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GRUNDLAGEN
DER ERFINDUNG
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Bereich der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Technik zur Steuerung der Zündzeit einer
Brennkraftmaschine, und insbesondere eine Technik, bei der eine Vielzahl
von Intensitätswerten
bezüglich
der Intensität
einer Vibration der Brennkraftmaschine erfasst werden, und wobei
auf der Basis der Intensitätswerte und
der Anzahl (Häufigkeit)
jedes Intensitätswerts
die Zündzeit
der Brennkraftmaschine gesteuert.
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Im
Allgemeinen wird ein Klopfbestimmungspegel durch Multiplizieren
eines Mittelwerts von Klopfsensorsignalen mit einer Konstanten K
eingestellt. In einem derartigen Klopfsteuerungssystem KCS (Knock
Control System) tritt ein Problem auf, das ein optimaler K-Wert
in Abhängigkeit
von Herstellungsänderungen
oder zeitweiligen Änderungen von
Maschinen, der Klopfsensoren oder dergleichen einer Veränderung
unterliegt, wobei die Klopferfassung nicht in genauer Weise durchgeführt werden kann.
Zur Lösung
dieses Problems ist eine Vorgehensweise bekannt zur Bestimmung des
Vorliegens oder des Fehlens eines Klopfens auf der Basis eines Verteilungsprofils
des Klopfsensorsignals.
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Eine
Klopfsteuerungsvorrichtung für
eine Brennkraftmaschine ist beispielsweise in der Japanischen Offenlegungsschrift
Nr. 01-315649 offenbart, und umfasst: einen Klopfsensor zur Erfassung
des Klopfens in der Brennkraftmaschine, einen Klopfintensitätswertdetektor
zur Erfassung der Klopfintensitätswerte
V, die effektiv für
eine Klopferfassung sind, aus den Signalen des Klopfsensors, eine
Klopfbestimmungseinrichtung zur Bestimmung des Vorliegens oder der
Abwesenheit eines Klopfens durch Vergleichen der Klopfintensitätswerte
mit einem Klopfbestimmungspegel, eine Klopfsteuerungseinrichtung
zur Steuerung der Klopfsteuerungsfaktoren wie eine Zündzeit oder
ein Luft-Brennstoff-Verhältnis auf
der Basis des Bestimmungsergebnisses, einen Kumulativprozentpunktdetektor
zur Erfassung eines kumulativen Prozentpunkts VP der Verteilung
von ungefähr
logarithmisch umgewandelten Werten der Klopfintensitätswerte
V jedes Mal dann, wenn der Klopfintensitätswert V angegeben wird, einen
Standartabweichungsdetektor zur Erfassung eines tatsächlichen
Standartabweichungswerts S der ungefähr logarithmisch umgewandelten
Werte der Klopfintensitätswerte
jedes Mal dann, wenn der Klopfintensitätswert V eingegeben wird, und
eine Klopfbestimmungspegeleinstelleinheit zum Einstellen eines Klopfbestimmungspegels
VKD gemäß VKD =
Sn × VP
(wobei n ≥ 2,5
ist) auf der Basis eines Kumulativprozentpunks VP und der tatsächlichen
Standartabweichungswerte S. Aus den erfassten Knopfintensitätswerten
V werden diejenigen, die höher
sind als ein Klopfbestimmungspegel VKD als Klopfintensitätswerte
V in Folge des Klopfens bestimmt. Dies bedeutet, dass die Anzahl
(Häufigkeit)
der Klopfintensitätswerte
höher als
ein Klopfbestimmungspegel VKD als die Anzahl der Ereignisse (Häufigkeit),
dass das Klopfen aufgetreten ist, bestimmt wird.
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Gemäß der Klopfsteuerungseinrichtung,
die in dieser Druckschrift beschrieben ist, wird der Kumulativprozentpunkt
VP der Verteilung der ungefähr
logarithmisch umgewandelten Werte der Klopfintensitätswerte
V, die mittels des Klopfintensitätswertdetektors
erfasst werden, mittels des Kumulativprozentpunktdetektors jedes
Mal dann, wenn der Klopfintensitätswert
V eingegeben wird, erfasst, und der tatsächliche Standardabweichungswert
der ungefähr logarithmisch
umgewandelten Werte der Klopfintensitätswerte V wird jedes Mal dann
ermittelt, wenn der Klopfintensitätswert V angegeben wird. Auf
der Basis des Kumulativprozentpunkts VP und des tatsächlichen
Standartabweichungswerts wird der Klopfbestimmungspegel gemäß VKD =
Sn × VP
durch die Klopfbestimmungspegeleinstelleinheit eingestellt, und
der Klopfbestimmungspegel und die Klopfintensitätswerte werden mittels der
Klopfbestimmungseinrichtung verglichen, wobei das Vorliegen oder
die Abwesenheit des Klopfens bestimmt wird.
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Vibrationen
infolge des Betriebs eines Kolbens oder eines Injektors oder das
Aufsetzen eines Einlassventils oder eines Auslassventils werden
ungeachtet dessen erzeugt, ob Klopfen vorliegt. Werden somit Klopfintensitätswerte
V aus derartigen Vibrationen ermittelt, dann kann ein Klopfauftretezustand
nicht in korrekter Weise bestimmt werden, wobei die Zündzeit nicht
durch eine Nacheilung oder eine Voreilung der Zündzeit gesteuert werden kann. Es
ist daher erforderlich, Klopfintensitätswerte V zu erfassen, während Vibrationen
infolge von Rauschkomponenten beseitigt werden. In einer Klopfsteuerungsvorrichtung
für eine
Brennkraftmaschine gemäß der Beschreibung
in der Druckschrift JP 01-315694 ist jedoch ein derartiges Problem
nicht berücksichtigt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Der
vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Zündzeitsteuerungsvorrichtung
für eine
Brennkraftmaschine bereitzustellen, die in der Lage ist, in angemessener
Weise eine Zündzeit
zu steuern.
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Eine
Zündzeitsteuerungsvorrichtung
für eine Brennkraftmaschine
gemäß der vorliegenden
Erfindung umfasst: einen ersten Detektor zur Erfassung von Intensitätswerten
bezüglich
der Intensität
einer in der Brennkraftmaschine erzeugten Vibration in einem vorbestimmten
ersten Intervall eines Kurbelwinkels in einer Vielzahl von Zündzyklen;
einen zweiten Detektor zur Erfassung von Wellenformen der in der
Brennkraftmaschine erzeugten Vibrationen in einem vorbestimmten
zweiten Intervall für
einen Kurbelwinkel in einer Vielzahl von Zündzyklen; eine Speichereinrichtung
zum vorherigen Speichern einer Wellenform der Vibration der Brennkraftmaschine;
eine Berechnungseinrichtung zur Berechnung eines Werts bezüglich einer
Abweichung zwischen der erfassten Wellenform und der gespeicherten
Wellenform auf der Basis eines Ergebnisses des Vergleichs der erfassten
Wellenform mit der gespeicherten Wellenform; und eine Steuerungseinrichtung
zur Steuerung der Zündzeit
der Brennkraftmaschine auf der Basis der Intensitätswerte,
die eine vorbestimmte erste Bedingung erfüllen, und der Intensitätswerte
in einem Zündzyklus,
in welchem ein Wert bezüglich
der Abweichung, die eine vorbestimmte zweite Bedingung erfüllt, berechnet
wird, aus der Vielzahl der Intensitätswerte.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung werden Intensitätswerte
bezüglich
der Intensität
der Vibration, die in der Brennkraftmaschine erzeugt wird, in einem
ersten Intervall für
einen Kurbelwinkel ermittelt. Ferner werden Wellenformen der in
der Brennkraftmaschine verursachten Vibration in einem vorbestimmten
zweiten Intervall für
einen Kurbelwinkel ermittelt. Auf der Basis des Ergebnisses des
Vergleichs der Wellenformen mit einer gespeicherten Wellenform wird
ein Wert bezüglich
einer Abweichung berechnet. Dieser Wert bezüglich einer Abweichung wird
als ein kleiner Wert berechnet, falls die erfasste Wellenform Wellenformen
einer Vibration infolge des Betriebs einer vorbestimmten Komponente
(Vibrationen einer Rauschkomponente) der Brennkraftmaschine aufweist,
im Vergleich zu dem Fall, dass diese nicht enthalten ist. Ein Produkt
einer Standartabweichung und eines Koeffizienten wird zu dem Medianwert
der erfassten Intensitätswerte
addiert, wobei ein Klopfbestimmungspegel berechnet wird, und es
wird die Anzahl der Intensitätswerte
größer als
der Knopfbestimmungspegel als die Anzahl der Ereignisse bestimmt,
mit der das Klopfen aufgetreten ist. Dabei ist zu beachten, dass
die Vibration einer Rauschkomponente ungeachtet des Vorliegens oder
der Abwesenheit eines Klopfens auftritt. Umfassen die erfassten Intensitätswerte
Intensitätswerte
der Vibration einer Rauschkomponente, dann kann ein Klopfauftretezustand
(Klopfzustand) nicht in genauer Weise bestimmt werden, so dass eine
Nacheilung oder Voreilung der Zündzeit
nicht in angemessener Weise durchgeführt werden kann. Falls die
Vibration einer Rauschkomponente verursacht wird, dann werden die
erfassten Intensitätswerte
größer. In
einen Zündzyklus,
in welchem Wellenformen der Vibration einer Rauschkomponente ermittelt
werden, wird ein Wert bezüglich
einer Abweichung als klein berechnet. Somit können Intensitätswerte,
die größer als
der erste Wert sind und in einem Zyklus vorliegen, in welchem ein
Wert bezüglich
einer Abweichung kleiner als der zweite Wert berechnet wird, als
Intensitätswerte
der Vibration einer Rauschkomponente betrachtet werden. Daher wird
die Zündzeit
auf der Basis der Intensitätswerte
gesteuert, die kleiner als der erste Wert sind, sowie Intensitätswerte
in einem Zündzyklus,
in welchem ein Wert bezüglich
einer Abweichung größer als
der zweite Wert berechnet wird. Auf der Basis der Intensitätswerte,
die kleiner als der erste Wert sind, und Intensitätswerten
in einem Zündzyklus,
in welchem ein Wert bezüglich
einer Abweichung größer als
der zweite Wert berechnet wird, wird die Anzahl der Ereignisse,
dass Klopfen aufgetreten ist, bestimmt, und es wird die Zündzeit auf
der Basis der Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten ist, gesteuert.
Mit anderen Worten, Intensitätswerte,
die größer als
der erste Wert sind und die in einem Zündzyklus vorliegen, in welchem
ein Wert bezüglich
einer Abweichung kleiner als der zweite Wert ist, werden aus den
erfassten Intensitätswerten
ausgeschlossen, und die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten
ist, wird bestimmt. Auf der Basis der bestimmten Anzahl der Ereignisse
kann die Zündzeit
gesteuert werden. Es ist daher möglich,
die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten ist, auf der
Basis der Intensitätswerte
zu bestimmen, die nicht als Intensitätswerte der Vibration einer
Rauschkomponente betrachtet werden, und es kann auf der Basis des Bestimmungsergebnisses
eine Zündzeitsteuerung erfolgen.
Es ist somit möglich,
den Einfluss eines Rauschens zu unterdrücken und die Zündzeit zu steuern.
Im Ergebnis ist es möglich,
eine Zündzeitsteuerung
für eine
Brennkraftmaschine bereit zu stellen, die in der Lage ist, die Zündzeit in
angemessener Weise zu steuern.
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Vorzugsweise
umfasst die Zündzeitsteuerung
eine Bestimmungseinrichtung zur Bestimmung der Anzahl der Ereignisse,
dass Klopfen aufgetreten ist, auf der Basis der Intensitätswerte,
die eine vorbestimmte erste Bedingung erfüllen, und der Intensitätswerte
in einem Zündzyklus,
in welchem ein Wert bezüglich
einer Abweichung, die die vorbestimmte zweite Bedingung erfüllt, berechnet
wird, aus der Vielzahl der Intensitätswerte. Die Steuerungseinrichtung
steuert die Zündzeit
der Brennkraftmaschine auf der Basis der Anzahl der Ereignisse,
dass Klopfen aufgetreten ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten
ist, auf der Basis von Intensitätswerten,
die eine erste vorbestimmte Bedingung erfüllen, und Intensitätswerten
in einem Zündzyklus,
in welchem ein Wert bezüglich
einer Abweichung, die eine vorbestimmte zweite Bedingung erfüllt, berechnet
wird, bestimmt. Ein Wert bezüglich
einer Abweichung wird als kleiner berechnet, falls beispielsweise
erfasste Wellenformen Wellenformen einer Vibration infolge des Betriebs
einer vorbestimmten Komponente (Vibration einer Rauschkomponente)
der Brennkraftmaschine umfassen, im Vergleich zu dem Fall, dass
dies nicht umfasst wird. Ein Klopfbestimmungspegel wird berechnet
durch Addieren eines Produkts einer Standartabweichung und eines
Koeffizienten zu dem Median der erfasstem Intensitätswerte,
und die Anzahl der Intensitätswerte
größer als
der Klopfbestimmungspegel wird als die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen
aufgetreten ist, bestimmt. Dabei ist zu beachten, dass die Vibration
einer Rauschkomponente ungeachtet dessen auftritt, ob Klopfen vorliegt
oder nicht. Umfassen somit die erfassten Intensitätswerte Intensitätswerte
einer Vibration einer Rauschkomponente, dann kann die Anzahl der
Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten ist, nicht in korrekter Weise
bestimmt werden. Werden Vibrationen einer Rauschkomponente verursacht,
dann werden erfasste Intensitätswerte
größer. In
einem Zündzyklus,
in welchem Wellenformen einer Vibration einer Rauschkomponente erfasst
werden, wird ferner ein Wert bezüglich einer
Abweichung als klein berechnet. Intensitätswerte, die größer als
der erste Wert sind und in einem Zündzyklus vorliegen, in welchem
ein Wert bezüglich einer
Abweichung kleiner als der zweite Wert ist, berechnet wird, können als
Intensitätswerte
der Vibration einer Rauschkomponente betrachtet werden. Auf der
Basis von Intensitätswerten,
die eine Bedingung eines kleineren Werts als der erste Wert erfüllen, und Intensitätswerte
in einen Zündzyklus,
in welchem ein Wert bezüglich
einer Abweichung, die eine Bedingung kleiner als der zweite Wert
erfüllt,
berechnet wird, wird die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten
ist, bestimmt. Mit anderen Worten, Intensitätswerte, die größer als
der erste Wert sind und die in einem Zündzyklus vorliegen, in welchem
ein Wert bezüglich
einer Abweichung kleiner als der zweite Wert berechnet wird, werden
von den erfassten Intensitätswerten
ausgeschlossen, und die Anzahl der Ereignisse, das Klopfen aufgetreten
ist, wird bestimmt. Es ist daher möglich, die Anzahl der Ereignisse,
dass Klopfen aufgetreten ist, auf der Basis von Intensitätswerten
zu bestimmen, die nicht als Intensitätswerte einer Vibration einer
Rauschkomponente angesehen werden. Daher kann die Anzahl der Ereignisse,
dass Klopfen aufgetreten ist, bestimmt werden, wobei der Einfluss
eines Rauschens unterdrückt wird.
Es ist somit möglich,
die Anzahl der Ereignisse, dass ein Klopfen aufgetreten ist, mit
großer
Genauigkeit zu bestimmen. Auf der Basis der Anzahl der Ereignisse,
dass Klopfen aufgetreten ist, und die in dieser Weise bestimmt sind,
wird die Zündzeit
gesteuert. Daher kann die Zündzeit
der Brennkraftmaschine in angemessener Weise gesteuert werden.
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Vorzugsweise
umfasst die Zündzeitsteuerungsvorrichtung
für die
Brennkraftmaschine des Weiteren eine Bestimmungswertberechnungseinrichtung
zur Berechnung eines Klopfbestimmungswerts auf der Basis von Intensitätswerten,
die eine erste Bedingung erfüllen,
und Intensitätswerten
in einem Zündzyklus,
in welchem ein Wert bezüglich
einer Abweichung, die eine zweite Bedingung erfüllt, berechnet wird. Die Bestimmungseinrichtung
bestimmt die Anzahl der Intensitätswerte
größer als
ein Klopfbestimmungswert aus den Intensitätswerten, die eine erste Bedingung
erfüllen,
und Intensitätswerten
in einem Zyklus, in welchem ein Wert bezüglich einer Abweichung, die
eine zweite Bedingung erfüllt, berechnet
wird, als die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
die Anzahl der Ereignisse, das Klopfen aufgetreten ist, durch Vergleichen
der Intensitätswerte mit
einem Klopfbestimmungspegel zu bestimmen.
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Vorzugsweise
ist die erste Bedingung eine Bedingung, die kleiner als ein vorbestimmter
erster Wert ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Zündzeit
auf der Basis von Intensitätswerten,
die eine Bedingung kleiner als der erste Wert erfüllen, gesteuert.
Zu dieser Zeit können
Intensitätswerte
der Vibrationen infolge einer Rauschkomponente größer als der
erste Wert werden. Daher können
Intensitätswerte,
die als Intensitätswerte
einer Vibration einer Rauschkomponente betrachtet werden, ausgeschlossen
werden. Es ist daher möglich,
die Zündzeit in
angemessener Weise auf der Basis der Intensitätswerte zu steuern, die nicht
als eine Vibration verursacht durch eine Rauschkomponente betrachtet
werden.
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Insbesondere
ist der erste Wert ein Median der Intensitätswerte, die in einem ersten
Zustand erfasst werden, bei dem die Brennkraftmaschine in der Weise
betrieben wird, dass Vibrationen infolge des Betriebs einer vorbestimmten
Komponente der Brennkraftmaschine nicht in dem ersten Intervall
verursacht werden.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird als der erste Wert ein Median von Intensitätswerten
verwendet, die in einem Zustand erfasst werden, bei dem die Brennkraftmaschine
derart betrieben wird, dass eine Vibration infolge des Betriebs
einer vorbestimmten Komponente nicht in dem ersten Intervall verursacht
wird. Die Zündzeit
wird auf der Basis der Intensitätswerte,
die eine Bedingung kleiner als der Median erfüllen, gesteuert. Zu dieser
Zeit können
die Intensitätswerte
der Vibration infolge einer Rauschkomponente größer als der Median werden.
Daher können
Intensitätswerte,
die als Intensitätswerte
einer Vibration einer Rauschkomponente betrachtet werden können, ausgeschlossen
werden. Es ist daher möglich,
die Zündzeit
in angemessener Weise auf der Basis von Intensitätswerten zu steuern, die betrachtet
werden als nicht durch die Vibration einer Rauschkomponente verursacht.
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Vorzugsweise
ist die vorbestimmte Komponente zumindest ein Teil aus einem Kolben,
einem Injektor, einem Einlassventil und einem Auslassventil.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung ist es möglich,
die Zündzeit
in angemessener Weise durch Unterdrücken einer Rauschkomponente
zu steuern, die infolge zumindest eines Kolbens, eines Injektors, eines
Einlassventils und eines Auslassventils erzeugt wird.
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Vorzugsweise
berechnet die Berechnungseinrichtung einen Wert bezüglich einer
Abweichung als kleiner, falls die erfasste Wellenform Wellenformen
einer Vibration infolge des Betriebs einer vorbestimmten Komponente
der Brennkraftmaschine einschließt, im Vergleich zu dem Fall,
dass dies nicht eingeschlossen ist. Die zweite Bedingung ist eine
Bedingung, die größer als
ein vorbestimmter zweiter Wert ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Zündzeit
auf der Basis von Intensitätswerten
in einem Zündzyklus
gesteuert, in welchem ein Wert bezüglich einer Abweichung, die
eine Bedingung größer als
der zweite Wert erfüllt,
berechnet wird. Falls erfasste Wellenformen Wellenformen einer Vibration
einer Rauschkomponente umfassen, dann kann zu dieser Zeit ein Wert
bezüglich
einer Abweichung kleiner als der zweite Wert berechnet werden. Daher
können
Intensitätswerte,
die als Intensitätswerte
einer Vibration zu einer Rauschkomponente betrachtet werden, ausgeschlossen
werden. Es ist auf diese Weise möglich, die
Zündzeit
in angemessener Weise auf der Basis von Intensitätswerten zu steuern, die nicht
als Intensitätswerte
einer Vibration einer Rauschkomponente angesehen werden.
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Vorzugsweise
ist der zweite Wert ein Maximalwert eines Werts bezüglich einer
Abweichung, die in einem Zustand berechnet wird, bei dem die Brennkraftmaschine
in der Weise betrieben wird, dass die Vibration infolge des Betriebs
der vorbestimmten Komponente in dem zweiten Intervall verursacht wird.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird die Zündzeit
auf der Basis von Intensitätswerten
in einem Zündzyklus
gesteuert, in welchem ein Wert bezüglich einer Abweichung, die
eine zweite Bedingung größer als
der Maximalwert eines Werts bezüglich
einer Abweichung erfüllt,
wenn eine Wellenform eine Vibration einschließlich einer Rauschkomponente
ermittelt wird, berechnet wird. Falls zu dieser Zeit die erfassten
Wellenformen Wellenformen einer Vibration einer Rauschkomponente
einschließen,
wird ein Wert bezüglich
einer Abweichung als ein kleinerer Wert als der Maximalwert berechnet.
Daher können
Intensitätswerte,
die als Intensitätswerte
einer Vibration einer Rauschkomponente betrachtet werden, ausgeschlossen
werden. Es ist auf diese Weise möglich, die
Zündzeit
in angemessener Weise auf der Basis von Intensitätswerten zu steuern, die nicht
als Intensitätswerte
der Vibration einer Rauschkomponente betrachtet werden.
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Vorzugsweise
ist die vorbestimmte Komponente zumindest ein Teil wie ein Kolben,
ein Injektor, ein Einlassventil und ein Auslassventil.
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Es
ist somit gemäß der vorliegenden
Erfindung möglich,
die Zündzeit
in angemessener Weise durch Unterdrücken einer Rauschkomponente
zu steuern, die infolge von zumindest einem Teil aus einem Kolben,
einem Injektor, einem Einlassventil und einem Auslassventil erzeugt
wird.
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Die
vorstehenden und weiteren Aufgaben, Merkmale, Aspekte und Vorteile
der vorliegenden Erfindung werden aus der nachfolgenden detaillierten Beschreibung
der Erfindung in Verbindung mit den zugehörigen Figuren verständlich.
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KURZBESCHREIBUNG
DER FIGUREN
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Es
zeigen:
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1 ein
schematisches Aufbaudiagramm zur Veranschaulichung einer mittels
einer Maschinen-ECU gesteuerten Maschine, die eine Zündzeitsteuerungsvorrichtung
einer Brennkraftmaschine gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung ist,
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2 ein
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung einer Wellenform der Maschine,
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3 ein
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Klopfwellenformmodells,
das in einem Speicher der Maschinen-ECU gespeichert ist,
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4 ein
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung eines Zustands des Vergleichens
einer normierten Vibrationswellenform und eines Klopfwellenformmodells,
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5 ein
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung einer Häufigkeitsverteilung von Intensitätswerten
LOG(V),
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6 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung von Intensitätswerten
LOG(V) zur Verwendung bei der Erzeugung der Häufigkeitsverteilung,
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7 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung von Intensitätswerten
LOG(V), wenn ein Schwellenwert V(1) eingestellt ist,
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8 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung von Intensitätswerten
LOG(V), wenn ein Schwellenwert K(1) eingestellt ist,
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9 ein
Ablaufdiagramm zur Veranschaulichung des Steuerungsaufbaus (Steuerungsstruktur) eines
mittels der Maschinen-ECU gemäß 1 zu verarbeitenden
Programms,
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10 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung der Häufigkeitsverteilung,
die erzeugt wird unter Verwendung der Intensitätswerte LOG(V), in welchem
Intensitätswerte
LOG(V) einer Vibration einschließlich einer Rauschkomponente gemischt
sind, und
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11 eine
graphische Darstellung zur Veranschaulichung einer Häufigkeitsverteilung,
die erzeugt wird unter Verwendung von Intensitätswerten LOG(V), in welchem
Intensitätswerte
LOG(V) einer Vibration einschließlich einer Rauschkomponente unterdrückt werden.
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BESCHREIBUNG
DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSBEISPIELE
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Nachstehend
wird ein Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die Figuren beschrieben.
In der nachfolgenden Beschreibung sind gleiche Komponenten mit gleichen Bezugszeichen
bezeichnet. Ihre Namen und Funktionen sind jeweils die gleichen.
Eine detaillierte Beschreibung derselben wird somit nicht wiederholt.
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Gemäß der Darstellung
in 1 wird eine Maschine 100 eines Fahrzeugs
mit einer daran angeordneten Zündzeitsteuerungsvorrichtung
für eine Brennkraftmaschine
gemäß einem
Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung beschrieben. Die Zündzeitsteuerungsvorrichtung
für die
Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung wird mittels eines Programms verwirklicht, das beispielsweise
durch eine Maschinen-ECU (Electronic Control Unit, Maschinensteuerungseinheit) 200 verwirklicht wird.
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Die
Maschine 100 ist eine Brennkraftmaschine, die eine von
einem Luftreiniger 102 zur Verfügung gestellte Luft und ein
Luft-Brennstoff-Gemisch, das durch einen Injektor 104 eingespritzt
wird, mit einer Zündkerze 106 in
einer Brennkammer zündet
und dies verbrennt. Der Injektor 104 kann ein Injektor sein,
der Brennstoff in einen Ansaugkrümmer
einspritzt, oder kann ein Injektor sein, der den Brennstoff direkt
in einen Zylinder einspritzt.
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Wird
das Luft-Brennstoff-Gemisch verbrannt, dann wird ein Kolben 108 durch
einen Verbrennungsdruck nach unten gedrückt, und eine Kurbelwelle 110 wird
gedreht. Das verbrannte Luft-Brennstoff-Gemisch (Abgas) wird mittels
eines Drei-Wege-Katalysators 112 gereinigt und sodann nach
außerhalb
des Fahrzeugs abgegeben. Die in die Maschine 100 angesaugte
Luftmenge wird mittels eines Drosselventils (Drosselklappe) 114 reguliert
bzw. eingestellt.
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Die
Maschine 100 wird mittels der Maschinen-ECU 200 gesteuert.
Die Maschinen-ECU 200 ist mit einem Klopfsensor 300,
einem Wassertemperatursensor 302, einem Kurbelpositionssensor
(Kurbelwellenpositionssensor) 306, der gegenüber eines Zeitsteuerungsrotors 304 angeordnet ist,
einem Drosselöffnungssensor 308,
einem Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 310 und einem Zündschalter 312 verbunden.
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Der
Klopfsensor 300 besteht aus einem piezoelektrischen Element.
Der Klopfsensor 300 erzeugt eine Spannung durch Vibrationen
der Maschine 100. Die Größe der Spannung entspricht
der Größe (Stärke, Amplitude)
der Vibration. Der Klopfsensor 300 überträgt Signale zur Angabe der Spannung
zur Maschinen-ECU 200. Der Wassertemperatursensor 302 erfasst
die Temperatur eines Kühlwassers
in einem Kühlwassermantel
der Maschine 100, und überträgt Signale
zur Angabe des Erfassungsergebnisses zur Maschinen-ECU 200.
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Der
Zeitsteuerungsrotor ist an einer Kurbelwelle 110 angeordnet
und dreht sich zusammen mit der Kurbelwelle 110. An dem äußeren Bereich
des Zeitsteuerungsrotors 304 ist eine Vielzahl von Vorsprüngen in
vorbestimmten Intervallen angeordnet. Der Kurbelwellenpositionssensor 306 ist
gegenüber den
Vorsprüngen
des Zeitsteuerungsrotors 304 vorgesehen. Dreht sich der
Zeitsteuerungsrotor 304, dann ändert sich ein zwischen den
Vorsprüngen
des Zeitsteuerungsrotors 304 und des Kurbelwellenpositionssensors 306 angeordneter
Luftspalt, so dass ein durch ein Spulenteil des Kurbelwellenpositionssensors 306 durchlaufender
magnetischer Fluss vergrößert oder
vermindert wird, wodurch eine elektromotorische Kraft in dem Spulenteil
erzeugt wird. Der Kurbelwellenpositionssensor 306 überträgt ein Signal zur
Angabe der elektromotorischen Kraft zur Maschinen-ECU 200.
Die Maschinen-ECU 200 erfasst einen Kurbelwellenwinkel
(Kurbelwinkel) auf der Basis des von dem Kurbelwellenpositionssensor 306 übertragenen
bzw. gesendeten Signals.
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Der
Drosselöffnungssensor 308 erfasst
die Drosselöffnung
und überträgt ein Signal
zur Angabe des Erfassungsergeb nisses zur Maschinen-ECU 200.
Der Fahrzeuggeschwindigkeitssensor 310 erfasst die Anzahl
der Drehungen eines (nicht gezeigten) Rads, und überträgt ein Signal zur Angabe des Erfassungsergebnisses
zur Maschinen-ECU 200. Die Maschinen-ECU 200 berechnet die Fahrzeuggeschwindigkeit
aus der Anzahl der Umdrehungen des Rads. Der Zündschalter 312 wird
mittels des Einschaltens durch einen Fahrer vor dem Starten der Maschine 100 betätigt.
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Die
Maschinen-ECU 200 führt
Berechnungen auf der Basis von durch jeden Sensor und den Zündschalter 312 gesendeten
Signalen sowie eines Kennfelds und eines in einer Speichereinrichtung 202 gespeicherten
Programms durch und steuert die Gesamtanordnung, so dass die Maschine 100 in
einen gewünschten
Betriebszustand gebracht wird.
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In
dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
erfasst die Maschinen-ECU 200 eine Wellenform der Vibration
der Maschine 100 in einem vorbestimmten Klopferfassungstor
(„gate", ein Teil eines
vorbestimmten ersten Kurbelwinkels zu einem vorbestimmten zweiten
Kurbelwinkel) auf der Basis des Signals und des von dem Klopfsensor 300 übertragenen
Kurbelwinkels, und bestimmt, ob ein Klopfen in der Maschine 100 aufgetreten
ist, auf der Basis der erfassten Vibrationswellenform. Das Klopferfassungstor
gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
ist von dem oberen Totpunkt (0°)
bis 90° in
dem Verbrennungsablauf. Dabei ist zu beachten, dass das Klopferfassungstor
nicht hierauf beschränkt
ist.
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Gemäß der Darstellung
in 2 wird eine Vibrationswellenform durch einen Wert
angegeben, in welchem ein Ausgangsspannungswert (Wert zur Angabe
der Intensität
der Vibration) des Klopfsensors 300 bei 5° (lediglich
für 5°) bei dem
Kurbelwinkel integriert wird. Dabei ist zu beachten, dass die Intensität der Vibration
durch einen Wert angegeben werden kann entsprechend eines Ausgangsspannungswerts
des Klopfsensors 300.
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Die
erfasste Vibrationswellenform wird mit dem Klopfwellenformmodell
verglichen, das gemäß der Darstellung
in 3 in der Speichereinrichtung 202 der
Maschinen-ECU 200 gespeichert ist. Das Klopfwellenformmodell
ist zuvor als eine Vibrationswellenform in dem Fall erzeugt worden,
bei dem das Klopfen in der Maschine 100 auftritt.
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In
dem Klopfwellenformmodell ist die Intensität der Vibration als eine dimensionslose
Zahl von 0 bis 1 angegeben, und die Intensität der Vibration entspricht
nicht eindeutig dem Kurbelwellenwinkel bzw. dem Kurbelwinkel. In
dem Klopfwellenformmodel gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
ist definiert, dass die Intensität
der Vibration vermindert wird, wenn der Kurbelwinkel größer wird,
nach einem Spitzenwert der Intensität der Vibration, wobei jedoch ein
Kurbelwinkel, bei dem die Intensität der Vibration einen Spitzenwert
annimmt, nicht definiert ist.
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Das
Klopfwellenformmodell gemäß der vorliegenden
Erfindung entspricht der Vibration nach dem Spitzenwert der Intensität der Vibration
infolge des Klopfens. Dabei ist zu beachten, dass das Klopfwellenformmodell
entsprechend der Vibration nach dem Entstehen der Vibration infolge
des Klopfens gespeichert werden kann.
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Durch
Experimente oder dergleichen erfasst das Klopfwellenformmodell eine
Vibrationswellenform der Maschine 100, wenn in erzwungener
Weise Klopfen verursacht wurde, und es ist zusammengestellt und
zuvor auf der Basis der Vibrationswellenform gespeichert.
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Ein
Klopfwellenformmodell wird zusammengestellt bzw. kreiert durch Verwenden
der Maschine 100, in welcher die Dimension der Maschine 100 und ein
Ausgangswert des Klopfsensors 300 Mediane von Dimensionstoleranzen
und Toleranzen der Ausgangswerte des Klopfsensors 300 sind
(nachstehend auch als „Characteristic
Center Engine" bzw. „Characteristic
Center-Maschine" bezeichnet).
Das Klopfwellenformmodell ist somit eine Vibrationswellenform, wenn
in erzwungener Weise Klopfen in der Characteristic-Center-Maschine erzeugt
wurde.
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Dabei
ist zu beachten, dass das Verfahren zum Erzeugen eines Klopfwellenformmodells
nicht hierauf beschränkt
ist, und es kann dies auch durch eine Simulation gebildet werden.
Die Maschinen-ECU 200 vergleicht die erfasste Wellenform
und ein gespeichertes Klopfwellenformmodell, und bestimmt, ob in
der Maschine 100 Klopfen aufgetreten ist.
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Bei
dem Vergleich der erfassten Wellenform und des Klopfwellenformodels
werden eine normierte Wellenform und das Klopfwellenformmodell gemäß der Darstellung
in 4 miteinander verglichen. Hierbei bedeutet die
Normierung, dass die Intensität der
Vibration als eine dimensionslose Zahl zwischen 0 und 1 durch Dividieren
des Maximalwerts des Integralwerts in der erfassten Wellenform durch
jeden Integralwert angegeben ist. Das Normierungsverfahren ist jedoch
hierauf nicht beschränkt.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
berechnet die Maschinen-ECU 200 einen Korrelationskoeffizienten
K, der ein Wert ist bezüglich
einer Abweichung zwischen der normierten Wellenform und einem Klopfwellenformmodell.
In einem Zustand, bei dem die Zeit, zu der die Intensität der Vibration
in einer Vibrationswellenform nach der Normierung und die Zeit,
zu der die Intensität
der Vibration in einem Klopfwellenformmodell besteht, wird ein Absolutwert
(Versetzungsbetrag) der Abweichung zwischen der Vibrationswellenform
nach der Normierung und dem Klopfwellenformmodell durch einen Kurbelwinkel (entsprechend
5°) berechnet,
wobei der Korrelationskoeffizient K berechnet wird.
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Wird
nun angenommen, dass ein Absolutwert eine Abweichung zwischen einer
Vibrationswellenform nach der Normierung und einem Klopfwellenformmodell
durch den Kurbelwinkel ΔS(I)
beträgt (I
ist eine natürliche
Zahl), und ein Wert, bei dem die Intensität der Vibration in dem Klopfwellenformmodell mit
dem Kurbelwinkel (einen Bereich des Klopfwellenformmodells) integriert
ist, S beträgt,
dann wird ein Korrelationskoeffizient K gemäß einer Gleichung K = (S – ΣΔS(I))/S berechnet.
Hierbei ist ΣΔS(I) der
Gesamtwert von ΔS(I).
In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
wird der Korrelationskoeffizient K als ein größerer Wert berechnet, wenn
die Form der Vibrationswellenform dem Klopfwellenformmodell ähnlich ist.
Ist eine Wellenform einer Vibration infolge eines anderen Grunds
als des Klopfens in den Vibrationswellenformen enthalten, dann wird
ein Korrelationskoeffizient K als ein kleinerer Wert berechnet.
Dabei ist zu beachten, dass ein Verfahren zur Berechnung des Korrelationskoeffizienten
K nicht hierauf beschränkt
ist.
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Ferner
berechnet die Maschinen-ECU 200 eine Klopfintensität N auf
der Basis eines Korrelationskoeffizienten K und des Maximalwerts
(Spitzenwerts) der Integralwerte (integrierte Werte). Wird nun angenommen,
dass der Maximalwert der Integralwerte P ist und ein Wert zur Angabe
der Vibration der Maschine 100 in einem Zustand, in dem
Klopfen in der Maschine 100 nicht aufgetreten ist, BGL
ist (Back Ground Level), dann wird die Klopfintensität N gemäß einer
Gleichung N = P × K/BGL
berechnet. Der Wert von BGL wird in dem Speicher 202 gespeichert. Es
ist zu beachten, dass das Verfahren zur Berechnung der Klopfintensität N nicht
hierauf beschränkt ist.
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Falls
die berechnete Klopfintensität
N größer als
der Bestimmungswert V(KX) ist, dann bestimmt gemäß dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
die Maschinen-ECU 200, dass in der Maschine 100 Klopfen
aufgetreten ist, und es wird die Zündzeit verzögert bzw. nacheilend eingestellt.
Ist die Klopfintensität
N hingegen kleiner als der Bestimmungswert V(KX), dann bestimmt
die Maschinen-ECU 200, dass in der Maschine 100 Klopfen
nicht aufgetreten ist, und es wird die Zündzeit voreilend eingestellt.
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Als
ein Anfangswert des Bestimmungswerts V(KX) wird ein Wert verwendet,
der zuvor mittels Experimenten und dergleichen bestimmt wurde. Auch
in dem Fall, dass dieselbe Vibration in der Maschine 100 infolge
einer Änderung
der Ausgangswerte des Klopfsensors 300 oder eine Verschlechterung
verursacht wurde, kann die zu erfassende Intensität Schwankungen
unterliegen. In einem derartigen Fall ist es erforderlich, den Bestimmungswert
V(VK) zu korrigieren, und zu bestimmen, ob Klopfen aufgetreten ist,
unter Verwendung eines Bestimmungswerts V(KX) entsprechend der zu
erfassenden tatsächlichen
Intensität.
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Daher
wird gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
der Bestimmungswert V(KX) unter Verwendung der Häufigkeitsverteilung zur Darstellung
der Beziehung zu den Intensitätswerten LOG(V),
die Werte sind, bei denen die Intensitäten V für die vorbestimmte Anzahl der
Zündzyklen
(beispielsweise 200 Zyklen) logarithmisch umgewandelt sind, sowie
der Häufigkeit,
dass die Intensitätswerte LOG(V)
erfasst wurden (kann auch als die Anzahl der Ereignisse oder die
Wahrscheinlichkeit bezeichnet werden) korrigiert. Intensitäten V zur
Berechnung der Intensitätswerte
LOG(V) sind Spitzenwerte der Intensitäten bei einem vorbestimmten
Kurbelwinkel.
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In
der Häufigkeitsverteilung
wird ein Median V(50), in welchem die Häufigkeit der Intensitätswerte LOG(V)
von dem Minimumwert akkumuliert wurden und 50% erreichen, berechnet.
Ferner wird in der Häufigkeitsverteilung
eine Standartabweichung σ berechnet.
Ein Wert, bei dem ein Produkt aus einem Koeffizienten U (U ist eine
Konstante, beispielsweise U = 3) und der Standartabweichung σ zu dem Median V(50)
addiert wird, wird zu einem Klopfbestimmungspegel V(KD). Die Häufigkeit
der Intensitätswerte LOG(V)
größer als
der Klopfbestimmungspegel V(KD) wird als Häufigkeit bezeichnet, mit der
das Klopfen auftritt.
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Als
Intensitätswerte
zur Verwendung bei der Erstellung der Häufigkeitsverteilung werden
Intensitätswerte
innerhalb eines in 6 mit einer gestrichelten Linie
dargestellten Bereichs verwendet. 6 zeigt
eine graphische Darstellung, in welchem die berechneten Intensitätswerte
LOG(V) durch jeden Korrelationskoeffizienten K in einem Zyklus geplottet
bzw. dargestellt sind, dass die Intensitätswerte LOG(V) erhalten werden.
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Gemäß der Darstellung
in 6 wird die Häufigkeitsverteilung
zusammengestellt durch Ausschließen von Intensitätswerten
LOG(V), die größer als
ein Schwellenwert V(1) sind, und die in einem Zündzyklus berechnet werden,
in welchem der Korrelationskoeffizient K kleiner als ein Schwellenwert K(1)
ist. Somit wird die Häufigkeitsverteilung
zusammengestellt unter Verwendung der Intensitätswerte LOG(V), die eine Bedingung
kleiner als der Schwellenwert V(1) erfüllen, und ebenfalls Intensitätswerten, die
in einem Zündzyklus
berechnet werden, in welchem der Korrelationskoeffizient K, der
eine Bedingung erfüllt,
dass der Korrelationskoeffizient K größer als der Schwellenwert K(1)
ist, berechnet wird.
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In
Verbindung mit der Darstellung in 7 wird der
Schwellenwert V(1) im Einzelnen beschrieben. 7 zeigt
Intensitätswerte
LOG(V) in dem Fall, indem die Maschine 100 derart betrieben
wird, dass die Intensität
V der Vibration infolge anderer Gründe als das Klopfen (d. h.
infolge von Rauschkomponenten) nicht aufgenommen wird, wenn die
Intensität
V zur Verwendung bei der Berechnung der Intensitätswerte LOG(V) erfasst wird.
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Die
Vibration einer Rauschkomponente umfasst die Vibration infolge einer
Kolbenbewegung, die Vibration infolge des Betriebs des Injektors 104 (insbesondere
eines Direkteinspritzinjektors), die Vibration infolge des Aufsetzens
eines Einlassventils 116 oder eines Auslassventils 118,
oder dergleichen.
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In
einem Tor (Gate, innerhalb eines vorbestimmten Kurbelwinkels) zum
Aufnehmen der Intensität
V wird die Maschine 100 derart betrieben, so dass keine
Kolbenbetätigung
bzw. kein Kolbenvibrieren auftritt, oder es wird die Maschine 100 derart
betrieben, dass der Injektor 104, das Einlassventil 116 und
das Auslassventil 118 nicht betrieben werden, wobei Intensitätswerte
LOG(V) gemäß der Darstellung
in 7 berechnet werden.
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Ein
Median der Intensitätswerte
LOG(V), der auf diese Weise berechnet wird, wird als der Schwellenwert
V(1) eingestellt. Der Grund dafür,
dass der Median als Schwellenwert V(1) eingestellt wird liegt daran,
dass die Intensitätswerte
LOG(V) der Vibrationen einer Rauschkomponente als größer als
der Median betrachtet werden. Es ist zu beachten, dass ein Wert,
der nicht der Median ist (beispielsweise ein Wert kleiner als der
Median) auch als der Schwellenwert V(1) eingestellt werden kann.
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Unter
Bezugnahme auf die Darstellung in 8 wird der
Schwellenwert K(1) im Einzelnen beschrieben. 8 zeigt
Intensitätswerte
LOG(V) in den Fällen,
in denen die Maschine 100 derart betrieben wird, dass eine
Wellenform des Rauschens in einer Vibrationswellenform in einem Zündzyklus
enthalten ist, in welchem die Intensitätswerte LOG(V) berechnet werden.
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In
einem Klopferfassungstor (Gate) werden Intensitätswerte LOG(V) gemäß der Darstellung
in 8 berechnet, in dem die Maschine 100 derart
betrieben wird, dass ein Kolbenbetrieb bzw. eine Kolbenvibration
verursacht wird, oder durch Betreiben der Maschine 100 in
Verbindung mit einer Betätigung des
Injektors 104, des Einlassventils 116 und des Auslassventils 118.
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Der
Maximalwert des auf diese Weise berechneten Korrelationskoeffizienten
K wird als der Schwellenwert K(1) eingestellt. Es ist zu beachten, dass
ein Wert, der nicht der Maximalwert ist (beispielsweise ein Wert
größer als
der Maximalwert) auch als der Schwellenwert K(1) eingestellt werden kann.
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Gemäß der Darstellung
in 9 wird nachfolgend eine Steuerungsstruktur eines
mittels der Maschinen-ECU 200 durchzuführenden bzw. zu verarbeitenden
Programms beschrieben, das die Zündzeitsteuerungsvorrichtung
der Brennkraftmaschine gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
darstellt.
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In
S100 berechnet die Maschinen-ECU 200 Intensitätswerte
LOG(V) aus der Intensität
V, die auf der Basis eines von dem Klopfsensor 300 gesendeten
Signals ermittelt wird. Hierbei ist die Intensität V ein Spitzenwert in einem
vorbestimmten Kurbelwinkel (Kurbelwellenwinkel).
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In
S102 erfasst die Maschinen-ECU 200 Vibrationswellenformen
in einem Zündzyklus,
in welchem Intensitätswerte
LOG(V) auf der Basis von Signalen berechnet werden, die von dem
Klopfsensor 300 gesendet werden. Es ist zu beachten, dass
die Abläufe
der Schritte S100 und S102 gleichzeitig durchgeführt werden können.
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In
S104 berechnet die Maschinen-ECU 200 den Korrelationskoeffizienten
K in einem Zündzyklus, in
welchem die Intensitätswerte
LOG(V) auf der Basis der erfassten Vibrationswellenformen berechnet
werden.
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In
S106 bestimmt die Maschinen-ECU 200, ob Intensitätswerte
LOG(V) für
N (N ist eine ganze Zahl, beispielsweise N = 200) Zyklen berechnet
wurden. Berechnet die Maschinen-ECU 200 N oder mehr Ereignisse
der Intensitätswerte
LOG(V) innerhalb eines Bereichs, der in 6 durch
die gestrichelte Linie umschlossen ist, dann wird bestimmt, dass
die Intensitätswerte
LOG(V) für
N Zyklen berechnet sind. Berechnet die Maschinen-ECU 200 Intensitätswerte LOG(V)
für N Zyklen
(JA in S106), dann geht der Ablauf zu Schritt S108 über. Trifft
dies nicht zu (NEIN in S106), dann kehrt der Ablauf zu S100 zurück.
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In
S108 erstellt die Maschinen-ECU 200 die Häufigkeitsverteilung
der Intensitätswerte
LOG(V) in einem Bereich, der gemäß der Darstellung
in 6 und der vorstehenden Beschreibung mittels einer
gestrichelten Linie eingeschlossen ist. In S110 berechnet die Maschinen-ECU 200 den
Median V(50) und die Standartabweichung σ der Intensitätswerte LOG(V).
Die Maschinen-ECU 200 berechnet im S112 den Klopfbestimmungspegel
V(KD) auf der Basis des Medians V(50) und der Standartabweichung σ.
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In
S114 zählt
die Maschinen-ECU 200 die Anzahl der Intensitätswerte
LOG(V), die größer als der
Klopfbestimmungspegel V(KD) sind, als die Anzahl der Ereignisse,
dass Klopfen aufgetreten ist, in der Häufigkeitsverteilung. In S116
zählt die
Maschinen-ECU 200 eine Klopfbelegung KC, welche ein Maß für die Anzahl
der Ereignisse ist, dass Klopfen in N Zyklen aufgetreten ist. Insbesondere
zählt die
Maschinen-ECU 200 das Maß bzw. die Proportion der Intensitätswerte
LOG(V), die größer als
der Klopfbestimmungspegel V(KD) sind, als die Klopfbelegung KC.
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In
S118 bestimmt die Maschinen-ECU 200, ob die Klopfbelegung
KC größer als
ein Schwellenwert KC(0) ist. Ist die Klopfbelegung KC größer als der
Schwellenwert KC(0) (JA in S118), dann geht der Ablauf zu S120 über. Trifft
dies nicht zu (NEIN in S118), dann geht der Ablauf zu S122 über. In
S120 vermindert die Maschinen-ECU 200 den Bestimmungswert
V(KX). In S122 erhöht
die Maschinen-ECU 200 den Bestimmungswert V(KX).
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Der
Betrieb der Maschinen-ECU 200 der Zündzeitsteuerungsvorrichtung
für die
Brennkraftmaschine gemäß der vorliegenden
Erfindung und entsprechend dem Aufbau und dem Ablaufdiagramm gemäß der vorstehenden
Beschreibung wird im Einzelnen beschrieben.
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Betätigt ein
Fahrer den Zündschalter 312 und
wird dieser eingeschaltet und die Maschine 100 gestartet,
dann werden Intensitätswerte
LOG(V) aus der Intensität
V berechnet, die auf der Basis eines von dem Klopfsensor 300 gesendeten
Signals ermittelt wird (S100). Ferner werden Vibrationswellenformen
ermittelt (S102), und es wird ein Korrelationskoeffizient K berechnet
(S104).
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Werden
Intensitätswerte
LOG(V) für
N Zyklen berechnet (JA in S106), dann wird die Frequenzverteilung
der berechneten Intensitätswerte
LOG(V) erstellt (S108). Die Häufigkeitsverteilung
der Intensitätswerte
LOG(V) kleiner als der Schwellenwert V(1) und Intensitätswerte
LOG(V) in einem Zündzyklus,
in welchem der Korrelationskoeffizient K größer als der Schwellenwert K(1)
ist, werden aufbereitet.
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Wird
die Häufigkeitsverteilung
erstellt, dann werden der Median V(50) und die Standartabweichung σ der Intensitätswerte
LOG(V) berechnet (S110), und auf der Basis des Medians V(50) und
der Standartabweichung σ wird
der Klopfbestimmungspegel V(KD) berechnet (S112).
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Falls
Intensitätswerte
LOG(V) der Vibration einer Rauschkomponente in Intensitätswerten LOG(V)
zur Verwendung bei der Erstellung der Häufigkeitsverteilung gemischt
sind, dann wird zu dieser Zeit die Vibration einer Rauschkomponente
verursacht, ungeachtet dessen, ob Klopfen vorliegt oder nicht. Es
ist daher schwierig, die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten
ist (d.h. den Klopfauftretezustand), genau zu bestimmen.
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Falls
Intensitätswerte
LOG(V) der Vibration einer Rauschkomponente mit Intensitätswerten LOG(V)
gemischt sind, dann wird gemäß der Darstellung
in 10 die Häufigkeit,
dass große
Intensitätswerte
LOG(V) berechnet werden, ansteigen, so dass die Häufigkeitsverteilung
eine einseitige Form erhält. In
einem derartigen Fall wird die Verteilungsbreite (die Differenz
zwischen dem Minimalwert und dem Maximalwert) der Intensitätswerte
LOG(V) schmal, so dass der Fall vorliegt, bei dem Intensitätswerte LOG(V)
größer als
der Klopfbestimmungspegel V(KD) extrem vermindert sind. Daher kann
die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten ist, nicht mit
hoher Genauigkeit bestimmt werden.
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Gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
wird jedoch die Häufigkeitsverteilung
unter Verwendung der Intensitätswerte
LOG(V), die kleiner als der Schwellenwert V(1) sind, und Intensitätswerten LOG(V)
in einem Zündzyklus
verwendet, in welchem der Korrelationskoeffizient K größer als
der Schwellenwert K(1) ist. Somit wird die Häufigkeitsverteilung durch Ausschließen von
Intensitätswerten
LOG(V) gebildet bzw. erstellt, die als Intensitätswerte der Vibration einer
Rauschkomponente betrachtet werden.
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In
diesem Fall erhält
die Häufigkeitsverteilung
eine Form die nahe bei der Normalverteilung liegt, wie es in 11 gezeigt
ist. Bei dieser Häufigkeitsverteilung
sind Intensitätswerte
LOG(V) in einem Zündzyklus,
bei dem das Klopfen aufgetreten ist, groß, und Intensitätswerte
LOG(V) in einem Zündzyklus,
in welchem das Klopfen nicht aufgetreten ist, klein. Es wird daher
eine Häufigkeitsverteilung
gebildet, in welcher die Verteilungsbreite der Intensitätswerte
LOG(V) ausreichend breit ist. In diesem Fall wird ein angemessener
Klopfbestimmungspegel V(KD) berechnet.
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Die
Anzahl der Intensitätswerte
LOG(V) größer als
ein Klopfbestimmungspegel V(KD) wird als die Anzahl der Ereignisse
gezählt,
dass Klopfen aufgetreten ist (S114), und die Proportion der Intensitätswerte
LOG(V) größer als
der Klopfbestimmungspegel V(KD) wird als die Klopfbelegung KC berechnet
(S116).
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Ist
die Klopfbelegung KC größer als
der Schwellenwert KC(0) (JA in S118), dann gilt, dass Klopfen mit
einer höheren
Häufigkeit
als die erlaubte Häufigkeit
aufgetreten ist. Um eine Bestimmung zu vereinfachen, dass Klopfen
aufgetreten ist, wird in einem derartigen Fall der Bestimmungswert
V(KX) vermindert (herabgezählt,
S120). Es ist auf diese Weise möglich,
das Auftreten des Klopfens durch Vergrößern der Häufigkeit, dass Klopfen als
aufgetreten bestimmt wurde, zu unterdrücken, und die Zündzeit zu verzögern.
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Ist
andererseits die Klopfbelegung KC kleiner als der Schwellenwert
KC(0) (NEIN in S118), dann kann bezüglich der Klopfauftretehäufigkeit
angegeben werden, dass sie innerhalb des erlaubten Werts liegt.
Es kann somit in diesem Fall angegeben werden, dass ein Zustand
vorliegt, bei dem die Ausgangsleistung der Maschine 100 weiter
ansteigen kann.
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Der
Bestimmungswert V(KX) wird daher hoch gezählt bzw. erhöht (S122).
Es ist somit möglich,
die Ausgangsleistung der Maschine 100 durch Unterdrücken der
Häufigkeit,
dass Klopfen als aufgetreten bestimmt wurde, zu erhöhen, in
Verbindung mit einer Verzögerung
der Zündzeit.
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Gemäß der vorstehenden
Beschreibung erstellt eine Maschinen-ECU, die eine Zündzeitsteuerungsvorrichtung
für eine
Brennkraftmaschine gemäß dem vorliegenden
Ausführungsbeispiel
ist, eine Häufigkeitsverteilung
unter Verwendung von Intensitätswerten
LOG(V) kleiner als der Schwellenwert V(1), und Intensitätswerten
LOG(V) in einem Zündzyklus,
in welchem der Korrelationskoeffizient K größer als der Schwellenwert K(1)
ist, um auf diese Weise die Anzahl der Ereignisse zu bestimmen,
dass Klopfen aufgetreten ist. Der Schwellenwert V(1) ist ein Median
der Intensitätswerte
LOG(V), die in dem Fall des Betriebs der Brennkraftmaschine in der
Weise erfasst wurden, dass der Intensitätswert V der Vibration einer
Rauschkomponente nicht aufgenommen wurde. Der Schwellenwert K(1)
ist der Maximalwert des Korrelationskoeffizienten K, der in dem
Fall berechnet wurde, bei dem die Maschine derart betrieben wird,
dass die Vibrationswellenformen einer Rauschkomponente in den Vibrationswellenformen in
einem Zündzyklus
enthalten sind, in welchem die Intensitätswerte LOG(V) berechnet werden.
Es ist auf diese Weise möglich,
die Intensitätswerte LOG(V)
aus den berechneten Intensitätswerten LOG(V)
auszuschließen,
die als Intensitätswerte LOG(V)
der Vibration einer Rauschkomponente betrachtet werden. Auf der
Basis der Intensitätswerte LOG(V),
die nicht als Intensitätswerte
LOG(V) einer Vibration einer Rauschkomponente betrachtet werden,
kann daher die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten ist,
bestimmt werden. Es ist somit möglich,
die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen aufgetreten ist, mit hoher
Genauigkeit zu bestimmen und in angemessener Weise die Zündzeit zu
steuern.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung beschrieben und im Einzelnen veranschaulicht
wurde ist es selbstverständlich,
dass dies lediglich beispielhaft durch die Darstellung erfolgt ist,
und dass diese Darstellung nicht einschränkend auszulegen ist, wobei der
Bereich der vorliegenden Erfindung lediglich durch die zugehörigen Patentansprüche bestimmt wird.
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Somit
verarbeitet eine Maschinen-ECU ein Programm einschließlich eines
Schritts (S100) zur Berechnung von Intensitätswerten LOG(V), eines Schritts
(S102) zur Erfassung von Vibrationswellenformen, eines Schritts
(S104) zur Berechnung eines Korrelationskoeffizienten K auf der
Basis der Vibrationswellenformen, eines Schritts (S108) des Erstellens
einer Häufigkeitsverteilung
der Intensitätswerte LOG(V),
die kleiner als ein Schwellenwert V(1) sind, und von Intensitätswerten
LOG(V) in einem Zyklus, in welchem der Korrelationskoeffizient K
größer als
ein Schwellenwert K(1) ist, eines Schritts (S112) zur Berechnung
eines Klopfbestimmungspegels V(KD) auf der Basis eines Medians V(50)
und einer Standartabweichung σ der
Intensitätswerte
LOG(V), und eines Schritts (S114) des Zählens der Anzahl der Intensitätswerte
LOG(V) größer als
der Klopfbestimmungspegel V(KC) als die Anzahl der Ereignisse, dass Klopfen
aufgetreten ist.