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Die
vorliegende Anmeldung beansprucht die Priorität der im Japanischen Patentamt
am 28. Dezember 2005 eingereichten Japanischen Patentanmeldung Nr.
2005-379702. Die Prioritätsanmeldung wird
insgesamt durch Bezugnahme in die vorliegende Anmeldung eingeschlossen.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung,
die ein Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
dadurch ausbildet, dass von einer Lichtquelleneinheit ausgesandtes
Licht zur Ausbreitung nach vorn gerichtet wird, und betrifft spezieller eine
Vorgehensweise, welche die Sicht verbessert, ohne Fahrer eines vorausfahrenden
Fahrzeugs oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs zu blenden.
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Eine
Leuchteneinheit des Projektortyps, die in einem Scheinwerfer vorgesehen
ist, der ein Kraftfahrzeugscheinwerfer ist, weist typischerweise
eine Lichtquelle zum Aussenden von Licht auf, einen Reflektor zum
Reflektieren des Lichts von der Lichtquelle, eine Projektorlinse,
um das von dem Reflektor reflektierte Licht nach vorn zu projizieren,
einen Halter, der die Projektorlinse an ihrem Ort relativ zum Reflektor
befestigt, und eine Abschirmung zur Unterbrechung des Durchgangs
eines Teils des Lichts, das sich von dem Reflektor zur Projektorlinse
ausbreitet. Beim Fahren in der Nacht wird der Scheinwerfer vorzugsweise
auf Fernlicht eingestellt, wenn kein Fahrzeug vor dem eigenen Fahrzeug
fährt,
und auf Abblendlicht, wenn ein Fahrzeug vorausfährt, in Abhängigkeit von der Entfernung
zum vorausfahrenden oder entgegenkommenden Fahrzeugs, um nicht nur die
Sicht des Fahrers des eigenen Fahrzeuges zu verbessern, sondern
auch den Fahrer des vorausfahrenden oder entgegenkommenden Fahrzeugs
nicht zu blenden.
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Unter
Scheinwerfern des Projektortyps gibt es Scheinwerfer, die sowohl
Fernlicht als auch Abblendlicht aussenden können. Bei einem Scheinwerfer
des Projektortyps dieser Art ist eine Abschirmung auf einem Halter über Drehstifte
gehaltert, wodurch sich die Abschirmung um eine Horizontalachse
drehen kann, welche die beiden Drehstifte verbindet, zwischen einer
Abblendlicht-Ausbildungsposition und einer Fernlicht-Ausbildungsposition.
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Wenn
sie sich in der Abblendlicht-Ausbildungsposition befindet, unterbricht
die Abschirmung den Durchgang eines Teils des von dem Reflektor
reflektierten Lichts, um so von der Leuchteneinheit ausgesandtes,
nach oben gerichtetes Licht abzusperren, damit Abblendlicht-Ausbildungslicht
erhalten wird, das nach unten vorspringt. Bei einem Beispiel wird ein
Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster ausgebildet, das eine Zartige
Abschneidelinie aufweist, die in Horizontalrichtung versetzt ausgebildet
ist.
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Wenn
sie sich in der Fernlicht-Ausbildungsposition befindet, hebt die
Abschirmung die Unterbrechung des Durchgangs des von dem Reflektor
reflektierten Lichts auf, um das Aussenden von nach oben gerichtetem
Licht von der Leuchteneinheit zu ermöglichen, sodass sich das Licht
zu einem Bereich oberhalb der Abschneidelinie ausbreiten kann, um
ein Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
auszubilden, welches die Sicht im Fernbereich verbessert.
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Bei
einer herkömmlichen
Kraftfahrzeugleuchte wurde nur ein einziges Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
durch Fernlicht-Ausbildungslicht
erhalten. Daher ist eine angepasste Ausbildung geeigneter Beleuchtungsbereiche
für verschiedene
Fahrzustände
eines Fahrzeugs schwierig. Wenn sich nämlich keine Fußgänger und
keine vorausfahrenden oder entgegenkommenden Fahrzeuge vor dem eigenen
Fahrzeug befinden, wird durch Ausbildung des herkömmlichen
Fernlicht-Lichtverteilungsmusters eine
gute Sicht im Fernbereich sichergestellt, während keine anderen Verkehrsteilnehmer
geblendet werden. Falls Fußgänger und
entgegenkommende Fahrzeuge vorhanden sind, können jedoch Fälle auftreten,
in welchen die Fußgänger und
entgegenkommenden Fahrzeuge in gewissem Ausmaß geblendet werden, abhängig von
der Umgebung, in welcher das betreffende Fahrzeug fährt. Weiterhin
möchte,
wenn sich ein vorausfahrendes Fahrzeug vor dem eigenen Fahrzeug
befindet, trotz der Tatsache, dass dann das Fernlicht normalerweise
nicht eingeschaltet ist, der Fahrer des betreffenden Fahrzeugs Fußgänger an der
Seite einer Straße
erkennen können.
In einem derartigen Fall wird dann, wenn das Fernlicht eingeschaltet
wird, der Fahrer des vorausfahrenden Fahrzeugs geblendet.
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Die
Erfindung wurde angesichts dieser Situationen entwickelt, und ihr
Ziel besteht in der Bereitstellung einer Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung,
die einen optimalen Fernlicht-Beleuchtungsbereich in Abhängigkeit
vom Vorhandensein eines Fußgängers oder
eines vorausfahrenden Fahrzeugs oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs
einstellen kann, welches unmittelbar vor dem eigenen Fahrzeug fährt, um
so eine verbesserte Erkennbarkeit des Fußgängers zu erzielen, und eine
Verringerung der Möglichkeit,
dass der Fußgänger, das
vorausfahrende Fahrzeug oder das entgegenkommende Fahrzeug geblendet
wird.
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Bei
einem Aspekt betrifft die vorliegende Erfindung eine Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung,
die eine Lichtquelle zum Aussenden von Licht aufweist, bei welcher
von der Lichtquelleneinheit ausgesandtes Licht dazu veranlasst wird,
sich in Vorwärtsrichtung
auszubreiten, um ein Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
zu erzeugen. Das Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
weist zumindest zwei Beleuchtungsmuster auf, die sich voneinander
unterscheiden. Eine Steuereinheit ist vorgesehen, um die zumindest
zwei Beleuchtungsmuster so zu steuern, dass sie selektiv eingeschaltet
und ausgeschaltet werden.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung kann die voranstehend geschilderte
Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung darüber hinaus einen Detektor zur
Erfassung eines Objekts aufweisen, das sich vor dem eigenen Fahrzeug
befindet. Die Steuereinheit kann die zumindest zwei Beleuchtungsmuster
so steuern, dass sie selektiv eingeschaltet und ausgeschaltet werden,
in Abhängigkeit
vom Ergebnis der Erfassung durch den Detektor.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung können die zumindest zwei Beleuchtungsmuster
ein linkes Beleuchtungsmuster, das nach vorn zur linken Vorderseite
der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung projiziert wird, und ein rechtes
Beleuchtungsmuster umfassen, das zur rechten Vorderseite der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
projiziert wird. Die Steuereinheit kann das linke Beleuchtungsmuster und
das rechte Beleuchtungsmuster so steuern, dass sie selektiv eingeschaltet
und ausgeschaltet werden, in Abhängigkeit
vom Ergebnis der Erfassung durch den Detektor.
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Bei
einem anderen Aspekt kann in jenem Fall, in welchem der Detektor
ein entgegenkommendes Fahrzeug erfasst, das sich schräg in Vorwärtsrichtung
vor dem eigenen Fahrzeug befindet, die Steuereinheit entweder das
linke Beleuchtungsmuster oder das rechte Beleuchtungsmuster abschalten.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung kann die Lichtquelleneinheit
ein primäres
Lichtemitterelement zum Aussenden von Licht aufweisen, das zur linken
Seite des Fahrzeugs projiziert wird, um das linke Beleuchtungsmuster
auszubilden, sowie ein sekundäres
Lichtemitterelement zum Aussenden von Licht, das zur rechten Seite
des Fahrzeugs projiziert wird, um das rechte Beleuchtungsmuster
auszubilden.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung können die zumindest zwei Beleuchtungsmuster
ein linkes Beleuchtungsmuster umfassen, das zur linken Vorderseite
der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung projiziert wird, ein rechtes
Beleuchtungsmuster, das zur rechten Vorderseite der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
projiziert wird, und ein zentrales Beleuchtungsmuster, das zwischen
das linke Beleuchtungsmuster und das rechte Beleuchtungsmuster projiziert wird.
Die Steuereinheit kann das linke Beleuchtungsmuster, das rechte
Beleuchtungsmuster und das zentrale Beleuchtungsmuster so steuern,
dass diese selektiv eingeschaltet und ausgeschaltet werden.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung kann die Steuereinheit entweder
das linke Beleuchtungsmuster oder das rechte Beleuchtungsmuster
in jenem Fall ausschalten, falls der Detektor ein entgegenkommendes
Fahrzeug erfasst, das sich schräg vor
dem eigenen Fahrzeug befindet.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung kann die Steuereinheit das zentrale
Beleuchtungsmuster in jenem Fall ausschalten, in welchem der Detektor
ein vorausfahrendes Fahrzeug erfasst, das sich direkt vor dem eigenen
Fahrzeug befindet.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung kann die Lichtquelleneinheit
ein primäres
Lichtemitterelement zum Aussenden von Licht aufweisen, das zur linken
Seite des Fahrzeugs projiziert wird, um das linke Beleuchtungsmuster
auszubilden, ein sekundäres
Lichtemitterelement zum Aussenden von Licht, das zur rechten Seite
des Fahrzeugs projiziert wird, um das rechte Beleuchtungsmuster
auszubilden, und ein tertiäres
Lichtemitterelement zum Aussenden von Licht, das zwischen das linke
Beleuchtungsmuster und das rechte Beleuchtungsmuster projiziert
wird, um das zentrale Beleuchtungsmuster auszubilden.
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Bei
einem anderen Aspekt der Erfindung kann jedes der Lichtemitterelemente
der Lichtquelleneinheit eine LED zum Aussenden von Licht und ein
optisches System zum Projizieren einer Lichtemitteroberflächenkonfiguration
der LED aufweisen, um ein Beleuchtungsmuster nach vorn zu projizieren, das
der Lichtemitteroberflächenkonfiguration
entspricht.
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Durch
Bereitstellung eines Fernlicht-Lichtverteilungsmusters mit zumindest
zwei Beleuchtungsmustern, welche Bereiche beleuchten, die voneinander
verschieden sind, und einer Steuereinheit zum Steuern der Beleuchtungsmuster
so, dass sie selektiv eingeschaltet und ausgeschaltet werden, kann
ein optimaler Fernlicht-Beleuchtungsbereich eingestellt werden, in
Abhängigkeit
von beispielsweise dem Vorhandensein eines Fußgängers, eines vorausfahrenden
Fahrzeugs und/oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs, die vor dem
eigenen Fahrzeug fahren. In jenem Fall, in welchem ein Beleuchtungsmuster
eingeschaltet ist, bei dem eine Straßenseite dessen Beleuchtungsbereich
ist, kann der Fahrer deutlich einen Fußgänger an der Fußwegseite
der Straße
erkennen, sodass die Erkennbarkeit des Fußgängers verbessert wird. Wenn
andererseits das Lichtverteilungsmuster, bei welchem eine Seite
der Straße
dessen Beleuchtungsbereich ist, ausgeschaltet wird, kann eine Blendung
des Fußgängers verringert
werden. Auf diese Weise kann eine Blendung verringert werden, welche
einen Fußgänger und
Fahrer vorausfahrender oder entgegenkommender Fahrzeuge blendet,
kann die Erkennbarkeit eines Fußgängers verbessert
werden, und kann ein optimaler Fernlicht-Beleuchtungszustand in
Abhängigkeit
von einem Fahrzustand erzielt werden.
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Durch
Bereitstellung einer Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung, die einen
Detektor zur Erfassung eines Objekts aufweist, das sich vor dem
eigenen Fahrzeug befindet, und einer Steuereinheit zum Steuern der
Beleuchtungsmuster so, dass sie selektiv in Abhängigkeit von einem Ergebnis
der Erfassung durch den Detektor eingeschaltet und ausgeschaltet werden,
kann die Steuereinheit automatisch ein optimales Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
in Abhängigkeit
vom Ergebnis der Erfassung von Bedingungen vor dem eigenen Fahrzeug
auswählen.
Die automatische Auswahl ermöglicht
die Einstellung des besten Beleuchtungszustandes, ohne dass der
Fahrer dazu gezwungen ist, einen komplizierten Auswahlvorgang durchzuführen, wodurch
ermöglicht
wird, die Sicherheit und den Komfort beim Fahren des Fahrzeugs zu erhöhen.
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Durch
Bereitstellung einer Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung, welche Beleuchtungsmuster
aufweist, die ein linkes Beleuchtungsmuster und ein rechtes Beleuchtungsmuster
umfassen, und einer Steuereinheit, die das linke Beleuchtungsmuster
und das rechte Beleuchtungsmuster so steuert, dass sie selektiv
in Abhängigkeit
vom Ergebnis einer Erfassung des Detektors eingeschaltet und ausgeschaltet werden,
kann eine Blendwirkung verringert werden, die einen Fußgänger und
den Fahrer eines entgegenkommenden Fahrzeugs blendet, und wird die
Erkennbarkeit eines Fußgängers durch
den Fahrer des eigenen Fahrzeugs verbessert.
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Durch
Bereitstellung einer Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung, die einen
Detektor aufweist, der ein entgegenkommendes Fahrzeug erfasst, das
sich schräg
vor dem eigenen Fahrzeug befindet, und einer Steuereinheit, die
entweder das linke Beleuchtungsmuster oder das rechte Beleuchtungsmuster ausschaltet,
wird eine Blendung verringert, die den Fahrer eines entgegenkommenden
Fahrzeugs blenden könnte.
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Durch
Bereitstellung einer Lichtquelleneinheit, die ein primäres Lichtemitterelement
zum Aussenden von Licht aufweist, das zur linken Seite des Fahrzeugs
ausgestrahlt wird, um das linke Beleuchtungsmuster auszubilden,
und ein sekundäres
Lichtemitterelement zum Aussenden von Licht, das zur rechten Seite
des Fahrzeugs projiziert wird, um das rechte Beleuchtungsmuster
auszubilden, und durch Ermöglichung
einer einfachen Steuerung des primären Lichtemitterelements und
des sekundären
Lichtemitterelements so, dass sie ein- und ausgeschaltet werden,
können
das linke Beleuchtungsmuster und das rechte Beleuchtungsmuster durch
eine einfache Ausbildung der Vorrichtung ausgebildet werden.
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Durch
Bereitstellung einer Lichtquelleneinheit, die ein primäres Reflexionselement
zum Reflektieren von Licht aufweist, das von dem primären Lichtemitterelement
ausgestrahlt wird, sodass es zur linken Seite des Fahrzeugs projiziert
wird, um das linke Beleuchtungsmuster auszubilden, und eines sekundären Reflexionselements
zum Reflektieren von Licht, das von dem sekundären Lichtemitterelement ausgesandt
wird, auf solche Weise, dass es zur rechten Seite des Fahrzeugs
projiziert wird, um das rechte Beleuchtungsmuster auszubilden, kann
Licht, das von dem primären
Lichtemitterelement bzw. vom sekundären Lichtemitterelement ausgesandt
wird, in ein optimales linkes Beleuchtungsmuster bzw. ein optimales
rechtes Beleuchtungsmuster umgewandelt werden.
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Durch
Bereitstellung von Beleuchtungsmustern, die ein linkes Beleuchtungsmuster,
ein rechtes Beleuchtungsmuster, und ein zentrales Beleuchtungsmuster
umfassen, und einer Steuereinheit, welche das linke Beleuchtungsmuster,
das rechte Beleuchtungsmuster, und das zentrale Beleuchtungsmuster
so steuert, dass sie selektiv eingeschaltet und ausgeschaltet werden,
kann darüber
hinaus, zusätzlich
dazu, dass eine Verringerung der Blendung eines Fußgängers und
des Fahrers eines entgegenkommenden Fahrzeugs verringert wird, auch
eine Blendung verringert werden, die den Fahrer eines vorausfahrenden
Fahrzeugs blenden könnte.
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Durch
Bereitstellung einer Ausbildung, bei welcher die Beleuchtungsmuster
das linke Beleuchtungsmuster, das rechte Beleuchtungsmuster, und das
zentrale Beleuchtungsmuster umfassen, kann dann, falls der Detektor
ein entgegenkommendes Fahrzeug feststellt, das sich schräg vor dem
eigenen Fahrzeug als Objekt befindet, die Steuereinheit entweder
das linke Beleuchtungsmuster oder das rechte Beleuchtungsmuster
ausschalten, um eine Blendung zu verringern, die den Fahrer eines
entgegenkommenden Fahrzeugs blenden könnte.
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Durch
Bereitstellung einer Steuereinheit, die das zentrale Beleuchtungsmuster
in jenem Fall ausschaltet, in welchem der Detektor ein vorausfahrendes
Fahrzeug erfasst, das sich direkt vor dem eigenen Fahrzeug befindet,
kann eine Blendung verringert werden, die dadurch auftreten würde, dass
Fernlicht auf einem Rückspiegel
im Innern des vorausfahrenden Fahrzeugs reflektiert wird.
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Durch
Bereitstellung einer Lichtquelleneinheit, die ein primäres Lichtemitterelement
zum Aussenden von Licht aufweist, welches das linke Beleuchtungsmuster
ausbildet, ein sekundäres
Lichtemitterelement zum Aussenden von Licht, welches das rechte
Beleuchtungsmuster ausbildet, und eines tertiären Lichtemitterelements zum
Aussenden von Licht, welches das zentrale Beleuchtungsmuster ausbildet,
können
durch Ermöglichung
einer einfachen Steuerung des primären Lichtemitterelements, des
sekundären
Lichtemitterelements und des tertiären Lichtemitterelements so,
dass sie ein- und ausgeschaltet werden, das linke Beleuchtungsmuster,
das rechte Beleuchtungsmuster, und das zentrale Beleuchtungsmuster
durch eine einfache Ausbildung der Vorrichtung ausgebildet werden.
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Durch
Bereitstellung einer Lichtquelleneinheit, die ein primäres Reflexionselement
aufweist, zum Reflektieren von Licht, das von dem primären Lichtemitterelement
ausgesandt wird, auf solche Weise, dass es zur Ausbildung des linken
Beleuchtungsmusters projiziert wird, ein sekundäres Reflexionselement zum Reflektieren
von Licht, das von dem sekundären
Lichtemitterelement ausgesandt wird, auf solche Weise, dass es zur
Ausbildung des rechten Beleuchtungsmusters projiziert wird, und
ein tertiäres
Reflexionselement zum Reflektieren von Licht, das von dem tertiären Lichtemitterelement
ausgesandt wird, sodass es zur Ausbildung des zentralen Beleuchtungsmusters
projiziert wird, kann Licht, das von dem primären Lichtemitterelement, dem
sekundären
Lichtemitterelement und dem tertiären Lichtemitterelement ausgesandt
wird, zu einem optimalen linken Beleuchtungsmuster, bzw. zu einem
optimalen rechten Beleuchtungsmuster, bzw. zu einem optimalen zentralen
Beleuchtungsmuster ausgebildet werden.
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Durch
Bereitstellung einer Ausbildung, bei welcher jedes der Lichtemitterelemente
der Lichtquelleneinheit die LED zum Aussenden von Licht und das
optische System zum Projizieren der Lichtemitteroberflächenkonfiguration
der LED aufweist, um das Beleuchtungsmuster in Vorwärtsrichtung
zu projizieren, welches der Lichtemitteroberflächenkonfiguration entspricht,
ist die LED, welche die Lichtquelle darstellt, ausreichend stark,
um es auszuhalten, wiederholt ein- und ausgeschaltet zu werden,
sodass sie über
einen langen Zeitraum eingesetzt werden kann. Da kein großer Raum
zur Einstellung der Lichtquelleneinheit benötigt wird, infolge der Verwendung
der LED, kann darüber
hinaus die gesamte Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung mit kleinen Abmessungen ausgebildet
werden. Durch Projizieren der Lichtemitteroberflächenkonfiguration der LED unter
Verwendung des optischen Systems so, dass das Beleuchtungsmuster
nach vorn projiziert wird, welches der Lichtemitteroberflächenkonfiguration
entspricht, kann darüber
hinaus ein Lichtverteilungsmuster mit einer bestimmten Ausbildung
durch eine einfache Anordnung leicht erzielt werden.
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Die
Erfindung wird nachstehend anhand zeichnerisch dargestellter Ausführungsbeispiele
näher erläutert, aus
welchen weitere Vorteile und Merkmale hervorgehen. Es zeigt:
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1(a) und 1(b) erläuternde
Darstellungen zum erläutern
des Konzepts einer Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung;
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2(a) bis 2(c) beispielhafte
Darstellungen, welche Lichtverteilungsmuster zeigen, die von der
in den 1(a) und (b) gezeigten Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
ausgebildet werden;
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3 eine
Aufsicht auf ein abgeändertes Beispiel,
welches Reflexionselemente aufweist, zusätzlich zum grundlegenden Aufbau
der in den 1(a) und (b) gezeigten Lichtquelleneinheiten;
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4(a) bis 4(c) beispielhafte
Darstellungen eines anderen, abgeänderten Beispiels, bei welchem
ein parabelförmiger
Reflektor verwendet wird, wobei 4(a) eine
Vertikalschnittansicht ist, und die 4(b) und
(c) Vorderansichten des Reflektors sind;
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5(a) und 5(b) vergrößerte Perspektivansichten
eines Hauptteils eines parabelförmigen Reflektors,
wobei 5(a) eine Konstruktion zeigt, bei
welcher eine LED in Horizontalrichtung auf dem parabelförmigen Reflektor
angeordnet ist, und 5(b) eine
Konstruktion zeigt, bei welcher die LED in Vertikalrichtung auf
dem Reflektor angeordnet ist;
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6 ein
Blockdiagramm des grundsätzlichen
Aufbaus eines Steuersystems;
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7 ein
Blockdiagramm eines weiteren Beispiels für ein Steuersystem;
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8 ein
Blockdiagramm eines weiteren Beispiels für ein Steuersystem;
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9(a) und 9(b) beispielhafte
Darstellungen, die jeweils einen Beleuchtungsbereich auf der Oberfläche einer
Straße
zeigen, wenn das eigene Fahrzeug dort allein fährt, und ein sich hieraus ergebendes
Lichtverteilungsmuster;
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10(a) und 10(b) erläuternde
Darstellungen, die jeweils einen Beleuchtungsbereich auf der Straßenoberfläche zeigen,
wenn ein entgegenkommendes Fahrzeug vorhanden ist, und ein sich
hieraus ergebendes Lichtverteilungsmuster;
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11(a) und 11(b) erläuternde
Darstellungen, die jeweils einen Beleuchtungsbereich auf der Straßenoberfläche zeigen,
wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug vorhanden ist, bzw. ein sich dann
ergebendes Lichtverteilungsmuster;
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12(a) und 12(b) erläuternde
Darstellungen, die jeweils einen Beleuchtungsbereich auf der Straßenoberfläche zeigen,
wenn ein vorausfahrendes Fahrzeug und ein entgegenkommendes Fahrzeug
vorhanden sind, und ein sich hieraus ergebendes Lichtverteilungsmuster;
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13 eine
Darstellung von Kurven mit gleicher Lichtstärke bei Abblendlicht;
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14 eine
Darstellung der Straßenoberflächen-Beleuchtungsintensitätsverteilung;
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15 eine
Darstellung der Kurven mit gleicher Lichtstärke, wenn eine Spur einer Straße, auf welcher
das eigene Fahrzeug fährt,
mit Fernlicht beleuchtet wird; und
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16 eine
Darstellung der Straßenoberflächen-Beleuchtungsintensitätsverteilung,
die sich ergibt, wenn die Spur, in welcher das eigene Fahrzeug fährt, mit
Fernlicht beleuchtet wird.
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In
den 1(a) und 1(b) ist
eine Beleuchtungsvorrichtung gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung dargestellt. Bei der vorliegenden Ausführungsform
weist eine Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 100 eine Lichtquelleneinheit 11 auf,
die Licht aussendet, und in Vorwärtsrichtung
von der Lichtquelleneinheit 11 stammendes Licht projiziert,
um ein Fernlicht-Lichtverteilungsmuster P(H) auszubilden. Das Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
P(H) weist zumindest zwei Beleuchtungsmuster auf, welche Bereiche
beleuchten, die sich voneinander unterscheiden. Bei der vorliegenden
Ausführungsform
wird ein Beispiel geschildert, bei welchem das Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
drei Beleuchtungsmuster PL, PC und PR aufweist.
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Eine
Steuereinheit, die nachstehend genauer erläutert wird, ist an die Lichtquelleneinheit 11 angeschlossen,
und die Steuereinheit kann einzeln die Beleuchtungsmuster PL, PC,
PR so steuern, dass sie selektiv ein- und ausgeschaltet werden.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
umfassen die Beleuchtungsmuster PL, PC und PR ein linkes Beleuchtungsmuster
PL, das zur linken Vorderseite der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
projiziert wird, ein rechtes Beleuchtungsmuster PR, das zur rechten
Vorderseite der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung projiziert wird,
und ein zentrales Beleuchtungsmuster PC, welches zwischen das linke
Beleuchtungsmuster und das rechte Beleuchtungsmuster projiziert
wird. Daher kann, wie in den 2(a) bis 2(c) gezeigt, die Steuereinheit das linke Beleuchtungsmuster
PL steuern, das rechte Beleuchtungsmuster PR, und das zentrale Beleuchtungsmuster
PC, und zwar so, dass sie selektiv ein- und ausgeschaltet werden. Es wird darauf
hingewiesen, dass in den Figuren P(L) ein Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
bezeichnet.
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Wie
in den 1(a) und 1(b) gezeigt, weist
die Lichtquelleneinheit 11 einen vertikalen Basistisch 13 und
drei LEDs auf. Die drei LEDs umfassen eine primäre LED (ein primäres Lichtemitterelement) 15,
welche Licht zur linken Seite des Fahrzeugs aussendet, um das linke
Beleuchtungsmuster PL zu erzeugen, eine sekundäre LED (ein sekundäres Lichtemitterelement) 17,
die Licht zur rechten Seite des Fahrzeugs aussendet, um das rechte
Beleuchtungsmuster PR zu erzeugen, und eine tertiäre LED (ein
tertiäres
Lichtemitterelement) 19, die Licht aussendet, welches zwischen
das linke Beleuchtungsmuster PL und das rechte Beleuchtungsmuster
PR projiziert wird, um das zentrale Beleuchtungsmuster PC zu erzeugen,
und die sämtlich
an einer Seite des vertikalen Basistisches 13 vorgesehen
sind. Durch das Vorhandensein der primären LED 15, der sekundären LED 17,
und der tertiären
LED 19, welche das primäre
Lichtemitterelement, das sekundäre
Lichtemitterelement bzw. das tertiäre Lichtemitterelement bilden,
ermöglicht
die Lichtquelleneinheit 11 die Ausbildung des linken Beleuchtungsmusters
PL, des rechten Beleuchtungsmusters PR, und des zentralen Beleuchtungsmusters
PC mit einer einfachen Ausbildung der Vorrichtung durch eine einfache
Ein- und Ausschaltsteuerung. Es wird darauf hingewiesen, dass das
Bezugszeichen 20 in den 1(a) und 1(b) eine Projektorlinse bezeichnet.
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Bei
der vorliegenden Ausführungsform
werden Lichtemitteroberflächenkonfigurationen
der primären,
sekundären
und tertiären
LED 15, 17, 19 der Lichtquelleneinheit 11 durch
die Projektorlinse 20 in Vorwärtsrichtung projiziert, sodass
Lichtverteilungsmuster in Vorwärtsrichtung
projiziert werden, welche den Lichtemitteroberflächenkonfigurationen der LEDs 15, 17, 19 entsprechen.
Allgemein ist infolge der Tatsache, dass eine LED als Lichtquelle
ausreichend widerstandsfähig
ist, häufig
wiederholt ein- und ausgeschaltet zu werden, der Einsatz einer LED als
Lichtquelle vorzuziehen, da die LED einen Gebrauch über lange
Zeiträume
aushalten kann. Da das Erfordernis eines großen Einstellraums für die Lichtquelle
infolge der Verwendung einer LED entfällt, kann darüber hinaus
die gesamte Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung mit kleinen Abmessungen
ausgebildet werden. Weiterhin kann durch Projizieren der Lichtemitteroberflächenkonfiguration
der LEDs 15, 17, 19 unter Verwendung
der Projektorlinse 20, um die Lichtverteilungsmuster in
Vorwärtsrichtung
zu projizieren, welche gleiche Lichtemitteroberflächenkonfigurationen
aufweisen, eine Lichtverteilung bei einer bestimmten Konfiguration
einfach erhalten werden, mit einer entsprechend einfachen Konfiguration.
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3 ist
eine Aufsicht, die ein abgeändertes Beispiel
zeigt, welches Reflexionselemente zusätzlich zur grundlegenden Konfiguration
der in den 1(a) und 1(b) gezeigten
Lichtquelleneinheit aufweist. Eine Lichtquelleneinheit 11 kann
ein primäres
Reflexionselement 21 aufweisen, das von einer primären LED 15 ausgesandtes
Licht zur linken Seite des Fahrzeugs projiziert, um ein linkes Beleuchtungsmuster
PL auszubilden, ein zweites Reflexionselement 23, das von
einer sekundären
LED 17 ausgesandtes Licht zur rechten Seite des Fahrzeugs projiziert,
um ein rechtes Beleuchtungsmuster PR auszubilden, und ein tertiäres Reflexionselement 25, das
von der tertiären
LED 19 ausgesandtes Licht so projiziert, dass ein zentrales
Beleuchtungsmuster PC ausgebildet wird. Es wird darauf hingewiesen,
dass in 3 das Bezugszeichen 26 eine
Abschirmung zur Ausbildung einer Abschneidelinie bezeichnet. Allerdings
ist, da diese Ausführungsform
dazu dient, ein Fernlichtmuster auszubilden, die Abschirmung 26 grundsätzlich nicht
erforderlich. Wenn beispielsweise die Abschirmung 26 eine
bewegliche Abschirmung ist, die sich in Vertikalrichtung bewegen
kann, und Fernlicht und Abblendlicht selektiv von der Lichtquelleneinheit 11 ausgebildet
werden, kann diese Abschirmung 26 zur Bewegung veranlasst
werden.
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Durch
Einsatz dieser Ausbildung kann Licht, das von der primären LED 15,
der sekundären
LED 17 und der tertiären
LED 19 ausgesandt wird, als ein optimales linkes Beleuchtungsmuster
PL, ein optimales rechtes Beleuchtungsmuster PR, bzw. ein optimales
zentrales Beleuchtungsmuster PC ausgebildet werden.
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4 zeigt ein weiteres, abgeändertes
Beispiel, bei welchem ein parabelförmiger Reflektor verwendet
wird, wobei 4(a) eine Vertikalschnittansicht
ist, und 4(b) und 4(c) Darstellungen von
Vorderansichten des Reflektors sind. Die 5(a) und 5(b) zeigen vergrößerte Perspektivansichten eines
Hauptteils des parabelförmigen Reflektors,
wobei 5(a) eine Ausbildung zeigt,
bei welcher eine LED in Horizontalrichtung auf dem parabelförmigen Reflektor
angeordnet ist, und 5(b) eine
Ausbildung zeigt, bei welcher die LED in Vertikalrichtung auf dem
Reflektor angeordnet ist.
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Wie
in 3 gezeigt ist, sind mehrere Reflexionselemente
(Reflektoren) 21, 23, 25 für die primäre LED 15,
die sekundäre
LED 17 bzw. die tertiäre LED 19 vorhanden.
Bei der in 4 gezeigten Ausführungsform
sind die mehreren Reflexionselemente als ein parabelförmiger Reflektor 27 ausgebildet, durch
welchen, wie dies voranstehend geschildert wurde, von den mehreren
LEDs ausgesandtes Licht als ein linkes Beleuchtungsmuster PL, ein
rechtes Beleuchtungsmuster PR, bzw. ein zentrales Beleuchtungsmuster
PC ausgebildet werden kann, durch die Reflexionselemente, die jeweils
eine einzelne Ausbildung aufweisen. In diesem Fall sind die primäre LED 15,
die sekundäre
LED 17 und die tertiäre
LED 19 jeweils an einem der zugehörigen Brennpunkte F der parabelförmigen Reflektoren 27 angeordnet.
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Die
in den 4(a) bis 4(c) gezeigte Konstruktion
ermöglicht
eine kleine und einfache Konstruktion der Reflexionselemente, durch
Verringerung der Anzahl vorgesehener Bauteile, was es ermöglicht,
die Kosten der Vorrichtung zu verringern. In diesem Fall kann in
Bezug auf die Montagekonstruktion der LEDs die LED (beispielsweise
die primäre LED 15)
in Vertikalrichtung auf einer Basis 29 angeordnet sein,
die in Vertikalrichtung angeordnet ist, sodass sie einer Reflexionsoberfläche 27a des
parabelförmigen
Reflektors 27 zugewandt ist, wie dies in 5(a) gezeigt ist. Alternativ kann, wie in 5(b) gezeigt, die LED 15 in Horizontalrichtung
auf der Basis 29 angeordnet sein, die in Horizontalrichtung
verläuft,
sodass sie der Reflexionsoberfläche 27a des parabelförmigen Reflektors 27 zugewandt
ist. Wenn die LED in Horizontalrichtung angeordnet ist, kann die
Gesamthöhe
der Lichtquelleneinheit 11 auf einen geringen Wert heruntergesetzt
werden, wogegen dann, wenn die LED in Vertikalrichtung angeordnet ist,
die Abmessungen der Lichtquelleneinheit 11 in Seitenrichtung
des Fahrzeugs verringert werden können.
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6 ist
ein Blockdiagramm, das schematisch den Aufbau eines Steuersystems
zeigt. Die Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 100 gemäß der in 6 gezeigten
Ausführungsform
weist einen Detektor 31 zum Erfassen eines Objekts auf,
das sich vor dem eigenen Fahrzeug befindet. Die voranstehend geschilderte
Steuereinheit 33 kann zwei oder mehr Beleuchtungsmuster
so steuern, dass sie selektiv ein- und ausgeschaltet werden, in
Abhängigkeit vom
Ergebnis der Erfassung durch den Detektor 31. Zusätzlich kann
das Steuersystem eine Bilduntersuchungseinheit 35 aufweisen.
So wird beispielsweise eine CCD-Kamera als Detektor 31 eingesetzt,
und so eingestellt, dass sie ein Bild in einem Bereich in Vorwärtsrichtung
aufnimmt, zu welchem hin das Fahrzeug fährt. Über diese CCD-Kamera hinaus
kann eine andere Vorrichtung als Detektor 31 eingesetzt werden.
So kann beispielsweise ein Radar eingesetzt werden, das elektromagnetische
Signale einer von mehreren Arten dazu einsetzt, die Position eines Fahrzeugs
oder eines Fußgängers anzugeben,
oder es kann ein Kommunikationsgerät bei einzelnen Fahrzeugen
vorgesehen sein, um Kommunikation zwischen Fahrzeugen zu ermöglichen,
um hierdurch die Positionen der Fahrzeuge anzugeben.
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Als
nächstes
wird eine Ausführungsform
beschrieben, bei welcher ein Bild aufgenommen wird. Bei dieser speziellen
Ausführungsform
wird ein Bild vor dem eigenen Fahrzeug durch den Detektor 31 fotografiert,
und in ein Bildsignal umgewandelt, zur Eingabe in die Bilduntersuchungseinheit 35.
Die Bilduntersuchungseinheit 35 untersucht das an sie übertragene
Bildsignal von dem Detektor 31, und berechnet die Position
eines anderen Fahrzeugs, das sich vor dem eigenen Fahrzeug befindet,
auf Grundlage der Entfernung und des Winkels relativ zum Fahrzeug. Die
Steuereinheit 33 empfängt
ein Ausgangssignal von der Bilduntersuchungseinheit 35,
um ein Steuersignal zu erzeugen, welches die Lichtquelleneinheit 11 steuert,
auf Grund eines Entfernungswertes und eines Winkelwertes, die von
der Bilduntersuchungseinheit 35 berechnet wurden. Das von
der Steuereinheit 33 erzeugte Steuersignal wird der Lichtquelleneinheit 11 zugeführt. Im
Einzelnen berechnet die Steuereinheit 33 Spannungsgrößen von
Spannungen, die an die Lichtquelleneinheit 11 angelegt
werden sollen, um Fernlicht und Abblendlicht auszubilden, und liefert
so berechnete Spannungen an die primäre LED 15, die sekundäre LED 17,
und das tertiäre
Reflexionselement 25.
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Bei
dem Steuersystem, das wie voranstehend geschildert, den Detektor 31 aufweist,
kann infolge der Tatsache, dass die Steuereinheit 33 die
Beleuchtungsmuster, die ein- und ausgeschaltet werden sollen, selektiv
in Abhängigkeit
von dem Ergebnis der Erfassung des Detektors 31 steuert,
die Steuereinheit 33 ein optimales Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
automatisch auswählen,
in Abhängigkeit
von dem Ergebnis der Erfassung von Bedingungen vor dem eigenen Fahrzeug,
um so die Einstellung eines optimalen Beleuchtungszustands zu ermöglichen, ohne
dass der Fahrer dazu gezwungen ist, einen komplizierten Auswahlvorgang
durchzuführen,
wodurch ermöglicht
wird, die Sicherheit und den Komfort beim Fahren des Fahrzeugs zu
erhöhen.
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7 ist
ein Bockdiagramm, das ein anderes Beispiel für ein Steuersystem zeigt. Dieses
Steuersystem kann ein Radar 41 und einen Detektor 31 aufweisen,
die ein Hindernis erfassen, das sich vor dem eigenen Fahrzeug befindet,
sowie einen Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 43 zur Erfassung
der Fahrzeuggeschwindigkeit. Die Beleuchtungsmuster werden von der
Steuereinheit 33 so gesteuert, dass sie selektiv ein- und
ausgeschaltet werden, in Abhängigkeit
von dem Vorhandensein eines Hindernisses, das von dem Detektor 31 erfasst
wird, und dergleichen, und von der Fahrzeuggeschwindigkeit, die
von dem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor erfasst wird.
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8 ist
ein Blockdiagramm, das ein weiteres Beispiel für ein Steuersystem zeigt. Dieses
Steuersystem kann eine Steuereinheit 33 und eine IR-Kamera
aufweisen, die einen Detektor 31 darstellt, eine Bestimmungseinheit 45,
eine Positionsdetektoreinheit 47, eine Beleuchtungszustandssteuereinheit 49, ein
Stellglied 51, und eine Markierungsbeleuchtungseinheit 53.
Der Detektor 31 fotografiert den Vorderbereich des eigenen
Fahrzeugs, um ein Objekt wie beispielsweise einen Fußgänger zu
erfassen. Die Bestimmungseinheit 45 berechnet das Ausmaß der Sicherheit,
mit welchem ein so erfasstes Objekt als Fußgänger ermittelt wird, auf der
Grundlage des Wertes der Helligkeit eines von dem Detektor 31 fotografierten
Bildes, der geometrischen Form des Objektes, und des Vorhandenseins
einer Bewegung des Objektes. Wenn das Ausmaß der Sicherheit, das von der Bestimmungseinheit 45 bestimmt
wird, niedrig ist, verlängert
die Beleuchtungszustandssteuereinheit 49 den Zeitraum, über welchen
die Markierungsbeleuchtungseinheit 53 das Objekt mit einer
erhöhten
Lichtmenge beleuchtet. Bei dem Steuersystem mit der voranstehend
geschilderten Konstruktion wird das Ausmaß der Sicherheit berechnet,
mit welchem das vom Detektor 31 erfasste Objekt als Fußgänger festgestellt
wird. Die Vorgehensweisen zur Beleuchtung des Objekts werden in
Abhängigkeit
von dem Ausmaß der
Sicherheit geändert,
das so berechnet wurde, wodurch das Hinführen der Sichtlinie des Fahrers
zu einem Objekt, das kein Fußgänger ist,
infolge der Beleuchtung des Objekts erleichtert werden kann.
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Wenn
in den 9(a) und 9(b) ein
Fahrzeug 60 fährt,
wobei kein Fußgänger, ein
vorausfahrendes Fahrzeug oder ein entgegenkommendes Fahrzeug vorhanden
ist, die von dem Detektor 31 erfasst werden könnten, werden
die primäre
LED 15, die sekundäre
LED 17 und die tertiäre
LED 19 jeder der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtungen 100,
die auf dem Fahrzeug 60 vorgesehen sind, durch die Steuereinheit 33 eingeschaltet,
um ein Fernlicht-Lichtverteilungsmuster P(H) auszubilden, das in 9(b) gezeigt ist, über einen Beleuchtungsbereich 61 auf
der Straßenoberfläche, wie
in 9(a) gezeigt ist. Es wird darauf
hingewiesen, dass in 9(a) das
Bezugszeichen 63 einen Beleuchtungsbereich auf der Straßenoberfläche bezeichnet,
auf welchen ein Abblendlicht-Lichtverteilungsmuster
projiziert wird. Durch Einsatz dieser Konstruktion kann ein Fernlicht-Lichtverteilungsmuster
P(H) mit guter Sicht im Fernbereich erhalten werden, das ähnlich dem
Herkömmlichen
ist.
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Wenn
ein entgegenkommendes Fahrzeug 65 von dem Detektor 31 erfasst
wird, schaltet die Steuereinheit 33 die sekundäre LED 17 ab,
während sie
die primäre
LED 15 und die tertiäre
LED 19 jeder Kraftfahrzeugleuchte 100 einschaltet,
wodurch ein linkes Beleuchtungsmuster PL und ein zentrales Beleuchtungsmuster
PC, wie in 10(b) gezeigt, über einem
Beleuchtungsbereich 67 auf der Straßenoberfläche ausgebildet werden, die
in 10(a) gezeigt ist. Da die Beleuchtungsmuster
das linke Beleuchtungsmuster PL, ein rechtes Beleuchtungsmuster PR,
und das zentrale Beleuchtungsmuster PC umfassen, und die Steuereinheit 33 diese
Beleuchtungsmuster so steuert, dass sie selektiv ein- und ausgeschaltet
werden, kann die Sicht im Fernbereich verbessert werden, während Blendungen
verringert werden, die den Fahrer des entgegengesetzten Fahrzeugs 65 blenden
könnten.
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Wie
in den 11(a) und 11(b) gezeigt, erfasst
der Detektor 31 ein vorausfahrendes Fahrzeug 69,
und steuert die Steuereinheit 33 die LEDs jeder Kraftfahrzeugleuchte 100 so,
dass die tertiäre LED 19 eingeschaltet
ist, und die primäre
LED 15 und die sekundäre
LED 17 eingeschaltet sind, wodurch das linke Beleuchtungsmuster
PL und das rechte Beleuchtungsmuster PR, die in 11(b) gezeigt sind, über Beleuchtungsbereichen 71 und 73 auf
der in 11(a) Straßenoberfläche ausgebildet werden. Wenn
daher der Detektor 31 ein vorausfahrendes Fahrzeug 69 erfasst,
das sich rechts vor dem eigenen Fahrzeug befindet, als ein Objekt,
kann infolge der Tatsache, dass die Steuereinheit 33 das
zentrale Beleuchtungsmuster PC ausschaltet, die Blendung verringert
werden, die vom Fernlicht hervorgerufen wird, das auf einem Rückspiegel
im Innern des vorausfahrenden Fahrzeugs 69 reflektiert
wird. Weiterhin können
bei diesem Lichtverteilungsmuster entweder das linke oder das rechte
Fernlicht ausgeschaltet werden.
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Wie
in den 12(a) und 12(b) gezeigt, erfasst
der Detektor 31 ein vorausfahrendes Fahrzeug 69 und
ein entgegenkommendes Fahrzeug 65. In Reaktion hierauf
steuert die Steuereinheit 33 die LEDs jeder Kraftfahrzeugleuchte 100 so,
dass die sekundäre
LED 17 und die tertiäre
LED 19 ausgeschaltet werden, und nur die primäre LED 15 eingeschaltet ist,
wodurch das linke Beleuchtungsmuster PL, das in 12(b) gezeigt ist, über einem Beleuchtungsbereich 71 auf
der Straßenoberfläche erzeugt
wird, wie dies in 12(a) gezeigt
ist. Da die Beleuchtungsmuster das linke Beleuchtungsmuster PL,
das rechte Beleuchtungsmuster PR, und das zentrale Beleuchtungsmuster
PC umfassen, und die Steuereinheit 33 diese Beleuchtungsmuster
so steuert, dass sie selektiv ein- und ausgeschaltet werden, sodass
nur das linke Beleuchtungsmuster PL eingeschaltet wird, können Blendungen
des vorausfahrenden Fahrzeugs 69 und des entgegenkommenden
Fahrzeugs 65 verringert werden, und kann die Erkennbarkeit
eines Fußgängers verbessert
werden.
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Da
das Fernlicht-Lichtverteilungsmuster P(H) zumindest zwei Beleuchtungsmuster
enthält, welche
voneinander verschiedene Bereiche beleuchten, und die Steuereinheit 33 vorgesehen
ist, welche diese Beleuchtungsmuster so steuert, dass sie selektiv
ein- und ausgeschaltet werden, kann der Beleuchtungsbereich des
Fernlichts auf einen optimalen Pegel eingestellt werden, in Abhängigkeit
vom Vorhandensein eines Fußgängers, eines
vorausfahrenden Fahrzeugs 69, und/oder eines entgegenkommenden Fahrzeugs 65.
Wenn nämlich
das linke Beleuchtungsmuster PL eingeschaltet ist, welches den Straßenrand
beleuchtet, kann der Fahrer deutlich einen Fußgänger erkennen. Wenn im Gegensatz
das linke Beleuchtungsmuster PL, das die Straßenseite beleuchtet, so gesteuert
wird, dass es ausgeschaltet ist, kann eine Blendung verringert werden,
welche einen Fußgänger blenden
würde.
Auf diese Weise kann eine Blendung, welche einen Fußgänger, ein
vorausfahrendes Fahrzeug 69 und ein entgegenkommendes Fahrzeug 65 blendet,
verringert werden, kann die Erkennbarkeit eines Fußgängers verbessert
werden, und können
optimale Fernlicht-Beleuchtungszustände in Abhängigkeit von den Fahrbedingungen
des eigenen Fahrzeugs erzielt werden.
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Es
wird darauf hingewiesen, dass die Ausführungsformen der vorliegenden
Erfindung nicht auf derartige Beleuchtungsmuster begrenzt sind,
die aus drei unterteilten Mustern bestehen, beispielsweise dem linken
Beleuchtungsmuster PL, dem rechten Beleuchtungsmuster PR, und dem
zentralen Beleuchtungsmuster PC. Bei anderen Ausführungsformen
können
die Beleuchtungsmuster aus mehreren unterteilten Mustern bestehen,
die anders ausgebildet sind als die drei unterteilten Muster, beispielsweise
aus zwei unterteilten Mustern, die nur aus dem linken Beleuchtungsmuster
PL und dem rechten Beleuchtungsmuster PR bestehen. In diesem Fall
wird eine Grenze zwischen den unterteilten Mustern zum Zentrum des
zentralen Beleuchtungsmusters PC. Bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung,
bei welcher die Beleuchtungsmuster aus zwei unterteilten Mustern
bestehen, steuert die Steuereinheit 33 das linke Beleuchtungsmuster
PL und das rechte Beleuchtungsmuster PR so, dass diese selektiv
ein- und ausgeschaltet werden, wodurch Blendungen verringert werden
können,
welche einen Fußgänger und
ein entgegenkommendes Fahrzeug 65 blenden könnten, und
die Erkennbarkeit eines Fußgängers verbessert werden
kann.
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Wenn
bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung, bei welcher die Beleuchtungsmuster
aus zwei unterteilten Mustern bestehen, der Detektor 31 ein entgegenkommendes
Fahrzeug 65 als Objekt erfasst, wird entweder das linke
Beleuchtungsmuster PL oder das rechte Beleuchtungsmuster PR ausgeschaltet,
wodurch eine Blendung verringert werden kann, welche das entgegenkommende
Fahrzeug 65 blendet.
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Weiterhin
ist bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung, bei welcher die Beleuchtungsmuster
aus zwei unterteilten Mustern bestehen, die Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung
so ausgebildet, dass sie eine primäre LED 15 aufweist,
zum Aussenden von Licht, das zur linken Seite des eigenen Fahrzeugs
projiziert wird, um das linke Beleuchtungsmuster PL auszubilden,
und eine sekundäre
LED 17 zum Aussenden von Licht, das zur rechten Seite des
eigenen Fahrzeugs projiziert wird, um das rechte Beleuchtungsmuster
PR auszubilden, wodurch durch Steuern der primären LED 15 und der
sekundären
LED 17 so, dass sie einfach ein- und ausgeschaltet werden,
das linke Beleuchtungsmuster PL und das rechte Beleuchtungsmuster
PR durch eine einfache Konstruktion der Vorrichtung erzeugt werden
können.
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Weiterhin
sind bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung, bei welcher die Beleuchtungsmuster
aus zwei unterteilten Mustern bestehen, vorzugsweise ein primäres Reflexionselement 21 zum
Reflektieren von Licht, das von der primären LED 15 ausgesandt
wird, um es zur linken Seite des eigenen Fahrzeugs zu projizieren,
um das linke Beleuchtungsmuster PL auszubilden, und ein zweites
Reflexionselement vorgesehen, zum Reflektieren von Licht, das von
der sekundären
LED 17 ausgesandt wird, damit dieses zur rechten Seite
des eigenen Fahrzeugs projiziert wird, um das rechte Beleuchtungsmuster
PR auszubilden, wodurch das Licht, das von der primären LED 15 und
der sekundären
LED 17 ausgesandt wird, als ein optimales linkes Beleuchtungsmuster
PL bzw. ein optimales rechtes Beleuchtungsmuster PR ausgebildet
werden kann.
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Zwar
werden bei der voranstehend geschilderten Ausführungsform die mehreren LEDs
so gesteuert, dass sie selektiv ein- und ausgeschaltet werden, jedoch
kann die Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung gemäß der Erfindung so ausgebildet
sein, dass beispielsweise eine einzige Lichtquelle vorgesehen ist,
und das von dieser Lichtquelle ausgesandte Licht gleichzeitig zu
mehreren gewünschten
Beleuchtungsbereichen projiziert wird, durch eine Richtungsänderungseinheit.
In diesem Fall kann die Richtungsänderungseinheit eine Anzahl
an Reflexionsvorrichtungen aufweisen, und können die Reflexionsvorrichtungen
beispielsweise auf einem einzigen, gemeinsamen Halterungselement
angeordnet sein. Die Reflexionsvorrichtungen werden zur Bewegung
zwischen zumindest zwei vorbestimmten Positionen unabhängig voneinander
und relativ zum Halterungselement veranlasst. Jede der Reflexionsvorrichtungen kann
zwischen den zumindest zwei Positionen beispielsweise durch eine
elektromagnetische Einstellsteuervorrichtung bewegt werden. Das
Richtungsänderungselement
kann als eine sogenannte DMD (Digitale Spiegelvorrichtung) ausgebildet
sein.
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Die
Reflexionsvorrichtung kann zur Bewegung zu den vorbestimmten Positionen
mit Hilfe der elektromagnetischen Kraft veranlasst werden, die zwischen
der Einstellsteuervorrichtung und der Reflexionsvorrichtung einwirkt,
abhängig
davon, ob eine Spannung an eine elektromagnetische Vorrichtung angelegt
wird, oder nicht. Bei der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung, die mit
der Richtungsänderungseinheit
versehen ist, die wie voranstehend geschildert ausgebildet ist,
wird Licht von der Lichtquelle zu den Reflexionsvorrichtungen reflektiert,
wodurch ein Fernlicht-Lichtverteilungsmuster P(H) erhalten werden
kann, bei welchem das Lichtverteilungsmuster auf eine gewünschte Anzahl
an Unterteilungen und eine gewünschte
Ausbildung unterteilt ist.
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Wenn
Abblendlicht abgestrahlt wird, wie in 13 gezeigt,
wird eine Abschneidelinie in der Nähe einer vertikalen Skala H
unterdrückt,
und wird das Licht nicht höher
als diese abgestrahlt. Weiterhin wird als Entfernung, über welche
das Licht in Vorwärtsrichtung
reicht, ein Bereich 90 m vor dem eigenen Fahrzeug an der linken
Seite einer optischen Achse mit dem Abblendlicht beleuchtet, wie
in 14 gezeigt ist.
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Wie
in 15 gezeigt wird, wenn das Fernlicht abgestrahlt
wird, um nur jene Spur der Straße
zu beleuchten, in welcher das eigene Fahrzeug fährt (beispielsweise das in 2(b) gezeigte Lichtverteilungsmuster), der von
der Fahrzeugbeleuchtungsvorrichtung 100 beleuchtete Bereich
nach oben über die
Abschneidelinie von der Vertikalskala H auf eine Höhe gleich
einer Vertikalskala von 5 aufgeweitet. Der erweiterte Beleuchtungsbereich
nach links hin steigt stark entlang der optischen Achse als Grenze an.
Weiterhin zeigte sich in Bezug auf die Straßenoberflächenbeleuchtungsintensitätsverteilung,
wie in 16 dargestellt, dass der Beleuchtungsbereich
bis so weit nach vorn wie 150 m vor dem eigenen Fahrzeug erweitert
wurde.
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Daher
wird der Beleuchtungsbereich stärker erweitert,
wenn das Fernlicht selektiv eingeschaltet ist, anstatt nur dann,
wenn nur das Abblendlicht abgestrahlt wird, um so die Sicht im Fernbereich
zu verbessern. Selbst wenn das Fernlicht selektiv eingeschaltet
wird, können
darüber
hinaus durch selektives Abschneiden von Licht, das einen vorbestimmten Beleuchtungsbereich
beleuchtet, Blendungen ausgeschaltet werden, die ein entgegenkommendes
Fahrzeug, ein vorausfahrendes Fahrzeug und dergleichen blenden könnten, während die
Sicht im Fernbereich verbessert ist.
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Zwar
wurde die Erfindung voranstehend unter Bezugnahme auf bevorzugte
Ausführungsformen beschrieben,
jedoch werden Fachleute nach Kenntnis der vorliegenden Offenbarung
erkennen, dass sich andere Ausführungsformen überlegen
lassen, die nicht vom Wesen und Umfang der hier geschilderten und
beanspruchten Erfindung abweichen, sodass derartige Abänderungen
vom Umfang der beigefügten
Patentansprüche
umfasst sein sollen.