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DE102015202798B4 - Dunstabzugshaube mit Wrasenschirm - Google Patents

Dunstabzugshaube mit Wrasenschirm Download PDF

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DE102015202798B4
DE102015202798B4 DE102015202798.8A DE102015202798A DE102015202798B4 DE 102015202798 B4 DE102015202798 B4 DE 102015202798B4 DE 102015202798 A DE102015202798 A DE 102015202798A DE 102015202798 B4 DE102015202798 B4 DE 102015202798B4
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Joachim Grützke
Jacob Lechner
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BSH Hausgeraete GmbH
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    • F24C15/20Removing cooking fumes
    • F24C15/2078Removing cooking fumes movable
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Abstract

Dunstabzugshaube (1) mit einem Gehäuse (2) und einem an dem Gehäuse (2) angebrachten Wrasenschirm (3), wobei in dem Wrasenschirm (3) ein Luftführungsraum (30) ausgebildet ist, der an zumindest einer Seite von mindestens einer Filtereinheit (31) begrenzt ist, der Wrasenschirm (3) am Gehäuse (2) der Dunstabzugshaube (1) schwenkbar gelagert ist, der Wrasenschirm (3) aus einer Ruheposition in eine Betriebsposition verschwenkbar ist, der Wrasenschirm (3) in der Ruheposition die Vorderseite des Gehäuses (2) der Dunstabzugshaube (1) abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (2) ein Gebläse (4) der Dunstabzugshaube (1) aufgenommen ist, die Dunstabzugshaube (1) einen Rahmen (5) zur Halterung und Führung des Wrasenschirms (3) aufweist, der an dem Gehäuse (2) der Dunstabzugshaube (1) schwenkbar befestigt ist, und der Rahmen (5) in der Ruheposition des Wrasenschirms (3) zumindest die Seiten des Wrasenschirms (3) abdeckt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube mit einem Gehäuse und einem an dem Gehäuse angebrachten Wrasenschirm.
  • Die in Küchen beim Kochen auftretende verunreinigte Luft, die auch Wrasen genannt wird, wird von Dunstabzugshauben angesaugt und gereinigt.
  • Dunstabzugshauben, weisen in der Regel ein Gehäuse mit einer Eintrittsöffnung auf, in der ein Flächenelement angeordnet ist, welches üblicherweise ein Fettfilter ist. Je nach Bauart können Dunstabzugshauben einen Kamin aufweisen. In diesem Kamin ist üblicherweise ein Gehäuse mit einem darin vorgesehenen Gebläse angeordnet, über welchen Luft angesaugt wird. Weiterhin ist meist bei Dunstabzugshauben, insbesondere bei Essen, ein Wrasenschirm an der Unterseite des Kamins angeordnet. Der Wrasenschirm ragt in der Regel über die Seitenflächen und zumindest die Vorderseite des Kamins hinaus. Über den Wrasenschirm wird Wrasen zu der Ansaugöffnung des Gehäuses geleitet. Der Wrasenschirm kann ausschließlich zum Leiten von Luft zu der Ansaugöffnung, in der Filterelemente vorgesehen sind, dienen. In diesem Fall kann der Wrasenschirm beispielsweise eine Glasplatte oder Kunststoffplatte darstellen. Es ist allerdings auch möglich, dass in dem Wrasenschirm Filterelemente vorgesehen sind, die die Ansaugfläche der Dunstabzugshaube bilden.
  • Die Bauform der Dunstabzugshaube und damit auch deren Erscheinungsbild sind im Wesentlichen durch die Funktionen der Dunstabzugshaube bestimmt und stehen meist auch nur in großen Baugrößen zur Verfügung.
  • Aufgrund des geringen Arbeitsplatzes in Küchen wäre es wünschenswert Dunstabzugshauben in der Bauform und Baugröße herzustellen, dass diese sich platzsparend in die Küche integrieren lassen aber dennoch eine ausreichend große Ansaugfläche zum Ansaugen von Wrasen aufweisen können. Aufgrund der Bauart von Dunstabzugshauben befinden sich Wrasenschirme häufig in der Höhe des Kopfes des Benutzers des darunterliegenden Kochfeldes. Durch diese Montagehöhe des Wrasenschirms ist die Stoß- und Verletzungsgefahr bei den bekannten Dunstabzugshauben erhöht. Zudem ist der Wrasenschirm so ausgerichtet, dass auch bei abgeschalteter Dunstabzugshaube Wrasen auf die Ansaugfläche und damit auf das oder die darin gegebenenfalls vorgesehenen Filterelemente trifft. Hierdurch kann es zu Ablagerungen von Verunreinigungen an der Unterseite der Filterelemente kommen.
  • In der US 2010/006 50 38 A1 wird eine Dunstabzugsvorrichtung beschrieben, die einen Lüfter und einen über einem Herd ausfahrbaren Teil, bestehend aus einem Dach und vertikalen Elementen, umfasst. Das Gebläse ist im unteren Bereich des Herdes oder unter dem Herd angeordnet. Die Luft wird durch die Ansaugöffnung in dem Dach eingesaugt und gelangt durch die vertikalen Elemente zu dem Gebläse. Das Dach kann gegenüber den vertikalen Elementen verschwenkt werden. In der verschwenkten Position des Daches kann dieses mit den vertikalen Elementen hinter dem Herd eingefahren werden.
  • In der DE 29 23 377 A1 wird ein Gerät mit beweglicher Klappe beschrieben, das dadurch gekennzeichnet ist, dass die Klappe über eine am Gerät angeordnete Kulisse zur Ausführung von Schwenk- und Verschiebebewegungen steuerbar ist. In Zwischenstellungen der einen Bewegung ist hierbei die andere Bewegung ausgeschlossen. Das Gerät kann eine Luftabzugshaube sein.
  • Neben der technischen Funktion werden Dunstabzugshauben als Element von Kücheneinrichtungen mehr und mehr auch im Hinblick auf ästhetische Aspekte betrachtet. So ist für einen Nutzer von Dunstabzugshauben mittlerweile nicht nur der Aspekt der Luftreinigung ein Kaufkriterium. Darüber hinaus sollen sich Dunstabzugshauben heutzutage in das ästhetische Gesamtkonzept der Kücheneinrichtung einpassen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die Nachteile des Standes der Technik zumindest teilweise zu überwinden. Der Erfindung liegt insbesondere die Aufgabe zugrunde eine Dunstabzugshaube bereitzustellen, welche auf einfache Weise platzsparend in die Küche integriert werden kann, die aber dennoch die funktionalen Erfordernisse, wie Reinigung von Wrasen, zuverlässig gewährleistet. Zudem sollen die Dunstabzugshaube und insbesondere die darin vorgesehenen Filterelemente vor weiteren Verunreinigungen oder Staub geschützt werden und die Verletzungsgefahr des Verwenders der Dunstabzugshaube reduziert werden. Schließlich soll die Dunstabzugshaube einem verbesserten optischen Erscheinungsbild Rechnung tragen.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
  • Erfindungsgemäß ist die Dunstabzugshaube vorzugsweise eine wandmontierte Dunstabzugshaube. Als wandmontierte Dunstabzugshaube wird hierbei eine Dunstabzugshaube bezeichnet, die an einer Raumwand, die auch als Montagewand bezeichnet werden kann, montiert ist. Insbesondere ist das Gehäuse der Dunstabzugshaube vorzugsweise an der Montagewand befestigt.
  • Als Gehäuse wird erfindungsgemäß das Bauteil der Dunstabzugshaube bezeichnet, in dem zumindest das Gebläse der Dunstabzugshaube aufgenommen ist. Das Gebläse kann gegebenenfalls zusätzlich einen Lüfterkasten oder Gebläsegehäuse umfassen, das wiederum in dem Gehäuse der Dunstabzugshaube angeordnet ist. Das Gehäuse der Dunstabzugshaube wird im Folgenden auch als Dunstabzugshaube bezeichnet. Erfindungsgemäß bildet das Gehäuse der Dunstabzugshaube vorzugsweise die Außenseite der Dunstabzugshaube. Das Gehäuse kann daher auch als Verblendung der Dunstabzugshaube bezeichnet werden. Das Gehäuse kann beispielsweise ein kastenförmiges, insbesondere rechteckiges Bauteil sein. Vorzugsweise ist das Gehäuse der Dunstabzugshaube ein vertikal ausgerichtetes flaches Bauteil. Dies bedeutet, dass die Tiefe des Gehäuses vorzugsweise geringer ist als dessen Höhe und Breite. Das Gebläse kann im oberen Teil oder im unteren Teil des Gehäuses angeordnet sein. In dem Gehäuse können auch weitere Komponenten der Dunstabzugshaube, wie beispielsweise elektrische Komponenten, wie Motoren, und/oder elektronische Komponenten oder aufgenommen sein.
  • Das Gehäuse besteht vorzugsweise aus einem Material, durch das der Einblick in das Innere des Gehäuses verhindert wird. Beispielsweise kann das Gehäuse aus Metall, wie beispielsweise Aluminium oder Edelstahl, bestehen. Es ist allerdings auch möglich zumindest einen Teil des Gehäuses aus einer Glasplatte zu bilden. Eine Glasplatte ist dann vorzugsweise so behandelt, dass auch durch diese der Einblick in das Innere des Gehäuses verhindert wird. Die Vorderseite des Gehäuses kann als separate Abdeckplatte ausgestaltet sein, die an dem Gehäuse lösbar befestigt ist und das Gehäuse nach vorne verschließt. Hierdurch kann das Gehäuse bei Bedarf geöffnet werden, um beispielsweise Reinigungs- oder Wartungsarbeiten an dem Gebläse vorzunehmen.
  • Als Wrasenschirm wird erfindungsgemäß der Teil der Dunstabzugshaube bezeichnet, der zur Luftleitung zu einer Eintrittsöffnung des Gehäuses der Dunstabzugshaube dient. Der Wrasenschirm kann als flacher Kasten ausgebildet sein. Erfindungsgemäß umfasst der Wrasenschirm mindestens eine Filtereinheit, die auch als Filterelement bezeichnet wird. Die Filtereinheit stellt die Ansaugfläche der Dunstabzugshaube dar, das heißt die Fläche, über die Wrasen in die Dunstabzugshaube eintreten kann. Die mindestens eine Filtereinheit ist in dem Wrasenschirm vorzugsweise in dessen Unterseite eingebracht.
  • In dem Wrasenschirm ist ein Luftführungsraum gebildet, der an zumindest einer Seite, insbesondere nach unten, durch die mindestens eine Filtereinheit begrenzt ist. Als Luftführungsraum wird hierbei der Raum bezeichnet, über den Wrasen von dem Filterelement und damit der Ansaugfläche in das Gehäuse der Dunstabzugshaube geführt werden kann. Die Luft wird durch den Luftführungsraum zumindest zu einer Lufteintrittsöffnung in dem Gehäuse geführt. Die Luft wird in dem Luftführungsraum durch die Geometrie des Luftführungsraums und durch den von dem Gebläse erzeugten Unterdruck geführt beziehungsweise geleitet.
  • Der Wrasenschirm der Dunstabzugshaube ist erfindungsgemäß an dem Dunstabzugsgehäuse angeordnet und an diesem schwenkbar gelagert. Als schwenkbar gelagert wird insbesondere eine Befestigung des Wrasenschirms verstanden, die durch ein Gelenk oder Scharnier realisiert ist. Das Gelenk oder Scharnier wird auch als Lager des Wrasenschirms bezeichnet.
  • Der Wrasenschirm ist erfindungsgemäß zwischen einer Ruheposition und Betriebsposition verschwenkbar gelagert. Dies bedeutet, dass der Wrasenschirm durch Verschwenken zumindest in die Ruheposition und Betriebsposition gebracht werden kann. Die Schwenkachse, die durch das oder die Lager des Wrasenschirms definiert wird, liegt hierbei in der Horizontalen und vorzugsweise in der Vorderseite des Gehäuses. Bei der Bewegung zwischen der Betriebsposition und der Ruheposition beziehungsweise bei der umgekehrten Bewegung werden Zwischenpositionen durchlaufen.
  • Als Betriebsposition wird die Position des Wrasenschirms bezeichnet, in der Luft, die über die Filtereinheit in den Wrasenschirm eintritt, zumindest teilweise in das Gehäuse und damit zu dem Gebläse der Dunstabzugshaube in dem Gehäuse gelangen kann. Zu diesem Zweck ist der Luftführungsraum des Wrasenschirms zumindest in der Betriebsposition des Wrasenschirms so ausgerichtet, dass dieser in eine Eintrittsöffnung des Gehäuses übergeht oder in diese eingeführt ist. In der Betriebsposition wirkt der Luftführungsraum im Wrasenschirm somit als Verbindungsraum zwischen den Filtereinheiten und dem Gebläse im Gehäuse der Dunstabzugshaube, um den angesaugten Wrasen zu leiten.
  • Als Ruheposition wird eine Position des Wrasenschirms bezeichnet, in der der Wrasenschirm aus der Betriebsposition nach unten auf das Gehäuse zu verschwenkt ist. Vorzugsweise ist der Wrasenschirm in der Ruheposition soweit nach unten verschwenkt, dass die Filtereinheit(en) des Wrasenschirms an der Vorderseite des Gehäuses, beispielsweise an einer Abdeckplatte des Gehäuses, anliegen. In der Ruheposition kann auch die Verbindung zwischen dem Luftführungsraum in dem Wrasenschirm und der Eintrittsöffnung an dem Gehäuse der Dunstabzugshaube unterbrochen sein. Es liegt aber auch im Rahmen der Erfindung, dass auch in der Ruheposition eine Verbindung zwischen Luftführungsraum des Wrasenschirms und Eintrittsöffnung an dem Gehäuse besteht.
  • Das Verschwenken des Wrasenschirms kann manuell oder automatisch erfolgen. Ein automatisches Verschwenken kann mittels eines Motors erfolgen. Der Motor ist bevorzugt im Gehäuse der Dunstabzugshaube angeordnet. Gemäß einer Ausführungsform wird der Motor aktiviert, wenn ein Nutzer das Kochfeld, welches unter der Dunstabzugshaube angeordnet ist, bedient. Alternativ kann der Motor zum Verschwenken des Wrasenschirms aber auch separat aktiviert werden oder aktiviert werden, wenn die Dunstabzugshaube eingeschaltet wird.
  • Richtungsbezeichnungen wie vorne, hinten, oben oder unten bzw. Vorderseite, Rückseite, Oberseite oder Unterseite beziehen sich auf die Dunstabzugshaube, in einem an der Wand montierten Zustand. Als Rückseite wird die Seite bezeichnet, die der Raumwand oder Montagewand zugewandt ist oder an dieser anliegt. Bezüglich des Wrasenschirms werden die Richtungsbezeichnungen in Bezug auf einen Wrasenschirms verwendet, der in der Horizontalen liegt.
  • Indem bei der vorliegenden Erfindung eine Dunstabzugshaube verwendet wird, die einen Wrasenschirm mit einem durch mindestens eine Filtereinheit begrenzten Luftführungsraum aufweist, der schwenkbar am Gehäuse der Dunstabzugshaube gelagert ist und aus einer Ruheposition in eine Betriebsposition verschwenkbar ist, kann eine Reihe von Vorteilen erzielt werden.
  • Zum einen ragt dadurch, dass in der Ruheposition der Wrasenschirm aus der Betriebsposition nach unten und auf das Gehäuse zu verschwenkt ist, der Wrasenschirm der Dunstabzugshaube bei Nichtbenutzung der Dunstabzugshaube nicht wie bei Dunstabzugshauben aus dem Stand der Technik in den Raum über einer Kochstelle unterhalb der Dunstabzugshaube hinein. Dadurch kann die erfindungsgemäße Dunstabzugshaube auf einfache Weise platzsparend in eine Küche integriert werden. Zudem werden durch ein Verschwenken des Wrasenschirms in die Ruheposition die Filtereinheiten vor weiteren Verunreinigungen oder Ablagerungen bei Nichtbenutzung der Dunstabzugshaube geschützt, da die Filtereinheiten der Vorderseite des Gehäuses zugewandt sind und vorzugsweise an dieser anliegen. Die Vorderseite des Gehäuses kann daher den Luftführungsraum in dem Wrasenschirm in der Ruheposition verschließen.
  • Durch Verschwenken des Wrasenschirms in die Betriebsposition des Wrasenschirms hingegen kann die Ansaugfläche, die durch die Filtereinheit gebildet wird, in eine Position gebracht werden, in der Wrasen diese von unten anströmen und so in die Dunstabzugshaube eingesaugt werden kann. Zudem kann durch das Verschwenken in die Betriebsposition die Verbindung zwischen dem Luftführungsraum in dem Wrasenschirm und der Eintrittsöffnung an dem Gehäuse geschaffen werden, wenn die Dunstabzugshaube so ausgeführt ist, dass eine solche Verbindung in der Ruheposition nicht gegeben ist.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Dunstabzugshaube, ist der Wrasenschirm in der Ruheposition vertikal und in der Betriebsposition horizontal ausgerichtet.
  • Durch die Ausrichtung des Wrasenschirms in der Ruheposition in vertikaler Richtung zeigen die Filtereinheiten, die vorzugsweise in der Unterseite des Wrasenschirms aufgenommen sind, zur Vorderseite des Gehäuses. Bei einer vertikal angeordneten Vorderseite des Gehäuses der Dunstabzugshaube werden die Filtereinheiten bei Nichtbenutzung der Dunstabzugshaube vor Verunreinigungen und Ablagerung von Staub daher durch die Vorderseite des Gehäuses geschützt. In der horizontalen Ausrichtung des Wrasenschirms in der Betriebsposition hingegen, liegen die in der Unterseite des Wrasenschirms vorgesehenen Filtereinheiten in der Strömungsrichtung von aufsteigendem Wrasen und ein zuverlässiges Absaugen des Wrasens kann somit gewährleisten. Zudem ist bei horizontaler Ausrichtung des Wrasenschirms die Ansaugfläche maximiert.
  • Erfindungsgemäß weist die Dunstabzugshaube einen Rahmen zur Halterung des Wrasenschirms auf, der an dem Gehäuse der Dunstabzugshaube schwenkbar befestigt ist. Die Schwenkachse des Rahmens ist vorzugsweise zur Schwenkachse des Wrasenschirms beabstandet angeordnet.
  • Als Rahmen wird erfindungsgemäß ein Gestell bezeichnet, das zumindest zwei Seitenflächen und vorzugsweise einen die Seitenflächen verbindenden Quersteg aufweist. Der Rahmen ist schwenkbar um eine Schwenkachse an dem Gehäuse der Dunstabzugshaube gelagert. Die Schwenkachse liegt in der Horizontalen. Der Rahmen kann somit von dem Gehäuse weg nach vorne verschwenkt werden. Vorzugsweise ist das Lager des Rahmens, über das der Rahmen verschwenkbar mit dem Gehäuse verbunden ist, im unteren Bereich der Seitenflächen des Rahmens vorgesehen. Die schwenkbare Lagerung, das heißt das Lager für den Rahmen, sowie das Lager für den Wrasenschirm sind erfindungsgemäß jeweils am Gehäuse der Dunstabzugshaube vorgesehen und definieren die jeweilige Schwenkachse. Der Rahmen dient erfindungsgemäß zumindest zur Halterung des Wrasenschirms und greift hierzu vorzugsweise an den Seiten des Wrasenschrims an. Insbesondere stabilisiert der Rahmen den Wrasenschirm in der Betriebsposition. Zudem dient der Rahmen auch der Führung des Wrasenschirms bei dem Verschwenken des Wrasenschirms aus der Betriebsposition in die Ruheposition und umgekehrt.
  • Vorzugsweise ist die Schwenkachse des Rahmens zur Schwenkachse des Wrasenschirms beabstandet angeordnet. Durch diese Anordnung der Schwenkachsen des Rahmens und des Wrasenschirms an dem Gehäuse der Dunstabzugshaube, können Hebelkräfte bei der Halterung und der Führung des Wrasenschirms genutzt werden. Vorzugsweise ist die Schwenkachse des Wrasenschirms im oberen Bereich des Gehäuses und die Schwenkachse des Rahmens ist im unteren Bereich des Gehäuses vorgesehen. Dadurch kann der Rahmen den Wrasenschirm von unten stützen.
  • Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Dunstabzugshaube, bewirkt eine Schwenkbewegung des Wrasenschirms in eine Richtung eine Schwenkbewegung des Rahmens in die entgegengesetzte Richtung. Wird insbesondere der Wrasenschirm bei dieser Ausführungsform vorzugsweise dadurch nach vorne und oben verschwenkt, wird der Rahmen um seine Schwenkachse nach vorne und damit nach unten verschwenkt. Durch die gegenläufige Schwenkbewegung, kann die Führung und Stabilisierung des Wrasenschirms verbessert werden.
  • Beispielsweise wird der Wrasenschirm aus der Ruheposition in eine erste Zwischenposition verschwenkt. Durch diese erste Schwenkbewegung wird der Rahmen nach vorne geschwenkt. Die entgegengesetzte Schwenkbewegung des Rahmens zum Wrasenschirm stabilisiert die Schwenkbewegung des Wrasenschirms in allen weiteren Zwischenpositionen, die der Wrasenschirm in dessen Verschwenkung von der Ruheposition bis zur Betriebsposition durchläuft, sowie von der Betriebsposition zur Ruheposition.
  • Vorzugsweise ist zwischen dem Rahmen und dem Wrasenschirm eine Führung vorgesehen. Als Führung wird erfindungsgemäß eine Vorrichtung bezeichnet, die mindestens ein Führungselement und mindestens eine Nut aufweist. Das Führungselement kann ein Vorsprung an dem Wrasenschirm oder an dem Rahmen darstellen, der in eine an dem entsprechend anderen Bauteil vorgesehene Nut eingreift. Gemäß einer Ausführungsform können das Führungselement an dem Wrasenschirm und die Nut an dem Rahmen vorgesehen sein. Durch diese Art der Führung kann zum einen eine sichere Verbindung zwischen dem Rahmen und dem Wrasenschirm sichergestellt werden. Zum anderen ist der Aufbau der Dunstabzugshaube vereinfacht, da eine Schienenführung oder ein Schienengelenk nicht vorgesehen werden muss. Den weiteren Vorteil, den diese Ausführungsform mit sich bringt, ist, dass die Führung, das heißt die Nut oder das Führungselement an der Innenseite des Rahmens vorgesehen sein kann und das äußere Erscheinungsbild der Dunstabzugshaube daher verbessert wird.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform stellt die Führung eine Kulissenführung dar, wobei in dem Wrasenschirm mindestens eine Nut und in dem Rahmen mindestens eine Nut vorgesehen ist und als Führungselement ein Stift dient, der in die beiden Nuten eingreift.
  • Bei dieser Ausführungsform ist vorzugsweise die Nut an dem Wrasenschirm eine lineare, das heißt gerade Nut, die im rückwärtigen Bereich der Seiten des Wrasenschirms eingebracht ist und sich in Längsrichtung des Wrasenschrims erstreckt. Vorzugsweise ist in beiden Seiten des Wrasenschirms jeweils eine solche Nut eingebracht. Die Nut in dem Rahmen ist vorzugsweise eine geschwungene, vorzugsweise S-förmige Nut.
  • Vorzugsweise ist die Nut an der Innenseite des Rahmens, die dem Wrasenschirm zugewandte Seite, eingebracht. Bei dieser Anordnung sind die Nut und das mindestens eine Führungselement für den Nutzer nicht sichtbar. Dadurch wird das optische Erscheinungsbild für den Nutzer der Dunstabzugshaube in dessen Ästhetik positiv beeinflusst. Zudem ist die Führung bei dieser Anordnung auch vor Verunreinigungen geschützt.
  • Vorzugsweise wird als Führungselement für die Kulissenführung ein Stift verwendet, der sowohl in die Nut an dem Wrasenschirm als auch in die Nut am Rahmen eingreift.
  • Wird bei dieser Ausführungsform der Wrasenschirm manuell oder mittels eines Motors aus der Ruheposition in eine erste Zwischenposition geschwenkt, kann der Stift in der geraden Nut in dem Wrasenschirm nach vorne laufen. Da der Stift zudem in die Nut des Rahmens eingreift, und vorzugsweise in der Ruheposition in einer Anschlagposition in dieser Nut liegt, verschwenkt der Rahmen beim Verschwenken oder Hochklappen des Wrasenschirms. Wird das Ende der geraden Nut in dem Wrasenschirm von dem Stift erreicht, so wird ein Druck auf den Stift ausgeübt, durch den der Stift dann entlang der S-förmigen Nut in dem Rahmen geführt wird, bis er das Ende dieser Nut erreicht hat. Der Stift stellt bei dieser Ausführungsform der Führung somit einen variablen Drehpunkt dar, an dem der Rahmen gegenüber dem Wrasenschirm beziehungsweise umgekehrt gedreht beziehungsweise verschwenkt werden kann. Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist es, die sichere Führung des Wrasenschirms bei einer Verschwenkung von der Ruheposition in die Betriebsposition oder von der Betriebsposition in die Ruheposition sicherstellen zu können.
  • Ein weiterer Vorteil der Ausführungsform der Führung als Kulissenführung mit entsprechenden Nuten in dem Wrasenschirm und dem Rahmen besteht darin, dass gesonderte Arretiermittel gegebenenfalls entfallen können. Vielmehr kann durch die Form und gegenseitige Ausrichtung der Nuten in den beiden Komponenten eine Arretierung erfolgen. Insbesondere können der Rahmen und der Wrasenschirm in der Betriebsposition durch den Anschlag des Stiftes an dem Ende der beiden Nuten gehalten werden. Zusätzlich oder alternativ kann in dem Lager, über das der Wrasensschirm an dem Gehäuse verschwenkbar befestigt ist oder in dem Lager oder in der Nähe des Lagers, über das der Rahmen an dem Gehäuse verschwenkbar befestigt ist, ein Dämfungselement oder Arretierelement vorgesehen sein. Dieses Arretiermittel kann beispielsweise eine Anschlagkante an dem Dunstabzugsgehäuse sein, an der der Rahmen in der Betriebsposition des Wrasenschirms anschlägt.
  • Erfindungsgemäß deckt der Rahmen in der Ruheposition des Wrasenschirms zumindest die Seitenflächen des Wrasenschirms ab. Dies kann durch eine entsprechende Tiefe des Rahmens gewährleistet werden. Durch diese Ausführungsform erhält die Dunstabzugshaube zum einen ein verbessertes äußeres Erscheinungsbild. Zudem wird durch die große Tiefe des Rahmens die Stabilität beim Halten des Wrasenschirms und beim Führen des Wrasenschirms verbessert.
  • Erfindungsgemäß deckt der Wrasenschirm in der Ruheposition die Vorderseite des Gehäuses der Dunstabzugshaube ab.
  • Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass der Wrasenschirm vor der Vorderseite der Dunstabzugshaube eine ebene Fläche ausbildet, wodurch die Dunstabzugshaube nicht nur platzsparend in die Küche des Nutzers integriert werden kann, sondern auch das optische Erscheinungsbild positiv beeinflusst wird. Erfindungsgemäß kann der Wrasenschirm aus dem gleichen Material wie das Gehäuse der Dunstabzugshaube ausgebildet sein, um ein stimmiges Gesamtbild zu ergeben. Alternativ kann aber beispielsweise die Vorderseite des Gehäuses aus einem anderen Material, wie beispielsweise Glas bestehen, während die Seitenflächen des Gehäuses aus Metall bestehen, wodurch dem Erscheinungsbild ein besonderer Akzent verliehen wird.
  • Gemäß einer Ausführungsform weist die Dunstabzugshaube einen Umlaufrahmen auf, der sich zumindest nach unten über das Gehäuse der Dunstabzugshaube erstreckt. Ist auch bei dieser Ausführungsform die Größe des Wrasenschirms so gewählt, dass dieser in der Ruheposition die Vorderseite des Gehäuses abdeckt, so steht der Umlaufrahmen auch in der Ruheposition über die Unterseite des Wrasenschirms hinaus. Hierbei entsteht ein offener Raum unterhalb des Gehäuses der Dunstabzugshaube, der einen Ablagebereich zwischen der Unterkante des Wrasenschirms in Ruheposition und der Unterkante der Umlaufrahmens ausbildet. Vorteilhaft an dieser Ausführungsform ist, dass der Ablagebereich beispielsweise zum Abstellen von Gewürzen, Kochbüchern, Küchenutensilien wie Backbleche verwendet werden kann. Demnach wird die zur Verfügung stehende Ablagefläche in einer Küche vergrößert. Außerdem ermöglicht diese Ablagefläche eine Individualisierung der Dunstabzugshaube durch den Nutzer und kann nach dessen Wünschen und Vorstellungen für Dekorationszwecke verwendet werden und zur ästhetischen Gestaltung des Küchenbereichs beitragen.
  • Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Dunstabzugshaube umfasst der Wrasenschirm an der Unterseite eine Beleuchtungsvorrichtung und/oder umfasst das Gehäuse der Dunstabzugshaube eine Beleuchtungsvorrichtung. Vorzugsweise ist die Beleuchtungsvorrichtung am Wrasenschirm so ausgerichtet, dass sie von der Unterseite des Wrasenschirms nach unten in Richtung des unter der Dunstabzugshaube angeordneten Kochfeldes Licht abgibt. Vorteilhaft ist bei dieser Ausführungsform, wenn das Licht am Wrasenschirm nur in Betriebsposition funktionsfähig ist.
  • Erfindungsgemäß ist zusätzlich oder alternativ zu der Beleuchtungsvorrichtung an dem Wrasenschirm im unteren Bereich des Gehäuses der Dunstabzugshaube eine Beleuchtungsvorrichtung angeordnet. Diese Beleuchtungsvorrichtung ist so ausgerichtet, dass diese den Bereich, der für den Benutzer sichtbar ist, auch wenn der Wrasenschirm sich in seiner Ruheposition befindet, ausleuchtet. Besonders bevorzugt leuchtet diese Beleuchtungsvorrichtung beispielsweise den unteren Teil, insbesondere die Ablagefläche eines Umgebungsrahmens aus.
  • Die Erfindung wird im Folgenden erneut unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen:
  • 1: eine Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube in perspektivischer, schematischer Teilschnittansicht;
  • 2a: eine schematisch, perspektivische Seitenansicht einer Ausführungsform der Dunstabzugshaube gemäß der Erfindung mit dem Wrasenschirm in Ruheposition;
  • 2b: eine schematische, perspektivische Ansicht des in 2a gezeigten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit einem Wrasenschirm in einer ersten Zwischenposition;
  • 2c: eine schematische, perspektivische Ansicht des in 2a gezeigten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit einem Wrasenschirm in einer zweiten Zwischenposition;
  • 2d: eine schematische, perspektivische Ansicht des in 2a gezeigten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit einem Wrasenschirm in einer dritten Zwischenposition und
  • 2e: eine schematische, perspektivische Ansicht des in 2a gezeigten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube mit einem Wrasenschirm in Betriebsposition.
  • Die nachfolgenden Beispiele erläutern die Erfindung näher, ohne den Umfang der Erfindung zu beschränken.
  • In 1 ist eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 gezeigt. Die Dunstabzugshaube 1 ist als wandmontierte Dunstabzugshaube ausgeführt.
  • Die Dunstabzugshaube 1 umfasst ein Gehäuse 2 und einen an dem Gehäuse 2 verschwenkbar angeordneten Wrasenschirm 3. In 1 ist der Wrasenschirm 3 in einer horizontalen Betriebsposition gezeigt.
  • In der in 1 gezeigten Ausführungsform der Dunstabzugshaube ist an dem Gehäuse 2 ein Umlaufrahmen 20 vorgesehen, der sich nach unten über das Gehäuse 2 hinaus erstreckt. Die Unterseite des Umlaufrahmens 20 bildet hierbei eine Abstellfläche. Der Umlaufrahmen 20 kann eine Verlängerung der Seitenwände des Gehäuses 2 mit einer dazwischen ausgebildeten Abstellfläche sein. Alternativ kann der Umlaufrahmen 20 aber auch ein separates Bauteil darstellen, der das Gehäuse 2 an den Seiten und gegebenenfalls auch an der Oberseite umgibt. In dem Bereich unter dem Gehäuse 2 kann die Rückseite des Umlaufrahmens 20 durch eine Platte abgedeckt sein, die eine Verlängerung der Rückseite des Gehäuses 2 darstellen kann.
  • Das Gehäuse 2 weist in der dargestellten Ausführungsform eine Kastenform auf und ist vertikal ausgerichtet. Die Tiefe des Gehäuses ist hierbei geringer als die Breite und Höhe des Gehäuses 2.
  • Der Wrasenschirm 3 ist in einem Abstand zu der Oberkante des Gehäuses 2 an diesem schwenkbar gelagert. Die Schwenkachse, die durch das Lager 32 (siehe 2) verläuft, liegt hierbei in der Horizontalen.
  • In dem Gehäuse 2 ist das Gebläse 4 der Dunstabzugshaube 1 aufgenommen. In 1 ist das Gebläse 4 nur schematisch durch den Gebläsemotor angedeutet. Hierbei sind in der gezeigten Ausführungsform zwei Gebläse 4 in dem Gehäuse 2 aufgenommen. Die Gebläse 4 sind in dem unteren Teil des Gehäuses 2 aufgenommen. Es ist allerdings auch möglich, dass das Gebläse in dem oberen Teil des Gehäuses 2, der sich über die Oberkante des Wrasenschirms 3 hinaus erstreckt, aufgenommen ist. In dem Gehäuse 2, insbesondere hinter der Vorderseite des Gehäuses 2, die auch als Abdeckplatte bezeichnet werden kann, kann außer dem Gebläse 4 beispielsweise auch ein Motor (nicht gezeigt) für die Bewegung, das heißt das Verschwenken des Wrasenschirms 3 angeordnet sein.
  • Der Wrasenschirm 3 ist in der 1 horizontal ausgerichtet. In der Unterseite des Wrasenschirms 3 sind zwei Filtereinheiten 31 eingebracht, die die Ansaugfläche der Dunstabzugshaube 1 bilden. Oberhalb der Filtereinheiten 31 ist in dem Wrasenschirm 3 ein Luftführungsraum 30 gebildet. Der Luftführungsraum 30 erstreckt sich über die Breite und Tiefe des Wrasenschirms und geht an der Rückseite in eine Eintrittsöffnung 21 des Gehäuses 2 über. Die Eintrittsöffnung 21 kann beispielsweise als Schlitz in der Vorderseite des Gehäuses 2 vorgesehen sein.
  • Die Luftführung in der Betriebsposition des Wrasenschirms ist in 1 schematisch durch Pfeile angedeutet. Der nach oben steigende Wrasen trifft auf die Unterseite der Filtereinheiten 31, wird durch diese gereinigt und kann über diese in den Luftführungsraum 30 des Wrasenschirms 3 eintreten. Durch den durch das Gebläse 4 erzeugten Unterdruck wird der gereinigte Wrasen in dem Wrasenschirm 3 nach hinten geleitet und gelangt über die Eintrittsöffnung 21 in das Gehäuse 2 der Dunstabzugshaube 1. Über das Gebläse 4 wird die Luft in dem Gehäuse 2 dann weitergeleitet über eine Austrittsöffnung (nicht gezeigt) aus dem Gehäuse 2 ausgegeben. Die Austrittsöffnung kann beispielsweise in der Oberseite des Gehäuses 2 vorgesehen sein.
  • An der Außenseite des Gehäuses 2 der Dunstabzugshaube 1 ist, im unteren Bereich des Gehäuses 2 der Dunstabzugshaube 1, ein Rahmen 5 drehbar gelagert. In 1 ist der Rahmen 5 in der Betriebsposition des Wrasenschirms 3 gezeigt. In dieser Position steht der Rahmen 5 schräg von der Vorderseite der Dunstabzugshaube 1 vom Gehäuse 2 der Dunstabzugshaube 1 nach vorne ab. Zwischen dem Rahmen 5 und dem Wrasenschirm 3 ist eine Führung 6 vorgesehen, die unter Bezugnahme auf die weiteren Figuren später genauer erläutert wird.
  • In den folgenden Figuren ist der genaue Ablauf der Verschwenkung des Wrasenschirms 3 einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 von der Ruheposition über drei Zwischenpositionen in die Betriebsposition dargestellt. Die detaillierte Kinematik wird in den 2a2e gezeigt.
  • In 2a befindet sich der Wrasenschirm 3 der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 in Ruheposition und ist dabei vertikal ausgerichtet. Hierbei deckt der Wrasenschirm 3 die Vorderseite des Gehäuses 2 der Dunstabzugshaube 1 ab, wobei die Filtereinheiten 31 des Wrasenschirms 3 an der Vorderseite des Gehäuses 2 der Dunstabzugshaube 1 anliegen. Damit verschließt die Vorderseite des Gehäuses 2 der Dunstabzugshaube 1 den Wrasenschirm 3.
  • Der Wrasenschirm 3 ist in dessen hinteren Bereich, der in 2a oben liegt, an dem Gehäuse 2 durch ein Gelenk, das auch als Lager 32 bezeichnet wird, schwenkbar befestigt. Der Rahmen 5 ist ebenfalls über ein Gelenk, das auch als Lager 51 bezeichnet werden kann, an dem Gehäuse 2 befestigt. Das Lager 51 des Rahmens 5 ist in dessen unteren Bereich vorgesehen. Wie sich aus 1 ergibt, ist der Rahmen 5 über das Lager 51 im unteren Bereich des Gehäuses 2 an diesem und insbesondere an den Seitenwänden des Gehäuses 2 gelagert.
  • Die Schwenkachse des Wrasenschirms 3 ist in dem Lager 32 definiert, über das der Wrasenschirm 3 mit dem Gehäuse 2 verbunden ist. Die Schwenkachse des Rahmens 5 wird durch das Lager 51 definiert, über das der Rahmen 5 an dem Gehäuse 2 befestigt ist. Die Schwenkachse des Wrasenschirms 3 ist somit zu der Schwenkachse des Rahmens 5 beabstandet.
  • Als Teil der Führung 6 sind in den Seitenwänden des Wrasenschirms 3 Nuten 60 vorgesehen, die gerade Nuten darstellen und zu der Fläche des Wrasenschirms 3 parallel sind oder in dieser liegen. Die Nuten 60 sind im hinteren Bereich der Seitenwände des Wrasenschirms 3 vorgesehen.
  • Im oberen Bereich des Rahmens 5 sind in der Innenseite S-förmige Nuten 61 eingebracht, deren tiefster Punkt vorne liegt.
  • Die Nuten 60 in dem Wrasenschirm 3 und die Nuten 61 in dem Rahmen 5 dienen zusammen mit einem Führungselement 62, beispielsweise einem Stift als Kulissenführungen. Der Stift 62 läuft hierbei zunächst in der geraden Nut 60 in dem Wrasenschirm 3 und anschließend in der S-förmigen Nut 61 in dem Rahmen 60.
  • Durch manuelles oder automatisches Betätigen des Wrasenschirms, beispielsweise durch Bedienung eines Kochfeldes (nicht dargestellt), das sich unter der Dunstabzugshaube 1 befindet, kann der Wrasenschirm 2 der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 in eine erste Zwischenposition nach vorne, in Richtung des Nutzers der vor dem Kochfeld steht, verschwenkt (2b) werden. Dabei läuft das mindestens eine Führungselement 62 von dem hinteren Ende der Nut 60 in dem Wrasenschirm 3 in dieser geführt nach vorne. Die Schwenkbewegung des Rahmens 5 verläuft erfindungsgemäß in entgegengesetzter Richtung zur Schwenkbewegung des Wrasenschirms 3.
  • Durch die weitere Verschwenkung des Wrasenschirms 3 der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 wird dieser in eine zweite Zwischenposition, dargestellt in 2c, überführt. In dieser Position hat der Stift 62 das vordere Ende der Nut 60 erreicht, wodurch ein weiteres Verschwenken des Rahmens 5 nach vorne verhindert wird. Bei einem weiteren Verschwenken des Wrasenschirms 3 nach oben aus der Position von 2c, läuft der Stift 62 daher in der S-förmigen Nut 61 des Rahmens 5 nach oben.
  • Dies ist in 2d als dritte Zwischenposition zwischen dem Verschwenken von der Ruheposition in die Betriebsposition dargestellt. Durch die Führung des Stiftes 62 in der S-förmigen Nut 62 nach oben, wird der Wrasenschirm 3 weiter um dessen Schwenkachse in dem Lager 32 in eine beinahe horizontale Ausrichtung verschwenkt.
  • In 2e ist der Wrasenschirm 3 der erfindungsgemäßen Dunstabzugshaube 1 in Betriebsposition dargestellt. In dieser Position wurde der Stift 62 in der Kulissenführung 6 bis zum oberen Ende der S-förmigen Nut 61, das als Anschlag dient, weitergeführt, wodurch der Rahmen 5 weiter nach vorne geschwenkt wurde und der Wrasenschirm 3 horizontal zur Vorderseite der Dunstabzugshaube 1 ausgerichtet wurde. Wie sich aus 2e entnehmen lässt, ist in der gezeigten Ausführungsform ein Anschlag 22 an dem Gehäuse 2 vorgesehen. Der Anschlag 22 ist benachbart zu dem Lager 51 vorgesehen. An diesem Anschlag liegt der Rahmen 5 in der Betriebsposition nach hinten an, wodurch ein weiteres Verschwenken des Rahmens 5 zusätzlich verhindert werden kann.
  • Beim Verschwenken des Wrasenschirms aus der Betriebsposition in die Ruheposition wird die in den 2a bis 2e gezeigte Kinematik in umgekehrter Reihenfolge durchlaufen.
  • Bezugszeichenliste
  • 1
    Dunstabzugshaube
    2
    Gehäuse
    20
    Umlaufrahmen
    21
    Eintrittsöffnung
    22
    Anschlag
    3
    Wrasenschirm
    30
    Luftführungsraum
    31
    Filtereinheit
    32
    Lager
    4
    Gebläse
    5
    Rahmen
    51
    Lager
    6
    Führung
    60
    Nut in Wrasenschirm
    61
    Nut in Rahmen
    62
    Führungselement
    W
    Montagewand

Claims (7)

  1. Dunstabzugshaube (1) mit einem Gehäuse (2) und einem an dem Gehäuse (2) angebrachten Wrasenschirm (3), wobei in dem Wrasenschirm (3) ein Luftführungsraum (30) ausgebildet ist, der an zumindest einer Seite von mindestens einer Filtereinheit (31) begrenzt ist, der Wrasenschirm (3) am Gehäuse (2) der Dunstabzugshaube (1) schwenkbar gelagert ist, der Wrasenschirm (3) aus einer Ruheposition in eine Betriebsposition verschwenkbar ist, der Wrasenschirm (3) in der Ruheposition die Vorderseite des Gehäuses (2) der Dunstabzugshaube (1) abdeckt, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Gehäuse (2) ein Gebläse (4) der Dunstabzugshaube (1) aufgenommen ist, die Dunstabzugshaube (1) einen Rahmen (5) zur Halterung und Führung des Wrasenschirms (3) aufweist, der an dem Gehäuse (2) der Dunstabzugshaube (1) schwenkbar befestigt ist, und der Rahmen (5) in der Ruheposition des Wrasenschirms (3) zumindest die Seiten des Wrasenschirms (3) abdeckt.
  2. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm (3) in der Ruheposition vertikal und in der Betriebsposition horizontal ausgerichtet ist.
  3. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse des Rahmens (5) zur Schwenkachse des Wrasenschirms (3) beabstandet angeordnet ist.
  4. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Rahmen (5) und dem Wrasenschirm (3) eine Führung (6) vorgesehen ist, die mindestens ein Führungselement (62) und mindestens eine Nut (60, 61) aufweist.
  5. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung (6) als Kulissenführung ausgebildet ist und vorzugsweise eine gerade Nut (60) an mindestens einer Seite des Wrasenschirms (3) und eine S-förmige Nut (61) an der Innenseite des Rahmens (5) sowie ein in die beiden Nuten (60, 61) eingeführtes Führungsmittel (62) umfasst.
  6. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dunstabzugshaube (1) einen Umlaufrahmen (20) aufweist, der sich zumindest nach unten über das Gehäuse (2) der Dunstabzugshaube (1) erstreckt.
  7. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Wrasenschirm (3) an der Unterseite eine Beleuchtungsvorrichtung umfasst und/oder das Gehäuse (2) der Dunstabzugshaube (1) eine Beleuchtungsvorrichtung umfasst.
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