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DE102008059326A1 - Linearmotor mit verbesserter Kühlung - Google Patents

Linearmotor mit verbesserter Kühlung Download PDF

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DE102008059326A1
DE102008059326A1 DE102008059326A DE102008059326A DE102008059326A1 DE 102008059326 A1 DE102008059326 A1 DE 102008059326A1 DE 102008059326 A DE102008059326 A DE 102008059326A DE 102008059326 A DE102008059326 A DE 102008059326A DE 102008059326 A1 DE102008059326 A1 DE 102008059326A1
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Germany
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recess
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electric linear
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Rado Lisjak
Ingolf GRÖNING
Beno Klopcic
Christoph Schlensok
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Abstract

Ein elektrischer Linearmotor mit einem Primärteil und einem gegenüber diesem Primärteil beweglichen Sekundärteil, wobei wenigstens das Primärteil oder das Sekundärteil einen Träger aufweist, in dem ein aktives Element (2) angeordnet ist, und wobei das aktive Element (2) teilweise in einer Ausnehmung (6) des Trägers (4) angeordnet ist und sich in einer vorgegebenen Hauptrichtung (L) erstreckt. Erfindungsgemäß ist in der Ausnehmung (6) eine Aussparung (8) angeordnet, die sich in der vorgegebenen Hauptrichtung (L) erstreckt und diese Aussparung bildet einen parallel zu dem aktiven Element (2) verlaufenden Hauptkanal (8), in dem ein fließfähiges Medium führbar ist, wobei in dem Träger wenigstens ein Nebenkanal (12) angeordnet ist, der in Strömungsverbindung mit dem Hauptkanal (8) steht und der sich wenigstens abschnittsweise in einer Richtung (R) erstreckt, welche mit der Hauptrichtung einen von 0° verschiedenen Winkel einschließt

Description

  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen elektrischen Linearmotor. Die Erfindung wird dabei unter Bezugnahme auf einen sogenannten eisenlosen Linearmotor beschreiben. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass die Erfindung auch auf andere Gatten von Motoren und insbesondere Linearmotoren anwendbar ist. Derartige eisenlose Linearmotoren finden insbesondere beim Betrieb von Linearachsen, bei Handlingsystemen, in der Halbleitertechnik, in der Medizintechnik und der Papierverarbeitung Anwendung.
  • Ein Problem bei dem Betrieb derartiger Linearmotoren ist oftmals die Kühlung der jeweiligen aktiven Elemente. Bei einer verbesserten Kühlung lässt sich dabei die Kraftdichte dieser Linearmotoren erhöhen.
  • Im Stand der Technik ist es bekannt, im Rücken eines Primärteils Bohrungen zur Kühlung desselben vorzusehen. Diese Vorgehensweise erlaubt eine effiziente Kühlung ist jedoch relativ teuer in der Herstellung und auch aufwändig zu fertigen, da die Bohrungen sehr genau verlaufen müssen. Weiterhin besteht bei derartigen Bohrungen die Gefahr einer Verstopfung, da die Bohrungen teilweise mit sehr engem Querschnitt verlaufen müssen. Weiterhin entsteht auch teilweise eine ungleichweise Verteilung der Kühlluft und damit eine nur geringe Erhöhung der Kraftdichte.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine verbesserte Abfuhr thermischer Verluste und damit eine höhere Kraftdichte zu erreichen. Insbesondere soll eine gleichmäßigere und bevorzugt auch laminare Luftströmung mit einem geringen Gegendruck erreicht werden. Dies wird erfindungsgemäß durch den Gegenstand des unabhängigen Anspruches 1 erreicht.
  • Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind Gegenstand der Unteransprüche.
  • Ein erfindungsgemäßer elektrischer Linearmotor weist ein Primärteil und ein gegenüber diesen Primärteil bewegliches Sekundärteil auf, wobei wenigstens das Primärteil einen Träger aufweist, in dem ein aktives Element angeordnet ist und wobei das aktive Element an dem Träger und bevorzugt teilweise in einer Ausnehmung des Trägers angeordnet ist und sich in einer vorgegebenen Hauptrichtung erstreckt.
  • Erfindungsgemäß ist in der Ausnehmung eine Aussparung angeordnet, die sich in der vorgegebenen Hauptrichtung erstreckt und diese Aussparung bildet einen parallel zu dem aktiven Element verlaufenden Hauptkanal aus, in dem ein fließfähiges Medium führbar ist. Weiterhin ist in dem Träger wenigstens ein Nebenkanal vorgesehen, der in Strömungsverbindung mit dem Hauptkanal steht und der sich wenigstens abschnittsweise in einer Richtung erstreckt, welche mit der Hauptrichtung einen von 0° verschiedenen Winkel einschließt.
  • Bei dem aktiven Element handelt es sich um dasjenige Element des Linearmotors, welches für die Bewegungserzeugung verantwortlich ist und an dem demzufolge hohe Erwärmungen auftreten. Dabei weist dieses aktive Element, bei dem es sich insbesondere um das Primärteil des Elektromotors handelt, bevorzugt wenigstens eine Spule auf.
  • Mit Hilfe des Hauptkanals kann dem Träger ein Kühlmedium wie beispielsweise Kühlluft zugeführt werden. Diese Kühlluft kann mit Hilfe des Nebenkanals auch an Seitenflächen des aktiven Elements vorbeigeführt werden, um diese zu kühlen. Damit dient vorzugsweise der Nebenkanal insbesondere dazu, um eine laminare Strömung an dem aktiven Element zu erreichen.
  • Mit Hilfe des Hauptkanals wird ein im Vergleich zum Stand der Technik großer Querschnitt innerhalb des Trägers erzeugt, und die Nebenkanäle stellen in diesem Zusammenhang strömungstechnisch optimierte Kanäle dar.
  • Vorzugsweise ist der Nebenkanal im Wesentlichen senkrecht zu dem Hauptkanal und damit im Wesentlichen senkrecht zu der Hauptrichtung. Unter im Wesentlichen senkrecht wird dabei verstanden, dass der Nebenkanal gegenüber dem Hauptkanal in einer Richtung verläuft, die mit der Richtung des Hauptkanals einen Winkel zwischen 80° und 100° und bevorzugt zwischen 85° und 95° einschließt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist in dem Träger eine Vielzahl von Nebenkanälen angeordnet. Diese Nebenkanäle können damit in der Hauptrichtung hintereinander und vorzugsweise im Wesentlichen parallel zueinander angeordnet sein. Vorzugsweise ist der Hauptkanal symmetrisch bezüglich der Nebenkanäle angeordnet. Dies bedeutet, dass das Kühlmedium ausgehend von dem Hauptkanal in die einzelnen Nebenkanäle austreten kann und wiederum von den Nebenkanälen austretend oder in diesen fließend zur seitlichen Kühlung des aktiven Elements dienen kann.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist das aktive Element einen in der Ausnehmung des Trägers angeordneten Grundkörper auf und dieser Grundkörper weist in einer senkrecht zu der Hauptrichtung stehenden Richtung eine größere Ausdehnung auf als der Hauptkanal. Bevorzugt ragt wenigstens ein Abschnitt des Nebenkanals und bevorzugt alle Nebenkanäle in der senkrecht zu der Hauptrichtung stehenden Richtung über den Grundkörper des aktiven Elements hinaus, sodass auch die Seitenflächen des Grundkörpers gekühlt werden können.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der Hauptkanal symmetrisch in der Aufnehmung abgebildet. Auf diese Weise ist eine besonders gleichmäßige Kühlung des aktiven Elements möglich. Es wird damit vorgeschlagen, dass in dem Träger bzw. der Halteplatte des eisenlosen Linearmotors an der Innenseite, an der das Aktivteil bzw. dessen Grundkörper später angebracht werden wird, eine Aussparung angebracht ist, wobei vorzugsweise diese Aussparung gefräst ist. Es wäre jedoch auch möglich, den Träger durch ein Extrusionsverfahren herzustellen.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform wird die Ausnehmung durch zwei Seitenwände und den Boden gebildet und der Kanal ist in dem Boden angeordnet. Damit liegt der Hauptkanal vorzugsweise unter dem später einzusetzenden Aktivteil.
  • Vorzugsweise erstreckt sich wenigstens ein Nebenkanal bis an die Innenseiten beider Seitenwände sodass diese gleichmäßig gekühlt werden können.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform weist der Hauptkanal in der Hauptrichtung endseitig wenigstens eine Begrenzungswand auf. Vorzugsweise weist der Hauptkanal in der Hauptrichtung endseitig zwei Begrenzungswände auf, die damit auch den Kanal abschließen. Damit erstreckt sich vorzugsweise der Kanal bzw. die Aussparung nahezu über die komplette Länge des Trägers ist aber beidseitig durch Material des Trägers begrenzt. Die oben besagten Nebenkanäle bzw. Arme erstrecken sich, wie gesagt, bis an die Innenseite der Seitenelemente des Trägers und bevorzugt auch in diese hinein und innerhalb derselben nach oben.
  • Vorzugsweise ist in wenigstens einer Begrenzungswand eine Zuführöffnung für das Kühlmedium angeordnet. Genauer gesagt ist es möglich, den Kanal bzw. die Aussparung an zumindest einer Stirnseite bevorzugt mit zumindest einer Bohrung zu verbinden, in die anschließend ein Anschluss wie ein Gewinde eingebracht werden kann. Vorzugsweise sind an beiden Endseiten Bohrungen vorgesehen, um die Anschlussseite für die Kühlmittelzufuhr frei zu gestalten.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist zwischen dem Hauptkanal und dem aktiven Element eine Abdeckplatte vorgesehen, welche den Hauptkanal abdeckt. Vorzugsweise deckt dabei diese Abdeckplatte die Aussparung bzw. den Hauptkanal nach oben hin vollständig ab. Dabei ist besonders bevorzugt diese Abdeckplatte mit dem Träger verklebt. Damit wird auf diese Weise die Aussparung bzw. der Kanal mit Hilfe der Abdeckplatte z. B. Klebung, verschlossen, sodass sich in der Halteplatte bzw. dem Träger ein Hohlraum mit einem verhältnismäßig großen Querschnitt ergibt. Das durch die oben erwähnte Öffnung eintretende Kühlmedium kann über den zumindest einen Nebenkanal und bevorzugt über eine Vielzahl von Nebenkanälen verteilt werden bzw. an diesen ausströmen.
  • Vorzugsweise erstrecken sich die Nebenkanäle nicht nur in dem Bereich des Bodens, sonder auch in dem Bereich der einzelnen Wandungen. Durch die Wahl einer geeigneten Anzahl von Armen und einem geeigneten Querschnitt wird eine annähernd laminare Strömung des Kühlmediums erreicht, die an dem aktiven Element entlanggeführt wird. Dabei können die jeweiligen Querschnitte der Nebenkanäle nach strömungstechnischen und thermodynamischen Gesetzmäßigkeiten ermittelt werden. Durch die laminare Art der Strömung wird ein Maximum an thermischer Energie von dem Aktivteil abgeführt, sodass das Aktivteil mit einer höheren Stromdichte betrieben werden kann, was wiederum zu einer höheren Kraftdichte führt.
  • Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist an wenigstens einer Seitenwand eine Luftlenkeinrichtung vorgesehen, welche ein Kühlmedium in Richtung des aktiven Mediums drängt. Bevorzugt ist dieses Luftlenkelement an der Oberseite der jeweiligen Begrenzungswand angeordnet. Genauer gesagt sind hier optional an den Oberkanten der Seitenwände bzw. Wangen des Trägers Luftleitbleche über zumindest einen Teil der Länge der Halteplatte angeordnet.
  • Bevorzugt erstrecken sich die Luftleitbleche (besonders bevorzugt durchgängig, d. h. ohne Unterbrechungen) über die komplette Länge des Trägers und bewirken damit eine weitere Lenkung der Strömung des Kühlmediums, sodass der oben beschriebene Kühleffekt weiter verstärkt wird. Genauer wird durch die Luftleitbleche die Luftströmung parallel zu der aktiven Fläche des eisenlosen Linearmotors geleitet, um ein Maximum an Kühlung zu erzielen.
  • Der dem Kühlmedium in dieser Anordnung entgegenstehende Druck bzw. Gegendruck ist aufgrund des hohen Querschnitts des Hauptkanals gering, sodass zur Kühlung kein hoher Druck oder ein entsprechender Druckerzeuger notwendig ist. Auch die Herstellung dieses Kanals ist sehr kostengünstig, da der Träger in der Innenseite auch ohne Vorhandensein einer Kühlung bearbeitet werden muss, sodass der zusätzliche Prozess, z. B. beim Fräsen nahezu ohne zusätzlichen Aufwand in der gleichen Aufspannung erzeugt werden kann.
  • Die vorliegende Erfindung ist weiterhin auf ein Primärteil für einen Linearmotor gerichtet, wobei das Primärteil einen Träger aufweist, in dem ein aktives Element angeordnet ist und wobei das Aktivelement in einer Ausnehmung des Trägers angeordnet ist und sich in einer vorgegebenen Hauptrichtung erstreckt. Erfindungsgemäß ist in der Ausnehmung ein Hautkanal angeordnet, der sich in der vorgegebenen Hauptrichtung erstreckt und die Aussparung über einen parallel zu dem Aktivelement verlaufenden Hauptkanal, in dem ein fließfähiges Medium führbar ist und weiterhin ist dem Träger wenigstens ein Nebenkanal angeordnet, der in Strömungsverbindung mit dem Hauptkanal steht und der sich wenigstens abschnittsweise in einer Richtung erstreckt, welche mit der Hauptrichtung einen von 0° verschiebbaren Winkel einschließt.
  • Weitere Vorteile und Ausführungsformen ergeben sich aus den beigefügten Zeichnungen:
    Darin zeigen:
  • 1 eine vereinfachte schematische Darstellung eines erfindungsgemäßen Primärteils;
  • 2 einen Schnitt eines erfindungsgemäßen Primärteils im Bereich eines Nebenkanals; und
  • 3 zwei weitere Ansichten des in 2 gezeigten Primärteils.
  • 1 zeigt eine vereinfachte Darstellung eines erfindungsgemäßen Primärteils. Das Bezugszeichen 2 bezieht sich dabei in seiner Gesamtheit auf das Primärteil bzw. aktive Element eines (nicht dargestellten) Linearmotors. In einem aktiven Bereich 28 dieses Primärteils 2 sind dabei Spulen angeordnet, wobei dieser Bereich bevorzugt eisenlos ausgeführt ist. Ein (nicht gezeigtes) Sekundärteil des Motors kann eine Vielzahl von Permanentmagneten aufweisen, welche mit den Spulen zur Erzeugung einer Bewegung zusammenwirken.
  • Weiterhin weist das Primärteil einen Grundkörper 14 auf, der in einer Aussparung 6 eines Trägers 4 angeordnet ist. Diese Aussparung wird dabei durch zwei Seitenwände 6a, 6b und einen Boden 6c gebildet. Daneben weist der Träger Kühlrippen 26 auf, die sich in einer Längsrichtung des Trägers 4, d. h. hier senkrecht zur Figurenebene erstrecken. Endseitig weist der Träger eine Bohrung bzw. Öffnung 22 auf, über welche dem Träger ein Kühlmedium, wie insbesondere aber nicht ausschließlich Kühlluft, zugeführt werden kann. Der Grundkörper weist eine Breite a auf. Daneben ist in dem Träger ein (nur gestrichelt angedeuteter) Hauptkanal 8 für das Kühlmedium vorgesehen, der eine Breite k aufweist, die geringer ist als die Breite a. Bevorzugt stehen die Breiten a und k in einem Verhältnis zwischen 5:1 und 1,5:1, bevorzugt zwischen 4:1 und 2:1 und besonderes in einem Verhältnis von ca. 3:1. Der Grundkörper 14 ist dabei bevorzugt fest in dem Kanal 6 angeordnet. Das Bezugszeichen 30 bezieht sich auf Luftlenkeinrichtungen, die an den Oberseiten der Wände 6a, 6b angeordnet sind.
  • 2 zeigt eine detailliertere Darstellung des in 1 gezeigten Primärteils im Bereich eines Nebenkanals. Auch in dieser Darstellung ist der Hauptkanal 8 erkennbar, der sich in der Längsrichtung L (d. h. senkrecht zur Figurenebene) erstreckt. Das Bezugszeichen 12 bezieht sich auf einen Nebenkanal, der in Strömungsverbindung mit dem Hauptkanal 8 steht, sich jedoch senkrecht zu diesem erstreckt. Dabei weist der Nebenkanal 12 einen unterhalb des Grundkörpers 14 verlaufenden Abschnitt 12a und einen sich in den jeweiligen Seitenwänden 6a und 6b erstreckenden Abschnitt 12b auf. Diese beiden Abschnitte 12a und 12b, die sich geradlinig erstrecken, werden durch einen gekrümmten Abschnitt 12c miteinander verbunden.
  • Durch diesen Nebenkanal 12 wird die Luftströmung M zunächst seitlich und anschließend nach oben gelenkt. Die Luftlenkeinrichtungen 30 bewirken, dass die Luftströmung schließlich entlang des aktiven Bereichs 28 des Primärteils 2 gelenkt werden. Bevorzugt weisen daher die Seitenwände 6a und 6b der Aussparung im Bereich der Nebenkanäle 12 ebenfalls Ausnehmungen zur Weiterleitung des Kühlmittels auf. Es wäre jedoch daneben oder zusätzlich auch möglich, dass entsprechende Kanäle in dem Grundkörper 14 angeordnet sind.
  • Das Bezugszeichen 24 bezieht sich auf eine Abdeckplatte, die sich ebenfalls in der Längsrichtung L erstreckt und den Hauptkanal 8 abdeckt. Man erkennt, dass auch ein erheblicher Teil des Nebenkanals 12 von dieser Abdeckplatte 24 abgedeckt wird. Bevorzugt ragt diese Abdeckplatte beidseitig bis an die beiden Seitenwände 6a und 6b. Das Bezugszeichen 22 bezieht sich auf eine Öffnung, über die dem Hauptkanal 8 das Kühlmedium zugeführt werden kann.
  • 3 zeigt zwei weitere Ansichten des in 2 gezeigten Primärteils, genauer, des Trägers 4 dieses Primärteils. In der oberen Darstellung erkennt man dabei eine Vielzahl von Nebenkanälen, die in der Längsrichtung L hintereinander und mit jeweils konstantem Abstand zueinander angeordnet sind. Daneben sind in dem Träger 4 endseitig jeweils Abschlusswände bzw. Abschlussstücke 18 angeordnet, welche damit auch den Hauptkanal 8 seitlich abschließen. Die Nebenkanäle 12 ragen dabei teilweise in den Hauptkanal 8 hinein, wobei der Hauptkanal jedoch tiefer ist als die jeweiligen Nebenkanäle 12.
  • Das untere Teilbild von 3 zeigt eine Draufsicht auf den in dem oberen Teilbild gezeigten Träger. Man erkennt hier insbesondere auch die Abdeckplatte 24, welche den Hauptkanal 8 abdeckt. Auch ist erkennbar, dass die einzelnen Nebenkanäle 12 auch in die Seitenwände 6a, 6b hineinragen.
  • Insgesamt wird damit bei kostengünstiger Herstellung eine laminare Kühlmittelströmung erzeugt, die parallel zur aktiven Fläche des Primärteils 2 geführt wird, wobei ein nur geringer Gegendruck für das Kühlmittel entsteht.
  • Sämtliche in den Anmeldungsunterlagen offenbarten Merkmale werden als erfindungswesentlich beansprucht, sofern sie einzeln oder in Kombination gegenüber dem Stand der Technik neu sind.
  • 2
    Primärteil bzw. aktives Element
    4
    Träger
    6
    Ausnehmung in Träger 4
    6a, 6b
    Seitenwände der Ausnehmung
    6c
    Boden der Ausnehmung
    8
    Aussparung, Hauptkanal
    12
    Nebenkanal
    12a, 12b
    geradlinig verlaufender Abschnitt des Nebenkanals
    12c
    gekrümmter Abschnitt des Nebenkanals 12
    14
    Grundkörper des Primärteils
    18
    Abschlusswände bzw. Abschlussstücke
    22
    Öffnung
    24
    Abdeckplatte
    26
    Kühlrippen
    28
    aktiver Bereich dieses Primärteils
    30
    Luftlenkeinrichtung
    L
    Längsrichtung
    M
    Luftströmung
    a
    Breite des Grundkörpers
    k
    Breite des Hauptkanals 8
    R
    Richtung

Claims (14)

  1. Elektrischer Linearmotor mit einem Primärteil und einem gegenüber diesem Primärteil beweglichen Sekundärteil, wobei wenigstens das Primärteil oder das Sekundärteil einen Träger aufweist, in dem ein aktives Element (2) angeordnet ist, und wobei das aktive Element (2) teilweise in einer Ausnehmung (6) des Trägers (4) angeordnet ist und sich in einer vorgegebenen Hauptrichtung (L) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (6) eine Aussparung (8) angeordnet ist, die sich in der vorgegebenen Hauptrichtung (L) erstreckt und diese Aussparung einen parallel zu dem aktiven Element (2) verlaufenden Hauptkanal (8) bildet, in dem ein fließfähiges Medium führbar ist, und wobei in dem Träger wenigstens ein Nebenkanal (12) angeordnet ist, der in Strömungsverbindung mit dem Hauptkanal (8) steht und der sich wenigstens abschnittsweise in einer Richtung (R) erstreckt, welche mit der Hauptrichtung einen von 0° verschiedenen Winkel einschließt.
  2. Elektrischer Linearmotor nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass sich der Nebenkanal (12) im Wesentlichen senkrecht zu dem Hauptkanal (8) erstreckt.
  3. Elektrischer Linearmotor nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Träger (4) eine Vielzahl von Nebenkanälen (12) angeordnet ist.
  4. Elektrischer Linearmotor nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das aktive Element (2) einen in der Ausnehmung (6) des Trägers (4) angeordneten Grundkörper (14) aufweist und dieser Grundkörper (14) in einer senkrecht zu der Hauptrichtung (L) stehenden Richtung eine höhere Ausdehnung aufweist als der Hauptkanal (8).
  5. Elektrischer Linearmotor nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkanal (8) symmetrisch in der Ausnehmung (6) ausgebildet ist.
  6. Elektrischer Linearmotor nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmung (6) durch zwei Seitenwände (6a, 6b) und einen Boden (6c) gebildet wird und der Kanal (8) in dem Boden (6c) angeordnet ist.
  7. Elektrischer Linearmotor nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass sich wenigstens ein Nebenkanal (12) bis in die Innenseiten beider Seitenwände (6a, 6b) erstreckt.
  8. Elektrischer Linearmotor nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptkanal in der Hauptrichtung (L) endseitig wenigstens eine Begrenzungswand (18) aufweist.
  9. Elektrischer Linearmotor nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass in wenigstens einer Begrenzungswand (18) eine Zuführöffnung (22) für das Kühlmedium angeordnet ist.
  10. Elektrischer Linearmotor nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Hauptkanal (8) und dem aktiven Element eine Abdeckplatte (24) angeordnet ist, welche den Hauptkanal abdeckt.
  11. Elektrischer Linearmotor nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (24) mit dem Träger verklebt ist.
  12. Elektrischer Linearmotor nach wenigstens einem der vorangegangenen Ansprüche 6–11, dadurch gekennzeichnet, dass an wenigstens einer Seitenwand (6a, 6b) wenigstens eine Luftlenkeinrichtung (30) vorgesehen ist, welche ein Kühlmedium in Richtung des aktiven Elements (2) drängt.
  13. Elektrischer Linearmotor nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass an beiden Seitenwänden Luftlenkeinrichtungen (30) vorgesehen sind, die sich im Wesentlichen vollständig in der Hauptrichtung (L) erstrecken.
  14. Primärteil für einen Linearmotor, wobei das Primärteil einen Träger aufweist, in dem ein aktives Element (2) angeordnet ist, und wobei das aktive Element (2) in einer Ausnehmung (6) des Trägers (4) angeordnet ist und sich in einer vorgegebenen Hauptrichtung (L) erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass in der Ausnehmung (6) eine Aussparung (8) angeordnet ist, die sich in der vorgegebenen Hauptrichtung (L) erstreckt und diese Aussparung (8) einen parallel zu dem aktiven Element (2) verlaufenden Hauptkanal (8) bildet, in dem ein fließfähiges Medium führbar ist, und wobei in dem Träger wenigstens ein Nebenkanal (12) angeordnet ist, der in Strömungsverbindung mit dem Hauptkanal (8) steht und der sich wenigstens abschnittsweise in einer Richtung (R) erstreckt, welche mit der Hauptrichtung einen von 0° verschiedenen Winkel einschließt.
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DE102008063134A1 (de) 2008-12-24 2010-07-01 Robert Bosch Gmbh Primärteil eines elektrischen Linearmotors mit Hilfsführung
CN107968544A (zh) * 2016-10-20 2018-04-27 大银微系统股份有限公司 线性马达

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