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DE10223643A1 - Vorrichtung und Verfahren zum Führen einer Bahn während des Transports - Google Patents

Vorrichtung und Verfahren zum Führen einer Bahn während des Transports

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Publication number
DE10223643A1
DE10223643A1 DE10223643A DE10223643A DE10223643A1 DE 10223643 A1 DE10223643 A1 DE 10223643A1 DE 10223643 A DE10223643 A DE 10223643A DE 10223643 A DE10223643 A DE 10223643A DE 10223643 A1 DE10223643 A1 DE 10223643A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
turning bar
web
movable
movable turning
operating mode
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10223643A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Henry Boucher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Goss International Americas LLC
Original Assignee
Heidelberger Druckmaschinen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Heidelberger Druckmaschinen AG filed Critical Heidelberger Druckmaschinen AG
Publication of DE10223643A1 publication Critical patent/DE10223643A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/32Arrangements for turning or reversing webs
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2406/00Means using fluid
    • B65H2406/10Means using fluid made only for exhausting gaseous medium
    • B65H2406/11Means using fluid made only for exhausting gaseous medium producing fluidised bed
    • B65H2406/111Means using fluid made only for exhausting gaseous medium producing fluidised bed for handling material along a curved path, e.g. fluidised turning bar

Landscapes

  • Registering, Tensioning, Guiding Webs, And Rollers Therefor (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)
  • Replacement Of Web Rolls (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Führen einer Bahn (1) während des Transports mit einer bewegbaren Wendestange (3) und einer zweiten bewegbaren Wendestange (4), wobei sich in einem ersten Betriebsmodus zum Führen der Bahn (1) von einer Einlaufrichtung (D1) in eine erste Austrittsrichtung (D2) und zur Definition einer ersten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange (3) in einer ersten Position (P1) und die zweite Wendestange (4) in einer zweiten Position (P2) befindet und wobei sich in einem vierten Betriebsmodus zum Führen der Bahn (1) von der Einlaufrichtung (D1) in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung (D2) versetzte dritte Austrittsrichtung (D4) und zur Definition einer dritten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange (3) in einer siebten Position (P7) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in einer achten Position (P8) befindet.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum Führen einer Bahn während des Transports gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1, 2, 15 und 16.
  • In Rollenrotationsdruckmaschinen, z. B. Rollenrotations-Offsetdruckmaschinen, wird eine Materialbahn oder werden mehrere Materialbahnen, z. B. Papierbahnen, von Zylinderpaaren in Druckwerken mit unterschiedlichen Farben bedruckt und anschließend einem Falzapparat zugeführt, in dem gefalzte Signaturen hergestellt werden. Ein Falzapparat umfasst in der Regel einen Überbau mit einer Vielzahl von Wendestangen, über welche die Papierbahn(en) von den Druckwerken zu den Falztrichtern des Falzapparats geführt wird bzw. werden. Die Wendestangen können zur Reduzierung der Reibung eine verchromte Oberfläche aufweisen und mit Druckluft beaufschlagt werden, welche durch in der Oberfläche der Wendestangen angeordnete Luftdüsen aus den Wendestangen austritt. Sowohl die Druckluft als auch die Beschichtung dienen zur Reduzierung der Reibung an den Wendestangen. Dadurch wird die Gefahr von Beschädigungen der frisch bedruckten Papierbahn reduziert. Damit die Wendestangen besser zugänglich sind, können sie im Überbau des Falzapparats fliegend gelagert sein.
  • Die Wendestangen dienen dazu, eine Bahn oder mehrere längs von der Bahn geschnittene Bahnstränge während des Transports z. B. lateral zu versetzen und/oder zu wenden. Mit Hilfe von zwei Wendestangen kann ein Austrittsabschnitt der Bahn bezüglich eines Einlaufabschnitts der Bahn seitlich versetzt werden, so dass die Bahn von der einen Seite der Maschine auf die andere Seite gelangt. Durch den Einsatz zweier parallel verlaufender Wendestangen und einer in Bahntransportrichtung zwischen den beiden Wendestangen angeordneten zusätzlichen Umlenkwalze ist es ebenfalls möglich, den Austrittsabschnitt der Bahn bezüglich des Einlaufabschnitts der Bahn zu wenden.
  • Die beschriebenen Wendestangenanordnungen werden weiterhin dazu eingesetzt, bedruckte Papierbahnen vor deren Zufuhr zu einem gemeinsamen Falztrichter eines Falzapparats zusammenzuführen und übereinander anzuordnen.
  • In der US 5,108,022 ist ein universelles Bahnwendesystem beschrieben, das insbesondere für in einer Rollenrotationsdruckmaschine bedruckte Bahnen geeignet ist. Das Wendesystem umfasst eine erste und eine zweite Wendestange und eine erste und eine zweite Umlenkwalze, die in einem im Wesentlichen rechteckigen Rahmen gelagert sind, wobei die Position der Wendestangen entlang den Seiten des Rahmens verstellbar ist und die Position der Umlenkwalzen längs entlang den Seiten des Rahmens verstellbar sowie senkrecht zur Bewegungsebene der zwischen den jeweiligen Wendestangen und den Umlenkwalzen transportierten Bahn höhenverstellbar sind. Das System ermöglicht, dass eine Materialbahn, insbesondere eine bedruckte Bahn gewendet und/oder versetzt wird.
  • Zur Einstellung des Druck-zu-Schnitt-Registers sind Vorrichtungen mit einer zusätzlichen bewegbaren Ausgleichswalze bekannt, durch deren Bewegung die Länge des Bahntransportwegs und damit das Druck-zu-Schnitt-Register verändert wird. Die US 5,108,022 beschreibt keine Veränderung des Druck-zu-Schnitt-Registers.
  • Außerdem weist die beschriebene Vorrichtung den Nachteil auf, dass mindestens drei Führungselemente - nämlich die beiden Wendestangen und zusätzlich mindestens eine Umlenkwalze - nötig sind, um die erforderlichen Umlenkeigenschaften bereitzustellen.
  • Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine zuverlässige und effiziente 4 Vorrichtung zum Führen einer Bahn während des Transports zu schaffen, welche mit wenigen bewegbaren Komponenten die gewünschten Umlenkeigenschaften bereitstellt.
  • Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen gemäß Anspruch 1 und Anspruch 2 gelöst.
  • Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein zuverlässiges und effizientes Verfahren zum Führen einer Bahn während des Transports zu schaffen.
  • Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren gemäß Anspruch 15 und 16 gelöst.
  • Weitere Merkmale und vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen enthalten.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Führen einer Bahn während des Transports umfasst eine erste bewegbare Wendestange und eine zweite bewegbare Wendestange, wobei sich in einem ersten Betriebsmodus zum Führen der Bahn von einer Einlaufrichtung D1 in eine erste Austrittsrichtung D2 und zur Definition einer ersten Druck-zu-Schnitt- Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange in einer ersten Position P1 und die zweite bewegbare Wendestange in einer zweiten Position P2 befindet, wobei sich in einem zweiten Betriebsmodus zum Führen der Bahn von der Einlaufrichtung D1 in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung D2 versetzte zweite Austrittsrichtung D3 unter Beibehaltung der ersten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange 3 in einer dritten Position P3 und die zweite bewegbare Wendestange 4 in einer vierten Position P4 befindet, und wobei sich in einem dritten Betriebsmodus zum Führen der Bahn von der Einlaufrichtung D1 zur ersten Austrittsrichtung D2 und zur Definition einer zweiten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste Wendestange in einer fünften Position P5 und die zweite bewegbare Wendestange in einer sechsten Position P6 befindet.
  • Die Nummerierung der Positionen und deren Bezeichnung mit P1 bis P13 bzw. die Bezeichnung der Bahntransportrichtungen mit D1 bis D4 werden in der vorliegenden Erfindung ausschließlich zur Unterscheidung der verschiedenen Positionen und Richtungen verwendet und haben keine weitere besondere Bedeutung. Die Bezeichnung "Betriebsmodus" kann auch durch "Betriebsart" ersetzt werden.
  • Die vorliegende Erfindung ermöglicht das Führen einer Bahn während des Transports, insbesondere das Versetzen der Austrittsrichtung der transportierten Bahn, und ermöglicht ein Einstellen des Druck-zu-Schnitt-Registers mit nur zwei bewegbaren Wendestangen und ohne weitere Ausgleichswalzen. Auf diese Weise können eine Kostenreduzierung und eine Reduzierung der erforderlichen Wartungsarbeiten erreicht werden.
  • Es ist möglich, die Position der jeweiligen Wendestangen in der Weise zu verändern, d. h. sie zu verschieben oder zu verstellen, dass sie vom ersten Betriebsmodus in den zweiten oder dritten Betriebsmodus oder aber vom zweiten Betriebsmodus in den dritten Betriebsmodus übergehen. Eine Rückkehr in den ersten Betriebsmodus ist ebenfalls sowohl aus dem dritten als auch aus dem zweiten Betriebsmodus möglich.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform können eine erste bewegbare Vorrichtung zum Bewegen der ersten bewegbaren Wendestange und mindestens eine zweite bewegbare Vorrichtung zum Bewegen der zweiten Wendestange vorgesehen sein.
  • Vorzugsweise ist mindestens eine der Wendestangen schwenkbar ausgebildet.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist mindestens eine der beiden bewegbaren Vorrichtungen als ein Schlitten ausgebildet, und mindestens eine der beiden bewegbaren Wendestangen ist schwenkbar an der entsprechenden bewegbaren Vorrichtung angeordnet. Der Schlitten ermöglicht eine lineare Bewegung, vorzugsweise im Wesentlichen quer zur Einlaufrichtung des ankommenden Bahnabschnitts. Durch eine schwenkbare Anordnung der Wendestangen an dem jeweiligen Schlitten wird eine Drehbewegung ermöglicht, die durch die lineare Bewegung des Schlittens überlagert werden kann.
  • Es ist weiterhin möglich und in einigen Fällen auch von Vorteil, mindestens eine der beiden bewegbaren Wendestangen an verschiebbar am Schlitten, z. B. an einem Basiskörper des Schlittens, gelagerten Kolben anzuordnen.
  • Es ist ebenfalls möglich, die erste und/oder die zweite bewegbare Wendestange an beiden Enden schwenkbar an einer der bewegbaren Vorrichtungen anzuordnen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst die Vorrichtung vorzugsweise mindestens ein zwischen der ersten bewegbaren Wendestange und der zweiten bewegbaren Wendestange im Bewegungsweg der Bahn angeordnetes weiteres Führungselement, z. B. eine dritte Stange oder eine erste Umlenkwalze, welches die Bahn von der ersten bewegbaren Wendestange zur zweiten bewegbaren Wendestange leitet und dabei wendet. Die Achse des weiteren Führungselements, z. B. der dritten Wendestange, kann im Wesentlichen parallel zur Einlaufrichtung des ankommenden Bahnabschnitts verlaufen. Es ist weiterhin möglich, das weitere Führungselement bewegbar auszugestalten.
  • Eine erfindungsgemäße Vorrichtung kann außerdem zwei zwischen der ersten bewegbaren Wendestange und der zweiten bewegbaren Wendestange im Bewegungsweg der Bahn angeordnete weitere Führungselemente umfassen, z. B. eine dritte und eine vierte Stange, die übereinander angeordnet sind, um die Bahn von einer unteren Wendestangeneinheit zu einer oberen Wendestangeneinheit zu führen. Dies ermöglicht in vorteilhafter Weise ein Zuführen mehrfarbiger Seiten zu einem beliebigen Zeitungsabschnitt in einer Druckmaschine mit begrenzter Farbdruckkapazität.
  • Sämtliche Bewegungen aller Wendestangen, Stangen und Umlenkwalzen können manuell oder automatisch ausgeführt werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung umfasst die Vorrichtung weiterhin eine Steuerung zum Steuern einer automatischen Bewegung der ersten und/oder zweiten Wendestange z. B. im zweiten und/oder dritten und/oder vierten Betriebsmodus. Die Steuerung ermöglicht eine automatische Veränderung oder Verstellung der bewegbaren Wendestangen von einer Position in eine andere Position, indem z. B. die erste und/oder zweite bewegbare Vorrichtung aktiviert oder angetrieben wird, was eine Bewegung der ersten bzw. zweiten bewegbaren Wendestange bewirkt. Gemäß dieser vorteilhaften Ausführungsform ist außerdem eine Ferneinstellung der Wendestangen möglich, wenn z. B. aufgrund des Wassergehalts der Bahn ein Registerfehler auftritt und eine Registeranpassung nötig wird.
  • Gemäß einem zusätzlichen Merkmal der Erfindung kann mittels der Steuerung die Bewegung der ersten und/oder zweiten bewegbaren Wendestange in Abhängigkeit von der Einlaufrichtung D1, der ersten Austrittsrichtung D2, der zweiten Austrittsrichtung D3 sowie der ersten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung berechnet werden. Die Berechnung kann im ersten Betriebsmodus erfolgen. Die berechneten Positionsveränderungen können zum Bewegen der ersten und zweiten Wendestange in ihre jeweilige Position im zweiten Betriebsmodus verwendet werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung kann mittels der Steuerung die Bewegung der ersten und/oder zweiten bewegbaren Wendestange in Abhängigkeit von der Einlaufrichtung D1, der ersten Austrittsrichtung D2, der ersten Druck-zu-Schnitt- Registereinstellung und der zweiten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung berechnet werden. Hierbei ist es von Vorteil, die Positionsveränderung der ersten und zweiten bewegbaren Wendestange im ersten Betriebsmodus zu berechnen und die berechneten Positionsveränderungen oder neuen Positionen zur Erreichung des dritten Betriebsmodus zu verwenden, indem die bewegbaren Wendestangen in ihre jeweilige Position gebracht werden, welche den dritten Betriebsmodus bzw. die dritte Betriebsart definiert.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann mittels der Steuerung die Bewegung der ersten und/oder zweiten Wendestange in Abhängigkeit von einem Abstand zwischen einem der ersten bewegbaren Wendestange vorgeordneten ersten Bezugspunkt im Bewegungsweg der Bahn und einem der zweiten Wendestange nachgeordneten Bezugspunkt im Bewegungsweg der Bahn berechnet werden.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Steuerung die Bewegung der ersten und/oder zweiten bewegbaren Wendestange ohne eine Veränderung des Abstands zwischen den beiden Bezugspunkten berechnen, so dass die erste Druck-zu-Schnitt- Registereinstellung beibehalten wird, während in einer weiteren Ausführungsform die Steuerung die Bewegung der ersten und/oder zweiten bewegbaren Wendestange mit einer definierten Veränderung der Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung berechnen kann.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform kann die Vorrichtung weiterhin mindestens eine Antriebsvorrichtung, z. B. einen Elektromotor oder einen Schrittmotor, zum Antreiben der jeweiligen bewegbaren Vorrichtung von mindestens einer der bewegbaren Wendestangen umfassen, wobei die mindestens eine Antriebsvorrichtung vorzugsweise durch die Steuerung steuerbar ist.
  • Es ist ebenfalls möglich, die unterschiedlichen Positionen, d. h. die Koordinaten der Positionen nach der Berechnung in einem Speicher, z. B. auf einer Festplatte, zu speichern und sie in dem Speicher aufzurufen und in die Steuerung einzulesen, welche dann die Verstellung oder Bewegung der unterschiedlichen Wendestangen, Stangen und Walzen steuert.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform kann die erste und/oder zweite bewegbare Wendestange mit Luft, z. B. mit Druckluft, beaufschlagbar sein. Die erste und/oder zweite Wendestange kann auch eine reibungsarme Beschichtung aufweisen, z. B. aus Chrom, die insbesondere poliert sein kann.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der vorliegenden Erfindung verläuft mindestens eine der Austrittsrichtungen des Austrittsabschnitts der Bahn oder der längs von der Bahn geschnittenen Bahnstränge parallel zur Einlaufrichtung des ankommenden Bahnabschnitts oder der längs von der Bahn geschnittenen ankommenden Bahnstränge. Durch die Verwendung zusätzlicher Umlenkstangen oder -walzen kann die Austrittsrichtung der Bahn in eine beliebige gewünschte Richtung verändert werden. Die Austrittsrichtung kann außerdem entgegen der Einlaufrichtung der Bahn gerichtet sein.
  • Gemäß einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform der vorliegenden Erfindung kann vorgesehen sein, dass sich in einem vierten Betriebsmodus zum Führen der Bahn von der Einlaufrichtung D1 in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung D2 versetzte dritte Austrittsrichtung D4 und zur Definition einer dritten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange in einer siebten Position P7 und die zweite bewegbare Wendestange in einer achten Position P8 befindet.
  • Eine weitere erfindungsgemäße Vorrichtung zum Führen einer Bahn während des Transports umfasst eine erste bewegbare Wendestange und eine zweite bewegbare Wendestange, wobei sich in einem ersten Betriebsmodus zum Führen der Bahn von einer Einlaufrichtung D1 in eine erste Austrittsrichtung D2 und zur Definition einer ersten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange in einer ersten Position P1 und die zweite bewegbar Wendestange in einer zweiten Position P2 befindet, und wobei sich in einem vierten Betriebsmodus zum Führen der Bahn von der Einlaufrichtung D1 in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung D2 versetzte dritte Austrittsrichtung D4 und zur Definition einer dritten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste Wendestange in einer siebten Position P7 und die zweite bewegbare Wendestange in einer achten Position P8 befindet.
  • Eine Ausführungsform der Erfindung mit einem vierten Betriebsmodus ermöglicht eine gleichzeitige Veränderung der Austrittsrichtung der Bahn und der Druck-zu- Schnittregistereinstellung. Ein Umschalten vom ersten Betriebsmodus in den vierten Betriebsmodus und vom vierten Betriebsmodus zurück in den ersten Betriebsmodus ist möglich. Die erwähnte Steuerung kann auch die automatischen Bewegungen der Wendestangen im vierten Betriebsmodus steuern.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann ein Parkmodus oder eine Parkbetriebsart zum Parken der ersten und zweiten bewegbaren Wendestange vorgesehen sein, in dem sich die erste bewegbare Wendestange in einer neunten Position P9 und die zweite bewegbare Wendestange in einer zehnten Position P10 befindet, um z. B. einem Bediener Zugang zu ermöglichen. Durch den Parkmodus entfällt die Notwendigkeit eines Ausbaus der Wendestangen, um einem Maschinenbediener den Zugang zu ermöglichen.
  • In einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass sich in einem Bahneinzugsmodus oder eine Bahneinzugsbetriebsart zum Einziehen einer Bahn in die Vorrichtung die erste bewegbare Wendestange in einer elften Position P11 und die zweite bewegbare Wendestange in einer zwölften Position P12 befindet.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ermöglicht auch eine Bewegung der beiden bewegbaren Wendestangen in die Bahneinzugsposition, um eine Bahn durch den Zwischenraum zwischen den Wendestangen zu führen und die beiden Wendestangen in ihre jeweilige Führungsposition zu bringen, ohne dass sie dabei in einem Winkel zur Transportrichtung der Bahn angeordnet sind. Dabei wird die Bahn ohne seitliche Verschiebung von der Einlaufrichtung zur Austrittsrichtung geführt. Sie läuft also gerade durch die Wendestangeneinheit hindurch, ohne dass die Wendestangen zum Versetzen des Austrittsabschnitts der Bahn relativ zum Einlaufabschnitt der Bahn eingesetzt werden. Dies ermöglicht einen vollautomatischen Bahneinzug.
  • Es ist ebenfalls möglich, den Parkmodus und den Bahneinzugsmodus zu einem Betriebsmodus der erfindungsgemäßen Vorrichtung zu kombinieren.
  • Weiterhin ist es denkbar, dass sich bei einer weiteren Ausführungsform der vorliegenden Erfindung in einem fünften Betriebsmodus zur Anpassung an die Einlaufrichtung D1 der Bahn die erste bewegbare Wendestange in einer dreizehnten Position P13 befindet. Diese Bewegung, welche ebenfalls durch die erwähnte Steuerung gesteuert werden kann, ermöglicht z. B. eine korrekte Positionierung der ersten Wendestange nach einer seitlichen Verschiebung der bedruckten Papierbahn, insbesondere bei einer doppeltbreiten oder breiteren Druckmaschine.
  • Ein erfindungsgemäßes Verfahren zum Führen einer Bahn während des Transports zeichnet sich dadurch aus, dass in einem ersten Betriebsmodus eine erste bewegbare Wendestange in eine erste Position P1 und eine zweite bewegbare Wendestange in eine zweite Position P2 bewegt wird, wobei eine Bahn von einer Einlaufrichtung D1 in eine erste Austrittsrichtung D2 geführt und eine erste Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung definiert wird, dass in einem zweiten Betriebsmodus die erste bewegbare Wendestange in eine dritte Position P3 und die zweite bewegbare Wendestange in eine vierte Position P4 bewegt wird, wobei die erste Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung erhalten bleibt und die Bahn von der Einlaufrichtung D1 in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung D2 versetzte zweite Austrittsrichtung D3 geführt wird; und dass in einem dritten Betriebsmodus die erste bewegbare Wendestange in eine fünfte Position bewegt und die zweite bewegbare Wendestange in eine sechste Position P6 bewegt wird, wobei die erste Austrittsrichtung D2 beibehalten und die Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung verändert wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht auf einfache Weise eine Veränderung der Austrittsrichtung einer Bahn während des Transports oder der Druck-zu- Schnittregistereinstellung allein durch ein Bewegen der beiden Wendestangen.
  • Ein weiteres erfindungsgemäßes Verfahren zum Führen einer Bahn während des Transports zeichnet sich dadurch aus, dass in einem ersten Betriebsmodus eine erste bewegbare Wendestange in eine erste Position P1 und eine zweite bewegbare Wendestange in eine zweite Position P2 bewegt wird, wobei eine Bahn von einer Einlaufrichtung D1 in eine erste Austrittsrichtung D2 geführt und eine erste Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung definiert wird; dass in einem zweiten Betriebsmodus die erste bewegbare Wendestange in eine siebte Position P7 und die zweite bewegbare Wendestange in eine achte Position P8 bewegt wird, wobei eine dritte Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung eingestellt wird und die Bahn von der Einlaufrichtung D1 in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung D2 versetzte dritte Austrittsrichtung D4 geführt wird.
  • Dieses erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht auf einfache Weise eine gleichzeitige Veränderung der Austrittsrichtung der Bahn und der Druck-zu-Schnittregistereinstellung.
  • Weitere Merkmale und vorteilhafte Ausgestaltungen der vorliegenden Erfindung werden in der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der beigefügten, nachfolgend aufgeführten Zeichnungen näher erläutert.
  • Es zeigen:
  • Fig. 1 eine Draufsicht der Vorrichtung zum Führen einer Bahn während des Transports in einem ersten erfindungsgemäßen Betriebsmodus;
  • Fig. 2a-g eine schematische Abfolge unterschiedlicher Positionen der ersten und zweiten bewegbaren Wendestange in einem zweiten erfindungsgemäßen Betriebsmodus;
  • Fig. 3a-b eine schematische Abfolge unterschiedlicher Positionen der ersten und zweiten bewegbaren Wendestange in einem dritten erfindungsgemäßen Betriebsmodus;
  • Fig. 4 eine schematische Darstellung einer erfindungsgemäßen seitlichen Versetzung der Bahn während des Transports;
  • Fig. 5 eine Draufsicht einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Führen einer Bahn während des Transports;
  • Fig. 6 eine Draufsicht der in Fig. 5 gezeigten erfindungsgemäßen Vorrichtung mit einer dritten Wendestange;
  • Fig. 7 eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung zum Führen einer Bahn während des Transports im ersten erfindungsgemäßen Betriebsmodus;
  • Fig. 8 die Position der Wendestangen in der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform im dritten erfindungsgemäßen Betriebsmodus;
  • Fig. 9 die Position der Wendestangen in der in Fig. 7 gezeigten Ausführungsform im zweiten erfindungsgemäßen Betriebsmodus; und
  • Fig. 10a-b eine schematische Darstellung der unterschiedlichen Positionen der ersten und zweiten bewegbaren Wendestange in einem erfindungsgemäßen Parkmodus.
  • Einander entsprechende Merkmale sind in den Figuren mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • Fig. 1 zeigt eine Materialbahn 1, z. B. eine bedruckte Papierbahn, die eine Vorrichtung zum Führen einer Materialbahn während des Transports passiert. Die Bahn 1 läuft aus einer durch den Pfeil 2 angezeigten Einlaufrichtung D1 ein, wird um die erste bewegbare Wendestange 3 herum, weiter zur zweiten bewegbaren Wendestange 4 und um diese herum geführt und verlässt schließlich die Vorrichtung in einer durch den Pfeil 5 angezeigten Austrittsrichtung D2. Die erste und zweite bewegbare Wendestange 3, 4 werden über z. B. als Rohrleitungen oder Schläuche ausgebildete Zuleitungen 6, 7 mit Druckluft beaufschlagt. In der jeweiligen Außenfläche der beiden Wendestangen 3, 4 ist jeweils eine Vielzahl von Bohrungen oder Luftdüsen 8, 9 angeordnet, durch welche die Druckluft aus den bewegbaren Wendestangen 3, 4 austritt und auf diese Weise zur Reduzierung der Reibung unter der Bahn ein Luftkissen erzeugt. Die Außenfläche der beiden Wendestangen 3, 4 kann ferner mit einem reibungsarmen Material, z. B. Chrom, beschichtet und außerdem poliert sein.
  • Die Zuleitungen 6, 7 sind durch Verbindungsstücke 10, 11 mit den bewegbaren Wendestangen 3, 4 verbunden.
  • Die beiden Wendestangen 3, 4 sind erfindungsgemäß bewegbar, um die Austrittsrichtung der Bahn und/oder das Druck-zu-Schnitt-Register zu verändern. Bevorzugte Ausführungsformen bewegbarer Vorrichtungen sind in Fig. 5-7 und Fig. 10 gezeigt.
  • Fig. 2a-g zeigen eine Abfolge von unterschiedlichen Positionen der beiden Wendestangen 3, 4, wie sie im Verlauf einer Änderung der in Fig. 2a gezeigten Austrittsrichtung D2 (Pfeil 5) in die in Fig. 2g durch den Pfeil 12 gezeigte Austrittsrichtung D3 auftreten. Die unterschiedlichen Positionen der Wendestangen 3, 4 definieren die Bewegung der Wendestangen 3, 4 bei einem Verfahren von ihrer Position in einem Betriebsmodus zu ihrer Position in einem anderen Betriebsmodus.
  • In Fig. 2a befindet sich die erste Wendestange 3 in einer ersten Position P1 und die zweite Wendestange 4 in einer zweiten Position P2, während die erste Wendestange 3 in Fig. 2g in einer dritten Position P3 und die zweite Wendestange 4 in einer vierten Position P4 angeordnet ist.
  • Anhand von Fig. 2a bis 2g wird ferner deutlich, dass sich die Einlaufrichtung D1 nicht ändert, sondern weiterhin, wie durch Bezugszeichen B angedeutet, mittig verläuft. A, B und C entsprechen drei aneinander grenzenden oder benachbarten lateralen Positionen der Bahn 1, die durch die Eigenschaften und/oder die Anordnung vorgeordneter Komponenten einer Druckmaschine, durch welche die Bahn 1 transportiert wird, z. B. einer Kühleinheit, eines Trockners, eines Druckwerks, oder durch die Eigenschaften und/oder die Anordnung nachgeordneter Komponenten, z. B. der Falztrichter eines Falzapparats, vorgegeben sind.
  • Die Bewegung der ersten und zweiten bewegbaren Wendestange 3, 4 bewirkt eine seitliche Verschiebung des Austrittsabschnitts der Bahn 1 von der Position C (s. Fig. 2a) in eine Position A (s. Fig. 2g). Die Registereinstellung, die durch die Längsposition des Pfeils 5 in Richtung der Papierbahn angedeutet ist, verändert sich bei der gezeigten Bewegungsabfolge nicht.
  • Anhand von Fig. 2a-2g wird deutlich, dass die erste Wendestange 3 eine Drehbewegung ausführt, während die zweite Wendestange 4 eine Bewegung ausführt, die sich aus einer Drehbewegung und einer Kurvenbewegung zusammen setzt. Die Kurvenbewegung der Wendestange 4, bei der es sich auch um eine geradlinige Bewegung handeln kann, führt zu einer seitlichen Verschiebung der Bahn von der Position C in die Position A und zur Erhaltung der Länge des Bewegungswegs, während die zusätzlichen Drehbewegungen der Wendestangen 3, 4 die parallele Ausrichtung der beiden Wendestangen bewirkt.
  • Wie anhand von Fig. 2a-2g deutlich wird, verändert sich der Abstand zwischen der Spitze des Pfeils 2 und der Spitze des Pfeils 5, die als der Vorrichtung zum Führen einer Bahn vor- bzw. nachgeordnete Bezugspunkte herangezogen werden können, im Laufe der Bewegungsabfolge nicht, so dass die Registereinstellung konstant bleibt. Man kann sich die Pfeile 2 und 5 auch auf die Bahn aufgedruckt vorstellen.
  • Fig. 3a und 3b zeigen eine weitere Bewegungsabfolge der beiden Wendestangen 3, 4, die zur Veränderung des Druck-zu-Schnitt-Registers der Bahn z. B. während des Transports durchgeführt wird. Die Bahn läuft in beiden Zeichnungen aus einer durch den Pfeil 2 angezeigten Einlaufrichtung D1, die einer lateralen Position B entspricht, in die Vorrichtung ein und verlässt die Vorrichtung in einer Austrittsrichtung D2 (Pfeil 5a in Fig. 3a und Pfeil 5b in Fig. 3b). Anhand von Fig. 3a und 3b wird deutlich, dass die Bewegung der Wendestangen 3, 4 im vorliegenden Betriebsmodus die seitliche Austrittsrichtung, die der lateralen Position C entspricht, nicht beeinflusst.
  • In Fig. 3a befindet sich die erste Wendestange 3 in einer ersten Position P1 und die zweite Wendestange 4 in einer zweiten Position P2. In Fig. 3b befindet sich die erste Wendestange 3 dagegen in einer Position P5 und die zweite Wendestange 4 in einer Position P6.
  • Wie anhand der Pfeile 5a und 5b deutlich wird, die auch die Einstellung des Druck-zu- Schnitt-Registers verdeutlichen, hat sich die Spitze des Pfeils 5b bezüglich der Spitze des Pfeils 5a in Längsrichtung der Bahn verändert. Die Figuren zeigen ebenfalls, dass der Abstand der Spitze des Pfeils 2 zur Spitze des Pfeils 5a sich vom Abstand der Spitze des Pfeils 2 zur Spitze des Pfeils 5b unterscheidet, was anzeigt, dass sich der Bewegungsweg der Materialbahn ebenfalls geändert und im vorliegenden Fall verkürzt hat.
  • Dies führt zu einer Veränderung des Abstands der gedruckten Seiten 13 zu einem Querschneider 14. Auf diese Weise ist die Einstellung des Druck-zu-Schnitt-Registers veränderbar.
  • Wie in Fig. 3a und 3b gezeigt ist, kann sich die Bewegung der Wendestangen 3, 4 aus einer Drehbewegung und einer Kurvenbewegung oder einer geradlinigen Bewegung zusammen setzen. Die Kurvenbewegung bzw. lineare Bewegung in Längsrichtung der Bahn 1 führt zu einer Veränderung der Registereinstellung, während die Drehbewegung eine korrekte parallele Anordnung der beiden Wendestangen bewirkt. Es ist ebenfalls denkbar, nur eine der beiden Wendestangen zu bewegen oder beide eine Kurvenbewegung oder eine lineare Bewegung ausführen zu lassen.
  • In Fig. 4 wird die Bahn 1 von einer lateralen Einlaufposition A zu einer lateralen Austrittsposition C geführt, wobei die Positionen A und C um mehr als eine Bahnbreite zueinander versetzt sein können. Im Hinblick auf Fig. 2a-2g und Fig. 3a, 3b deutet dies an, dass die Veränderung der durch den Pfeil 5 angezeigten Austrittsrichtung D4 gegenüber D2 (Fig. 2a oder 3a) und die Veränderung der ebenfalls durch den Pfeil 5 angezeigten Einstellung des Druck-zu-Schnitt-Registers nicht auf eine Verschiebung um eine Bahnbreite beschränkt ist, sondern dass auch eine Verschiebung um die doppelte Bahnbreite oder mehr möglich ist.
  • Fig. 5 zeigt ein Ausführungsbeispiel mit den beiden Wendestangen 3, 4, einer ersten bewegbaren Vorrichtung 15 und einer zweiten bewegbaren Vorrichtung 16.
  • Die erste bewegbare Vorrichtung 15 umfasst eine Stütze 29, mit der die erste Wendestange 3 an beiden Enden verbunden ist. Die Stütze 29 ist an einem ersten Schlitten 30 befestigt, der sowohl eine lineare Bewegung als auch eine Drehbewegung ermöglicht, wie durch die Doppelpfeile 32 bzw. 33 angedeutet ist. Der Schlitten 30 ist verfahrbar an einem ersten Schienenelement 31 angeordnet.
  • Die zweite bewegbare Vorrichtung 16 umfasst einen zweiten Schlitten 17, der verfahrbar an einem zweiten Schienenelement 18 angeordnet ist und auf diese Weise eine lineare Bewegung der zweiten Wendestange 4 in die durch den Doppelpfeil 19 angezeigte Richtung ermöglicht. Die beiden Enden 20, 21 der bewegbaren Wendestange 4 sind mit bewegbaren Kolben 22 und 23 verbunden, die verfahrbar im oder am Schlitten 17 angeordnet sind. Auf diese Weise wird die Möglichkeit einer Kurvenbewegung oder einer linearen Bewegung und zusätzlich einer Drehbewegung der Wendestange 4 geschaffen, wie durch die Doppelpfeile 24 und 25 angedeutet ist. Das eine Ende 20 der bewegbaren Wendestange 4 weist ein Langloch 26 auf, welches dazu dient, die durch die lineare Bewegung der Kolben 22 und 23 hervorgerufene Veränderung des Abstands zwischen den beiden Verbindungspunkten 27 und 28 zu kompensieren. Anstelle des Langlochs 26 können auch andere Kompensationsmittel vorgesehen sein, z. B. ein Teleskoparm.
  • In Fig. 5 ist eine vorhandene Schwenkpunktverbindung zwischen der Stütze 29 und dem Schlitten 30 aus darstellungstechnischen Gründen nicht gezeigt. Der Doppelpfeil 33 zeigt jedoch die Möglichkeit einer Drehbewegung der ersten Wendestange 3 an.
  • Die lineare Bewegung des Schlittens 30 auf dem Schienenelement 31 sowie die lineare Bewegung 19 des Schlittens 17 auf dem Schienenelement 18 können auch zur geringfügigen Korrektur der seitlichen Position des Einlaufs- und Austrittsabschnitts der Bahn 1 eingesetzt werden.
  • Die Schlitten 17, 30, die schwenkbare Stütze 29 und die Kolben 22, 23 definieren eine bewegbare Vorrichtung zum Bewegen der Wendestangen 3, 4. Die Schlitten 17, 30 können durch Antriebsvorrichtungen 118 bzw. 131 angetrieben werden, welche jeweils die Bewegung der jeweiligen bewegbaren Vorrichtung mindestens einer der Wendestangen antreiben. Die Antriebsvorrichtungen 118, 131 können jeweils in Wirkverbindung mit den Schienenelementen 18, 31 stehen. Bei den Schienenelementen 18, 31 kann es sich z. B. um Gewindestangen handeln, und die Antriebsvorrichtungen 118, 131 können als Motoren ausgebildet sein, welche die Gewindestangen drehen. In diesem Falle können die Schlitten 17, 30 Gewindebohrungen aufweisen, welche auf die Gewindestäbe passen und so die Bewegung der Schlitten 17, 30 ermöglichen, wenn die Gewindestäbe gedreht werden. Zum Antrieb der Kolben 22, 23 können ähnliche Vorrichtungen verwendet werden.
  • Die Bewegung der bewegbaren Vorrichtungen, z. B. der Schlitten 17, 30, kann mittels einer Steuerung 200 gesteuert werden, die in Wirkverbindung mit den bewegbaren Vorrichtungen oder mit den Antriebsvorrichtungen 118, 131 stehen kann. Über Signal- oder Datenleitungen 218, 231 können Bewegungssteuerungssignale von der Steuerung 200 an die entsprechende Antriebsvorrichtung 118, 131 geleitet werden.
  • Fig. 6 zeigt, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung zum Führen einer Bahn während des Transports auch dann eingesetzt werden kann, wenn der Austrittsabschnitt der Bahn 1 bezüglich des Einlaufabschnitts der Bahn 1 gewendet werden soll. In diesem Fall kann zwischen der ersten Wendestange 3 und der zweiten Wendestange 4 im Transportweg der Bahn 1 eine dritte Wendestange 34 vorgesehen sein. Hierbei können die beiden Kolben 22 und 23 die zweite bewegbare Wendestange 4 um ungefähr 90° drehen, so dass sie nicht länger parallel, sondern eher senkrecht zur ersten bewegbaren Wendestange 3 verläuft, wie in Fig. 6 gezeigt ist.
  • Die in Fig. 6 gezeigte Wendestangeneinheit kann auch eine über oder unter der dritten Stange 34 angeordnete vierte Wendestange umfassen. In diesem Fall ermöglichen die dritte und die vierte Wendestange, dass die in einer ersten horizontalen Ebene von der ersten Wendestange 3 weg geführte Bahn in eine über oder unter der ersten horizontalen Ebene angeordnete zweite horizontale Ebene zur zweiten Wendestange 4 geleitet wird. Diese Anordnung wird auch als Bay-Window-Anordnung bezeichnet.
  • Fig. 7 zeigt eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung zum Führen einer Materialbahn während des Transports mit einer ersten bewegbaren Wendestange 3 und einer zweiten bewegbaren Wendestange 4. Die beiden Wendestangen 3, 4 sind an ihren Enden 20, 21 bzw. 35, 36 an bewegbaren Vorrichtungen 37, 38, 39, 40 angeordnet, die wiederum jeweils mit z. B. als Gewindestangen ausgebildeten Schienenelementen 41, 42, 43 und 44 in Verbindung stehen. Die Gewindestangen 41, 42, 43 und 44 können durch entsprechende von einer Steuerung 300 gesteuerte Antriebsvorrichtungen 141, 142, 143 und 144 gedreht werden. Nur für die Antriebsvorrichtung 143 ist eine beispielhafte Signal- oder Datenleitung 243 zur Übermittlung von Steuersignalen von der Steuerung 300 gezeigt.
  • Fig. 8 zeigt, wie diese Ausführungsform zur Verschiebung des Registers eingesetzt werden kann. Die beiden bewegbaren Vorrichtungen 39 und 40 werden z. B. durch Drehung der Gewindestäbe 43, 44 um denselben Betrag in eine definierte Richtung bewegt, so dass sich der Abstand zwischen den beiden Wendestangen und damit der Bewegungsweg der Bahn 1 vergrößert. Dieser Vorgang führt zu einer Veränderung oder Anpassung des Druck-zu- Schnitt-Registers.
  • Anstelle einer Bewegung der zweite Wendestange 4 ist es ebenfalls möglich, die zweite Wendestange 4 ortsfest zu halten und stattdessen zur Durchführung der gewünschten Registereinstellungsveränderung die erste Wendestange 3 zu bewegen. Weiterhin ist es ebenfalls möglich, beide Wendestangen 3, 4 in entgegengesetzte Richtungen zu bewegen und die zur Durchführung der Registerveränderung nötige lineare Bewegung auf beide Wendestangen 3, 4 zu verteilen.
  • Es kann sich auch als nötig erweisen, die lineare Bewegung mit einer Drehbewegung zu kombinieren, um die Ausrichtung der jeweiligen Wendestange bezüglich geringfügiger Positionsveränderungen der Wendestange anzupassen.
  • Fig. 9 zeigt die in Fig. 7 und 8 gezeigte Vorrichtung in einer weiteren Betriebsart. Die beiden bewegbaren Vorrichtungen 40 und 38 werden ortsfest gehalten, während die beiden bewegbaren Vorrichtungen 39 und 37 in dieselbe Richtung bewegt werden. Dies bewirkt eine seitliche Verschiebung des Austrittsabschnitts der Bahn 1. Die beiden Wendestangen 3, 4 sind immer parallel zueinander angeordnet. Damit die Druck-zu- Schnittregistereinstellung erhalten bleibt, kann eine zusätzliche lineare Bewegung einer oder beider Wendestangen 3, 4 durch eine gleichzeitige Bewegung der bewegbaren Vorrichtungen 39, 40 bzw. 37, 38 nötig sein.
  • Fig. 10a und 10b zeigen eine Vorrichtung zum Führen einer Materialbahn im Bahneinzugsmodus. In Fig. 10a sind die Wendestangen 3, 4 in einer Draufsicht ohne Papierbahn gezeigt, und die Pfeile 49 und 50 zeigen die Bewegung der Wendestangen 3, 4 von der Führungsposition in die Bahneinzugsposition in der Nähe von Seitenrahmen 51, 52 des Wendestangen-Überbaus. Anhand der Seitenansicht in Fig. 10b wird deutlich, dass die Wendestangen nicht nur in einer Ebene bewegt werden, wie durch die Pfeile 49, 50 angezeigt ist, sondern zur Erreichung der Bahneinzugsposition auch aufwärts bzw. abwärts bewegt werden, wie die Pfeile 53, 54 anzeigen. Der gestrichelte Pfeil 55 in Fig. 10a und 10b zeigt den Bewegungsweg der Papierbahn im Bahneinzugsmodus an, wenn sich die beiden bewegbaren Wendestangen 3, 4 in ihrer jeweiligen Bahneinzugsposition befinden.
  • Es ist ebenfalls möglich, die beiden Wendestangen 3, 4 im Bahneinzugsmodus in ihre jeweilige Parkposition zu verfahren, die der in Fig. 2d gezeigten Position entsprechen kann. Die geparkten Wendestangen 3, 4 ermöglichen ferner einen leichten Zugang z. B. für den Maschinenbediener oder einen Mechaniker.
  • Die jeweiligen Enden der beiden bewegbaren Wendestangen 3, 4 können auch mit Hilfe eines Pneumatikzylinders oder mehrerer Pneumatikzylinder in ihre jeweilige Bahnführungsposition verfahren werden. Es kann auch eine Stütze für jedes Ende der bewegbaren Wendestangen vorgesehen sein, so dass die Enden in einer definierten Ebene bewegt werden, wenn die Wendestangen durch Betätigen der Pneumatikzylinder bewegt werden, und zwar vorzugsweise, jedoch nicht notwendigerweise, in einer horizontalen Ebene.
  • Die Nummerierung der einzelnen Positionen, Richtungen und Wendestangen (z. B. P1, D1, erste Wendestange) dient hier nur dazu, diese voneinander zu unterscheiden. In den Ansprüchen z. B. bedeutet die Bezeichnung "vierte Position P4" z. B. nicht notwendigerweise, dass drei weitere Positionen vorhanden sein müssen, sondern nur, dass die vierte Position sich von anderen erwähnten Positionen unterscheidet. Liste der Bezugszeichen 1 Materialbahn
    2 Einlaufrichtung D1
    3 erste bewegbare Wendestange
    4 zweite bewegbare Wendestange
    5 Austrittsrichtung D2
    5a, b Austrittsrichtung
    6, 7 Druckluftzuleitung
    8, 9 Luftdüse/Bohrung
    10, 11 Verbindungsstück
    12 Austrittsrichtung D2
    13 gedruckte Seiten
    14 Querschneider
    15 erste bewegbare Vorrichtung
    16 zweite bewegbare Vorrichtung
    17 zweiter Schlitten
    18 zweites Schienenelement
    19 Bewegungsrichtung
    20, 21 Ende
    22, 23 Kolben
    24, 25 Bewegungsrichtung
    26 Langloch
    27, 28 Verbindungspunkt
    29 Stütze
    30 erster Schlitten
    31 erstes Schienenelement
    32, 33 Bewegungsrichtung
    34 dritte Wendestange
    35, 36 Ende
    37-40 bewegbare Vorrichtung
    41-44 Schienenelement
    49, 50 Bewegungsrichtung
    51, 52 Rahmen
    53, 54 Bewegungsrichtung
    55 Bahnbewegungsweg
    118 Antriebsvorrichtung
    131 Antriebsvorrichtung
    141-144 Antriebsvorrichtung
    200 Steuerung
    300 Steuerung
    218 Datenleitung/Signalleitung
    231 Datenleitung/Signalleitung
    243 Datenleitung/Signalleitung
    A, B, C laterale Bahnposition
    P1-P13 Positionen
    D1-D4 Richtungen

Claims (16)

1. Vorrichtung zum Führen einer Bahn (1) während des Transports mit einer ersten bewegbaren Wendestange (3) und einer zweiten bewegbaren Wendestange (4), wobei sich in einem ersten Betriebsmodus zum Führen der Bahn (1) von einer Einlaufrichtung (D1) in eine erste Austrittsrichtung (D2) und zur Definition einer ersten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange (3) in einer ersten Position (P1) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in einer zweiten Position (P2) befindet, wobei sich in einem zweiten Betriebsmodus zum Führen der Bahn (1) von der Einlaufrichtung (D1) in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung (D2) versetzte zweite Austrittsrichtung (D3) unter Beibehaltung der ersten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange (3) in einer dritten Position (P3) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in einer vierten Position (P4) befindet, und wobei sich in einem dritten Betriebsmodus zum Führen der Bahn (1) von der Einlaufrichtung (D1) zur ersten Austrittsrichtung (D2) und zur Definition einer zweiten Druck-zu-Schnitt- Registereinstellung die erste Wendestange (3) in einer fünften Position (P5) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in einer sechsten Position (P6) befindet.
2. Vorrichtung zum Führen einer Bahn (1) während des Transports mit einer ersten bewegbaren Wendestange (3) und einer zweiten bewegbaren Wendestange (4), wobei sich in einem ersten Betriebsmodus zum Führen der Bahn (1) von einer Einlaufrichtung (D1) in eine erste Austrittsrichtung (D2) und zur Definition einer ersten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange (3) in einer ersten Position (P1) und die zweite Wendestange (4) in einer zweiten Position (P2) befindet, wobei sich in einem vierten Betriebsmodus zum Führen der Bahn (1) von der Einlaufrichtung (D1) in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung (D2) versetzte dritte Austrittsrichtung (D4) und zur Definition einer dritten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange (3) in einer siebten Position (P7) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in einer achten Position (P8) befindet.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch ein zwischen der ersten bewegbaren Wendestange (3) und der zweiten bewegbaren Wendestange (4) im Bewegungsweg der Bahn (1) angeordnetes weiteres Führungselement (34), welches die Bahn (1) von der ersten bewegbaren Wendestange (3) zur zweiten bewegbaren Wendestange (4) leitet und dabei wendet.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Steuerung (200, 300) zum Steuern einer automatischen Bewegung der ersten und/oder zweiten Wendestange (3, 4) im zweiten und/oder dritten und/oder vierten Betriebsmodus.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Steuerung (200, 300) die automatische Bewegung in Abhängigkeit von der Einlaufrichtung (D1), der ersten und zweiten Austrittsrichtung (D2, D3) sowie der ersten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung berechenbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Steuerung (200, 300) die automatische Bewegung in Abhängigkeit von der Einlaufrichtung (D1), der ersten Austrittsrichtung (D2), der ersten Druck-zu- Schnitt-Registereinstellung und der zweiten Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung berechenbar ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass mittels der Steuerung (200, 300) die automatische Bewegung in Abhängigkeit von einem Abstand zwischen einem der ersten bewegbaren Wendestange (3) vorgeordneten ersten Bezugspunkt im Bewegungsweg der Bahn (1) und einem der zweiten Wendestange (4) nachgeordneten Bezugspunkt im Bewegungsweg der Bahn (1) berechenbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch mindestens eine Antriebsvorrichtung (118, 131, 141-144) zum Antreiben der jeweiligen bewegbaren Vorrichtung (15, 16, 37-40) von mindestens einer der bewegbaren Wendestangen (3, 4), wobei die mindestens eine Antriebsvorrichtung (118, 131, 141-144) durch die Steuerung (200, 300) steuerbar ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Antriebsvorrichtung (118, 131, 141-144) als ein Elektromotor ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine der Austrittsrichtungen (D2, D3, D4) parallel zur Einlaufrichtung (D1) verläuft.
11. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einem vierten Betriebsmodus zum Führen der Bahn von der Einlaufrichtung (D1) in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung (D2) versetzte dritte Austrittsrichtung (D4) und zur Definition einer dritten Druck-zu-Schnitt- Registereinstellung die erste bewegbare Wendestange (3) in einer siebten Position (P7) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in einer achten Position (P8) befindet.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einem Parkmodus zum Parken der ersten und zweiten bewegbaren Wendestange (3, 4) die erste bewegbare Wendestange (3) in einer neunten Position (P9) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in einer zehnten Position (P10) befindet.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einem Bahneinzugsmodus zum Einziehen einer Bahn (1) in die Vorrichtung die erste bewegbare Wendestange (3) in einer elften Position (P11) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in einer zwölften Position (P12) befindet.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich in einem fünften Betriebsmodus zur Anpassung an die Einlaufrichtung (D1) der Bahn (1) die erste bewegbare Wendestange (P13) in einer dreizehnten Position (P13) befindet.
15. Verfahren zum Führen einer Bahn (1) während des Transports, dadurch gekennzeichnet,
dass in einem ersten Betriebsmodus eine erste bewegbare Wendestange (3) in eine erste Position (P1) und eine zweite bewegbare Wendestange (4) in eine zweite Position (P2) bewegt, eine Bahn (1) von einer Einlaufrichtung (D1) in eine erste Austrittsrichtung (D2) geführt und eine erste Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung definiert wird;
dass in einem zweiten Betriebsmodus die erste bewegbare Wendestange (3) in eine dritte Position (P3) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in eine vierte Position (P4) bewegt wird, wobei die erste Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung erhalten bleibt, und die Bahn (1) von der Einlaufrichtung (D1) in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung (D2) versetzte zweite Austrittsrichtung (D3) geführt wird; und
dass in einem dritten Betriebsmodus die erste bewegbare Wendestange (3) in eine fünfte Position (P5) bewegt und die zweite bewegbare Wendestange (4) in eine sechste Position (P6) bewegt wird, wobei die erste Austrittsrichtung (D2) beibehalten und die Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung verändert wird.
16. Verfahren zum Führen einer Bahn (1) während des Transports, dadurch gekennzeichnet,
dass in einem ersten Betriebsmodus eine erste bewegbare Wendestange (3) in eine erste Position (P1) und eine zweite bewegbare Wendestange (4) in eine zweite Position (P2) bewegt, eine Bahn (1) von einer Einlaufrichtung (D1) in eine erste Austrittsrichtung (D2) geführt und eine erste Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung definiert wird;
dass in einem zweiten Betriebsmodus die erste Wendestange (3) in eine siebte Position (P7) und die zweite bewegbare Wendestange (4) in eine achte Position (P8) bewegt wird, wobei eine dritte Druck-zu-Schnitt-Registereinstellung eingestellt wird, und die Bahn (1) von der Einlaufrichtung (D1) in eine bezüglich der ersten Austrittsrichtung (D2) versetzte dritte Austrittsrichtung (D4) geführt wird.
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