DE10113426A1 - Lesegerät mit einer Bildaufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes und Verfahren zum Lesen eines Codes - Google Patents
Lesegerät mit einer Bildaufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes und Verfahren zum Lesen eines CodesInfo
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Abstract
Um die Lesung eines Codes zu verbessern, schlägt die Erfindung ein Lesegerät mit einer Bildaufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbcodes, vor, wobei ein Abstandhalter zwischen der Bildaufnahmeeinheit und dem Code wenigstens eine Beleuchtungseinrichtung aufweist, welche den Code vorzugsweise seitlich beleuchtet.
Description
Die Erfindung betrifft ein Lesegerät mit einer Bildaufnahmeeinheit zum
Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zwei
dimensonalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbco
des, mit einem Abstandhalter zum beabstandeten Einlesen des Codes.
Die Markierung und Codierung eines Gegenstandes gewinnt im Zuge der
fortschreitenden Automatisierung in vielen Bereichen, insbesondere im
Bereich der automatischen Identifikation, zunehmend an Bedeutung.
Hierbei wird der Gegenstand mit einen maschinenlesbaren Code verse
hen, wobei zur Markierung des Gegenstandes verschiedene Verfahren
angewendet werden. Einerseits erfolgt die Markierung eines Gegenstan
des indirekt, in dem der Code auf ein Etikett aufgebracht wird und das
Etikett auf dem zu markierenden Gegenstand befestigt wird. Andererseits
wird die Markierung aber auch direkt auf dem zu markierenden Gegens
tand aufgebracht. Insbesondere die Markierung eines Gegenstands im in
dustriellen Umfeld gewinnt zunehmend an Bedeutung, wobei die direkte
Markierung des Gegenstandes gegenüber einer Verwendung von Etiketten
zum Markieren eines Gegenstandes bevorzugt angewendet wird.
Die direkte Markierung eines Gegenstandes birgt jedoch den Nachteil in
sich, dass an einen Apparat, welcher zum Lesen eines Codes verwendet
wird, erhöhte Anforderungen im Bereich der Lesefähigkeit gestellt wird.
Solch ein Lesegerät ist beispielsweise ein Scanner welcher stationär oder
mobil eingesetzt wird.
Die erhöhten Anforderungen an ein Lesegerät ergeben sich beispielsweise
daraus, dass die Beschaffenheit einer Oberfläche eines markierten Gegen
standes vom Herstellungsprozess abhängt und normalerweise nicht an die
Erfordernisse des Lesegerätes angepasst ist. Aber auch die Vielfalt von
Methoden zur direkten Markierung eines Gegenstandes erhöht die Anfor
derungen an ein Lesegerät, da dieses die gesamte Bandbreite der Markie
rungsmethoden erfassen muss. Beispielsweise ist ein Code mit Farbe auf
getragen, mit einem Laser eingebrannt oder mit einem Werkzeug graviert
oder eingedrückt.
Eine wichtige Klasse von Apparaturen zum Lesen eines Codes besteht aus
dem eigentlichen Lesegerät und einer Vorrichtung zur Beleuchtung der
codierten Fläche. Hierbei besteht das Lesegerät im wesentlichen aus einer
Bildaufnahmeeinheit, welche mit einer Recheneinheit verbunden ist. Die
Bildaufnahmeeinheit besteht üblicherweise aus einem Objektiv und einem
lichtempfindlichen Sensor, der mittels einer Halbleitertechnologie (CCD
oder CMOS) gefertigt ist. Die Beleuchtungseinheit kann hierbei fest mit
dem Lesegerät und/oder der Bildaufnahmeeinheit verbunden sein oder
aber unabhängig davon angeordnet sein.
Hierbei wird das von der Beleuchtungseinheit und/oder einer anderen
Lichtquelle ausgesandte Licht im Bereich der codierten Fläche teilweise
reflektiert. Dieses reflektierte Licht wird von der Bildaufnahmeeinheit
aufgenommen und von der Recheneinheit zum Zweck der Codelesung
verarbeitet. Eine geeignete Beleuchtung der codierten Fläche ist notwen
dig, damit die Bildaufnahmeeinheit ein deutliches Bild vom Code aufneh
men kann. Ein deutliches Bild vom Code wiederum ist eine wesentliche
Voraussetzung für ein zuverlässiges Leseergebnis. Prinzipiell ist eine Le
sung auch ohne Beleuchtungseinheit allein unter der Verwendung des
Streulichtes eines Umgebungslichtes möglich. Eine Beleuchtungseinheit
ist aber immer dann erforderlich, wenn durchgängig zuverlässige Codele
sungen sowie eine weitgehende Unabhängigkeit der Lesefähigkeit vom
Umgebungslicht gefordert werden. Generell erfordern verschiedene Ober
flächen und verschiedene Methoden der Markierung auch unterschiedli
che Arten der Beleuchtung, um eine sichere Lesung zu erzielen. Her
kömmliche Codelesegeräte verwenden vorzugsweise Beleuchtungseinrich
tungen, die in der Nähe der Bildaufnahmeeinheit angebracht sind, wobei
die Beleuchtungseinrichtungen vorzugsweise diffuses Licht emittieren.
Die Anordnung einer oder mehrerer Lichtquellen in der Nähe der Auf
nahmeeinheit ist konstruktiv relativ leicht zu realisieren und führt insge
samt zu einem kompakten Lesegerät. Allerdings stellt ein Lesegerät, das
eine frontale diffuse Beleuchtung anwendet, hohe Anforderungen an die
Beschaffenheit der codierten Fläche und an die Qualität der Markierung.
Insbesondere muss die Oberfläche der codierten Fläche so beschaffen
sein, dass sie das einfallende Licht diffus reflektiert und die die Informa
tion des Codes beinhaltenden Bestandteile der Markierung müssen sich
hinsichtlich ihres Reflektionsvermögens deutlich unterscheiden. Nur unter
diesen Bedingungen ist gewährleistet, dass das von der Bildaufnahmeein
heit aufgenommene Bild den Code in genügender Klarheit wiederspiegelt
und die einzelnen Elemente des Codes von der Recheneinheit unterschie
den werden können. Unterscheiden sich beispielsweise die einzelnen Co
deelemente der Markierung hinsichtlich ihres Reflektionsvermögens nur
unzureichend voneinander und vom Codehintergrund, wird eine Lesung
unter Verwendung einer frontalen Beleuchtung sehr schwierig oder ist
sogar unmöglich. Das gleiche gilt, wenn die Markierung beispielsweise
auf einer spiegelnden Oberfläche aufgebracht wird. In diesem Fall können
sich die Bildaufnahmeeinheit und die Beleuchtungseinrichtung im Bereich
der Markierung auf der codierten Fläche spiegeln und dadurch eine kor
rekte Lesung des Codes unmöglich machen.
Es hat sich gezeigt, dass ein solchermaßen konstruiertes Lesegerät zur
Lesung kontraststarker Codes auf diffus reflektierenden Oberflächen wei
testgehend gut geeignet ist. Insbesondere können mittels eines Laserdru
ckers oder eines Tintenstrahldruckers auf mattes Papier aufgebrachte Co
des im allgemeinen mit einem solchen Gerät gelesen werden. Die Lesung
kontrastarmer Codes oder die Lesung von Codes auf reflektierenden Oberflächen
bereitet ein solchermaßen konstruiertes Gerät jedoch im allge
meinen Schwierigkeiten.
Solche problematischen Fälle liegen insbesondere bei den im industriellen
Umfeld bevorzugten direkt markierten Codes vor. Das Material und die
Beschaffenheit der codierten Fläche können bei direkter Markierung nicht
mehr frei gewählt werden, sondern sind durch die Gegebenheiten des zu
markierenden Gegenstands weitestgehend festgelegt. Die Wahl eines
Markierungsverfahrens ist im allgemeinen ebenfalls durch verschiedenste
Randbedingungen eingeschränkt. So sollte eine Markierung möglichst
kostengünstig ausführbar sein, die zu markierenden Gegenstände dürfen
durch die Markierung nicht in ihrer Funktion beeinträchtigt werden und
eventuell bestehende Anforderungen an die Dauerhaftigkeit der Markie
rung müssen erfüllt werden. Beispielsweise scheidet zur dauerhaften
Markierung eines metallischen Gegenstandes sowohl die indirekte Mar
kierung mittels Etiketten als auch die Markierung mit Tinte meistens aus,
weil sich damit die geforderte Dauerhaftigkeit nicht erzielen lässt. Wenn
der Gegenstand mechanische Kräfte aufnehmen muss, ist eine Laserbe
schriftung aus Sicherheitsgründen nicht immer zulässig. Aus diesen
Gründen werden die Markierungen häufig graviert, geätzt oder gedrückt.
Gravierte, geätzte oder gedrückte Codes zeichnen sich häufig dadurch
aus, dass die damit einhergehende Oberflächenveränderung das Reflekti
onsvermögen der codierten Fläche nur geringfügig ändert. Als Folge er
gibt sich eine kontrastschwache Markierung, also eine Markierung, bei
der die codierte Fläche nur einen geringen Kontrast zwischen den Hell-
Dunkelbereichen hat, weshalb sich ein solcher Code mit einem herkömm
lichen Lesegerät nur schwer oder schlichtweg gar nicht lesen lässt.
Mittlerweile existieren mobile Lesegeräte, welche einen Abstandhalter
aufweisen, welcher die Lesung eines Codes wesentlich vereinfacht. Hier
bei hat der Abstandhalter eine Länge, welche die Bildaufnahmeeinheit des
Lesegerätes in einem definierten Abstand zu dem zu lesenden Code posi
tioniert, so dass der einzulesende Code in dem Schärfebereich der Bild
aufnahmeeinheit des Lesegerätes liegt. Hierdurch wird die Positionierung
des Lesegerätes relativ zu einem einzulesenden Code wesentlich verein
facht, da ein aufwendiges Einpendeln des Lesegerätes relativ zu dem Co
de überflüssig ist. Doch auch solche Lesegeräte haben den Nachteil, dass
die Beleuchtungseinrichtungen in der Nähe der Bildaufnahmeeinheit an
geordnet sind, so dass der Code lediglich parallel zu der Bildaufnahme
achse der Bildaufnahmeeinheit ausgeleuchtet ist.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Lesegerät derart
weiter zu entwickeln, dass eine Lesung eines Codes, gleichgültig nach
welcher Methode der Code auf einem Gegenstand realisiert ist, insbeson
dere eines gravierten, gedrückten oder geätzten Codes, und/oder gleich
gültig, wie die Oberfläche des Gegenstandes beschaffen ist, sicher ge
währleistet wird.
Die Aufgabe wird vorrichtungsmäßig von einem Lesegerät mit einer Bild
aufnahmeeinheit zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines
Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Co
des oder eines Farbcodes gelöst, wobei ein Abstandhalter zwischen der
Bildaufnahmeeinheit und dem Code wenigstens eine Beleuchtungseinrich
tung aufweist, welche den Code vorzugsweise seitlich beleuchtet.
Unter einer Beleuchtungseinrichtung ist vorzugsweise ein mit aktiven
Leuchtkörpern ausgestattetes Bauteil zu verstehen, welches aktiv Licht
emittiert.
Es versteht sich, dass mit dem erfindungsgemäßen Lesegerät jegliche in
formationstragende Markierung gelesen werden kann, die sich zum "Le
sen" mit Mitteln des maschinellen Sehens eignen. Insbesondere ist hierun
ter auch eine Lesung einer sogenannten Klarschrift-Markierung (OCR-
Schrift) zu verstehen. Das Lesegerät eignet sich des Weiteren nicht nur
zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidi
mensionalen Codes oder eines Farbcodes, sondern vielmehr auch eines
Matrixcodes, einer Klarschrift oder irgendeiner anderen Markierung, die
geeignet ist, einen Gegenstand mit einer maschinenlesbaren Information
auszustatten.
Das erfindungsgemäße Lesegerät wird dadurch in die Lage versetzt, einen
Code, der beispielsweise durch eine plastische Verformung der Gegens
tandsoberfläche realisiert ist, ausreichend auszuleuchten, so dass eine
sichere Lesung des Codes ermöglicht wird. Durch die seitlichechere
Lesung des Codes ermöglicht wird. Durch die seitliche Beleuchtung
treten die in Form einer Oberflächenveränderung eingeprägten strukturie
renden Elemente des Codes hervor, so dass auch gravierte, geätzte oder
gedrückte Codes ohne Probleme gelesen werden können. Diese Beleuch
tungseinheit erlaubt es, dass auch ein kontrastarmer Code oder sogar ein
Code, der bei frontaler Beleuchtung überhaupt keinen Kontrast mehr auf
weisen würde, gelesen wird.
Ein herkömmliches Lesegerät mit einer frontalen diffusen
Beleuchtungseinrichtung ist nur schwer in der Lage, Vertiefungen in der
Oberfläche eines Gegenstandes zu erkennen und von einer Stelle in der
Oberfläche des Gegenstandes, die keine Vertiefung aufweist, zu
unterscheiden. Durch die seitliche Beleuchtungseinrichtung des neu
entwickelten Lesegerätes ist es jedoch möglich, eine beispielsweise mit
Erhebungen und Vertiefungen codierte Fläche so auszuleuchten, dass eine
kontrastreiche Grauwertänderung entsteht, welche von einem Sensor des
Lesegerätes in einem ausreichenden Maße erkannt wird.
Mit einem herkömmlichen Lesegerät kann ein Code, der auf einer glän
zenden oder spiegelnden Oberfläche aufgebracht ist, im allgemeinen eben
falls nicht gelesen werden. Dies liegt daran, dass sich die spiegelnden Be
reiche der codierten Fläche eines mit einer frontalen Beleuchtungseinrich
tung aufgenommenen Codes nicht genügend von markierten Bereichen
abheben. Die spiegelnden Bereiche der codierten Fläche erzeugen auf
dem Sensor ein Abbild der Beleuchtungseinrichtung und der Bildaufnahmeeinheit.
Dieses Abbild ist weder einheitlich hell noch einheitlich dun
kel, was eine Codelesung deutlich erschwert. Zudem führen Spiegelungen
der Beleuchtungseinrichtung zu sehr hellen Reflektionen. Diese Reflekti
onen können so stark sein, dass sie den dynamischen Bereich der Bildauf
nahmeeinheit überschreiten und/oder die informationstragenden Codebe
standteile auf dem Sensor überstrahlen und damit eine Lesung unmöglich
machen.
Das erfindungsgemäße Lesegerät ist demgegenüber auch in der Lage, ei
nen Code, der auf einer glänzenden oder spiegelnden Oberfläche aufge
bracht ist, ausreichend auszuleuchten. so dass eine sichere Lesung des
Codes ermöglicht wird. Das von der seitlichen Beleuchtung emittierte
Licht wird von der spiegelnden Oberfläche in einem flachen Winkel re
flektiert und gelangt daher nicht zur Bildaufnahmeeinheit. Auf dem licht
empfindlichen Sensor erscheinen die spiegelnden Bereiche der codierten
Fläche daher dunkel und heben sich deutlich von den markierten Berei
chen im Code ab, die ihrerseits auf dem Sensor heller erscheinen.
Vorteilhaft ist es, wenn das Lesegerät auch weiterhin eine Beleuchtungs
einheit aufweist, welche den Code parallel zur optischen Bildaufnahme
achse einer Bildaufnahmeeinheit des Lesegerätes ausleuchtet. Es versteht
sich, dass die Beleuchtungseinrichtung des Abstandhalters auch ohne eine
herkömmliche Beleuchtungseinheit des Lesegerätes eingesetzt werden
kann.
Es ist möglich, dass ein herkömmliches Lesegerät mit einem Abstandhal
ter, welcher eine Beleuchtungseinrichtung aufweist, nachträglich ausge
stattet wird, so dass es nicht notwendig ist, ein sonst noch funktionieren
des Lesegerät auszusondern und durch eine Neuinvestition zu ersetzen.
Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, dass die Beleuchtungsein
richtung am codeseitigen Ende des Abstandhalters angeordnet ist. Her
kömmliche Lesegeräte weisen eine Beleuchtungseinrichtung in unmittel
barer Nähe zu der Bildaufnahmeeinheit auf. Hierdurch bedingt werden
viele Codes in einem nicht ausreichenden Maße ausgeleuchtet, so dass
eine Vielzahl von Codes nicht oder nur unzureichend gelesen werden
können. Dadurch dass die Beleuchtungseinrichtung am codeseitigen Ende
des Abstandhalters angeordnet ist, ist es möglich, den zu lesenden Code
eher aus einer radialen Richtung - in Bezug auf die Bildaufnahmeachse -
auszuleuchten, als dies bei herkömmlichen Lesegeräten der Fall ist. Ist
die Beleuchtungseinrichtung am codeseitigen Ende des Abstandhalters
angeordnet, weist sie naturgemäß eine größere Nähe zu dem zu lesenden
Code auf als zu der Bildaufnahmeeinheit.
Durch die erfindungsgemäße Beleuchtungseinheit wird der zu lesende
Code nicht nur von einem diffusen Licht frontal ausgeleuchtet, sondern
der zu lesende Code wird zusätzlich oder ausschließlich durch Licht er
hellt, welches aus einer radialen Richtung auf den zu lesenden Code auf
trifft. Dies führt zu einer wesentlich besseren Differenzierung der mar
kierten Bereiche hinsichtlich der auf den Sensor auftreffenden Lichtmenge,
insbesondere bei einem gravierten oder eingestanzten Code, so dass
ein Gegenstand sicher identifiziert wird, der mit einer solchen Markie
rungsvariante versehen ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Beleuchtungseinrichtung als Ring
licht ausgebildet ist. Die ringförmige Anordnung der Licht emittierenden
Elemente führt zu einer weitgehend homogenen Beleuchtung der codier
ten Fläche im Bereich des Sichtfeldes der Bildaufnahmeeinheit. Durch die
seitliche Ausleuchtung der codierten Fläche wird die Codeleseleistung des
Lesegerätes wesentlich erhöht, wobei beispielsweise auch Codes auf einer
spiegelnden Oberfläche problemlos gelesen werden. Auch gelaserte Co
des können durch die zusätzliche oder ausschließliche seitliche Ausleuch
tung wesentlich besser gelesen werden.
Ist die Beleuchtungseinrichtung derart ausgebildet, dass sie beispielsweise
den zu lesenden Code von allen Seiten aus ausleuchtet, wird einer unvor
teilhaften Schattenbildung entgegengewirkt, wie sie beispielsweise bei ei
ner einseitigen Ausleuchtung der codierten Fläche entstehen kann.
Weiter vorteilhaft ist es, wenn die Beleuchtungseinrichtung als Beleuch
tungskörper wenigstens eine Leuchtdiode (LED) aufweist. Soll hierdurch
ein Ringlicht realisiert werden, ist es vorteilhaft, wenn dies durch eine
Aneinanderreihung von einer Vielzahl von Leuchtdioden geschieht. Der
Einsatz wenigstens einer Leuchtdiode hat beispielsweise den Vorteil, dass
eine Leuchtdiode eine sehr hohe Leuchtdichte bei einer relativ geringen
Abmessung aufweist. Dies ist besonders vorteilhaft, da die Beleuchtungs
einrichtung vorzugsweise unmittelbar in der Nähe der codierten Fläche
positioniert werden soll, und es bei einer zu großen Beleuchtungseinrich
tung zu einer Sichtbehinderung kommen kann, da dem Benutzer des Le
segerätes die Sicht auf die codierte Fläche durch eine zu große Beleuch
tungseinrichtung erschwert wird.
Ein weiterer Vorteil, der für den Einsatz wenigstens einer Leuchtdiode
spricht, ergibt sich, wenn die verwendete Leuchtdiode monochromes
Licht aussendet. Dies bietet die Möglichkeit, mit entsprechenden kon
struktiven Maßnahmen den Einfluss von aus der Umgebung stammendem
Streulicht zu verringern. Es kann beispielsweise am Objektiv der Auf
nahmeeinheit ein Filter angebracht werden, welcher eine hohe Durchläs
sigkeit für das von der LED ausgesandte monochrome Licht aufweist.
Licht, welches dem monochromen Licht der Leuchtdiode jedoch nicht
entspricht, wird von dem Filter gehindert bis an das Objektiv der Auf
nahmeeinheit zu gelangen und wird so erst gar nicht von dem Aufnahme
sensor registriert. Beispielsweise werden zum Beleuchten der codierten
Fläche rote Leuchtdioden eingesetzt, wobei vor dem Objektiv der Auf
nahmeeinheit ein roter Filter angeordnet ist. Hierbei kann ebenfalls eine
Erhöhung der Codelesequote erreicht werden, so dass eine zeitraubende
Codelesewiederholung entfällt. Eine weitere Ausführungsvariante sieht
vor, dass die Beleuchtungseinrichtung Beleuchtungskörper unterschiedli
cher Leuchtfarbe aufweist.
Nach der Erfindung ist vorgeschlagen, dass die Beleuchtungseinrichtung
mindestens einen Beleuchtungskörper aufweist, wobei der Beleuchtungs
körper vorzugsweise monochromes Licht emittiert.
Es versteht sich, dass auch jede andere technische Lichtquelle für ein
Ausleuchten der codierten Fläche herangezogen werden kann, wenn dies
Vorteile in Bezug auf die Lesbarkeit eines Codes hervorbringt.
Beleuchtungskörper unterschiedlicher Leuchtfarbe sind insbesondere dann
vorteilhaft, wenn Farbcodes gelesen werden. Selbst bei einer Verwendung
einer Bildaufnahmeeinheit, die nur Helligkeitsunterschiede aber keine
Farbunterschiede aufnehmen kann, wird durch die Verwendung farbigen
Lichtes unterschiedlicher Wellenlänge eine Lesung möglich. Beispiels
weise weist die Beleuchtungseinheit rotleuchtende und grünleuchtende
Beleuchtungskörper auf, die sich von dem Lesegerät gesteuert einzeln
schalten lassen. Weist der Farbcode beispielsweise grüne oder rote Berei
che auf, können diese Bereiche anhand der je nach Art der zugeschalteten
Beleuchtung unterschiedlich hell auf dem Sensor erscheinenden Projektion
vom Lesegerät identifiziert werden. Auf diese Weise wird ein ursprüng
lich farbblindes Lesegerät durch die erfindungsgemäße Beleuchtungsein
richtung in die Lage versetzt, nunmehr auch Farbcodes zu lesen.
Vorteilhaft ist es auch, wenn der Abstandhalter eine Einrichtung hat, in
bzw. an welcher eine Energiezufuhr der Beleuchtungseinrichtung ange
ordnet ist. Da die Energiezufuhr vorzugsweise durch eine dünne zweiadrige
Leitung realisiert ist, ist es besonders wichtig, dass diese filigrane
Energiezufuhr der Beleuchtungseinrichtung durch eine entsprechende Ein
richtung geschützt ist. Beispielsweise weist der Abstandhalter eine Rohr
verbindung zwischen dem Lesegerät und der Beleuchtungseinrichtung
auf, in der die Energiezufuhr angeordnet ist. Es ist ebenfalls möglich,
dass der Abstandhalter eine Nut aufweist, in welcher ein zweiadriges Ka
bel beispielsweise mittels einer Silikonpaste eingebettet angeordnet ist.
Eine bevorzugte Ausführungsvariante sieht vor, dass die Beleuchtungsein
richtung eine Verbindung zu einer Recheneinheit des Lesegerätes auf
weist. Die Recheneinheit übernimmt die Steuerung der Beleuchtungsein
richtung, so dass die Beleuchtungseinrichtung optimal mit der Aufnahme
einheit zusammenwirkt. Die Verbindung der Beleuchtungseinrichtung
kann hierbei ebenfalls drahtgebunden sein, wobei die drahtgebundene
Verbindung in der Einrichtung des Abstandhalters angeordnet ist, in der
auch die Energiezufuhr der Beleuchtungseinrichtung angeordnet ist. Es ist
ebenfalls möglich, dass die Beleuchtungseinheit eine drahtlose Verbin
dung zu der Recheneinheit besitzt.
Die Maße des Abstandshalters sind grundsätzlich beliebig. Allerdings
hängt die zu wählende Länge des Abstandhalters von den Eigenschaften
der Aufnahmeeinheit ab. Es ist insbesondere vorteilhaft, wenn die Länge
des Abstandhalters so gewählt wird, dass sich die Markierung im Schär
febereich der Bildaufnahmeeinheit befindet, wenn sich das codeseitige
Ende des Abstandhalters auf der codierten Fläche oder in einem geringen
Abstand vor der codierten Fläche befindet. Am codeseitigen Ende wird
der Innendurchmesser des Abstandhalters so gewählt, dass das Sichtfeld
der Aufnahmeeinheit nicht oder nur geringfügig durch den Abstandhalter
beeinträchtigt wird.
Eine bevorzugte Ausführungsvariante sieht daher vor, dass der Abstand
halter ein Längenmaß von weniger als 150 mm aufweist, vorzugsweise
ein Längenmaß zwischen 50 mm und 100 mm, umfasst. Auf diese Weise
wird gewährleistet, dass das Lesegerät für die Lesung in einen günstigen
Abstand zu der codierten Fläche gebracht wird. Hierbei ist es vorteilhaft,
wenn die Länge des Abstandhalters derart ausgeführt ist, dass sich das
Lesegerät in einem Schärfebereich der Aufnahmeeinheit befindet, wenn
der Abstandhalter auf der codierten Fläche aufliegt. Es hat sich herausge
stellt, dass ein Leseabstand von 50 mm bis 100 mm für die Lesung typi
scherweise verwendeter Markierungen günstig ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Innendurchmesser des Abstandhal
ters derart bemessen ist, dass das Sichtfeld der Kamera nicht oder nur
geringfügig durch den Abstandhalter selbst beeinträchtigt wird. Vorteil
hafterweise weist hierzu der Abstandhalter, vorzugsweise am codeseitigen
Ende, einen Innendurchmesser von mehr als 20 mm, vorzugsweise einen
Innendurchmesser von mehr als 30 mm, auf.
Außerdem ist es vorteilhaft, wenn der Abstandhalter, vorzugsweise am
codeseitigen Ende, einen Innendurchmesser von weniger als 60 mm, vorzugsweise
einen Innendurchmesser von weniger als 50 mm, aufweist.
Hierdurch wird eine kompakte Bauform des Lesegerätes sowie des Ab
standhalters erzielt. Dadurch ist wiederum die Handhabung des Lesegerä
tes wesentlich erleichtert, was insbesondere beim Arbeiten über einen
längeren Zeitraum mit dem Lesegerät von Vorteil ist.
Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn der Abstandhalter in Richtung seiner
Längsachse relativ verlagerbar zu dem Lesegerät angeordnet ist, so dass
der Abstandhalter durch eine Bewegung in Richtung seiner Längsachse zu
dem Lesegerät hin, dieses beispielsweise mittels eines Druckschalters aus
löst, so dass eine Lesung des Codes stattfindet. Hierbei ist der Druck
schalter beispielsweise zwischen dem Abstandhalter und dem Gehäuse des
Lesegerätes angeordnet, wobei der Abstandhalter beim Aufsetzen auf eine
codierte Fläche in Richtung des Lesegerätes bewegt wird und den Druck
schalter betätigt.
Die Erfindung schlägt vor, dass der Abstandhalter eine Einrichtung zum
Aktivieren der Bildaufnahmeeinheit und/oder der Beleuchtungseinrichtung
aufweist. Vorzugsweise ist diese Einrichtung am codeseitigen Ende des
Abstandhalters angeordnet. Beispielsweise umfasst die Einrichtung einen
Druckschalter oder einen Sensor, so dass bei einem Kontakt mit der co
dierten Fläche oder einer Annäherung an die codierte Fläche die Bildauf
nahmeeinheit und/oder Beleuchtungseinheit aktiviert werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Abstandhalter wenigstens an einem
Ende, vorzugsweise an dem codeseitigen Ende, einen Schutzring auf
weist. Da das codeseitige Ende des Abstandhalters häufig mit dem mar
kierten Gegenstand in Berührung steht, ist es vorteilhaft, diesen Teil des
Abstandhalters besonders vor mechanischer Beanspruchung zu schützen.
Insbesondere dann, wenn der Abstandhalter aus einem Kunststoff herge
stellt ist. Dieser Schutzring kann beispielsweise als plane Auflagefläche
des Codelesegerätes auf einer codierten Fläche dienen. Es ist möglich,
dass der Schutzring eine Verstärkung des Abstandhalters ist, insbesondere
dann, wenn der Abstandhalter aus einem Drahtgestell hergestellt ist.
Gemäß einer weiteren Ausführungsvariante ist es vorteilhaft, wenn der
Schutzring eine Einrichtung aufweist, welche sich zum Aktivieren der
Bildaufnahmeeinheit und/oder der Beleuchtungseinrichtung eignet. Bei
spielsweise ist an der Codeflächen zugewandten Seite ein Druckschalter
oder ein Sensor angeordnet, so dass bei einem Kontakt mit der codierten
Fläche oder bei einer Annäherung an die codierte Fläche die Bildaufnah
meeinheit und/oder die Beleuchtungseinrichtung aktiviert werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Beleuchtungseinrichtung in der Nä
he des Schutzringes angeordnet ist. Um beispielsweise auch die Beleuch
tungseinrichtung vor mechanischer Beanspruchung zu schützen, und um
eine mögliche Blendung des Benutzers durch die Beleuchtungseinrichtung
zu vermeiden, ist es besonders vorteilhaft, am codeseitigen Ende bei
spielsweise eines durchsichtigen Rohrs einen Schutzring anzubringen. Es
ist vorteilhaft, wenn die Größe des Rings so gewählt ist, dass die Beleuch
tungseinrichtung durch den Schutzring verdeckt ist und hierdurch einen
optimalen Schutz erfährt.
Gemäß eines weiteren vorzugsweisen Merkmals kann der Schutzring ein
lichtabsorbierendes Material, vorzugsweise ein undurchsichtiges Material,
aufweisen. Hierdurch wird eine ansonsten mögliche Blendung des Benut
zers durch die Beleuchtungseinrichtung vermieden. Ferner ist es vorteil
haft, wenn der Schutzring so gestaltet ist, dass er eine Lichtabstrahlung
entlang der optischen Aufnahmeachse zur Aufnahmeeinheit hin verhin
dert. Hierzu ist der Schutzring beispielsweise derart gestaltet, dass ein
Bereich des Schutzringes zwischen der Aufnahmeeinheit und der Beleuch
tungseinrichtung angeordnet ist.
Es wurde gefunden, dass es vorteilhaft ist, wenn der Schutzring Mittel
aufweist, welche eine Lichtabstrahlung mindestens einer Beleuchtungsein
richtung entlang der optischen Aufnahmeachse verhindert. Vorteilhaft ist
es, wenn der Schutzring so gestaltet ist, dass er eine Lichtabstrahlung ent
lang der optischen Aufnahmeachse zur codierten Fläche hin verhindert.
Hierzu ist der Schutzring beispielsweise so gestaltet, dass ein Bereich des
Schutzring das codeseitige Ende des durchsichtigen Rohrs verdeckt.
Es ist vorteilhaft, wenn in unmittelbarer Nähe der Bildaufnahmeeinheit
wenigstens zwei, vorzugsweise zwei voneinander unabhängige Beleuch
tungseinheiten angeordnet sind. Diese können derart miteinander in
Wechselwirkung stehen, dass sie die Codefläche besonders vorteilhaft
ausleuchten. Beispielsweise senden die Beleuchtungseinheiten wechsel
weise Licht aus, wobei die Beleuchtungseinheiten beispielsweise zusätz
lich noch verschiedenfarbige Beleuchtungskörper aufweisen. Hierbei sind
die Beleuchtungseinheiten durch jeweils eine selbstständige Baugruppe
mit jeweils einer eigenen Beleuchtungskörperbaureihe realisiert. Es ist
aber ebenfalls möglich, dass jeweils nur ein Teil der Beleuchtungskörper
einer einzigen Beleuchtungseinheit aktiviert wird und mit einem anderen
Teil der Beleuchtungskörper der selben Beleuchtungseinheit abwechselnd
wechselwirkt. Somit existiert eine zweite separate Beleuchtungseinheit
nicht real, sondern ist hierbei nur simuliert.
Es wurde gefunden, dass es vorteilhaft ist, wenn die Beleuchtungseinhei
ten verschiedenfarbige Beleuchtungskörper aufweisen. Dies ist insbeson
dere dann vorteilhaft, wenn ein Farbcode gelesen werden soll. Selbst bei
einer Verwendung einer Bildaufnahmeeinheit, welche nur Helligkeitsun
terschiede aber keine Farbunterschiede aufnehmen kann, wird durch die
Verwendung farbigen Lichtes unterschiedlicher Wellenlängen eine Le
sung des Codes möglich. Beispielsweise weist die Beleuchtungseinheit
rotleuchtende und grünleuchtende Beleuchtungskörper auf, die sich von
dem Lesegerät gesteuert einzeln schalten lassen. Weist der Farbcode bei
spielsweise grüne und rote Bereiche auf, könnten diese Bereiche anhand
der je nach Art der zugeschalteten Beleuchtung unterschiedlich hell auf
dem Sensor erscheinenden Projektion vom Lesegerät sicher identifiziert
werden. Auf diese Weise wird ein ursprünglich farbblindes Lesegerät
durch die erfindungsgemäße Beleuchtungseinrichtung in die Lage ver
setzt, nunmehr auch Farbcodes zu lesen.
Die unterschiedlichen Beleuchtungseinheiten stehen beispielsweise derart
miteinander in Wechselwirkung, dass die Beleuchtungseinheiten wech
selweise einzeln oder in verschiedenen Kombinationen Licht aussenden,
wobei die Beleuchtungseinheit zusätzlich den Code noch mit verschieden
farbigen Beleuchtungskörpern ausleuchten. Besonders vorteilhaft ist es,
wenn die Beleuchtungseinrichtungen nach einem algorithmischen Verfah
ren, vorzugsweise von der Decodiereinheit des Lesegeräts, aktiviert und
gesteuert werden.
Es versteht sich, dass die vorhergehend beschriebene Wechselwirkung
sich beispielsweise auch auf die Beleuchtungseinheit am codeseitigen En
de des Abstandhalters erstreckt.
Es ist weiter nach der Erfindung vorgeschlagen, dass der Abstandhalter
wenigstens an einem Ende, vorzugsweise an dem codeseitigen Ende,
schmaler gebaut ist. Durch die schmalere Bauweise kann der Schutzring
vorteilhaft an den Abstandhalter angebracht werden, da der Abstandhalter
den Schutzring zumindest in Teilen in sich aufnimmt. Beispielsweise
weist der Abstandhalter an dem codeseitigen Ende eine Fase auf, die der
art gestaltet ist, dass der Schutzring zumindest teilweise in der Fase ange
ordnet werden kann. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, dass zwischen
dem Schutzring und dem Abstandhalter eine wesentlich innigere Verbin
dung hergestellt ist.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Abstandhalter ein durchsichtiges
Rohr umfasst. Das durchsichtige Rohr bietet beispielsweise einen hervor
ragenden Schutz gegen Verunreinigung gegenüber der Bildaufnahmeein
heit, aber auch gegen eine Verunreinigung der Beleuchtungseinrichtung.
Ebenfalls wird durch die Anordnung eines durchsichtigen Rohrs das Posi
tionieren des Lesegerätes wesentlich vereinfacht, da hierbei die Möglich
keit besteht, durch das Rohr hindurch zu sehen, und somit der Benutzer
die Position des Lesegerätes zu der codierten Fläche einfach überprüfen
kann und gegebenenfalls die Position leicht korrigieren kann.
Beispielsweise weist das durchsichtige Rohr zum Schutz des codeseitigen
Endes einen Schutzring auf, so dass das Rohr vor Verschleiß bewahrt ist.
Vorzugsweise ist der Schutzring aus einem mechanisch höher belastbaren
Material gefertigt als das Rohr oder er weist eine elastische Oberfläche
auf.
Eine weitere Ausführungsvariante sieht vor, dass wenigstens ein Teil des
durchsichtigen Rohrs gefärbt ist. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn ein
störender Einfluss von Streulicht weiter verringert werden soll. Die Fär
bung des Rohrs ist hierbei beispielsweise durch ein direktes Einfärben
eines Werkstoffes möglich. Aber auch ein Aufbringen einer andersfarbigen
Beschichtung auf das durchsichtige Rohr oder ein Aufbringen einer
Folie auf das durchsichtige Rohr, kann eine Färbung des Rohrs bewirken.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Färbung des durchsichtigen Rohrs
kurz vor dem codeseitigen Ende des Rohrs endet, so dass dem Benutzer
eine Positionierung des Lesegerätes erleichtert wird, da die Sicht auf die
codierte Fläche durch die Färbung des durchsichtigen Rohrs in diesem
Bereich nicht eingeschränkt wird.
Hierbei ist es beispielsweise möglich, dass rote Leuchtdioden zur Be
leuchtung der codierten Fläche benutzt werden, wobei ein roter Filter
vorzugsweise vor dem Objektiv der Kamera angeordnet ist und das
durchsichtige Rohr eine blaugrüne Färbung aufweist.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird ferner gelöst von einem durchsichti
gen Rohr mit einer Beleuchtungseinrichtung, wobei die Beleuchtungsein
richtung eine Hauptausleuchtungsachse umfasst und die Hauptausleuch
tungsachse einen Winkel zu der Längsachse des durchsichtigen Rohrs
aufweist. Vorzugsweise ist die Beleuchtungseinrichtung an einem Ende
des durchsichtigen Rohrs angeordnet, so dass sie den unmittelbaren Be
reich in der Nähe des durchsichtigen Rohrs vorteilhaft ausleuchtet.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Winkel einen Wert zwischen 45°
und 90°, vorzugsweise einen Wert von mehr als 85°, aufweist. Beson
ders, wenn der Winkel der Hauptausleuchtungsachse mehr als 85° beträgt,
wird die codierte Fläche besonders günstig ausgeleuchtet, da die
codierte Fläche hierbei im wesentlichen seitlich ausgeleuchtet wird.
Eine bevorzugte Ausführungsvariante des durchsichtigen Rohrs sieht ein
Mittel zum Fixieren des durchsichtigen Rohrs an einem Lesegerät zum
Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zwei
dimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbco
des, vor. Durch das Fixieren des durchsichtigen Rohrs an dem Lesegerät
wird das Einlesen eines Codes wesentlich vereinfacht, da das durchsichti
ge Rohr den Abstand zwischen einer Bildaufnahmeeinheit des Lesegerätes
und dem Code derart festlegt, dass sich der Code bei einer Lesung im op
timalen Schärfebereich der Bildaufnahmeeinheit befindet.
Es versteht sich, dass das durchsichtige Rohr alle vorhergehend im Text
beschriebenen Merkmale kumuliert oder jeweils einzeln aufweisen kann.
Die erfindungsgemäße Aufgabe wird zum anderen von einem Verfahren
zum Lesen eines Codes gelöst, insbesondere zum Lesen eines Barcodes,
eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder ei
nes Farbcodes, mittels eines Lesegerätes mit einer Bildaufnahmeeinheit,
wobei der Code in einem Winkel zur Bildaufnahmeachse der Bildaufnah
meeinheit ausgeleuchtet wird. Dadurch, dass der Code nun seitlich, radial
ausgeleuchtet wird, wird eine kontrastarme codierte Fläche derart gut
ausgeleuchtet, dass sie ohne Probleme mittels der Aufnahmeeinheit des
Lesegerätes gelesen werden kann. Dies ist besonders vorteilhaft, da insbesondere
ein mobil eingesetztes Handlesegerät eine Vielzahl von unter
schiedlichen Markierungsarten einlesen muss. Beispielsweise kann nun
auch ein Handlesegerät ohne Probleme dazu genutzt werden, eine stark
glänzende oder spiegelnde codierte Fläche optimal auszuleuchten oder es
kann dazu genutzt werden, eine Markierung zu lesen, die auf Basis eines
gravierten, geätzten, gedrückten oder gestanzten Codes auf einem Ge
genstand realisiert ist.
Hierbei ist es besonders vorteilhaft, wenn der Code unter einem Winkel
zwischen 45° und 90°, vorzugsweise unter einem Winkel von mehr als
85° ausgeleuchtet wird. Bei einer derartigen Ausleuchtung eines Codes
kann ein gravierter oder eingestanzter Code besonders gut gelesen wer
den, da die sich hierbei ergebenden helleren und dunkleren Bereiche des
gravierten bzw. ausgestanzten Codes besonders gut für die Bildaufnahme
einheit hervorgehoben werden.
Es versteht sich, dass mit dem erfindungsgemäßen Verfahren jegliche
informationstragende Markierung gelesen werden kann, deren
Information mit Mitteln des maschinellen Sehens "gelesen" werden kann.
Solche informationstragende Markierungen werden im Sinne der
Erfindung als Code verstanden. Dies gilt insbesondere für eine Lesung
einer sogenannten "Klarschrift"-Markierung (OCR-Schrift).
Ebenfalls ist es vorteilhaft, wenn die Beleuchtungseinrichtung algorith
misch ein- und ausgeschaltet wird. Dies ist insbesondere dann vorteilhaft,
wenn der Beleuchtungsmodus derart eingestellt ist, dass mindestens eine
frontale und mindestens eine seitliche Beleuchtung in schneller Folge
wechselweise an- und ausgeschaltet werden. Hierbei wird der Bildauf
nahmeeinheit abwechselnd eine Bildaufnahme mit frontaler und seitlicher
Beleuchtung angeboten, wodurch der Erfolg einer korrekten Lesung auch
bei einer problematischen Markierung deutlich erhöht wird.
Gerade bei einem Beleuchtungsverfahren mit mehreren Beleuchtungsein
richtungen ist es vorteilhaft, dass verschiedene Beleuchtungsmodi einge
stellt werden können, um so eine optimale Beleuchtungsanpassung an ver
schiedene Anwendungsfälle zu realisieren. Beispielsweise wird das erfin
dungsgemäße Lesegerät derart betrieben, dass eine frontale Beleuchtung
alleine den zu lesenden Code ausleuchtet, dass eine seitliche Beleuchtung
den zu lesenden Code alleine ausleuchtet oder dass die frontale Beleuch
tung sowie die seitliche Beleuchtung gemeinsam den zu lesenden Code
ausleuchten.
Letztlich wird vorgeschlagen, dass wenigstens zwei Beleuchtungseinhei
ten des Lesegerätes algorithmisch Licht, vorzugsweise monochromes
Licht, emittieren. Durch diese Verfahrensweise kann die zu beleuchtende
Codefläche vorteilhaft ausgeleuchtet werden, da das Lesegerät zur ver
besserten Lesbarkeit zwischen wenigstens einem weiteren Beleuchtungs
modus wählen kann. Es versteht sich, dass dieses Verfahren auch unab
hängig von den übrigen Verfahrensvarianten eingesetzt werden kann.
Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden
anhand nachfolgender Erläuterung anliegender Zeichnung beschrieben, in
welcher beispielhaft ein erfindungsgemäßes Codelesegerät schematisch
dargestellt ist.
Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Seitenansicht eines Lesegerätes,
Fig. 2A schematisch eine Anordnung eines Schutzringes,
Fig. 2B schematisch eine alternative Anordnung eines Schutz
ringes
Fig. 3 eine perspektivische Seitenansicht eines Lesegerätes,
Fig. 4 eine perspektivische Draufsicht eines Lesegerätes,
Fig. 5 und 6 zwei schematische Ansichten von unten auf das erfin
dungsgemäße Lesegerät in unterschiedlichen Perspekti
ven und
Fig. 7 ein durchsichtiges Rohr in einer perspektivischen
Seitenansicht.
Die Fig. 1 zeigt ein Lesegerät 1, eine Decodiereinheit 2 und einen PC 3.
Das Lesegerät 1, die Decodiereinheit 2 und der PC 3 sind untereinander
mit einer Steuerspirale 4 bzw. 5 verbunden. Das Lesegerät umfasst ein
zylinderförmiges Metallgehäuse 6 und ein Plexiglas®-Rohr 7, d. h. ein
Rohr aus durchsichtigem Kunststoff. An dem unteren Ende des Plexiglas®-
Rohrs 7 ist ein Schutzring 8 angeordnet.
In dem Metallgehäuse 6 befinden sich eine Bildaufnahmeeinheit 9 sowie
zwei frontale Beleuchtungseinheiten 10 und 11. Die beiden frontalen Be
leuchtungseinheiten 10 und 11 sind derart zueinander geschaltet, dass sie
abwechselnd monochromes Licht aussenden. Des Weiteren verfügt das
zylinderförmige Metallgehäuse 6 auf seiner Mantelfläche einen Auslöser
12 sowie an der oberen Stirnseite eine Schnittstelle 13 zu der Decodier
einheit 2.
Integriert in den Schutzring 8 ist eine Ringbeleuchtung 14, welche aus
einer Vielzahl von Leuchtdioden besteht.
Das Lesegerät 1 liegt mit seinem Schutzring 8 auf einer codierten Fläche
15 eines Gegenstandes auf.
Hierbei ist der Abstand zwischen der Bildaufnahmeeinheit 9 und der co
dierten Fläche 15 auf 70 mm festgelegt, so dass die codierte Fläche 15 in
dem Schärfebereich der Bildaufnahmeeinheit 9 liegt. Wird der Auslöser
12 betätigt, leuchten die Beleuchtungseinheiten 10 und 11 sowie die erfin
dungsgemäße Ringbeleuchtung 14 die codierte Fläche 15 aus, so dass die
Bildaufnahmeeinheit 9 den Code aufnehmen kann. Der Innendurchmesser
des Plexiglas®-Rohrs 7 und des Schutzringes 8 ist mit 32 mm Durchmes
ser so bemessen, dass das Sichtfeld der Bildaufnahmeeinheit 9 nicht we
sentlich eingeschränkt wird. Hierbei ist also das Sichtfeld der Bildaufnahmeeinheit
9 so ausgelegt, dass der Code auf der codierten Fläche 15
ungehindert eingelesen werden kann.
Fig. 2A zeigt einen Teil der Wandung des Plexiglas®-Rohres 7, an des
sen codeseitigem Ende 16 der Schutzring 8 in einem Aufbruch schema
tisch dargestellt ist. Der Schutzring 8 ist hierbei so geformt, dass er das
Plexiglas®-Rohr 7 in Form einer planen Ebene abschließt und somit einer
seits das Rohr schützt und andererseits eine Lichtabstrahlung der Ringbe
leuchtung 14 entlang der optischen Aufnahmeachse zur codierten Fläche
hin wirksam verhindert. Des Weiteren ist innerhalb des Schutzringes 8
die Ringbeleuchtung 14 angeordnet. Hierbei wird der Beleuchtungsring
14 zum einen von dem Schutzring 8 und zum anderen von dem Plexiglas®-
Rohr 7 ummantelt, so dass die Ringbeleuchtung 14 vor Verunreinigung
und Beschädigung geschützt angeordnet ist. Beabstandet von der Ringbe
leuchtung 14 ist die Bildaufnahmeachse 17 der Bildaufnahmeeinheit 9
dargestellt. Lotrecht auf der Bildaufnahmeachse 17 ist die codierte Fläche
15 schematisch eingezeichnet.
Ebenfalls eingezeichnet ist die Hauptausleuchtungsrichtung 14' der
Beleuchtungseinrichtung 14, wobei die Hauptausleuchtungsrichtung 14'
mit der Bildaufnahmeachse 17 einen Winkel 17' einschließt. Die Beleuch
tungseinrichtung 14 leuchtet den Code auf der codierten Fläche 15 von
der Seite her aus.
Die Fig. 2B zeigt ebenfalls einen Teil der Wandung eines Plexiglas®-
Rohres 7', an dessen codeseitigen Ende 16' ein Schutzring 8' in einem
Aufbruch schematisch dargestellt ist. Der Schutzring 8' ist hierbei eben
falls so geformt, dass er das Plexiglas®-Rohr 7' in Form einer planen E
bene abschließt und somit einerseits das Rohr schützt und andererseits
eine Lichtabstrahlung der Ringbeleuchtung 14 entlang der optischen Auf
nahmeachse zur codierten Fläche hin wirksam verhindert. Des Weiteren
ist innerhalb des Schutzringes 8' eine Ringbeleuchtung 14" angeordnet.
Das Plexiglas®-Rohr 7' weist in dem Bereich 16' einen wesentlich gerin
geren Außendurchmesser auf. Dies resultiert daher, dass am codeseitigen
Ende 16' des Plexiglas®-Rohres 7' an der äußeren Mantelfläche eine Ma
terialausnehmung entlang der Oberfläche des Plexiglas®-Rohres 7' vor
handen ist. In dieser Materialausnehmung ist der Schutzring 8' mit der
Ringbeleuchtung 14" zumindest teilweise angeordnet. Auch hierbei wird
der Beleuchtungsring 2" zum einen von dem Schutzring 8' und zum an
deren von dem Plexiglas®-Rohr 7' ummantelt, so dass die Ringbeleuch
tung 14" hierbei ebenfalls vor Verunreinigung und Beschädigung ge
schützt angeordnet ist. Vorteilhafterweise muss bei dieser Anordnung das
von dem Beleuchtungsring 14" emittierte Licht nicht durch die komplette
Materialstärke des Plexiglas®-Rohres 7' leuchten, sondern nur einen Teil
des Plexiglas®-Materials 7' durchdringen. Hierbei erfährt das emittierte
Licht eine geringere Dämpfung und/oder eine geringere Ablenkung durch
das Plexiglas®-Material. Dies resultiert unter anderem daher, dass das von
dem Beleuchtungsring 14" emittierte Licht nicht durch die komplette
Wandstärke des Plexiglas®-Rohres 7' hindurchtreten muss. Außerdem
baut der Schutzring 8' in Bezug auf seinen Durchmesser schmaler als ein
Schutzring 8, der an dem äußeren Umfang des Plexiglas®-Rohres 7 ange
ordnet ist.
Das in Fig. 3 gezeigte Metallgehäuse des Lesegeräts 1 hat einen Deckel
18 und einen Deckel 19, mit denen die Stirnseiten des Metallgehäuses 6
begrenzt werden. Auf der Mantelfläche 20 des Metallgehäuses 6 ist ein
Auslöser 12 platziert, mit welchem die Lesung des Codes ausgelöst wird.
Am Deckel 18 ist die Schnittstelle 13 mittig angeordnet, mit deren Hilfe
eine Verbindung zwischen dem Lesegerät 1 und der Decodiereinheit 2
hergestellt wird. An der unteren Seite im Bereich des Deckels 19 ist das
Plexiglas®-Rohr 7 des Lesegerätes 1 angeordnet. Am codeseitigen Ende
des Plexiglas®-Rohres 7 befindet sich der Schutzring 8, welcher die Ring
beleuchtung 14 aufnimmt. Die Ringbeleuchtung 14 besteht hierbei aus
einer Vielzahl von aneinander gereihten Leuchtdioden. Des Weiteren
weist das Plexiglas®-Rohr 7 eine Nut 20 auf, in der eine Energiezufuhr
von dem tonnenförmigen Metallgehäuse 6 zu der Ringbeleuchtung 14 ver
läuft.
Das in Fig. 4 gezeigte tonnenförmige Metallgehäuse 6 hat einen Deckel
18. Der Deckel 18 ist hierbei mittels vier Schrauben 21, 22, 23 und 24
mit dem Metallgehäuse 6 formschlüssig verbunden. An dem Deckel 18
sind zwei Anzeigelampen 25 und 26 angeordnet, die den Status der Le
sung des Codes visuell anzeigen. Hierbei markiert die Anzeigelampe 25
durch Ausstrahlen eines roten Lichtes, dass der Code nicht gelesen wur
de. Die Anzeigelampe 26 hingegen signalisiert durch ein grünes Licht,
dass der Code gelesen wurde. In der Mitte des Deckels 18 ist die Schnitt
stelle 13 angeordnet, wobei die Schnittstelle 13 an ihren Seiten zwei Ge
windebuchsen 27 und 28 aufweist, mit deren Hilfe ein Verbindungsste
cker formschlüssig mit der Schnittstelle 13 und somit mit dem gesamten
Lesegerät 1 verbunden werden kann.
Der in Fig. 5 gezeigte untere Bereich des Lesegerätes 1 zeigt schema
tisch den Schutzring 8 an dem codeseitigen Ende des Plexiglas®-Rohres 7.
Deutlich sind die einzelnen Leuchtdioden der Ringbeleuchtung 14 in dem
Schutzring 8 zu erkennen. An dem anderen Ende des Plexiglas®-Rohres 7
erkennt man den unteren Deckel 19 des Metallgehäuses 6. Der Deckel 19
ist mit zwei Schrauben 29 und 30 an das Metallgehäuse 6 geschraubt. Im
Bereich des Deckels 19 befindet sich die frontale Beleuchtungseinheit 10
und 11, welche sich aus einer Vielzahl von Leuchtdioden zusammensetzt.
Mittig in dem Metallgehäuse angeordnet ist das Kameraobjektiv 31 mit
der Bildaufnahmeeinheit 9.
Der in Fig. 6 gezeigte untere Bereich des Lesegerätes 1 zeigt angedeutet
das Metallgehäuse 6 und das Plexiglas®-Rohr 7. Das Plexiglas®-Rohr 7
weist hierbei eine Nut 20 auf, in der die Energiezufuhr der Ringbeleuch
tung 14 verläuft. Die Ringbeleuchtung 14 ist hierbei zwischen dem Plexi
glas®-Rohr 7 und dem Schutzring 8 angeordnet.
Das in Fig. 7 gezeigte Plexiglas®-Rohr steht auf einer codierten Fläche
32. An dem unteren Ende des Plexiglas®-Rohres 21 befindet sich eine Be
leuchtungseinrichtung 33, wobei die Beleuchtungseinrichtung 33 eine
Vielzahl von Beleuchtungskörpern 34 (beispielhaft für alle anderen
Leuchtkörper ist nur ein Beleuchtungskörper beziffert) aufweist. Der Be
leuchtungskörper 34 hat hierbei eine Hauptausleuchtungsachse 35, welche
einen Winkel 36 zu der Längsachse 37 des Plexiglas®-Rohres 31 aufweist.
Die Beleuchtungseinrichtung 33 leuchtet mit ihren Beleuchtungskörpern
34 den Code der codierten Fläche 32 seitlich aus.
Am anderen Ende des Plexiglas®-Rohres 31 ist ein Mittel 38 zum Fixieren
des Plexiglas®-Rohres 31 an einem Lesegerät angeordnet. Das Mittel 38
zum Fixieren des Plexiglas®-Rohres 31 weist zwei Laschen 39 und 40 auf,
die zum Justieren des Plexiglas®-Rohres 31 an einem Lesegerät dienen.
Claims (30)
1. Lesegerät (1) mit einer Bildaufnahmeeinheit (9) zum Lesen eines
Codes, insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimen
sionalen Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbco
des, dadurch gekennzeichnet, dass ein Abstandhalter zwischen der
Bildaufnahmeeinheit (9) und dem Code wenigstens eine Beleuch
tungseinrichtung (14; 33) aufweist, welche den Code vorzugsweise
seitlich beleuchtet.
2. Lesegerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Beleuchtungseinrichtung (14; 33) am codeseitigen Ende (16) des
Abstandhalters angeordnet ist.
3. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) als Ring
licht ausgebildet ist.
4. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) als Beleuch
tungskörper wenigstens eine Leuchtdiode (LED) aufweist.
5. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) mindestens ei
nen Beleuchtungskörper aufweist, wobei der Beleuchtungskörper
vorzugsweise monochromes Licht emittiert.
6. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) Beleuchtungs
körper unterschiedlicher Leuchtfarbe aufweist.
7. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Abstandhalter eine Einrichtung (20) aufweist, in
und/oder an welcher eine Energiezufuhr der Beleuchtungseinrich
tung (14; 33) angeordnet ist.
8. Lesegerät (1) nach einem Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) eine Verbin
dung zu einer Recheneinheit des Lesegerätes (1) aufweist.
9. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, dass der Abstandhalter ein Längenmaß von
weniger als 150 mm aufweist, vorzugsweise ein Längenmaß
zwischen 50 mm und 100 mm aufweist.
10. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Abstandhalter, vorzugsweise am codeseitigen
Ende, einen Innendurchmesser von mehr als 20 mm, vorzugsweise
einen Innendurchmesser von mehr als 30 mm, aufweist.
11. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Abstandhalter, vorzugsweise am codeseiti
gen Ende, einen Innendurchmesser von weniger als 60 mm, vorzugsweise
einen Innendurchmesser von weniger als 50 mm, auf
weist.
12. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Abstandhalter in Richtung seiner Längsach
se relativ verlagerbar zu dem Lesegerät (1) angeordnet ist.
13. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Abstandhalter eine Einrichtung zum Akti
vieren der Bildaufnahmeinheit (9) und/oder Beleuchtungseinrich
tung (10, 11; 14; 33) aufweist.
14. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Abstandhalter wenigstens an einem Ende,
vorzugsweise an dem codeseitigen Ende (16), einen Schutzring (8,
8') aufweist.
15. Lesegerät (1) nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass der
Schutzring (8, 8') eine Einrichtung zum Aktivieren der Bildauf
nahmeeinheit (9) und/oder der Beleuchtungseinrichtung (10, 11; 14;
33) aufweist.
16. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 14 oder 15, dadurch ge
kennzeichnet, dass in der Nähe des Schutzringes (8, 8') die Be
leuchtungseinrichtung (14; 33) angeordnet ist.
17. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 14 bis 16, dadurch
gekennzeichnet, dass der Schutzring (8, 8') ein lichtabsorbierendes
Material, vorzugsweise ein lichtundurchlässiges Material, aufweist.
18. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 14 bis 17, dadurch ge
kennezeichnet, dass der Schutzring (8, 8') ein Mittel aufweist, wel
ches eine Lichtabstrahlung mindestens einer Beleuchtungseinrich
tung (14; 33) entlang der optischen Aufnahmeachse (17; 37) ver
hindert.
19. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch ge
kennzeichnet, dass in unmittelbarer Nähe der Bildaufnahmeeinheit
(9) wenigstens zwei, vorzugsweise zwei voneinander unabhängige
Beleuchtungseinheiten (10, 11) angeordnet sind.
20. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch ge
kennzeichnet, dass wenigstens eine Beleuchtungseinheit (10, 11)
verschiedenfarbige Beleuchtungskörper aufweist.
21. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Abstandhalter wenigstens an einem Ende,
vorzugsweise an dem codeseitigen Ende (16) schmaler ist.
22. Lesegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch ge
kennzeichnet, dass der Abstandhalter ein durchsichtiges Rohr (7;
31) umfasst.
23. Lesegerät (1) nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens ein Teil des durchsichtigen Rohrs (7; 31) gefärbt ist.
24. Durchsichtiges Rohr (7; 31) mit einer Beleuchtungseinrichtung (14;
33), wobei die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) eine
Hauptausleuchtungsachse (14'; 35) umfasst, dadurch
gekennzeichnet, dass die Hauptausleuchtungsachse (14'; 35) einen
Winkel (17'; 36) zu der Längsachse (37) des Rohrs (7; 31)
aufweist.
25. Durchsichtiges Rohr (7; 31) nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, dass der Winkel (14'; 36) einen Wert zwischen 45° und
90°, vorzugsweise einen Wert von mehr als 85°, aufweist.
26. Durchsichtiges Rohr (7; 31) nach einem der Ansprüche 24 oder 25,
gekennzeichnet durch ein Mittel (38) zum Fixieren des durchsich
tigen Rohrs (7; 31) an einem Lesegerät (1) zum Lesen eines Codes,
insbesondere zum Lesen eines Barcodes, eines zweidimensionalen
Codes, eines dreidimensionalen Codes oder eines Farbcodes.
27. Verfahren zum Lesen eines Codes, insbesondere zum Lesen eines
Barcodes, eines zweidimensionalen Codes, eines dreidimensionalen
Codes oder eines Farbcodes, mittels eines Lesegerätes (1) mit einer
Bildaufnahmeeinheit (9), dadurch gekennzeichnet, dass der Code
in einem Winkel (17'; 36) zur Bildaufnahmeachse (17) der Bildauf
nahmeeinheit (9) ausgeleuchtet wird.
28. Verfahren nach Anspruch 27, dadurch gekennzeichnet, dass der
Code unter einem Winkel (17'; 36) zwischen 45° und 90°, vor
zugsweise unter einem Winkel von mehr als 85°, ausgeleuchtet
wird.
29. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 oder 28, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (14; 33) algorithmisch
ein- und ausgeschaltet wird.
30. Verfahren nach einem der Ansprüche 27 bis 29, dadurch gekenn
zeichnet, dass wenigstens zwei Beleuchtungseinheiten (10, 11) des
Lesegerätes (1) algorithmisch Licht, vorzugsweise monochromes
Licht, emittieren.
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