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DE10113012C1 - Handzange - Google Patents

Handzange

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Publication number
DE10113012C1
DE10113012C1 DE10113012A DE10113012A DE10113012C1 DE 10113012 C1 DE10113012 C1 DE 10113012C1 DE 10113012 A DE10113012 A DE 10113012A DE 10113012 A DE10113012 A DE 10113012A DE 10113012 C1 DE10113012 C1 DE 10113012C1
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DE
Germany
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lever
handle
hand tool
leg
rotation
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Inventor
Rainer Neumann
Thomas Boeker
Rolf Nuyken
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Vulkan Lokring GmbH and Co KG
Original Assignee
Vulkan Lokring GmbH and Co KG
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Handzange (1) mit zwei Schenkeln (3, 4), die in einer gemeinsamen ersten Drehachse (2) drehbar verbunden sind, wobei der erste Schenkel (3) in seinem Hebelabschnitt (6) in zwei Hebel (7, 8) aufgegliedert sind, diese beiden Hebel (7, 8) in einer zu der gemeinsamen ersten Drehachse (2) parallelen zweiten Drehachse (13) in einem ersten Gelenk (11) drehbar verbunden sind und ein Zugmittel (15) den zweiten Schenkel (4) mit dem ersten Griff-fernen Hebel (7) des ersten Schenkels (3) verbindet, welches mittels einer Schwenkbewegung des ersten Griff-nahen Hebels (8) des ersten Schenkels (3) um die zweite Drehachse (13) verkürzbar ist. Häufig sind die Einsatzstellen für die Handzange (1) schlecht zugänglich. Erfindungsgemäß wird daher eine Handzange (1) vorgeschlagen, bei welcher der zweite Schenkel (4) in einen zweiten Griff-fernen Hebel (9) und einen zweiten Griff-nahen Hebel (10) aufgegliedert ist und diese beiden Hebel (9, 10) in einer zu der gemeinsamen ersten Drehachse (2) parallelen dritten Drehachse (14) in einem zweiten Gelenk (12) drehbar verbunden sind.

Description

Handzange mit zwei Schenkeln, die in einer gemeinsamen ersten Drehachse zueinander drehbar miteinander verbunden sind, die jeweils einen jenseits der gemeinsamen ersten Drehachse befindlichen Werkzeugabschnitt und einen diesseits der gemeinsamen ersten Drehachse befindlichen Hebelabschnitt mit einem Griff aufweisen, wobei der erste Schenkel in seinem Hebelabschnitt in ei­ nen ersten Griff-fernen Hebel und einen ersten Griff-nahen Hebel aufgegliedert ist, diese beiden Hebel in einer zu der gemeinsamen ersten Drehachse paralle­ len zweiten Drehachse in einem ersten Gelenk zueinander drehbar miteinander verbunden sind und ein Zugmittel den zweiten Schenkel mit dem Griff-nahen Ende des ersten Griff-fernen Hebels des ersten Schenkels verbindet, welches mittels einer Schwenkbewegung des ersten Griff-nahen Hebels des ersten Schenkels um die zweite Drehachse verkürzbar ist.
Eine derartige Handzange ist bereits aus der deutschen Offenlegungsschrift DE 36 17 529 A1 bekannt. Ebenso, wie die dort beschriebene Handzange für Montagezwecke ist auch die erfindungsgemäße Handzange besonders gut zur Montage von metallischen Rohrverbindungen mit Hilfe eines Klemmringes ge­ eignet. Beim axialen Verschieben der Klemmringe auf den Ende der zu ver­ bindenden Rohre müssen äußerst hohe Kräfte mit der Zange erzeugt werden. Das bereits bekannte Prinzip, die beiden Hebelabschnitte der Zange mittels ei­ nes Zugmittels miteinander zu verbinden und über eine Verkürzung des Zug­ mittels die gewünschten Kräfte zwischen den Zangenbacken aufzubauen, hat sich in jahrelanger Praxis bewährt. Als nachteilhaft hat sich jedoch die trotz der ausgefeilten Mechanik der Zange raumgreifende Baumform erwiesen. Häufig sind die Einsatzstellen für die Handzange, zum Beispiel zu verbindende Rohrenden an nur schlecht zugänglichen Stellen, so daß die Benutzung einer her­ kömmlichen Handzange dem Monteur eine erhöhte Geschicklichkeit abverlangt oder sogar unmöglich ist. In den meisten Fällen ist es dem Monteur nicht mög­ lich, während der Montage eine Position einzunehmen, die eine ergonomisch sinnvolle Bedienung der herkömmlichen Handzange ermöglicht. Nicht selten werden auf diese Weise die durch die ausgefeilte Hebelmechanik erzielten Vor­ teile aufgehoben.
Aus der nachveröffentlichten Patentschrift DE 199 63 097 C1 ist bereits eine Handzange der gattungsgemäßen Art bekannt. Diese sieht jedoch eine äußerst aufwendige Vorrichtungen zur Verkürzung des Zugmittels vor und die vorge­ schlagene Ausbildung der Zangenbacken ist aufgrund einer aufwendigen He­ belvorrichtung sehr raumgreifend. Bei schlechter Zugänglichkeit ist die Handha­ bung daher sehr schwierig.
Ausgehend von den Problemen des Standes der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Handzange zu schaffen, welche es auch bei geringem Raumangebot und beengten Montageverhältnissen ermöglicht, ohne zusätzliche Hilfsenergie hohe Kräfte zu erzeugen.
Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch einem Handzange der eingangs be­ schriebenen Art gelöst, bei welcher der zweite Schenkel in einen zweiten Griff-fernen Hebel und einen zweiten Griff-nahen Hebel aufgegliedert ist und diese beiden Hebel in einer zu der gemeinsamen ersten Drehachse parallelen dritten Drehachse in einem zweiten Gelenk zueinander drehbar miteinander ver­ bunden sind.
Der besondere Vorteil der erfindungsgemäßen Neuerung liegt in der hohen Fle­ xibilität der Handhabung bei beengten Montagesituationen. Während es für die Benutzung herkömmlicher Handzangen zwingend notwendig war, einen groß­ zügigen Raum um die vorgesehene Einsatzstelle der Handzange zur Verfügung zu haben, ist es nun auch möglich, die erfindungsgemäße Handzange ergono­ misch sinnvoll in beengten Verhältnissen einzusetzen. Insbesondere bei der Montage von Rohrleitungen stellte die Zugänglichkeit der Rohrverbindungsstel­ len in der Vergangenheit ein großes Problem dar. Schon bei der Erstellung von Rohrleitungsisometrien sind die Anforderungen an die Zugänglichkeit für das Montagepersonal ein zu berücksichtigender Gesichtspunkt. Da einschlägige Konstruktionssoftware derartige Auslegungsgesichtspunkte nicht berücksichtigt, erfordert die Montagefreundlichkeit von Rohrleitungen mit herkömmlichem Werkzeug bisher einen nicht unerheblichen kostenträchtigen Zusatzaufwand. Hinzu kommt der eingesparte Montageraum sämtlicher mit einer erfindungsge­ mäßen Zange zu montierenden Bauelemente.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, daß an dem zweiten Ge­ lenk an einem der beiden Hebel des zweiten Schenkels eine drehbare profilierte zweite Klinke angebracht ist und der andere Hebel mit einem mit dem Profil der zweiten Klinke korrespondierenden Profil versehen ist, so daß sich das zweite Gelenk in mindestens einer Winkelposition feststellen läßt. Die Feststellbarkeit des zweiten Gelenks mittels einer profilierten zweiten Klinke hat den Vorteil, daß sich die Winkelposition mit minimalem Aufwand variieren läßt.
Eine andere Möglichkeit, daß zweite Gelenk der Handzange in einer bestimmten Winkelstellung zu fixieren, stellen in bestimmten Winkelstellungen der beiden Hebel des zweiten Schenkels zueinander fluchtende Bohrungen dar, die zum Zwecke des Feststellens einen Bolzenstift aufnehmen. Eine derartige Verstei­ fung des zweiten Gelenks der beiden Hebel des zweiten Schenkels ist beson­ ders hoch belastbar und robust. Zudem erfordert diese Variante einen minima­ len Fertigungsaufwand.
In Abhängigkeit von der Anwendung der Handzange kann es sinnvoll sein, das zuvor erwähnte Profil der zweiten Klinke und das damit korrespondierende Profil jeweils rechtecksförmig auszubilden. Zu diesem Zweck ist es sinnvoll, wenn die zweite Klinke mit lediglich einem rechteckigen Vorsprung versehen ist und das damit korrespondierende Profil an dem entsprechenden Hebelabschnitt mehrere dazu passende rechteckige Ausnehmungen aufweist. Auf diese Weise kann der erste Hebelabschnitt zu dem zweiten Hebelabschnitt in verschiedenen Winkel­ positionen sowohl in Belastungsrichtung, als auch in Entlastungsrichtung der Zange versteift werden.
Eine weitere Möglichkeit, das zweite Gelenk des Hebelabschnitts des zweiten Schenkels zu versteifen, bietet die Ausbildung des Klinkenprofils und des damit korrespondierenden Profils in Sägezahnform, so daß das Profil der zweiten Klinke und das damit korrespondierende Profil aus mindestens einem im we­ sentlichen sägezahnartigen Vorsprung, bzw. aus im wesentlichen sägezahnarti­ gen Ausnehmungen besteht, wobei die beiden korrespondierenden Sägezahn­ profile die Drehbewegung in Belastungsrichtung der Handzange blockieren und in Entlastungsrichtung freigeben. Der Vorteil einer solchen Ausführung liegt im wesentlichen in der Möglichkeit das zweite Gelenk während der Handhabung der Zange in Entlastungsrichtung im Winkel verstellen zu können und auf diese Weise die Ergonomie an die jeweilige Montagesituation bedarfsgerecht und schnell anpassen zu können. Der als Gegenlager fungierende zweite Schenkel kann so in die jeweils optimale Position zu dem ersten Schenkel gebracht wer­ den.
Damit eine das zweite Gelenk versteifende profilierte zweite Klinke stets selbst­ tätig in das korrespondierende Profil einrastet, ist es sinnvoll, wenn die zweite Klinke mittels mindestens einer Feder vorgespannt ist. Die Federvorspannung erhöht auch die Sicherheit der Handhabung einer solchen Zange bei aufeinan­ derfolgenden Be- und Entlastungszyklen.
Damit die erfindungsgemäße Handzange bei der Handhabung keine außerge­ wöhnlich hohen Körperkräfte erfordert, ist es sinnvoll, wenn der Hebelabschnitt der beiden Schenkel mindestens dreimal so lang ist wie der Werkzeugabschnitt.
Zur Erhöhung der Kraft zwischen den Zangenbacken sieht eine vorteilhafte Wei­ terbildung der erfindungsgemäßen Handzange vor, das Zugmittel um eine dreh­ bare Rolle an dem zweiten Hebelabschnitt zu führen und an dem ersten He­ belabschnitt zu befestigen. Auf diese Weise arbeitet die drehbare Rolle an dem zweiten Hebelabschnitt mechanisch im Sinne einer freien Umlenkrolle und eine Verkürzung des Zugmittels wirkt sich nur mit ihrer halben Weglänge auf die Dis­ tanz zwischen dem ersten und zweiten Griff-fernen Hebel aus, so daß die sich ergebende Kraft zwischen den Zangenbacken um den Faktor zwei verstärkt wird.
Besonders vorteilhaft im Sinne der Festigkeit der Zange, aber auch äußerst kos­ tengünstig ist die Verwendung von U-Profilen im Bereich der Hebelabschnitte der beiden Schenkel der Handzange.
Im folgenden ist ein spezielles Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Handzange unter Bezugnahme auf Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 Eine Draufsicht auf eine erste Ausfüh­ rungsform einer erfindungsgemäßen Handzange,
Fig. 2 Eine Teilansicht gemäß dem in Fig. 1 ausgewiesenen Detail A,
Fig. 3 Eine Draufsicht auf eine zweite Ausfüh­ rungsform einer erfindungsgemäßen Handzange,
Fig. 4 Eine Detailansicht gemäß dem in Fig. 3 ausgewiesenen Detail B,
Fig. 5 Eine Draufsicht auf eine dritte Ausfüh­ rungsform einer erfindungsgemäßen Handzange,
Fig. 6 Eine Detailansicht gemäß dem in Fig. 5 ausgewiesenen Detail C,
Fig. 7 Eine Einzelteilzeichnung eines zweiten Schenkels einer erfindungsgemäßen Handzange gemäß der dritten Ausfüh­ rungsform bis zum zweiten Gelenk und ein Stück des sich daran anschließenden zweiten Hebels und
Fig. 8 Eine Sicht auf die Innenseite des zweiten Gelenks einer erfindungsgemäßen Hand­ zange gemäß der dritten Ausführungsform.
In sämtlichen Darstellungen ist die Handzange 1 in ihrer Gesamtheit mit dem Bezugszeichen 1 versehen. Ihre Hauptbestandteile sind ein erster [3] und ein zweiter [4] Schenkel 3, 4, die in einer ersten Drehachse 2 drehbar miteinander verbunden sind. Der erste [3] und der zweite [4] Schenkel 3, 4 lassen sich je­ weils in einen Werkzeugabschnitt 5 jenseits der ersten Drehachse 2 und einen Hebelabschnitt 6 diesseits der ersten Drehachse 2 aufgliedern. An den Enden der Hebelabschnitte 6 befinden sich jeweils Griffe 6a, 6b. Der erste Schenkel 3 ist, ebenso wie der zweite Schenkel 4, in einen ersten Griff-fernen Hebel 7 und einen ersten Griff-nahen Hebel 8 aufgegliedert. Die ersten [7] bzw. zweiten [9] Griff-fernen Hebel 7, 9 und ersten [8] bzw. zweiten [10] Griff-nahen Hebel 8, 10 sind jeweils über ein erstes 11 bzw. zweites 12 Gelenk 11, 12 in einer zwei­ ten [13], bzw. dritten [14] Drehachse 13, 14 zueinander drehbar miteinander verbunden.
In den drei verschiedenen beispielhaft dargestellten Ausführungsformen der er­ findungsgemäßen Handzange 1 erstreckt sich jeweils ein Zugmittel 15 zwischen den Hebelabschnitten 6 des ersten [3] und zweiten [4] Schenkels 3, 4. Das Zug­ mittel 15 ist mit einem Ende an dem Griff-nahen Ende des zweiten Griff-fernen Hebels 9 des zweiten Schenkels 4 befestigt. Das als Rollenkette ausgeführte Zugmittel 15 ist über ein erstes Zahnrad 16 geführt, welches über eine Wel­ le 16a drehfest mit einem Ratschenmechanismus 17 am ersten Gelenk 11 ver­ bunden ist und so bei einer Schwenkbewegung des ersten Griff-nahen Hebels 8 des ersten Schenkels 3 die Verkürzung des Zugmittels 15 ermöglicht. Der Rat­ schenmechanismus 17 besteht im wesentlichen aus einer federvorgespannten ersten Klinke 18, welche ein sägezahnprofiliertes zweites Zahnrad 19 selbsttätig an einer Drehung gegen die Belastungsrichtung hindert.
Im Bereich des Werkzeugabschnitts 5 der Handzange 1 sind die beiden Schen­ kel 3, 4 jeweils mit einem ersten [30] und zweiten [31] Bolzen 30, 31 versehen, an welchen jeweils eine erste [32] bzw. zweite [33] Zangenbacke 32, 33 drehbar angebracht sind. Punktsymmetrisch zu der ersten Drehachse 3 weisen die bei­ den Schenkel 3, 4 im Bereich der Hebelabschnitte 6 jeweils einen zu dem ers­ ten [30] und zweiten [31] Bolzen 30, 31 korrespondierenden weiteren dritten [34] bzw. vierten [35] Bolzen 34, 35 auf, welcher der Anlage der ersten [32] bzw. zweiten [33] Zangenbacke 32, 33 dient. Unabhängig von der Winkelstellung der beiden Schenkel 3, 4 zueinander bewegen sich die erste [32] und zweite [33] Zangenbacke 32, 33 stets parallel zueinander.
Der Unterschied der drei verschiedenen beispielhaft dargestellten Ausfüh­ rungsformen liegt in der auch jeweils im Detail dargestellten Verstell- und Ver­ steifungsmöglichkeit des zweiten Gelenks 12.
Bei der in den Fig. 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsform läßt sich das zweite Gelenk 12 mittels einer profilierten zweiten Klinke 41 und einem dazu korrespondierenden Profil 42 in drei verschiedenen Winkelpositionen feststellen. Der Vorsprung 43 des Profils 42 der zweiten Klinke 41 ist hier rechteckig ausge­ führt, so daß das zweite Gelenk 12 sowohl in Belastungsrichtung als auch in Entlastungsrichtung steif ist. Die dargestellte Variante zeigt die Anordnung der drehbaren, federvorgespannten zweiten Klinke 41 an dem zweiten Griff-nahen Hebel 10 des zweiten Schenkels 4 und dementsprechend die Anordnung des korrespondierenden Profils 45 an dem zweiten Griff-fernen Hebel 9 des zweiten Schenkels 4. Eine umgekehrte Anordnung ist ebenso denkbar. Das zu dem Pro­ fil 42 der profilierten zweiten Klinke 41 korrespondierenden Profil 42 ist hier in ein auswechselbares Profilelement 60 eingebracht, welches starr an dem zwei­ ten Griff-fernen Hebels 9 des zweiten Schenkels 4 befestigt ist.
Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte zweite Ausführungsform unterscheidet sich von der ersten Ausführungsform im wesentlichen in dem Profil 42 der zwei­ ten Klinke 41 und dem korrespondierenden Profil 45 an dem Griff-nahen Ende des zweiten Griff-fernen Hebels 9 des zweiten Schenkels 4. Die zweiten Klin­ ke 41 ist hier mit einem sägezahnartigen Vorsprung 47 versehen und das kor­ respondierende Profil 45 weist sägezahnartige Ausnehmungen 48 auf, so daß sich eine Versteifung des zweiten Gelenks 12 nur bei Belastung der Handzan­ ge 1 ergibt, das zweite Gelenk 12 jedoch in Entlastungsrichtung drehbar bleibt.
Die dritte in den Fig. 5, 6, 7 und 8 dargestellte Ausführungsform einer erfin­ dungsgemäßen Handzange 1 zeigt eine besonders robuste Variante der Win­ kelverstellung in dem zweiten Gelenk 12 des zweiten Schenkels 4. Das Griff­ ferne Ende des zweiten Griff-nahen Hebels 10 des zweiten Schenkels 4 ist e­ benso wie das Griff-nahe Ende des zweiten Griff-fernen Hebels 9 des zweiten Schenkels 4 mit zueinander fluchtenden Bohrungen 50 versehen, durch welche zum Zwecke der Versteifung des zweiten Gelenks 12 ein Bolzenstift 51 hin­ durchgesteckt wird. Auch bei dieser Variante ist das zweite Gelenk 12 sowohl in Belastungsrichtung als auch in Entlastungsrichtung versteift.

Claims (9)

1. Handzange (1) mit zwei Schenkeln (3, 4), die in einer gemeinsa­ men ersten Drehachse (2) zueinander drehbar miteinander verbunden sind, die jeweils einen jenseits der gemeinsamen ersten Drehachse (2) befindlichen Werkzeugabschnitt (5) und einen diesseits der gemeinsamen ersten Drehach­ se (2) befindlichen Hebelabschnitt (6) mit einem Griff (3a, 3b) aufweisen, wobei der erste Schenkel (3) in seinem Hebelabschnitt (6) in einen ersten Griff-fernen Hebel (7) und einen ersten Griff-nahen Hebel (8) aufgegliedert ist, diese beiden Hebel (7, 8) in einer zu der gemeinsamen ersten Drehachse (2) parallelen zwei­ ten Drehachse (13) in einem ersten Gelenk (11) zueinander drehbar miteinander verbunden sind und ein Zugmittel (15) den zweiten Schenkel (4) mit dem Griff-nahen Ende des ersten Griff-fernen Hebels (7) des ersten Schenkels (3) verbindet, welches mittels einer Schwenkbewegung des ersten Griff-nahen He­ bels (8) des ersten Schenkels (3) um die zweite Drehachse (13) verkürzbar ist dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Schenkel (4) in einen zweiten Griff-fernen Hebel (9) und einen zweiten Griff-nahen Hebel (10) aufgegliedert ist und diese beiden Hebel (9, 10) in einer zu der gemeinsamen ersten Drehachse (2) parallelen dritten Drehach­ se (14) in einem zweiten Gelenk (12) zueinander drehbar miteinander verbun­ den sind.
2. Handzange (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem zweiten Gelenk (12) an einem der beiden Hebel (8, 10) des zweiten Schenkels (4) eine drehbare profilierte zweite Klinke (41) angebracht ist und der andere Hebel (9, 10) mit einem mit dem Profil (42) der zweiten Klinke (41) korrespondierenden Profil (45) versehen ist, so daß sich das zweite Gelenk (12) in mindestens einer Winkelposition feststellen läßt.
3. Handzange (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hebel (9, 10) an dem zweiten Gelenk (12) mit in bestimmten Winkelstel­ lungen zueinander fluchtenden Bohrungen (50) versehen sind, die ein Feststel­ len mittels eines durch diese Bohrungen (50) hindurch gesteckten Bolzen­ stifts (51) ermöglichen.
4. Handzange (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (42) der zweiten Klinke (41) und das damit korrespondierende Pro­ fil (45) aus mindestens einem im wesentlichen rechteckigen Vorsprung (43) be­ ziehungsweise aus im wesentlichen rechteckigen Ausnehmungen (44) besteht.
5. Handzange (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Profil (42) der zweiten Klinke (41) und das damit korrespondierende Pro­ fil (45) aus mindestens einem im wesentlichen sägezahnartigen Vorsprung (47), beziehungsweise aus im wesentlichen sägezahnartigen Ausnehmungen (48) besteht, wobei die beiden Sägezahnprofile (47, 48) die Drehbewegung in Belas­ tungsrichtung der Handzange (1) blockieren und in Entlastungsrichtung freige­ ben.
6. Handzange (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Klinke (41) mittels mindestens einer Feder (49) derart vorge­ spannt ist, daß die korrespondierenden Profile (41, 42) selbsttätig ineinander einrasten.
7. Handzange (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebelabschnitt (6) mindestens dreimal so lang ist, wie der Werkzeugab­ schnitt (5).
8. Handzange (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel (6) um eine drehbare Rolle an dem zweiten Hebelabschnitt ge­ führt und an dem ersten Hebelabschnitt befestigt ist.
9. Handzange (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (3, 4) im Bereich des Hebelabschnitts (6) mindestens abschnittsweise als U-Profil ausgebildet sind.
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