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DE10247766A1 - Gleitsichtbrillenglas - Google Patents

Gleitsichtbrillenglas

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Publication number
DE10247766A1
DE10247766A1 DE10247766A DE10247766A DE10247766A1 DE 10247766 A1 DE10247766 A1 DE 10247766A1 DE 10247766 A DE10247766 A DE 10247766A DE 10247766 A DE10247766 A DE 10247766A DE 10247766 A1 DE10247766 A1 DE 10247766A1
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DE
Germany
Prior art keywords
progressive
effect
lens
varifocal
axis
Prior art date
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DE10247766A
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English (en)
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DE10247766B4 (de
Inventor
Moriyasu Shirayanagi
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Hoya Lens Thailand Ltd
Original Assignee
Pentax Corp
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Publication date
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Publication of DE10247766A1 publication Critical patent/DE10247766A1/de
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Publication of DE10247766B4 publication Critical patent/DE10247766B4/de
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    • G02C7/063Shape of the progressive surface
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    • GPHYSICS
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    • G02C2202/10Optical elements and systems for visual disorders other than refractive errors, low vision

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
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Abstract

Ein Gleitsichtbrillenglas hat einen Fernteil mit einer dioptrischen Wirkung für die Fernsicht, einen Nahteil mit einer dioptrischen Wirkung für die Nahsicht und einen Zwischenteil mit einer progressiven dioptrischen Wirkung zwischen dem Fernteil und dem Nahteil. Die Vorderfläche und/oder die Rückfläche ist als Gleitsichtfläche ausgebildet, deren dioptrische Wirkung in Abhängigkeit von der Position auf der jeweiligen Fläche variiert. Das Gleitsichtbrillenglas hat eine prismatische Wirkung, die eine vorgeschriebene prismatische Wirkung und eine nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung beinhaltet. Die Form der Gleitsichtfläche des Gleitsichtbrillenglases ist verschieden von der Form einer Gleitsichtfläche eines Referenzbrillenglases, das abgesehen davon, daß es die vorgeschriebene prismatische Wirkung nicht aufweist, identisch mit dem Gleitsichtbrillenglas ist. Die Gleitsichtfläche des Gleitsichtbrillenglases ist so ausgebildet, daß die Aberration kompensiert wird, die verursacht wird, wenn die vorgeschriebene prismatische Wirkung dem Referenzbrillenglas hinzugefügt wird.

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Gleitsichtbrillenglas zur Augenkorrektion, insbesondere ein Gleitsichtglas mit prismatischer Wirkung zur Korrektion der Augenheterophorie.
  • Ein Gleitsichtbrillenglas hat eine vordere, d. h. objektseitige Fläche und eine hintere, d. h. augenseitige Fläche. Mindestens eine dieser Flächen ist als Fläche progressiver Wirkung oder Gleitsichtfläche ausgebildet, deren dioptrische Wirkung in Abhängigkeit der Position auf dem Brillenglas variiert. Fig. 59 zeigt beispielhaft eine Gleitsichtfläche 2 eines herkömmlichen Gleitsichtglases 1. Das Gleitsichtglas 1 hat in seinem oberen Bereich einen Fernteil 3 mit dioptrischer Wirkung für die Fernsicht, in seinem unteren Bereich einen Nahteil 4 mit dioptrischer Wirkung für die Nahsicht sowie einen Zwischenteil 5 mit progressiver dioptrischer Wirkung, die sich zwischen dem Fernteil 3 und dem Nahteil 4 ändert. Auf der Gleitsichtfläche 2 sind ein Paßpunkt E, der einen Referenzpunkt bezüglich der Position des Benutzerauges darstellt, wenn das Brillenglas in einem Gestell montiert ist, ein Fernreferenzpunkt F, ein Nahreferenzpunkt N sowie ein Prismenreferenzpunkt PR zum Messen der dioptrischen Wirkungen festgelegt.
  • Da die Krümmung der Gleitsichtfläche 2 innerhalb des Zwischenteils von oben nach unten allmählich zunimmt oder abnimmt, ist die Dicke des oberen Randes verschieden von der des unteren Randes, wenn die Vorderfläche und die Rückfläche so angeordnet sind, daß sie senkrecht zu einer im Flächenzentrum vorgesehenen gemeinsamen Normalen sind.
  • Fig. 60A zeigt eine seitliche Querschnittsansicht eines Gleitsichtglases, das so ausgebildet ist, daß die Vorder- und die Rückfläche senkrecht zu einer gemeinsamen Achse im Flächenzentrum angeordnet sind. In diesem Beispiel hat das Brillenglas nach Fig. 60A eine dioptrische Plus-Fernwirkung, und seine Vorderfläche ist als Gleitsichtfläche ausgebildet. Wie in Fig. 60A gezeigt, ist das Brillenglas insgesamt ausgesprochen dick, damit die erforderliche Dicke an dem unterem Rand eingehalten werden kann, wodurch das Gewicht des Brillenglases zunimmt. Um die Dicke und das Gewicht des Brillenglases zu verringern, ist ein Verfahren bekannt, das man als "Prismenverschlankung" bezeichnen könnte und dazu dient, die Vorder- und die Rückfläche relativ zueinander zu verkippen, um die Dicken an der oberen und der unteren Kante einander anzunähern, wie in Fig. 60B gezeigt ist. Dieses Verfahren führt eine nicht vorgeschriebene Prismenwirkung in dem Brillenglas ein.
  • Fig. 61A zeigt eine seitliche Querschnittsansicht eines anderen Beispiels für ein herkömmliches Gleitsichtbrillenglas, das eine dioptrische Minus-Fernwirkung hat. In diesem Beispiel ist die Vorderfläche als Gleitsichtfläche ausgebildet, deren Vorder- und Rückfläche senkrecht zu einer gemeinsamen Achse im Flächenzentrum sind. Wie in Fig. 61A gezeigt, sind die Dicken an dem oberen und dem unteren Rand einander nicht angeglichen. Die Anwendung der oben beschriebenen Prismenverschlankung auf dieses Brillenglas führt zu einem Dickenausgleich, wie in Fig. 61B gezeigt ist. Jedoch wird auch hier eine nicht vorgeschriebene Prismenwirkung eingeführt. Die in den Brillengläsern nach den Fig. 60B und 61B angegebenen Keilsymbole stellen die durch die Prismenverschlankung eingeführte, nicht vorgeschriebene Prismenwirkung dar.
  • Herkömmliche Gleitsichtbrillengläser weisen diese nicht vorgeschriebene Prismenwirkung auf, damit ihre Dicke und damit ihr Gewicht und/oder ihr Erscheinungsbild verbessert werden. Die herkömmlichen Gleitsichtbrillengläser sind so ausgebildet, daß mit der eingeführten Prismenwirkung die Abbildungsfehler angemessen verringert sind. Im folgenden wird ein Beispiel eines solchen herkömmlichen Gleitsichtbrillenglases beschrieben.
  • Dieses Gleitsichtbrillenglas ist auf ein rechtes Auge ausgelegt und hat eine Gleitsichtvorderfläche und eine sphärische Rückfläche. Die sphärische dioptrische Wirkung beträgt 0 Dioptrien (im folgenden D), die Zusatzwirkung 2,00 D, die Mittendicke 2,53 mm, der Außendurchmesser 80 mm und der Brechungsindex 1,60. Die nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung, die 1,47 Prismendioptrien (im folgenden als Δ bezeichnet) beträgt und deren Prismenbasis auf 270° eingestellt ist, wird eingeführt, um das Glas zu verschlanken und die Randdicken einander anzugleichen.
  • Die Fig. 62A und 62B zeigen ein Koordinatensystem, das die Abbildungsleistung der Gleitsichtfläche veranschaulicht. Das Koordinatensystem ist ein linkshändiges x-y-z-Koordinatensystem. Die z-Achse ist am Prismenreferenzpunkt PR, der den Ursprung des Koordinatensystems bildet, normal zur Gleitsichtfläche. Die y-Achse ist senkrecht zur z-Achse und vertikal, wenn das Brillenglas in einem Gestell montiert ist. Die x-Achse ist senkrecht zur z-Achse und y-Achse und horizontal, wenn das Brillenglas in einem Gestell montiert ist. Xxx Die Krümmung in einem Punkt im Abstand h (Einheit: mm) von der z-Achse auf der Schnittlinie der Gleitsichtfläche mit einer Ebene, welche die z-Achse enthält und mit der x-Achse einen Winkel θ (Einheit: Grad) bildet, wird als Funktion C(h,θ) (Einheit: D) ausgedrückt. Die Flächenbrechkraft D(h,θ) (Einheit: D) im Punkt (h,θ) ist definiert durch die Funktion D(h,θ) = (n'-n)C(h,θ). Der Parameter n bezeichnet den Brechungsindex des Mediums objektseitig der Gleitsichtfläche und n' den Brechungsindex des Mediums augenseitig der Gleitsichtfläche.
  • Die in Fig. 63 gezeigte Tabelle gibt für das herkömmliche Brillenglas die Verteilung der Flächenbrechkraft D(h,θ) der Gleitsichtfläche in einem Punkt an, der mit den Polarkoordinaten (h,θ) angegeben ist, d. h. in einem Punkt, der durch den Abstand h (mm) vom Prismenreferenzpunkt PR und den Winkel θ (Grad) bezüglich der x-Achse festgelegt ist. In Fig. 64 ist ein Graph gezeigt, der den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm bzw. 25 mm angibt. Die Flächenbrechkraft ist in dem Fernteil im Bereich von 30 ≤ θ ≤ 150 vergleichsweise gering und in dem Nahteil innerhalb des Bereichs von 240 ≤ θ ≤ 300 vergleichsweise hoch.
  • Die Fig. 65 und 66 sind dreidimensionale Graphen, welche die optischen Transmissions- oder Abbildungsleistungen des herkömmlichen Gleitsichtbrillenglases zeigen. Fig. 65 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 66 den Astigmatismus. In diesen Graphen geben die ebenen Koordinaten die Winkel der Sehachse (Einheit: Grad) in vertikaler bzw. horizontaler Richtung an, während die vertikale Achse den Aberrationswert (Einheit: D) darstellt.
  • Ein Gleitsichtbrillenglas zur Korrektion der Heterophorie, bei der während der Ruhephase eine Sehachsenabweichung auftritt, erfordert zusätzlich zu der nicht vorgeschriebenen, d. h. verschriebenen prismatischen Wirkung, die durch die Prismenverschlankung eingeführt wird, eine auf einer Verschreibung beruhende prismatische Wirkung zur Korrektion der Heterophorie. Fig. 67 ist eine horizontale Querschnittsansicht eines Brillenglases, bei dem die vorgeschriebene prismatische Wirkung zur Korrektion der Heterophorie dem oben beschriebenen herkömmlichen Gleitsichtbrillenglas hinzugefügt ist. Die Vorderfläche und die Rückfläche des Brillenglases sind relativ zueinander verkippt, um die nötige prismatische Wirkung zu erreichen.
  • Das oben beschriebene herkömmliche Gleitsichtbrillenglas ist so ausgebildet, daß die Vorderfläche und die Rückfläche, die ursprünglich auf ein Brillenglas ohne vorgeschriebener prismatischer Wirkung ausgelegt sind, gegeneinander so verkippt sind, daß die gewünschte prismatische Wirkung erreicht wird. Die Heterophorie kann zwar so korrigiert werden, die durch die vorgeschriebene prismatische Wirkung verursachte Aberration ist jedoch nicht berücksichtigt.
  • Werden beispielsweise die prismatische Wirkung zur Korrektion der Heterophorie mit einem Wert von 3,00 Δ und die Prismenbasiseinstellung von 180° in das herkömmliche Gleitsichtbrillenglas eingeführt, so variieren der mittlere Brechkraftfehler und der Astigmatismus wie in den Fig. 68 bzw. 69 gezeigt. Der mittlere Brechkraftfehler nimmt in dem Fernteil auf der oberen Seite zu, der Astigmatismus nimmt in dem Fernteil im oberen Bereich der oberen Seite und der Nasenseite zu, und das Aberrationsgleichgewicht zwischen oberer Seite und Nasenseite geht über die gesamte Fläche verloren.
  • Die Erfindung stellt vorteilhafterweise ein Gleitsichtbrillenglas mit einer vorgeschriebenen prismatischen Wirkung zur Korrektion der Heterophorie eines Auges bereit, das eine ausreichende optische Leistung hat, die der eines Gleitsichtbrillenglases ohne vorgeschriebener prismatischer Wirkung entspricht.
  • Die Erfindung erreicht dies durch die Gegenstände der unabhängigen Ansprüche. Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung wird die durch eine vorgeschriebene prismatische Wirkung verursachte Aberration durch eine Gleichtsichtfläche korrigiert, die verschieden von der eines Referenzbrillenglases ist. Dieses Referenzbrillenglas ist als hypothetisches Brillenglas definiert, die wie das erfindungsgemäße Brillenglas arbeitet, abgesehen davon, daß sie die vorgeschriebene prismatische Wirkung nicht aufweist. Dies bedeutet, daß das Referenzbrillenglas hinsichtlich sphärischer Wirkung, astigmatischer Wirkung, Zylinderachse und Zusatzwirkung mit dem erfindungsgemäßen Brillenglas identisch ist.
  • Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren näher erläutert. Darin zeigen:
  • Fig. 1 eine Vorderansicht einer Gleitsichtfläche eines erfindungsgemäßen Brillenglases,
  • Fig. 2 eine Vektoroperation zum Auffinden der Differenz zwischen prismatischen Wirkungen,
  • Fig. 3 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche eines Referenzbrillenglases für das erste Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 4 einen Graphen mit der Variation der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases für das erste Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 5 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Referenzbrillenglases für das erste Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 6 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Referenzbrillenglases für das erste Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 7 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler eines Brillenglases gemäß einem ersten Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 8 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß erstem Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 9 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche eines Brillenglases gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 10 einen Graphen mit Variationen der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des Brillenglases gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 11 eine Tabelle mit der Verteilung der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des erfindungsgemäßen Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 12 einen Graphen mit den Variationen der Differenz der Flächenbrechkräfte der Gleitsichtflächen des erfindungsgemäßen Brillenglases und des Referenzbrillenglases,
  • Fig. 13 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Brillenglases gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 14 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß erstem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 15 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler eines Brillenglases gemäß einem zweiten Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 16 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß zweitem Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 17 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft des Gleitsichtglases des Brillenglases gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 18 einen Graphen mit den Variationen der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des Brillenglases gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 19 eine Tabelle mit der Verteilung der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des erfindungsgemäßen Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 20 einen Graphen mit den Variationen der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des erfindungsgemäßen Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 21 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Brillenglases gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 22 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß zweitem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 23 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche eines Referenzbrillenglases für ein drittes Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 24 einen Graphen mit den Variationen der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases für das dritte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 25 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Referenzbrillenglases für das dritte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 26 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Referenzbrillenglases für das dritte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 27 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler eines Brillenglases gemäß einem dritten Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 28 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß drittem Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 29 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche eines Brillenglases gemäß drittem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 30 einen Graphen mit den Variationen der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des Brillenglases gemäß drittem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 31 eine Tabelle mit der Verteilung der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des erfindungsgemäßen Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß drittem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 32 einen Graphen mit den Variationen der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des erfindungsgemäßen Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß drittem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 33 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Brillenglases gemäß drittem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 34 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß drittem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 35 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche eines Referenzbrillenglases für ein viertes Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 36 einen Graphen mit den Variationen der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases für das vierte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 37 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Referenzbrillenglases für das vierte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 38 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Referenzbrillenglases für das vierte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 39 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler eines Brillenglases gemäß einem vierten Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 40 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß viertem Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 41 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche eines Brillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 42 einen Graphen mit den Variationen der Flächenbrechkräfte der Gleitsichtfläche des Brillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 43 eine Tabelle mit der Verteilung der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des erfindungsgemäßen Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 44 einen Graphen mit den Variationen der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des erfindungsgemäßen Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 45 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Brillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 46 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 47 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche eines Referenzbrillenglases für ein fünftes Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 48 einen Graphen mit den Variationen der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases für das fünfte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 49 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Referenzbrillenglases für das fünfte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 50 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Referenzbrillenglases für das fünfte Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 51 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler eines Brillenglases gemäß einem fünften Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 52 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus eines Brillenglases gemäß fünftem Vergleichsbeispiel,
  • Fig. 53 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des Brillenglases gemäß fünftem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 54 einen Graphen mit den Variationen der Flächenbrechkräfte der Gleitsichtfläche des Brillenglases gemäß fünftem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 55 eine Tabelle mit der Verteilung der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß fünftem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 56 einen Graphen mit den Variationen der Differenz zwischen den Flächenbrechkräften der Gleitsichtflächen des Brillenglases und des Referenzbrillenglases gemäß fünftem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 57 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des Brillenglases gemäß fünftem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 58 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des Brillenglases gemäß fünftem Ausführungsbeispiel,
  • Fig. 59 eine Vorderansicht, die ein Beispiel für eine herkömmliche Gleitsichtfläche eines Gleitsichtbrillenglases zeigt,
  • Fig. 60A und 60B Schnittansichten eines Gleitsichtbrillenglases, das eine dioptrische Plus-Fernwirkung hat,
  • Fig. 61A und 61 B Schnittansichten eines Gleitsichtbrillenglases, das eine dioptrische Minus-Fernwirkung hat,
  • Fig. 62A und 62B ein Koordinatensystem zur Beschreibung der Gleitsichtfläche,
  • Fig. 63 eine Tabelle mit der Verteilung der Flächenbrechkraft der Gleitsichtfläche des herkömmlichen Gleitsichtbrillenglases ohne vorgeschriebener prismatischer Wirkung,
  • Fig. 64 einen Graphen mit den Variationen der Flächenbrechkräfte der Gleitsichtfläche des herkömmlichen Gleitsichtbrillenglases ohne vorgeschriebener prismatischer Wirkung,
  • Fig. 65 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des herkömmlichen Gleitsichtbrillenglases,
  • Fig. 66 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des herkömmlichen Gleitsichtbrillenglases,
  • Fig. 67 eine horizontale Schnittansicht eines Brillenglases, bei dem dem herkömmlichen Gleitsichtbrillenglas die vorgeschriebene prismatische Wirkung hinzugefügt ist,
  • Fig. 68 einen dreidimensionalen Graphen mit dem mittleren Brechkraftfehler des in Fig. 67 gezeigten Brillenglases, und
  • Fig. 69 einen dreidimensionalen Graphen mit dem Astigmatismus des in Fig. 67 gezeigten Brillenglases.
  • Im folgenden wird ein Gleitsichtbrillenglas nach der Erfindung beschrieben. Zunächst wird der allgemeine Aufbau des Brillenglases unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 beschrieben. Anschließend werden spezielle Beispiele angegeben.
  • Fig. 1 zeigt eine Vorderansicht einer Gleitsichtfläche 2 eines erfindungsgemäßen Gleitsichtbrillenglases 10, das eine vorgeschriebene prismatische Wirkung hat. In der folgenden Beschreibung wird das erfindungsgemäße Gleitsichtbrillenglas 10 im Vergleich mit einem Referenzbrillenglas beschrieben. Das erfindungsgemäße Gleitsichtbrillenglas 10 unterscheidet sich durch die vorgeschriebene prismatische Wirkung von dem Referenzbrillenglas, das ein optimales Brillenglas darstellt, wenn für das Brillenglas keine vorgeschriebene prismatische Wirkung vorgesehen ist, und im Hinblick auf sphärische Wirkung, astigmatische Wirkung, Zylinderachse und Zusatzwirkung identisch mit dem erfindungsgemäßen Brillenglas ist.
  • Es wird ein dreidimensionales Koordinatensystem wie das in den Fig. 62A und 62B dargestellte eingeführt. Dabei ist der Prismenreferenzpunkt als Ursprung und die z-Achse als Normale zur Gleitsichtfläche in diesem Ursprung definiert, die y-Achse senkrecht zur z-Achse und vertikal, wenn das erfindungsgemäße Brillenglas in einem Gestell montiert ist, und die x-Achse gemäß dem linkshändigen Koordinatensystem senkrecht zur z-Achse und zur y-Achse und horizontal, wenn das erfindungsgemäße Brillenglas in einem Gestell montiert ist. Die Fig. 62A und 62B zeigen ein Beispiel des Gleitsichtbrillenglases, dessen Vorderfläche eine Gleitsichtfläche ist. Ist die Rückfläche eine Gleitsichtfläche, so ist die z-Achse als Normale zur Rückfläche definiert, und die Definitionen für die y-Achse und die x-Achse können unverändert bleiben.
  • Für das erfindungsgemäße Gleitsichtbrillenglas mit der vorgeschriebenen prismatischen Wirkung ist die Krümmung (D) in einem Punkt mit dem Abstand h (mm) von der z-Achse auf der Schnittlinie der Gleitsichtfläche mit einer Ebene, die die z-Achse enthält und mit der x-Achse einen Winkel θ (°) bildet, durch die Funktion C1, (h,θ) (D) festgelegt und die Flächenbrechkraft durch die Funktion D1(h,θ) = (n' - n)C1(h,θ) gegeben, wobei n der Brechungsindex des Mediums objektseitig der Gleitsichtfläche und n' der Brechungsindex des Mediums augenseitig der Gleitsichtfläche ist. Die resultierende gesamte prismatische Wirkung P1 (D) aus vorgeschriebener prismatischer Wirkung und nicht vorgeschriebener prismatischer Wirkung, die von der Prismenverschlankung im Prismenreferenzpunkt hervorgerufen wird, und die Prismenbasiseinstellung B1 (°) sind für das erfindungsgemäße Gleitsichtbrillenglas definiert.
  • Für das Referenzbrillenglas, das keine vorgeschriebene prismatische Wirkung hat, sind die Krümmung C0(h,θ) (D) der Gleitsichtfläche, die Flächenbrechkraft D0(h,θ) (D), die nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung P0 (Δ) im Prismenreferenzpunkt und die Prismenbasiseinstellung B0 (°) definiert.
  • Im allgemeinen wird die prismatische Wirkung durch einen Vektor dargestellt, dessen Größe die prismatische Stärke (Wirkung P) und dessen Richtung die Prismenbasiseinstellung B angibt. Wird die prismatische Wirkung des erfindungsgemäßen Brillenglases, die aus der vorgeschriebenen prismatischen Wirkung und der nicht vorgeschriebenen prismatischen Wirkung resultiert, durch einen Vektor P1 und die nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung des Referenzbrillenglases durch einen Vektor P0 dargestellt, so ergibt sich durch Subtraktion dieser Vektoren eine prismatische Differenzwirkung ΔP, die in Fig. 2 gezeigt ist. Diese prismatische Differenzwirkung ΔP und deren Prismenbasiseinstellung ΔP erhält man über folgende Gleichungen.


  • Die Differenz ΔD(h,θ) zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) des erfindungsgemäßen Gleitsichtbrillenglases mit vorgeschriebener prismatischer Wirkung und der Flächenbrechkraft D0(h,θ) des Referenzbrillenglases ohne vorgeschriebener prismatischer Wirkung im Punkt (h,θ) ist wie folgt definiert.
    ΔD(h,θ) = D1(h,θ) - D0(h,θ)
  • Die Ausführungsbeispiele des Gleitsichtbrillenglases, die weiter unten beschrieben werden, erfüllen die Bedingung (1) in einem Punkt innerhalb eines Bereichs, der durch 10 ≤ h ≤ 20 und ΔB - 45 ≤ θ ≤ ΔB + 45 definiert ist, sowie die Bedingung (2) in einem Punkt innerhalb eines Bereichs, der durch 10 ≤ h ≤ 20 und ΔB + 135 ≤ θ ≤ ΔB + 225 definiert ist.

    ΔD(h,θ) < 0 . . . (1)

    ΔD(h,θ) > 0 . . . (2)

    Ein in Fig. 1 schraffiert eingezeichneter Bereich RB stellt einen Basisbereich eines Differenzprismas dar, das die Differenz der prismatischen Wirkungen zwischen erfindungsgemäßem Brillenglas und Referenzbrillenglas angibt, definiert durch 10 ≤ h ≤ 20 und ΔB - 45 ≤ θ ≤ ΔB + 45. Ein gestrichelter Bereich RA bildet einen Scheitelbereich des Differenzprismas, definiert durch 10 ≤ h ≤ 20 und ΔB + 135 ≤ θ ≤ ΔB + 225. Die Bedingung (1) zeigt, daß es in dem Bereich RB einen Punkt gibt, in dem die Flächenbrechkraft des erfindungsgemäßen Brillenglases kleiner als die des Referenzbrillenglases ist. Die Bedingung (2) zeigt, daß es in dem Bereich RA einen Punkt gebt, in dem die Flächenbrechkraft des erfindungsgemäßen Brillenglases größer als die des Referenzbrillenglases ist. Da die Gleitsichtfläche des erfindungsgemäßen Brillenglases so ausgebildet ist, daß es die Bedingungen (1) und (2) erfüllt, unterscheidet sie sich von der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases. Durch diese Ausbildung kann die Abbildungsleistung des erfindungsgemäßen Brillenglases verglichen damit, daß die vorgeschriebene prismatische Wirkung ohne Änderung der Form der Gleitsichtfläche in das Referenzbrillenglas eingeführt wird, verbessert werden. Im Ergebnis reicht so die Abbildungsleistung des erfindungsgemäßen Brillenglases, das die vorgeschriebene prismatische Wirkung hat, nahe an die des Referenzbrillenglases heran, das keine vorgeschriebene prismatische Wirkung hat.
  • Im folgenden werden fünf konkrete Ausführungsbeispiele des Gleitsichtbrillenglases nach der Erfindung beschrieben. Nachfolgend werden für jedes Ausführungsbeispiel Brillengläser beschrieben, die in drei Kategorien fallen. Die Brillengläser dieser drei Kategorien sind:
    • A) Ein Referenzbrillenglas, das im Hinblick auf die vorgeschriebenen Vorgaben oder Verschreibungen identisch mit dem erfindungsgemäßen Brillenglas ist, abgesehen davon, daß die vorgeschriebene prismatische Wirkung beseitigt ist;
    • B) Ein Brillenglas gemäß einem Vergleichsbeispiel, bei dem die Vorderfläche und die Rückfläche des Referenzbrillenglases gegeneinander verkippt sind, um die vorgeschriebene prismatische Wirkung einzuführen; und
    • C) Ein erfindungsgemäßes Brillenglas gemäß dem jeweiligen Ausführungsbeispiel.
  • Für die konkreten Ausführungsbeispiele beträgt der Brechungsindex der Brillengläser jeweils 1,67.
  • Erstes Ausführungsbeispiel
  • In dem ersten Ausführungsbeispiel und dem dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechenden ersten Vergleichsbeispiel hat das Gleitsichtbrillenglas eine sphärische Vorderfläche sowie eine Gleitsichtrückfläche und weist keine zylindrische Wirkung zur Korrektion des Astigmatismus auf. Das dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechende Referenzbrillenglas, dessen Spezifikation in Tabelle 1 angegeben ist, hat keine vorgeschriebene prismatische Wirkung zur Korrektion der Heterophorie, jedoch eine durch die Prismenverschlankung hervorgerufene nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung. In Tabelle 1 sowie den weiteren Tabellen bezeichnet SPH die sphärische Scheitelwirkung, CYL die zylindrische Wirkung, AX die Richtung der Zylinderachse, ADD die Zusatzwirkung, PRS die prismatische Wirkung, BASE die Richtung der Prismenbasiseinstellung, D1 die Flächenbrechkraft der Vorderfläche, D2F die Flächenbrechkraft der Rückfläche im Referenzpunkt, T die Mittendicke sowie DIA den Außendurchmesser vor dem Rundieren. TABELLE 1

  • Die in Fig. 3 angegebene Tabelle zeigt die Verteilung der Flächenbrechkraft D0(h,θ) der Gleitsichtrückfläche des dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechenden Referenzbrillenglases in einem Punkt (h,θ), d. h. in einem Punkt, der sich in einem Abstand h (mm) von dem Prismenreferenzpunkt. PR auf der Schnittlinie der Gleitsichtrückfläche mit einer Ebene befindet, welche die z-Achse enthält und mit der x-Achse einen Winkel θ (°) bildet. Fig. 4 ist ein Graph, der den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D0(h,θ) und dem Winkel A für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm zeigt. Die Flächenbrechkraft ist in dem Fernteil innerhalb des Bereichs 30 ≤ θ ≤ 150 vergleichsweise klein und in dem Nahteil innerhalb des Bereichs 240 ≤ θ ≤ 300 vergleichsweise hoch.
  • Die Fig. 5 und 6 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des dem ersten Ausführungsbeispiel entsprechenden Referenzbrillenglases zeigen. Fig. 5 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 6 den Astigmatismus. In diesen Graphen geben die ebenen Koordinaten den Winkel der Sehachse (Einheit: Grad) in vertikaler bzw. horizontaler Richtung an, und die vertikale Achse stellt die Größe der Aberration (Einheit: D) dar. Das Referenzbrillenglas ist hinsichtlich der Aberrationen gut korrigiert.
  • Im folgenden wird das Brillenglas gemäß erstem Vergleichsbeispiel beschrieben. Dieses Brillenglas wird so ausgebildet, daß die Vorderfläche und die Rückfläche des Referenzbrillenglases unter Beibehaltung ihrer jeweiligen Form so gegeneinander verkippt werden, daß eine vorgeschriebene prismatische Wirkung mit PRS gleich 3,00 D und BASE gleich 180° zur Korrektion der Heterophorie eingeführt werden. Um die Randdicke beizubehalten, wird die Mittendicke T auf den Wert 3,48 mm modifiziert.
  • Die Fig. 7 und 8 sind dreidimensionale Graphen, welche die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß erstem Vergleichsbeispiel zeigen. Fig. 7 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 8 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 7 und 8 mit den Fig. 5 und 6, so erkennt man, daß die Abbildungsleistung des ersten Vergleichsbeispiels geringer als die des Referenzbrillenglases ist. Das Gleitsichtbrillenglas gemäß erstem Ausführungsbeispiel ist so ausgebildet, daß die vorgeschriebene prismatische Wirkung mit PRS gleich 3,00 Δ und BASE gleich 180° zur Korrektion der Heterophorie in dem Referenzbrillenglas eingeführt wird. Das Gleitsichtbrillenglas gemäß erstem Ausführungsbeispiel wird ausgebildet, indem zwecks Einführung der vorgeschriebenen prismatischen Wirkung die Vorderfläche und die Rückfläche relativ zueinander verkippt werden und die Mittendicke T auf 3,61 mm geändert wird, um die Randdicke beizubehalten.
  • Die Tabelle nach Fig. 9 gibt die Verteilung der Flächenbrechkraft D1(h,θ) der Gleitsichtrückfläche gemäß erstem Ausführungsbeispiel an einem Punkt (h,θ) auf der Rückfläche an. Der Graph nach Fig. 10 zeigt den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm.
  • Die Fig. 11 und 12 zeigen, wie das Referenzbrillenglas zu modifizieren ist, um die Gleitsichtfläche gemäß erstem Ausführungsbeispiel zu erzeugen. Die Tabelle nach Fig. 11 gibt die Verteilung der Differenz ΔD(h,θ) zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) des erfindungsgemäßen Gleitsichtbrillenglases gemäß erstem Ausführungsbeispiel und der Flächenbrechkraft D0(h,θ) des Referenzbrillenglases an. Der Graph nach Fig. 12 zeigt den Zusammenhang zwischen der Differenz ΔD(h,θ), der Flächenbrechkraft und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm. In Fig. 12 gibt das schwarze Dreieck die Prismenbasiseinstellung des Differenzprismas und das weiße Dreieck den Scheitel des Differenzprismas an.
  • Die prismatische Wirkung ΔP des Differenzprismas ist gleich 3,23 Δ und seine Prismenbasiseinstellung ΔB gleich 158°. Wie in Fig. 12 gezeigt, ist die Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkräfte in dem Basisbereich 113 ≤ θ ≤ 203 negativ und in dem Scheitelbereich 293 ≤ θ ≤ 383 (1 Umdrehung + 23°) positiv, und zwar für alle Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm. Dies bedeutet, daß das Brillenglas des ersten Ausführungsbeispiels die Bedingungen (1) und (2) erfüllt.
  • Die Fig. 13 und 14 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des erfindungsgemäßen Brillenglases gemäß erstem Ausführungsbeispiel zeigen. Dabei zeigt Fig. 13 den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 14 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 13 und 14 mit den Fig. 5 bis 8, so erkennt man, daß die optische Leistung des ersten Ausführungsbeispiels gegenüber der des Brillenglases gemäß erstem Vergleichsbeispiel verbessert ist und nahe bei der des Referenzbrillenglases liegt.
  • Zweites Ausführungsbeispiel
  • In dem zweiten Ausführungsbeispiel und dem diesem entsprechenden zweiten Vergleichsbeispiel hat das Gleitsichtbrillenglas eine sphärische Vorderfläche und eine progressive Gleitsichtrückfläche und weist keine zylindrische Wirkung zur Korrektion des Astigmatismus auf. Das dem zweiten Ausführungsbeispiel entsprechende Referenzbrillenglas ist identisch mit dem Referenzbrillenglas, das dem ersten Ausführungsbeispiel entspricht.
  • Im folgenden wird das Brillenglas gemäß zweitem Vergleichsbeispiel beschrieben. Das Brillenglas gemäß zweitem Vergleichsbeispiel wird ausgebildet, indem die Vorderfläche und die Rückfläche unter Beibehaltung ihrer jeweiligen Form gegeneinander verkippt werden, um zur Korrektion der Heterophorie eine vorgeschriebene prismatische Wirkung von PRS gleich 3,00 Δ und BASE gleich 90° einzuführen. Die Mittendicke T wird auf 4,17 mm modifiziert, um die Randdicke beizubehalten.
  • Die Fig. 15 und 16 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß zweitem Vergleichsbeispiel zeigen. Fig. 15 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 16 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 15 und 16 mit den Fig. 5 und 6, so erkennt man, daß die optische Leistung des zweiten Vergleichsbeispiels geringer als die des Referenzbrillenglases ist.
  • Das Gleitsichtbrillenglas gemäß zweitem Ausführungsbeispiel ist so ausgebildet, daß die vorgeschriebene prismatische Wirkung mit PRS gleich 3,00 A und BASE gleich 90° im Referenzbrillenglas eingeführt wird, um die Heterophorie zu korrigieren. Das Gleitsichtbrillenglas gemäß zweitem Ausführungsbeispiel wird ausgebildet, indem die Form der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases geändert wird, zur Einführung der vorgeschriebenen prismatischen Wirkung die Vorderfläche und die Rückfläche gegeneinander verkippt werden und die Mittendicke T auf 4,37 mm geändert wird, um die Randdicke beizubehalten.
  • Die Tabelle nach Fig. 17 gibt die Verteilung der Flächenbrechkraft D1(h,θ) der Gleitsichtrückfläche gemäß zweitem Ausführungsbeispiel an. Der Graph nach Fig. 18 zeigt den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm.
  • In den Fig. 19 und 20 ist gezeigt, wie das Referenzbrillenglas modifiziert wird, um die Gleitsichtfläche gemäß zweitem Ausführungsbeispiel auszubilden. Die Tabelle nach Fig. 19 gibt die Verteilung der Differenz ΔD(h,θ) zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) des erfindungsgemäßen Gleitsichtbrillenglases gemäß zweitem Ausführungsbeispiel und der Flächenbrechkraft D0(h,θ) des Referenzbrillenglases an.
  • Der Graph nach Fig. 20 zeigt den Zusammenhang zwischen der Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkraft und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm.
  • Die prismatische Wirkung ΔP des Differenzprismas ist gleich 4,20 Δ und seine Prismenbasiseinstellung ΔB gleich 90°. Wie Fig. 20 zeigt, ist für alle Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm die Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkräfte in dem Basisbereich 45 ≤ θ ≤ 135 negativ und in dem Scheitelbereich 225 ≤ θ ≤ 315 positiv. Dies bedeutet, daß das Brillenglas gemäß zweitem Ausführungsbeispiel die Bedingungen (1) und (2) erfüllt.
  • Die Fig. 21 und 22 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß zweitem Ausführungsbeispiel zeigen. Fig. 21 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 22 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 21 und 22 mit den Fig. 5, 6, 15 und 16, so erkennt man, daß die optische Leistung des zweiten Ausführungsbeispiels gegenüber der des Brillenglases gemäß zweitem Vergleichsbeispiel verbessert ist und nahe bei der des Referenzbrillenglases liegt.
  • Drittes Ausführungsbeispiel
  • In dem dritten Ausführungsbeispiel und dem diesem entsprechenden dritten Vergleichsbeispiel hat das Gleitsichtbrillenglas eine sphärische Vorderfläche und eine Gleitsichtrückfläche und weist keine zylindrische Wirkung zur Korrektion des Astigmatismus auf. Das dem dritten Ausführungsbeispiel entsprechende Referenzbrillenglas, dessen Spezifikation in Tabelle 2 angegeben ist, hat keine vorgeschriebene prismatische Wirkung zur Korrektion der Heterophorie, jedoch infolge der Prismenverschlankung eine nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung. TABELLE 2

  • In der Tabelle nach Fig. 23 ist die Verteilung der Flächenbrechkraft D0(h,θ) der Gleitsichtrückfläche des dem dritten Ausführungsbeispiel entsprechenden Referenzbrillenglases in einem Punkt (h,θ) angegeben. Der Graph nach Fig. 24 zeigt den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D0(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm. Die Flächenbrechkraft ist in dem Fernteil innerhalb von 30 ≤ θ ≤ 150 vergleichsweise gering und in dem Nahteil innerhalb von 240 ≤ θ ≤ 300 vergleichsweise hoch.
  • Die Fig. 25 und 26 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des dem dritten Ausführungsbeispiel entsprechenden Referenzbrillenglases zeigen. Fig. 25 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 26 den Astigmatismus.
  • Im folgenden wird das Brillenglas gemäß drittem Vergleichsbeispiel beschrieben. Dieses Brillenglas wird ausgebildet, indem die Vorderfläche und die Rückfläche des Referenzbrillenglases unter Beibehaltung ihrer jeweiligen Form gegeneinander so verkippt werden, daß zur Korrektion der Heterophorie eine vorgeschriebene prismatische Wirkung mit PRS gleich 3,00 Δ und BASE gleich 0° eingeführt wird.
  • Die Fig. 27 und 28 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß drittem Vergleichsbeispiel zeigen. Fig. 27 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 28 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 27 und 28 mit den Fig. 25 und 26, so erkennt man, daß die optische Leistung des dritten Vergleichsbeispiels geringer als die des Referenzbrillenglases ist.
  • Das Gleitsichtbrillenglas gemäß drittem Ausführungsbeispiel ist so ausgebildet, daß in dem Referenzbrillenglas die vorgeschriebene prismatische Wirkung mit PRS gleich 3,00 Δ und BASE gleich 0° zur Korrektion der Heterophorie eingeführt wird. Dieses Gleitsichtbrillenglas wird so ausgebildet, daß die Form der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases geändert wird und die Vorderfläche und die Rückfläche gegeneinander verkippt werden, um die vorgeschriebene prismatische Wirkung einzuführen.
  • In der Tabelle nach Fig. 29 ist die Verteilung der Flächenbrechkraft D1(h,θ) der Gleitsichtrückfläche gemäß drittem Ausführungsbeispiel in einem Punkt (h,θ) angegeben. Der Graph nach Fig. 30 zeigt den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm.
  • Die Fig. 31 und 32 zeigen, wie das Referenzbrillenglas modifiziert wird, um die Gleitsichtfläche gemäß drittem Ausführungsbeispiel auszubilden. In der Tabelle nach Fig. 31 ist die Verteilung der Differenz ΔD(h,θ) zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) des Gleitsichtbrillenglases gemäß drittem Ausführungsbeispiel und der Flächenbrechkraft D0(h,θ) des Referenzbrillenglases angegeben. Der Graph nach Fig. 32 zeigt den Zusammenhang zwischen der Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkraft und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 rum.
  • Die prismatische Wirkung ΔP des Differenzprismas ist gleich 3,12 A und seine Prismenbasiseinstellung ΔB gleich 16°. Wie Fig. 32 zeigt, ist für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm die Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkräfte in dem Basisbereich -29 ≤ θ ≤ 61 negativ und in dem Scheitelbereich 151 ≤ θ ≤ 241 positiv. Dies bedeutet, daß das Brillenglas gemäß drittem Ausführungsbeispiel die Bedingungen (1) und (2) erfüllt.
  • Die Fig. 33 und 34 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß drittem Ausführungsbeispiel zeigen. Fig. 33 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 34 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 33 und 34 mit den Fig. 25 bis 28, so erkennt man, daß die optische Leistung des dritten Ausführungsbeispiels gegenüber der des Brillenglases gemäß drittem Vergleichsbeispiel verbessert ist und nahe bei der des Referenzbrillenglases liegt.
  • Viertes Ausführungsbeispiel
  • In dem vierten Ausführungsbeispiel und dem diesem entsprechenden vierten Vergleichsbeispiel hat das Gleitsichtbrillenglas eine sphärische Vorderfläche und eine Gleitsichtrückfläche und weist keine zylindrische Wirkung zur Korrektion des Astigmatismus auf. Das dem vierten Ausführungsbeispiel entsprechende Referenzbrillenglas, das zur Spezifikation in Tabelle 3 angegeben ist, hat keine vorgeschriebene prismatische Wirkung zur Korrektion der Heterophorie, jedoch eine nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung, die durch die Prismenverschlankung verursacht wird. TABELLE 3

  • In der Tabelle nach Fig. 35 ist die Verteilung der Flächenbrechkraft D0(h,θ) der Gleitsichtrückfläche des Referenzbrillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel in einem Punkt (h,θ) angegeben. Der Graph nach Fig. 36 zeigt den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D0(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm. Die Flächenbrechkraft ist in dem Fernteil im Bereich von 30 ≤ θ ≤ 150 vergleichsweise gering und in dem Nahteil im Bereich von 240 ≤ θ ≤ 300 vergleichsweise hoch.
  • Die Fig. 37 und 38 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des dem vierten Ausführungsbeispiel entsprechenden Referenzbrillenglases zeigen. Fig. 37 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 38 den Astigmatismus.
  • Im folgenden wird das Brillenglas gemäß viertem Vergleichsbeispiel beschrieben. Dieses Brillenglas wird ausgebildet, indem die Vorderfläche und die Rückfläche des Referenzbrillenglases unter Beibehaltung ihrer jeweiligen Form so gegeneinander verkippt werden, daß zur Korrektion der Heterophorie eine vorgeschriebene prismatische Wirkung mit PRS gleich 3,00 Δ und BASE gleich 90° eingeführt wird. Die Mittendicke T wird auf 6,36 mm modifiziert, um die Randdicke beizubehalten.
  • Die Fig. 39 und 40 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß viertem Vergleichsbeispiel zeigen. Dabei zeigt Fig. 39 den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 40 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 39 und 40 mit den Fig. 37 und 38, so erkennt man, daß die optische Leistung des vierten Vergleichsbeispiels geringer als die des Referenzbrillenglases ist.
  • Das Gleitsichtbrillenglas gemäß viertem Ausführungsbeispiel wird so ausgebildet, daß in dem Referenzbrillenglas die vorgeschriebene prismatische Wirkung von PRS gleich 3,00 Δ und BASE gleich 90° zur Korrektion der Heterophorie eingeführt wird. Das Gleitsichtbrillenglas gemäß viertem Ausführungsbeispiel wird ausgebildet, indem die Form der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases geändert wird, die Vorderfläche und die Rückfläche gegeneinander verkippt werden, um die vorgeschriebene prismatische Wirkung einzuführen, und die Mittendicke T unter Beibehaltung der Randdicke auf 6,45 mm geändert wird.
  • Die Tabelle nach Fig. 41 gibt die Verteilung der Flächenbrechkraft D1(h,θ) der Gleitsichtrückfläche gemäß viertem Ausführungsbeispiel in einem Punkt (h,θ) an. Der Graph nach Fig. 42 zeigt den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm.
  • Die Fig. 43 und 44 verdeutlichen, wie das Referenzbrillenglas modifiziert wird, um die Gleitsichtfläche gemäß viertem Ausführungsbeispiel auszubilden. Die Tabelle nach Fig. 43 gibt die Verteilung der Differenz ΔD(h,θ) zwischen den Flächenbrechkräften D1(h,θ) des Gleitsichtbrillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel und der Flächenbrechkraft D0(h,θ) des Referenzbrillenglases an. Der Graph nach Fig. 44 zeigt den Zusammenhang zwischen der Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkräfte und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm.
  • Die prismatische Wirkung ΔP des Differenzprismas ist gleich 4,15 Δ und seine Prismenbasiseinstellung ΔB gleich 90°. Wie Fig. 44 zeigt, ist die Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkräfte in dem Basisbereich 45 ≤ θ ≤ 135 negativ und in dem Scheitelbereich 225 ≤ θ ≤ 315 positiv, und zwar für alle Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm. Dies bedeutet, daß das Brillenglas gemäß viertem Ausführungsbeispiel die Bedingungen (1) und (2) erfüllt.
  • Die Fig. 45 und 46 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß viertem Ausführungsbeispiel zeigen. Dabei zeigt Fig. 45 den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 46 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 45 und 46 mit den Fig. 37 bis 40, so erkennt man, daß die optische Leistung des vierten Ausführungsbeispiels gegenüber der des Brillenglases gemäß viertem Vergleichsbeispiel verbessert ist und nahe bei der des Referenzbrillenglases liegt.
  • Fünftes Ausführungsbeispiel
  • In dem fünften Ausführungsbeispiel und dem diesem entsprechenden fünften Vergleichsbeispiel hat das Gleitsichtbrillenglas eine sphärische Vorderfläche und eine Gleitsichtrückfläche und weist eine zylindrische Wirkung zur Korrektion des Astigmatismus auf. Das dem fünften Ausführungsbeispiel entsprechende Referenzbrillenglas, dessen Spezifikation in Tabelle 4 angegeben ist, hat keine vorgeschriebene prismatische Wirkung zur Korrektion der Heterophorie, jedoch eine durch die Prismenverschlankung verursachte nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung. TABELLE 4

  • Die Tabelle nach Fig. 47 gibt die Verteilung der Flächenbrechkraft D0 (h,θ) der Gleitsichtrückfläche des dem fünften Ausführungsbeispiel entsprechenden Referenzbrillenglases in einem Punkt (h,θ) an. Der Graph nach Fig. 48 zeigt den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D0(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm. Obgleich die Flächenbrechkraft infolge der zylindrischen Wirkung eine sinuswellenartige Charakteristik aufweist, ist sie in dem Fernteil im Bereich von 30 ≤ θ ≤ 150 vergleichsweise gering und in dem Nahteil im Bereich von 240 ≤ θ ≤ 300 vergleichsweise hoch, wenn man das Brillenglas insgesamt betrachtet.
  • Die Fig. 49 und 50 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Referenzbrillenglases für das fünfte Ausführungsbeispiel zeigen. Dabei zeigt Fig. 49 den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 50 den Astigmatismus.
  • Im folgenden wird das Brillenglas gemäß fünftem Vergleichsbeispiel beschrieben. Das Brillenglas gemäß fünftem Vergleichsbeispiel wird ausgebildet, indem die Vorderfläche und die Rückfläche des Referenzbrillenglases unter Beibehaltung ihrer jeweiligen Form so gegeneinander verkippt werden, daß eine vorgeschriebene prismatische Wirkung mit PRS gleich 3,00 Δ und BASE gleich 270° zur Korrektion der Heterophorie eingeführt wird.
  • Die Fig. 51 und 52 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß fünftem Vergleichsbeispiel zeigen. Dabei zeigt Fig. 51 den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 52 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 51 und 52 mit den Fig. 49 und 50, so erkennt man, daß die optische Leistung des fünften Vergleichsbeispiels geringer als die des Referenzbrillenglases ist.
  • Das Gleitsichtbrillenglas gemäß fünftem Ausführungsbeispiel wird so ausgebildet, daß eine vorgeschriebene prismatische Wirkung mit PRS gleich 3,00 Δ und BASE gleich 270° zur Korrektion der Heterophorie in dem Referenzbrillenglas eingeführt wird. Das Gleitsichtbrillenglas gemäß fünftem Ausführungsbeispiel wird ausgebildet, indem die Form der Gleitsichtfläche des Referenzbrillenglases geändert wird und die Vorderfläche und die Rückfläche gegeneinander verkippt werden, um die . vorgeschriebene prismatische Wirkung einzuführen.
  • Die Tabelle nach Fig. 53 zeigt die Verteilung der Flächenbrechkraft D1(h,θ) der Gleitsichtrückfläche gemäß fünftem Ausführungsbeispiel in einem Punkt (h,θ) längs der Schnittlinie. Der Graph nach Fig. 54 zeigt den Zusammenhang zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm.
  • Die Fig. 55 und 56 verdeutlichen, wie das Referenzbrillenglas modifiziert wird, um die Gleitsichtfläche gemäß fünftem Ausführungsbeispiel aUszubilden. Die Tabelle nach Fig. 55 zeigt die Verteilung der Differenz ΔD(h,θ) zwischen der Flächenbrechkraft D1(h,θ) des Gleitsichtbrillenglases gemäß fünftem Ausführungsbeispiel und der Flächenbrechkraft D0(h,θ) des Referenzbrillenglases. Der Graph nach Fig. 56 zeigt den Zusammenhang zwischen der Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkraft und dem Winkel θ für die Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm.
  • Die prismatische Wirkung ΔP des Differenzprismas ist gleich 2,29 Δ und seine Prismenbasiseinstellung ΔB gleich 270°. Wie Fig. 56 zeigt, ist die Differenz ΔD(h,θ) der Flächenbrechkräfte für alle Abstände h = 10 mm, 15 mm, 20 mm und 25 mm in dem Basisbereich 225 ≤ θ ≤ 315 negativ und in dem Scheitelbereich 405 ≤ θ ≤ 495 (d. h. 45 ≤ θ ≤ 135) positiv. Dies bedeutet, daß das Brillenglas gemäß fünftem Ausführungsbeispiel die Bedingungen (1) und (2) erfüllt.
  • Die Fig. 57 und 58 sind dreidimensionale Graphen, die die optischen Transmissionsleistungen des Brillenglases gemäß fünftem Ausführungsbeispiel zeigen. Fig. 57 zeigt den mittleren Brechkraftfehler und Fig. 58 den Astigmatismus. Vergleicht man die Fig. 57 und 58 mit den Fig. 49 bis 52, so erkennt man, daß die optische Leistung des fünften Ausführungsbeispiels gegenüber der des Brillenglases gemäß fünftem Vergleichsbeispiel verbessert ist und nahe bei der des Referenzbrillenglases liegt.
  • Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, stellt die Erfindung ein hochleistungsfähiges Gleitsichtbrillenglas bereit, das eine vorgeschriebene prismatische Wirkung zur Korrektion der Heterophorie hat. Durch den Einsatz der Gleitsichtfläche, die von derjenigen eines Referenzbrillenglases ohne vorgeschriebener prismatischer Wirkung verschieden ist, können die durch das Hinzufügen der vorgeschriebenen prismatischen Wirkung verursachten Aberrationen gut korrigiert werden.

Claims (6)

1. Gleitsichtbrillenglas, umfassend einen Fernteil mit einer dioptrischen Wirkung für die Fernsicht, einen Nahteil mit einer dioptrischen Wirkung für die Nahsicht und einen Zwischenteil mit einer progressiven dioptrischen Wirkung für die Sicht in einem Bereich zwischen Fernteil und Nahteil, wobei
die Vorderfläche und/oder die Rückfläche des Gleitsichtbrillenglases als Gleitsichtfläche ausgebildet ist, deren dioptrische Wirkung in Abhängigkeit von der Position auf der jeweiligen Fläche variiert,
das Gleitsichtbrillenglas eine prismatische Wirkung hat, die eine vorgeschriebene prismatische Wirkung und eine nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung beinhaltet,
die Form der genannten Gleitsichtfläche verschieden ist von der Form einer Gleitsichtfläche eines Referenzbrillenglases, das die vorgeschriebene prismatische Wirkung nicht aufweist, jedoch hinsichtlich sphärischer Wirkung, astigmatischer Wirkung, Zylinderachse und Zusatzwirkung mit dem Gleitsichtbrillenglas identisch ist, und
die Gleitsichtfläche des Gleitsichtbrillenglases so ausgebildet ist, daß die Aberration kompensiert wird, die hervorgerufen wird, wenn die vorgeschriebene prismatische Wirkung dem Referenzbrillenglas hinzugefügt wird.
2. Gleitsichtbrillenglas nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückfläche die Gleitsichtfläche bildet.
3. Gleitsichtbrillenglas nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderfläche eine sphärische Fläche ist.
4. Gleitsichtbrillenglas, umfassend einen Fernteil mit einer dioptrischen Wirkung für die Fernsicht, einen Nahteil mit einer dioptrischen Wirkung für die Nahsicht und einen Zwischenteil mit einer progressiven dioptrischen Wirkung für die Sicht in einem Bereich zwischen Fernteil und Nahteil, wobei
die Vorderfläche und/oder die Rückfläche des Gleitsichtbrillenglases als Gleitsichtfläche ausgebildet ist, deren dioptrische Wirkung in Abhängigkeit von der Position auf der jeweiligen Fläche variiert,
das Gleitsichtbrillenglas eine prismatische Wirkung hat, die eine vorgeschriebene prismatische Wirkung und eine nicht vorgeschriebene prismatische Wirkung beinhaltet,
die Bedingung
ΔD(h,θ) < 0
in einem Punkt innerhalb eines Bereichs erfüllt ist, der durch 10 ≤ h ≤ 20 und ΔB - 45 ≤ θ ≤ ΔB + 45 definiert ist, und
die Bedingung
ΔD(h,θ) > 0
in einem Punkt innerhalb eines Bereichs erfüllt ist, der durch 10 ≤ h ≤ 20 und ΔB + 135 ≤ θ ≤ ΔB + 225 definiert ist,
worin


Parameter mit dem Index 1 Werte für das Gleitsichtbrillenglas darstellen, Parameter mit dem Index 0 Werte für ein Referenzbrillenglas darstellen, das die vorgeschriebene prismatische Wirkung nicht aufweist, jedoch hinsichtlich sphärischer Wirkung, astigmatischer Wirkung, Zylinderachse und Zusatzwirkung mit dem Gleitsichtbrillenglas identisch ist, wobei die Gleitsichtfläche des Gleitsichtbrillenglases so ausgebildet ist, daß die Aberration kompensiert wird, die verursacht wird, wenn die vorgeschriebene prismatische Wirkung dem Referenzbrillenglas hinzugefügt wird,
P eine prismatische Wirkung (Einheit: Prismendioptrie) in einem Prismenreferenzpunkt ist, der den Ursprung orthogonalen, linkshändigen x-y-z-Koordinatensystems bildet, in dem die z-Achse eine Normale zur Gleitsichtfläche in dem Prismenreferenzpunkt ist, die y-Achse senkrecht zur z-Achse und bei in einem Brillengestell montiertem Gleitsichtbrillenglas vertikal ausgerichtet ist, und die x-Achse sowohl zur z-Achse als auch zur y-Achse senkrecht und bei in dem Brillengestell montiertem Gleitsichtbrillenglas horizontal ausgerichtet ist,
B die Prismenbasiseinstellung (Einheit: Grad) ist, D(h,θ) die Flächenbrechkraft (Einheit: Dioptrie) der Gleitsichtfläche des Gleitsichtbrillenglases ist, die durch folgende Formel definiert ist:
D(h,θ) (n'-n)C(h,θ),
C(h,θ) die Krümmung (Einheit: Dioptrie) in einem Punkt im Abstand h von der z-Achse auf einer Schnittlinie der Gleitsichtfläche mit einer Ebene ist, welche die z-Achse enthält und mit der x-Achse einen Winkel θ (Einheit: Grad) bildet,
n der Brechungsindex eines Mediums objektseitig der Gleitsichtfläche des Gleitsichtbrillenglases ist, und
n' der Brechungsindex eines Mediums augenseitig der Gleitsichtfläche des Gleitsichtbrillenglases ist.
5. Gleitsichtbrillenglas nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückfläche die Gleitsichtfläche bildet.
6. Gleitsichtbrillenglas nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorderfläche eine sphärische Fläche ist.
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