DE102005008397B4 - Gewebtes Etikett - Google Patents
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Abstract
Gewebtes Etikett (10.1 bis 10.3) aus Textilkettfäden (11) und Textilschussfäden (12), die miteinander webtechnisch binden, mit einer am Etikett (10.1 bis 10.3) befestigten elektrischen Antenne (15, 15'') und mit einem an der Antenne (15, 15'') angeschlossenen elektrischen Chip (16), wobei beim Weben des Etiketts (10.1 bis 10.3) außer den elektrischen nicht leitenden Textilkettfäden (11) und Textilschussfäden (12) auch elektrisch leitende Leiterkettfäden (21.1 bis 21.13'') und Leiterschussfäden (20) eingetragen (22.1 bis 22.12) werden, die miteinander und mit den Textilkettfäden (11) und Textilschussfäden (12) stellenweise auf zweierlei Weise abgebunden sind, indem im Kreuzungsbereich von Leiterkettfäden (21.1 bis 21.13'') und Leiterschussfäden (20) einerseits elektrische Kontaktstellen (23, 23.1', 23.2') im Gewebe entstehen, wo diese Fäden einander berühren und für einen Stromübergang sorgen, und andererseits Isolationsstellen (19) im Kreuzungsbereich erzeugt werden, wo die Leiterkettfäden (21.1 bis 21.13'') und die Leiterschussfaden (22.1 bis 22.12) durch die Textilkettfäden (11) und/oder die Textilschussfäden (12) elektrisch getrennt sind und im Höhenabstand zueinander liegen, wobei die Leiterabschnitte, die zwischen zwei benachbarten Kontaktstellen (23 bis 23.2') der Leiterkettfäden (21.1 bis 21.13') einerseits und der Leiterschussfäden (20) andererseits liegen, im Wechsel miteinander einen Mäanderverlauf (14.1 bis 14.12) oder einen Spiralverlauf im Gewebe (13) erzeugen, der als Antenne (15, 15'') fungiert, und wobei der Mäanderverlauf (14.1 bis 14.12) oder Spiralverlauf zwei im Gewebe unverbunden bleibende Fadenenden (17.1 bis 17.2'') an den Leiterkettfäden (21.2', 21.13') oder Leiterschussfäden (20) aufweist, an die der Chip (16) anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Gewebe Leiterkettfäden und/oder Leiterschussfäden vorgesehen sind, die aus zueinander thermoelektrisch unterschiedlichen Materialien bestehen, dass die Faden unterschiedlicher Materialien stellenweise aus dem Gewebe herausragen und paarweise miteinander thermoelektrisch verbunden sind und Thermoelement-Fadenpaare bilden, ...
Description
- Die Erfindung richtet sich auf ein gewebtes Etikett, das eine elektrische Antenne mit einem daran angeschlossenen elektrischen Chip aufweist. Die Antenne und der Chip dienen der Kommunikation mit externen Sendern und/oder Empfängern. Die Kommunikation kann auch über einen Austausch von Codes erfolgen, um das jeweilige Etikett oder den mit dem Etikett verbundenen Gegenstand, wie ein Kleidungsstück, zu identifizieren. Ein solches Produkt soll als „intelligentes Etikett” bezeichnet werden.
- Bei dem bekannten intelligenten Etikett wird gemäß
EP 0 822 527 A1 einerseits das Etikett gewebt und – davon getrennt – andererseits die Antenne mit dem Chip erzeugt. Diese beiden Vorprodukte werden dann nachträglich miteinander verbunden. Dazu wird das Vorprodukt Antenne – Chip z. B. in eine Tasche eines mehrlagig ausgebildeten Etiketts eingesteckt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, das Vorprodukt Antenne – Chip an das gewebte Etikett nachträglich anzuketteln. Die Herstellung der beiden Vorprodukte und ihre nachträgliche Verbindung sind umständlich, zeitaufwendig und kostspielig. - Aus dem
DE 296 22 334 U ist es bekannt, den Strang einer gesondert hergestellten Antenne durch Nähfäden mit dem Gewebe zu verbinden. Auch dies ist zeitaufwendig und kostspielig. - Die
DE 101 55 935 A1 beschreibt ein intelligentes Etikett mit textilen Kett- und Schussfäden sowie auch mit elektrisch leitfähigen Leiterkett- und -schussfäden. Diese Anordnung verfügt jedoch über keinerlei Energieversorgung, so dass diese immer extern erfolgen muss. - Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein zuverlässiges, intelligentes Etikett der im Oberbegriff des Anspruches 1 genannten Art zu entwickeln, das sich preiswerter herstellen lässt und raumsparender ist und welches eine eigene Energieversorgung bereit stellt, so dass auf die Verwendung von externen Energiequellen verzichtet werden kann. Dies wird durch die im Anspruch 1 genannten Maßnahmen erreicht, denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
- Erfindungsgemäß wird bei der Herstellung des Etikettgewebes die Antenne gleichzeitig eingewebt. Dies geschieht durch elektrisch leitende Leiterkettfäden und Leiterschussfäden, die im Kreuzungsbereich stellenweise unterschiedlich binden. Es werden einerseits Kontaktstellen und andererseits die im Anspruch 1 genannten Isolationsstellen erzeugt. So entsteht, abgesehen vom Chip, das intelligente Etikett bereits in einem einzigen Arbeitsgang, nämlich bereits beim Weben. Durch die Abschnitte zwischen benachbarten Kontaktstellen lässt sich ein Mäanderverlauf oder ein Spiralverlauf erzeugen. Man braucht nur für zwei Fadenenden an einem Leiterabschnitt zu sorgen, um daran den Chip anzuschließen. Durch übliche Schusseintragungsmittel lassen sich die Leiterschussfäden schnell und zuverlässig in das Etikettgewebe einbinden. Die verwendeten Leiterkettfäden und/oder Leiterschussfäden bestehen aus zueinander thermoelektrisch unterschiedlichen Materialien, wobei diese stellenweise aus dem Gewebe herausragen und paarweise miteinander thermoelektrisch verbunden sind und so Thermoelement-Fadenpaare bilden. Diese Thermoelemente sind fadenweise mit in Kettrichtung oder in Schussrichtung verlaufenden materialunterschiedlichen elektrisch leitenden Sammelfäden verbunden, welche die Thermospannung der einzelnen Thermoelemente aufsummieren. Hierdurch wird eine eigene Energieversorgung des Etiketts erzeugt, so dass es von einer externen Energieversorgung unabhängig ist.
- Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. In den Zeichnungen ist die Erfindung in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen:
-
1a +1c , schematisch, die Vorderansicht und die Rückansicht eines fertigen intelligenten Etiketts, -
1b , schematisch, das mehrstufige Webverfahren zur Herstellung des intelligenten Etiketts, -
2a , schematisch, die Rückansicht des fertigen intelligenten Etiketts nach der Erfindung, -
2b , schematisch, die webtechnischen Fadenverläufe des in2a gezeigten Etiketts, -
2c , in einer der2b entsprechenden Darstellung, der webtechnische Fadenverlauf in einer alternativen Ausbildung des erfindungsgemäßen intelligenten Etiketts, -
3a , in Analogie zu2a , eine schematische Ansicht eines dritten Ausführungsbeispiels des erfindungsgemäßen intelligenten Etiketts, -
3c , schematisch, die Rückansicht des Etiketts von3a . und -
3b die konkrete webtechnische Herstellung des in3a gezeigten Etiketts. - In
2a ist ein erstes Ausführungsbeispiel10.1 eines sogenannten „intelligenten Etiketts” gezeigt. In das Gewebe13 des Etiketts10.1 ist eine Antenne15 mit ihren diversen Windungen14.1 bis14.10 bei der Webherstellung gleich mit eingearbeitet worden und brauchte nachträglich nur noch mit einem Chip16 versehen zu werden, der an zwei Fadenenden17.1 und17.2 der Antenne angeschlossen zu werden braucht. Die Windungen14.1 bis14.10 können, wie dargestellt, mäanderförmig oder auch andersartig, z. B. spiralförmig, im Gewebe13 verlaufen. - Die
2b zeigt schematisch die webtechnische Umsetzung zur Herstellung des intelligenten Etiketts10.1 . Das Gewebe13 besteht aus längsverlaufenden, elektrisch nicht leitenden Textilkettfäden11 und einem ebenfalls nicht leitenden Textilschussfaden, der in vielfachen mit12 gekennzeichneten Eintragungen mit den Textilkettfäden11 und den noch näher zu beschreibenden Leiterkettfäden21.1 bis21.10 bindet. Im späteren fertigen Etikett10.1 von1a erscheinen auf der Schauseite des Gewebes13 Designs18 , die aus graphischen, gegebenenfalls mehrfarbigen Elementen und/oder alphanumerischen Zeichen bestehen können. Dafür sind natürlich noch weitere bekannte, in2b nicht näher dargestellte, Figurschussfäden und/oder Figurkettfäden erforderlich, die in an sich bekannter Weise webtechnisch in das Gewebe13 eingebunden werden. Die webtechnische Bindung der Textilkettfäden11 und der Textilschussfaden-Eintragungen12 ist in2b lediglich als Kreuzungsstelle dargestellt; es ist oben offen gelassen, an welcher Stelle die Textilschussfaden-Eintragungen12 über oder unter den Textilkettfäden11 binden. Das kann in üblicher Weise erfolgen. - Beim Weben des Gewebes
13 werden auch elektrisch leitende Leiterkettfäden21.1 bis21.10 eingearbeitet, die mit einem ebenfalls aus elektrisch leitendem Material gebildeten Leiterschussfaden20 binden. Dieser Leiterschussfaden20 kann von einem üblichen Eintragungsmittel eingetragen werden und bindet sowohl mit den Textilkettfäden11 als auch mit den Leiterkettfäden21.1 bis21.10 auf besondere. nachfolgend noch näher zu beschreibende Weise. Dieser Leiterschussfaden20 wird im Wechsel mit den Eintragungen12 des Textilschussfadens in das Gewebe13 eingetragen, es entstehen dadurch die mit22.1 bis22.11 gekennzeichneten Leiterschusseintragungen. Der in2a verdeutlichte Mäanderverlauf aus den einzelnen Windungen14.1 bis14.10 entsteht, wie das Gewebe13 von2b zeigt, auf folgende, besondere Weise. - In
2b gibt es diverse Kreuzungsstellen der beteiligten Fadensysteme. An diesen Kreuzungsstellen werden die beteiligten Fäden entweder unmittelbar oder, wegen dazwischen liegender weiterer Fäden, in Höhenabstand zueinander geführt. Dafür ist die gewählte Bindung des Gewebes maßgeblich, die in einer üblichen „Webpatrone” niedergelegt ist, in welcher auch der Verlauf der farbigen Figurfäden für das Design18 von1a berücksichtigt ist. Es genügt bei dieser Betrachtung die Kreuzungsstellen zwischen den Leiterkettfäden21.1 bis21.10 und den Leiterschusseintragungen20.1 bis22.11 zu betrachten. Abgesehen von bindungsspezifischen Besonderheiten, die hier nicht interessieren, lassen sich diese Kreuzungsstellen der elektrisch leitenden Fäden in zwei Gruppen unterteilen. - Es gibt einerseits die durch dicke Punkte in
2b hervorgehobene „Kontaktstellen23'' , wo z. B. die Leiterschusseintragungen22.2 und22.3 den Leiterkettfaden21.3 unmittelbar berühren und für einen Stromkontakt sorgen. Dann gibt es auch noch die in2b unmarkierten Kreuzungsstellen zwischen elektrisch leitenden Fäden, die dort mit19 markiert sind und sich z. B. zwischen den Leiterschusseintragungen22.1 und22.2 mit dem Leiterkettfaden21.1 ergeben. Trotz der Kreuzungen entstehen bei19 „Isolationsstellen” zwischen den elektrisch leitenden Fäden21.1 bis21.10 und den entsprechenden Leiterschusseintragungen22.1 bis22.10 . Dies kommt z. B. dadurch zustande, dass aufgrund geeigneter Gewebebindung bei19 auch noch Textilkettfäden und/oder Textilschussfäden für einen Höhenabstand der Kreuzungen des Leiterkettfadens21.1 mit den erwähnten Schussfadeneintragungen22.1 ,22.2 sorgen. Bei19 wird kein elektrischer Strom übertragen. - Mittels der Kontaktstellen
23 und Isolationsstellen19 zwischen den Kreuzungsstellen der Leiterkettfäden21.1 bis21.10 und der Leiterschusseintragungen22.1 bis22.11 entsteht in2b die aus2a ersichtliche gewünschte Antenne15 mit den diversen Windungen14.1 bis14.10 von2a , wie stellenweise bei14.4 ,14.6 und14.8 in2b verdeutlicht ist. - Einer der Leiterschusseintragungen
22.5 von5b verläuft in einem Teilstück24 flottierend über der einen Flächenseite des Gewebes13 , wodurch sich dann die beiden bereits im Zusammenhang mit2a beschriebenen Fadenenden17.1 und17.2 ergeben. Diese können dann, wie auch in2b angedeutet ist. mit einem auf dem Gewebe13 aufliegenden Chip16 elektrisch kontaktiert werden. Dann ergibt sich das intelligente Etikett von2a mit dem Chip16 im und am Gewebe13 . -
1b verdeutlicht, wie sich eine Vielzahl solcher Etiketten10.1 als Breitgewebebahn25 herstellen lassen. Hier werden die Etiketten10.1 nicht nur in Richtung der Kettfäden11 ,21.1 nacheinander, sondern gleichzeitig in Richtung der Schusseintragungen12 bzw.21.1 ,22.2 nebeneinander erzeugt. Dabei wird so vorgegangen, dass zwischen den einzelnen Etiketten10.1 in der Breitgewebebahn25 der Längsverlauf der Gassen26 und querverlaufende Lücken27 entstehen, zwischen den die diversen elektrisch leitenden und elektrisch nicht leitenden Fäden frei verlaufen. Noch beim Weben der Breitbahn25 auf dem Webstuhl werden die längsverlaufenden Gassen mittels eines Schneidwerkzeugs zerschnitten, wie aus den dortigen Schnitten28 zu erkennen ist. So entstehen zunächst ein Band30 mit beidlängsseitigen Fransen aus hintereinander liegenden Etiketten10.1 . Dann werden die einzelnen Etiketten10.1 eines solchen Bandes30 durch Quer-Durchtrennungen bei29 vereinzelt. In1b ist die Rückseite der Breitgewebebahn25 gezeigt, wo das schauseitige Design18 unsichtbar ist und daher dort nur gestrichelt angedeutet wurde. Was dann geschieht, ist aus1c zu erkennen. - Es werden die Längsrandstreifen
31 und/oder die Querrandstreifen32 im Sinne der Pfeile33 von1c nach hinten umgelegt und dort durch Kleben oder Schweißen befestigt. Dadurch entstehen Randfalten34 auf der Geweberückseite35 , in welche die in1b ersichtlichen Fransen37 ,38 mit eingelegt werden. So entsteht das mit seiner Schauseite in1a ersichtliche Produkt eines intelligenten Etiketts10.1 aus den vorausgehend in1b bis2b verdeutlichten Verfahrensschritten. - Während in dem Gewebe
13 von2b die diversen Leiterschusseintragungen22.1 bis22.10 innerhalb eines Etiketts10.1 jeweils nur ein Paar von elektrischen Kontaktstellen23 aufweisen, kann dies, wie2c erläutert, auch so sein, dass einige der Leiterkettfäden21.1' bis21.6' mehrere solche Kontaktstellen-Paare23.1' ,23.2' innerhalb eines Etiketts10.2 besitzen. Das führt zu einer Verminderung der Anzahl der Leiterkettfäden, wie2c verdeutlicht; es sind für die gleichen Mäanderwindungen14.1 bis14.9 von2a nur sechs Leiterkettfäden21.1' bis21.6' erforderlich. Dies ergibt sich, weil an den in2c mit40.1 bis40.4 markierten Stellen Trennschnitte in den Leiterkettfäden21.1' bis21.6' vorgenommen werden. Es empfiehlt sich im Bereich dieser Trennschnitte40.1 bis40.4 die Leiterkettfäden21.1' bis21.6' flottierend verlaufen zu lassen, damit die Trennschnitte bequem durchgeführt werden können. - In den
3a bis3c ist ein gegenüber dem Ausführungsbeispiel von1a bis2b abgewandeltes intelligentes10.3 Etikett gezeigt, wo zur Benennung entsprechender Bauteile die gleichen Bezugszeichen wie im ersten Ausführungsbeispiel verwendet werden. Es genügt lediglich auf die Unterschiede einzugehen. Einige der Fäden sind in den3a bis3c mit einem Doppelstrich ('') versehen. In übriger Hinsicht gilt die bisherige Beschreibung. - Während im ersten Ausführungsbeispiel die Antenne des Etiketts
10.1 zwei Arme eines offenen Mäanders aufweist, die am Chip16 angeschlossen sind, sind im dritten Ausführungsbeispiel10.3 von3a bis3b aus den Windungen der elektrisch leitenden Fäden eine ringförmig geschlossene Antenne15'' im dortigen Gewebe13 erzeugt. Es liegen dort elf querverlaufende Windungen14.1 bis14.11 aus eingewebten leitenden Leiterschussfäden vor, denen sich eine längsverlaufende Endwindung14.12 eines Leiterkettfadens (21.13'' ) anschließt. Jetzt sind, wenn man in der Zuordnung jeweils eines Leiterkettfadens zu einem Kontaktstellen-Paar, analog zu2b , geht, dreizehn Leiterkettfäden21.1'' bis21.13'' erforderlich. Dann entstehen die Fadenenden17.1'' ,17.2'' aus den Etikettrand überragenden Endabschnitten der Leiterkettfäden21.12'' ,21.13'' , die dann in üblicher Weise an einen Chip16 angelötet werden. Das ist schematisch auch in3a gezeigt. Die Fadenenden17.1'' ,17.2'' könnten alternativ auch aus über die Gewebeseite flottierend verlaufenden Fäden gebildet werden, die durchgetrennt werden. - Beim fertigen Produkt gemäß
3c wird dann der Chip16 mit Teilstücken dieser Fadenenden17.1'' ,17.2'' auf die Rückseite35 umgelegt und in üblicher Weise durch Kleben od. dgl. befestigt. Auch dieses Etikett besitzt natürlich ein Design18 , das auf der Rückseite35 des Etiketts10.3 in3c durch Strichelung veranschaulicht ist. - Bezugszeichenliste
-
- 10.1
- Intelligentes Etikett (
1a ,1b ,1c ,2a ,2b ) - 10.2
- Intelligentes Etikett (
2c ) - 10.3
- Intelligentes Etikett (
3a ,3b ,3c ) - 11
- Textilkettfaden
- 12
- Eintrag des Textilschussfadens
- 13
- Gewebe von
10.1 bis10.3 - 14.1
- erste Windung, Mäanderwindung
- 14.2
- zweite Windung, Mäanderwindung
- 14.3
- dritte Windung, Mäanderwindung
- 14.4
- vierte Windung, Mäanderwindung
- 14.5
- fünfte Windung, Mäanderwindung
- 14.6
- sechste Windung, Mäanderwindung
- 14.7
- siebte Windung, Mäanderwindung
- 14.8
- achte Windung, Mäanderwindung
- 14.9
- neunte Windung, Mäanderwindung
- 14.10
- zehnte Windung, Mäanderwindung
- 14.11
- elfte Windung, Mäanderwindung
- 14.12
- zwölfte Windung, Mäanderwindung (
3a ) - 15
- Antenne (
2a ) - 15''
- Antenne (
3a ) - 16
- Chip
- 17.1
- erstes Fadenende von
22.6 (2b ) - 17.2
- zweites Fadenende von
22.6 (2b ) - 17.1''
- erstes Fadenende von
21.12'' (3b ) - 17.2''
- zweites Fadenende von
21.13'' (3b ) - 18
- Design auf
13 (1a ) - 19
- Isolationsstelle (
2b ) - 20
- elektrisch leitender Leiterschussfaden (
2b ,2c ) - 21.1
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.2
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.3
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.4
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.5
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.6
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.7
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.8
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.9
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.10
- Leiterkettfaden für
10.1 (2b ) - 21.1'
- Leiterkettfaden für
10.2 (2c ) - 21.2'
- Leiterkettfaden für
10.2 (2c ) - 21.3'
- Leiterkettfaden für
10.2 (2c ) - 21.4'
- Leiterkettfaden für
10.2 (2c ) - 21.5'
- Leiterkettfaden für
10.2 (2c ) - 21.6'
- Leiterkettfaden für
10.2 (2c ) - 21.1''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.2''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.3''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.4''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.5''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.6''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.7''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.8''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.9''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.10''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.11''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.12''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 21.13''
- Leiterkettfaden für
10.3 (3b ) - 22.1
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.2
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.3
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.4
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.5
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.6
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.7
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.8
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.9
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.10
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.11
- Leiterschusseintragung von
20 (2b ) - 22.12
- Leiterschusseintragung in
10.3 (3b ) - 23
- Kontaktstelle
- 23.1'
- erstes Kontaktstellen-Paar bei
21.2' (2c ) - 23.2'
- zweites Kontaktstellen-Paar bei
21.2' (2c ) - 24
- Teilstück von
22.5 (2b ) - 25
- Breitgewebebahn (
1b ) - 26
- längsverlaufende Gassen in
25 (1b ) - 27
- querverlaufende Lücken (
1b ) - 28
- Längsschnitt in
26 (1b ) - 29
- Quer-Durchtrennungen (
1b ) - 30
- Etiketten-Band (
1b ) - 31
- Längsrandstreifen von
13 (1c ) - 32
- Querrandstreifen von
13 (1c ) - 33
- Umfaltpfeil (
1c ) - 34
- Randfalten (
1c ) - 35
- Geweberückseite (
1c ) - 37
- querverlaufende Fransen (
1b ) - 38
- längsverlaufende Fransen (
1b ) - 40.1
- Trennschnitt in
21.1' (2c ) - 40.2
- Trennschnitt in
21.2' (2c ) - 40.4
- Trennschnitt bei
21.4' (2c ) - 40.5
- Trennschnitt bei
21.5' (2c )
Claims (10)
- Gewebtes Etikett (
10.1 bis10.3 ) aus Textilkettfäden (11 ) und Textilschussfäden (12 ), die miteinander webtechnisch binden, mit einer am Etikett (10.1 bis10.3 ) befestigten elektrischen Antenne (15 ,15'' ) und mit einem an der Antenne (15 ,15'' ) angeschlossenen elektrischen Chip (16 ), wobei beim Weben des Etiketts (10.1 bis10.3 ) außer den elektrischen nicht leitenden Textilkettfäden (11 ) und Textilschussfäden (12 ) auch elektrisch leitende Leiterkettfäden (21.1 bis21.13'' ) und Leiterschussfäden (20 ) eingetragen (22.1 bis22.12 ) werden, die miteinander und mit den Textilkettfäden (11 ) und Textilschussfäden (12 ) stellenweise auf zweierlei Weise abgebunden sind, indem im Kreuzungsbereich von Leiterkettfäden (21.1 bis21.13'' ) und Leiterschussfäden (20 ) einerseits elektrische Kontaktstellen (23 ,23.1' ,23.2' ) im Gewebe entstehen, wo diese Fäden einander berühren und für einen Stromübergang sorgen, und andererseits Isolationsstellen (19 ) im Kreuzungsbereich erzeugt werden, wo die Leiterkettfäden (21.1 bis21.13'' ) und die Leiterschussfaden (22.1 bis22.12 ) durch die Textilkettfäden (11 ) und/oder die Textilschussfäden (12 ) elektrisch getrennt sind und im Höhenabstand zueinander liegen, wobei die Leiterabschnitte, die zwischen zwei benachbarten Kontaktstellen (23 bis23.2' ) der Leiterkettfäden (21.1 bis21.13' ) einerseits und der Leiterschussfäden (20 ) andererseits liegen, im Wechsel miteinander einen Mäanderverlauf (14.1 bis14.12 ) oder einen Spiralverlauf im Gewebe (13 ) erzeugen, der als Antenne (15 ,15'' ) fungiert, und wobei der Mäanderverlauf (14.1 bis14.12 ) oder Spiralverlauf zwei im Gewebe unverbunden bleibende Fadenenden (17.1 bis17.2'' ) an den Leiterkettfäden (21.2' ,21.13' ) oder Leiterschussfäden (20 ) aufweist, an die der Chip (16 ) anschließbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass im Gewebe Leiterkettfäden und/oder Leiterschussfäden vorgesehen sind, die aus zueinander thermoelektrisch unterschiedlichen Materialien bestehen, dass die Faden unterschiedlicher Materialien stellenweise aus dem Gewebe herausragen und paarweise miteinander thermoelektrisch verbunden sind und Thermoelement-Fadenpaare bilden, und diese Thermoelemente fadenweise mit in Kettrichtung oder in Schussrichtung verlaufenden materialunterschiedlichen elektrisch leitenden Sammelfäden verbunden sind und diese Sammelfäden die Thermospannung der einzelnen Thermoelemente aufsummieren. - Etikett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leiterkettfäden (
21.1' bis21.13'' ) und Leiterschussfäden (20 ) nicht nur die elektrische Antenne (15 ,15'' ) bilden, sondern wenigstens teilweise in Verbindung mit weiteren elektrisch leitenden Schuss- und/oder Kettfäden Thermoelemente erzeugen. - Etikett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die generierte Thermospannung als Energiequelle für den an der Antenne (
15 ,15'' ) angeschlossenen Chip (16 ) genutzt wird. - Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teilstück (
24 ) eines Leiterschussfadens (20 ) oder eines Kettschussfadens flottierend über der Flächenseite des Gewebes verläuft und dass dieses flottierende Leiterstück (24 ) durchtrennbar ist, um die Fadenenden (17.1 ,17.2 ) zum Anschluss des Chip zu bilden. - Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Etiketten (
10.1 ) als Breitgewebe (25 ) hergestellt wird, wo mehrere Etiketten (10.1 ) nicht nur in Kettrichtung (11 ) nacheinander, sondern auch in Schussrichtung (12 ) gleichzeitig nebeneinander gewebt werden. - Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen zwei benachbarten Etiketten (
10.1 ) im Bandgewebe (30 ) und/oder im Breitgewebe (25 ) angeordneten Etiketten (10.1 ) unverbunden bleibende Gassen (26 ,29 ) aus Kettfäden und/oder Schussfäden aufweisen, die zwecks Vereinzelung der Etiketten (10.1 ) durchgeschnitten (28 ,29 ) werden. - Etikett nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Schnittenden (
29 ) der Leiterkettfäden (21.12'' ,21.13'' ) oder Leiterschussfäden die Fadenenden (17.1'' ,17.2'' ) zum Anschluss des Chips (16 ) bilden. - Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Mäanderwindung (
14.1 bis14.10 ) oder Spiralwindung ein Paar von Kontaktstellen (23 ) zwischen zwei Leiterschusseintragungen (22.1 bis22.11 ) gehört, und dass jedem Kontaktstellen-Paar (23 ) innerhalb eines Etiketts (10.1 ) jeweils ein eigener Leiterkettfaden (21.1 bis21.10 ) im Gewebe zugeordnet ist. - Etikett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zu jeder Mäanderwindung (
14.1 bis14.10 ) oder Spiralwindung ein Paar von Kontaktstellen (23.1' ,23.2' ) zwischen zwei Leiterschusseintragungen (22.1 bis22.11 ) gehört, dass ein gemeinsamer Leiterkettfaden (21.2' ) mehreren Kontaktstellen-Paare (23.1' ,23.2' ) innerhalb eines Etiketts (10.2 ) zugeordnet ist, dass aber der Leiterkettfaden (22.2' ) zwischen mehreren Kontaktstellen-Paaren (23.1' ,23.2' ) durchschnitten (40.2 ) ist. - Etikett nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Leiterkettfaden (
21.1' bis21.5' ) an den Schnittstellen (40.1 bis40.5 ) flottierend im Gewebe verläuft.
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