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DE10113426A1 - Lesegerät mit einer Bildaufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes und Verfahren zum Lesen eines Codes - Google Patents

Lesegerät mit einer Bildaufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes und Verfahren zum Lesen eines Codes

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Publication number
DE10113426A1
DE10113426A1 DE2001113426 DE10113426A DE10113426A1 DE 10113426 A1 DE10113426 A1 DE 10113426A1 DE 2001113426 DE2001113426 DE 2001113426 DE 10113426 A DE10113426 A DE 10113426A DE 10113426 A1 DE10113426 A1 DE 10113426A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
code
lighting
reading
reading device
spacer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2001113426
Other languages
English (en)
Inventor
Joerg Kuechen
Frank Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gavitec AG
Original Assignee
GAVITEC GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GAVITEC GmbH filed Critical GAVITEC GmbH
Priority to DE2001113426 priority Critical patent/DE10113426A1/de
Priority to PCT/DE2002/000957 priority patent/WO2002075637A1/de
Priority to DE10291122.3T priority patent/DE10291122B4/de
Publication of DE10113426A1 publication Critical patent/DE10113426A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/10Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation
    • G06K7/10544Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by electromagnetic radiation, e.g. optical sensing; by corpuscular radiation by scanning of the records by radiation in the optical part of the electromagnetic spectrum
    • G06K7/10712Fixed beam scanning
    • G06K7/10722Photodetector array or CCD scanning
    • G06K7/10732Light sources
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K7/00Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns
    • G06K7/08Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by means detecting the change of an electrostatic or magnetic field, e.g. by detecting change of capacitance between electrodes
    • G06K7/089Methods or arrangements for sensing record carriers, e.g. for reading patterns by means detecting the change of an electrostatic or magnetic field, e.g. by detecting change of capacitance between electrodes hand-held scanners

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Abstract

Um die Lesung eines Codes zu verbessern, schlägt die Erfindung ein Lesegerät mit einer Bildaufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbcodes, vor, wobei ein Abstandhalter zwischen der Bildaufnahmeeinheit und dem Code wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung aufweist, welche den Code vorzugsweise seitlich beleuchtet.

Description

Die Erfindung betrifft ein Lesegerät mit einer Bildaufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zwei­ dimensonalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbco­ des, mit einem Abstandhalter zum beabstandeten Einlesen des Codes.
Die Markierung und Codierung eines Gegenstandes gewinnt im Zuge der fortschreitenden Automatisierung in vielen Bereichen, insbesondere im Bereich der automatischen Identifikation, zunehmend an Bedeutung. Hierbei wird der Gegenstand mit einen maschinenlesbaren Code verse­ hen, wobei zur Markierung des Gegenstandes verschiedene Verfahren angewendet werden. Einerseits erfolgt die Markierung eines Gegenstan­ des indirekt, in dem der Code auf ein Etikett aufgebracht wird und das Etikett auf dem zu markierenden Gegenstand befestigt wird. Andererseits wird die Markierung aber auch direkt auf dem zu markierenden Gegens­ tand aufgebracht. Insbesondere die Markierung eines Gegenstands im in­ dustriellen Umfeld gewinnt zunehmend an Bedeutung, wobei die direkte Markierung des Gegenstandes gegenüber einer Verwendung von Etiketten zum Markieren eines Gegenstandes bevorzugt angewendet wird.
Die direkte Markierung eines Gegenstandes birgt jedoch den Nachteil in sich, dass an einen Apparat, welcher zum Lesen eines Codes verwendet wird, erhöhte Anforderungen im Bereich der Lesefähigkeit gestellt wird. Solch ein Lesegerät ist beispielsweise ein Scanner welcher stationär oder mobil eingesetzt wird.
Die erhöhten Anforderungen an ein Lesegerät ergeben sich beispielsweise daraus, dass die Beschaffenheit einer Oberfläche eines markierten Gegen­ standes vom Herstellungsprozess abhängt und normalerweise nicht an die Erfordernisse des Lesegerätes angepasst ist. Aber auch die Vielfalt von Methoden zur direkten Markierung eines Gegenstandes erhöht die Anfor­ derungen an ein Lesegerät, da dieses die gesamte Bandbreite der Markie­ rungsmethoden erfassen muss. Beispielsweise ist ein Code mit Farbe auf­ getragen, mit einem Laser eingebrannt oder mit einem Werkzeug graviert oder eingedrückt.
Eine wichtige Klasse von Apparaturen zum Lesen eines Codes besteht aus dem eigentlichen Lesegerät und einer Vorrichtung zur Beleuchtung der codierten Fläche. Hierbei besteht das Lesegerät im wesentlichen aus einer Bildaufnahmeeinheit, welche mit einer Recheneinheit verbunden ist. Die Bildaufnahmeeinheit besteht üblicherweise aus einem Objektiv und einem lichtempfindlichen Sensor, der mittels einer Halbleitertechnologie (CCD oder CMOS) gefertigt ist. Die Beleuchtungseinheit kann hierbei fest mit dem Lesegerät und/oder der Bildaufnahmeeinheit verbunden sein oder aber unabhängig davon angeordnet sein.
Hierbei wird das von der Beleuchtungseinheit und/oder einer anderen Lichtquelle ausgesandte Licht im Bereich der codierten Fläche teilweise reflektiert. Dieses reflektierte Licht wird von der Bildaufnahmeeinheit aufgenommen und von der Recheneinheit zum Zweck der Codelesung verarbeitet. Eine geeignete Beleuchtung der codierten Fläche ist notwen­ dig, damit die Bildaufnahmeeinheit ein deutliches Bild vom Code aufneh­ men kann. Ein deutliches Bild vom Code wiederum ist eine wesentliche Voraussetzung für ein zuverlässiges Leseergebnis. Prinzipiell ist eine Le­ sung auch ohne Beleuchtungseinheit allein unter der Verwendung des Streulichtes eines Umgebungslichtes möglich. Eine Beleuchtungseinheit ist aber immer dann erforderlich, wenn durchgängig zuverlässige Codele­ sungen sowie eine weitgehende Unabhängigkeit der Lesefähigkeit vom Umgebungslicht gefordert werden. Generell erfordern verschiedene Ober­ flächen und verschiedene Methoden der Markierung auch unterschiedli­ che Arten der Beleuchtung, um eine sichere Lesung zu erzielen. Her­ kömmliche Codelesegeräte verwenden vorzugsweise Beleuchtungseinrich­ tungen, die in der Nähe der Bildaufnahmeeinheit angebracht sind, wobei die Beleuchtungseinrichtungen vorzugsweise diffuses Licht emittieren.
Die Anordnung einer oder mehrerer Lichtquellen in der Nähe der Auf­ nahmeeinheit ist konstruktiv relativ leicht zu realisieren und führt insge­ samt zu einem kompakten Lesegerät. Allerdings stellt ein Lesegerät, das eine frontale diffuse Beleuchtung anwendet, hohe Anforderungen an die Beschaffenheit der codierten Fläche und an die Qualität der Markierung.
Insbesondere muss die Oberfläche der codierten Fläche so beschaffen sein, dass sie das einfallende Licht diffus reflektiert und die die Informa­ tion des Codes beinhaltenden Bestandteile der Markierung müssen sich hinsichtlich ihres Reflektionsvermögens deutlich unterscheiden. Nur unter diesen Bedingungen ist gewährleistet, dass das von der Bildaufnahmeein­ heit aufgenommene Bild den Code in genügender Klarheit wiederspiegelt und die einzelnen Elemente des Codes von der Recheneinheit unterschie­ den werden können. Unterscheiden sich beispielsweise die einzelnen Co­ deelemente der Markierung hinsichtlich ihres Reflektionsvermögens nur unzureichend voneinander und vom Codehintergrund, wird eine Lesung unter Verwendung einer frontalen Beleuchtung sehr schwierig oder ist sogar unmöglich. Das gleiche gilt, wenn die Markierung beispielsweise auf einer spiegelnden Oberfläche aufgebracht wird. In diesem Fall können sich die Bildaufnahmeeinheit und die Beleuchtungseinrichtung im Bereich der Markierung auf der codierten Fläche spiegeln und dadurch eine kor­ rekte Lesung des Codes unmöglich machen.
Es hat sich gezeigt, dass ein solchermaßen konstruiertes Lesegerät zur Lesung kontraststarker Codes auf diffus reflektierenden Oberflächen wei­ testgehend gut geeignet ist. Insbesondere können mittels eines Laserdru­ ckers oder eines Tintenstrahldruckers auf mattes Papier aufgebrachte Co­ des im allgemeinen mit einem solchen Gerät gelesen werden. Die Lesung kontrastarmer Codes oder die Lesung von Codes auf reflektierenden Oberflächen bereitet ein solchermaßen konstruiertes Gerät jedoch im allge­ meinen Schwierigkeiten.
Solche problematischen Fälle liegen insbesondere bei den im industriellen Umfeld bevorzugten direkt markierten Codes vor. Das Material und die Beschaffenheit der codierten Fläche können bei direkter Markierung nicht mehr frei gewählt werden, sondern sind durch die Gegebenheiten des zu markierenden Gegenstands weitestgehend festgelegt. Die Wahl eines Markierungsverfahrens ist im allgemeinen ebenfalls durch verschiedenste Randbedingungen eingeschränkt. So sollte eine Markierung möglichst kostengünstig ausführbar sein, die zu markierenden Gegenstände dürfen durch die Markierung nicht in ihrer Funktion beeinträchtigt werden und eventuell bestehende Anforderungen an die Dauerhaftigkeit der Markie­ rung müssen erfüllt werden. Beispielsweise scheidet zur dauerhaften Markierung eines metallischen Gegenstandes sowohl die indirekte Mar­ kierung mittels Etiketten als auch die Markierung mit Tinte meistens aus, weil sich damit die geforderte Dauerhaftigkeit nicht erzielen lässt. Wenn der Gegenstand mechanische Kräfte aufnehmen muss, ist eine Laserbe­ schriftung aus Sicherheitsgründen nicht immer zulässig. Aus diesen Gründen werden die Markierungen häufig graviert, geätzt oder gedrückt.
Gravierte, geätzte oder gedrückte Codes zeichnen sich häufig dadurch aus, dass die damit einhergehende Oberflächenveränderung das Reflekti­ onsvermögen der codierten Fläche nur geringfügig ändert. Als Folge er­ gibt sich eine kontrastschwache Markierung, also eine Markierung, bei der die codierte Fläche nur einen geringen Kontrast zwischen den Hell- Dunkelbereichen hat, weshalb sich ein solcher Code mit einem herkömm­ lichen Lesegerät nur schwer oder schlichtweg gar nicht lesen lässt.
Mittlerweile existieren mobile Lesegeräte, welche einen Abstandhalter aufweisen, welcher die Lesung eines Codes wesentlich vereinfacht. Hier­ bei hat der Abstandhalter eine Länge, welche die Bildaufnahmeeinheit des Lesegerätes in einem definierten Abstand zu dem zu lesenden Code posi­ tioniert, so dass der einzulesende Code in dem Schärfebereich der Bild­ aufnahmeeinheit des Lesegerätes liegt. Hierdurch wird die Positionierung des Lesegerätes relativ zu einem einzulesenden Code wesentlich verein­ facht, da ein aufwendiges Einpendeln des Lesegerätes relativ zu dem Co­ de überflüssig ist. Doch auch solche Lesegeräte haben den Nachteil, dass die Beleuchtungseinrichtungen in der Nähe der Bildaufnahmeeinheit an­ geordnet sind, so dass der Code lediglich parallel zu der Bildaufnahme­ achse der Bildaufnahmeeinheit ausgeleuchtet ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Lesegerät derart weiter zu entwickeln, dass eine Lesung eines Codes, gleichgültig nach welcher Methode der Code auf einem Gegenstand realisiert ist, insbeson­ dere eines gravierten, gedrückten oder geätzten Codes, und/oder gleich­ gültig, wie die Oberfläche des Gegenstandes beschaffen ist, sicher ge­ währleistet wird.
Die Aufgabe wird vorrichtungsmäßig von einem Lesegerät mit einer Bild­ aufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Co­ des oder eines Farbcodes gelöst, wobei ein Abstandhalter zwischen der Bildaufnahmeeinheit und dem Code wenigstens eine Beleuchtungseinrich­ tung aufweist, welche den Code vorzugsweise seitlich beleuchtet.
Unter einer Beleuchtungseinrichtung ist vorzugsweise ein mit aktiven Leuchtkörpern ausgestattetes Bauteil zu verstehen, welches aktiv Licht emittiert.
Es versteht sich, dass mit dem erfindungsgemäßen Lesegerät jegliche in­ formationstragende Markierung gelesen werden kann, die sich zum "Le­ sen" mit Mitteln des maschinellen Sehens eignen. Insbesondere ist hierun­ ter auch eine Lesung einer sogenannten Klarschrift-Markierung (OCR- Schrift) zu verstehen. Das Lesegerät eignet sich des Weiteren nicht nur zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidi­ mensionalen Codes oder eines Farbcodes, sondern vielmehr auch eines Matrixcodes, einer Klarschrift oder irgendeiner anderen Markierung, die geeignet ist, einen Gegenstand mit einer maschinenlesbaren Information auszustatten.
Das erfindungsgemäße Lesegerät wird dadurch in die Lage versetzt, einen Code, der beispielsweise durch eine plastische Verformung der Gegens­ tandsoberfläche realisiert ist, ausreichend auszuleuchten, so dass eine sichere Lesung des Codes ermöglicht wird. Durch die seitlichechere Lesung des Codes ermöglicht wird. Durch die seitliche Beleuchtung treten die in Form einer Oberflächenveränderung eingeprägten strukturie­ renden Elemente des Codes hervor, so dass auch gravierte, geätzte oder gedrückte Codes ohne Probleme gelesen werden können. Diese Beleuch­ tungseinheit erlaubt es, dass auch ein kontrastarmer Code oder sogar ein Code, der bei frontaler Beleuchtung überhaupt keinen Kontrast mehr auf­ weisen würde, gelesen wird.
Ein herkömmliches Lesegerät mit einer frontalen diffusen Beleuchtungseinrichtung ist nur schwer in der Lage, Vertiefungen in der Oberfläche eines Gegenstandes zu erkennen und von einer Stelle in der Oberfläche des Gegenstandes, die keine Vertiefung aufweist, zu unterscheiden. Durch die seitliche Beleuchtungseinrichtung des neu entwickelten Lesegerätes ist es jedoch möglich, eine beispielsweise mit Erhebungen und Vertiefungen codierte Fläche so auszuleuchten, dass eine kontrastreiche Grauwertänderung entsteht, welche von einem Sensor des Lesegerätes in einem ausreichenden Maße erkannt wird.
Mit einem herkömmlichen Lesegerät kann ein Code, der auf einer glän­ zenden oder spiegelnden Oberfläche aufgebracht ist, im allgemeinen eben­ falls nicht gelesen werden. Dies liegt daran, dass sich die spiegelnden Be­ reiche der codierten Fläche eines mit einer frontalen Beleuchtungseinrich­ tung aufgenommenen Codes nicht genügend von markierten Bereichen abheben. Die spiegelnden Bereiche der codierten Fläche erzeugen auf dem Sensor ein Abbild der Beleuchtungseinrichtung und der Bildaufnahmeeinheit. Dieses Abbild ist weder einheitlich hell noch einheitlich dun­ kel, was eine Codelesung deutlich erschwert. Zudem führen Spiegelungen der Beleuchtungseinrichtung zu sehr hellen Reflektionen. Diese Reflekti­ onen können so stark sein, dass sie den dynamischen Bereich der Bildauf­ nahmeeinheit überschreiten und/oder die informationstragenden Codebe­ standteile auf dem Sensor überstrahlen und damit eine Lesung unmöglich machen.
Das erfindungsgemäße Lesegerät ist demgegenüber auch in der Lage, ei­ nen Code, der auf einer glänzenden oder spiegelnden Oberfläche aufge­ bracht ist, ausreichend auszuleuchten. so dass eine sichere Lesung des Codes ermöglicht wird. Das von der seitlichen Beleuchtung emittierte Licht wird von der spiegelnden Oberfläche in einem flachen Winkel re­ flektiert und gelangt daher nicht zur Bildaufnahmeeinheit. Auf dem licht­ empfindlichen Sensor erscheinen die spiegelnden Bereiche der codierten Fläche daher dunkel und heben sich deutlich von den markierten Berei­ chen im Code ab, die ihrerseits auf dem Sensor heller erscheinen.
Vorteilhaft ist es, wenn das Lesegerät auch weiterhin eine Beleuchtungs­ einheit aufweist, welche den Code parallel zur optischen Bildaufnahme­ achse einer Bildaufnahmeeinheit des Lesegerätes ausleuchtet. Es versteht sich, dass die Beleuchtungseinrichtung des Abstandhalters auch ohne eine herkömmliche Beleuchtungseinheit des Lesegerätes eingesetzt werden kann.
Es ist möglich, dass ein herkömmliches Lesegerät mit einem Abstandhal­ ter, welcher eine Beleuchtungseinrichtung aufweist, nachträglich ausge­ stattet wird, so dass es nicht notwendig ist, ein sonst noch funktionieren­ des Lesegerät auszusondern und durch eine Neuinvestition zu ersetzen.
Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, dass die Beleuchtungsein­ richtung am codeseitigen Ende des Abstandhalters angeordnet ist. Her­ kömmliche Lesegeräte weisen eine Beleuchtungseinrichtung in unmittel­ barer Nähe zu der Bildaufnahmeeinheit auf. Hierdurch bedingt werden viele Codes in einem nicht ausreichenden Maße ausgeleuchtet, so dass eine Vielzahl von Codes nicht oder nur unzureichend gelesen werden können. Dadurch dass die Beleuchtungseinrichtung am codeseitigen Ende des Abstandhalters angeordnet ist, ist es möglich, den zu lesenden Code eher aus einer radialen Richtung - in Bezug auf die Bildaufnahmeachse - auszuleuchten, als dies bei herkömmlichen Lesegeräten der Fall ist. Ist die Beleuchtungseinrichtung am codeseitigen Ende des Abstandhalters angeordnet, weist sie naturgemäß eine größere Nähe zu dem zu lesenden Code auf als zu der Bildaufnahmeeinheit.
Durch die erfindungsgemäße Beleuchtungseinheit wird der zu lesende Code nicht nur von einem diffusen Licht frontal ausgeleuchtet, sondern der zu lesende Code wird zusätzlich oder ausschließlich durch Licht er­ hellt, welches aus einer radialen Richtung auf den zu lesenden Code auf­ trifft. Dies führt zu einer wesentlich besseren Differenzierung der mar­ kierten Bereiche hinsichtlich der auf den Sensor auftreffenden Lichtmenge, insbesondere bei einem gravierten oder eingestanzten Code, so dass ein Gegenstand sicher identifiziert wird, der mit einer solchen Markie­ rungsvariante versehen ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Beleuchtungseinrichtung als Ring­ licht ausgebildet ist. Die ringförmige Anordnung der Licht emittierenden Elemente führt zu einer weitgehend homogenen Beleuchtung der codier­ ten Fläche im Bereich des Sichtfeldes der Bildaufnahmeeinheit. Durch die seitliche Ausleuchtung der codierten Fläche wird die Codeleseleistung des Lesegerätes wesentlich erhöht, wobei beispielsweise auch Codes auf einer spiegelnden Oberfläche problemlos gelesen werden. Auch gelaserte Co­ des können durch die zusätzliche oder ausschließliche seitliche Ausleuch­ tung wesentlich besser gelesen werden.
Ist die Beleuchtungseinrichtung derart ausgebildet, dass sie beispielsweise den zu lesenden Code von allen Seiten aus ausleuchtet, wird einer unvor­ teilhaften Schattenbildung entgegengewirkt, wie sie beispielsweise bei ei­ ner einseitigen Ausleuchtung der codierten Fläche entstehen kann.
Weiter vorteilhaft ist es, wenn die Beleuchtungseinrichtung als Beleuch­ tungskörper wenigstens eine Leuchtdiode (LED) aufweist. Soll hierdurch ein Ringlicht realisiert werden, ist es vorteilhaft, wenn dies durch eine Aneinanderreihung von einer Vielzahl von Leuchtdioden geschieht. Der Einsatz wenigstens einer Leuchtdiode hat beispielsweise den Vorteil, dass eine Leuchtdiode eine sehr hohe Leuchtdichte bei einer relativ geringen Abmessung aufweist. Dies ist besonders vorteilhaft, da die Beleuchtungs­ einrichtung vorzugsweise unmittelbar in der Nähe der codierten Fläche positioniert werden soll, und es bei einer zu großen Beleuchtungseinrich­ tung zu einer Sichtbehinderung kommen kann, da dem Benutzer des Le­ segerätes die Sicht auf die codierte Fläche durch eine zu große Beleuch­ tungseinrichtung erschwert wird.
Ein weiterer Vorteil, der für den Einsatz wenigstens einer Leuchtdiode spricht, ergibt sich, wenn die verwendete Leuchtdiode monochromes Licht aussendet. Dies bietet die Möglichkeit, mit entsprechenden kon­ struktiven Maßnahmen den Einfluss von aus der Umgebung stammendem Streulicht zu verringern. Es kann beispielsweise am Objektiv der Auf­ nahmeeinheit ein Filter angebracht werden, welcher eine hohe Durchläs­ sigkeit für das von der LED ausgesandte monochrome Licht aufweist. Licht, welches dem monochromen Licht der Leuchtdiode jedoch nicht entspricht, wird von dem Filter gehindert bis an das Objektiv der Auf­ nahmeeinheit zu gelangen und wird so erst gar nicht von dem Aufnahme­ sensor registriert. Beispielsweise werden zum Beleuchten der codierten Fläche rote Leuchtdioden eingesetzt, wobei vor dem Objektiv der Auf­ nahmeeinheit ein roter Filter angeordnet ist. Hierbei kann ebenfalls eine Erhöhung der Codelesequote erreicht werden, so dass eine zeitraubende Codelesewiederholung entfällt. Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, dass die Beleuchtungseinrichtung Beleuchtungskörper unterschiedli­ cher Leuchtfarbe aufweist.
Nach der Erfindung ist vorgeschlagen, dass die Beleuchtungseinrichtung mindestens einen Beleuchtungskörper aufweist, wobei der Beleuchtungs­ körper vorzugsweise monochromes Licht emittiert.
Es versteht sich, dass auch jede andere technische Lichtquelle für ein Ausleuchten der codierten Fläche herangezogen werden kann, wenn dies Vorteile in Bezug auf die Lesbarkeit eines Codes hervorbringt.
Beleuchtungskörper unterschiedlicher Leuchtfarbe sind insbesondere dann vorteilhaft, wenn Farbcodes gelesen werden. Selbst bei einer Verwendung einer Bildaufnahmeeinheit, die nur Helligkeitsunterschiede aber keine Farbunterschiede aufnehmen kann, wird durch die Verwendung farbigen Lichtes unterschiedlicher Wellenlänge eine Lesung möglich. Beispiels­ weise weist die Beleuchtungseinheit rotleuchtende und grünleuchtende Beleuchtungskörper auf, die sich von dem Lesegerät gesteuert einzeln schalten lassen. Weist der Farbcode beispielsweise grüne oder rote Berei­ che auf, können diese Bereiche anhand der je nach Art der zugeschalteten Beleuchtung unterschiedlich hell auf dem Sensor erscheinenden Projektion vom Lesegerät identifiziert werden. Auf diese Weise wird ein ursprüng­ lich farbblindes Lesegerät durch die erfindungsgemäße Beleuchtungsein­ richtung in die Lage versetzt, nunmehr auch Farbcodes zu lesen.
Vorteilhaft ist es auch, wenn der Abstandhalter eine Einrichtung hat, in bzw. an welcher eine Energiezufuhr der Beleuchtungseinrichtung ange­ ordnet ist. Da die Energiezufuhr vorzugsweise durch eine dünne zweiadrige Leitung realisiert ist, ist es besonders wichtig, dass diese filigrane Energiezufuhr der Beleuchtungseinrichtung durch eine entsprechende Ein­ richtung geschützt ist. Beispielsweise weist der Abstandhalter eine Rohr­ verbindung zwischen dem Lesegerät und der Beleuchtungseinrichtung auf, in der die Energiezufuhr angeordnet ist. Es ist ebenfalls möglich, dass der Abstandhalter eine Nut aufweist, in welcher ein zweiadriges Ka­ bel beispielsweise mittels einer Silikonpaste eingebettet angeordnet ist.
Eine bevorzugte Ausführungsvariante sieht vor, dass die Beleuchtungsein­ richtung eine Verbindung zu einer Recheneinheit des Lesegerätes auf­ weist. Die Recheneinheit übernimmt die Steuerung der Beleuchtungsein­ richtung, so dass die Beleuchtungseinrichtung optimal mit der Aufnahme­ einheit zusammenwirkt. Die Verbindung der Beleuchtungseinrichtung kann hierbei ebenfalls drahtgebunden sein, wobei die drahtgebundene Verbindung in der Einrichtung des Abstandhalters angeordnet ist, in der auch die Energiezufuhr der Beleuchtungseinrichtung angeordnet ist. Es ist ebenfalls möglich, dass die Beleuchtungseinheit eine drahtlose Verbin­ dung zu der Recheneinheit besitzt.
Die Maße des Abstandshalters sind grundsätzlich beliebig. Allerdings hängt die zu wählende Länge des Abstandhalters von den Eigenschaften der Aufnahmeeinheit ab. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Länge des Abstandhalters so gewählt wird, dass sich die Markierung im Schär­ febereich der Bildaufnahmeeinheit befindet, wenn sich das codeseitige Ende des Abstandhalters auf der codierten Fläche oder in einem geringen Abstand vor der codierten Fläche befindet. Am codeseitigen Ende wird der Innendurchmesser des Abstandhalters so gewählt, dass das Sichtfeld der Aufnahmeeinheit nicht oder nur geringfügig durch den Abstandhalter beeinträchtigt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsvariante sieht daher vor, dass der Abstand­ halter ein Längenmaß von weniger als 150 mm aufweist, vorzugsweise ein Längenmaß zwischen 50 mm und 100 mm, umfasst. Auf diese Weise wird gewährleistet, dass das Lesegerät für die Lesung in einen günstigen Abstand zu der codierten Fläche gebracht wird. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Länge des Abstandhalters derart ausgeführt ist, dass sich das Lesegerät in einem Schärfebereich der Aufnahmeeinheit befindet, wenn der Abstandhalter auf der codierten Fläche aufliegt. Es hat sich herausge­ stellt, dass ein Leseabstand von 50 mm bis 100 mm für die Lesung typi­ scherweise verwendeter Markierungen günstig ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Innendurchmesser des Abstandhal­ ters derart bemessen ist, dass das Sichtfeld der Kamera nicht oder nur geringfügig durch den Abstandhalter selbst beeinträchtigt wird. Vorteil­ hafterweise weist hierzu der Abstandhalter, vorzugsweise am codeseitigen Ende, einen Innendurchmesser von mehr als 20 mm, vorzugsweise einen Innendurchmesser von mehr als 30 mm, auf.
Außerdem ist es vorteilhaft, wenn der Abstandhalter, vorzugsweise am codeseitigen Ende, einen Innendurchmesser von weniger als 60 mm, vorzugsweise einen Innendurchmesser von weniger als 50 mm, aufweist. Hierdurch wird eine kompakte Bauform des Lesegerätes sowie des Ab­ standhalters erzielt. Dadurch ist wiederum die Handhabung des Lesegerä­ tes wesentlich erleichtert, was insbesondere beim Arbeiten über einen längeren Zeitraum mit dem Lesegerät von Vorteil ist.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Abstandhalter in Richtung seiner Längsachse relativ verlagerbar zu dem Lesegerät angeordnet ist, so dass der Abstandhalter durch eine Bewegung in Richtung seiner Längsachse zu dem Lesegerät hin, dieses beispielsweise mittels eines Druckschalters aus­ löst, so dass eine Lesung des Codes stattfindet. Hierbei ist der Druck­ schalter beispielsweise zwischen dem Abstandhalter und dem Gehäuse des Lesegerätes angeordnet, wobei der Abstandhalter beim Aufsetzen auf eine codierte Fläche in Richtung des Lesegerätes bewegt wird und den Druck­ schalter betätigt.
Die Erfindung schlägt vor, dass der Abstandhalter eine Einrichtung zum Aktivieren der Bildaufnahmeeinheit und/oder der Beleuchtungseinrichtung aufweist. Vorzugsweise ist diese Einrichtung am codeseitigen Ende des Abstandhalters angeordnet. Beispielsweise umfasst die Einrichtung einen Druckschalter oder einen Sensor, so dass bei einem Kontakt mit der co­ dierten Fläche oder einer Annäherung an die codierte Fläche die Bildauf­ nahmeeinheit und/oder Beleuchtungseinheit aktiviert werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Abstandhalter wenigstens an einem Ende, vorzugsweise an dem codeseitigen Ende, einen Schutzring auf­ weist. Da das codeseitige Ende des Abstandhalters häufig mit dem mar­ kierten Gegenstand in Berührung steht, ist es vorteilhaft, diesen Teil des Abstandhalters besonders vor mechanischer Beanspruchung zu schützen. Insbesondere dann, wenn der Abstandhalter aus einem Kunststoff herge­ stellt ist. Dieser Schutzring kann beispielsweise als plane Auflagefläche des Codelesegerätes auf einer codierten Fläche dienen. Es ist möglich, dass der Schutzring eine Verstärkung des Abstandhalters ist, insbesondere dann, wenn der Abstandhalter aus einem Drahtgestell hergestellt ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante ist es vorteilhaft, wenn der Schutzring eine Einrichtung aufweist, welche sich zum Aktivieren der Bildaufnahmeeinheit und/oder der Beleuchtungseinrichtung eignet. Bei­ spielsweise ist an der Codeflächen zugewandten Seite ein Druckschalter oder ein Sensor angeordnet, so dass bei einem Kontakt mit der codierten Fläche oder bei einer Annäherung an die codierte Fläche die Bildaufnah­ meeinheit und/oder die Beleuchtungseinrichtung aktiviert werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Beleuchtungseinrichtung in der Nä­ he des Schutzringes angeordnet ist. Um beispielsweise auch die Beleuch­ tungseinrichtung vor mechanischer Beanspruchung zu schützen, und um eine mögliche Blendung des Benutzers durch die Beleuchtungseinrichtung zu vermeiden, ist es besonders vorteilhaft, am codeseitigen Ende bei­ spielsweise eines durchsichtigen Rohrs einen Schutzring anzubringen. Es ist vorteilhaft, wenn die Größe des Rings so gewählt ist, dass die Beleuch­ tungseinrichtung durch den Schutzring verdeckt ist und hierdurch einen optimalen Schutz erfährt.
Gemäß eines weiteren vorzugsweisen Merkmals kann der Schutzring ein lichtabsorbierendes Material, vorzugsweise ein undurchsichtiges Material, aufweisen. Hierdurch wird eine ansonsten mögliche Blendung des Benut­ zers durch die Beleuchtungseinrichtung vermieden. Ferner ist es vorteil­ haft, wenn der Schutzring so gestaltet ist, dass er eine Lichtabstrahlung entlang der optischen Aufnahmeachse zur Aufnahmeeinheit hin verhin­ dert. Hierzu ist der Schutzring beispielsweise derart gestaltet, dass ein Bereich des Schutzringes zwischen der Aufnahmeeinheit und der Beleuch­ tungseinrichtung angeordnet ist.
Es wurde gefunden, dass es vorteilhaft ist, wenn der Schutzring Mittel aufweist, welche eine Lichtabstrahlung mindestens einer Beleuchtungsein­ richtung entlang der optischen Aufnahmeachse verhindert. Vorteilhaft ist es, wenn der Schutzring so gestaltet ist, dass er eine Lichtabstrahlung ent­ lang der optischen Aufnahmeachse zur codierten Fläche hin verhindert. Hierzu ist der Schutzring beispielsweise so gestaltet, dass ein Bereich des Schutzring das codeseitige Ende des durchsichtigen Rohrs verdeckt.
Es ist vorteilhaft, wenn in unmittelbarer Nähe der Bildaufnahmeeinheit wenigstens zwei, vorzugsweise zwei voneinander unabhängige Beleuch­ tungseinheiten angeordnet sind. Diese können derart miteinander in Wechselwirkung stehen, dass sie die Codefläche besonders vorteilhaft ausleuchten. Beispielsweise senden die Beleuchtungseinheiten wechsel­ weise Licht aus, wobei die Beleuchtungseinheiten beispielsweise zusätz­ lich noch verschiedenfarbige Beleuchtungskörper aufweisen. Hierbei sind die Beleuchtungseinheiten durch jeweils eine selbstständige Baugruppe mit jeweils einer eigenen Beleuchtungskörperbaureihe realisiert. Es ist aber ebenfalls möglich, dass jeweils nur ein Teil der Beleuchtungskörper einer einzigen Beleuchtungseinheit aktiviert wird und mit einem anderen Teil der Beleuchtungskörper der selben Beleuchtungseinheit abwechselnd wechselwirkt. Somit existiert eine zweite separate Beleuchtungseinheit nicht real, sondern ist hierbei nur simuliert.
Es wurde gefunden, dass es vorteilhaft ist, wenn die Beleuchtungseinhei­ ten verschiedenfarbige Beleuchtungskörper aufweisen. Dies ist insbeson­ dere dann vorteilhaft, wenn ein Farbcode gelesen werden soll. Selbst bei einer Verwendung einer Bildaufnahmeeinheit, welche nur Helligkeitsun­ terschiede aber keine Farbunterschiede aufnehmen kann, wird durch die Verwendung farbigen Lichtes unterschiedlicher Wellenlängen eine Le­ sung des Codes möglich. Beispielsweise weist die Beleuchtungseinheit rotleuchtende und grünleuchtende Beleuchtungskörper auf, die sich von dem Lesegerät gesteuert einzeln schalten lassen. Weist der Farbcode bei­ spielsweise grüne und rote Bereiche auf, könnten diese Bereiche anhand der je nach Art der zugeschalteten Beleuchtung unterschiedlich hell auf dem Sensor erscheinenden Projektion vom Lesegerät sicher identifiziert werden. Auf diese Weise wird ein ursprünglich farbblindes Lesegerät durch die erfindungsgemäße Beleuchtungseinrichtung in die Lage ver­ setzt, nunmehr auch Farbcodes zu lesen.
Die unterschiedlichen Beleuchtungseinheiten stehen beispielsweise derart miteinander in Wechselwirkung, dass die Beleuchtungseinheiten wech­ selweise einzeln oder in verschiedenen Kombinationen Licht aussenden, wobei die Beleuchtungseinheit zusätzlich den Code noch mit verschieden­ farbigen Beleuchtungskörpern ausleuchten. Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Beleuchtungseinrichtungen nach einem algorithmischen Verfah­ ren, vorzugsweise von der Decodiereinheit des Lesegeräts, aktiviert und gesteuert werden.
Es versteht sich, dass die vorhergehend beschriebene Wechselwirkung sich beispielsweise auch auf die Beleuchtungseinheit am codeseitigen En­ de des Abstandhalters erstreckt.
Es ist weiter nach der Erfindung vorgeschlagen, dass der Abstandhalter wenigstens an einem Ende, vorzugsweise an dem codeseitigen Ende, schmaler gebaut ist. Durch die schmalere Bauweise kann der Schutzring vorteilhaft an den Abstandhalter angebracht werden, da der Abstandhalter den Schutzring zumindest in Teilen in sich aufnimmt. Beispielsweise weist der Abstandhalter an dem codeseitigen Ende eine Fase auf, die der­ art gestaltet ist, dass der Schutzring zumindest teilweise in der Fase ange­ ordnet werden kann. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass zwischen dem Schutzring und dem Abstandhalter eine wesentlich innigere Verbin­ dung hergestellt ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Abstandhalter ein durchsichtiges Rohr umfasst. Das durchsichtige Rohr bietet beispielsweise einen hervor­ ragenden Schutz gegen Verunreinigung gegenüber der Bildaufnahmeein­ heit, aber auch gegen eine Verunreinigung der Beleuchtungseinrichtung. Ebenfalls wird durch die Anordnung eines durchsichtigen Rohrs das Posi­ tionieren des Lesegerätes wesentlich vereinfacht, da hierbei die Möglich­ keit besteht, durch das Rohr hindurch zu sehen, und somit der Benutzer die Position des Lesegerätes zu der codierten Fläche einfach überprüfen kann und gegebenenfalls die Position leicht korrigieren kann.
Beispielsweise weist das durchsichtige Rohr zum Schutz des codeseitigen Endes einen Schutzring auf, so dass das Rohr vor Verschleiß bewahrt ist. Vorzugsweise ist der Schutzring aus einem mechanisch höher belastbaren Material gefertigt als das Rohr oder er weist eine elastische Oberfläche auf.
Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, dass wenigstens ein Teil des durchsichtigen Rohrs gefärbt ist. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn ein störender Einfluss von Streulicht weiter verringert werden soll. Die Fär­ bung des Rohrs ist hierbei beispielsweise durch ein direktes Einfärben eines Werkstoffes möglich. Aber auch ein Aufbringen einer andersfarbigen Beschichtung auf das durchsichtige Rohr oder ein Aufbringen einer Folie auf das durchsichtige Rohr, kann eine Färbung des Rohrs bewirken.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Färbung des durchsichtigen Rohrs kurz vor dem codeseitigen Ende des Rohrs endet, so dass dem Benutzer eine Positionierung des Lesegerätes erleichtert wird, da die Sicht auf die codierte Fläche durch die Färbung des durchsichtigen Rohrs in diesem Bereich nicht eingeschränkt wird.
Hierbei ist es beispielsweise möglich, dass rote Leuchtdioden zur Be­ leuchtung der codierten Fläche benutzt werden, wobei ein roter Filter vorzugsweise vor dem Objektiv der Kamera angeordnet ist und das durchsichtige Rohr eine blaugrüne Färbung aufweist.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ferner gelöst von einem durchsichti­ gen Rohr mit einer Beleuchtungseinrichtung, wobei die Beleuchtungsein­ richtung eine Hauptausleuchtungsachse umfasst und die Hauptausleuch­ tungsachse einen Winkel zu der Längsachse des durchsichtigen Rohrs aufweist. Vorzugsweise ist die Beleuchtungseinrichtung an einem Ende des durchsichtigen Rohrs angeordnet, so dass sie den unmittelbaren Be­ reich in der Nähe des durchsichtigen Rohrs vorteilhaft ausleuchtet.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Winkel einen Wert zwischen 45° und 90°, vorzugsweise einen Wert von mehr als 85°, aufweist. Beson­ ders, wenn der Winkel der Hauptausleuchtungsachse mehr als 85° beträgt, wird die codierte Fläche besonders günstig ausgeleuchtet, da die codierte Fläche hierbei im wesentlichen seitlich ausgeleuchtet wird.
Eine bevorzugte Ausführungsvariante des durchsichtigen Rohrs sieht ein Mittel zum Fixieren des durchsichtigen Rohrs an einem Lesegerät zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zwei­ dimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbco­ des, vor. Durch das Fixieren des durchsichtigen Rohrs an dem Lesegerät wird das Einlesen eines Codes wesentlich vereinfacht, da das durchsichti­ ge Rohr den Abstand zwischen einer Bildaufnahmeeinheit des Lesegerätes und dem Code derart festlegt, dass sich der Code bei einer Lesung im op­ timalen Schärfebereich der Bildaufnahmeeinheit befindet.
Es versteht sich, dass das durchsichtige Rohr alle vorhergehend im Text beschriebenen Merkmale kumuliert oder jeweils einzeln aufweisen kann.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird zum anderen von einem Verfahren zum Lesen eines Codes gelöst, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder ei­ nes Farbcodes, mittels eines Lesegerätes mit einer Bildaufnahmeeinheit, wobei der Code in einem Winkel zur Bildaufnahmeachse der Bildaufnah­ meeinheit ausgeleuchtet wird. Dadurch, dass der Code nun seitlich, radial ausgeleuchtet wird, wird eine kontrastarme codierte Fläche derart gut ausgeleuchtet, dass sie ohne Probleme mittels der Aufnahmeeinheit des Lesegerätes gelesen werden kann. Dies ist besonders vorteilhaft, da insbesondere ein mobil eingesetztes Handlesegerät eine Vielzahl von unter­ schiedlichen Markierungsarten einlesen muss. Beispielsweise kann nun auch ein Handlesegerät ohne Probleme dazu genutzt werden, eine stark glänzende oder spiegelnde codierte Fläche optimal auszuleuchten oder es kann dazu genutzt werden, eine Markierung zu lesen, die auf Basis eines gravierten, geätzten, gedrückten oder gestanzten Codes auf einem Ge­ genstand realisiert ist.
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Code unter einem Winkel zwischen 45° und 90°, vorzugsweise unter einem Winkel von mehr als 85° ausgeleuchtet wird. Bei einer derartigen Ausleuchtung eines Codes kann ein gravierter oder eingestanzter Code besonders gut gelesen wer­ den, da die sich hierbei ergebenden helleren und dunkleren Bereiche des gravierten bzw. ausgestanzten Codes besonders gut für die Bildaufnahme­ einheit hervorgehoben werden.
Es versteht sich, dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren jegliche informationstragende Markierung gelesen werden kann, deren Information mit Mitteln des maschinellen Sehens "gelesen" werden kann. Solche informationstragende Markierungen werden im Sinne der Erfindung als Code verstanden. Dies gilt insbesondere für eine Lesung einer sogenannten "Klarschrift"-Markierung (OCR-Schrift).
Ebenfalls ist es vorteilhaft, wenn die Beleuchtungseinrichtung algorith­ misch ein- und ausgeschaltet wird. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft, wenn der Beleuchtungsmodus derart eingestellt ist, dass mindestens eine frontale und mindestens eine seitliche Beleuchtung in schneller Folge wechselweise an- und ausgeschaltet werden. Hierbei wird der Bildauf­ nahmeeinheit abwechselnd eine Bildaufnahme mit frontaler und seitlicher Beleuchtung angeboten, wodurch der Erfolg einer korrekten Lesung auch bei einer problematischen Markierung deutlich erhöht wird.
Gerade bei einem Beleuchtungsverfahren mit mehreren Beleuchtungsein­ richtungen ist es vorteilhaft, dass verschiedene Beleuchtungsmodi einge­ stellt werden können, um so eine optimale Beleuchtungsanpassung an ver­ schiedene Anwendungsfälle zu realisieren. Beispielsweise wird das erfin­ dungsgemäße Lesegerät derart betrieben, dass eine frontale Beleuchtung alleine den zu lesenden Code ausleuchtet, dass eine seitliche Beleuchtung den zu lesenden Code alleine ausleuchtet oder dass die frontale Beleuch­ tung sowie die seitliche Beleuchtung gemeinsam den zu lesenden Code ausleuchten.
Letztlich wird vorgeschlagen, dass wenigstens zwei Beleuchtungseinhei­ ten des Lesegerätes algorithmisch Licht, vorzugsweise monochromes Licht, emittieren. Durch diese Verfahrensweise kann die zu beleuchtende Codefläche vorteilhaft ausgeleuchtet werden, da das Lesegerät zur ver­ besserten Lesbarkeit zwischen wenigstens einem weiteren Beleuchtungs­ modus wählen kann. Es versteht sich, dass dieses Verfahren auch unab­ hängig von den übrigen Verfahrensvarianten eingesetzt werden kann.
Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden anhand nachfolgender Erläuterung anliegender Zeichnung beschrieben, in welcher beispielhaft ein erfindungsgemäßes Codelesegerät schematisch dargestellt ist.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Lesegerätes,
Fig. 2A schematisch eine Anordnung eines Schutzringes,
Fig. 2B schematisch eine alternative Anordnung eines Schutz­ ringes Fig. 3 eine perspektivische Seitenansicht eines Lesegerätes,
Fig. 4 eine perspektivische Draufsicht eines Lesegerätes,
Fig. 5 und 6 zwei schematische Ansichten von unten auf das erfin­ dungsgemäße Lesegerät in unterschiedlichen Perspekti­ ven und
Fig. 7 ein durchsichtiges Rohr in einer perspektivischen Seitenansicht.
Die Fig. 1 zeigt ein Lesegerät 1, eine Decodiereinheit 2 und einen PC 3. Das Lesegerät 1, die Decodiereinheit 2 und der PC 3 sind untereinander mit einer Steuerspirale 4 bzw. 5 verbunden. Das Lesegerät umfasst ein zylinderförmiges Metallgehäuse 6 und ein Plexiglas®-Rohr 7, d. h. ein Rohr aus durchsichtigem Kunststoff. An dem unteren Ende des Plexiglas®- Rohrs 7 ist ein Schutzring 8 angeordnet.
In dem Metallgehäuse 6 befinden sich eine Bildaufnahmeeinheit 9 sowie zwei frontale Beleuchtungseinheiten 10 und 11. Die beiden frontalen Be­ leuchtungseinheiten 10 und 11 sind derart zueinander geschaltet, dass sie abwechselnd monochromes Licht aussenden. Des Weiteren verfügt das zylinderförmige Metallgehäuse 6 auf seiner Mantelfläche einen Auslöser 12 sowie an der oberen Stirnseite eine Schnittstelle 13 zu der Decodier­ einheit 2.
Integriert in den Schutzring 8 ist eine Ringbeleuchtung 14, welche aus einer Vielzahl von Leuchtdioden besteht.
Das Lesegerät 1 liegt mit seinem Schutzring 8 auf einer codierten Fläche 15 eines Gegenstandes auf.
Hierbei ist der Abstand zwischen der Bildaufnahmeeinheit 9 und der co­ dierten Fläche 15 auf 70 mm festgelegt, so dass die codierte Fläche 15 in dem Schärfebereich der Bildaufnahmeeinheit 9 liegt. Wird der Auslöser 12 betätigt, leuchten die Beleuchtungseinheiten 10 und 11 sowie die erfin­ dungsgemäße Ringbeleuchtung 14 die codierte Fläche 15 aus, so dass die Bildaufnahmeeinheit 9 den Code aufnehmen kann. Der Innendurchmesser des Plexiglas®-Rohrs 7 und des Schutzringes 8 ist mit 32 mm Durchmes­ ser so bemessen, dass das Sichtfeld der Bildaufnahmeeinheit 9 nicht we­ sentlich eingeschränkt wird. Hierbei ist also das Sichtfeld der Bildaufnahmeeinheit 9 so ausgelegt, dass der Code auf der codierten Fläche 15 ungehindert eingelesen werden kann.
Fig. 2A zeigt einen Teil der Wandung des Plexiglas®-Rohres 7, an des­ sen codeseitigem Ende 16 der Schutzring 8 in einem Aufbruch schema­ tisch dargestellt ist. Der Schutzring 8 ist hierbei so geformt, dass er das Plexiglas®-Rohr 7 in Form einer planen Ebene abschließt und somit einer­ seits das Rohr schützt und andererseits eine Lichtabstrahlung der Ringbe­ leuchtung 14 entlang der optischen Aufnahmeachse zur codierten Fläche hin wirksam verhindert. Des Weiteren ist innerhalb des Schutzringes 8 die Ringbeleuchtung 14 angeordnet. Hierbei wird der Beleuchtungsring 14 zum einen von dem Schutzring 8 und zum anderen von dem Plexiglas®- Rohr 7 ummantelt, so dass die Ringbeleuchtung 14 vor Verunreinigung und Beschädigung geschützt angeordnet ist. Beabstandet von der Ringbe­ leuchtung 14 ist die Bildaufnahmeachse 17 der Bildaufnahmeeinheit 9 dargestellt. Lotrecht auf der Bildaufnahmeachse 17 ist die codierte Fläche 15 schematisch eingezeichnet.
Ebenfalls eingezeichnet ist die Hauptausleuchtungsrichtung 14' der Beleuchtungseinrichtung 14, wobei die Hauptausleuchtungsrichtung 14' mit der Bildaufnahmeachse 17 einen Winkel 17' einschließt. Die Beleuch­ tungseinrichtung 14 leuchtet den Code auf der codierten Fläche 15 von der Seite her aus.
Die Fig. 2B zeigt ebenfalls einen Teil der Wandung eines Plexiglas®- Rohres 7', an dessen codeseitigen Ende 16' ein Schutzring 8' in einem Aufbruch schematisch dargestellt ist. Der Schutzring 8' ist hierbei eben­ falls so geformt, dass er das Plexiglas®-Rohr 7' in Form einer planen E­ bene abschließt und somit einerseits das Rohr schützt und andererseits eine Lichtabstrahlung der Ringbeleuchtung 14 entlang der optischen Auf­ nahmeachse zur codierten Fläche hin wirksam verhindert. Des Weiteren ist innerhalb des Schutzringes 8' eine Ringbeleuchtung 14" angeordnet. Das Plexiglas®-Rohr 7' weist in dem Bereich 16' einen wesentlich gerin­ geren Außendurchmesser auf. Dies resultiert daher, dass am codeseitigen Ende 16' des Plexiglas®-Rohres 7' an der äußeren Mantelfläche eine Ma­ terialausnehmung entlang der Oberfläche des Plexiglas®-Rohres 7' vor­ handen ist. In dieser Materialausnehmung ist der Schutzring 8' mit der Ringbeleuchtung 14" zumindest teilweise angeordnet. Auch hierbei wird der Beleuchtungsring 2" zum einen von dem Schutzring 8' und zum an­ deren von dem Plexiglas®-Rohr 7' ummantelt, so dass die Ringbeleuch­ tung 14" hierbei ebenfalls vor Verunreinigung und Beschädigung ge­ schützt angeordnet ist. Vorteilhafterweise muss bei dieser Anordnung das von dem Beleuchtungsring 14" emittierte Licht nicht durch die komplette Materialstärke des Plexiglas®-Rohres 7' leuchten, sondern nur einen Teil des Plexiglas®-Materials 7' durchdringen. Hierbei erfährt das emittierte Licht eine geringere Dämpfung und/oder eine geringere Ablenkung durch das Plexiglas®-Material. Dies resultiert unter anderem daher, dass das von dem Beleuchtungsring 14" emittierte Licht nicht durch die komplette Wandstärke des Plexiglas®-Rohres 7' hindurchtreten muss. Außerdem baut der Schutzring 8' in Bezug auf seinen Durchmesser schmaler als ein Schutzring 8, der an dem äußeren Umfang des Plexiglas®-Rohres 7 ange­ ordnet ist.
Das in Fig. 3 gezeigte Metallgehäuse des Lesegeräts 1 hat einen Deckel 18 und einen Deckel 19, mit denen die Stirnseiten des Metallgehäuses 6 begrenzt werden. Auf der Mantelfläche 20 des Metallgehäuses 6 ist ein Auslöser 12 platziert, mit welchem die Lesung des Codes ausgelöst wird. Am Deckel 18 ist die Schnittstelle 13 mittig angeordnet, mit deren Hilfe eine Verbindung zwischen dem Lesegerät 1 und der Decodiereinheit 2 hergestellt wird. An der unteren Seite im Bereich des Deckels 19 ist das Plexiglas®-Rohr 7 des Lesegerätes 1 angeordnet. Am codeseitigen Ende des Plexiglas®-Rohres 7 befindet sich der Schutzring 8, welcher die Ring­ beleuchtung 14 aufnimmt. Die Ringbeleuchtung 14 besteht hierbei aus einer Vielzahl von aneinander gereihten Leuchtdioden. Des Weiteren weist das Plexiglas®-Rohr 7 eine Nut 20 auf, in der eine Energiezufuhr von dem tonnenförmigen Metallgehäuse 6 zu der Ringbeleuchtung 14 ver­ läuft.
Das in Fig. 4 gezeigte tonnenförmige Metallgehäuse 6 hat einen Deckel 18. Der Deckel 18 ist hierbei mittels vier Schrauben 21, 22, 23 und 24 mit dem Metallgehäuse 6 formschlüssig verbunden. An dem Deckel 18 sind zwei Anzeigelampen 25 und 26 angeordnet, die den Status der Le­ sung des Codes visuell anzeigen. Hierbei markiert die Anzeigelampe 25 durch Ausstrahlen eines roten Lichtes, dass der Code nicht gelesen wur­ de. Die Anzeigelampe 26 hingegen signalisiert durch ein grünes Licht, dass der Code gelesen wurde. In der Mitte des Deckels 18 ist die Schnitt­ stelle 13 angeordnet, wobei die Schnittstelle 13 an ihren Seiten zwei Ge­ windebuchsen 27 und 28 aufweist, mit deren Hilfe ein Verbindungsste­ cker formschlüssig mit der Schnittstelle 13 und somit mit dem gesamten Lesegerät 1 verbunden werden kann.
Der in Fig. 5 gezeigte untere Bereich des Lesegerätes 1 zeigt schema­ tisch den Schutzring 8 an dem codeseitigen Ende des Plexiglas®-Rohres 7. Deutlich sind die einzelnen Leuchtdioden der Ringbeleuchtung 14 in dem Schutzring 8 zu erkennen. An dem anderen Ende des Plexiglas®-Rohres 7 erkennt man den unteren Deckel 19 des Metallgehäuses 6. Der Deckel 19 ist mit zwei Schrauben 29 und 30 an das Metallgehäuse 6 geschraubt. Im Bereich des Deckels 19 befindet sich die frontale Beleuchtungseinheit 10 und 11, welche sich aus einer Vielzahl von Leuchtdioden zusammensetzt. Mittig in dem Metallgehäuse angeordnet ist das Kameraobjektiv 31 mit der Bildaufnahmeeinheit 9.
Der in Fig. 6 gezeigte untere Bereich des Lesegerätes 1 zeigt angedeutet das Metallgehäuse 6 und das Plexiglas®-Rohr 7. Das Plexiglas®-Rohr 7 weist hierbei eine Nut 20 auf, in der die Energiezufuhr der Ringbeleuch­ tung 14 verläuft. Die Ringbeleuchtung 14 ist hierbei zwischen dem Plexi­ glas®-Rohr 7 und dem Schutzring 8 angeordnet.
Das in Fig. 7 gezeigte Plexiglas®-Rohr steht auf einer codierten Fläche 32. An dem unteren Ende des Plexiglas®-Rohres 21 befindet sich eine Be­ leuchtungseinrichtung 33, wobei die Beleuchtungseinrichtung 33 eine Vielzahl von Beleuchtungskörpern 34 (beispielhaft für alle anderen Leuchtkörper ist nur ein Beleuchtungskörper beziffert) aufweist. Der Be­ leuchtungskörper 34 hat hierbei eine Hauptausleuchtungsachse 35, welche einen Winkel 36 zu der Längsachse 37 des Plexiglas®-Rohres 31 aufweist. Die Beleuchtungseinrichtung 33 leuchtet mit ihren Beleuchtungskörpern 34 den Code der codierten Fläche 32 seitlich aus.
Am anderen Ende des Plexiglas®-Rohres 31 ist ein Mittel 38 zum Fixieren des Plexiglas®-Rohres 31 an einem Lesegerät angeordnet. Das Mittel 38 zum Fixieren des Plexiglas®-Rohres 31 weist zwei Laschen 39 und 40 auf, die zum Justieren des Plexiglas®-Rohres 31 an einem Lesegerät dienen.

Claims (30)

1. Lesegerät (1) mit einer Bildaufnahmeeinheit (9) zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimen­ sionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbco­ des, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstandhalter zwischen der Bildaufnahmeeinheit (9) und dem Code wenigstens eine Beleuch­ tungseinrichtung (14; 33) aufweist, welche den Code vorzugsweise seitlich beleuchtet.
2. Lesegerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) am codeseitigen Ende (16) des Abstandhalters angeordnet ist.
3. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) als Ring­ licht ausgebildet ist.
4. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) als Beleuch­ tungskörper wenigstens eine Leuchtdiode (LED) aufweist.
5. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) mindestens ei­ nen Beleuchtungskörper aufweist, wobei der Beleuchtungskörper vorzugsweise monochromes Licht emittiert.
6. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) Beleuchtungs­ körper unterschiedlicher Leuchtfarbe aufweist.
7. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Abstandhalter eine Einrichtung (20) aufweist, in und/oder an welcher eine Energiezufuhr der Beleuchtungseinrich­ tung (14; 33) angeordnet ist.
8. Lesegerät (1) nach einem Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) eine Verbin­ dung zu einer Recheneinheit des Lesegerätes (1) aufweist.
9. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstandhalter ein Längenmaß von weniger als 150 mm aufweist, vorzugsweise ein Längenmaß zwischen 50 mm und 100 mm aufweist.
10. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Abstandhalter, vorzugsweise am codeseitigen Ende, einen Innendurchmesser von mehr als 20 mm, vorzugsweise einen Innendurchmesser von mehr als 30 mm, aufweist.
11. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Abstandhalter, vorzugsweise am codeseiti­ gen Ende, einen Innendurchmesser von weniger als 60 mm, vorzugsweise einen Innendurchmesser von weniger als 50 mm, auf­ weist.
12. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Abstandhalter in Richtung seiner Längsach­ se relativ verlagerbar zu dem Lesegerät (1) angeordnet ist.
13. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Abstandhalter eine Einrichtung zum Akti­ vieren der Bildaufnahmeinheit (9) und/oder Beleuchtungseinrich­ tung (10, 11; 14; 33) aufweist.
14. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Abstandhalter wenigstens an einem Ende, vorzugsweise an dem codeseitigen Ende (16), einen Schutzring (8, 8') aufweist.
15. Lesegerät (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzring (8, 8') eine Einrichtung zum Aktivieren der Bildauf­ nahmeeinheit (9) und/oder der Beleuchtungseinrichtung (10, 11; 14; 33) aufweist.
16. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch ge­ kennzeichnet, dass in der Nähe des Schutzringes (8, 8') die Be­ leuchtungseinrichtung (14; 33) angeordnet ist.
17. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass der Schutzring (8, 8') ein lichtabsorbierendes Material, vorzugsweise ein lichtundurchlässiges Material, aufweist.
18. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch ge­ kennezeichnet, dass der Schutzring (8, 8') ein Mittel aufweist, wel­ ches eine Lichtabstrahlung mindestens einer Beleuchtungseinrich­ tung (14; 33) entlang der optischen Aufnahmeachse (17; 37) ver­ hindert.
19. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch ge­ kennzeichnet, dass in unmittelbarer Nähe der Bildaufnahmeeinheit (9) wenigstens zwei, vorzugsweise zwei voneinander unabhängige Beleuchtungseinheiten (10, 11) angeordnet sind.
20. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch ge­ kennzeichnet, dass wenigstens eine Beleuchtungseinheit (10, 11) verschiedenfarbige Beleuchtungskörper aufweist.
21. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Abstandhalter wenigstens an einem Ende, vorzugsweise an dem codeseitigen Ende (16) schmaler ist.
22. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch ge­ kennzeichnet, dass der Abstandhalter ein durchsichtiges Rohr (7; 31) umfasst.
23. Lesegerät (1) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Teil des durchsichtigen Rohrs (7; 31) gefärbt ist.
24. Durchsichtiges Rohr (7; 31) mit einer Beleuchtungseinrichtung (14; 33), wobei die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) eine Hauptausleuchtungsachse (14'; 35) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass die Hauptausleuchtungsachse (14'; 35) einen Winkel (17'; 36) zu der Längsachse (37) des Rohrs (7; 31) aufweist.
25. Durchsichtiges Rohr (7; 31) nach Anspruch 24, dadurch gekenn­ zeichnet, dass der Winkel (14'; 36) einen Wert zwischen 45° und 90°, vorzugsweise einen Wert von mehr als 85°, aufweist.
26. Durchsichtiges Rohr (7; 31) nach einem der Ansprüche 24 oder 25, gekennzeichnet durch ein Mittel (38) zum Fixieren des durchsich­ tigen Rohrs (7; 31) an einem Lesegerät (1) zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbcodes.
27. Verfahren zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbcodes, mittels eines Lesegerätes (1) mit einer Bildaufnahmeeinheit (9), dadurch gekennzeichnet, dass der Code in einem Winkel (17'; 36) zur Bildaufnahmeachse (17) der Bildauf­ nahmeeinheit (9) ausgeleuchtet wird.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der Code unter einem Winkel (17'; 36) zwischen 45° und 90°, vor­ zugsweise unter einem Winkel von mehr als 85°, ausgeleuchtet wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 oder 28, dadurch gekenn­ zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) algorithmisch ein- und ausgeschaltet wird.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekenn­ zeichnet, dass wenigstens zwei Beleuchtungseinheiten (10, 11) des Lesegerätes (1) algorithmisch Licht, vorzugsweise monochromes Licht, emittieren.
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