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DE102008063981A1 - Elektronisches Sicherungssystem sowie Mittel dafür, und Verfahren zur elektronischen Sicherung beweglicher Gegenstände - Google Patents

Elektronisches Sicherungssystem sowie Mittel dafür, und Verfahren zur elektronischen Sicherung beweglicher Gegenstände Download PDF

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DE102008063981A1
DE102008063981A1 DE102008063981A DE102008063981A DE102008063981A1 DE 102008063981 A1 DE102008063981 A1 DE 102008063981A1 DE 102008063981 A DE102008063981 A DE 102008063981A DE 102008063981 A DE102008063981 A DE 102008063981A DE 102008063981 A1 DE102008063981 A1 DE 102008063981A1
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sensor
rfid transponder
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Application number
DE102008063981A
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English (en)
Inventor
Dominik Berger
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RF iT Solutions GmbH
Original Assignee
RF iT Solutions GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B13/00Burglar, theft or intruder alarms
    • G08B13/22Electrical actuation
    • G08B13/24Electrical actuation by interference with electromagnetic field distribution
    • G08B13/2402Electronic Article Surveillance [EAS], i.e. systems using tags for detecting removal of a tagged item from a secure area, e.g. tags for detecting shoplifting
    • G08B13/2451Specific applications combined with EAS
    • G08B13/2462Asset location systems combined with EAS

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  • Automation & Control Theory (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Burglar Alarm Systems (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein elektronisches Sicherungssystem mit
einem Mittel, welches an einen beweglichen Gegenstand angeordnet ist und Dateninhalte umfasst, wobei das elektronische Sicherungssystem weiter ein Lesegerät, welches mit zumindest einer Antenne gekoppelt ist, umfasst, wobei die Antenne ausgebildet ist die Dateninhalte des Mittels auszulesen. Die Erfindung betrifft weiter ein Mittel für ein elektronisches Sicherungssystem mit drahtlos auslesbaren Dateninhalten, sowie ein Verfahren zur elektronischen Sicherung beweglicher Gegenstände.

Description

  • Elektronisches Sicherungssystem sowie Mittel dafür, und Verfahren zur elektronischen Sicherung beweglicher Gegenstände
  • Die Erfindung betrifft ein elektronisches Sicherungssystem mit einem Mittel welches an einen beweglichen Gegenstand angeordnet ist und Dateninhalte umfasst, wobei das elektronische Sicherungssystem weiter einen Anwesenheitssensor umfasst, wobei der Anwesenheitssensor ausgebildet ist die Dateninhalte des Mittels auszulesen. Die Erfindung betrifft weiter ein Mittel für ein elektronisches Sicherungssystem mit drahtlos auslesbaren Dateninhalten, sowie ein Verfahren zur elektronischen Sicherung beweglicher Gegenstände.
  • Systeme zur elektronischen Sicherung von beweglichen Gegenständen werden zum Beispiel als EAS bezeichnet. EAS steht dabei für den englischsprachigen Begriff: „electronic article surveillance”, der im deutschsprachigen Gebieten als Elektronische Artikel Sicherung, beziehungsweise Elektronisches Warensicherungsystem bezeichnet wird. Mit Warensicherungssystem bezeichnet man Einrichtungen in Geschäften zur Sicherung der Waren bzw. zum Verhindern von Diebstählen. Dabei werden Waren mit RFID-Transpondern in Gehäusen ausgestattet, die entweder am Produkt verbleiben und bei Umgehung einer Deaktivierung an der Kasse durch Detektionseinrichtungen z. B. am Ausgang erkannt werden können, oder so an der Ware befestigt sind, dass spezielle Lösungseinrichtungen zum Entfernen benötigt werden.
  • Ein beweglicher Gegenstand ist zum Beispiel eine Ware oder ein anderer körperlicher oder materieller Gegenstand, der auf Grund seiner Beschaffenheit zum Handel geeignet und bestimmt ist. Der Handel mit der Ware erfolgt auf einer Handelsfläche. Auf der Handelsfläche werden Waren zum Verkauf angeboten. Auch zum Beispiel ein Leihgut, ist ein beweglicher Gegenstand. Dieser ist zum Beispiel zum zeitlich und gegebenenfalls auch räumlich begrenzten Verleih vorgesehen. So sind zum Beispiel in Bibliotheken einzelne Bücher als Leihgut anzusehen, welche von Besuchern der Bibliothek geliehen und auch innerhalb der Bibliothek bewegt werden können. Auch Ausstellungsstücke zum Beispiel in einem Museum sind bewegliche Gegenstände, nur häufig mit der Einschränkung, dass Ausstellungsstücke nicht von Besuchern der Ausstellung innerhalb der Ausstellung bewegt werden dürfen. Eine Handelsfläche, eine Bibliothek oder auch eine Ausstellung oder ein Museum ist eine auf beliebige Weise umschlossene Fläche oder ein auf beliebige Weise umschlossener Raum mit Zu- und Abgängen.
  • Aus der Druckschrift: Klaus Finkenzeller; RFID-Handbuch; 2. Auflage; Verlag Carl Hanser; 2000; Seite 11–39, sind EAS Systeme zur Sicherung von Waren bekannt, welche aus RFID-Transpondern und aus Lesegeräten für diese RFID-Transponder gebildet sind. Jeder RFID-Transponder umfasst dabei einen induktiven Koppler, welcher als Sende- und Empfangsantenne des RFID-Transponders wirkt. Jedes Lesegerät umfasst ebenfalls einen induktiven Koppler welcher an Zu-, beziehungsweise Ausgangsbereichen einer Handelsfläche oder eines Raumes angeordnet ist, und als Antenne bezeichnet wird. Die mit dem Lesegerät gekoppelte Antenne ist dort so angeordnet, dass ein Wirkbereich der Antenne von jeder Person, welche die Handelsfläche oder den Raum betritt oder verlässt, durchquert werden muss. Befindet sich ein RFID-Transponder in dem Wirkbereich der Antenne des Lesegerätes, bezieht der RFID-Transponder mittels des durch die Antenne des Lesegerätes gebildeten elektromagnetischen Feldes induktiv elektrische Energie. Mit dieser elektrischen Energie wird der RFID-Transponder betrieben. Ist der RFID Transponder mit elektrischer Energie versorgt, sendet dieser ein Signal, welches von dem Lesegerät empfangen und ausgewertet wird. Das von Finkenzeller beschriebene EAS System umfasst dabei lediglich die Information: RFID-Transponder im Wirkbereich der Antenne des Lesegerätes, oder RFID-Transponder nicht im Wirkbereich der Antenne des Lesegerätes. Ist ein RFID-Transponder im Wirkbereich der Antenne des Lesegerätes erfolgt ein Alarm.
  • Nachteilig daran ist zum Beispiel, dass damit nur die beweglichen Gegenstände erkannt werden, welchen der RFID-Transponder noch anhaftet. Zudem werden die beweglichen Gegenstände erst bei dem Verlassen der Handelsfläche oder des Raumes erkannt. Es erfolgt demzufolge eine Aussengrenzenüberwachung. Das kann bereits zu spät sein. Wurde zudem der RFID-Transponder absichtlich entfernt, oder ging er verloren, kann der bewegliche Gegenstand unbeachtet von dem EAS-System entwendet werden.
  • Weiter sind so genannte Diebesfallen bekannt. Bei einer Diebesfalle wird ein beweglicher Gegenstand als Köder für einen Dieb ausgelegt und zum Beispiel mit vorbestimmten chemischen Substanzen markiert. Kommt ein Dieb mit dem so ausgelegten Gegenstand in Berührung, haften ihm die chemischen Substanzen an, und der Dieb kann überführt werden.
  • Nachteilig daran ist, dass ein vor Diebstahl zu schützender Gegenstand markiert werden muss, wodurch der zu schützende Gegenstand verändert wird. Daher eignet sich diese Methode nicht zum Schutze oder zur Sicherung eines gesamten Bestandes, der eine Vielzahl beweglicher Gegenstände umfasst.
  • Es ist deshalb die Aufgabe der Erfindung, eine Lösung vorzuschlagen, welche das Sicherheitsniveau zur Vermeidung von Diebstählen beweglicher Gegenstände verbessert.
  • Diese Aufgabe wird durch die Maßnahmen der unabhängigen Patentansprüche gelöst. Die diesen direkt oder indirekt untergeordneten Patentansprüche bilden diese Maßnahmen in vorteilhafter Weise weiter.
  • Zur Lösung der Aufgabe ist ein elektronisches Sicherungssystem vorgeschlagen, mit einem Mittel welches an einem beweglichen Gegenstand angeordnet ist und welches Dateninhalte umfasst. Weiter ist bei dem vorgeschlagenen elektronischen Sicherungssystem ein Anwesenheitssensor vorgesehen, welcher ausgebildet ist die Dateninhalte des Mittels auszulesen. Der Anwesenheitssensor ist an einem vorbestimmten Ort angeordnet. Mit dem Anwensenheitssenor ist ein vorbestimmter Empfangsbereich gebildet, innerhalb dessen die Dateninhalte des Mittels auslesbar sind. Der vorbestimmte Empfangsbereich umspannt einen Raumanteil innerhalb eines Raumes. Dabei ermittelt der Anwesenheitssensor ob innerhalb des vorbestimmten Empfangsbereichs sich eines, mehrere oder kein Mittel befindet. Befindet sich innerhalb des vorbestimmten Empfangsbereichs zumindest ein Mittel, so werden dessen Dateninhalte des Mittels durch den Anwesenheitssensor ausgelesen.
  • Der Raum ist dabei zum Beispiel eine Verkaufsfläche, eine Bibliothek oder ein Museum oder ein anders bezeichneter Raum, innerhalb dessen bewegliche Gegenstände sich befinden, welche vor einer unberechtigten Entwendung zu schützen sind. Mit dieser Lösung ist es möglich, den Ort an dem sich ein beweglicher Gegenstand befindet, bereits innerhalb des Raumes zu ermitteln. Dies wiederum beinhaltet den Vorteil, dass lange bevor der bewegliche Gegenstand aus dem Raum entfernt wird, feststellbar ist, dass er unberechtigt bewegt wurde.
  • Eine vorteilhafte Weiterbildung des elektronischen Sicherungssystems sieht vor, das Mittel mit einem Sensor zu koppeln. Der Sensor sensiert dabei, ob das Mittel sich noch an dem beweglichen Gegenstand befindet, oder ob das Mittel von dem beweglichen Gegenstand entfernt wurde. Diese Information stellt der Sensor dem Mittel bereit, so dass diese Information, ebenso wie die anderen im Mittel gespeicherten Dateninhalte, mittels der Antenne aus dem Mittel ausgelesen werden kann. Gelangt ein von dem beweglichen Gegenstand entferntes Mittel in den Raumanteil des Raumes welcher von dem Empfangsbereich der Antenne gebildet ist, so lässt sich bereits im Raum feststellen, ob ein Mittel von einem beweglichen Gegenstand entfernt wurde. Diese Information ermöglicht dann bereits innerhalb des Raumes eine frühzeitige Erkennung eines sich anbahnenden Diebstahls. Vorteil daran ist, dass der Dieb sich zum Zeitpunkt dieser Erkennung noch im Raum befindet, und nicht bereits den Raum verlassen hat, oder gerade verlässt.
  • Bevorzugt umfasst der Anwesenheitssensor ein Lesegerät, welches mit zumindest einer Antenne gekoppelt ist.
  • Bevorzugt ist der Sensor als ein Magnetsensor, eine Leiterschleife oder als ein kapazitiver Sensor ausgebildet.
  • Gemäß einer Weiterbildung des elektronischen Sicherungssystems ist vorgesehen, das Mittel in ein Gehäuse zu betten. Damit ist ein mechanischer Schutz des Mittels gegeben, der eine Zerstörung des Mittels verhindert. Solch ein Gehäuse kann ein Smart Label sein und eine Lochung oder eine Klebeschicht zur Festlegung des Gehäuses an dem beweglichen Gegenstand aufweisen. Auch kann das Gehäuse aus einem zweiteiligem Kunststoffgehäuse gebildet sein, welches einem ersten Gehäuseteil und einem zweiten Gehäuseteil umfasst. Bevorzugt wird bei der Ausführung als zweiteiliges Kunststoffgehäuse mittels einer Verbindung der beiden Gehäuseteile das Gehäuse an dem beweglichen Gegenstand angeordnet. Damit ist auch eine vielzahl weiterer Sensortechnologien verwendbar. So lässt sich zum Beispiel mittels eines nadelähnlich ausgebildeten Stahlstiftes, der an der ersten Gehäusehälfte festgelegt ist und mit der zweiten Gehäusehälfte derart zusammenwirkt, dass damit das zweiteilige Gehäuse an dem beweglichen Gegenstand angeordnet ist, eine elektromechanischer Schalter als Sensor betätigen. Auch Sensoren, deren ohmscher Widerstandswert sich abhängig von dem Zustand der beiden Gehäusehälften zueinander verändert sind als Sensoren verwendbar.
  • Eine Weiterbildung des elektronischen Sicherungssystems sieht weiter vor, das Mittel mit einem RFID-Transponder auszubilden. Damit eröffnet sich die Möglichkeit die Dateninhalte des Mittels drahtlos mittels einer induktiven Kopplung auszulesen, sowie das Mittel über die gleiche induktive Kopplung mit elektrischer Energie zu versorgen.
  • Der englische Begriff Radio Frequency Identification (RFID) bedeutet in der deutschen Sprache, Identifizierung mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen. Mit dem RFID-Transponder ist damit eine Möglichkeit gegeben, automatisch und berührungslos Gegenstände und auch Lebewesen zu identifizieren und zu lokalisieren. Neben der berührungslosen Identifizierung und der Lokalisierung von Gegenständen ist mittels RFID-Transponder auch eine automatische Erfassung und Speicherung von Daten möglich.
  • Ein RFID-System umfasst einem RFID-Transponder, der sich am oder im Gegenstand oder dem Lebewesen befindet und diesen oder dieses eindeutig kennzeichnet. Weiter umfasst das RFID-System ein Lesegerät zum Auslesen der Daten des RFID-Transponders, wie zum Beispiel einer individuellen Kennung. Das Lesegerät enthält eine Software, welche den eigentlichen Leseprozess steuert und Schnittstellen zu weiteren Datenverarbeitungssystemen und Datenbanken.
  • Das Lesegerät erzeugt mittels der Antenne ein elektromagnetisches Hochfrequenzfeld geringer Reichweite. Diese Antenne ist vorzugsweise aus zumindest einer Induktionsspule gebildet, so dass eine induktive Kopplung gebildet wird. Damit werden nicht nur Daten übertragen, sondern auch der RFID-Transponder mit Energie versorgt. Sollen zum Beispiel größere Reichweiten des RFID-Transponders erzielt werden, ist vorgeschlagen aktive Transponder mit eigener Stromversorgung zu verwenden.
  • Der RFID-Transponder umfasst eine Antenne welche mit dem RFID-Transponder gekoppelt ist, einen analogen Schaltkreis zum Empfangen und Senden von Daten, sowie einen digitalen Schaltkreis und einen permanenten Speicher zur Speicherung digitaler Daten. RFID-Transponder können auch einen mehrfach beschreibbaren Speicher umfassen, in dem während der Lebensdauer des RFID-Transponders Informationen abgelegt werden können.
  • Eine RFID-Kommunikation funktioniert nach dem im Folgenden beschriebenen Prinzip. Das Lesegerät erzeugt ein hochfrequentes elektromagnetisches Feld, welches die Antenne des RFID-Transponders beleuchtet. In der Antenne des RFID-Transponders entsteht ein Induktionsstrom, sobald die Antenne in das elektromagnetische Feld gelangt. Der Induktionsstrom wird gleichgerichtet und mit diesem wird ein Kondensator geladen, welcher als Zwischenspeicher für die elektrische Energie dient. Diese elektrische Energie wird als Stromversorgung für die Komponenten des RFID-Transponders verwendet. Bei so genannten aktiven RFID-Transpondern ist zusätzlich eine Batterie vorgesehen um die Stromversorgung des RFID-Transponders zu bilden. Halb-aktive RFID-Transponder umfassen ebenso eine Batterie, welche bei diesen lediglich die Versorgung der digitalen Schaltkreise und Speicher mit elektrischer Energie bildet.
  • Der mittels dem hochfrequenten elektromagnetischem Feld aktivierte RFID-Transponder empfängt Befehle vom Lesegerät, die dieses in das elektromagnetische Feld moduliert. Der RFID-Transponder erzeugt eine Antwort und moduliert diese durch Feldschwächung mittels eines kontaktfreien Kurzschluss oder mittels Reflexion des vom Lesegerät ausgesendeten elektromagnetischen Feldes. Damit sendet der RFID-Transponder zum Beispiel seine eigene unveränderliche Seriennummer, weitere Nummern des beweglichen Gegenstands oder der Ware, oder andere vom Lesegerät abgefragte Daten. Somit bildet der RFID-Transponder selbst kein elektromagnetisches Feld, sondern verändert nur das elektromagnetische Sendefeld des Lesegeräts.
  • Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zur elektronischen Sicherung beweglicher Gegenstände, bei dem ein Mittel an einem beweglichen Gegenstand angeordnet ist, und ein Alarm ausgelöst werden kann, wenn das Mittel von dem beweglichen Gegenstand entfernt wird und/oder das Mittel an einen vorbestimmten Ort abgelegt wird. Alternativ dazu kann auch dann bereits ein Alarm ausgelöst werden, wenn das Mittel an dem beweglichen Gegenstand verbleibt, aber an einem vorbestimmten Ort ermittelt wird oder nicht mehr ermittelt wird. Dies ist zum Beispiel dann der Fall, wenn ein Ausstellungsgegenstand in einem Museum von seinem Austellungsort entfernt wurde und an einen anderen Ort im Museum verbracht wurde. Dies ermöglicht eine frühzeitige Erkennung eines beabsichtigten Diebstahls und erhöht somit das Sicherheitsniveau zur Vermeidung von Diebstählen. Bevorzugt umfasst dazu das Mittel elektronisch auslesbare Daten wobei der vorbestimmte Ort oder der Austellungsort bevorzugt mittels eines Anwesenheitssensors elektronisch überwacht wird.
  • Mit den vorstehend beschriebenen Maßnahmen ist es möglich, Dateninhalte aus dem Mittel auszulesen, wenn das Mittel in den Wirkbereich des Anwesenheitssensors gelangt. Als weiterer Vorteil muss für das vorgeschlagene Sicherungssystem kein Köder ausgelegt, und damit kein einzelner beweglicher Gegenstand geopfert werden, sondern jeder zu sichernde Gegenstand kann für sich genommen gesichert werden.
  • Vorstehend ist die Erfindung in ihrer grundsätzlichen Ausbildung und Wirkungsweise beschrieben. Im Folgenden wird anhand eines Ausführungsbeispiels und mittels 8 Figuren die Erfindung weiter erläutert. Es zeigt,
  • die 1 einen RFID-Transponder in einem Smart Label,
  • die 2 einen RFID-Transponder in einem Gehäuse mit Magnetsensor,
  • die 3 den RFID-Transponder aus 1 nach gewaltsamer Entfernung von einem beweglichen Gegenstand,
  • die 4 den RFID-Transponder aus 2 nach gewaltsamer Entfernung von dem beweglichen Gegenstand,
  • die 5 den RFID-Transponder aus 1 in einer aktiven, oder halbaktiven Ausführung,
  • die 6 den RFID-Transponder aus 2 in einer aktiven, oder halbaktiven Ausführung,
  • die 7 Raumanteil innerhalb eines Raumes,
  • die 8 ein EAS System mit Datenverarbeitungseinrichtung
  • Die 1 zeigt ein Mittel 10 und einen RFID-Transponder 11 in einem gemäß einem Smart Label ausgebildetem Gehäuse 20. Mit dem RFID-Transponder 11 ist eine Antenne 30 gekoppelt, welche gemäß einer Spule zur induktiven Kopplung oder einer Dipolantenne zum Empfang elektromagnetischer Wellen in dem Smart Label Gehäuse 20 angeordnet ist. Zusätzlich umfasst der RFID-Transponder 11 einen Sensor 40 der in dem dargestellten Ausführungsbeispiel an den äußeren Rändern des Smart Label Gehäuses 20 gemäß einer Leiterschleife 45 angeordnet ist. Die dünne folienartige Ausführungsform des Smart Label Gehäuses 20 umfasst zur Befestigung des Smart Label Gehäuses 20 an einem beweglichen Gegenstand 50 eine Lochung 55. Das Gehäuse 20 ist mittels eines Kunststoffbandes 57 oder eines anderen mechanisch stark belastbaren und reißfesten Materials mit dem beweglichen Gegenstand 50 gekoppelt. Die Lochung 55 ist zwischen der Antenne 30 und dem Sensor 40 beziehungsweise dessen Leiterschleife 45 derart angeordnet, dass ein gewaltsames Ausreißen des Kunststoffbandes 57 und damit Entfernen des Smart Label Gehäuses 20 von dem beweglichen Gegenstand 50 zu einem Ausreißen und damit einem Durchtrennen der Leiterschleife 45 des Sensors 40 führt.
  • Wird der RFID-Transponder 11 auf gewaltsame Weise von dem beweglichen Gegenstand 50 entfernt, um den beweglichen Gegenstand 50 unbemerkt aus dem Raum heraus zu transportieren, so wird der RFID-Transponder 11 nicht nur von dem beweglichen Gegenstand 50 entfernt, sondern er muss auch innerhalb des Raumes deponiert werden um den beweglichen Gegenstand ohne den RFID-Transponder 11 aus dem Raumes bringen. Hier zeigt sich der Vorteil des hier beschriebenen Prinzips. Bevorzugt wird an Orten, welche sich zum „verstecken” eines gewaltsam entfernten RFID-Transponders 11 und dessen Gehäuse 20 besonders zu eignen scheinen, ein Anwensenheitssensor 130, umfassend eine Antenne 160 und ein damit gekoppeltes Lesegerätes 140 angeordnet, oder es wird die Antenne 160 gemeinsam mit einem Lesegerät 140 angeordnet. Die Orte variieren bei verschiedenen Räumen. So können zum Beispiel in Umkleidekabinen oder in Papierkörben innerhalb einer Handelsfläche Antennen 160 für das Lesegerät 140 angeordnet werden. Auch die Anordnung der Antennen 160 in Regalen oder Lesebereichen einer Bibliothek ist möglich. In Museen ist es möglich die Antennen 160 in der Umgebung der Austellungsorte der beweglichen Gegenstände 50 anzuordnen.
  • Wird ein gewaltsam entfernter RFID-Transponder 11 in den Wirkbereich der Antenne 160 deponiert, erhält der RFID-Transponder 11 über das elektromagnetische Feld der Antenne 160 induktiv elektrische Energie und sendet Information an das Lesegerät 140. Dem Lesegerät 140 oder einer nachgeschalteten Datenverarbeitungseinrichtung 190 ist der Montageort der Antennen 160 bekannt gemacht, so dass der Information des RFID-Transponders 11 eine Ortsinformation zuordenbar ist. Befindet sich ein RFID-Transponder 11 mit seinem Gehäuse in dem Wirkbereich einer Antenne 160, so lässt sich ein Alarm auslösen.
  • Der Sensor 40 sensiert den Zustand der Befestigung des RFID-Transponders 11 an dem beweglichen Gegenstand 50. Der Sensor 40 stellt somit zusätzliche Informationen bereit, welche mittels des RFID-Transponders 11 an das Lesegerät 140 übermittelt werden. Für diese Informationen genügt zum Beispiel bereits eine Datentiefe von einem Bit, mit den Werten 0 oder 1. Denn bereits mit dieser Datentiefe lässt sich die Information Transponder an dem beweglichen Gegenstand 50, oder Transponder nicht an dem beweglichen Gegenstand 50 ausreichend beschreiben.
  • Wird der RFID-Transponder 11 gewaltsam von dem beweglichen Gegenstand 50 entfernt, so trägt der RFID-Transponder 11 die Information „Transponder nicht am Gegenstand” mit sich. Gelangt der RFID-Transponder 11 in einen Wirkbereich einer Antenne 160 des Lesegerätes 140 wird diese Information an das Lesegerät 140 übermittelt. Dem Lesegerät 140 oder auch einer nachgeschalteten Datenverarbeitungseinrichtung 190 ist der Montageort der Antennen 160 bekannt gemacht, so dass der Information des RFID-Transponders 11 eine Ortsinformation zuordenbar ist. Befindet sich der RFID-Transponder 11 mit seinem Gehäuse 20 in dem Wirkbereich einer Antenne 160 und ist dieser gewaltsam von dem beweglichen Gegenstand 50 entfernt, so lässt sich ein Alarm auslösen.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel der 1 zeigt das Gehäuse 20 des RFID-Transponders 11 als ein so genanntes Smart Label ausgebildet. Ein Smart Label ist eine papierdünne Transponderbauform. Hierbei wird die Antenne 30 des RFID Transponders 11 zum Beispiel durch Siebdruck oder Ätztechnik auf eine dünne Plastikfolie wie eine Leiterbahn aufgebracht. Diese Folie wird mit einer Papierschicht laminiert. Auch der Sensor 40 welcher mit dem RFID-Transponder 11 gekoppelt ist, wird dabei mittels einer Leiterschleife 45 gemäß der eben beschriebenen Varianten ausgebildet. Um das Smart Label an dem beweglichen Gegenstand 50 anzuordnen ist zum Beispiel eine Lochstanzung 55 vorgesehen durch welche mittels eines Kunststoffbandes, oder eines anderen reißfesten Materials, das Smart Label mit dem beweglichen Gegenstand gekoppelt ist. Das Abreißen des Smart Labels führt dann zum Reißen des Smart Labels und damit zum Durchtrennen der Leiterschleife 45. Dabei ist die mit dem RFID-Transponder 11 gekoppelte Antenne 30 auf dem Smart Label so angeordnet dass diese durch das Abreißen des Smart Labels nicht durchtrennt werden kann.
  • Bei einer anderen Ausführungsform des Smart Labels ist vorgesehen, das Smart Label mit einem Klebstoff zu beschichten und so das Smart Label als Klebe-Etikett auszubilden, wobei beim Abreißen des Etiketts von der Ware ebenfalls die Leiterschleife 45 durchtrennt wird.
  • Das in 2 schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt das Gehäuse 20 des RFID-Transponders 11 als bruchfestes Kunststoffgehäuse. Damit lassen sich andere Befestigungsformen und Sensortechnologien kombinieren. So ist mit bruchfesten Kunststoffgehäusen der RFID-Transponder 11 mit Magnetsensoren 80 oder mit kapazitiven Sensoren koppelbar. Im Besonderen, wenn das Gehäuse 20 zweiteilig ausgeführt ist. Dabei umfasst ein erstes Gehäuseteil 60 den RFID-Transponder 11 und den mit dem RFID-Transponder 11 gekoppelten Sensor 40. Ein zweites Gehäuseteil 70 umfasst einen Dauermagneten 90. Das Gehäuse 20 wird an dem beweglichen Gegenstand 50 dergestalt befestigt, dass im befestigten Zustand der Dauermagnet 90 den Magnetsensor 80 anregt. Werden beide Gehäuseteile von dem beweglichen Gegenstand 50 entfernt, wird auch der Magnetsensor 80 von dem Dauermagneten 90 nicht mehr angeregt. Der Sensor bildet dann den Wert „Transponder nicht an dem Gegenstand”. Gelangt der RFID-Transponder 40 in einen Wirkbereich einer Antenne 160 des Lesegerätes 140 wird diese Information an das Lesegerät 140 übermittelt. Mit dieser Information lässt sich, wie bereits oben beschrieben ein Alarm auslösen.
  • Mit kapazitiven Sensoren lässt sich dies auf ähnliche Weise lösen. Dazu wird jeweils an jedem Gehäuseteil 60/70 eine Kondensatorplatte des kapazitiven Sensors ausgebildet. Sind die beiden Gehäuseteile an dem beweglichen Gegenstand angeordnet, ist die Kapazität des so gebildeten Kondensators am höchsten. Verringert sich die Kapazität ist der RFID-Transponder 11 von der Ware entfernt worden.
  • Die zweiteilige Gehäusevariante lässt nicht nur die beispielhaft genannten Magnetsensoren oder kapazitiven Sensoren zu, sondern ermöglicht es grundsätzlich auch weitere Sensortechnologien einzusetzen. Welche Sensortechnologien Verwendung finden ist auch abhängig von der Art und dem Material des beweglichen Gegenstands, da dies Einfluss auf die Wirksamkeit der Sensoren haben kann.
  • Die 2 zeigt damit eine andere Ausführungsform des Gehäuses 20 für den RFID-Transponder 11. Ungeachtet der anderen Ausführungsform des Gehäuses 20 ist der in der 2 gezeigte RFID-Transponder 11 ebenfalls mit einer Antenne 30 gekoppelt. In diesem Ausführungsbeispiel ist als Gehäuse 20 für den RFID-Transponder 11 ein festes Kunststoffgehäuse vorgesehen. Dieses ist mit einem ersten Gehäuseteil 60 und einem zweiten Gehäuseteil 70 gebildet. In dem ersten Gehäuseteil 60 ist der RFID-Transponder 11, die Leiterschleife 45 für den Sensor 40, sowie der Sensor 40 eingebettet. Der Sensor 40 ist in diesem Ausführungsbeispiel als Magnetsensor 80 ausgebildet. In dem zweiten Gehäuseteil ist ein Dauermagnet 90 angeordnet. Der zweite Gehäuseteil 70 ist mit dem ersten Gehäuseteil 60 so verbunden, dass mit der Verbindung auch eine Befestigung des Gehäuses 20 an der Ware 50 möglich ist. Ein beabsichtigtes, unbeabsichtigtes oder ein unerlaubtes Abtrennen des Gehäuses 20 von der Ware 50 führt damit zu einem Trennen der beiden Gehäuseteile 70 und 60 voneinander. Sind beide Gehäuseteile 60 und 70 verbunden, so ist der im ersten Gehäuseteil 60 angeordnete Magnetsensor 80 derart im Kraftfeld 100 des Dauermagneten 90 angeordnet, dass mittels der magnetischen Kraft des Dauermagneten 90 der Sensor 40 anspricht. Dies bedeutet, der Magnetsensor 80, der zum Beispiel als Reedkontakt ausgebildet ist, schließt einen elektrischen Kontakt solange die magnetische Kraft des Dauermagneten 90 auf den Reedkontakt wirkt. Damit ist die Sensorleiterschleife 40 geschlossen. Ein gewaltsames Trennen der beiden Gehäuseteile 60 und 70 voneinander führt zu einer Auflösung des Kraftfeldes 100 und damit zu einem Öffnen des elektrischen Kontaktes in dem Magnetsensor 80.
  • Die Folgen des gewaltsamen Entfernens des RFID-Transponders 11 von dem beweglichen Gegenstand 50 ist für das Ausführungsbeispiel der 1 in der 3 dargestellt. Die 3 zeigt eine von der Lochung 55 ausgehende Rissbildung 110 durch das Smart Label Gehäuse 20 des RFID-Transponders 10 und damit eine Durchtrennung der Leiterschleife 45 des Sensors 40.
  • Ähnlich verhält sich das in 4 gezeigte Ausführungsbeispiel aus 2 nach dem Entfernen des RFID-Transponders 11 von dem beweglichen Gegenstand 50. Dort ist das zweite Gehäuseteil 70 getrennt von dem ersten Gehäuseteil 60 was zu einer Auflösung des Kraftfeldes 100 zwischen dem Dauermagneten 90 und dem Magnetsensor 80 führt. Der Magnetfeldsensor 80 öffnet den durch ihn gebildeten Kontakt nach dem Wegfall des magnetischen Kraftfeldes 100, wodurch die Leiterschleife 45 des Sensors 40 getrennt ist. Demzufolge ist für die Ausführungsbeispiele der 1 bis 4 nach der Abtrennung des RFID-Transponders 11 mit seinem Gehäuse 20 von dem beweglichen Gegenstand 50, dem RFID-Transponder 11 die Information „Leiterschleife unterbrochen” und damit, „RFID-Transponder ist nicht mehr an dem beweglichen Gegenstand” aufgeprägt.
  • Die 5 und 6 zeigen Ausführungsbeispiele der bereits in 1 und 2 gezeigten Mittel 10 mit einer zusätzlichen Energieversorgung 120, welche aus einer Batterie gebildet ist. Die zusätzliche Energieversorgung 120 ermöglicht größere Reichweiten zwischen den RFID-Transponder 11 und der einem Lesegerät 140 zugeordneten Antenne 160. Die mittels der Antenne 160 an den Transponder induktiv übermittelte elektrische Energie wird bei aktiven RFID-Transpondern 10 mit einer zusätzlichen Energieversorgung 120 lediglich als WakeUp-Signal verwendet. Der Betrieb des RFID-Transponders 10 erfolgt mittels der zusätzlichen Energieversorgung 120.
  • Die 7 zeigt ein Beispiel bei dem Umkleidekabinen 150 innerhalb einer Handelsfläche Lesegeräte im Besonderen deren Antennen 160 umfassen. So ist es zum Beispiel im Bekleidungshandel vorteilhaft, bevorzugt in dem Bereich der Umkleidekabine 150 eine Antenne 160 der Lesegeräte 140 anzuordnen und so eine „Falle” für gewaltsam von der Ware 50 entfernte RFID-Transponder 10 zu bilden. Im Umfeld der Umkleidekabinen sind dazu verschiedene Orte möglich, an denen Lesegeräte 140, aber vor allem deren Antennen unauffällig montierbar sind. So lässt sich zum Beispiel der Boden einer Umkleidekabine 150 mit einer Antenne versehen, so dass die gesamte Umkleidekabine von der Antenne ausgeleuchtet wird. Auch ein in der Umkleidekabine 150 angeordneter Papier-, beziehungsweise Müllkorb 170 kann als Antenne eines Lesegerätes 140 ausgebildet sein, wobei dann zum Beispiel der gesamte Papierkorb 170 von der Antenne 160 ausgeleuchtet wird. Des Weiteren können unter den Trennwänden 180, welche jede einzelne Umkleidekabine 160 umgrenzen, Antennen 160 angeordnet werden. Die geschickte Anbringung der Lesegeräte 140, beziehungsweise derer Antennen 160 bewirkt nach dem Prinzip der Fallenstellung, dass der abgetrennte RFID-Transponder 11 in den Empfangsbereich einer solchen Antenne 160 gelangt und somit der RFID-Transponder 11 ausgelesen werden kann. Da der RFID-Transponder 11 dann die Information „Transponder nicht mehr an der Ware” in sich trägt, wird diese Information an das Lesegerät 140 übermittelt, beziehungsweise von dem Lesegerät 140 aus dem RFID-Transponder 11 ausgelesen.
  • Die 8 zeigt ein System mit dem RFID-Transponder 11 welcher in dem Gehäuse 20 eingebettet ist. Der RFID-Transponder 11 ist im Wirkbereich der Antenne 160 des Lesegeräts 140 abgelegt. Das Lesegerät 140 ist mit einem Datenverarbeitungsgerät 190 gekoppelt. Mittels des Datenverarbeitungsgeräts 190 ist eine Datenverwaltung betrieben, welcher Standorte einzelner Lesegeräte 140 und deren Antennen 160 bekannt gemacht sind. Mittels eines Vergleichs der Daten kann so mit dem Datenverarbeitungsgerät 190 schnell ermittelt werden, ob der RFID-Transponder 11 von dem beweglichen Gegenstand 50 abgelöst wurde, und an welchem Ort der RFID-Transponder 11 sich befindet. Nach vorbestimmten oder vorbestimmbaren Kriterien kann mit diesen Daten durch das Datenverarbeitungsgerät eine Alarmvorrichtung 200 aktiviert werden.
  • 10
    Mittel
    11
    RFID-Transponder
    20
    Gehäuse
    30
    Antenne des RFID-Transponders
    40
    Sensor
    45
    Leiterschleife des Sensor
    50
    Ware/beweglicher Gegenstand
    55
    Lochung
    60
    Erstes Gehäuseteil
    70
    Zweites Gehäuseteil
    80
    Magnetsensor/Reed-Kontakt
    90
    Dauermagnet
    100
    Magnetisches Kraftfeld
    110
    Rissbildung
    120
    Zusätzliche Energieversorgung
    130
    Anwesenheitssensor
    140
    Lesegerät
    150
    Umkleidekabine
    160
    Antenne des Lesegeräts
    170
    Papierkorb
    180
    Trennwand
    190
    Datenverarbeitungseinrichtung
    200
    Alarmvorrichtung
  • ZITATE ENTHALTEN IN DER BESCHREIBUNG
  • Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde automatisiert erzeugt und ist ausschließlich zur besseren Information des Lesers aufgenommen. Die Liste ist nicht Bestandteil der deutschen Patent- bzw. Gebrauchsmusteranmeldung. Das DPMA übernimmt keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
  • Zitierte Nicht-Patentliteratur
    • - Klaus Finkenzeller; RFID-Handbuch; 2. Auflage; Verlag Carl Hanser; 2000; Seite 11–39 [0005]

Claims (11)

  1. Elektronisches Sicherungssystem mit, einem Mittel (10) welches an einem beweglichem Gegenstand (50) angeordnet ist und Dateninhalte umfasst, und einem Anwesenheitssensor (130), wobei der Anwesenheitssensor (130) ausgebildet ist die Dateninhalte des Mittels (10) auszulesen, dadurch gekennzeichnet, dass der Anwesenheitssensor (130) an einem vorbestimmten Ort angeordnet ist, wobei mit dem Anwesenheitssensor (130) ein vorbestimmter Empfangsbereich gebildet ist, innerhalb dessen die Dateninhalte des Mittels (10) auslesbar sind, wobei der vorbestimmte Empfangsbereich (170) einen Raumanteil innerhalb eines Raumes umspannt.
  2. Elektronisches Sicherungssystem nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10) mit einem Sensor (40) gekoppelt ist, und der Sensor (40) Informationen bereitstellt, welche Teil der Dateninhalte des Mittels (10) sind und diese Informationen einen Zustand der Anordnung des Mittels (10) an dem beweglichen Gegenstand (50) beschreiben.
  3. Elektronisches Sicherungssystem nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Anwesenheitssensor (130) ein Lesegerät (140) welches mit zumindest einer Antenne (160) gekoppelt ist umfasst.
  4. Elektronisches Sicherungssystem nach Patentanspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (40) ein Magnetsensor, oder eine Leiterschleife, oder ein kapazitiver Sensor ist.
  5. Elektronisches Sicherungssystem nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10) in ein Gehäuse (20) gebettet ist, welches ein Smart Label ist und eine Lochung (55) oder eine Klebeschicht zur Festlegung an dem beweglichen Gegenstand (50) umfasst oder das Mittel (10) in ein Gehäuse (20) gebettet ist, welches ein zweiteiliges Kunststoffgehäuse mit einem ersten Gehäuseteil (60) und einem zweiten Gehäuseteil (70) ist und wobei mit einer Verbindung der beiden Gehäuseteile (60, 70) das Gehäuse 20 an dem beweglichen Gegenstand (50) festgelegt ist.
  6. Elektronisches Sicherungssystem nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10) einen RFID-Transponder (11) umfasst.
  7. Mittel (10) für ein elektronisches Sicherungssystem mit drahtlos auslesbaren Dateninhalten, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10) einen Sensor (40) umfasst, welcher Informationen bereitstellt, welche Teil der Dateninhalte des Mittels (10) sind, und diese Informationen einen Zustand einer Anordnung des Mittels (10) an einem beweglichen Gegenstand (50) beschreiben.
  8. Mittel (10) nach Patentanspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Sensor (40) ein Magnetsensor, oder eine Leiterschleife, oder ein kapazitiver Sensor ist.
  9. Verfahren zur elektronischen Sicherung beweglicher Gegenstände, bei dem ein Mittel (10) an einem beweglichen Gegenstand (50) angeordnet ist, und ein Alarm ausgelöst werden kann, wenn das Mittel (10) von dem beweglichen Gegenstand (50) entfernt und/oder das Mittel (10) an einen vorbestimmten Ort abgelegt wird.
  10. Verfahren nach Patentanspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Mittel (10) elektronisch auslesbare Daten umfasst.
  11. Verfahren nach Patentanspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der vorbestimmte Ort mittels eines Anwesenheitssensors (130) elektronisch überwacht wird.
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