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DE10113516A1 - Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Schüttgut - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Schüttgut

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Publication number
DE10113516A1
DE10113516A1 DE10113516A DE10113516A DE10113516A1 DE 10113516 A1 DE10113516 A1 DE 10113516A1 DE 10113516 A DE10113516 A DE 10113516A DE 10113516 A DE10113516 A DE 10113516A DE 10113516 A1 DE10113516 A1 DE 10113516A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support plate
grate
layer
acceleration
stroke
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE10113516A
Other languages
English (en)
Inventor
Hartmut Meyer
Thomas Staak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Claudius Peters AG
Original Assignee
BMH Claudius Peters AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BMH Claudius Peters AG filed Critical BMH Claudius Peters AG
Priority to DE10113516A priority Critical patent/DE10113516A1/de
Priority to DE50203146T priority patent/DE50203146D1/de
Priority to PCT/EP2002/003042 priority patent/WO2002075230A1/de
Priority to EP02730030A priority patent/EP1373818B1/de
Priority to DK02730030T priority patent/DK1373818T3/da
Priority to US10/472,722 priority patent/US6926521B2/en
Publication of DE10113516A1 publication Critical patent/DE10113516A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Abstract

Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln, insbesondere Kühlen, von Schüttgut, das in Form einer Schicht (20) auf einem Förderrost (10) liegt. Das Gas wird von unten nach oben durch den Rost (10) und die Schicht (20) geführt. Der Rost wird in seiner Gesamtheit vor- und zurückbewegt, wobei die Gutschicht (20) während des Rückhubs festgehalten wird. Die Hubfrequenz wird so niedrig gewählt, daß im wesentlichen keine vertikale Durchmischung der Gutschicht (20) stattfindet. Zum Festhalten der Schicht (20) ist eine Stauplatte (30) oder dergleichen vorgesehen. Die Vermeidung der vertikalen Relativbewegung innerhalb der Gutschicht (20) verbessert die Wärmerückgewinnung.

Description

Es ist bekannt, Schüttgut dadurch mit Gas zu behandeln, daß es kontinuierlich in einer Schicht über einen Rost gefördert wird und dabei von dem Gas durchströmt wird. Zum Kühlen von Brenngut, beispielsweise Zementklinker, verwendet man vor­ nehmlich sogenannte Schubroste, die aus einander überlappen­ den Reihen von wechselnd fest stehenden und in Förderrichtung vor- und zurückbewegten Rostplatten bestehen (DE-A-37 34 043). Durch die Rostplatten wird Kühlluft in das Gutbett eingebla­ sen, die die Kühlung bewirkt und oberhalb der Gutschicht zur Wärmerückgewinnung abgeführt wird. Eine andere bekannte Rost­ bauart bedient sich eines stationären, luftdurchlässigen Tragbodens, über den die Gutschicht mittels kontinuierlich in Förderrichtung bewegter Kratzer oder hin- und hergehender Schuborgane bewegt wird (EP-A-718 578). In allen Fällen be­ müht man sich um eine möglichst weitgehende Rückgewinnung der von dem Kühlgut auf das Kühlgas übertragenen Wärme. Unabhän­ gig von der Kühlerbauart hat die Wärmerückgewinnung einen verhältnismäßig hohen Stand erreicht.
Überraschenderweise gelingt es, die Wärmerückgewinnung weiter dadurch zu steigern, daß ein Förderrost verwendet wird, der in seiner Gesamtheit vor- und zurückbewegt wird, wobei die Gutschicht während des Rückhubs festgehalten wird und die Hubfrequenz so niedrig gewählt wird, daß im wesentlichen kei­ ne vertikale Durchmischung der Gutschicht stattfindet. Das Festhalten der Gutschicht während des Rückhubs des Rosts ge­ schieht dadurch, daß am Aufgabeende im Bereich der Gutschicht eine Staueinrichtung angeordnet ist, gegen die die Gutschicht beim Rückhub anläuft. Die zwischen der Staueinrichtung und der Gutschicht beim Vorhub entstehende Lücke wird stets so­ fort aus dem am Aufgabeende befindlichen Böschungsvorrat des Guts gefüllt. Die geringe interne Gutbewegung beruht darauf, daß eine Relativbewegung im wesentlichen nur zwischen dem Gutbett und der Tragplatte stattfindet, und dies auch nur während des Rückhubs der Tragplatte.
Die Verbesserung der Wärmerückgewinnung beruht auf der gerin­ geren vertikalen Durchmischung des Gutbetts. Bei Gasströmung von unten nach oben kühlt sich zunächst das unten in der Gut­ schicht befindende Gut ab, während das weiter oben befindli­ che Gut eine hohe Temperatur behält. Das Gas verläßt die Gut­ schicht daher, nachdem es zuletzt mit der am höchsten tempe­ rierten Schicht in Berührung gewesen ist und deren Temperatur angenommen hat. Hingegen sorgt bei den bekannten Kühlerbauar­ ten die Förderbewegung dafür, daß durch vertikale Durch­ mischung des Kühlguts dieses eine Mitteltemperatur annimmt. Das Gas verläßt die Gutschicht daher mit einer entsprechend niedrigeren Temperatur.
Entsprechendes gilt, wenn das Verfahren nicht zum Wärmeaus­ tausch, sondern zum Stoffaustausch, beispielsweise zum Trocknen, verwendet wird oder wenn das Gas nicht von unten nach oben, sondern umgekehrt durch die Gutschicht geführt ist.
Das erfindungsgemäß zu verwendende Förderprinzip ist bei so­ genannten Schubwagenspeisern bekannt. Es handelt sich dabei um Förderer, die hauptsächlich zum dosierbaren Ausspeisen von Schüttgut aus Behältern verwendet werden (DE-B-12 54 071). Es war nicht zu vermuten, daß die Anwendung dieses Prinzips zu Vorteilen bei Wärme- oder Stoffaustausch führen würde. Im Ge­ genteil wurde die fehlende oder sehr geringe Durchmischung des Gutbetts als Mangel empfunden, weil dadurch die Möglich­ keit besteht, daß das Gutbett einen inneren Zusammenhalt ge­ winnt, der den gleichmäßigen Abwurf vom Ende des Förderers in Frage stellt (DE-A-34 21 432). Im Zusammenhang der Erfindung entpuppt sich dieser vermeintliche Nachteil als vorteilhaft, weil der Zusammenhalt der Schicht das Ausbrechen eines Teils der Schicht unter der beim Rückhub wirkenden Staukraft er­ schwert und dadurch eine größere Tragplattenlänge ermöglicht wird.
Da der Hub nicht wie bei Schubrosten durch die Abmessungen der Rostplatten begrenzt ist, kann er wesentlich größer be­ messen werden, als man dies von Schubrosten gewöhnt ist. Dies erhöht die Fördereffektivität bei ggf. gleichzeitig geringe­ rer Hubzahl, die vorzugsweise geringer als 20, weiter vor­ zugsweise geringer als 15 und vorzugsweise im Durchschnitt geringer als 10 min-1 ist. Sie ist in der Regel etwa halb so groß wie die von Schubrosten.
Das Merkmal, daß die Hubfrequenz so niedrig gewählt wird, daß im wesentlichen keine vertikale Durchmischung der Gutschicht stattfindet, grenzt die Erfindung von solchen bekannten Verfahren ab, bei denen der die Gutschicht tragende Boden so rasch und gegebenenfalls auch mit vertikaler Komponente be­ wegt (vibriert) wird, daß dadurch auch das Gut in eine die vertikale Relativbewegung der Partikeln fördernde Vibration gerät. Vielmehr soll die Gutschicht während des Vorhubs und im wesentlichen auch während des Rückhubs auf dem Rost ruhen.
Die Erfindung verlangt nicht, daß überhaupt keine vertikale Durchmischung der Gutschicht stattfindet. Es ist aber leicht einzusehen, daß bei Verwendung des genannten Förderprinzips die innere Durchmischung der Gutschicht wesentlich geringer ist als bei den bislang für Kühlroste verwendeten Förderprin­ zipien.
Die Rückhubgeschwindigkeit ist zweckmäßigerweise größer als die Vorhubgeschwindigkeit, weil lediglich der Vorhub eine ef­ fektive Förderung verursacht. Ein wichtiges Merkmal kann die Verwendung einer Rückhubbeschleunigung sein, die größer als die Vorhubbeschleunigung ist. Je größer nämlich die Rückhub­ beschleunigung ist, um so leichter löst sich die Haftung zwi­ schen der Tragplatte und dem Gutbett und um so geringer ist die Staukraft, die am Aufgabeende der Gutschicht zum Festhal­ ten derselben aufgebracht werden muß. Jedoch soll in der Re­ gel die Rückhubbeschleunigung stets unter der Haftlösungsbe­ schleunigung bleiben, weil andernfalls die Gefahr besteht, daß durch heftige Bewegung die Gutschicht aufgelockert und innerlich durchmischt wird. Die Haftlösungsbeschleunigung ist diejenige Beschleunigung, bei welcher die zur Rückbeschleuni­ gung der Gutschicht erforderliche Kraft größer als die Haf­ treibung wird und demzufolge die Schicht der Rückbewegung nicht mehr folgt. Dennoch kann der Masseneffekt zur Lösung der Haftung zwischen Gut und Tragplatte beim Rückhub beitragen. Beispielsweise kann es zweckmäßig sein, die Rückhubbe­ schleunigung bis über ein Drittel der Haftlösungsbeschleuni­ gung anzuheben.
Zweckmäßigerweise läßt man das Behandlungsgas den Rost und die Gutschicht von unten nach oben durchströmen, weil dadurch die Haftlösung erleichtert wird. Zum einen vermindert sich die Auflagekraft des Gutbetts entsprechend der Druckdifferenz des Gasstroms. Zum anderen kann der Gasstrom beim Übertritt aus der Tragplatte in das Gutbett eine gewisse Lockerung der Grenzschicht bewirken. Da die Erleichterung der Haftlösung während der Rückbeschleunigungsphase erwünscht ist, kann es vorteilhaft sein, die Geschwindigkeit bzw. den Druck des Be­ handlungsgases während der Rückbeschleunigung und/oder wäh­ rend des gesamten Rückhubs größer zu halten als während des Vorhubs.
Man kann die Tragplatte mit mitbewegten Seitenwänden verse­ hen. Falls dadurch die Reibung des Guts beim Rückhub uner­ wünscht vergrößert wird, können sie weggelassen werden.
Zweckmäßigerweise ist die Tragplatte an den Seiten gegenüber dem Gehäuse abgedichtet, um den Durchfall von Feingut weitge­ hend auszuschließen. Wichtig ist eine solche Abdichtung ins­ besondere auch dann, wenn die Behandlungsluft mit Überdruck aus stationären Kammern unterhalb des Rostes in die Öffnungen des unterseitig offenen Rostes gedrückt wird, damit an den Seitenrändern des Rostes möglichst wenig Gasverlust auftritt.
Entsprechende Gesichtspunkte gelten für die Abdichtung der Tragplatte an ihrem Aufgabeende bzw. Abgabeende. Die aufgabe­ seitige Abdichtung wird zweckmäßigerweise von einer die Tragplatte überlappenden und auf deren Oberseite gedrückten Dichtplatte gebildet. Dadurch, daß die Dichtplatte auf der Oberseite der Tragplatte im wesentlichen spaltfrei gleitet, wird der Gasdurchtritt an dieser Stelle ausgeschlossen bzw. gering gehalten. Durch eine nachgiebige Kraft, insbesondere eine Feder, kann die Dichtplatte auf die Oberseite der Trag­ platte gedrückt werden. Wenn statt der Spaltfreiheit ein ge­ ringer Spalt geduldet werden kann, ist es auch möglich, die Dichtplatte fest in geringem Abstand über der Tragplatte zu montieren. Da am Aufgabeende hohe Temperaturen herrschen, ist es zweckmäßig, nicht nur die Tragplatte, sondern auch die Dichtplatte luftdurchlässig zu gestalten und mit einem Gas­ strom zu beaufschlagen.
Eine Tragplatte hat - verglichen mit den Rostplatten eines Schubrostkühlers - eine sehr große Länge, nämlich mindestens mehrere Meter. Der gesamte Kühlrost kann von einer einheitli­ chen Tragplatte gebildet sein. Wenn Gründe vorhanden sind, die Länge einer Tragplatte zu begrenzen (beispielsweise auf die Größenordnung von 5 bis 10 m) und eine größere Gesamtlän­ ge des Rostes erforderlich ist, kann man mehrere Tragplatten hintereinander anordnen, die entweder mit einer gemeinsamen Staueinrichtung am Aufgabeende zusammenwirken oder mit je ei­ ner zugehörigen Staueinrichtung versehen werden.
Die Tragplatte wird normalerweise etwa horizontal angeordnet. Je nach den Förderverhältnissen, insbesondere den Fließ- und Reibeigenschaften des Gutes, kann auch eine in Förderrichtung schwach ansteigende oder schwach fallende Anordnung gewählt werden.
Ein Vorteil der Erfindung besteht darin, daß durch die ver­ minderte Gutsbewegung weniger Staub erzeugt und mit der Se­ kundärluft in den Ofen geführt wird als bei bekannten Küh­ lern. Dadurch kann zum einen der Ofen effektiver betrieben werden, weil die Wärmeübertragung zwischen Flamme und Brenn­ gut nicht durch Staub reduziert wird, und sinkt zum anderen der Aufwand zur Entstaubung der Abluft.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß die ge­ samte Tragfläche zur Kühlluftzufuhr und Kühlung zur Verfügung steht, während bei Schubrostkühlern und Schubbalkenkühlern prinzipbedingt einige Flächenanteile von der Kühlluftzufuhr ausgeschlossen sind.
Ferner besteht ein Vorteil der Erfindung darin, daß die Schichthöhe nicht der Begrenzung unterliegt, die bei herkömm­ lichen Kühlern zu beachten ist. Eine größere Schichtdicke be­ günstigt den Wärmerückgewinn.
Schließlich besteht ein Vorteil der Erfindung darin, daß dank der mangelnden inneren Gutsbewegung das Entstehen flüssig­ keitsähnlicher Zustände in einem Teil des Guts weniger leicht auftritt. Bei bekannten Kühlern ist diese Erscheinung deshalb gefürchtet, weil sie dazu führt, daß ein Fluß von Feingut, das sich in flüssigkeitsähnlichem Zustand befindet, einen we­ sentlichen Teil der Kühlerlänge praktisch ungekühlt durch­ schießt. Da der Abwurf des Guts von einem Drehrohrofen mit einer Korngrößenseparation verbunden ist, tritt diese Er­ scheinung hauptsächlich auf derjenigen Seite des Kühlers auf, auf der infolge dieser Separation mit einem größeren Feinan­ teil zu rechnen ist.
Darüber hinaus eröffnet der erfindungsgemäß verwendete Rost die Möglichkeit, passive oder aktive Vorkehrungen gegen das Auftreten eines solchen Materialflusses zu ergreifen. Passive Vorkehrungen bestehen in Mitteln, die die Bewegung des Guts auf dem Rost in Förderrichtung hemmen, zum Beispiel von der Tragplatte hochragende Vorsprünge. Zumal solche Vorsprünge sind geeignet, die sich hauptsächlich quer zur Förderrichtung in Form von Wänden oder Leisten oder dergleichen erstrecken. Da der erwähnte Materialfluß vorwiegend im Randbereich des Rosts auftritt, können derartige Strömungshindernisse auch von der Seitenwand ausgehen. Von einer unbewegten Seitenwand ausgehende Strömungshemmnisse sind insbesondere dann verwend­ bar, wenn sie oberhalb der normalen Schichthöhe angeordnet sind und deshalb das Durchschießen eines Materialflusses dann hindern, wenn dies auf der Oberfläche der auf der Tragplatte bereits ruhenden Schicht stattfindet.
Aktive Vorkehrungen können von solchen Strömungshindernissen gebildet werden, die von Fall zu Fall aus der Tragplatte oder der bewegten oder unbewegten Seitenwand in den Bereich des zu hindernden Materialstroms bewegt werden und danach wieder zu­ rückgezogen werden können. Sie können auch ständig mehr oder weniger weit in die Schicht hineinragen, wobei ihre Höhe bzw. Länge abhängig vom jeweiligen Zustand des Bettes gesteuert wird.
Es ist bekannt, mittels Scannern die Oberflächentemperatur des Betts zu messen und sein Temperaturprofil zu bestimmen. Tritt in oder auf dem Bett ein rascher, heißer Materialstrom auf, so wird dies im Temperaturprofil erkennbar. Ausgehend von einer solchen Feststellung kann das Strömungshindernis bzw. können die Strömungshindernisse gesteuert werden.
Es besteht auch die Möglichkeit, das Strömungshindernis bzw. die Hindernisse nur in denjenigen Arbeitsphasen in die Schicht hineinragen zu lassen, in denen die Schicht sich ge­ meinsam mit der Tragplatte bewegen soll, während sie beim Zu­ rückbewegen der Tragplatte ganz oder teilweise zurückgezogen sind.
Wenn ein Strömungshindernis lediglich im oberen Bereich der Gutschicht wirksam werden soll, kann es auch von oben auf oder in die Schicht herabgesenkt werden.
In denjenigen Bereichen der Schicht, in denen diese einen größeren Feinanteil enthält, ist der Durchströmungswiderstand größer als in grobkörnigen Bereichen. Dies läßt sich erfin­ dungsgemäß dadurch ausgleichen, daß der Kühler in den fein­ körnigen Bereichen mit einer geringeren Schichtdicke gefahren wird. Dazu kann man die Tragplatte in diesen Bereichen etwas höher anordnen als in den grobkörnigen Bereichen. Da die feinkörnigen Bereiche im allgemeinen am Rand aufladen, ergibt sich dadurch im Querprofil der Tragplatte eine Neigung von der feinkörniger besetzten Seite zur Mitte hin. Wenn aufgrund der Separation des Guts im Aufgabebereich des Kühlers an bei­ den Rosträndern mit größerem Feingutanteil gerechnet werden muß, läßt man die Tragplattenhöhe von beiden Seiten her V- förmig zur Mitte hin abfallen.
Die Erfindung wird im folgenden näher unter Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert, die vorteilhafte Ausführungsbeispie­ le veranschaulicht. Es zeigen:
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht,
Fig. 2 eine Teilansicht in größerem Maßstab,
Fig. 3 einen Teilschnitt der Seitenabdichtung,
Fig. 4 eine Ausführung mit mehreren hintereinander geschalteten Tragplatten und
Fig. 5 einen schematischen Längsschnitt einer Ausführungs­ variante bei der die Tragplatte mit Querrippen ver­ sehen ist.
Der in einem Gehäuse 1 angeordnete Kühler für Brenngut, z. B. Zementklinker, umfaßt einen erfindungsgemäß ausgebildeten Ab­ schnitt 6. Diesem ist im dargestellten Fall ein Einlaufab­ schnitt vorgeschaltet, der sich unterhalb des durch seine Wände 3 angedeuteten Schachts befindet, in welchem das vom Ofen kommende Gut im Sinne des Pfeils 4 abgeworfen wird. Es gelangt auf eine Böschung 5, die sich auf der vorzugsweise geneigten Fläche 2 des Einlaufabschnitts gebildet hat. Die Fläche 2 kann herkömmlich ausgebildet sein, z. B. aus mit Kühlluft beaufschlagten, stationären oder teilweise bewegten Rostplatten bestehen. Es können Einrichtungen zum mechani­ schen Auflockern des Guts vorgesehen sein, die dem Zusammen­ backen des Guts entgegenwirken oder größere Stücke zerklei­ nern. Die Neigung der Fläche 2 ist so gewählt, daß einerseits auf ihr kühles Gut liegenbleibt, das sie vor dem unmittelba­ ren Einfluß des heiß vom Ofen kommenden Guts schützt, und daß andererseits größere Stücke des Guts aufgrund ihres Gefälles sich weiterbewegen.
Statt der geneigten Fläche 2 können anders ausgebildete Ein­ richtungen zum Aufnehmen des vom Ofen abgeworfenen Guts vor­ gesehen sein, wie sie beispielsweise vor Schubrostkühlern im Stand der Technik bekannt sind. Sie können auch gänzlich fehlen; d. h. daß der Kühlerabschnitt 6 bis in den Abwurfbereich 4 zurückreicht. Dies ist deshalb ohne weiteres möglich, weil er aufgrund seines Förderprinzips sich niemals gänzlich ent­ leert. Auch beim Anfahren aus dem Stillstand befindet sich also eine schützende Gutschicht darauf.
Der Kühlerabschnitt 6 wird hauptsächlich von einer Tragplatte 10 gebildet. Diese besteht beispielsweise aus einem Rahmen­ werk 11 mit aufgelegten, aneinander anschließenden Blechta­ feln 12, die mit einer Hartschicht 13 als Verschleißschütz belegt sein können. Die Tragplatte ruht auf einem Schwingrah­ men 14, der auf Rollen 15 in der Förderrichtung 16 beweglich gelagert ist. Ein Hydraulikantrieb 17 versetzt ihn in hin- und hergehende Bewegung, vorzugsweise mit einer Amplitude von 10 bis 80 cm, weiter vorzugsweise von 30 bis 50 cm, und einer Frequenz von normalerweise 5 bis 10 min-1, die zweckmäßiger­ weise abhängig von der Dicke des auf der Tragplatte 10 be­ findlichen Gutbetts 20 geregelt wird und bei anomal starkem Gutanfall bis beispielsweise 30 min-1 steigen kann. Die Schichtdicke des Guts beträgt beispielsweise 50 bis 200 cm.
Die Blechtafeln 12 der Tragplatte 10 enthalten gleichmäßig verteilte Luftdurchlaßschlitze 21, die nach den von Rostplat­ ten bekannten Grundsätzen gestaltet sein können (s. bei­ spielsweise EP-A-811 818). Sie können mit Taschen 22 zum Auf­ fangen des bei abgeschaltetem Luftstrom durchfallenden Fein­ guts versehen sein, das bei dem danach wieder aufgenommenen Betrieb vom Luftstrom mitgenommen wird.
Im dargestellten Beispiel ist angenommen, daß die Kammern 23 unter der Tragplatte 10 mit Überdruck beaufschlagt sind, so daß sich ein von unten nach oben gerichteter Luftstrom durch die Öffnungen 21 ergibt. Die Tragplatte 10 kann aber auch als geschlossener Kasten ausgebildet sein, dem die Kühlluft durch flexible Schläuche oder dergleichen zugeführt wird. Wie es von Schubrosten bekannt ist, können einzelne Abschnitte der Tragplatte 10 gesondert und gegebenenfalls mit unterschiedli­ chem Druck beaufschlagt werden.
Die Seitenkanten der Tragplatte 10 sind gegenüber der angren­ zenden Gehäusewand 25 gemäß Fig. 3 durch eine nicht näher dargestellte Dichtung 26 abgedichtet. Dies verhindert den Durchfall von Feingut und gegebenenfalls den Durchtritt von Kühlluft.
Am aufgabeseitigen Ende der Tragplatte 10 ist im Höhenbereich der Gutschicht 20 eine Stauplatte 30 angeordnet. Sie kann kurz vor der Tragplatte oder über dieser vorgesehen sein. Die Tragplatte nimmt während ihres Vorhubs das auf ihr liegende Gut mit. Dabei entsteht am Fuß der Böschung 5 eine Lücke in der Gutschicht 20, die sich sofort mit dem aus der Böschung 5 nachfließenden Gut füllt. Beim Rückhub haftet die Gutschicht 20 zunächst noch an der Tragplatte, bis sie sich an der Stau­ platte 30 staut. Sobald die Staukraft die Reibkraft zwischen Gutschicht 20 und Tragplatte 10 übersteigt, bleibt die Gut­ schicht stehen, während die Tragplatte 10 sich unter ihr wei­ ter zurückbewegt. Damit die Staueinrichtung diese Funktion erfüllen kann, muß sie nicht unbedingt Plattenform haben. Es ist auch nicht erforderlich, daß die Staueinrichtung sich un­ mittelbar am Aufgabeende der Tragplatte befindet, wenngleich dies vorteilhaft ist. Vielmehr könnte der Staudruck auch durch die bis auf das Niveau der Tragplatte herabgehende Bö­ schung 5 zu einer weiter entfernt von der Tragplatte 10 lie­ genden Kraftaufnahmefläche weitergeleitet werden. Diese Kraftaufnahmefläche kann beispielsweise von der Fläche 2 oder Wand 3 gebildet sein, die dann entsprechend tief herabgezogen sind.
Um das bewegte Aufgabeende der Tragplatte 10 gegenüber den stationären Komponenten abzudichten, ist eine Dichtplatte 32 vorgesehen, deren in Förderrichtung 16 weisendes Ende auf der Oberseite der Tragplatte 10 aufliegt. Das andere Ende der Dichtplatte 32 ist bei 33 schwenkbar gelagert und in nicht dargestellter Weise dicht mit der Stauplatte 30 verbunden. über einen Hebelarm drückt eine Feder 34 die Dichtplatte 30 im wesentlichen spaltfrei auf die Tragplatte 10.
Das abgabeseitige Ende der Tragplatte 10 ist zweckmäßigerwei­ se ebenfalls gegen die stationären Einrichtungen abgedichtet, beispielsweise durch einen sich spaltfrei an die Tragplatten­ unterseite anlegenden nicht dargestellten Federstahlstreifen.
Die von unten nach oben erfolgende Einblasung von Luft in die Gutschicht 20 reduziert durch ihren Gegendruck den Auflager­ druck der Gutschicht und lockert ihren untersten Bereich ein wenig auf. Die Reibung zwischen der Gutschicht und der Trag­ platte ist daher geringer als bei Schubwagenspeisern, und die Förderlänge kann entsprechend größer sein. Ferner kann die Umkehrbeschleunigung am Übergang vom Vor- zum Rückhub benutzt werden, um die Lösung des an der Tragplatte haftenden Guts zu erleichtern.
Die Oberfläche der Tragplatte gestaltet man zweckmäßigerweise so, daß eine möglichst geringe Reibung gegenüber dem Gut er­ zielt wird. Jedoch kann es insbesondere im Anfangsbereich der Tragplatte sinnvoll sein, eine Oberflächenform zu wählen, die dazu führt, daß kühles Gut zum Schutz vor dem darüber liegen­ den heißen Gut festgehalten wird.
Wenn eine sehr große Kühlerlänge erforderlich ist, die mit einer Tragplattenlänge nicht bewältigt werden kann, kann man mehrere Tragplatten 10 mit jeweils zugeordneten Staueinrich­ tungen 30 gemäß dem Beispiel der Fig. 4 hintereinander schal­ ten.
Falls die Partikeln wegen der fehlenden internen Gutbewegung zu einer stärkeren Haftung aneinander neigen, die den Zusam­ menhalt des Gutbetts in seiner jeweiligen Form unterstützt, ist dies im Zusammenhang der Erfindung vorteilhaft, weil dies die Gefahr verringert, daß das Gutbett im Anfangsbereich der Tragplatte unter dem beim Rückhub darauf wirkenden Staudruck ausweicht.
Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemäßen Kühlers be­ steht darin, daß das Gut geschont wird. Er eignet sich des­ halb auch für empfindliches Gut wie z. B. Blähton. Ferner hat er den Vorteil, daß leichter als in Rostbauarten, in denen eine interne Gutbewegung stattfindet, eine gleichmäßige Luft­ verteilung erreicht werden kann.
Gemäß Fig. 5 ist die Tragplatte 10' mit Querrippen 18 verse­ hen, deren Höhe zweckmäßigerweise zwischen 5 und 15 cm liegt und deren Abstand in Richtung 16 beispielsweise zwischen 10 und 30 cm liegt. Er sollte die Vorschublänge nicht wesentlich überschreiten und ist vorzugsweise geringer als diese. Die Wirkung der Querrippen besteht darin, daß in den Mulden, die zwischen den Rippen gebildet sind, Gut festgehalten wird, daß die Tragplatte vor der unmittelbaren Einwirkung heißen Guts und vor Verschleiß schützt. Derartige Einrichtungen zum Fest­ halten einer kühlen Gutsschicht brauchen nicht die gesamte Fläche der Tragplatte zu bedecken, sondern können auf dieje­ nigen Bereiche beschränkt sein, in denen andernfalls mit be­ sonders hoher Beanspruchung der Tragplatte gerechnet werden müßte. Sie können auch andere Gestalt haben, sofern diese zum Festhalten des Guts geeignet ist.

Claims (26)

1. Verfahren zum Behandeln, insbesondere zum Kühlen, einer auf einem Förderrost (10) liegenden Schüttgutschicht (20) mittels eines durch den Rost und die Gutschicht geführten Gasstroms, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderrost (10) in seiner Gesamtheit vor- und zurückbewegt wird, wo­ bei die Gutschicht (20) während des Rückhubs festgehalten wird und die Hubfrequenz so niedrig gewählt wird, daß im wesentlichen keine vertikale Durchmischung der Gutschicht stattfindet.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubfrequenz kleiner als 20 ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückhubgeschwindigkeit größer als die Vorhubge­ schwindigkeit ist.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rückhubbeschleunigung größer als die Vorhubbeschleunigung ist.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rückhubbeschleunigung geringer als die Haftlösungsbeschleunigung ist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Rückhubbeschleunigung ein Drittel der Haftlösungsbeschleunigung überschreitet.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Gasstrom von unten nach oben ge­ richtet ist.
8. Verfahren nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Gasgeschwindigkeit bzw. der am Rost wirkende Druck während der Rückhubbeschleunigung größer ist als während des Vorhubs.
9. Vorrichtung zum Behandeln, insbesondere Kühlen, von Schüttgut mit einem Gas, die einen eine Schicht (20) des Schüttguts von einem Aufgabeende zu einem Abgabeende för­ dernden Rost (10) aufweist, der Gasdurchgangsöffnungen aufweist und mit Mitteln zum Erzeugen eines den Rost (10) und die Gutschicht (20) durchquerenden Gasstroms verbun­ den ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rost (10) von einer in Förderrichtung vor- und zurückbewegten Tragglat­ te (10) gebildet ist, an deren Aufgabeende eine Einrich­ tung (30) zum Stauen der Gutschicht bei ihrer Rückbewe­ gung vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Staueinrichtung von einer stationären Staufläche (30) gebildet ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeich­ net, daß die Tragplatte (10) an den Seiten gegenüber ei­ nem Gehäuse (25) abgedichtet ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte mit mitbewegten Seitenwänden versehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (10) frei von mitbe­ wegten Seitenwänden ist.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte (10) am Aufgabeende und/oder Abgabeende gegenüber stationären Bauteilen abge­ dichtet ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die am Aufgabeende vorgesehene Abdichtung von einer die Tragplatte (10) überlappenden und nachgebend auf deren Oberseite gedrückten Dichtplatte (32) gebildet ist.
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtplatte (32) luftdurchlässig und von einem Gass­ trom beaufschlagt ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasstrom von unten nach oben ge­ richtet ist.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Tragplatten (10) mit einer gemeinsamen Staueinrichtung (30) am Aufgabeende vorgese­ hen sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Tragplatten (10) mit je einer Staueinrichtung (30) hintereinander angeordnet sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragplatte mit Einrichtungen zum Festhalten einer im Verhältnis zur Höhe des Gutbetts dün­ nen Gutschicht ausgerüstet ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtungen von Rippen und/oder Mulden gebildet sind.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Hemmen des Materialstroms vorgesehen sind.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Hemmen des Materialstroms im Randbereich des Rosts vorgesehen sind.
24. Vorrichtung nach Anspruch 22 oder 23, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Mittel zum Hemmen des Materialflusses mit der Tragplatte fest verbunden sind.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Hemmen des Material­ flusses beweglich sind.
26. Vorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung zum Bewegen der Mittel zum Hemmen des Materialflusses abhängig vom Zustand des Gutbetts vorgesehen ist.
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