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Die
Erfindung betrifft ein vielschichtiges Gassensorelement, das zur
Erfassung einer spezifischen Gaskonzentration (wie der von NOx)
befähigt
ist, und vorzugsweise in einem Abgassystem eines Verbrennungsmotors
von einem Fahrzeug verwendbar ist.
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Hierzu
offenbart Die
US-Patentschrift 5,879,525 ein
Gerät zum
Messen eines verbrennbaren Gasbestandteils durch Verbrennen des
Bestandteils. Das Gerät
umfasst eine erste Verarbeitungszone in Verbindung mit einem externen
Messgasraum und eine zweite Verarbeitungszone in Verbindung mit der
ersten Verarbeitungszone. Eine erste und eine zweite Pumpzelle sind
der ersten bzw. zweiten Verarbeitungszone ausgesetzt und enthalten
jeweils eine Sauerstoffionen-leitende Festelektrolytschicht und ein
Elektrodenpaar, wobei jeweils eine Elektrode der ersten oder der
zweiten Verarbeitungszone ausgesetzt ist.
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Ferner
offenbart dazu die
US-Patentschrift 5,763,763 ein
Verfahren und eine Sensorvorrichtung zum messen eines vorbestimmten
Gasbestandteils in einem Messgas. Dabei wird das Messgas in eine erste
Verarbeitungszone eingeführt.
Eine erste elektrochemische Pumpzelle wird zur Verringerung des Partialdrucks
von Sauerstoff bis zu einem Grad verwendet, der die Steuerung des
Sauerstoffpartialdrucks in einer nachfolgenden zweiten Verarbeitungszone
erlaubt.
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Die
moderne Gesellschaft sieht sich einer schweren Luftverschmutzung
ausgesetzt, die durch von Automobilverbrennungsmotoren emittierte Schadstoffgase
verursacht wird. Verschiedene Gesetze und Regulierungen verlangen
von den Automobilherstellern die Erfüllung von erschwerten Standards
zur Förderung
der Reinheit der Emissionsgase. Im Zusammenhang mit diesen Umständen ist
bekannt, dass die Reinigung der Emissionsgase durch eine unmittelbare
Erfassung der Konzentration von NOx für eine Rückkoppelungssteuerung der Motorverbrennung
sowie zur Überwachung
der Katalysebedingungen auf der Grundlage des erfassten NOx-Wertes
wirksam durchgeführt
werden kann.
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17 zeigt
ein bekanntes vielschichtiges Gassensorelement 9, das in
dem Abgassystem eines Automobilverbrennungsmotors einbaubar ist,
und das zur Erfassung der NOx-Konzentration in dem Abgas befähigt ist.
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Das
vielschichtige Gassensorelement 9 umfasst Festkörperelektrolytschichten 963 und 965 und isolierende
Schichten 964 und 966, die zur Ausbildung einer
ersten Kammer 911 und einer zweiten Kammer 912 gestapelt
sind, in die ein zu messendes Objektgas eingeführt wird.
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Eine
erste Diffusionswiderstandspassage 910 verbindet die erste
Kammer 911 mit einer Außenumgebung des Gassensorelementes 9.
Eine zweite Diffusionswiderstandspassage 920 verbindet
die erste Kammer 911 mit der zweiten Kammer 912.
Zudem umfasst das vielschichtige Gassensorelement 9 eine Referenzgaskammer 914,
in die ein Referenzgas eingeführt
wird.
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Eine
in der ersten Kammer 911 angeordnete oder bereitgestellte
erste elektrochemische Zelle 902 pumpt gemäß einer
angelegten Spannung Sauerstoff ein und aus. Eine in der zweiten
Kammer 912 angeordnete oder bereitgestellte zweite elektrochemische Zelle 903 reagiert
auf das Anlegen einer vorbestimmten Spannung zur Erzeugung eines
die NOx-Konzentration in dem Objektgas repräsentierenden Sensorstroms.
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Die
zweite elektrochemische Zelle 903 umfasst eine Elektrode,
auf der NOx reduzierbar ist. Demzufolge kann die NOx-Konzentration
auf der Grundlage eines durch die Reduktion von NOx verursachten
Ionenstroms gemessen werden.
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Demzufolge
erzeugt die zweite elektrochemische Zelle 903 eine Sensorausgabe
entsprechend einer Summe der NOx-Konzentration
und einer schwankenden Sauerstoffkonzentration in der zweiten Kammer 912,
wenn übermäßiger Sauerstoff
in der zweiten Kammer 912 vorhanden ist und die Sauerstoffkonzentration
schwankt. Somit ist die durch die zweite elektrochemische Zelle 903 erfasste NOx-Konzentration ungenau.
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Zur
Lösung
dieses Problems wird die erste elektrochemische Zelle 902 auf
der Oberfläche
der ersten Kammer 911 bereitgestellt. Die erste elektrochemische
Zelle 902 entlädt
Sauerstoff aus der ersten Kammer 911 an die Außenumgebung
des vielschichtigen Gassensorelements 9, sodass die Sauerstoffkonzentration
in der ersten und der zweiten Kammer 911 bzw. 912 auf
einem konstanten Pegel aufrechterhalten wird.
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Wenn
jedoch das Luft/Brennstoff-Verhältnis des
zu messenden Abgases zur fetten Seite verschoben wird, ist es gemäß dem vorstehend
beschriebenen bekannten vielschichtigen Gassensorelement nötig, Sauerstoff
in die erste Kammer 911 zur Oxidation des reduzierbaren
Gases wie etwa Propan einzuführen,
das in dem gemessenen Abgas enthalten ist. Eine der Elektroden der
ersten elektrochemischen Zelle 902 wird jedoch nicht mit
dem Referenzgas in der Referenzgaskammer 914 in Kontakt
gebracht. Dies macht eine Erfassung des zur fetten Seite umgeschalteten
Luft/Brennstoff-Verhältnisses
jedoch unmöglich.
Somit kann die erste elektrochemische Zelle 902 auf der
fetten Seite des Luft/Brennstoff-Verhältnisses nicht sauber arbeiten.
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Ferner
wird dabei die Innenseite der zweiten Kammer 912 mit einem
fetten Milieu gefüllt.
Eine inverse elektromotorische Kraft wird an die zweite elektrochemische
Zelle 903 angelegt. Dies macht eine Erfassung der NOx-Konzentration
unmöglich.
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Ähnliche
Probleme treten bei allgemeinen vielschichtigen Sensorelementen
mit einem Sensormechanismus zur Erfassung einer spezifischen Gaskonzentration
auf der Grundlage eines in Reaktion auf Sauerstoffionen verursachten
Ionenstroms auf, der erzeugt wird, wenn das spezifische Gas auf
der Elektrode der zweiten elektrochemischen Zelle zersetzt wird.
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Demzufolge
liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein vielschichtiges
Gassensorelement für
die genaue Erfassung einer spezifischen Gaskonzentration eines von
einem Automotor emittierten Abgases bereitzustellen, selbst wenn
sich dabei die Verbrennungsbedingungen so weit verändern, dass
sich das Luft/Brennstoff-Verhältnis
in einem breiten Bereich von einer mageren Seite zu einer fetten
Seite verändert.
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Zur
Lösung
dieser Aufgabe wird ein vielschichtiges Gassensorelement bereitgestellt,
wie dies in dem beigefügten
unabhängigen
Patentanspruch definiert ist. Vorteilhafte Weiterbildungen davon
sind in den abhängigen
Patentansprüchen
angegeben.
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Das
erfindungsgemäße vielschichtige
Gassensorelement arbeitet auf die nachstehend angeführte Weise.
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Die
erste elektrochemische Zelle ist sowohl der ersten Kammer als auch
der Referenzgaskammer zugewandt.
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Wenn
das Luft/Brennstoff-Verhältnis
zur fetten Seite verschoben wird, kann ein derartiges Umschalten
des Luft/Brennstoff-Verhältnisses
erfasst werden, da das eine Ende der ersten elektrochemischen Zelle
in der Referenzgaskammer angeordnet ist. Demzufolge kann die erste
elektrochemische Zelle Sauerstoff in die erste Kammer pumpen.
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Zudem
ermöglicht
der Pumpbetrieb der ersten elektrochemischen Zelle ein Aufrechterhalten
der Sauerstoffkonzentration in der zweiten Kammer auf einem konstanten
Pegel. Demzufolge wird keine inverse elektromotorische Kraft an
die zweite elektrochemische Zelle angelegt. Dies ermöglicht die
Messung einer spezifischen Gaskonzentration des gemessenen Gases
in einem breiten Bereich von der mageren Seite zur fetten Seite.
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Wie
aus vorstehender Beschreibung ersichtlich ist, wird erfindungsgemäß ein vielschichtiges Gassensorelement
bereitgestellt, dass zur genauen Erfassung einer spezifischen Gaskonzentration
in einem von einer Verbrennungsmaschine ausgestoßenen gemessenen Gas selbst
dann befähigt
ist, wenn die Verbrennungsbedingungen so gesteuert werden, dass
das Luft/Brennstoff-Verhältnis
in einem breiten Bereich von der mageren Seite zur fetten Seite
variiert.
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Ferner
verursacht gemäß dem erfindungsgemäßen vielschichtigen
Gassensorelement der Sauerstoffpumpbetrieb einen Sauerstoffionenstromfluss in
eine elektrische Schaltung der ersten elektrochemischen Zelle.
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Der
Sauerstoffionenstrom umfasst einen das Luft/Brennstoff-Verhältnis repräsentierenden
Stromwert. Daher kann die erste elektrochemische Zelle als Luft/Brennstoff-Verhältnis-Erfassungszelle
verwendet werden.
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Mit
anderen Worten, das erfindungsgemäße vielschichtige Gassensorelement
kann sowohl die spezifische Gaskonzentration als auch das Luft/Brennstoff-Verhältnis gleichzeitig
messen.
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Anwendungen
des erfindungsgemäßen vielschichtigen
Gassensorelementes sind nicht auf die Messung einer NOx-Konzentration beschränkt. Folglich
ist das erfindungsgemäße vielschichtige
Gassensorelement auf andere Bauarten von Gassensoren wie etwa einen
CO-Sensor und einen HO-Sensor anwendbar.
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Erfindungsgemäß ist das
andere Ende der zweiten elektrochemischen Zelle in der Referenzgaskammer
angeordnet ist.
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Diese
Anordnung ist zur Stabilisierung eines elektrischen Potentials der
positiven Elektrodenseite der zweiten elektrochemischen Zelle wirkungsvoll. Somit
ist die spezifische Gaskonzentration genau erfassbar.
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Zudem
ist erfindungsgemäß die Referenzgaskammer
für die
zweite elektrochemische Zelle getrennt von der Referenzgaskammer
für die
erste elektrochemische Zelle ausgebildet.
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Selbst
wenn die Sauerstoffkonzentration in der Referenzgaskammer der ersten
elektrochemischen Zelle aufgrund der Pumparbeit wahlweise variiert,
wird gemäß einer
derartigen Anordnung diese Variation nicht auf die Referenzgaskammer
der zweiten elektrochemischen Zelle übertragen. Somit ist die spezifische
Gaskonzentration genau erfassbar.
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Zudem
ist es erfindungsgemäß vorzuziehen, dass
das vielschichtige Gassensorelement zudem mit einem Heizelement
versehen ist, in das ein zur Erzeugung von Wärme in Reaktion auf einen ihm
zugeführten
Strom befähigtes
Wärmeerzeugungselement
eingebaut ist, wobei ein Ionenstrompfad zwischen der zweiten elektrochemischen
Zelle und dem Wärmeerzeugungselement
länger
als ein Ionenstrompfad zwischen der ersten elektrochemischen Zelle
und dem Wärmeerzeugungselement
ist.
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Allgemein
ist zur Sicherstellung einer genauen Messung einer spezifischen
Gaskonzentration durch das vielschichtige Gassensorelement ein rasches
und ausreichendes Aufwärmen
der zweiten elektrochemischen Zelle auf ihre Arbeitstemperatur notwendig.
Insoweit ist das vielschichtige Gassensorelement allgemein mit einem
elektrisch betreibbaren Heizelement mit einem eingebauten Wärmeerzeugungselement
ausgerüstet.
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Eine
dem Wärmeerzeugungselement
zugeführte
elektrische Energie ist im Vergleich mit dem Sensorausgabepegel
der zweiten elektrochemischen Zelle sehr groß und wird daher zur Rauschquelle, welche
einen widrigen Einfluss auf das Sensorausgabesignal ausübt.
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An
die erste elektrochemische Zelle wird ebenso elektrische Energie
zugeführt.
Selbst falls der durch die erste elektrochemische Zelle fließende Strom
ein signifikantes Rauschen aufgrund des Einflusses der Energiezufuhr
an das Wärmeerzeugungselement
enthält,
wird jedoch die Ausgabe der ersten elektrochemischen Zelle nicht
so schlimm beeinflusst, weil die erste elektrochemische Zelle zur Durchführung eines
Sauerstoffpumpvorgangs angeordnet ist, und das Pumpverhalten durch
den hindurch fließenden
Strom nicht so beeinflusst wird.
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Demzufolge
wird zur Sicherstellung einer genauen Messung der spezifischen Gaskonzentration der
Ionenstrompfad zwischen der zweiten elektrochemischen Zelle und
dem Wärmeerzeugungselement
länger
als der Ionenstrompfad zwischen der ersten elektrochemischen Zelle
und dem Wärmeerzeugungselement
eingestellt.
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Der
erfindungsgemäß definierte
Ionenstrompfad repräsentiert
einen Strompfad, entlang dem der Sauerstoffionenstrom fließen kann. Üblicherweise
ist der Ionenstrompfad ein entlang einer elektrisch leitenden Route
wie etwa einer Festkörperelektrolytschicht
entwickelter kürzester
Pfad bei dem vielschichtigen Gassensorelement.
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Weiterhin
ist es erfindungsgemäß vorzuziehen,
dass das Heizelement einen Basiswerkstoff aus Aluminiumoxid aufweist.
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Aluminiumoxid
ist ein isolierender Werkstoff. Der dem Wärmeerzeugungselement zugeführte Leistungsstrom
kann wirksam daran gehindert werden, in einen anderen Abschnitt des
vielschichtigen Sensorelements zu fließen. Somit wird die erste und die
zweite elektrochemische Zelle durch den Leistungsstrom an das Wärmeerzeugungselement
nicht widrig beeinflusst. Bei der Sensorausgabe tritt kein Rauschen
auf.
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Darüber hinaus
ist es erfindungsgemäß vorzuziehen,
dass ein isolierender Widerstand zwischen der zweiten elektrochemischen
Zelle und dem Wärmeerzeugungselement
größer als
ein isolierender Widerstand zwischen der ersten elektrochemischen Zelle
und dem Wärmeerzeugungselement
ist, und ein minimaler Abstand zwischen der zweiten elektrochemischen
Zelle und dem Wärmeerzeugungselement
länger
als ein minimaler Abstand zwischen der ersten elektrochemischen
Zelle und dem Wärmeerzeugungselement
ist.
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Eine
dem Wärmeerzeugungselement
zugeführte
elektrische Energie ist im Vergleich mit dem Sensorausgabepegel
der zweiten elektrochemischen Zelle sehr groß und wird daher zu einer Rauschquelle,
die einen widrigen Einfluss auf das Sensorausgabesignal ausübt. Selbst
falls der durch die erste elektrochemische Zelle fließende Strom
einen signifikanten Rauschanteil aufgrund des Einflusses der dem Wärmeerzeugungselement
zugeführten
Energie enthält,
wird andererseits die Ausgabe der ersten elektrochemischen Zelle
aus demselben vorstehend beschriebenen Grunde nicht so schlimm beeinflusst.
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Demzufolge
wird zur Unterdrückung
des widrigen Einflusses des Wärmeerzeugungselementes der
isolierende Widerstand zwischen der zweiten elektrochemischen Zelle
und dem Wärmeerzeugungselement
größer als
der isolierende Widerstand zwischen der ersten elektrochemischen
Zelle und dem Wärmeerzeugungselement
eingestellt, wodurch eine genaue Messung der spezifischen Gaskonzentration
sichergestellt wird.
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Aus
demselben Grunde wird der minimale Abstand zwischen der zweiten
elektrochemischen Zelle und dem Wärmeerzeugungselement länger als der
minimale Abstand zwischen der ersten elektrochemischen Zelle und
dem Wärmeerzeugungselement
eingestellt, wodurch eine genaue Messung der spezifischen Gaskonzentration
sichergestellt wird.
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Ferner
ist es erfindungsgemäß vorzuziehen, dass
der isolierende Widerstand zwischen der zweiten elektrochemischen
Zelle und dem Wärmeerzeugungselement
gleich oder größer als
1·1012 Ω,
der Leckstrom zwischen der zweiten elektrochemischen Zelle und dem
Wärmeerzeugungselement
gleich oder kleiner als 2·10–11 A
ist sowie der minimale Abstand zwischen der zweiten elektrochemischen
Zelle und dem Wärmeerzeugungselement
gleich oder größer als
0,4 mm ist.
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Die
Erfüllung
von allen vorstehend beschriebenen Bedingungen stellt die genaue
Messung der spezifischen Gaskonzentration sicher.
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Falls
der isolierende Widerstand kleiner 1·1012 Ω ist, wird
ein signifikanter Leckstrom von dem Wärmeerzeugungselement zu der
zweiten elektrochemischen Zelle fließen, und daher wird das Ausgangssignal
der zweiten elektrochemischen Zelle einen Rauschanteil enthalten.
Somit wird die Sensorausgabe ungenau werden.
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Der
Leckstrom ist ein von dem Wärmeerzeugungselement
zu der zweiten elektrochemischen Zelle fließender Strom. Falls der Leckstrom
2·10–11 A überschreitet,
wird das Ausgabesignal der zweiten elektrochemischen Zelle einen
Rauschanteil enthalten. Somit wird die Sensorausgabe ungenau werden.
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Wenn
der minimale Abstand kleiner als 0,4 mm beträgt, wird das Ausgabesignal
der zweiten elektrochemischen Zelle einen Rauschanteil enthalten.
Somit wird die Sensorausgabe ungenau werden.
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Bevorzugt
beträgt
eine obere Grenze des minimalen Abstandes 10 mm. Falls der minimale
Abstand 10 mm überschreitet,
wird die thermische Kapazität
des Sensorelementes so groß werden,
dass das Erreichen der Betriebstemperatur nach Aktivierung des Heizelementes
bei jeder elektrochemischen Zelle eine lange Zeit in Anspruch nehmen
wird.
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Des
Weiteren ist es erfindungsgemäß vorzuziehen,
dass die erste elektrochemische Zelle ein auf gegenüberliegenden
Oberflächen
einer ersten Festkörperelektrolytschicht
bereitgestelltes Elektrodenpaar aufweist, und die zweite elektrochemische
Zelle ein auf gegenüberliegenden
Oberflächen
einer von der ersten Festkörperelektrolytschicht
verschiedenen zweiten Festkörperelektrolytschicht
bereitgestelltes Elektrodenpaar aufweist.
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Die
an die erste elektrochemische Zelle angelegte Spannung ist größer als
der Ausgabepegel der zweiten elektrochemischen Zelle. Somit wird
zur Reduktion oder Beseitigung eines widrigen Einflusses der an
die erste elektrochemische Zelle angelegten Spannung die zweite
elektrochemische Zelle auf der von der Festkörperelektrolytschicht der ersten elektrochemischen
Zelle verschiedenen und von dieser beabstandeten Festkörperelektrolytschicht
bereitgestellt, wodurch eine genaue Messung der spezifischen Gaskonzentration
sichergestellt wird.
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Ferner
ist es erfindungsgemäß vorzuziehen, dass
eine Aluminiumoxidschicht zwischen der ersten elektrochemischen
Zelle und der zweiten elektrochemischen Zelle angeordnet ist. Diese
Anordnung verhindert wirkungsvoll, dass der Leckstrom von der ersten
elektrochemischen Zelle zu der zweiten elektrochemischen Zelle oder
umgekehrt fließt,
wodurch eine genaue Erfassung der spezifischen Gaskonzentration
sichergestellt wird.
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Weiterhin
ist es erfindungsgemäß vorzuziehen,
dass eine dritte elektrochemische Zelle für die Messung einer Sauerstoffkonzentration
in der ersten Kammer oder der zweiten Kammer bereitgestellt ist.
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Dabei
wird zusätzlich
zu der Messung der spezifischen Gaskonzentration (beispielsweise
der NOx-Konzentration) die Sauerstoffkonzentration in entweder der
ersten Kammer oder der zweiten Kammer gemessen. Somit wird die Aufrechterhaltung
der Sauerstoffkonzentration in zumindest der ersten oder der zweiten
Kammer auf einem konstanten Pegel möglich. Daher kann die Messgenauigkeit
der spezifischen Gaskonzentration durch die zweite elektrochemische
Zelle noch weiter sichergestellt werden.
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Die
vorstehend beschriebenen sowie weitere Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung werden aus der nachstehenden näheren Beschreibung
in Verbindung mit der beiliegenden Zeichnung weiter ersichtlich.
Es zeigen:
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1 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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2 eine
Draufsicht einer isolierenden Schicht zur Definition einer ersten
und einer zweiten Kammer für
die Einfuhr eines gemessenen Objektgases, die einen Teil des vielschichtigen
Gassensorelementes gemäß 1 bildet;
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3 eine
graphische Darstellung des Zusammenhangs zwischen der NOx-Konzentration
und dem Strom der zweiten elektrochemischen Zelle, der bei dem vielschichtigen
Gassensorelement gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung erhalten wird;
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4 eine
graphische Darstellung des Zusammenhangs zwischen dem Luft/Brennstoff-Verhältnis und
dem Strom der ersten elektrochemischen Zelle, der bei dem vielschichtigen
Gassensorelement gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung erhalten wird;
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5 eine
graphische Darstellung der Sensorgenauigkeit des vielschichtigen
Gassensorelementes gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
der Erfindung im Vergleich zu der eines bekannten Gassensorelementes;
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6 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
zweiten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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7 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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8 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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9 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
fünften
Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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10 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
sechsten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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11 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
siebenten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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12 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
achten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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13 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
neunten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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14 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
zehnten Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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15 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
elften Ausführungsbeispiel
der Erfindung;
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16 eine
Schnittansicht eines vielschichtigen Gassensorelementes gemäß einem
zwölften Ausführungsbeispiel
der Erfindung; und
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17 eine
Schnittansicht eines bekannten vielschichtigen Gassensorelementes.
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Bei
der nachstehenden Beschreibung der bevorzugten Ausführungsbeispiele
der Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegende Zeichnung sind identische
Teile durchgehend mit den gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
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Erstes Ausführungsbeispiel
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Ein
vielschichtiges Gassensorelement gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel
wird unter Bezugnahme auf die 1 bis 5 beschrieben.
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Ein
vielschichtiges Gassensorelement 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
umfasst zwei Kammern, d. h. eine erste Kammer 11 und eine
zweite Kammer 12, in die ein zu messendes Objektgas eingeführt wird.
Eine erste Diffusionswiderstandspassage 110 verbindet die
erste Kammer 11 mit einer Außenumgebung des Gassensorelementes 1.
Eine zweite Diffusionswiderstandspassage 120 verbindet die
erste Kammer 11 mit der zweiten Kammer 12. Zudem
umfasst das vielschichtige Gassensorelement eine erste Referenzgaskammer 14 und
eine zweite Referenzgaskammer 13, in die ein Referenzgas
eingeführt
wird.
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Eine
auf einer die erste Kammer 11 definierenden Oberfläche angeordnete
oder bereitgestellte erste elektrochemische Zelle 2 pumpt
Sauerstoff gemäß einer
angelegten Spannung hinein und heraus. Eine auf einer die zweite
Kammer 12 definierenden Oberfläche angeordnete oder bereitgestellte
zweite elektrochemische Zelle 3 reagiert auf das Anlegen
einer vorbestimmten Spannung zur Erzeugung eines die NOx-Konzentration in
dem Objektgas repräsentierenden
Sensorstroms.
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Die
erste elektrochemische Zelle 2 ist zwischen der ersten
Kammer 11 und der ersten Referenzgaskammer 14 bereitgestellt,
sodass ein Betrieb zum hinein- und herauspumpen von Sauerstoff zwischen
der ersten Kammer 11 und der Referenzgaskammer 14 durchgeführt werden
kann.
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Das
vielschichtige Gassensorelement 1 ist in einem (nicht gezeigten)
Gassensor eingebaut, der in einem (nicht gezeigten) Abgasrohr eines
(nicht gezeigten) Automobilmotors zur Messung der NOx-Konzentration
in dem Abgas installiert ist, damit die Motorverbrennung gesteuert
und eine Abgasreinigungskatalyse überwacht werden kann.
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Gemäß 1 umfasst
das vielschichtige Gassensorelement 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
eine erste Festkörperelektrolytschicht 63,
eine erste isolierende Schicht 64, eine zweite Festkörperelektrolytschicht 65,
eine zweite isolierende Schicht 66 sowie ein keramisches
Heizelement 5, die in dieser Reihenfolge aufeinanderfolgend
gestapelt sind, sodass sie einen integrierten Körper des vielschichtigen Gassensorelementes 1 bilden.
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Zudem
umfasst das vielschichtige Gassensorelement 1 eine poröse Schicht 61 und
ein isolierendes Abstandselement 62, welche beide eine äußere Oberfläche der
ersten Festkörperelektrolytschicht 63 bedecken.
Die poröse
Schicht 61 bedeckt einen Einlass der ersten Diffusionswiderstandspassage 110.
Das in dem Abgasrohr fließende
Objektgas wird geeignet abgebremst und in die poröse Schicht 61 diffundiert
sowie sodann in die erste Kammer 11 über die erste Diffusionswiderstandspassage 110 eingeführt.
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Gemäß 2 sind
die erste Kammer 11 und die zweite Kammer 12 in
der zwischen der ersten Festkörperelektrolytschicht 63 und
der zweiten Festkörperelektrolytschicht 65 zwischengelagerten
ersten isolierenden Schicht 64 definiert. Die erste Kammer 11 und
die zweite Kammer 12 sind über die zweite Diffusionswiderstandspassage 120 verbunden, welche
eine schmale Passage für
eine adäquate
Abbremsung des Gasflusses zwischen der ersten Kammer 11 und
der zweiten Kammer 12 ist.
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Die
zweite Referenzgaskammer 13 ist durch einen inneren Vorsprung
des isolierenden Abstandselementes 62 definiert, das durch
die äußere Oberfläche der
ersten Festkörperelektrolytschicht
geschlossen wird. Die erste Referenzgaskammer 14 ist bei
der zweiten isolierenden Schicht 66 definiert, die zwischen
der zweiten Festkörperelektrolytschicht 65 und
dem keramischen Heizelement 5 zwischengelagert ist.
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Das
Heizelement 5 umfasst ein Heizelementsubstrat 51,
ein Wärmeerzeugungselement 50, welches
in Reaktion auf die Zufuhr elektrischer Leistung Wärme erzeugt,
sowie ein Beschichtungssubstrat 52. Sowohl das Heizelementsubstrat 51 als
auch das Beschichtungssubstrat 52 sind isolierende Elemente.
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Die
erste Festkörperelektrolytschicht 63 und die
zweite Festkörperelektrolytschicht 65 sind
Sauerstoffionen leitende Zirkoniasubstrate. Der Rest, d. h. das
isolierende Abstandselement 62, die erste isolierende Schicht 64,
die zweite isolierende Schicht 66, sowie das Heizelementsubstrat 51,
sind alle Aluminiumoxidsubstrate. Die poröse Schicht 61 ist
ein Aluminiumoxidsubstrat mit einer höheren Porosität.
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Die
erste elektrochemische Zelle 2 umfasst ein auf gegenüberliegenden
(d. h. oberen und unteren) Oberflächen der zwischen der ersten
Kammer 11 und der ersten Referenzgaskammer 14 zwischengelagerten
zweiten Festkörperelektrolytschicht 65 angeordnetes
oder bereitgestelltes Elektrodenpaar 21 und 22.
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Die
zweite elektrochemische Zelle 3 umfasst ein auf gegenüberliegenden
(d. h. oberen und unteren) Oberflächen der zwischen der ersten
Kammer 11 und der zweiten Referenzkammer 13 zwischengelagerten
ersten Festkörperelektrolytschicht 63 angeordnetes
oder bereitgestelltes Elektrodenpaar 31 und 32.
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Die
Elektrode 21 ist gegenüber
NOx inaktiv und ist daher zur Zersetzung von NOx nicht in der Lage.
Die Elektrode 32 ist demgegenüber aktiv gegenüber NOx
und zersetzt daher NOx in Sauerstoffionen und Stickstoffionen.
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Die
erste elektrochemische Zelle 2 ist mit einem Amperemeter 25 und
einer Energieversorgungsquelle 252 verbunden, sodass eine
Pumpschaltung 25 gebildet wird. Eine Rückkoppelungsschaltung 255 ist
zwischen dem Amperemeter 251 und der Energieversorgungsquelle 252 bereitgestellt. Die
Rückkoppelungsschaltung 255 steuert
die Spannung der Energieversorgungsquelle 252 auf der Grundlage
eines Stromwertes des Amperemeters 251, wodurch die Durchführung eines
Betriebes des Herein- und Herauspumpens von Sauerstoff der ersten
elektrochemischen Zelle 2 verursacht wird.
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Ferner
ist die zweite elektrochemische Zelle 3 mit einem Amperemeter 351 und
einer Energieversorgungsquelle 352 verbunden, sodass eine
Sensorschaltung 35 gebildet wird. Das Amperemeter 351 misst
einen durch die zweite elektrochemische Zelle 3 fließenden Sauerstoffionenstrom.
Der Sauerstoffionenstrom ist proportional zu einer NOx-Konzentration. Somit
kann die NOx-Konzentration von dem gemessenen Stromwert des Amperemeters 351 bekannt
sein. Ein negativer Anschluss der Energieversorgungsquelle 252 in
der Pumpschaltung 25 sowie ein negativer Anschluss der
Energieversorgungsquelle 352 in der Sensorschaltung 35 sind
beide geerdet.
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Nachstehend
erfolgt eine Beschreibung der Leistungsfähigkeitsbewertung des vielschichtigen Gassensorelementes 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel.
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Für den Bewertungstest
wurde das vielschichtige Gassensorelement 1 bei einem Automotor in
der Praxis eingebaut, damit das vielschichtige Gassensorelement 1 einer
tatsächlichen
Abgasumgebung ausgesetzt wird. Durch das Amperemeter 351 wurde
der Strom der zweiten elektrochemischen Zelle gemessen.
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Gemäß dem Testergebnis
war die Ausgabecharakteristik des vielschichtigen Gassensorelementes 1 ungeachtet
von Veränderungen
bei dem Luft/Brennstoff-Verhältnis
des Abgases stabil, d. h. fett (A/F < 14,5), stöchiometrisch (A/F = 14,5) sowie mager
(A/F > 14,5).
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4 zeigt
das Messergebnis des durch das Amperemeter 251 gemessenen
Stromes der ersten elektrochemischen Zelle. Wie aus 4 ersichtlich ist,
kann das Luft/Brennstoff-Verhältnis (A/F)
des Objektgases von dem durch das Amperemeter 251 gemessenen
Strom der ersten elektrochemischen Zelle abgelesen werden.
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3 zeigt
das Messergebnis des durch das Amperemeter 351 gemessenen
Stroms der zweiten elektrochemischen Zelle, wenn der getestete Motor mit
einem fetten Luft/Brennstoff-Verhältnis (A/F
= 12) angesteuert wurde, während
die NOx-Konzentration in
dem Abgas von 0 auf 1,000 ppm verändert wurde. Wie aus 3 ersichtlich
ist, kann die NOx- Konzentration
des Objektgases von dem durch das Amperemeter 351 gemessenen
Strom der zweiten elektrochemischen Zelle abgelesen werden. Somit
kann das vielschichtige Gassensorelement 1 die NOx-Konzentration
des Objektgases erfassen.
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Das
in 17 gezeigte bekannte vielschichtige Gassensorelement 9 unterscheidet
sich von dem vielschichtigen Gassensorelement 1 gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
dahingehend, dass die erste elektrochemische Zelle 902 zwischen
der ersten Kammer 911 und der Außenumgebung des Gassensorelementes 9 angeordnet
ist, während
die zweite elektrochemische Zelle 902 zwischen der zweiten
Kammer 912 und der Referenzgaskammer 914 angeordnet
ist.
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Das
bekannte vielschichtige Gassensorelement 9 wurde ebenfalls
unter derselben Bedingung getestet. Wenn das Luft/Brennstoff-Verhältnis zur vierten
Seite verschoben wurde, wurde das innere der zweiten Kammer 912 durch
ein fettes Milieu gefüllt.
Somit wurde eine inverse elektromotorische Kraft an die zweite elektrochemische
Zelle 903 angelegt. Als Folge konnte die NOx-Konzentration
nicht gemessen werden.
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5 zeigt
das erhaltene Messergebnis der NOx-Konzentration, wenn das vielschichtige
Gassensorelement 1 gemäß 1 und
das in 17 gezeigte bekannte vielschichtige
Gassensorelement 9 einem Modellgas ausgesetzt wurden, das
1-20% Sauerstoff (O2) und 1,000 ppm Stickstoffsauerstoff (NO) enthielt.
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Wie
aus 5 ersichtlich ist, zeigte das vielschichtige Gassensorelement 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
im Vergleich zu dem bekannten vielschichtigen Gassensorelement 9 eine
ausgezeichnete Messgenauigkeit.
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Das
vielschichtige Gassensorelement 1 gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel
arbeitet auf die nachstehend angeführte Weise.
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Gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
ist die erste elektrochemische Zelle 2 zwischen der ersten
Kammer 11 und der ersten Referenzgaskammer 14 angeordnet,
sodass ein Betrieb zum Hinein- und Herauspumpen von Sauerstoff zwischen
der ersten Kammer 11 und der ersten Referenzgaskammer 14 durchgeführt werden
kann.
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Wenn
das Luft/Brennstoff-Verhältnis
des Objektgases zur fetten Seite verschoben wird, wird gemäß einer
Sauerstoffkonzentrationsdifferenz zwischen der ersten Kammer 11 und
der ersten Referenzgaskammer 14 eine elektromotorische
Kraft erzeugt. In Anbetracht der somit erzeugten elektromotorischen
Kraft kann die an die erste elektrochemische Zelle 2 angelegte
Spannung zum Herein- und Herauspumpen des Sauerstoffs zwischen der
ersten Referenzkammer 14 und der ersten Kammer 11 gesteuert
werden. Der Betrieb des Herein- und Herauspumpens von Sauerstoff
wird somit kontinuierlich durchgeführt, selbst wenn das Luft/Brennstoff-Verhältnis nicht
mager ist.
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Wenn
das Luft/Brennstoff-Verhältnis
fett ist, kann folglich die Sauerstoffkonzentration in der ersten
Kammer 11 und der zweiten Kammer 12 auf einem
konstanten Pegel aufrechterhalten bleiben. An die zweite elektrochemische
Zelle 3 wird keine inverse elektromotorische Kraft angelegt.
Somit wird eine genaue Erfassung der NOx-Konzentration des Abgases in einem breiten
Bereich des von der mageren Seite zu der fetten Seite variierenden
Luft/Brennstoff-Verhältnisses
möglich.
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Wie
aus 1 ersichtlich ist, umfasst das vielschichtige
Gassensorelement 1 das mit der ersten elektrochemischen
Zelle 2 integriert ausgebildete Heizelement 5 und
die zweite elektrochemische Zelle 3. Ein Ionenstrompfad
zwischen der zweiten elektrochemischen Zelle 3 und dem
Wärmeerzeugungselement 50 des
Heizelementes 5 ist länger
als ein Ionenstrompfad zwischen der ersten elektrochemischen Zelle 2 und
dem Wärmeerzeugungselement 50.
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Diese
Anordnung ist dahingehend vorteilhaft, dass die zweite elektrochemische
Zelle 3 durch die elektrische Energieversorgung des Wärmeerzeugungselementes 50 nicht
widrig beeinflusst wird. Somit stellt das erste Ausführungsbeispiel
ein ausgezeichnetes vielschichtiges Gassensorelement bereit, das
das spezifische Gas (beispielsweise NOx) in seiner Konzentration
genau messen kann.
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Ferner
sind gemäß dem in 1 gezeigten vielschichtigen
Gassensorelement die zweite elektrochemische Zelle 3 und
die erste elektrochemische Zelle 2 auf verschiedenen Festkörperelektrolytschichten
ausgebildet oder bereitgestellt.
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Diese
Anordnung ist dahingehend vorteilhaft, dass die zweite elektrochemische
Zelle 3 durch einen durch die an die erste elektrochemische
Zelle 2 angelegte Spannung verursachten Leckstrom nicht widrig
beeinflusst wird. Somit kann das vielschichtige Gassensorelement
gemäß dem ersten
Ausführungsbeispiel
eine genaue Messung der Konzentration des spezifischen Gases (beispielsweise
NOx) sicherstellen.
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Zweites Ausführungsbeispiel
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6 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement mit einer dritten elektrochemischen
Zelle.
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Gemäß 6 umfasst
ein vielschichtiges Gassensorelement 18 gemäß dem zweiten
Ausführungsbeispiel
eine dritte elektrochemische Zelle 4, die zwischen der
ersten Kammer 11 und der ersten Referenzgaskammer 14 angeordnet
oder bereitgestellt ist. Genauer umfasst die dritte elektrochemische
Zelle 4 ein Elektrodenpaar 41 und 42,
das auf gegenüberliegenden
(d. h. oberen und unteren) Oberflächen der zwischen der ersten
Kammer 11 und der ersten Referenzgaskammer 14 zwischengelagerten
zweiten Festkörperelektrolytschicht 65 angeordnet
oder bereitgestellt ist.
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Die
Elektrode 41 ist mit der Elektrode 21 der ersten
elektrochemischen Zelle 2 integriert ausgebildet.
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Die
dritte elektrochemische Zelle 4 ist mit einem Voltmeter 451 verbunden,
sodass eine Überwachungsschaltung 45 gebildet
wird. Eine Rückkoppelungsschaltung 455 ist
zur Steuerung der Energieversorgungsquelle 252 auf der
Grundlage einer Ausgabe des Voltmeters 451 bereitgestellt.
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Die
dritte elektrochemische Zelle 4 arbeitet als Sauerstoffsensorelement,
das zur Erzeugung einer elektromotorischen Kraft in Reaktion auf
eine Sauerstoffkonzentration befähigt
ist. Somit erzeugt die dritte elektrochemische Zelle 4 eine
Ausgabespannung, welche die Sauerstoffkonzentration in der ersten
Kammer 11 repräsentiert.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 18 ist im wesentlichen
identisch mit dem des vielschichtigen Gaselementes 1 gemäß 1,
und arbeitet daher auf die gleiche Weise und erzeugt die gleichen
Wirkungen.
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Drittes Ausführungsbeispiel
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7 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 19 gemäß einem
dritten Ausführungsbeispiel der
Erfindung, welches sich von dem vielschichtigen Gassensorelement 1 gemäß 1 dahingehend
unterscheidet, dass das Objektgas von einem unterschiedlichen Abschnitt
(d. h. Seite) in die erste Kammer 11 eingeführt wird.
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Gemäß 7 wird
ein poröses
Element 640 als Teil der isolierenden Schicht 64 zwischen
die erste Festkörperelektrolytschicht 63 und
die zweite Festkörperelektrolytschicht 65 gekoppelt,
sodass eine Seitenwand der ersten Kammer 11 ausgebildet
wird. Das zu messende Objektgas wird in die erste Kammer 11 über das
poröse
Element 640 eingeführt. Diesbezüglich ist
das poröse
Element 640 in seiner Funktion äquivalent zu der in 1 gezeigten
ersten Diffusionswiderstandspassage 110.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 19 ist im wesentlichen
identisch zu dem des vielschichtigen Gassensorelementes 1 gemäß 1,
und arbeitet daher auf die gleiche Weise und erzeugt die gleichen
Wirkungen.
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Viertes Ausführungsbeispiel
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8 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 7 gemäß einem
vierten Ausführungsbeispiel der
Erfindung, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die erste Kammer,
die zweite Kammer, die Referenzgaskammer sowie die zweite Referenzkammer allesamt
in der Dickenrichtung (d. h. in Richtung senkrecht zu dem Vielschichtaufbau)
des Gassensorelementes 7 geradlinig angeordnet sind.
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Gemäß 8 umfasst
das vielschichtige Gassensorelement 7 des vierten Ausführungsbeispiels
eine erste Festkörperelektrolytschicht 72,
isolierende Schichten 73 und 74, eine ein poröses Element 750 aufweisende
isolierende Schicht 75, eine zweite Festkörperelektrolytschicht 76,
eine isolierende Schicht 77 sowie ein Heizelement 5,
welche in dieser Reihenfolge aufeinanderfolgend gestapelt sind. Ein
isolierendes Abstandselement 71 bedeckt eine äußere Oberfläche der
ersten Festkörperelektrolytschicht 72.
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Eine
zweite Referenzgaskammer 13 ist zwischen dem isolierenden
Abstandselement 71 und der ersten Festkörperelektrolytschicht 72 ausgebildet. Genauer
ist die zweite Referenzgaskammer 13 durch einen inneren
Vorsprung des isolierenden Abstandselementes 71 definiert,
die durch die äußere Oberfläche der
ersten Festkörperelektrolytschicht 72 geschlossen
wird. Eine erste Referenzgaskammer 14 ist in der zwischen
der zweiten Festkörperelektrolytschicht 76 und
dem Heizelement 5 zwischengelagerten isolierenden Schicht 77 definiert.
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Eine
erste Kammer 11 ist in der zwischen der isolierenden Schicht 74 und
der zweiten Festkörperelektrolytschicht 76 zwischengelagerten
isolierenden Schicht 75 definiert. Eine zweite Kammer 12 ist
in der zwischen der ersten Festkörperelektrolytschicht 72 und
der isolierenden Schicht 74 zwischengelagerten isolierenden
Schicht 73 definiert.
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Eine
zweite Diffusionswiderstandspassage 120 ist eine in der
isolierenden Schicht 74 geöffnete Durchverbindung, welche
die erste Kammer 11 mit der zweiten Kammer 12 verbindet.
Ein zu messendes Objektgas wird in die erste Kammer 11 durch
das poröse
Element 750 eingeführt.
Diesbezüglich
ist das poröse
Element 750 in seiner Funktion äquivalent zu der ersten Diffusionswiderstandspassage 110 gemäß 1.
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Eine
erste elektrochemische Zelle 2 umfasst ein auf gegenüberliegenden
(d. h. oberen und unteren) Oberflächen der zwischen der ersten
Kammer 11 und der Referenzgaskammer 14 zwischengelagerten
zweiten Festkörperelektrolytschicht 76 angeordnetes
oder bereitgestelltes Elektrodenpaar.
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Eine
zweite elektrochemische Zelle 3 umfasst ein auf gegenüberliegenden
(d. h. oberen und unteren) Oberflächen der zwischen der zweiten
Kammer 12 und der zweiten Referenzgaskammer 13 zwischengelagerten
ersten Festkörperelektrolytschicht 72 angeordnetes
oder bereitgestelltes Elektrodenpaar.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 7 ist im wesentlichen
mit dem des in 1 gezeigten vielschichtigen
Gassensorelementes 1 identisch, und arbeitet daher auf
die gleiche Weise und bringt dieselben Wirkungen mit sich.
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Insbesondere
die Sensoranordnung des vierten Ausführungsbeispieles ist dahingehend
vorteilhaft, dass die zweite elektrochemische Zelle 3 von der
ersten elektrochemischen Zelle 2 und dem Heizelement 5 entfernt
angeordnet werden kann. Somit ist die Sensorausgabe genau.
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Fünftes
Ausführungsbeispiel
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9 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 1a gemäß dem fünften Ausführungsbeispiel, welches
die erste elektrochemische Zelle 2 und die zweite elektrochemische
Zelle 3 umfasst. Das eine Ende (d. h. die Elektrode 21)
der ersten elektrochemischen Zelle 2 ist in der ersten
Kammer 11 bereitgestellt, und das andere Ende (d. h. die
Elektrode 22) ist in der ersten Referenzgaskammer 14 bereitgestellt. Das
eine Ende (d. h. die Elektrode 32) der zweiten elektrochemischen
Zelle 32 ist in der zweiten Kammer 12 bereitgestellt
und das andere Ende (d. h. die Elektrode 31) ist in der
zweiten Referenzgaskammer 13 bereitgestellt. Die erste
elektrochemische Zelle 2 und die zweite elektrochemische
Zelle 3 sind auf den Festkörperelektrolytschichten 65 und 63 bereitgestellt,
die getrennt angeordnet sind.
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Die
erste elektrochemische Zelle 2 ist mit dem Amperemeter 251 und
der Energieversorgungsquelle 252 verbunden, sodass die
Pumpschaltung 25 gebildet wird. Die zwischen dem Amperemeter 251 und
der Energieversorgungsquelle 252 bereitgestellte Rückkoppelungsschaltung 255 steuert
die Spannung der Energieversorgungsquelle 252 auf der Grundlage
eines Stromwertes des Amperemeters 251, wodurch das Durchführen des
Betriebes des Herein- und Herauspumpens von Sauerstoff durch die
erste elektrochemische Zelle 2 verursacht wird.
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Weiterhin
ist die zweite elektrochemische Zelle 3 mit dem Amperemeter 351 und
der Energieversorgungsquelle 352 verbunden, sodass die
Sensorschaltung 35 gebildet wird. Das Amperemeter 351 misst
den durch die zweite elektrochemische Zelle fließenden Sauerstoffionenstrom.
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Die
Elektrode 21 ist gegenüber
NOx inaktiv, und ist daher zur Zersetzung von NOx nicht in der Lage.
Die Elektrode 32 ist andererseits aktiv gegenüber NOx
und zersetzt daher NOx in Sauerstoffionen und Stickstoffionen. Demzufolge
ist der von der zweiten elektrochemischen Zelle 3 erhaltene
Sauerstoffionenstrom proportional zu der NOx-Konzentration. Somit
kann die NOx-Konzentration von dem gemessenen Stromwert des Amperemeters 351 abgelesen werden.
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Gemäß dem vielschichtigen
Gassensorelement 1a des fünften Ausführungsbeispiels wird die Pumpschaltung 25 unabhängig von
der Sensorschaltung 35 bereitgestellt. Zwischen der ersten
elektrochemischen Zelle 2 und der zweiten elektrochemischen
Zelle 3 fließt
kein Leckstrom. Somit wird die Sicherstellung einer genauen Messung
der spezifischen Gaskonzentration möglich.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 1a ist im wesentlichen
identisch mit dem des vielschichtigen Gassensorelementes 1 gemäß 1,
wodurch es auf die gleiche Weise arbeitet und dieselben Wirkungen
mit sich bringt.
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Sechstes Ausführungsbeispiel
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10 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement gemäß dem sechsten Ausführungsbeispiel, welches
dadurch gekennzeichnet ist, dass dieselbe Referenzgaskammer 14 für die erste
elektrochemische Zelle 2 und die zweite elektrochemische
Zelle 3 verwendet wird. Die Elektrode 22 der ersten
elektrochemischen Zelle 2 und die Elektrode 32 der
zweiten elektrochemischen Zelle 3 sind nämlich in
derselben Referenzgaskammer 14 bereitgestellt. Die andere Referenzgaskammer 13 ist
weggelassen.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 1b ist im Wesentlichen
identisch mit dem des in 1 gezeigten vielschichtigen
Gassensorelementes 1, und arbeitet daher auf die gleiche
Weise und bringt dieselben Wirkungen mit sich.
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Siebtes Ausführungsbeispiel
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11 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 7a des siebten Ausführungsbeispiels,
welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die erste Kammer, die zweite
Kammer, die erste Referenzgaskammer und die zweite Referenzgaskammer
allesamt in der dicken Richtung (d. h. in Richtung senkrecht zu
dem mehrschichtigen Aufbau) des Gassensorelementes 7a geradeaus
gerichtet sind.
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Gemäß 11 umfasst
das vielschichtige Gassensorelement 7a des siebten Ausführungsbeispiels
die erste Festkörperelektrolytschicht 72,
die isolierenden Schichten 73 und 74, die das
poröse Element 750 aufweisende
isolierende Schicht 75, die zweite Festkörperelektrolytschicht 76,
die isolierende Schicht 77 und das Heizelement 5,
welche in dieser Reihenfolge aufeinanderfolgend gestapelt sind.
Das isolierende Abstandselement 71 bedeckt eine äußere Oberfläche der
ersten Festkörperelektrolytschicht 72.
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Die
zweite Referenzgaskammer 13 ist zwischen dem isolierenden
Abstandselement 71 und der ersten Festkörperelektrolytschicht 72 ausgebildet. Die
erste Referenzgaskammer 14 ist in der zwischen der zweiten
Festkörperelektrolytschicht 76 und
dem Heizelement 75 zwischengelagerten isolierenden Schicht 77 definiert.
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Die
erste Kammer 11 ist in der zwischen der isolierenden Schicht 74 und
der zweiten Festkörperelektrolytschicht 76 zwischengelagerten
isolierenden Schicht 75 definiert. Die zweite Kammer 12 ist
in der zwischen der ersten Festkörperelektrolytschicht 72 und
der isolierenden Schicht 74 zwischengelagerten isolierenden
Schicht 73 definiert.
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Die
zweite Diffusionswiderstandspassage 120 ist eine in der
isolierenden Schicht 74 geöffnete Durchverbindung, welche
die erste Kammer 11 mit der zweiten Kammer 12 verbindet.
Das zu messende Objektgas wird in die erste Kammer 11 über das
poröse
Element 750 eingeführt.
Diesbezüglich
ist das poröse
Element 750 in seiner Funktion äquivalent zu der in 1 gezeigten
ersten Diffusionswiderstandspassage 110.
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Die
erste elektrochemische Zelle 2 umfasst ein auf gegenüberliegenden
(d. h. oberen und unteren) Oberflächen der zwischen der ersten
Kammer 11 und der ersten Referenzgaskammer 14 zwischengelagerten
zweiten Festkörperelektrolytschicht 76 angeordnetes
oder bereitgestelltes Elektrodenpaar.
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Die
zweite elektrochemische Zelle 3 umfasst ein auf gegenüberliegenden
(d. h. oberen und unteren) Oberflächen der zwischen der zweiten
Kammer 12 und der zweiten Referenzgaskammer 13 zwischengelagerten
ersten Festkörperelektrolytschicht 72 angeordnetes
oder bereitgestelltes Elektrodenpaar.
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Gemäß dem vielschichtigen
Gassensor 7a des siebten Ausführungsbeispiels wird die Pumpschaltung 25 unabhängig von
der Sensorschaltung 35 bereitgestellt. Zwischen der ersten
elektrochemischen Zelle 2 und der zweiten elektrochemischen Zelle 3 fließt kein
Leckstrom. Somit wird die Sicherstellung einer genauen Messung der
spezifischen Gaskonzentration möglich.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 7a ist im wesentlichen
identisch mit dem des vielschichtigen Gassensorelementes 7 gemäß 8,
und arbeitet daher auf die gleiche Weise und bringt dieselben Wirkungen
mit sich.
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Die
Sensoranordnung gemäß dem siebten Ausführungsbeispiel
ist insbesondere dahingehend vorteilhaft, dass die zweite elektrochemische
Zelle 3 von der ersten elektrochemischen Zelle 2 und
dem Heizelement 5 entfernt angeordnet werden kann. Somit
ist die Sensorausgabe genau.
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Achtes Ausführungsbeispiel
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12 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 19a gemäß einem
achten Ausführungsbeispiel
der Erfindung welches sich von dem vielschichtigen Gassensorelement 19 gemäß 7 dahingehend
unterscheidet, dass die Pumpschaltung 25 unabhängig von
der Sensorschaltung 35 bereitgestellt wird. Zwischen der
ersten elektrochemischen Zelle 2 und der zweiten elektrochemischen
Zelle 3 fließt
kein Leckstrom. Somit wird die Sicherstellung einer genauen Messung
der spezifischen Gaskonzentration möglich.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 19a ist im
wesentlichen identisch mit dem des vielschichtigen Gassensorelementes 19 gemäß 7,
und arbeitet daher auf die gleiche Weise und bringt dieselben Wirkungen
mit sich.
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Neuntes Ausführungsbeispiel
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13 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 1c gemäß einem
neunten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass die zweite
Referenzgaskammer 13 wie auch die erste Kammer 11 und
die zweite Kammer 12 in der zwischen der ersten Festkörperelektrolytschicht 63 und
der zweiten Festkörperelektrolytschicht 65 zwischengelagerten
ersten isolierenden Schicht 64 definiert ist. Somit sind
die erste Kammer 11, die zweite Kammer 12 und
die zweite Referenzgaskammer 13 allesamt in Richtung parallel
zu der Längsrichtung
des Multischichtaufbaus geradeaus gerichtet.
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Die
Elektroden 31 und 32 der zweiten elektrochemischen
Zelle 3 sind auf derselben Oberfläche der zweiten Festkörperelektrolytschicht 65 angeordnet.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 1c ist im wesentlichen
identisch mit dem des in 1 gezeigten vielschichtigen
Sensorelementes, und arbeitet daher auf die gleiche Weise und bringt dieselben
Wirkungen mit sich.
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Zehntes Ausführungsbeispiel
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10 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 18a gemäß einem
zehnten Ausführungsbeispiel
der Erfindung, bei dem eine dritte elektrochemische Zelle 4 zwischen
der zweiten Kammer 12 und der zweiten Referenzgaskammer 13 angeordnet oder
bereitgestellt ist. Genauer umfasst die dritte elektrochemische
Zelle 4 ein auf gegenüberliegenden
(d. h. oberen und unteren) Oberflächen der zwischen der zweiten
Kammer 12 und der zweiten Referenzgaskammer 13 zwischengelagerten
ersten Festkörperelektrolytschicht 63 angeordnetes
oder bereitgestelltes Elektrodenpaar 41 und 42.
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Die
Elektrode 41 ist mit der Elektrode 31 der zweiten
elektrochemischen Zelle 3 integriert ausgebildet.
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Die
dritte elektrochemische Zelle 4 ist mit einem Amperemeter 452 verbunden,
sodass eine Überwachungsschaltung 45 gebildet
wird. Eine Rückkoppelungsschaltung 455 ist
zur Steuerung der Energieversorgungsquelle 252 auf der
Grundlage eines durch das Amperemeter 452 gemessenen Stromwertes
bereitgestellt.
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Während des
Betriebes des vielschichtigen Gassensorelementes 18a kann
die Sauerstoffkonzentration in der zweiten Kammer 12 auf
der Grundlage des durch die dritte elektrochemische Zelle 4 fließenden Stromes
gemessen werden. Auf der Grundlage der gemessenen Sauerstoffkonzentration kann
die an die erste elektrochemische Zelle 2 angelegte Spannung
gesteuert werden. Somit wird die Sauerstoffkonzentration in der
zweiten Kammer 12 stabilisiert. Eine stabile Sensorausgabe
wird erhalten.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 18a ist im
Wesentlichen identisch mit dem des in 1 gezeigten
vielschichtigen Gassensorelementes 1, und arbeitet daher
auf die gleiche Weise und bringt dieselben Wirkungen mit sich.
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Elftes Ausführungsbeispiel
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15 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 1d gemäß einem
elften Ausführungsbeispiel der
Erfindung. Das vielschichtige Gassensorelement 1d umfasst
die erste Festkörperelektrolytschicht 63, die
isolierende Schicht 64, die zweite Festkörperelektrolytschicht 65,
die isolierende Schicht 66 und das keramische Heizelement 5,
die aufeinanderfolgend gestapelt sind. Die poröse Schicht 61 und
das isolierende Abstandselement 62 bedecken die äußere Oberfläche der
ersten Festkörperelektrolytschicht 63. Das
Heizelement 5 umfasst das Heizelementsubstrat 51 und
das Beschichtungssubstrat 52.
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Alle
Schichten des Vielschichtaufbaus sind aus ZrO2 ausgebildet.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 1d ist im Wesentlichen
identisch zu dem des in 9 gezeigten vielschichtigen
Gassensorelementes 1a, und arbeitet daher auf die gleiche
Weise und bringt dieselben Wirkungen mit sich.
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Zwölftes Ausführungsbeispiel
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16 zeigt
ein vielschichtiges Gassensorelement 1e gemäß einem
zwölften
Ausführungsbeispiel
der Erfindung, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass wie auch
die erste Kammer 11 und die zweite Kammer 12,
die zweite Referenzgaskammer 13 in der zwischen der ersten
Festkörperelektrolytschicht 63 und
der zweiten Festkörperelektrolytschicht 65 zwischengelagerten
ersten isolierenden Schicht 64 definiert ist. Somit sind
die erste Kammer 11, die zweite Kammer 12 und
die zweite Referenzgaskammer 13 allesamt in Richtung parallel
zu der Längsrichtung
des Vielschichtaufbaus geradeaus gerichtet.
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Die
Elektroden 31 und 32 der zweiten elektrochemischen
Zelle 3 sind auf derselben Oberfläche der ersten Festkörperelektrolytschicht 63 ausgebildet.
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Der
Rest des vielschichtigen Gassensorelementes 1e ist im Wesentlichen
identisch zu dem des in 1 gezeigten vielschichtigen
Gassensorelementes 1, und arbeitet daher auf die gleiche
Weise und bringt dieselben Wirkungen mit sich.
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Die
Erfindung kann auf verschiedene Weise ausgestaltet werden, ohne
von dessen wesentlichen Eigenschaften abzuweichen. Die beschriebenen
vorliegenden Ausführungsbeispiele
sind daher lediglich darstellend und nicht beschränkend gedacht,
da der Erfindungsbereich durch die beigefügten Ansprüche definiert wird und nicht
durch die vorhergehende Beschreibung.
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Gemäß vorstehender
Beschreibung wird nämlich
ein zu messendes Objektgas in eine erste und eine zweite Kammer 11, 12 eingeführt, die über eine
Diffusionswiderstandspassage 120 verbunden sind. Eine erste
elektrochemische Zelle 2 ist in der ersten Kammer 11 bereitgestellt,
damit Sauerstoff gemäß einer
angelegten Spannung hinein- und herausgepumpt wird. Eine zweite
elektrochemische Zelle 3 ist in der zweiten Kammer 12 bereitgestellt,
und reagiert auf das Anlegen einer vorbestimmten Spannung zur Erzeugung
eines eine spezifische Gaskonzentration in dem Objektgas repräsentierenden
Sensorstroms. Die erste elektrochemische Zelle 2 ist zwischen
der ersten Kammer 11 und einer Referenzgaskammer 14 angeordnet,
sodass der Betrieb des Hinein- und Herauspumpens von Sauerstoff
zwischen der ersten Kammer und der Referenzgaskammer durchgeführt werden
kann.