DE10105374A1 - Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine - Google Patents
Ausleger einer Bogen verarbeitenden MaschineInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen zur Ausschleusung von Makulatur oder Probebogen ausgestatteten Ausleger (1) einer Bogen (3) verarbeitenden Druckmaschine, mit betriebsmäßig umlaufenden Förderketten (6), die Greifersysteme (9) tragen, welche die Bogen (3) an einem Ort einer von den Greifersystemen (9) durchlaufenen, einen maschinennahen und einen maschinenfernen Umlenkbereich umfassenden Greiferbahn übernehmen und unter wahlweiser Betätigung seitens eines ersten Schaltelementes (24) zur Bildung eines Stapels (14) und seitens eines zweiten Schaltelementes (29) zum Zweck der Ausschleusung einzelner der Bogen (3) öffnen. Zur möglichst kurzen Ausgestaltung des Auslegers (1) unter Beibehaltung der augenblicklichen Lage eines jeweils zur Ausschleusung freigegebenen Bogens (3) ist lediglich das erste Schaltelement (24) am Gestell des Auslegers (1) angeordnet, während das zweite Schaltelement (29) an einem gegenüber dem Gestell verstellbaren, einen Abschnitt des Verlaufes der Greiferbahn bestimmenden Führungsteil (Umlenkschienenanordnung 8) angeordnet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine, mit
einem Gestell, innerhalb des Gestelles betriebsmäßig entlang einer
Greiferbahn umlaufenden Greifern, die einen jeweiligen der Bogen an einem
Ort der Greiferbahn erfassen und entlang Abschnitten der Greiferbahn in einer
Transportrichtung schleppen, einem ersten Schaltelement, mittels welchem ein
bezüglich der Transportrichtung stromabwärts gelegenes erstes Ende eines
ersten der Abschnitte der Greiferbahn definierbar ist und einem zweiten
Schaltelement, mittels welchem ein gegenüber dem Ende des ersten
Abschnittes stromabwärts gelegenes zweites Ende eines zweiten Abschnittes
der Greiferbahn definierbar ist.
Ein Ausleger der genannten Art ist aus JP Sho 64-294 B2 bekannt. Das dort
vorgesehene erste Schaltelement definiert ein bezüglich der Transportrichtung
stromabwärts gelegenes erstes Ende eines ersten Abschnittes der Greiferbahn
insofern als es in seiner Schaltstellung an diesem Ende Greifer öffnet, die einen
Bogen entlang dieses ersten Abschnittes der Greiferbahn schleppen, und zwar
um die entlang dieses ersten Abschnittes der Greiferbahn geschleppten Bogen
zu Bildung eines Auslegestapels freizugeben.
Das zweite Schaltelement des bekannten Auslegers ist bezüglich der
Transportrichtung stromabwärts gegenüber dem ersten Schaltelement
angeordnet und definiert insofern ein stromabwärts gegenüber dem
stromabwärts gelegenen ersten Ende des ersten Abschnittes der Greiferbahn
gelegenes zweites Ende eines zweiten Abschnittes der Greiferbahn als es in
einer unwirksamen Stellung des ersten Schaltelements die in diesem Falle
seitens der Greifer bis zum genannten zweiten Ende geschleppten Bogen unter
Öffnen der Greifer an diesem zweiten Ende freigibt, so dass die hier
freigegebenen Bogen über den Auslegestapel hinausschießen und beim
bekannten Ausleger unter Führung seitens Bogenleitbügeln einem
stromabwärts gegenüber dem Auslegestapel angeordneten Ablagebehälter
zugeführt werden, in welchen auf diese Weise Probebogen oder Makulatur
geleitet werden.
Das zweite Schaltelement des bekannten Auslegers ist innerhalb eines
bestimmten Bereiches der Greiferbahn auf unterschiedliche Schaltpositionen
entlang dieser einstellbar, um den Ort der Freigabe beispielsweise von
Probebogen an die Maschinengeschwindigkeit anpassen zu können. Dieser
Bereich liegt jedoch in einem geraden Abschnitt der Greiferbahn. Ein Grund
hierfür kann darin gesehen werden, dass die räumliche Lage der mit Hilfe des
zweiten Schaltelementes freigegebenen Bogen unabhängig vom Ort deren
Freigabe abgesehen vom Ortswechsel beibehalten werden soll.
Dies erzwingt aber, dass, wie beim bekannten Ausleger verwirklicht, ein die
Greiferbahn umlenkender gekrümmter Bereich, welchen die Greifer auf deren
Rückweg an den Ort zum Erfassen weiterer Bogen durchfahren, erst in einem
bestimmten Mindestabstand vom Verstellbereich des zweiten Schaltelementes
vorgesehen werden kann. Dies wirkt sich insofern auf die Baulänge des
bekannten Auslegers aus als der Umlenkbereich der Greiferbahn wesentlich
weiter stromabwärts liegt als die stromabwärts weisende Seitenfläche des
Auslegestapels.
Mit der Erfindung soll der eingangs genannte Ausleger so ausgestaltet werden,
dass dessen stromabwärts gegenüber dem Auslegestapel erforderliche
Erstreckung möglichst kurz gehalten werden kann.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass das erste
Schaltelement am Gestell und das zweite Schaltelement an einem am Gestell
befestigten, einen Abschnitt des Verlaufes der Greiferbahn bestimmenden
Führungsteil angeordnet ist.
Diese Lösung gewährleistet einerseits, dass die durch das erste Schaltelement
auslösbare Freigabe der Bogen seitens der umlaufenden Greifer stets am Ende
eines auf die Bildung des Auslegestapels abgestimmten ersten Abschnittes der
Greiferbahn erfolgt, und sie ermöglicht andererseits, dass das Ende des
zweiten Abschnittes der Greiferbahn, also der Ort, an welchem die durch das
zweite Schaltelement auslösbare entsprechende Freigabe der Bogen erfolgt,
insbesondere gegenüber einem auf das Ende dieses zweiten Abschnittes
folgenden Umlenkbereich der Greiferbahn stets an ein und derselben Stelle
liegt. Der Ort der mittels des zweiten Schaltelementes auslösbaren Freigabe
der Bogen kann somit insbesondere an einer Stelle vorgesehen werden, die im
genannten Umlenkbereich liegt, ohne dass sich im Falle einer insbesondere
zum Nachspannen von üblicherweise zum Transport der Greifer benutzen
Ketten erforderlichen Verlagerung des Umlenkbereiches abgesehen vom
Ortswechsel der Freigabe eine Änderung der räumlichen Lage der Bogen im
Moment von deren Freigabe ergibt. Die Beibehaltung der genannten
räumlichen Lage ist eine wichtige Voraussetzung für eine ordnungsgemäße
Übergabe eines seitens der Greifer freigegebenen Bogens an eine
beispielsweise die Bogen abbremsenden, umlaufende Bänder umfassende
Transportvorrichtung, mittels welcher die Bogen einer bezüglich der
Transportrichtung stromabwärts gegenüber dem Auslegestapel gelegenen
Ablage für Probebogen oder Makulatur zugeführt werden. Neben der
angestrebten Verkürzung einer über den Auslegestapel hinaus gegebenen
Erstreckung des Auslegers erfüllt die erfindungsgemäße Ausgestaltung des
letzteren auch die obengenannte Voraussetzung.
Der Erfindungsgegenstand sowie die Merkmale von dessen Weiterbildungen
und bevorzugten Ausgestaltungen sind den beigefügten Zeichnungen und der
darauf Bezug nehmenden nachfolgenden näheren Erläuterung entnehmbar.
In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung eines einen Ausleger
umfassenden Abschnittes einer Bogen verarbeitenden Maschine
am Beispiel einer Rotationsdruckmaschine,
Fig. 2 eine ausschnittweise Darstellung eines bezüglich der
Transportrichtung stromabwärts gelegenen Endabschnittes des
Auslegers,
Fig. 3 ein Schema eines ersten Teilgetriebes, mittels welchem das erste
Schaltelement innerhalb eines zwischen zwei Schaltstellungen
gelegenen Schaltbereiches verstellbar ist, welche die kürzeste
und die längste Erstreckung des ersten Abschnittes der
Greiferbahn bestimmen, bis zu dessen stromabwärts gelegenem
Ende die Bogen von den Greifern geschleppt werden, mit einem
Beispiel einer Stellvorrichtung, mittels welcher das erste
Schaltelement innerhalb des genannten Schaltbereiches
verstellbar ist,
Fig. 4 das Getriebeschema der Fig. 3 in einer ersten Stellung
(Voll-Linien), in welcher das erste Schaltelement eine der
möglichen Erstreckungen des genannten ersten Abschnittes der
Greiferbahn bestimmt, und in einer zweiten Stellung (gestrichelte
Linien), in welcher das erste Schaltelement eine unwirksame
Stellung einnimmt, mit einem Beispiel einer Schaltvorrichtung,
mittels welcher das erste Schaltelement zwischen dessen
unwirksamer Stellung und einer Schaltstellung verstellbar ist, in
welcher es die Erstreckung des ersten Abschnittes der
Greiferbahn bestimmt, bis zu dessen stromabwärts gelegenem
Ende die Bogen von den Greifern geschleppt werden,
Fig. 5 schematisch ein eine Axialkurve tragendes Getriebeglied des
ersten Teilgetriebes in Verbindung mit einem weiteren
Teilgetriebe, mittels welchem das zweite Schaltelement seitens
der Axialkurve bei einer entsprechenden Verstellung des
ersten Teilgetriebes zwischen einer unwirksamen und einer
Schaltstellung verstellbar ist, in welcher letzteren das zweite
Schaltelement bei in unwirksamer Stellung befindlichem ersten
Schaltelement die Erstreckung des zweiten Abschnittes der
Greiferbahn bestimmt, bis zu dessen stromabwärts gelegenem
Ende die Bogen von den Greifern geschleppt werden.
Mit einem Ausleger der eingangs genannten Art kann insbesondere eine Bogen
verarbeitende Druckmaschine in einem ersten Betriebszustand betrieben
werden, in welchem die verarbeiteten Bogen - hier bedruckte Bogen - vor einer
Weiterverarbeitung gestapelt werden, und - in der Regel kurzzeitig - in einem
zweiten Betriebszustand, in dem - beispielsweise für Dokumentations- oder
sonstige Zwecke - Bogen über eine entsprechende Stapelstation hinaus
ausgeschleust werden.
Gemäß Fig. 1 folgt ein derartiger Ausleger 1 auf eine letzte
Verarbeitungsstation der Druckmaschine. Eine solche Verarbeitungsstation
kann ein Druckwerk oder ein Nachbehandlungswerk sein, wie beispielsweise
ein Lackwerk. Im vorliegenden Beispiel handelt es sich bei der letzten
Verarbeitungsstation um ein im Offsetverfahren arbeitendes Druckwerk 2 mit
einem Druckzylinder 2.1. Dieser führt einen jeweiligen Bogen 3 in einer mittels
des Drehrichtungspfeiles 5 angedeuteten Verarbeitungsrichtung durch einen
Druckspalt zwischen dem Druckzylinder 2.1 und einem damit
zusammenarbeitenden Gummituchzylinder 2.2 und übergibt ihn anschließend
an einen Kettenförderer 4 unter Öffnen von am Druckzylinder 2.1
angeordneten, zum Erfassen des Bogens 3 an einem Greiferrand am
vorauseilenden Ende des Bogens vorgesehenen Greifern. Der Kettenförderer 4
umfasst zwei Förderketten 6, von welchen eine jeweilige entlang einer
Innenseite einer jeweiligen einem Gestell des Auslegers 1 zugehörigen
Seitenwand des Auslegers 1 betriebsmäßig umläuft. Eine jeweilige
Förderkette 6 umschlingt je eines von zwei synchron angetriebenen
Antriebskettenrädern 7, deren Drehachsen miteinander fluchten, und ist über je
eine gegenüber den Antriebskettenrädern 7 stromabwärts bezüglich der
Verarbeitungsrichtung befindliche Umlenkschienenanordnung 8 geführt.
Zwischen den beiden Förderketten 6 erstrecken sich von diesen getragene
Greifersysteme 9 mit selbsttätig schließenden Greifern 9.1, welche somit
betriebsmäßig eine geschlossene Greiferbahn und Lücken zwischen den am
Druckzylinder 2.1 angeordneten Greifern durchfahren und dabei einen
jeweiligen Bogen 3 unter Erfassen des genannten Greiferrandes am
vorauseilenden Ende des Bogens 3 unmittelbar vor dem Öffnen der am
Druckzylinder 2.1 angeordneten Greifer übernehmen, ihn in einer
Transportrichtung 5' über eine Bogenleitvorrichtung 10 hinweg zu einer
Bogenbremse 11 schleppen und sich dort in einer Schaltstellung eines im
weiteren Verlauf erläuterten ersten Schaltelementes zur Übergabe des
Bogens 3 an die Bogenbremse 11 öffnen. Letztere vermittelt den Bogen eine
gegenüber der Verarbeitungsgeschwindigkeit verringerte
Ablagegeschwindigkeit und gibt sie nach Erreichen derselben ihrerseits frei, so
dass ein jeweiliger nunmehr verlangsamter Bogen 3 schließlich auf
Vorderkantenanschläge 12 auftrifft und unter Ausrichtung an diesen und an
diesen gegenüberliegenden Hinterkantenanschlägen 13 gemeinsam mit
vorausgegangenen und/oder nachfolgenden Bogen 3 einen Stapel 14 bildet,
der mittels eines Hubwerkes in dem Maße absenkbar ist, wie der Stapel 14
anwächst. Von dem Hubwerk sind in Fig. 1 lediglich eine den Stapel 14
tragende Plattform 15 und diese tragende, strichpunktiert angedeutete
Hubketten 16 wiedergegeben.
Die Förderketten 6 sind entlang ihrer Wege zwischen den
Antriebskettenrädern 7 einerseits und der Umlenkschienenanordnung 8
andererseits mittels weiterer hier nicht dargestellter Kettenführungsschienen
geführt, welche somit die Kettenbahnen der Kettentrume und somit den Verlauf
der Greiferbahn bestimmen. Im vorliegenden Beispiel werden die Bogen 3 von
dem in Fig. 1 unteren Kettentrum transportiert. Dem von diesem durchlaufenen
Abschnitt der Kettenbahn folgt eine diesem zugewandte, an der
Bogenleitvorrichtung 10 ausgebildete Bogenleitfläche 17. Zwischen dieser und
dem jeweils darüber hinweggeführten Bogen 3 ist bevorzugt betriebsmäßig ein
Tragluftpolster ausgebildet. Hierzu ist die Bogenleitvorrichtung 10 mit in die
Bogenleitfläche 17 mündenden Blasluftdüsen ausgestattet, von welchen in
Fig. 1 lediglich eine repräsentativ für deren Gesamtheit, und in symbolischer
Darstellung in Form des Stutzens 18 wiedergegeben ist.
Um ein gegenseitiges Verkleben der bedruckten Bogen 3 im Stapel 14 zu
verhindern, sind auf dem Weg der Bogen 3 von den Antriebskettenrädern 7 zur
Bogenbremse 11 ein Trockner 19 und eine Bestäubungsvorrichtung 20
vorgesehen.
Zur Vermeidung einer übermäßigen Erwärmung der Bogenleitfläche 17 durch
den Trockner 19 ist in die Bogenleitvorrichtung 10 ein Kühlmittelkreislauf
integriert, der in Fig. 1 symbolisch durch einen Einlass-Stutzen 21 und einen
Auslass-Stutzen 22 an einer der Bogenleitfläche 17 zugeordneten
Kühlmittelwanne 23 angedeutet ist.
Das Öffnen der selbsttätig schließenden Greifer 9.1 zur Übergabe des
Bogens 3 an die Bogenbremse 11 erfolgt mittels des bereits erwähnten ersten
Schaltelementes 24. Hierzu ist ein jeweiliges der Greifersysteme 9 mit einer
Rollenhebelanordnung 25 mit einer Rolle 25.1 versehen, durch deren
Betätigung in entsprechender Richtung die normal geschlossenen Greifer 9.1 in
einen geöffneten Zustand versetzbar sind. Ferner weist das erste
Schaltelement 24 eine derart angeordnete Schaltfläche 24.1 auf, dass die
Rolle 25.1 in einer Schaltstellung des ersten Schaltelementes 24 die genannte
Schaltfläche 24.1 kontaktiert und die Greifer 9.1 eines jeweiligen
Greifersystems 9 öffnet, wenn das jeweilige Greifersystem 9 bei dessen Umlauf
entlang der Greiferbahn einen durch Ort und Stellung des ersten
Schaltelementes 24 bestimmten Ort auf der Greiferbahn erreicht. Dieser Ort
bestimmt sodann ein bezüglich der auf den Stapel 14 gerichteten
Transportrichtung 5' der Bogen stromabwärts gelegenes erstes Ende eines
ersten Abschnittes A1 der Greiferbahn, entlang welchem der an diesem Ort
seitens der Greifer 9.1 freigegebene Bogen 3 mittels der Greifer 9.1 in der
Transportrichtung 5' geschleppt wird, nachdem die Greifer 9.1 den Bogen an
einem bezüglich dieser Transportrichtung stromaufwärts gelegenen Ort der
Greiferbahn erfasst und von dem Druckzylinder 2.1 übernommen haben.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, ist das erste Schaltelement 24 bevorzugt in Form
einer Koppel 26.3 eines Koppelgetriebes 26 mit einer ersten Schwinge 26.1
und einer zweiten Schwinge 26.2 ausgebildet, von welchen die erste bezüglich
der Transportrichtung 5' stromabwärts gegenüber der zweiten angeordnet ist.
Dabei sind die zur Bildung des Koppelgetriebes 26 unter anderem
erforderlichen gestellfesten Gelenke einer dem Gestell des Auslegers 1
zugehörigen Seitenwand 27 zugeordnet.
In den Fig. 3 und 4 ist das Getriebeschema des Koppelgetriebes 26 für
unterschiedliche Stellungen des ersten Schaltelementes 24 dargestellt,
welches hier unter Verzicht auf dessen zur Betätigung der genannten
Rollenhebelanordnung 25 im Sinne eines Öffnens der Greifer 9.1 vorgesehene
Schaltfläche 24.1 vereinfacht als gerade Koppelstange 26.3' wiedergegeben
ist.
Bei den in Fig. 3 wiedergegebenen Stellungen des Koppelgetriebes 26 behält
die in Transportrichtung 5' stromabwärts angeordnete erste Schwinge 26.1
desselben ihre Lage bei, während die stromaufwärts angeordnete zweite
Schwinge 26.2 ihre Lage durch eine Verstellung ihres gestellfesten Gelenkes
zu verändern vermag. Hierzu ist die erste Schwinge 26.1 über ein gestellfestes
Gelenk an der Seitenwand 27 des Auslegers 1 angelenkt und diese zwar
grundsätzlich um eine ortsfeste erste geometrische Achse 26.1" schwenkbare
Schwinge 26.1 ist mittels eines Stellzylinder 26.4 in einer vorbestimmten
Schwenklage gehalten, wobei im beispielhaft dargestellten Falle die erste
Schwinge 26.1 ein Verstellglied in Form eines über die gestellfeste Anlenkung
hinaus erstreckten Hebelarmes 26.1' aufweist, an dessen freiem Ende der
Stellzylinder 26.4 angreift und die erste Schwinge 26.1 in der genannten
vorbestimmten Schwenklage hält.
Die genannte Veränderung der Lage der stromaufwärts gelegenen zweiten
Schwinge 26.2 erfolgt in dem anhand Fig. 3 dargelegten Fall der stillstehenden
ersten Schwinge 26.1 nicht betriebsmäßig sondern sie ergibt sich aus einem
nachfolgend erläuterten Steilvorgang, mittels welchem der Zeitpunkt der
Freigabe der zur Bildung des Stapels 14 bestimmten Bogen 3 einstellbar ist,
oder mit anderen Worten, das bereits genannte stromabwärts gelegene erste
Ende des ersten Abschnittes A1 der Greiferbahn, an welchem die bis dahin
seitens der jeweiligen Greifer 9.1 geschleppten Bogen 3 zur Bildung des
Stapels 14 freigegeben werden. Mit dem genannten Stellvorgang werden
Parameter berücksichtigt, die unmittelbaren Einfluss auf die Bildung des
Stapels 14 haben. Diese Parameter umfassen insbesondere die
Verarbeitungsgeschwindigkeit sowie das Flächengewicht und die Steifigkeit der
verarbeiteten Bogen 3.
Mit der bevorzugten Ausbildung des ersten Schaltelementes 24 als Koppel des
Koppelgetriebes 26 ist zur Einstellung des genannten ersten Endes des ersten
Abschnittes A1 der Greiferbahn in vorteilhafter Weise eine der
Verstellmöglichkeiten eines Koppelgetriebes nutzbar, und zwar hier eine
Verstellung bzw. Justierung der Lage einer zweiten geometrischen
Achse 26.2", um welche die zweite Schwinge 26.2 schwenkbar ist, wobei eine
für die Schaltstellungen des ersten Schaltelementes 24 vorgesehene Lage der
ersten Schwinge 26.1 beibehalten bleibt.
Die genannte zweite geometrische Achse 26.2" ist des Weiteren gemäß einer
bevorzugten Ausgestaltung auf geometrische Orte auf einer Kreisbahn
einstellbar und behält nach erfolgter entsprechender Einstellung betriebsmäßig
ihre Lage bei, d. h. das Koppelgetriebe 26 führt während einer
ununterbrochenen Ablage der Bogen 3 auf den Stapel 14 keine Bewegungen
aus sondern dient dabei lediglich zu einer funktionsgerechten Positionierung
des ersten Schaltelementes 24.
Dieses ist nun unter entsprechender Verstellung der genannten zweiten
geometrischen Achse 26.2" innerhalb eines Bereiches von Schaltstellungen
um ein das Schaltelement 24 - d. h. die Koppel 26.3 - bzw. gemäß der
schematischen Darstellung der Fig. 3 die Koppelstange 26.3 an die erste
Schwinge 26.1 anlenkendes Gelenk schwenkbar.
Zur Realisierung einer entsprechenden Schwenkbewegung ist die zweite
Schwinge 26.2 an einen seinerseits gestellfest an der Seitenwand 27
angelenkten Lenker 26.2 angelenkt, der einen über dessen ortsfestes Gelenk
hinausragenden Hebelarm aufweist, der mittels einer Stellvorrichtung 28
innerhalb eines Schwenkbereiches schwenkbar und in einer jeweiligen
Schwenklage arretierbar ist.
Die genannte zweite geometrische Achse 26.2" wird insoweit mittels eines die
zweite Schwinge 26.2 und den Lenker 26.2' miteinander verbindenden
Gelenkes bestimmt.
Für eine manuelle Verstellung der Schwenklagen des ersten
Schaltelementes 24 - bzw. der Koppel 26.3 - ist gemäß Fig. 3 beispielhaft ein
Schraubgetriebe vorgesehen, und zwar mit einer ersten gestellfest angelenkten
und einer zweiten an dem genannten Hebelarm angelenkten Gewindestange
mit zwei entgegengesetzten Gewindesteigungen und einer mit den
Gewindestangen zusammenarbeitenden Stellmutter.
Das das erste Schaltelement 24 umfassende Koppelgetriebe 26 ist insoweit
gestellfest angelenkt und auf unterschiedliche Schaltstellungen des ersten
Schaltelementes 24 innerhalb eines Bereiches einstellbar. Dieser Bereich ist in
Fig. 3 durch zwei Endstellungen des hier zur Koppelstange 26.3' stilisierten
ersten Schaltelementes 24 angedeutet. Hieraus ergibt sich in Verbindung mit
Fig. 1 oder 2, d. h. bei der darin angegebenen Ausgestaltung der
Schaltfläche 24.1 ein frühester Zeitpunkt für die Freigabe der Bogen 3 seitens
der Greifer 9.1, wenn das erste Schaltelement 24 eine Schaltstellung einnimmt,
die qualitativ der mit einer gestrichelten Linie dargestellten Lage der
Koppelstange 26.3' entspricht und ein spätester Zeitpunkt im Falle einer
Schaltstellung des ersten Schaltelementes 24 entsprechend der qualitativ mit
einer Voll-Linie dargestellten Lage der Koppelstange 26.3'.
Es versteht sich, dass ein Bogen 3 in letzterem Falle entlang eines längeren
Abschnittes der Greiferbahn geschleppt wird als in ersterem.
Die in Fig. 3 dargestellten und die dazwischen liegenden Stellungen der
Koppelstange 26.3' entsprechen wählbaren Schaltstellungen des ersten
Schaltelementes, in denen die Bogen 3 unter Betätigung der genannten
Rollenhebelanordnung 25 zur Bildung des Stapels 14 seitens der jeweiligen
Greifer 9.1 freigegeben werden.
Anstelle der manuellen Verstellung mittels der beispielhaft als Gewindetrieb
ausgebildeten Stellvorrichtung 28 zur Wahl einer bestimmten Schaltstellung
des ersten Schaltelementes 24 ist in weiterer Ausgestaltung eine in Fig. 3 nicht
dargestellte Stellvorrichtung vorgesehen, die motorisch betätigbar ist. Hierzu ist
bevorzugt der Lenker 26.2' mittels einer drehfest mit einem Schneckenrad
verbundenen in der Seitenwand 27 gelagerten Welle schwenkbar und das
Schneckenrad über eine motorisch drehbare Schnecke für die Dauer einer
jeweils erforderlichen Anzahl von Umdrehungen und in der jeweils
erforderlichen Drehrichtung antreibbar.
In Fig. 4 ist das Koppelgetriebe 26 mit Voll-Linien in einer der auswählbaren
Schaltstellungen des ersten Schaltelementes 24 - d. h. in einer Schaltstellung
entsprechend einer bestimmten Lage der Koppelstange 26.3' innerhalb des
genannten Bereiches der Verstellmöglichkeiten - und mit gestrichelten Linien in
einer unwirksamen Stellung des ersten Schaltelementes 24 wiedergegeben.
Unter Berücksichtigung dessen, dass das Koppelgetriebe 26
Schwenkbewegungen in einer zur Seitenwand 27 parallelen Schwenkebene
ausführt, und in Verbindung mit den Fig. 1 und 2 ist ersichtlich, dass das
erste Schaltelement 24 aus einer Schaltstellung desselben unter Abheben
gegenüber der Greiferbahn in seine unwirksame Stellung verstellbar ist, in
welcher keine Betätigung der Rollenhebelanordnung 25 seitens der
Schaltfläche 24.1 erfolgt.
Die Stellkräfte zur Verstellung des ersten Schaltelementes 24 zwischen einer
Schaltstellung desselben und seiner unwirksamen Stellung und umgekehrt
werden über die erste Schwinge 26.1 in das Koppelgetriebe 26 eingeleitet.
Hierzu weist die erste Schwinge 26.1 einen über deren gestellfeste Anlenkung
hinaus erstreckten Hebelarm 26.1' auf, an welchem ein bevorzugt an der
Seitenwand 27 gestellfest angelenkter Stellzylinder 26.4 angreift, der in seiner
Darstellung in Fig. 4 das erste Schaltelement 24 bzw. die Koppelstange 26.3' in
einer Schaltstellung hält.
Wie der Fig. 2 weiterhin entnehmbar, ist bezüglich der Transportrichtung 5'
stromabwärts gegenüber der Schaltfläche 24.1 ein zweites Schaltelement 29
angeordnet, mittels welchem ein gegenüber dem stromabwärts gelegenen
Ende des genannten ersten Abschnittes A1 der Greiferbahn stromabwärts
gelegenes zweites Ende eines zweiten Abschnittes A2 der Greiferbahn
definierbar ist. Das zweite Schaltelement 29 ist hierzu ebenfalls mit einer
Schaltfläche 29.1 ausgestattet, die in einer Schaltstellung derselben die
Rolle 25.1 der genannten Rollenhebelanordnung 25 (siehe Fig. 2) kontaktiert
und damit die Greifer 9.1 öffnet. An diesem Ende des gegenüber dem ersten
längeren zweiten Abschnittes A2 der Greiferbahn betätigt das zweite
Schaltelement 29 in seiner Schaltstellung die genannte
Rollenhebelanordnung 25 im Sinne eines Öffnens jeweiliger Greifer 9.1. In der
unwirksamen Stellung des ersten Schaltelementes 24 werden die Bogen 3
dabei gegenüber deren Freigabe zur Bildung des Stapels 14 verzögert, d. h.
weiter stromabwärts bezüglich der Transportrichtung, also am Ende des
genannten zweiten Abschnittes der Greiferbahn freigegeben. Die
solchermaßen freigegebenen Bogen 3 treffen nun nicht mehr auf die
genannten Vorderkantenanschläge 12, sie sind vielmehr unter bevorzugtem
Einsatz weiterer Brems- und Führungsvorrichtungen, wie insbesondere gemäß
der Patentanmeldung 100 15 163.9 ausschleusbar und einer stromabwärts
gegenüber dem Stapel 14 angeordneten Ablagevorrichtung 30 für
beispielsweise Probebogen oder Makulatur zuführbar.
Das jeweils stromabwärts gelegene Ende des ersten bzw. zweiten
Abschnittes A1 bzw. A2 der von den Greifern 9.1 von der Übernahme eines
jeweiligen Bogens 3 vom Druckzylinder 2.1 bis zu deren Freigabe
durchfahrenen Greiferbahn fällt im Wesentlichen zusammen mit
Kontaktpunkten K1 bzw. K2, in denen die Rolle 25.1 die Schaltflächen 24.1
bzw. 29.1 kontaktiert und somit die jeweiligen Greifer 9.1 öffnet. Die Lage des
Kontaktpunktes K1, in welchem die Rolle 25.1 die Schaltfläche 24.1 kontaktiert,
ergibt sich aus einer wie dargelegt eingestellten Schaltstellung des ersten
Schaltelementes 24 entsprechend einer bestimmten Lage der Koppelstange
26.3' innerhalb deren in Fig. 3 angedeutetem Verstellbereich. In Fig. 2 ist der
Kontaktpunkt K1 für eine der möglichen Lagen wiedergegeben.
Wie nachfolgend erläutert, befindet sich das zweite Schaltelement 29 in einer
die Ausschleusung ermöglichenden Schaltstellung, wenn sich das erste
Schaltelement 24 in dessen unwirksamer Stellung befindet, während sich das
erste Schaltelement 24 in einer Schaltstellung desselben befindet, wenn das
zweite Schaltelement 29 eine unwirksame Stellung einnimmt. Die Verbringung
des zweiten Schaltelementes 29 in dessen unwirksame Stellung ist zwar mit
Blick auf die Funktionen der beiden Schaltelemente 24 und 29 nicht zwingend
erforderlich, sie wirkt sich jedoch in vorteilhafter Weise vermindernd auf
Schaltgeräusche und Verschleiß des zweiten Schaltelementes 29 und der
Rollenhebelanordnung 25 aus und ist andererseits, wie im vorliegenden
Ausführungsbeispiel, dann vorgesehen, wenn das zweite Schaltelement 29 in
dessen Schaltstellung einen Raum beansprucht, der vom ersten
Schaltelement 24 in dessen Schaltstellung beansprucht wird.
Das zur Verstellung des ersten Schaltelementes 24 vorgesehene
Koppelgetriebe 26 ist ein erstes Teilgetriebe eines Gelenk- und
Kurvengetriebes, mittels welchem die beiden Schaltelemente 24 und 29
verstellbar sind.
In Fig. 5 ist das Getriebeschema eines weiteren Teilgetriebes dieses Gelenk-
und Kurvengetriebes in Form eines mit dem zweiten Schaltelement 29
verbundenen Kurvengetriebes wiedergegeben, und zwar mit Voll-Linien in der
Schaltstellung und in gestrichelten Linien in der unwirksamen Stellung des
zweiten Schaltelementes 29.
Das zweite Schaltelement 29 wird von einem Schwenkarm 31 getragen. Der
Schwenkarm 31 ist auf einem Zapfen 32 gelagert, der seinerseits in der
Umlenkschienenanordnung 8 aufgenommen ist, die ein einen Abschnitt des
Verlaufes der Greiferbahn bestimmendes Führungsteil für eine der
Förderketten 6 darstellt und hier einen Umlenkabschnitt umfasst. Der Zapfen 32
ist solchermaßen in diesem Führungsteil aufgenommen, dass der
Schwenkarm 31 in einer zur Schwenkebene des Koppelgetriebes 26 - in Fig. 5
dargestellt durch die mit strichpunktierter Linie wiedergegebene Spur der
Schwenkebene in der Zeichenfläche - senkrechten Ebene - parallel zur
Zeichenfläche - derart schwenkbar ist, dass sich das zweite Schaltelement 29
in einer ersten Schwenklage in seiner Schaltstellung und in einer zweiten
Schwenklage in seiner unwirksamen Stellung befindet, in welche das zweite
Schaltelement 29 unter seitlichem Abrücken von der Greiferbahn aus der
Schaltstellung heraus verstellbar ist.
Zur Verstellung des zweiten Schaltelementes 29 zwischen dessen
Schaltstellung und dessen unwirksamer Stellung und umgekehrt ist der dieses
an einem ersten Ende desselben tragende Schwenkarm 31 an einem zweiten
Ende desselben mit einem Kurvenfolger - hier in Form einer drehbar am
Schwenkarm 31 gelagerten Rolle 33 - versehen. Am Schwenkarm 31 greift eine
auf nicht näher dargestellte Weise an der Umlenkschienenanordnung 8
angelenkte Feder 34 an, welche die Rolle 33, d. h. den Schwenkarm 31 an
seinem die Rolle 33 tragenden Ende in Richtung auf eine Steuerkurve 35 und
damit das zweite Schaltelement 29 in Richtung auf dessen Schaltstellung
vorspannt. Die Steuerkurve 35 stellt sich als eine Axialkurve dar, die
gemeinsam mit der ersten Schwinge 26.1 des Koppelgetriebes 26 verstellbar
und hierzu drehfest mit einer Welle 36 verbunden ist, welche ihrerseits drehfest
mit der ersten Schwinge 26.1 verbunden ist und einen Bestandteil der Mittel zur
gestellfesten Anlenkung der ersten Schwinge 26.1 an die Seitenwand 27
darstellt. Die Steuerkurve 35 ist somit unter Verstellung des ersten
Schaltelementes 24 verstellbar.
Das erste Schaltelement 24 und das zweite Schaltelement 29 stehen insoweit
in einer kinematischen Verbindung, und zwar derart, dass das zweite
Schaltelement 29 unter Verstellung des ersten Schaltelementes 24 verstellbar
ist. Dabei ist die Steuerkurve 35 derart ausgebildet, dass sich das zweite
Schaltelement 29 in seiner unwirksamen Stellung befindet, wenn das erste
Schaltelement 24 eine Schaltstellung einnimmt, und dass eine Verstellung des
ersten Schaltelementes 24 aus einer Schaltstellung desselben in seine
unwirksame Stellung das zweite Schaltelement 29 aus dessen unwirksamer
Stellung in seine Schaltstellung verstellt, und eine Verstellung des ersten
Schaltelementes 24 von dessen unwirksamer Stellung in eine Schaltstellung
das zweite Schaltelement 29 aus dessen Schaltstellung in dessen unwirksame
Stellung verstellt.
Wie der Fig. 2 entnehmbar, bleibt diese kinematische Verbindung auch dann
bestehen, wenn die Förderketten 6 in Folge einer Längung derselben
nachgespannt werden müssen. Die im vorliegenden Falle anstelle eines
Umlenkkettenrades vorgesehene, eine äußere Kettenführungsbahn 8.1 und
eine innere Kettenführungsbahn 8.2 ausbildende Umlenkschienenanordnung 8
ist zum Nachspannen einer von diesen geführten Förderkette 6 mit
Langlöchern 37 versehen, die von Schrauben 38 durchgriffen werden, mittels
welcher die Umlenkschienenanordnung 8 an der Seitenwand 27 befestigbar ist.
Die Langlöcher 37 ermöglichen bei gelösten Schrauben 38 ein Verstellen der
Umlenkschienenanordnung 8 im Sinne des Spannens einer Förderkette 6. Zur
Beibehaltung der kinematischen Verbindung der beiden Schaltelemente 24 und
29 besitzt die mit der über die Welle 36 gestellfest an der Seitenwand 27
angelenkten Steuerkurve 35 zusammenarbeitende Rolle 33 eine derartige
Länge und gegenüber der Steuerkurve 35 eine derartige Lage, dass die
Rolle 33 die Steuerkurve 35 bis zum Ende eines Nachspannweges der
Umlenkschienenanordnung 8 gegenüber der Seitenwand entsprechend einer
noch zulässigen Längung der Förderkette 6 kontaktiert.
1
Ausleger
2
Druckwerk
2.1
Druckzylinder
2.2
Gummituchzylinder
3
Bogen
4
Kettenförderer
5
Drehrichtungspfeil
5
' Transportrichtung
6
Förderkette
7
Antriebskettenrad
8
Umlenkschienenanordnung
8.1
äußere Kettenführungsbahn
8.2
innere Kettenführungsbahn
9
Greifersystem
9.1
Greifer
10
Bogenleitvorrichtung
11
Bogenbremse
12
Vorderkantenanschlag
13
Hinterkantenanschlag
14
Stapel
15
Plattform
16
Hubkette
17
Bogenleitfläche
18
Stutzen
19
Trockner
20
Bestäubungsvorrichtung
21
Einlass-Stutzen
22
Auslass-Stutzen
23
Kühlmittelwanne
24
erstes Schaltelement
24.1
Schaltfläche
25
Rollenhebelanordnung
25.1
Rolle
26
Koppelgetriebe
26.1
erste Schwinge des Koppelgetriebes
26
26.1
' Hebelarm
26.1
" erste geometrische Achse
26.2
zweite Schwinge des Koppelgetriebes
26
26.2
' Lenker
26.2
" zweite geometrische Achse
26.3
Koppel
26.3
' Koppelstange
26.4
Stellzylinder
27
Seitenwand des Auslegers
1
28
Stellvorrichtung
29
zweites Schaltelement
29.1
Schaltfläche
30
Ablagevorrichtung
31
Schwenkarm
32
Zapfen
33
Rolle
34
Feder
35
Steuerkurve
36
Welle
37
Langloch
38
Schraube
A1, A2 Abschnitt der Greiferbahn
K1, K2 Kontaktpunkt
A1, A2 Abschnitt der Greiferbahn
K1, K2 Kontaktpunkt
Claims (10)
1. Ausleger einer Bogen verarbeitenden Maschine, insbesondere einer
Druckmaschine, mit
einem Gestell,
innerhalb des Gestelles betriebsmäßig entlang einer Greiferbahn umlaufenden Greifern, die einen jeweiligen der Bogen an einem Ort der Greiferbahn erfassen und entlang Abschnitten der Greiferbahn in einer Transportrichtung schleppen,
einem ersten Schaltelement, mittels welchem ein bezüglich der Transportrichtung stromabwärts gelegenes erstes Ende eines ersten der Abschnitte der Greiferbahn definierbar ist, und
einem zweiten Schaltelement, mittels welchem ein gegenüber dem Ende des ersten Abschnittes stromabwärts gelegenes zweites Ende eines zweiten Abschnittes der Greiferbahn definierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Schaltelement (24) am Gestell (Seitenwand 27) und das zweite Schaltelement (29) an einem am Gestell befestigten einen Abschnitt des Verlaufes der Greiferbahn bestimmenden Führungsteil (Umlenkschienenanordnung 8) angeordnet ist.
einem Gestell,
innerhalb des Gestelles betriebsmäßig entlang einer Greiferbahn umlaufenden Greifern, die einen jeweiligen der Bogen an einem Ort der Greiferbahn erfassen und entlang Abschnitten der Greiferbahn in einer Transportrichtung schleppen,
einem ersten Schaltelement, mittels welchem ein bezüglich der Transportrichtung stromabwärts gelegenes erstes Ende eines ersten der Abschnitte der Greiferbahn definierbar ist, und
einem zweiten Schaltelement, mittels welchem ein gegenüber dem Ende des ersten Abschnittes stromabwärts gelegenes zweites Ende eines zweiten Abschnittes der Greiferbahn definierbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Schaltelement (24) am Gestell (Seitenwand 27) und das zweite Schaltelement (29) an einem am Gestell befestigten einen Abschnitt des Verlaufes der Greiferbahn bestimmenden Führungsteil (Umlenkschienenanordnung 8) angeordnet ist.
2. Ausleger nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltelemente (24, 29) zwischen einer jeweiligen
Schaltstellung und einer jeweiligen unwirksamen Stellung und umgekehrt
verstellbar sind.
3. Ausleger nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass sich eines der beiden Schaltelemente (24, 29) in seiner
Schaltstellung befindet, wenn das andere in dessen unwirksame
Stellung verstellt ist und umgekehrt.
4. Ausleger nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass das erste Schaltelement (24) unter Abheben gegenüber der
Greiferbahn und das zweite Schaltelement (29) unter seitlichem
Abrücken von der Greiferbahn von der jeweiligen Schaltstellung in die
jeweils unwirksame Stellung verstellbar ist.
5. Ausleger nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
ein am Gestell (Seitenwand 27) angelenktes Koppelgetriebe (26) mit
einer das erste Schaltelement (24) ausbildenden Koppel (26.3).
6. Ausleger nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Koppelgetriebe (26) eine um eine ortsfeste erste geometrische
Achse (26.1") schwenkbare erste Schwinge (26.1) und eine zweite
Schwinge (26.2) umfasst, die um eine zweite geometrische
Achse (26.2") schwenkbar ist, deren Lage justierbar ist.
7. Ausleger nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die zweite geometrische Achse (26.2") auf geometrische Orte auf
einer Kreisbahn einstellbar ist.
8. Ausleger nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch
einen an dem Führungsteil (Umlenkschienenanordnung 8) angelenkten,
das zweite Schaltelement (29) tragenden Schwenkarm (31).
9. Ausleger nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaltelemente (24, 29) miteinander in einer kinematischen
Verbindung stehen.
10. Ausleger nach Anspruch 9,
gekennzeichnet durch
eine das zweite Schaltelement (29) mit einer Stellkraft in Richtung seiner
Schaltstellung vorspannende Feder (34) und eine unter Verstellung des
ersten Schaltelementes (24) verstellbare Steuerkurve (35), mittels
welcher das zweite Schaltelement (29) entgegen der Stellkraft aus seiner
Schaltstellung in seine unwirksame Stellung und unter der Wirkung der
Stellkraft aus der unwirksamen Stellung in die Schaltstellung verstellbar
ist.
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