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Hintergrund der Erfindung
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Gebiet der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine tragbare Kreissäge und insbesondere
auf eine Technik zum Arretieren eines Kreissägenkörpers, wenn der Kreissägenkörper in
einer Ausgangsposition und in einer Zwischenposition zum Austauschen eines
Sägeblatts
platziert ist.
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Eine
bekannte tragbare Kreissäge
ist in der
EP 11 93 036 offenbart.
Bei der bekannten Kreissäge ist
ein Kreissägenkörper, der
ein sich drehendes Sägeblatt
hat, mit einer Basis, die ein Blattgehäuse hat, zu einer vertikalen
Schwenkbewegung über
eine Schwenkachse verbunden. Der Kreissägenkörper ist normal in einer oberen
Totpunktsposition platziert, in der ein unterer Rand des drehbaren
Sägeblatts über der
Basis platziert ist und das Sägeblatt
vollständig innerhalb
des Blattgehäuses
zurückgezogen
ist. Um ein Werkstück
mit dem drehbaren Sägeblatt
zu schneiden, wird der Kreissägenkörper von
der oberen Totpunktsposition, die als eine Ausgangsposition festgelegt
ist, in eine untere Position bewegt, in der der untere Rand des
sich drehenden Sägeblatts
unter die Unterseite der Basis vorsteht. Damit wird die Schnitttiefe
justiert. Eine tragbare Kreissäge
dieser Art kann als eine Tauchkreissäge oder Tauchschnittsäge bezeichnet
werden.
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Die
bekannte Kreissäge
enthält
einen Arretiermechanismus für
den oberen Totpunkt, der den Kreissägenkörper in der oberen Totpunktsposition
arretiert, und einen Umschaltarretiermechanismus, der einen An-/Ausschalter
für den
Motor in der Aus-Position arretiert. Zusätzlich zu dem Arretiermechanismus
für den
oberen Totpunkt und den Umschaltarretiermechanismus ist ein Zwischenarretiermechanismus
vorgesehen zum Arretieren des Kreissägenkörpers in einer Zwischenposition
zwischen der oberen Totpunktsposition und der unteren Position nach
Bedarf. Die Zwischenposition ist als eine Blattaustauschposition
festgelegt. Der Zwischenarretiermechanismus wird daran gehindert,
den Kreissägenkörper in
der Zwischenposition während
eines normalen Schnittvorgangs zu arretieren. Zum Zeitpunkt des Blattaustauschs
wird der Zwischenarretiermechanismus in den Zustand geschaltet,
in dem ihm ermöglicht
wird, den Kreissägenkörper in
der Zwischenposition zu arretieren. Insbesondere kann der Zwischenarretiermechanismus
nur zum Zweck des Arretierens des Kreissägenkörpers in der Zwischenposition
verwendet werden. Wenn der Kreissägenkörper in der Zwischenposition
arretiert wird, ist ein Montageflansch zum lösbaren Montieren des drehbaren
Sägeblatts
auf einer Antriebswelle auf ein Zugangsloch gerichtet, das in dem
Blattgehäuse
geformt ist. Der Montageflansch kann durch das Zugangsloch zum Austausch
des drehbaren Sägeblatts
entfernt werden. Der Zwischenarretiermechanismus enthält auch einen
Wellenarretiermechanismus, der die Welle des drehbaren Sägeblatts
arretiert, und einen Umschaltarretiermechanismus, der den An-/Ausschalter
für den
Motor in der Aus-Position
arretiert.
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Die
bekannte Kreissäge
benützt
zwei Arretiermechanismen, indem dazwischengeschaltet wird, und daher
ist die Anzahl von Bauteilen des Arretiermechanismus erhöht.
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Darstellung
der Erfindung
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, bei einer tragbaren Kreissäge eine
effektive Technik vorzusehen, um die Struktur eines Arretiermechanismus
zu vereinfachen, der einen Kreissägenkörper in einer Ausgangsposition
und einer Zwischenposition arretiert.
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Die
oben beschriebene Aufgabe wird durch die Merkmale der beanspruchten
Erfindung erreicht. Gemäß der Erfindung
wird eine repräsentative
tragbare Kreissäge
vorgesehen, dass sie eine Basis enthält, die ein Blattgehäuse aufweist,
und einen Kreissägenkörper, der
ein drehbares Sägeblatt
hat, das einen Schnittvorgang an einem Werkstück durchführt. Der Kreissägenkörper ist
mit der Basis zur Relativbewegung verbunden. Der Kreissägenkörper wird
in einem bereiten Zustand zum Durchführen des Schnittvorgangs mit
dem drehbaren Sägeblatt
platziert, indem der Kreissägenkörper aus
einer Ausgangsposition, in der ein unterer Rand des drehbaren Sägeblatts
normal über
der Basis platziert ist und das Sägeblatt vollständig innerhalb
des Blattgehäuses
zurückgezogen
ist, in eine untere Position bewegt wird, in der der untere Rand
des drehbaren Sägeblatts
unter das Gehäuse
vorsteht.
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Mit
der so konstruierten tragbaren Kreissäge wird der Kreissägenkörper in
einen bereiten Zustand zum Schneiden eines Werkstücks durch
den unteren Rand des drehbaren Sägeblatts
platziert, indem die Basis auf dem Werkstück platziert wird und dann
der Kreissägenkörper von
der Ausgangsposition in die untere Position bewegt wird, sodass
der untere Rand des drehbaren Sä geblatts
unter die Basis vorsteht. In diesem Fall kann die Tiefe des Schnitts
durch das drehbare Sägeblatt
nach Bedarf justiert werden, indem die Menge des Vorspringens des
drehbaren Sägeblatts
von der Unterseite der Basis verändert
wird oder indem die Menge der Relativbewegung des Kreissägenkörpers aus
der Ausgangsposition bezüglich
der Basis eingestellt wird.
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Die
tragbare Kreissäge
enthält
einen Körperarretiermechanismus,
der den Kreissägenkörper gegen
eine Bewegung bezüglich
der Basis arretiert, wenn der Kreissägenkörper in der Ausgangsposition und/oder
in einer Zwischenposition zwischen der Ausgangsposition und der
unteren Position platziert ist, und ein Arretierungsfreigabemittel,
das betätigt werden
kann, um die Arretierung des Kreissägenkörpers durch den Körperarretiermechanismus
zu lösen. Der
Körperarretiermechanismus
enthält
ein bewegliches Element, das in die Zwischenposition zwischen einer
eine Arretierung erlaubenden Position, in der die Arretierung des
Kreissägekörpers durch
den Körperarretiermechanismus
erlaubt ist, und einer die Arretierung verhindernden Position, in
der die Arretierung verhindert wird, geschaltet werden kann. Wenn das
bewegliche Element in der die Arretierung erlaubenden Position ist,
arretiert der Körperarretiermechanismus
den Kreissägenkörper in
der Zwischenposition gegen eine Bewegung bezüglich der Basis. Andererseits
arretiert der Körperarretiermechanismus den
Kreissägenköper in der
Zwischenposition nicht und erlaubt ihm, sich zwischen der Ausgangsposition und
der unteren Position zu bewegen, wenn das bewegliche Element in
der die Arretierung verhindernden Position ist.
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Gemäß der Erfindung
wird während
des Schnittvorgangs des Werkstücks
das bewegliche Element des Körperarretiermechanismus
in der die Arretierung verhindernden Position platziert, so dass der
Körperarretiermechanismus
daran gehindert wird, den Kreissägenkörper in
der Zwischenposition zu arretieren. In diesem Zustand wird der Kreissägenkörper in
der Zwischenposition nicht arretiert und es wird ihm erlaubt, sich
zwischen der Ausgangsposition und der unteren Position zu bewegen.
Um ein Werkstück
durch das sich drehende Sägeblatt
zu schneiden, wird daher das Arretierungsfreigabemittel betätigt, um
die Arretierung des Körperarretiermechanismus,
der den Kreissägenkörper in
der Ausgangsposition arretiert, zu lösen, und dann wird der Kreissägenkörper von
der Ausgangsposition in die untere Position bewegt. Somit wird der
Kreissägenkörper in
einem bereiten Zustand für
den Schnittvorgang platziert. Andererseits kann, wenn das bewegliche
Element des Körperarretiermechanismus
in der die Arretierung erlaubende Position platziert ist, der Kreissägenkörper, der
aus der Ausgangsposition oder der unteren Position in die Zwischenposition
bewegt wurde, durch den Körperarretiermechanismus in
der Zwischenposition gegen Bewegung bezüglich der Basis durch den Körperarretiermechanismus
arretiert werden. Die „Zwischenposition" bei dieser Erfindung
stellt typischer Weise eine Blattaustauschposition dar, die als
eine Position zum Ersetzen des drehbaren Sägeblatts festgelegt ist. In
der Blattaustauschposition ist der Montageflansch, der ein entfernbares
Element zum Montieren des drehbaren Sägeblatts auf der Ausgangswelle,
die durch den Motor betrieben wird, enthält, auf die Zugangsöffnung gerichtet,
das in dem Blattgehäuse
geformt ist, das das drehbare Sägeblatt
aufnimmt. Daher kann das drehbare Sägeblatt durch die Zugangsöffnung ausgetauscht
werden.
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Somit
kann gemäß der vorliegenden
Erfindung ein einziger Körperarretiermechanismus
sowohl in der Ausgangsposition als auch in der Zwischenposition
verwendet werden, und im Vergleich zum bekannten Stand der Technik,
der einen Arretiermechanismus, der speziell für die Zwischenposition gestaltet
ist, zusätzlich
zu einem Arretiermechanismus für
die Ausgangsposition aufweist, kann die Anzahl von Bauteilen des
Arretiermechanismus verringert werden. Somit kann eine Vereinfachung
der Struktur und eine Kostenreduzierung effizient realisiert werden.
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Andere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung sind
unmittelbar nach dem Lesen der folgenden detaillierten Beschreibung zusammen
mit den beigefügten
Zeichnungen und Ansprüchen
zu verstehen.
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Kurze Beschreibung
der Zeichnungen
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1 ist
eine vorderseitige perspektivische Ansicht, die eine gesamte Kreissäge gemäß einer Ausführungsform
dieser Erfindung zeigt, wobei ein Kreissägenkörper in einer oberen Totpunktsposition ist.
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2 ist
eine rückseitige
perspektivische Ansicht der gesamten Kreissäge, wobei der Kreissägenkörper in
der oberen Totpunktsposition ist.
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3 ist
eine vorderseitige perspektivische Ansicht, die die gesamte Kreissäge zeigt,
wobei der Kreissägenkörper in
einer Blattaustauschposition ist.
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4 ist
eine rückseitige
perspektivische Ansicht, die die gesamte Kreissäge zeigt, wobei der Kreissägenkörper in
der Blattaustauschposition ist.
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5 ist
eine vorderseitige perspektivische Ansicht, die die gesamte Kreissäge zeigt,
wobei der Kreissägenkörper in
einer Schnittposition ist.
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6 ist
eine rückseitige
perspektivische Ansicht, die die gesamte Kreissäge zeigt, wobei der Kreissägenkörper in
einer Schnittposition ist.
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7 ist
eine vorderseitige perspektivische Ansicht, die den gesamten Kreissägenkörper zeigt, wobei
ein Arretierungsfreigabeknopf freigegeben gehalten wird (in einem
den Auslöser
arretiert habenden Zustand).
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8 ist
eine vorderseitige perspektivische Ansicht, die den gesamten Kreissägenkörper zeigt, wobei
der Arretierungsfreigabeknopf niedergedrückt ist (in einem die Arretierung
freigebenden Zustand).
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9 ist
eine rückseitige
perspektivische Ansicht, die den Kreissägenkörper in der Blattaustauschposition
arretiert zeigt.
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10 ist
eine rückseitige
perspektivische Ansicht, die den Kreissägenkörper zeigt, der nicht in der
Blattaustauschposition arretiert ist.
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11 veranschaulicht
die Schaltbewegung einer beweglichen Scheibe in der Blattaustauschposition,
wobei eine zweite Eingriffsausnehmung in einem einen Eingriff erlaubenden
Zustand gezeigt ist.
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12 veranschaulicht
eine Schaltbewegung der beweglichen Scheibe in der Blattaustauschposition,
wobei die zweite Eingriffsausnehmung in einem den Eingriff verhindernden
Zustand gezeigt ist.
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13 ist
eine perspektivische Explosionsansicht einer Montagestruktur der
beweglichen Scheibe.
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14 veranschaulicht
eine Verbindungsstruktur zwischen dem Arretierungsfreigabeknopf und
einem sperrenden Hebel.
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Detaillierte
Beschreibung der Erfindung
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Jedes
der zusätzlichen
Merkmale und jeder der Verfahrensschritte, die oben und nachfolgend
offenbart sind, können
getrennt oder in Verbindung mit anderen Merkmalen und Verfahrensschritten
verwendet werden, um verbesserte tragbare Kreissägen vorzusehen und herzustellen,
und ein Verfahren zum Verwenden von solchen Kreissägen und
Einrichtungen, die darin verwendet werden. Repräsentative Beispiele der vorliegenden
Erfindung werden nun im Einzelnen unter Verweis auf die Zeichnungen
beschrieben, wobei die Beispiele viele dieser zusätzlichen
Merkmale und Verfahrensschritte in Verbindung verwenden. Diese detaillierte
Beschreibung soll lediglich einem Fachmann weitere Einzelheiten
zum Umsetzen von bevorzugten Aspekten der vorliegenden Lehren in
die Praxis geben und soll den Rahmen der Erfindung nicht begrenzen.
Nur die Ansprüche definieren
den Rahmen der beanspruchten Erfindung. Daher müssen Kombinationen von Merkmalen und
Schritten, die innerhalb der folgenden detaillierten Beschreibung offenbart
sind, nicht unbedingt die Erfindung in dem breitesten Sinne in die
Praxis umsetzen und werden stattdessen lediglich gelehrt, um speziell
einige repräsentative
Beispiele der Erfindung zu beschreiben, wobei die detaillierte Beschreibung nun
unter Verweis auf die beigefügten
Zeichnungen gegeben wird.
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Eine
repräsentative
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird unter Verweis auf die Zeichnungen
beschrieben. 1 bis 6 zeigen eine
gesamte tragbare Kreissäge 101 gemäß dieser Ausführungsform
in einer vorderseitigen oder rückseitigen
Perspektivansicht. Die Kreissäge
ist mit einem Kreissägenkörper in
einer oberen Totpunktsposition in 1 und 2,
in einer Blattaustauschposition in 3 und 4 und
in einer Schnittposition in 5 und 6 gezeigt. 7 und 8 sind vorderseitige
perspektivische Ansichten des Kreissägenkörpers, in denen ein Blatt nicht
dargestellt ist. 9 ist eine rückseitige perspektivische Ansicht, die
den Kreissägenkörper in
der Blattaustauschposition arretiert zeigt. 10 ist
eine rückseitige
perspektivische Ansicht, die den Kreissägenkörper zeigt, der nicht in der
Blattaustauschposition arretiert ist. 11 und 12 veranschaulichen
die Schaltbewegung einer beweglichen Scheibe in der Blattaustauschposition. 13 ist
eine perspektivische Explosionsansicht einer Montagestruktur der
beweglichen Scheibe in der Blattaustauschposition. 14 veranschaulicht
eine Verbindungsstruktur zwischen einem Arretierungsfreigabeknopf
und einem sperrenden Hebel.
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Wie
es in 1 bis 6 gezeigt ist, enthält die Kreissäge 101 im
Allgemeinen eine Basis 111, die auf einem (nicht dargestellten)
Werkstück
platziert werden kann, und einen Kreissägenkörper 121, der mit
der Basis 111 verbunden ist.
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Wie
es in 1 bis 6 oder 7 und 8 gezeigt
ist, enthält
der Kreissägenkörper 121 ein
Blatt 123 (siehe 3 und 5),
ein Motorgehäuse 125,
das einen Antriebsmotor (nicht dargestellt) zum Antreiben des Blatts 123 zur
Drehung aufnimmt, und einen Handgriff 127, der durch einen
Benutzer gehalten wird, um die Kreissäge 101 zu betreiben.
Ein Blattgehäuse 113 ist
fest auf der oberen Oberfläche
der Basis 111 montiert und bedeckt ein Blatt 123.
Das Blatt 123 ist ein Merkmal, das dem „drehbaren Sägeblatt" dieser Erfindung
entspricht. Der Kreissägenkörper 121 ist
auf der oberen Oberfläche
der Basis 111 angebracht und an einem Ende (dem linken
Ende betrachtet in 1) mit der Basis 111 über eine
Schwenkachse (nicht dargestellt) zu einer vertikalen Schwenkbewegung
verbunden. Ein zylindrischer Schwenkbereich 122 ist auf
der Seite des Kreissägenkörpers 121 angebracht,
wie es in 7 und 8 gezeigt
ist, und zum Schwenken auf die Schwenkachse aufgesetzt. Ferner wird
der Antriebsmotor durch Niederdrücken
eines Schalters 128, der auf dem Handgriff 127 angebracht
ist, betrieben.
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1 und 2 zeigen
den Kreissägenkörper 121 in
einer oberen Totpunktsposition oder in dem Zustand, in dem er in
die oberste Position um die Schwenkachse gedreht ist. Die obere
Totpunktsposition entspricht der „Ausgangsposition" gemäß dieser
Erfindung. In dieser Position ist der Kreissägenkörper 121 bezüglich der
Basis 111 durch eine Kompressionsschraubenfeder 167 nach
oben vorbelastet und durch eine Berührung zwischen einem basisseitigen
oberen Anschlag 161 und einem Kreissägenkörperanschlag 163 positioniert.
Wenn der Kreissägenkörper 121 in
der oberen Totpunktsposition ist, wird das Blatt 123 nach
oben bewegt, so dass ein unterer Rand 123a des Blatts 123 über der
Basis 111 positioniert ist, und das Blattgehäuse 113 bedeckt das
Blatt 123 in seiner Gesamtheit. In diesem Zustand kann
die Kreissäge 101 stabil
platziert werden, wobei die Basis 111 parallel zur Bodenfläche gehalten
wird.
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3 und 4 zeigen
den Kreissägenkörper 121,
der nach unten von der oberen Totpunktsposition gedreht ist und
in der Blattaustauschposition platziert ist. Die Blattaustauschposition
entspricht der „Zwischenposition" gemäß dieser
Erfindung. In dieser Position ist ein Montageflansch 124 zum
Montieren des Blatts 123 auf der Blattwelle (nicht dargestellt)
auf eine Zugangsöffnung 113a des
Blattgehäuses 113 gerichtet.
Ferner steht der untere Rand 123a des Blatts 123 leicht
von der Unterseite der Basis 111 vor. Daher kann in dieser
Blattaustauschposition der Benutzer den Montageflansch 124 durch
die Zugangsöffnung 113a des
Blattgehäuses 113 entfernen und
dann das Blatt 123 austauschen.
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5 und 6 zeigen
den Kreissägenkörper 121,
der weiter nach unten aus der Blattaustauschposition gedreht ist
und in der Schnittposition platziert ist. Die Schnittposition entspricht
der „unteren
Position" gemäß dieser
Erfindung. Die Schnitttiefe, oder die Menge des Vorspringens des
Blatts 123 von der Unterseite der Basis 111 in
der Schnittposition, kann geeignet durch Verändern des Winkels der Abwärtsschwenkbewegung
des Kreissägenkörpers 121 eingestellt
werden. Die maximale Schnitttiefe des Blatts 123 wird durch
die Berührung
des Kreissägenkörperanschlags 163 mit
einem basisseitigen unteren Anschlag 165 definiert. Der
basisseitige untere Anschlag 165 kann vertikal durch Lockern
einer Schraube 165a und Anziehen in einer beliebigen Position
eingestellt werden.
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Um
einen Schnittvorgang mit der tragbaren Kreissäge 101, die so konstruiert
ist, durchzuführen, wird
zuerst die Basis 111 auf einem Werkstück (nicht dargestellt) platziert,
und der Schalter 128 wird niedergedrückt. Somit wird der Antriebsmotor
betrieben, um das Blatt 123 zu drehen. Dann wird der Kreissägenkörper 121 nach
unten aus der oberen Totpunktsposition gedreht, so dass der untere
Rand 123a des Blatts 123 sich unter der Basis 111 befindet.
Somit kann das Werkstück
in einer vorbestimmten Schnitttiefe geschnitten werden. Ferner ist
die tragbare Kreissäge 101 dieser
Ausführungsform
so gestaltet, dass das Blatt 123 über der Basis 111 positioniert
ist, wenn der Kreissägenkörper 121 in
der oberen Totpunktsposition platziert ist. Somit kann ein Bearbeitungsvorgang
unmittelbar auf einem Werkstück durchgeführt werden.
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Ein
Arretiermechanismus 131 ist bei der tragbaren Kreissäge 101 vorgesehen.
Der Arretiermechanismus 131 arretiert den Kreissägenkörper 121 gegen
Rotation um die Schwenkachse bezüglich
der Basis 111, wenn der Kreissägenkörper 121 in der oberen
Totpunktsposition oder in der Blattaustauschposition platziert ist.
Der Arretiermechanismus 131 ist ein Merkmal, das dem „Körperarretiermechanismus" gemäß dieser
Erfindung entspricht. Der Arretiermechanismus 131 zum Arretieren
des Kreissägenkörpers 121 enthält eine
erste Eingriffsausnehmung 133 für die obere Totpunktsposition,
die in dem Blattgehäuse 113 geformt
ist, eine zweite Eingriffsausnehmung 135 für die Blattaustauschposition,
die in dem Blattgehäuse 113 geformt
ist, und einen Arretierstift 137, der ein rundstabartiges
Element auf dem Kreissägenkörper 121 enthält. Der
Arretierstift 137 ist ein Merkmal, das dem „arretierenden
Element" gemäß dieser
Erfindung entspricht.
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Die
erste und die zweite Eingriffsausnehmung 133, 135 sind
in dem oberen Randbereich einer Seitenwandoberfläche 113b des Blattgehäuses 113 geformt
(das auf den Kreissägenkörper 121 gerichtet
ist) (siehe 2, 4, 6, 9 und 10).
Ein Schaltelement in der Form der beweglichen Scheibe 141 kann
die zweite Eingriffsausnehmung 135 für die Blattaustauschposition
zwischen einem einen Eingriff erlaubenden Zustand zum Erlauben,
dass der Arretierstift 137 in der Ausnehmung 135 in
Eingriff kommt, und einem den Eingriff verhindernden Zustand zum
Verhindern eines solchen Eingriffs schalten, was unten genauer beschrieben
wird.
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Eine
Stiftaufnahme 125a ist in der Nähe der Basis des Handgriffs 127 auf
dem Motorgehäuse 125 vorgesehen.
Der Arretierstift 137 ist in der Stiftaufnahme 125a so
montiert, dass er sich linear in einer horizontalen Richtung senkrecht
zur Richtung der Schwenkbewegung des Kreissägenkörpers 121 bewegen
kann. Ferner ist das Ende des Arretierstifts 137 auf die
Seitenwand oberfläche 113b des
Blattgehäuses 113 gerichtet.
Das Ende des Arretierstifts 137, das sich zusammen mit
dem Kreissägenkörper 121 dreht,
ist auf die erste Eingriffsausnehmung 133 gerichtet, wenn
der Kreissägenkörper 123 in
der oberen Totpunktsposition ist, während es auf die zweite Eingriffsausnehmung 135 gerichtet
ist, wenn der Kreissägenkörper 121 in
der Blattaustauschposition ist. Der Arretierstift 137 ist
normal in Richtung auf die Seitenwandoberfläche 113b des Blattgehäuses 113 durch
eine Kompressionsschraubenfeder 157 (siehe 7 und 8),
wie es unten beschrieben wird, vorbelastet. Daher bewegt sich das
Ende des Arretierstifts 137 entlang der Seitenwandoberfläche 113b des
Blattgehäuses 113 in
Gleitkontakt damit, wenn der Kreissägenkörper 121 vertikal
in dem Zustand gedreht wird, in dem ein Schalter 128 und
ein Arretierungsfreigabeknopf 155, die unten beschrieben
werden, nicht betätigt
werden. In dem Augenblick, in dem der Arretierstift 137 auf
die erste Eingriffsausnehmung 133 oder die zweite Eingriffsausnehmung 135 gerichtet
ist, wird er in der Eingriffsausnehmung 133 oder 135 in
Eingriff genommen. Auf diese Weise wird der Kreissägenkörper 121 in
der oberen Totpunktsposition oder Blattaustauschposition arretiert.
Somit dient der Arretiermechanismus 131 gemäß dieser Ausführungsform
als ein Arretiermechanismus am oberen Totpunkt, wenn der Kreissägenkörper 121 in der
oberen Totpunktsposition ist, während
er als ein Zwischenarretiermechanismus dient, wenn der Kreissägenkörper 123 in
der Blattaustauschposition ist. Insbesondere dient der Arretiermechanismus
im oberen Totpunkt, der den Kreissägenköper 121 in der oberen
Totpunktsposition arretiert, dazu, dass der Kreissägenkörper 121 automatisch
in die obere Totpunktsposition nach dem Abschluss des Schnittvorgangs
zurückgebracht
wird. Wenn er in die obere Totpunktsposition zurückgebracht ist, wird der Arretierstift 137 automatisch
in der ersten Eingriffsausnehmung 133 in Eingriff genommen.
Der Zwischenarretiermechanismus, der den Kreissägenkörper 121 in der Blattaustauschposition
arretiert, sieht die gleiche Arbeitsweise wie der Arretiermechanismus
am oberen Totpunkt vor, außer
dass er eine Betätigung
der beweglichen Scheibe 141 erfordert, die später beschrieben
wird.
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Die
Aufnahmeelemente sind durch die erste und die zweite Eingriffsausnehmungen 133 bzw. 135 definiert,
in denen der Arretierstift 137 des Arretiermechanismus 131 in
Eingriff ist. Die erste Eingriffsausnehmung 133 für die obere
Totpunktsposition ist so gestaltet, dass der Arretierstift 137 automatisch
in Eingriff kommt, wenn sich der Kreissägenkörper 121 in die obere
Totpunktsposition bewegt. Die zweite Eingriffsausnehmung 135 für die Blattaustauschposition
kann jedoch zwischen dem den Eingriff erlaubenden Zustand, in dem
ein scheibenförmiges
Schaltelement in der Form der beweglichen Scheibe 141 es
dem Arretierstift 137 ermöglicht, in der Ausnehmung 135 in
Eingriff zu kommen, und einem den Eingriff verhindernden Zustand,
in dem es einen solchen Eingriff verhindert, geschaltet werden. Die
bewegliche Scheibe 141 ist ein Merkmal, das dem „beweglichen
Element" gemäß dieser
Erfindung entspricht.
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Wie
es in 11 bis 13 gezeigt
ist, enthält
die zweite Eingriffsausnehmung 135 eine im Wesentlichen
halbkreisförmige
Ausnehmung 135a, die in der Seitenwandoberfläche des
Blattgehäuses 113 geformt
ist, und eine im Wesentlichen halbkreisförmige Ausnehmung 135b,
die in dem Umfangsrand der beweglichen Scheibe 141 geformt
ist. Die bewegliche Scheibe 141 kann durch den Benutzer
betätigt werden,
dass sie sich um ihr Zentrum dreht. Wenn die bewegliche Scheibe 141 in
eine Position gedreht wird, in der die Ausnehmung 135b auf
die gehäuseseitige
Ausnehmung 135a gerichtet ist, wird die zweite Eingriffsausnehmung 135 in
einen kreisförmigen, den
Eingriff erlaubenden Zustand gebracht (offener Zustand wie es in 11 gezeigt
ist), in dem die zweite Eingriffsausnehmung 135 einen Eingriff
(ein Einführen)
des Arretierstifts 137 erlaubt. Wenn andererseits die bewegliche
Scheibe 141 in eine Position gedreht ist, in der ein äußeres Umfangsgebiet
der beweglichen Scheibe 141, in dem die Ausnehmung 135 nicht
geformt ist, auf die gehäuseseitige
Ausnehmung 135a gerichtet ist, ist die zweite Eingriffsausnehmung 135 in
einen im Wesentlichen halbkreisförmigen,
den Eingriff verhindernden Zustand (geschlossener Zustand, wie er
in 12 gezeigt ist) gebracht. Insbesondere kann die
bewegliche Scheibe 141 die zweite Eingriffsausnehmung 135 zwischen der
den Eingriff erlaubenden Position, in der der Eingriff des Arretierstifts 127 ermöglicht ist,
und der den Eingriff verhindernden Position, in der der Eingriff
des Arretierstifts 127 verhindert wird, schalten. Die den Eingriff
erlaubende Position und die den Eingriff verhindernde Position entsprechen
jeweils der „die
Arretierung erlaubenden Position" und
der „die
Arretierung verhindernden Position" entsprechend dieser Erfindung.
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Die
bewegliche Scheibe 141 ist in einer aufnehmenden Ausnehmung 113c angebracht,
die in der Seitenwandoberfläche 113b des
Blattgehäuses 113 geformt
ist, und ist drehbar um ihre Achse über eine Montageschraube und
eine Unterlegscheibe 145, die in 13 gezeigt
sind, montiert. Die bewegliche Scheibe 141 wird normal
in der den Eingriff verhindernden Position (dargestellt in 12) über eine vorbelastende
Feder in der Gestalt einer Torsionsfeder 147 platziert.
In dieser Position ist ein äußeres Umfangsgebiet
der beweglichen Scheibe 141, in dem die Ausnehmung 135b nicht
geformt ist, auf die gehäuseseitige
Ausnehmung 135a gerichtet, so dass der Arretierstift 137 daran
gehindert wird, in der zweiten Eingriffsausnehmung 135 in
Eingriff zu sein.
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Ferner,
wie es in 7 und 8 gezeigt
ist, enthält
die Kreissäge 101 einen
Schalterarretiermechanismus 151, der den Schalter 128 so
arretiert, dass der Schalter 128 nicht niedergedrückt werden kann,
um den Antriebsmotor zu betreiben. Der Schalterarretiermechanismus 153 ist
ein Merkmal, das dem „Stromschalterarretiermechanismus" gemäß dieser
Erfindung entspricht. Der Schalter 128 ist auf dem Handgriff 127 zu
einer Schwenkbewegung um eine Drehachse 128a montiert.
In dem Zustand, in dem der Schalter 128 nicht durch die
Finger des Benutzers niedergedrückt
ist, wird der Schalter 128 durch eine Feder (nicht dargestellt)
in einer Position gehalten, um den Stromschalter 129 in
der Aus-Position zu platzieren. Wenn der Schalter 128 niedergedrückt wird,
dreht sich der Schalter 128 um die Drehachse 128a und
dreht den Stromschalter 129 an.
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Der
Schalterarretiermechanismus 151 enthält eine Arretierraste 153.
Die Arretierraste 153 verhindert, dass der Schalter 128 niedergedrückt wird, und
arretiert den Stromschalter 129 in der Aus-Position durch
eine Berührung
zu dem Auslöser 128.
Die Arretierraste 153 ist integral mit einem Schaft 155a des
Arretierungsfreigabeknopfs 155 geformt. Die Arretierraste 153 wird
normal in Berührung
mit einer oberen Oberfläche 128b des
Schalters 128 gehalten und arretiert dabei den Schalter 128 in
einer Position, in der der Schalter 128 noch nicht niedergedrückt ist. Dieser
Zustand ist in 7 gezeigt. Der Arretierungsfreigabeknopf 155 ist
in dem hohlen Bereich des Handgriffs 127 zu einer axialen
linearen Bewegung angebracht. Ein Kopf 155b des Arretierungsfreigabeknopfs 155 ist
zur Umgebung des Handgriffs 127 freigelegt. Der Arretierungsfreigabeknopf 155 ist
ein Merkmal, das dem „Arretierungsfreigabemittel" gemäß dieser
Erfindung entspricht.
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Wenn
der Benutzer den Arretierungsfreigabeknopf 155 niederdrückt, wird
die Arretierraste 153 in eine Position bewegt, in der sie
auf ein Ausweichloch 128c gerichtet ist, das in der oberen
Oberfläche 128b des
Schalters 128 geformt ist. Somit kann der Schalter 128 niedergedrückt werden
(d.h. die Arretierraste 153 gelangt in das Ausweichloch 128c).
Dieser Zustand ist in 8 gezeigt. Der Arretierungsfreigabeknopf 155 ist
normal durch ein vorbelastendes Element in der Form der Kompressionsschraubenfeder 157 in
eine Richtung entgegengesetzt zur Richtung des Niederdrückens vorbelastet.
Als Folge wird die Arretierraste 153 in einer Position
zum Arretieren des Schalters 128 gehalten. Die Kompressionsschraubenfeder 127 ist
lose auf dem Schaft 155a des Arretierungsfreigabeknopfs 155 montiert.
Ein Ende der Kompressionsschraubenfeder 157 ist in Eingriff mit
der Arretierraste 153, und das andere Ende ist in Eingriff
mit dem Handgriff 127.
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Ferner
ist der Arretierungsfreigabeknopf 155 mit dem Arretierstift 137 des
Arretiermechanismus 131 verbunden, der den Kreissägenkörper 121 arretiert, über einen
sperrenden Hebel 159. Der sperrende Hebel 159 ist
innerhalb des hohlen Bereichs des Handgriffs 127 angebracht
und kann sich über
eine Drehachse 159a drehen. Ein Ende des sperrenden Hebels 159 ist
in Eingriff mit einem im Wesentlichen kreisförmigen Endeingriffsbereich 155d,
der auf dem vorderen Ende des Schafts 155a des Arretierungsfreigabeknopfs 155 geformt
ist, über
eine im Wesentlichen U-förmige Kerbe 159 (siehe 14).
Wenn der Arretierungsfreigabeknopf 155 niedergedrückt wird,
wie es durch die gestrichelte Linie in 14 gezeigt
ist, drückt
das vordere Ende des Eingriffsbereichs 155d eine Wand 159c der
Kerbe 159b des sperrenden Hebels 159. Als Folge
wird der sperrende Hebel 159 dazu gebracht, sich in der
Richtung zu drehen, die durch den Pfeil in 8 gezeigt
ist, und bewirkt dabei, dass der Arretierstift 137 sich
weg von der ersten Eingriffsausnehmung 133 oder der zweiten
Eingriffsausnehmung 135 bewegt, oder in eine Richtung,
die die Arretierung des Kreissägenkörpers 121 freigibt.
Wenn der Arretierungsfreigabeknopf 155 gelöst wird
und durch die Schraubenfeder 157 zurückgedrückt wird, wie es durch die
durchgezogene Linie in 14 gezeigt ist, zieht der proximale
Bereich (Basis) des Eingriffsbereichs 155d eine geneigte
Oberfläche 159d der
Kerbe 159b des sperrenden Hebels 159. Als Folge
wird der sperrende Hebel 159 dazu gebracht, sich in der
entgegengesetzten Richtung (gezeigt durch den Pfeil in 7)
zu drehen, und bewirkt dadurch, dass der Arretierstift 137 sich
in Richtung auf die erste Eingriffsausnehmung 133 oder die
zweite Eingriffsausnehmung 135 bewegt. Insbesondere in
dem Zustand, in dem der Arretierungsfreigabeknopf 155 niedergedrückt ist,
ist der Arretierstift 137 durch die Schraubenfeder 157 in
Richtung der ersten Eingriffsausnehmung 133 oder der zweiten Eingriffsausnehmung 135 vorbelastet.
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Die
Arbeitsweise und die Verwendung der Kreissäge 101 werden nun
erklärt.
Wie es in 1 und 2 gezeigt
ist, ist der Kreissägenkörper 121 normal
in der oberen Totpunktsposition platziert. Zu dieser Zeit ist der
Arretierstift 137 des Arretiermechanismus 131 in
Eingriff (eingeführt)
in der ersten Eingriffsausnehmung 133 des Blattgehäuses 113 (siehe 2).
Als eine Folge ist der Kreissägenkörper 121 in
der oberen Totpunktsposition gegen eine Relativrotation um die Schwenkachse
bezüglich
der Basis 111 arretiert. Ferner ist die Arretierraste 153 des
Auslöserarretiermechanismus 151 in
Berührung
mit der oberen Oberfläche 128b des
Schalters 128 und arretiert dadurch den Auslöser 128 (siehe 7).
Somit wird der Schalter 128 daran gehindert, niedergedrückt zu werden
und der Stromschalter 129 wird in der Aus-Position arretiert.
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Um
ein Werkstück
zu schneiden, wird die Basis 111 auf dem Werkstück platziert
und der Arretierungsfreigabeknopf 155 wird niedergedrückt, um
die Arretierraste 153 in eine Position zu bewegen, in der sie
auf das Ausweichloch 128c des Schalters 128 gerichtet
ist (siehe 8). Somit kann der Schalter 128 niedergedrückt werden.
Gleichzeitig wird der sperrende Hebel 159 um die Drehachse 159a gedreht, und
der Anschlagstift 137 wird von der ersten Eingriffsausnehmung 133 getrennt.
Auf diese Weise wird die Arretierung des Kreissägenkörpers 121 gelöst. Danach
wird der Schalter 128 niedergedrückt, um den Antriebsmotor über den
Leistungsschalter 129 zu betreiben. Dann wird das Blatt 123 zur
Drehung angetrieben und der Kreissägenkörper 121 wird nach
unten gedreht. Wenn der Kreissägenkörper 121 nach
unten gedreht wird, wie es in 5 gezeigt
ist, steht der untere Rand 123a des Blatts 123 unter
der Basis 111 vor und das Werkstück kann durch den unteren Rand 123a des
Blatts 123 geschnitten werden. Die Schnitttiefe kann nach
Bedarf durch vertikales Justieren des basisseitigen unteren Anschlags 165 eingestellt
werden, um dadurch die Position der Berührung des unteren Anschlags 165 mit
dem Kreissägenkörperanschlag 163 zu
verändern,
und somit die Menge des Vorstehens des unteren Rands 123a des Blatts 123 von
der Unterseite der Basis 111 zu verändern.
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Während des
Schnittvorgangs hält
der Benutzer oft den Handgriff 127, wobei sein oder ihr
Finger von dem Arretierungsfreigabeknopf 155 gelöst ist,
während
er bzw. sie den Auslöser 128 niederdrückt. In
diesem Fall bewegt sich der Arretierstift 137 in Richtung
auf die Seitenwandoberfläche 113b des
Blattgehäuses 113.
Der Arretierstift 137 stoppt jedoch, ehe er in Berührung mit
der Seitenwandoberfläche 113b ist,
da die Arretierraste 153 in Eingriff mit dem Ausweichloch 128c des
Auslösers 128 ist.
Daher gelangt der Arretierstift 137 nicht in den Weg der vertikalen
Bewegung des Kreissägenkörpers 121. Selbst
wenn der Arretierstift 137 gestaltet ist, dass er in Berührung mit
der Seitenwandoberfläche 113b ist, gelangt
der Arretierstift 137 nicht in den Weg des Kreissägenkörpers 121,
da die zweite Eingriffsausnehmung 135 in dem den Eingriff
verhindernden Zustand (geschlossener Zustand) gehalten wird.
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Nach
dem Abschluss des Schnittvorgangs wird der Auslöser 128 gelöst und der
Kreissägenkörper 121 wird
in die obere Totpunktsposition bewegt. Zu dieser Zeit, im Augenblick,
wenn der Arretierstift 137 auf die erste Eingriffsausnehmung 133 gerichtet ist,
wird das Ende des Arretierstifts 137 automatisch in der
ersten Eingriffsausnehmung 133 in Eingriff genommen (eingeführt). Die
bewegliche Scheibe 141 wird dann in der den Eingriff verhindernden
Position platziert, in der die zweite Eingriffsausnehmung 135 in
der den Eingriff verhindernden Position (geschlossener Zustand)
durch die Torsionsfeder 147 platziert ist. Daher gelangt
der Arretierstift 137 an der Blattaustauschposition vorbei,
ohne dass er in der zweiten Eingriffsausnehmung 135 in
Eingriff gelangt (siehe 10 und 12).
Somit wird der Kreissägenkörper 121 in
der oberen Totpunktsposition arretiert.
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Als
nächstes,
um das Blatt auszutauschen, wird die bewegliche Scheibe 141 in
die den Eingriff erlaubende Position gedreht, so dass die zweite
Eingriffsausnehmung 135 in den den Eingriff erlaubenden
Zustand (offener Zustand) gebracht wird (siehe 11).
Danach wird der Arretierungsfreigabeknopf 155 niedergedrückt, um
die Arretierung des Kreissägenkörpers 121 zu
lösen.
Gleichzeitig wird der Kreissägenkörper 121 nach
unten aus der oberen Totpunktsposition gedreht. Wenn der Kreissägenkörper 121 in
der Blattaustauschposition platziert ist und der Arretierstift 137 auf
die zweite Eingriffsausnehmung 135 gerichtet ist, wird
der Arretierstift 137 in der zweiten Eingriffsausnehmung 135 durch
die vorbelastende Kraft der Kompressionsschraubenfeder 157 in Eingriff
gebracht (4 und 9). Somit
wird der Kreissägenkörper 121 in
der Blattaustauschposition gegen die Bewegung bezüglich der
Basis 111 arretiert. In der Blattaustauschposition ist,
wie es in 3 gezeigt ist, der Montageflansch 124 des
Blatts 123 auf die Zugangsöffnung 113a gerichtet.
Daher kann der Benutzer den Montageflansch 124 durch die
Zugangsöffnung 113a des
Blattgehäuses 113 entfernen und
dann das Blatt 123 austauschen.
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Wie
oben beschrieben kann der Arretiermechanismus 131 des Kreissägenkörpers 121 den Kreissägenkörper 121 in
der oberen Totpunktsposition und in der Blattaustauschposition arretieren.
Daher kann im Vergleich zum Stand der Technik, der einen Arretiermechanismus
aufweist, der spezifisch für die
Blattaustauschposition gestaltet ist, zusätzlich zu einem Arretiermechanismus
für die
obere Totpunktsposition, die Anzahl der Bauteile des Arretiermechanismus 131 verringert
werden. Somit können
eine Vereinfachung der Struktur und eine Kostenreduktion effizient
realisiert werden. Ferner enthält
der Arretiermechanismus 131 an sich eine begrenzte Anzahl
von Bauteilen, insbesondere die erste Eingriffsausnehmung 133 für die obere
Totpunktsposition, die zweite Eingriffsausnehmung 135 für die Blattaustauschposition
und den Arretierstift 137, der mit den Eingriffsausnehmungen 133, 135 in
Eingriff gebracht und davon gelöst
wird. Eine solche Konstruktion ist effektiver bezüglich der
Vereinfachung der Struktur und der Kostenverringerung.
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Ferner
ist gemäß dieser
Ausführungsform die
Arretierraste 153 zum Arretieren des Auslösers 128 auf
dem Arretierungsfreigabeknopf 155 vorgesehen, und der Arretierungsfreigabeknopf 155 wird
mit dem Arretierstift 137 zum Arretieren des Kreissägenkörpers 121 über den
sperrenden Hebel 159 gesperrt. Daher können die Arretierung des Kreissägenkörpers 121 durch
den Arretiermechanismus 131 und die Arretierung des Auslösers 128 durch
den Auslöserarretiermechanismus 151 gleichzeitig
beim Drücken
des einen Arretierungsfreigabeknopfs 155 gelöst werden.
Somit kann die Arretierungsfreigabe einfacher durchgeführt werden.
Ferner sind der Arretierstift 137 und die Arretierraste 153 in
die jeweiligen arretierenden Richtungen durch die gemeinsame Kompressionsschraubenfeder 157 vorbelastet.
Diese Konstruktion ist effektiv bezüglich der Reduktion der Anzahl
der Bauteile. Ferner kann durch Drehen der beweglichen Scheibe 141 die
zweite Eingriffsausnehmung 135 einfach zwischen dem den
Eingriff erlaubenden Zustand, in dem der Arretierstift 137 in
die Eingriffsausnehmung 135 in Eingriff kommen kann, und
dem den Eingriff verhindernden Zustand, in dem ein solcher Eingriff
verhindert wird, geschaltet werden.
-
Die
vorliegende Erfindung ist nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform
beschränkt, sondern
kann nach Bedarf verändert
oder modifiziert werden. Beispielsweise kann die zweite Eingriffsausnehmung 135 in
dem Blattgehäuse 113 geformt
sein und gestaltet sein, dass sie mit dem Arretierstift 137 in
Eingriff zu bringen ist. Die zweite Eingriffsausnehmung 135 kann
durch die bewegliche Scheibe 141 geöffnet oder geschlossen werden,
die als eine Abdeckung vorgesehen ist, so dass dem Arretierstift 137 ermöglicht wird
oder der Arretierstift 137 daran gehindert wird, in der
Eingriffsausnehmung 135 in Eingriff zu gelangen. Alternativ
kann die zweite Eingriffsausnehmung 135 in der beweglichen
Scheibe 141 geformt sein und gestaltet sein, dass sie mit
dem Arretierstift 137 in Eingriff zu bringen ist. In diesem Fall
kann zum Ermöglichen
oder Verhindern des Eingriffs des Arretierstifts 137 in
der zweiten Eingriffsausnehmung 135 die Position der zweiten
Eingriffsausnehmung 135 durch Drehen der beweglichen Scheibe 141 verändert werden.
Ferner kann die Konstruktion so sein, dass die bewegliche Scheibe 141 linear
bewegt wird anstatt gedreht wird.
-
Ferner
kann sie so gestaltet sein, dass das arretierende Element ein hebelartiges
Element enthält,
und das hebelartige Element sich dreht, dass es mit der ersten Eingriffsausnehmung 133 oder
der zweiten Eingriffsausnehmung 135 in Eingriff zu bringen
ist. Ferner kann in dem Arretiermechanismus 131 der Arretierstift 137 auf
der Seite des Blattgehäuses 113 vorgesehen
sein und die erste und die zweite Eingriffsausnehmung 133 und 135 können auf
der Seite des kreisförmigen
Körpers 121 vorgesehen sein.
Ferner kann das Arretierungsfreigabemittel vom Hebeltyp sein anstatt
vom Druckknopftyp.
-
- 101
- tragbare
Kreissäge
- 111
- Basis
- 113
- Blattgehäuse
- 113a
- Zugangsöffnung
- 113b
- Seitenwandoberfläche
- 113c
- Aufnahmeausnehmung
- 121
- Kreissägenkörper
- 122
- zylindrischer
Schwenkbereich (Drehachse)
- 123
- Blatt
- 123a
- unterer
Rand
- 124
- Montageflansch
- 125
- Motorgehäuse
- 125a
- Stiftaufnahme
- 127
- Handgriff
- 128
- Schalter
- 128a
- Drehachse
- 128b
- obere
Oberfläche
- 128c
- Ausweichloch
- 129
- Stromschalter
- 131
- Arretiermechanismus
(Körperarretiermechanismus)
- 133
- erste
Eingriffsausnehmung
- 135
- zweite
Eingriffsausnehmung
- 135a
- gehäuseseitige
Ausnehmung
- 135b
- Ausnehmung
der Seite der beweglichen Scheibe
- 137
- Arretierstift
(arretierendes Element)
- 141
- bewegliche
Scheibe (bewegliches Element)
- 143
- Montageschraube
- 145
- Unterlegscheibe
- 147
- Torsionsfeder
- 151
- Auslöserarretiermechanismus
(Stromschalterarretiermechanismus)
- 153
- Arretierraste
- 155
- Arretierungsfreigabeknopf
- 155a
- Schaft
- 155b
- Kopf
- 157
- Kompressionsschraubenfeder
- 159
- sperrender
Hebel
- 159a
- Schwenkachse
- 159b
- Kerbe
- 161
- oberer
Anschlag der Basisseite
- 163
- Kreissägenkörperanschlag
- 165
- unterer
Anschlag der Basisseite
- 165a
- Schraubenbereich
- 167
- Kompressionsschraubenfeder