DE10157784C1 - Airbagmodul mit einem Deflektor-Halteteil - Google Patents
Airbagmodul mit einem Deflektor-HalteteilInfo
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Abstract
Ein Airbagmodul mit Gasgenerator, Gassack, einem eine Austrittsöffnung für den sich entfaltenden Gassack aufweisenden Gehäuse sowie einem Halteteil, wobei sich Gasgenerator und Halteteil innerhalb des Gassackes befinden und der Gasgenerator radial und axial am Gehäuse fixiert ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass das mit einem Halterungsbereich (20) zwischen Gasgenerator (14) und Gehäuse (10) angeordnete Halteteil (19) wenigstens einen zur Austrittsöffnung (13) gerichteten, den Gasgenerator (14) außen einfassenden Deflektorabschnitt (21, 22) zur gerichteten Leitung des vom Gasgenerator (14) erzeugten Gases in wenigstens eines von beidseitig des Deflektorabschnitts (21, 22) angeordneten Faltungspaketen (16, 17, 18) des Gassacks (15) aufweist.
Description
Die Erfindung betrifft ein Airbagmodul mit Gasgenerator, Gassack, einem
eine Austrittsöffnung für den sich entfaltendenden Gassack aufweisenden
Gehäuse sowie einem Halteteil, wobei sich Gasgenerator und das mit ei
nem Halterungsbereich zwischen Gasgenerator und Gehäuse angeordnete
und mit den Gasgenerator außen einfassenden Deflektorabschnitten zur
gerichteten Leitung des vom Gasgenerator erzeugten Gases versehene
Halteteil innerhalb des Gassackes befinden und der Gasgenerator radial
und axial am Gehäuse fixiert ist und wobei wenigstens ein Faltungspaket
außerhalb des Halteteils in dem Gehäuse angeordnet ist.
Ein Airbagmodul mit den gattungsgemäßen Merkmalen ist aus der
US 4332398 bekannt. Hierbei ist ein im Inneren des Gassackes angeordne
tes und den Gassack mit einem Gehäuseteil verklemmendes Halteteil über
gesonderte, das Gassackgewebe durchgreifende Verschraubungen mit dem
Gehäuseteil verbunden. Das Halteteil ist birnenförmig ausgebildet, wobei
sich die als Deflektorabschnitte wirkenden Seitenwände des Halteteils in
Richtung der Austrittsöffnung für den Gassack aus dem Gehäuse heraus
verjüngen, so dass das Halteteil nur eine vergleichsweise kleine Aus
blasöffnung für das vom Gasgenerator erzeugte Gas aufweist. Der Gas
sack ist das Halteteil umschließend in den Zwischenraum zwischen dem
Halteteil und den äußeren Gehäusewänden des Airbagmoduls eingefaltet
und überspannt die Ausblasöffnung des Halteteils mit einer Gassacklage.
Mit dem bekannten Airbagmodul ist der Nachteil verbunden, dass das vom
Gasgenerator erzeugte Gas in dem Halteteil zu einem Gasstrahl gebündelt
wird, der alsdann im Wesentlichen punktuell auf die eine, die Ausblasöff
nung überspannende Gassacklage trifft. Dies kann zu Beschädigungen des
Gassackgewebes führen. Ferner ist mit einer derartigen punktuellen Ein
wirkung des Gases ein schnelles Entfalten des Gassackes aus dem Gehäuse
heraus nicht zu erreichen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Airbagmodul mit den
gattungsgemäßen Merkmalen zur Verfügung zu stellen, bei dem eine mög
lichst schnelle Entfaltung des eingefalteten Gassackes sichergestellt ist.
Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus dem Anspruch 1; vorteilhafte
Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteran
sprüchen angegeben.
Die Erfindung sieht in ihrem Grundgedanken vor, dass das Halteil U-
förmig ausgebildet und zwischen dem die U-Schenkel des Halteteils bil
denden Deflektorabschnitten ein zentrales Faltungspaket innerhalb des
offenen Abschnittes des Halteteils angordnet ist.
Ein U-förmiges Halteteil ist in seiner Anordnung in einem Gehäuse eines
Airbagmoduls aus der DE 298 06 402 U1 bekannt; allerdings ist das vor
handene Gassackpaket zwischen dem Halteteil bzw. zwischen dessen
Ausblasöffnung und der Austrittsöffnung für den Gassack in dem Gehäuse
des Airbagmoduls angordnet; das Halteteil selbst nimmt keine Faltlagen
des Gassackes auf.
Mit der Erfindung ist der Vorteil verbunden, dass das von dem im Halte
teil angeordneten Gasgenerator freigesetzte Gas unmittelbar auf das in dem
Halteteil selbst noch befindliche zentrale Gassackpaket wirkt und so für
einen schnellen Auswurf des zentralen Gassackpakets aus dem Gehäuse
sorgt; dabei zieht das zentrale Gassackpaket das wenigstens eine weitere
Gassackpaket nach, so dass ingesamt für eine schnelle Entfaltung des in
das Gehäuse des Airbagmoduls eingefalteten Gassacke gesorgt ist.
Nach einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass
das Halteteil im mittleren Bereich des Gehäuses angeordnet und mit sei
nem offenen Abschnitt zur Austrittsöffnung orientiert ist, und dass zu
sätzlich zu dem zentralen Faltungspaket jeweils ein Faltungspaket zwi
schen den Deflektorabschnitten des Halteteils und der zugehörigen Au
ßenwand des Gehäuses gebildeten Innenraum angeordnet ist. Hierbei kann
vorgesehen sein, dass die Einzelfalten der äußeren Faltungspakete quer
zur Auswurfrichtung des Gassackes und die Einzelfalten des zentralen
Faltungspakets in Auswurfrichtung verlaufend angeordnet sind.
In einer alternativen Ausführungsform sieht die Erfindung vor, dass das
Halteteil mit Gasgenerator in einem Eckbereich des Gehäuses angeordnet
ist derart, dass das Halteteil mit seinem offenen Abschnitt zur Austritts
öffnung orientiert ist und ein Deflektorabschnitt längs der zugeordneten
Außenwand des Gehäuses verläuft, und dass das weitere Faltungspaket in
dem zwischen dem Deflektorabschnitt und der Außenwand des Gehäuses
gebildeten Innenraum angeordnet ist.
Es kann vorgesehen sein, dass in wenigstens einem Deflektorabschnitt
Durchlassöffnungen zur Gasdurchleitung des Gases von dem Gasgenerator
in den von diesem Deflektorabschnitt abgeteilten Innenraum ausgebildet
sind.
Nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist vorgesehen, dass das
zur Austrittsöffnung des Gehäuses gerichtete Ende des Deflektorabschnit
tes bezogen auf den Gasgenerator auswärts abgewinkelt ist.
In einer alternativen Ausführungsform sieht die Erfindung vor, dass das
U-förmige Halteteil im mittleren Bereich des Gehäuses angeordnet und mit
seinem offenen Abschnitt zu einer Außenwand des Gehäuses weisend ori
entiert ist derart, dass ein Deflektorabschnitt längs des Bodens des Ge
häuses verläuft und den Halterungsbereich des Halteteils bildet, und dass
ein zweites Faltungspaket in dem zwischen dem Halteteil und der Außen
wand gebildeten Innenraum und ein drittes Faltungspaket zwischen dem
das zentrale Faltungspaket einfassenden und sich parallel zur Austrittsöff
nung erstreckenden Deflektorabschnitt und der Austrittsöffnung selbst
angeordnet ist.
In einer besonders geeigneten Ausführungsform der Erfindung ist das
Halteteil ohne Befestigung zwischen Gasgenerator und Gehäuse angeord
net. Hierbei ist im einzelnen das Halteteil ohne kraftschlüssige Fixierung
an dem Gassack oder dem Gasgenerator oder dem Gehäuse auf der der
Austrittsöffnung gegenüberliegenden Seite des Gasgenerators zwischen
der Gehäusewand des Modulgehäuses und dem Gasgenerator vom Gasge
nerator festgelegt und nimmt die bei der Entfaltung des Gassackes entste
henden Kräfte auf und überträgt diese auf den Gasgenerator und dessen
Befestigung am Modulgehäuse. Somit erfolgt die Befestigung des Gassac
kes bei diesem Ausführungsbeispiel in einer Art schwimmender Lagerung,
weil das Gassackgewebe ohne eine besondere Fixierung oder Befestigung
um das in den Gassack eingelegte Halteteil geführt ist, wobei sich das
Halteteil einerseits bei Belastung aufgrund der bei seiner Entfaltung an
den Gassack angreifenden Zugkräfte an dem im Modulgehäuse befestigten
Gasgenerator abstützt und dadurch die Kräfte überträgt. Hiermit ist der
Vorteil verbunden, dass das Gassackgewebe sich zur Kraftübertragung
flächig an dem Halteteil abstützt und keine punktuelle Belastung gegeben
ist. Daher kann auf die Einbringung von Verstärkungslagen bei der Ferti
gung des Gassackes verzichtet werden. Auch Herstellung und Montage
des Airbagmoduls sind vereinfacht, weil am Gassackgewebe keine beson
deren Maßnahmen zur Fixierung des Halteteiles erforderlich sind.
Schließlich kann nach einem Ausführungsbeispiel der Erfindung vorgese
hen sein, dass das Halteteil in seinem parallel zum Gehäuseboden ausge
richteten Halterungsbereich eine mit der gleichgerichteten Erstreckung
des Gasgenerators übereinstimmende Abmessung aufweist; auf diese Wei
se ist eine besonders kleinbauende Bauweise des Airbagmoduls sicherge
stellt, weil nur der notwendige Bereich der Erstreckung des jeweiligen
Halteteiles für die Festlegung des Gassackgewebes herangezogen ist.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung wiedergegeben,
welche nachstehen beschrieben sind. Es zeigen:
Fig. 1a-c Ein Airbagmodul mit einem in einem
Eckbereich angeordneten Gasgenerator und einem einen
einschenkligen Deflektor-abschnitt aufweisenden Halte
teil im Ausgangszustand bzw. in unterschiedlichen
Stadien der Entfaltung des Gassackes,
Fig. 2a-c Ein anderes Ausführungsbeispiel des
Airbagmoduls in der Darstellung gemäß Fig. 1
a-c mit in dem Deflektorabschnitt des
Halteteils zusätzlich angeordneten Gas-
Durchtrittsöffnungen,
Fig. 3a-c Ein Airbagmodul mit einem mittig angeordneten Gasge
nerator und einem U-förmigen, beidseitig des Gasgene
rators angeordnete Deflektorabschnitte aufweisenden
Halteteil in einer den Fig. 1a-c entsprechenden
Darstellung,
Fig. 4a-c Ein Airbagmodul mit seinem offenen Abschnitt zu einer
Außenwand des Gehäuses verkippt angeordneten Halte
teil in einer der Fig. 1a-c entsprechenden Darstellung.
Das in den Fig. 1a bis c dargestellte Gehäuse 10 eines Airbagmoduls
besteht aus einem Bodenbereich 12 und davon hochstehenden Außenwän
den 11, die zwischen sich eine Austrittsöffnung 13 für den im Inneren des
Gehäuses 10 eingefalteten Gassack 15 definieren. In dem Gehäuse 10 ist
generell ein Gasgenerator 14 angeordnet und radial und axial am Gehäuse
10 fixiert.
Bei dem in den Fig. 1a bis c dargestellten Ausführungsbeispiel ist der
Gasgenerator 14 in einem Eckbereich des Gehäuses 10 nahe dem Bodenbe
reich 12 angeordnet, wobei der Gasgenerator 14 im Inneren des eingefal
teten Gassackes 15 und innenseitig eines U-förmig ausgebildeten Haltetei
les 19 angeordnet ist. Das Halteteil 19 weist einen sich parallel zur Au
ßenwand 11 des Gehäuses 10 erstreckenden Schenkel 22 auf, der bei dem
dargestellten Ausführungsbeispiel nicht als Deflektor wirkt, sondern le
diglich eine Gassacklage des eingefalteten Gassacks 15 zwischen sich und
der Außenwand 11 einschließt. Entsprechendes gilt für den Halterungsbe
reich 20 des Halteteiles 19. Der innenseitig von dem Halterungsbereich
des Halteteiles 19 in Richtung auf die Austrittsöffnung 13 abragende De
flektorabschnitt 21 dient gleichzeitig als Begrenzung für zwei Teilräume,
in denen zwei Faltungspakete 16 und 18 des Gassackes 15 angeordnet ist.
Ein zentrales Faltungspaket 18 ist zwischen den die U-Schenkel des Halte
teils 19 bildenden Diffusorabschnitten 21, 22 des Halteteils 19 sowie zwi
schen dem Gasgenerator 14 und der Austrittsöffnung 13 des Gehäuses 10
angeordnet, während ein zweites Faltungspaket 16 in dem zwischen dem
Deflektorabschnitt 21 und der gegenüberliegenden Außenwand 11 des Ge
häuses gelegenen Raum untergebracht ist. Beide Faltungspakete 16, 18
weisen parallel zur Austrittsöffnung 13 verlaufende Einzelfalten 30 auf.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ende 24 des
Deflektorabschnitts 21 auswärts, dass heißt von dem Gasgenerator 14 weg
angewinkelt.
Bei allen dargestellten und nachfolgend noch zu beschreibenden Ausfüh
rungsbeispielen ist das Halteteil 19 mit Deflektorabschnitten ohne eine
kraftschlüssige Fixierung an dem Gassack 15 oder dem Gasgenerator 14
oder dem Gehäuse 10 in das Innere des Gassackes 15 eingelegt, so dass
bei der aus den Fig. 1b und c ersichtlichen Entfaltung des Gassackes
das Halteteil mit seinem Halterungsbereich 20 von der zwischen dem Hal
terungsbereich 20 und dem Bodenbereich 12 des Gehäuses verlaufenden
Gassacklage gegen den Gasgenerator 14 gezogen wird und dabei die ent
sprechenden Kräfte auf den Gasgenerator und dessen Befestigung am Ge
häuse 10 überträgt.
Aus den Fig. 1b und 1c ist die aufgrund der beschriebenen Anord
nung der Faltungspakete in dem Gehäuse sich einstellende Entfaltung des
Gassackes 15 erkennbar; es ist ersichtlich, in welcher Sequenz die vorge
sehenen Faltungspakete 18 und anschließend 16 ausgeworfen werden.
Das in den Fig. 2a bis c dargestellte Ausführungsbeispiel unterschei
det sich von dem zu Fig. 1a bis c beschriebenen Ausführungsbeispiel
lediglich durch die Anordnung wenigstens einer zusätzlichen Durch
trittsöffnung 26 in dem Deflektorabschnitt 21, so dass parallel zu der
Gasströmung in Richtung auf das Faltungspaket 18 sogleich Gas auch
durch die Durchtrittsöffnung 26 in das seitlich neben dem Gasgenerator 14
angeordnete Faltungspaket 16 einströmt und für dessen frühzeitige Entfal
tung sorgt.
Das in den Fig. 3a bis c dargestellte Ausführungsbeispiel weist nun
einen mittig im Gehäuse 10 angeordneten Gasgenerator 14 auf, so dass
das U-förmige Halteteil 19 wiederum den Gasgenerator 14 mit seinen De
flektorabschnitten 21 und 22 einschließt. Entsprechend sind bei diesem
Ausführungsbeispiel drei Faltungspakete vorgesehen, wobei in dem mittle
ren offenen Abschnitt des Halteteils 19 zwischen dem Gasgenerator 14
und der Austrittsöffnung 13 ein zentrales Faltungspaket 18 angeordnet ist
und die beiden äußeren zusätzlichen Faltungspakete 16 und 17 jeweils in
dem zwischen der Außenwand 11 und dem benachbarten Deflektorab
schnitt 21 bzw. 22 bestehenden Zwischenraum angeordnet sind. Während
die beiden äußeren Faltungspakete einen Verlauf ihrer Einzelfalten parallel
zur Austrittsöffnung 13 aufweisen, sind die Einzelfalten 30 des zentralen
Faltungspaketes 18 in der Ausstoßrichtung des Gassackes 15 aus dem Ge
häuse 10 angeordnet. Aus den Fig. 3b und 3c ergibt sich im einzelnen
die Auswirkung der von dem Gasgenerator 14 ausgehenden Gasströmung
auf die Entfaltung der Faltungspakete 18 sowie 16 und 17.
Bei dem in den Fig. 4a bis c dargestellten Ausführungsbeispiel ist das
U-förmige Halteteil 19 im mittleren Bereich des Gehäuses 10 angeordnet
und mit seinem offenen Abschnitt zu einer Außenwand 11 des Gehäuses
10 orientiert derart, dass eine bei den anderen Ausführungsbeispielen als
Deflektorabschnitt wirkende Seitenwand des Halteteils 19 längs des Bo
dens 12 des Gehäuses 10 verläuft und dadurch den Halterungsbereich 20
des Halteteils 19 bildet. Auf Grund der verdrehten Anordnung des Halte
teils 19 in dem Gehäuse 10 bildet nun der Bodenbereich des Halteteils 19
einen Deflektorabschnitt 21, wobei dieser Deflektorabschnitt 21 in einen
sich parallel zur Austrittsöffnung 13 des Gehäuses mit erstreckenden
weiteren Deflektorabschnitt 25 übergeht und, wobei das zentrale Fal
tungspaket 18 sich wiederum in dem offenen Bereich des Halteteils 19 und
zwar zwischen dem Halteteil 19 und der zugeordneten Außenwand des
Gehäuses 10 befindet. Ein weiteres Faltungspaket 16 befindet sich in dem
Zwischenraum zwischen dem Halteteil 19 und der anderen Außenwand des
Gehäuses 10, und ein drittes Faltungspaket 17 befindet sich zwischen dem
Deflektorabschnitt 25 und der Austrittsöffnung 13.
Claims (10)
1. Airbagmodul mit Gasgenerator, Gassack, einem eine Austrittsöff
nung für den sich entfaltendenden Gassack aufweisenden Gehäuse
sowie einem Halteteil, wobei sich Gasgenerator und das mit einem
Halterungsbereich zwischen Gasgenerator und Gehäuse angeordne
te und mit den Gasgenerator außen einfassenden Deflekto
rabschnitten zur gerichteten Leitung des vom Gasgenerator erzeug
ten Gases versehene Halteteil innerhalb des Gassackes befinden
und der Gasgenerator radial und axial am Gehäuse fixiert ist und
wobei wenigstens ein Faltungspaket außerhalb des Halteteils in
dem Gehäuse angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das
Halteteil (19) u-förmig ausgebildet und zwischen den die U-
Schenkel des Halteteils (19) bildenden Deflektorabschnitten (21,
22; 25) ein zentrales Faltungspaket (18) innerhalb des offenen Ab
schnittes des Halteteils (19) angeordnet ist.
2. Airbagmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Halteteil (19) im mittleren Bereich des Gehäuses (10) angeordnet
und mit seinem offenen Abschnitt zur Austrittsöffnung (13) orien
tiert ist, und dass zusätzlich zu dem zentralen Faltungspaket (18)
jeweils ein Faltungspaket (16, 17) in dem zwischen den Deflekto
rabschnitten (21, 22) des Halteteils (19) und der zugehörigen Au
ßenwand (11) des Gehäuses (10) gebildeten Innenraum angeordnet
ist.
3. Airbagmodul nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Einzelfalten (30) der äußeren Faltungspakete (16, 17) quer zur
Auswurfrichtung des Gassackes (15) und die Einzelfalten (30) des
zentralen Faltungspakets (18) in Auswurfrichtung verlaufend ange
ordnet sind.
4. Airbagmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
Halteteil (19) mit Gasgenerator (14) in einem Eckbereich des Ge
häuses (10) angeordnet ist derart, dass das Halteteil (19) mit sei
nem offenen Abschnitt zur Austrittsöffnung (13) orientiert ist und
ein Deflektorabschnitt (22) links der zugeordneten Außenwand
(11) des Gehäuses (10) verläuft, und dass das weitere Faltungspa
ket (16) in dem zwischen dem Deflektorabschnitt (21) und der Au
ßenwand (11) des Gehäuses (10) gebildeten Innenraum angeordnet
ist.
5. Airbagmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass in wenigstens einem Deflektorabschnitt (21, 22)
Durchlassöffnungen (26) zur Gasdurchleitung des Gases von dem
Gasgenerator (14) in den von diesem Deflektorabschnitt (21, 22)
abgeteilten Innenraum ausgebildet sind.
6. Airbagmodul nach einem der Ansprüche 1 bis S. dadurch gekenn
zeichnet, dass das zur Austrittsöffnung (13) des Gehäuses (10) ge
richtete Ende (24) des Deflektorabschnittes (21, 22) bezogen auf
den Gasgenerator (14) auswärts abgewinkelt ist.
7. Airbagmodul nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das
U-förmige Halteteil (19) im mittleren Bereich des Gehäuses (10)
angeordnet und mit seinem offenen Abschnitt zu einer Außenwand
(11) des Gehäuses (10) weisend orientiert ist derart, dass ein De
flektorabschnitt längs des Bodens (12) des Gehäuses (10) verläuft
und den Halterungsbereich (20) des Halteteils (19) bildet, und dass
ein zweites Faltungspaket (16) in dem zwischen dem Halteteil (19)
und der Außenwand (11) gebildeten Innenraum und ein drittes Fal
tungspaket (17) zwischen dem das zentrale Faltungspaket (18) ein
fassenden und sich parallel zur Austrittsöffnung (13) erstrecken
den Deflektorabschnitt (25) und der Austrittsöffnung (13) selbst
angeordnet ist.
8. Airbagmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Halteteil (19) mit dem Gehäuse (10) verbunden
ist.
9. Airbagmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Halteteil (19) ohne Befestigung zwischen Gas
generator (14) und Gehäuse (10) angeordnet ist.
10. Airbagmodul nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Halteteil (19) in seinem parallel zum Gehäuse
boden (12) ausgerichteten Halterungsbereich (20) eine mit der
gleichgerichteten Erstreckung des Gasgenerators (14) überein
stimmende Abmessung aufweist.
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