DE1024367B - Transportfahrzeug zum Befahren von Treppen - Google Patents
Transportfahrzeug zum Befahren von TreppenInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62B—HAND-PROPELLED VEHICLES, e.g. HAND CARTS OR PERAMBULATORS; SLEDGES
- B62B5/00—Accessories or details specially adapted for hand carts
- B62B5/02—Accessories or details specially adapted for hand carts providing for travelling up or down a flight of stairs
- B62B5/023—Accessories or details specially adapted for hand carts providing for travelling up or down a flight of stairs using an upwards pushing device
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B62B2301/00—Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension
- B62B2301/25—Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension characterised by the ground engaging elements, e.g. wheel type
- B62B2301/256—Wheel arrangements; Steering; Stability; Wheel suspension characterised by the ground engaging elements, e.g. wheel type by using endless belts
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
- Transportfahrzeug zum Befahren von Treppen Die Erfindung betrifft ein Transportfahrzeug mit einem Raupenband zum erleichterten Befahren von Treppen mit einem am Fahrzeug angeordneten zweiarmigen Hebel, der bei Betätigung seines freien Hebelendes über sein sich auf eine Stufe abstützendes anderes Hebelende ein Anheben des vorderen Teils des Fahrwerks auf die nächste Stufe bewirkt.
- Transportfahrzeuge mit einem Raupenband zu versehen, um Treppen erleichtert befahren zu können, ist schon bekanntgeworden. Ferner ist es schon bekanntgeworden, an einem Fahrzeug einen zweiarmigen Hebel anzuordnen, um es beim Befahren von Treppen von einer Stufe auf die andere zu heben.
- Letztere Ausführung ist in Verbindung nit einem Kinderwagen bekanntgeworden, der an sich keine große Last darstellt.
- Der zweiarmige Hebel ist bei dieser Ausführungsform nahe einer Radachse gelagert und stützt sich mit einem Hebelarm beim Schwenken auf der Treppenstufe ab und lebt das Fahrzeug an, während der zweite Hebelarm mit einer Bedienungseinrichtung, d. h. mit einem Handhebel versehen ist.
- Diese Ausgestaltung und Anordnung des zweiarmigen Hebels reicht aber nicht aus, um schwere Lasten zu heben, da der sich auf der Treppenstufe abstützende Hebel nicht während des gesamten Schwenkbereichs auf der Treppenstufe aufliegt, sondern das Fahrzeug teils auch unmittelbar mit den Rädern die Treppenstufen überrollt. Es wird also das Fahrzeug nicht während des gesamten Arbeitshubes weitergeschoben.
- Außerdem ist die Handhabung bei dieser bekannten Ausgestaltung umständlich und erfordert eine große Kraftanstrengung, da der Bedienungshebel über eine Zugstange bewegt wird.
- Es ist zwar auch schon bekanntgeworden, an Sackkarren Hilfsrollen anzuordnen, um Stufen zu überwinden, indem die Sackkarre von den Laufrollen auf die Hilfsrollen gekippt wird.
- Die Hilfsrollen sind dabei in einer entsprechenden Höhe angeordnet, so daß sie über eine Stufe greifen, nährend die Laufrollen noch auf den Boden stehen.
- Eine derartige Ausgestaltung von Transportfahrzeugen eignet sich jedoch weniger zum Befahren von Treppen, sondern lediglich zum Überwinden einzelner Stufen. Dabei erfordert das Schwenken der Sackkarre zur Überwindung der Stufen eine große Kraftanstrengung und ist äußerst umständlich.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Transportfahrzeug mit einem Raupenband zum erleichterten Befahren von Treppen mit einem am Fahrzeug angeordneten zweiarmigen Hebel, der bei Betätigung seines freien Hebelendes über sein sich auf eine Stufe abstützendes anderes Hebelende ein Anheben des vorderen Teiles des Fahrwerks auf die nächste Stufe bewirkt, zu schaffen, das in einfacher Weise ohne große Kraftanstrengung das Befahren von Treppen gestattet.
- Diese Aufgabe wird im wesentlichen dadurch gelöst, daß an dem zur Abstützung dienenden Hebelende eine Stütze kniegelenkartig angelenkt und derart bemessen ist, daß sie während des ganzen Arbeitshubes des freien Hebelendes mit der Stufe im Eingriff bleibt und das Fahrzeug während dieses ganzen Arbeitshubes weitergeschoben wird.
- Ein weiteres Merkmal besteht darin, daß der Handhebel auf die Welle zur Lagerung des zweiarmigen Hebels leicht lösbar aufgesteckt ist.
- Ferner besteht ein Merkmal darin, daß der Schenkel des Kniehebels durch eine Gelenkkette, die den Schwenkbereich des Kniehebels begrenzt, mit dein Transportfahrzeug verbunden ist.
- Schließlich besteht noch ein Merkmal darin, daldas Fahrzeug mit einer Bremse versehen ist, deren Bremsbacken vorzugsweise über einen Bowdenzug gegen die Laufrollen und das Raupenband anpreßbar sind.
- Durch die Ausgestaltung des zweiarmigen Hebels, insbesondere des zur Abstützung dienenden Hebelendes, nach der Erfindung wird ein einwandfreies und gleichmäßiges Bewegen des Transportfahrzeuge über Treppenstufen erzielt, da das zur Abstützung dienende Hebelende mit dem Druckstück während des ganzen Arbeitshubes des freien Hebelendes mit der Stufe im Eingriff bleibt, so daß das Fahrzeug während dieses ganzen Arbeitshubes weitergeschoben wird.
- Das Aufstecken des Handhebels auf die Welle zur Lagerung des zweiarmigen Hebels gestattet den Handhebel zur Bewegung des Fahrzeuges verhältnismäßig lang gegenüber dem sich abstützenden Hebelende auszuführen, wodurch mit geringer Kraftanstrengung grole Lasten über Treppen bewegt werden können.
- Dieses Aufstecken des Handhebels ist besonders vorteilhaft, weil so der Handhebel abgenommen werden kann und während normaler Bewegung des Fahrzeuges auf einer Ebene nicht im Wege steht.
- Zu dem leichten Transport schwerer Lasten auf Treppen ist auch die Bremseinrichtung besonders vorteilhaft, da das Transportfahrzeug während des Umsetzens des Hebels von einer Stufe auf die andere durch die Bremse gehalten wird.
- Ferner ist die Bremse von Vorteil beim Abwärtsfahren, bei dem allgemein der zweiarmige Hebel keine Verwendung findet, sondern das Fahrzeug lediglich auf den Raupenbändern abwärts rollt und die Fahrgeschwindigkeit durch die Bremse reguliert wird.
- Schließlich führt die Begrenzung des Schwenkbereichs des Kniehebels noch zu einer einfachen und vorteilhaften Handhabung des zweiarmigen Hebels.
- In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt. Es zeigen Abb. 1 und 2 je eine Sackkarre, von der Seite gesehen, mit verschiedenen Hebelstellungen.
- Das Transportfahrzeug, in der dargestellten Ausführungsform eine Sackkarre, weist zum Befahren einer Treppe a ein Raupenband h auf, das über Rollen c, d geführt ist. Nach der Erfindung ist zwischen den Streben e, f der Holme der Sackkarre eine Welleg gelagert, die einen aufgesteckten Handhebel h als Antriebshebel und einen kürzeren Abtriebshebel k trägt. Am freien Ende des Abtriebshebels k ist ein weiterer Hebel m angelenkt, der mit einem verbreiterten Fuß n versehen ist und als Druckstück dient. Dieses Druckstück m ist über eine Gelenkkette o mit der Strebe e bzw. einer zwischen den Streben e der Holme angeordneten Querverbindung verbunden. Bei einer Schwenkbewegung des Handhebels h in Pfeilrichtung nach Abb. 1 drückt das Druckstück m auf die Stufe der Treppe, und die Sackkarre wird aufwärts bewegt, bis die Stellung nach Abb. ? erreicht ist. Dann wird der Handhebel h zurückgeschwenkt und das Drucksticl m auf die nächste Stufe aufgesezt.
- Zum bremsen der Sackkarre beim Abwärtsfahren sind gegenüber den Rollen cl Bremsbacken p angeordnet, die über einest Bowdenzug durch eine Klinke r gegen die Rolle d und das Raupenband b gedrücht werden. Diese Bremse kann aber auch beim Aufwärtsfahren vorteilhaft sein. um leim Umsetzen des Druckstückes m- ein Zurückrollen der Sackkarre zu verhindern.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Transportfahrzeug mit einem zum erleichterten Befahren von Treppen mit einem am Fahrzeug angeordneten zweiarmigen Hebel, der bei Betätigung seines freien Hebelendes über sein sich auf eine Stufe abstützendes anderes Nebelende ein Anheben des vorderen Teils des Fahrwerks auf die nächste Stufe bewirkt, dadurch gekennzeichnet. daß an dein zur Abstützung dienenden Hebelende (k) eine Stütze (in) kniegelenkartig angelenkt und derart bemessen ist; daß sie während des ganzen Arbeitshubes des freien Hebelendes (h) mit der Stufe im Eingriff bleibt und das Fahrzeug während dieses ganzen Arbeitshubes weitergeschoben wird.
- 2. Transportfahrzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Handhebel (h) auf die Welle (g) zur Lagerung des zweiarmigen Hebels leicht lösbar aufgesteckt ist.
- 3. Transportfahrzeug nach den Ansprüchen 1 und ?, dadurch gekennzeichnet, daß der Schenkel (;n) des Kniehebels durch eine Gelenkkette (o',), die den Schwenkbereich des Kniehebels (k, ;n) begrenzt, finit dem Transportfahrzeug verbunden ist. -1. Transportfahrzeug nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß dieses mit einer Bremse versehen ist, deren Breinsbaeken (p) vorzugsweise über einen Bowdenzug gegen die Laufrollen (d) und das Raupenband (b) anpreßbar sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 891 797; USA.-Patentschrift Nr. 2 506 292.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB40698A DE1024367B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Transportfahrzeug zum Befahren von Treppen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB40698A DE1024367B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Transportfahrzeug zum Befahren von Treppen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1024367B true DE1024367B (de) | 1958-02-13 |
Family
ID=6966162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB40698A Pending DE1024367B (de) | 1956-06-16 | 1956-06-16 | Transportfahrzeug zum Befahren von Treppen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1024367B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5036929A (en) * | 1988-07-28 | 1991-08-06 | Emile Trougouboff | Apparatus for handling heavy loads such as a trolley or a rolling chair for the handicapped |
| WO1999029554A1 (de) * | 1997-12-05 | 1999-06-17 | Otto Bock Orthopädische Industrie Besitz- und Verwaltungs-Kommanditgesellschaft | Motorisch betriebene treppensteigvorrichtung |
| US6341784B1 (en) | 1998-11-17 | 2002-01-29 | Otto Bock Orthopaedische Industrie Besitz-Und Verwaltungs-Kommanditgesellschaft | Motor-driven stair climbing device |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2506292A (en) * | 1948-11-01 | 1950-05-02 | David Willett | Stair traveling bary carriage |
| DE891797C (de) * | 1951-06-05 | 1953-10-01 | Karl Fick | Zweiraedrige Handkarre mit Tragholmen |
-
1956
- 1956-06-16 DE DEB40698A patent/DE1024367B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2506292A (en) * | 1948-11-01 | 1950-05-02 | David Willett | Stair traveling bary carriage |
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| US5036929A (en) * | 1988-07-28 | 1991-08-06 | Emile Trougouboff | Apparatus for handling heavy loads such as a trolley or a rolling chair for the handicapped |
| WO1999029554A1 (de) * | 1997-12-05 | 1999-06-17 | Otto Bock Orthopädische Industrie Besitz- und Verwaltungs-Kommanditgesellschaft | Motorisch betriebene treppensteigvorrichtung |
| US6341784B1 (en) | 1998-11-17 | 2002-01-29 | Otto Bock Orthopaedische Industrie Besitz-Und Verwaltungs-Kommanditgesellschaft | Motor-driven stair climbing device |
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