme 58 im Auflageschenkel 11 ist nach oben hin offen, so dass ein Seitenteil 1 mit den Bolzen 54 von oben her in den Kanalhalter 2 eingebracht werden kann, wenn der Kanalhalter 2 bereits an eine Unterkonstruktion festgelegt ist.
  • In dem in den 22 bis 25 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Führungskanal eine Abhebesicherung 41 auf. Die Ausgestaltung der Abhebesicherung 40 entspricht der Abhebesicherung 41, wie sie in der 19 dargestellt ist. Zur Vermeidung von Wiederholung wird daher auf die Beschreibung der 19 verwiesen.
  • 22 und insbesondere 25 zeigt, dass der Führungskanal ein Auflageprofil 24 aufweist. Die Gestalt des Auflageprofils 24 entspricht in konstruktiver Hinsicht der Ausgestaltung der Abhebelsicherung 41, wobei der Spalt 19 bzw. die Nut 54 entsprechend der Ausgestaltung des Durchgangs 43 ausgebildet ist. Wie aus den 22 und 24 ersichtlich ist, ragt ein Abschnitt des Schenkels des Auflageprofils 24 in den Kanalhalter 2 hinein. Zur zusätzlichen Sicherung bzw. Festlegung des Auflageprofils 24 ist dieses über eine Schraube 52 mit der Seitenwand 5, wie dies in der 23 bzw. 25 dargestellt ist, verbunden. Das Auflageprofil 24 ist mit einem Gleitband 56 versehen, dass durch Schrauben 53 festgelegt ist. Statt der Schrauben 53 kann das Gleitband 56 auch mit dem Auflageprofil 24 verklebt sein. Bei dem Gleitband 56 handelt es sich vorzugsweise um ein Stahlband.
  • In den 27 und 28 ist ein modifizierter Kanalhalter 2 dargestellt. Der Kanalhalter 2 weist ein Positionierelement 59 auf, mit dem der Kanalhalter 2 auch lösbar verbunden sein kann. Das Positionierelement 59 ist keilförmig ausgebildet. Es weist eine Kontaktfläche 60 auf. Die Kontaktfläche 60 ist in dem dargestellten Ausführungsbeispiel wellenförmig ausgebildet. Sie weist Wellenmaxima 61 und Wellenminima 62 auf. Die Wellen erstrecken sich in Längsrichtung. Das Positionierelement 59 wirkt mit einem korrespondierend ausgebildeten Positionselement 63 zusammen. Auch das Positionselement 53 weist eine Kontaktfläche 60 auf, die im wesentlichen keilförmig ausgebildet ist. Die Kontaktfläche 60 weist zumindest Bereichsweise kommunizierende Strukturen auf. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Kontaktfläche 60 wellenförmig ausgebildet, jedoch ist beispielsweise auch eine stufige Ausbildung möglich.
  • D. h., es existieren eine Vielzahl von Wellenmaxima 61 und eine Vielzahl von Wellenminima 62, die kommunizierend zu entsprechenden Wellenminima und Wellenmaxima des Positionierelementes 59 ausgebildet sind. Das Positionselement 63 weist eine Vielzahl von länglichen Öffnungen 64 zu einer Fixierung in einer Längsrichtung z, wohingegen sie in einer Richtung y führbar sind.
  • Durch das Zusammenwirken des Positionierelementes 59 mit dem Positionselement 60 kann eine Ausrichtung des Kanalhalters 2 erzielt werden.
  • 1
    Seitenteil
    2
    Kanalhalter
    3
    Verbindungselement
    4
    Unterkonstruktion
    5
    Seitenwand
    6
    Wandabschnitt
    7
    Randbereich
    8
    Wandabschnitt
    9
    Randbereich
    10
    Anlageschenkel
    11
    Auflageschenkel
    12
    Fortsatz
    13
    Nut
    14
    Bohrung
    15
    Bodenfläche
    16
    Vorsprung
    17
    Vorsprung
    18
    Rippe
    19
    Spalt
    20
    Ausnehmung
    21
    Steg
    22
    Hinterschneidung
    23
    Schlitz
    24
    Auflageprofil
    25
    Profilhalter
    26
    Grundkörper
    27
    Fuss
    28
    Nut
    29
    Tragelement
    30
    Durchgang
    31
    Grundteil
    32
    Verschiebeteil
    33,34
    Führung
    35
    Kopf
    36
    Gleitteil
    37
    Vorsprung
    38
    Lasche
    39
    Schraube
    40
    Sicherung
    41
    Abhebesicherung
    42
    Schraube
    43
    Durchgang
    44
    Schenkel
    45
    Schenkel
    46
    Rippe
    47
    Rippe
    48
    Rückwand
    49
    Wandabschnitt
    50
    Aufnahme
    51
    Auflage
    52
    Schraube
    53
    Schraube
    54
    Bolzen
    55
    Nut
    56
    Gleitbügel
    57
    Bolzenaufnahme
    58
    Bolzenaufnahme
    59
    Portionierelement
    60
    Kontaktfläche
    61
    Wellenmaxima
    62
    Wellenminima
    63
    Positionierelement

Claims (19)

  1. Baukastensystem zum Aufbau eines Führungskanals zum Führen einer Energieführungskette, mit Kanalhaltern (2) zur Festlegung an einer Unterkonstruktion (4), Seitenteilen (1), zwischen denen eine Energieführungskette ablegbar ist und die mit den Kanalhaltern (2) formschlüssig verbindbar sind, Verbindungselementen (3) zur Festlegung wenigstens eines Seitenteils (1) an einem Kanalhalter (2), Auflageprofilen (24) zur Auflage für ein Obertrum einer Energieführungskette.
  2. Baukastensystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanalhalter (2) im wesentlichen L-förmig durch einen Anlageschenkel (10) und einen Auflageschenkel (11) gebildet sind.
  3. Baukastensystem nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (1) mit Auflageschenkel (11) formschlüssig verbunden ist.
  4. Baukastensystem nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (1) einen auf dem Auflageschenkel (11) aufliegende Wandabschnitte (6) aufweist, an den sich ein, in einen in dem Auflageschenkel (11) ausgebildeten Spalt (19), einbringbaren Randbereich (7) anschließt.
  5. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Auflageschenkel (11) mit der Unterkonstruktion (4) lösbar verbindbar ist.
  6. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Seitenteil (1) das freie Ende des Anlageschenkels (10) wenigstens teilweise umgreift.
  7. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass Verbindungselement (3) wenigstens formschlüssig mit dem Anlageschenkel (10) verbindbar ist.
  8. Baukastensystem nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3) mit dem Anlageschenkel (10) rastend verbunden ist.
  9. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (10) eine Rippe (18) aufweist, deren Höhe im wesentlichen der Dicke des Seitenteils (1) entspricht.
  10. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Längserstreckung des Anlageschenkels (10) veränderbar ist.
  11. Baukastensystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anlageschenkel (10) teleskopartig ausgebildet ist.
  12. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass Profilhalter (25) zur Halterung der Auflageprofile (24) vorgesehen sind, wobei die Profilhalter (25) mit den Kanalhaltern (2) verbindbar sind.
  13. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilhalter (24) mit dem Anlageschenkel (10) des Kanalhalters (2) lösbar verbunden ist.
  14. Baukastensystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilhalter (24) mit dem Auflageschenkel (11) des Kanalhalters (2) lösbar verbunden ist.
  15. Baukastensystem nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilhalter (24) formschlüssig mit dem Anlageschenkel (10) oder dem Auflageschenkel (11) verbunden ist.
  16. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalhalter (2) wenigstens eine Bolzenaufnahme (57, 58) aufweist, in die wenigstens einen Bolzen (54), der mit dem Seitenteil (1) verbunden ist, einbringbar ist.
  17. Baukastensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass eine Abhebesicherung (41) vorgesehen ist.
  18. Baukastensystem nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Abhebesicherung (41) L-förmig ausgebildet ist.
  19. Energieführungsvorrichtung umfassend wenigstens eine Energieführungskette, die in einem Führungskanal gebildet aus dem Baukastensystem nach einem der Ansprüche 1 bis 19 geführt wird.
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