DE10103521C1 - Steuersystem - Google Patents
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Abstract
Steuersystem 1 zur Steuerung elektrischer Geräte G1, G2, G3, G4 in einem Gebäude, mit einer zentralen Steuereinheit 2, einer Verkabelung 8, welche an die Steuereinheit 2 angeschlossen ist und welche eine Mehrzahl von Datenleitungen 14 aufweist, an welche die elektrischen Geräte G1, G2, G3, G4 zur Verbindung mit der zentralen Steuereinheit 2 anschließbar sind, einer oder mehreren von Befehlssignal-Empfangseinrichtungen IE1, IE2, denen jeweils eines oder mehrere der elektrischen Geräte G1, G2, G3, G4 zugeordnet sind und welche über zugehörige Befehlssignal-Datenleitungen 16 der Verkabelung 8 mit der zentralen Steuereinrichtung 2 verbunden sind, und wenigstens einer mobilen Befehlssignal-Sendeeinrichtung FB1, FB2, mittels welcher über die jeweilige, ihr zugeordnete Befehlssignal-Empfangseinrichtung IE1, IE2 Befehlssignale an die zentrale Steuereinheit 2 übermittelbar sind, wobei die zentrale Steuereinheit 2 derart ausgebildet, daß von derselben auf Basis der ihr der mobilen Befehlssignal-Sendeeinrichtung FB1, FB2 zugeführten Befehlssignale Steuersignale generierbar und über Steuersignal-Datenleitungen 18, 20 der Verkabelung 8 den jeweiligen elektrischen Geräten G1, G2, G3, G4 zur Steuerung deren Eigenschaften zuführbar sind.
Description
Die Erfindung betrifft ein Steuersystem zur Steuerung
elektrischer Geräte in einem Gebäude.
In Gebäuden besteht hinsichtlich von gebäudeinternen
elektrischen Geräten ein Bedarf dahingehend, daß die jeweiligen
elektrischen Geräte von deren Benutzern in Betrieb individuell
zu bedienen und zu steuern sind. So sind insbesondere Audio-,
TV-, Video- und Computersysteme teilnehmerorientiert steuerbar
vorgesehen; das heißt, jeder Teilnehmer kann die von ihm
gewünschten Geräteeigenschaften, wie z. B. TV- oder Radio-Kanäle
aber beispielsweise auch Lautstärke, Bildeigenschaften usw.
individuell, das heißt separat von den anderen Geräten steuern.
Hierzu sind die jeweiligen Geräte in der Regel mit
geräteinternen Steuereinrichtungen und gegebenenfalls
zugehörigen Empfangseinrichtungen für Fernbedienungen
vorgesehen, was jedoch zu einem insgesamt teuren Gesamt-
Steuersystem führt.
Aus der DE 196 40 223 C2 ist ein Verfahrer, zum Betreiben eines
Kommunikations- und/oder Steuerungssystems über ein mit
Steckdosen ausgestattetes Leitungsnetz bekannt, bei dem in
mindestens einer Steckdose zum Liefern einer standardisierten
Versorgungsspannung mindestens eine Übermittlungsleitung
angeordnet ist, die über einen in die Steckdose gesteckten
Stecker mit einem Gerät verbunden wird und auf der
gerätespezifische Signale übermittelt werden, wobei die
Übermittlung gemäß einem von mindestens zwei wählbaren
Übermittlungsprotokollen erfolgt, und wobei gemäß der Art des
eingesteckten Geräts eines der beiden Übermittlungsprotokolle
ausgewählt wird.
Ein System zur Wiedergabe von Ton- und/oder Videosignalen und
zur Steuerung von elektronischen Geräten in verschiedenen
Räumen eines Gebäudes mit einer zentralen Empfangseinrichtung
mit einer fernbedienbaren Zentraleinrichtung mit einer
Steuereinrichtung ist aus der DE 196 29 773 C1 bekannt.
Ferner ist aus der DE 196 35 163 C2 eine elektrische
Fernsteuervorrichtung für elektrische Geräte mit einer
Fernsteuerzentrale bekannt, wobei sowohl die Fernsteuerzentrale
als auch das wenigstens eine elektrische Gerät
Kommunikationsmodule besitzen.
Der Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein Steuersystem zur
Steuerung von in einem Gebäude vorgesehenen elektrischen
Geräten zu schaffen, mittels dessen die jeweiligen Geräte
teilnehmerorientiert und fernbedienbar steuerbar sind und
welches System kostengünstig realisierbar ist.
Gelöst wird dieses Problem durch die im Anspruch 1 angegeben Merkmale.
Das erfindungsgemäße Steuersystem zur Steuerung elektrischer
Geräte in einem Gebäude weist auf: eine zentrale Steuereinheit,
eine Verkabelung, welche an die Steuereinheit angeschlossen ist
und welche eine Mehrzahl von Datenleitungen aufweist, an welche
die elektrischen Geräte zur Verbindung mit der zentralen
Steuereinheit anschließbar sind. Das Steuersystem hat ferner
eine oder mehrere Befehlssignal-Empfangseinrichtungen, denen
jeweils eines oder mehrere der elektrischen Geräte zugeordnet
sind und welche über zugehörige Befehlssignal-Datenleitungen
der Verkabelung mit der zentralen Steuereinrichtung verbunden
sind. Das erfindungsgemäße Steuersystem hat ferner wenigstens
eine mobile Befehlssignal-Sendeeinrichtung, mittels welcher
über die jeweilige, ihr zugeordnete Befehlssignal-
Empfangseinrichtung Befehlssignale an die zentrale
Steuereinheit übermittelbar sind. Die zentrale Steuereinheit
ist hierbei derart ausgebildet, daß von derselben auf Basis der
ihr anhand der mobilen Befehlssignal-Sendeeinrichtung
zugeführten Befehlssignale Steuersignale generierbar und über
Steuersignal-Datenleitungen der Verkabelung den jeweiligen
elektrischen Geräten zur Steuerung deren Eigenschaften
zuführbar sind.
Mittels des erfindungsgemäßen Steuersystem ist eine zentrale
Steuerung der jeweiligen Geräteeigenschaften erreicht, wodurch
eine Reduzierung der Gerätekosten und damit eine
Kostenreduzierung hinsichtlich des Gesamtsystems erzielt ist.
Die Befehle an die Steuereinrichtung erfolgen hierbei jedoch
dezentral mittels der jeweiligen Fernbedienung, d. h. der
mobilen Befehlssignal-Sendeeinrichtung, so daß eine
benutzerorientierte Steuerung der jeweiligen elektrischen
Geräte gegeben bleibt. Diese benutzerorientierte Steuerung kann
jedoch anhand der eigentlich zentral erfolgenden Steuerung je
nach Bedarf eingeschränkt werden. Die Fernbedienung der
zentralen Steuereinheit mittels der Befehls-Sendeeinrichtung
ist einfach und kostengünstig realisierbar.
Als Verkabelung kann eine beliebige, vorinstallierte
Gebäudeverkabelung herangezogen werden, insbesondere wird die
Gebäudeverkabelung nach den Normen IN 50173 oder IEO/IEC 11801
verwendet. Durch die Verwendung dieser bekannten
Gebäudeverkabelungen kann eine noch größere Kompaktheit und
Einfachheit des Steuersystems erzielt werden.
Als Gebäude im Sinne der Erfindung kommen nicht nur
Einzelgebäude, sondern auch Gebäudekomplexe mit einer Mehrzahl
einzelner Gebäude in Betracht.
Die Fernbedienung der jeweiligen elektrischen Geräte kann z. B.
derart vorgesehen sein, daß über eine Befehlssignal-
Empfangseinrichtung raumübergreifend sämtliche Geräte in einem
Gebäude fernbedienbar sind. Hierbei ist es unerheblich, ob die
Reichweite der Befehls-Sendeeinrichtung eigentlich nur
innerhalb jenes Gebäuderaums liegt, in dem die zugehörige/n
Befehlssignal-Empfangseinrichtungen angeordnet ist/sind, da
die Zuordnung zu den jeweiligen elektrischen Geräten, d. h. auch
zu jenen, die außerhalb des genannten Gebäuderaums vorgesehen
sind, mittels der zentralen Steuereinheit erfolgen kann. Das
heißt, es muß nur anhand der Fernbedienung ein Code an die
Steuereinheit mitgesendet werden, aus welchem Code die
Steuereinheit entnehmen kann, welchem Gerät die Befehlssignale
gelten.
Es ist hierbei natürlich auch möglich, das Steuersystem derart
auszustatten, daß nur die sich in einem Raum befindlichen
elektrischen Geräte auf Basis der dort vorgesehenen
Befehlssignal-Empfangseinrichtung(en) fern bedienbar sind.
Die jeweilige mobile Befehlssignal-Sendeeinrichtung kann z. B.
entsprechend der jeweiligen Befehlssignal-Empfangseinrichtung
zugehörige Code-Signale übermitteln. Es können aber auch
mehrere mobile Befehlssignal-Sendeeinrichtungen vorgesehen
sein, welche jeweils nur einer Befehlssignal-
Empfangseinrichtung zugeordnet sind, um jeweils dieser
zugeordneten elektrischen Geräte fernzusteuern oder sonst zu
bedienen.
Als elektrische Geräte kommen insbesondere Audio-, TV- Video-,
und Computergeräte in Frage, wobei mittels des Steuersystems
jedoch auch beliebige andere elektrische Geräte, wie Telefone
oder sonstige Informations- und Kommunikationsgeräte, aber auch
Thermostateinrichtungen, Beleuchtungseinrichtungen,
Küchengeräte und Alarmanlagen steuerbar sind.
Bei der bevorzugten Verwendung für Audio-, TV- und Videogeräte,
können die Empfangssysteme der jeweiliger. Geräte aus diesen
ausgekoppelt und in der zentralen Steuereinheit angeordnet
werden. Hierbei können insbesondere auch z. B. Decoder für die
unterschiedlichen verschlüsselten Kanäle in der zentralen
Steureeinheit zusammengefaßt werden. Die zentrale Steuereinheit
ist hierzu z. B. derart aufgebaut, daß jeweils einem Gerät ein
zugehöriger Empfänger (Receiver) zugeordnet ist; es kann jedoch
auch mehreren Geräten jeweils nur ein Receiver zugeordnet sein,
wobei in diesem Falle jedoch eine nur eingeschränkte
teilnehmerorientierte Steuerung ermöglich ist.
Die jeweiligen elektrischen Geräte sind über zugehörige
Datenleitungen der Verkabelung mit der zentralen Steuereinheit
unmittelbar verbunden, um über diese Kommunikationsverbindung
gewöhnlich zu verarbeitende Daten, wie z. B. Bilddaten und/oder
Tondaten oder einfach nur Strom, zu erhalten. Die Zufuhr und
Verarbeitung dieser zu verarbeitenden Daten wird anhand der
Befehlssignal-Sendeeinrichtung, der Befehlssignal-
Empfangseinrichtung und der Steuereinrichtung über den Weg der
Befehlssignal-Datenleitungen und der Steuersignal-
Datenleitungen gesteuert. Das heißt, ein Fernsehgerät erhält
beispielsweise von der zentralen Steuereinheit, in Reaktion auf
entsprechend zugeführte Befehlssignale, die zugehörigen
Steuersignale zum Ändern der Bildhelligkeit oder -farbe. Ferner
kann auch der Aus- oder Standbyschalter des jeweiligen Geräts
auf diesem Wege bedient werden. Es ist jedoch auch möglich, die
Stromzufuhr an das jeweilige Geräte bereits zentral zu
unterbinden, so daß in diesem Falle eine Leiterleitung von
Steuersignalen an das Gerät quasi indirekt erfolgt. Die
Datenleitungen der Verkabelung werden anzahlmäßig je nach
Ausbildung des Steuersystems, d. h. der gewünschten
Steuerfunktionen, als Befehlssignal-Datenleitungen, als
Steuersignal-Datenleitungen und als Datenleitungen für die
herkömmlich von den elektrischen Geräten zu verarbeitenden
Daten verwendet.
Die jeweilige Befehlssignal-Empfangseinrichtung kann z. B.
geräteintern oder auch separat von dem jeweiligen elektrischen
Gerät vorgesehen sein und ist mit einer ebenfalls zur
Verkabelung zugehörigen Befehlssignal-Datenleitung verbunden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist das System eine
oder mehrere Steuersignal-Sendeeinrichtungen auf, die an
zugehörige Steuersignal-Datenleitungen der Verkabelung
angeschlossen sind und die jeweils einem oder mehreren der
elektrischen Geräte zugeordnet sind und mittels denen die von
der zentralen Steuereinheit generierten Steuersignale an die
jeweils zugeordneten elektrischen Geräte sendbar sind.
Obwohl alternativ zu dieser Ausführungsform die von der
Steuereinheit ausgehenden Steuersignale auch über entsprechende
Datenleitungen der Verkabelung ununterbrochen über Kabel an die
elektrischen Geräte geleitet werden können, hat die vorstehend
genannte Ausführungsform den Vorteil einer größeren
Flexibilität bezüglich der rauminternen Geräteanordnung und
bezüglich der Anzahl der zu steuernden Geräte. Mit einer
Steuersignal-Sendeeinrichtung können unterschiedliche
elektrische Geräte gesteuert werden, wobei die zentrale
Steuereinheit hierzu entsprechende Code-Signale aussendet,
woraus die zugehörigen Geräte erkennen, daß sie angesteuert
werden sollen. Es können jedoch auch mehrere Steuersignal-
Sendeeinrichtungen für jeweils zugehörige elektrische Geräte
vorgesehen sein. Die Gerätezahl kann in beiden Fällen auf
einfache Weise beliebig variiert werden.
Nach einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist
zumindest ein Teil der Befehlssignal-Datenleitungen über eine
kabellose Infrarot-Verbindung oder eine Funkverbindung an die
zentrale Steuereinheit angeschlossen. D. h., es sind z. B.
einfache Infrarotumsetzer oder Funkumsetzer an den der Zentrale
zugewandten Enden der Befehlssignal-Datenleitungen angeordnet,
welche die durch die Datenleitungen geleiteten elektrischen
Signale in entsprechende Infrarot- oder Funksignale umsetzen,
welche Signale dann an den zugehörigen Geräteeinheiten der
zentralen Steuereinheit zugeführt werden. Damit können je nach
Bedarf gewöhnliche, mittels Infrarot oder Funk fernbedienbare
Geräte in der zentralen Steuereinrichtung verwendet werden,
wodurch die Kosten des Gesamtsystems niedrig gehalten werden.
Ein Steuersystem zur Steuerung eines oder mehrerer elektrischer
Geräte in einem Gebäude nach einer anderen Ausführungsform der
Erfindung hat eine Übertragungseinrichtung zur Übertragung von
Datensignalen zwischen dem jeweiligen elektrischen Gerät und
einer zentralen Steuereinheit, welche Übertragungseinrichtung
eine Verkabelung mit Steuersignal-Datenleitungen zur
Übermittlung von Steuerdatensignalen von der zentralen
Steuereinheit an das jeweilige elektrische Gerät und mit
Befehlssignal-Datenleitungen zur Übermittlung von
Befehlsdatensignalen von der Seite der elektrischen Geräte aus
an die zentrale Steuereinheit aufweist. Hierbei sind die
Befehlssignal-Datenleitungen über eine kabellose Infrarot-
Verbindung oder eine Funkverbindung an die zentrale
Steuereinheit angeschlossen.
Wie oben erläutert, hat dieses System den Vorteil, daß
herkömmliche und damit kostengünstige Geräteeinheiten in der
zentralen Steuereinheit angeordnet werden können und
hinsichtlich der zugehörigen elektrischen Geräte
teilnehmerorientiert fernbedienbar sind.
Die Erfindung wird im folgenden anhand bevorzugter
Ausführungsformen mit Bezugnahme auf die Zeichnung erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 ein Steuersystem zur Steuerung elektrischer Geräte in
einem Gebäude nach einer Ausführungsform der Erfindung, und
Fig. 2 schematisch einen Teil einer zentralen Steuereinheit
mit Anschlüssen nach einer Ausführungsform der Erfindung.
In Fig. 1 ist schematisch ein Steuersystem 1 zur Steuerung
elektrischer Geräte G1, G2, G3, G4 in einem Gebäude mit
mehreren Räumen R1, R2 dargestellt.
Das erfindungsgemäße Steuersystem 1 hat eine zentrale
Steuereinheit 2, welche mehrere Anschlüsse 4, 6 aufweist, an
die eine sternförmige Gebäudeverkabelung 3 mit Kabelsträngen
10, 12 angeschlossen ist. Die jeweiligen Kabelstränge 10, 12
und damit die Verkabelung 8 haben eine Mehrzahl von
Datenleitungen 14 (siehe Fig. 2), denen, wie nachfolgend
genauer erläutert, unterschiedliche Funktionen zukommen.
Die elektrischen Geräte G1, G2, G3, G4 sind über Informations-
Datenleitungen 18 mit der zentralen Steuereinheit 2 verbunden.
Über diese direkt in die elektrischen Geräte G1, G2, G3, G4
geführten Informations-Datenleitungen 18 werden den
elektrischen Geräten G1, G2, G3, G4 insbesondere gewöhnlich zu
verarbeitende Daten, wie z. B. Ton- und/oder Bilddaten für TV-,
Video-, bzw. Audiogeräte oder Programmdaten für Rechner und
sonstige Informationen zugeführt. Die elektrischen Geräte G1,
G2, G3, G4 sind hierbei über die Verkabelung 8 und die zentrale
Steuereinheit 2 miteinander sowie ggf. mit einem externen
Datengeber, z. B. Internet oder Fernseh/Radiosender, verbunden.
Die Informations-Datenleitungen 18 können aber auch als
Steuersignal-Datenleitungen genutzt werden, über welche die
jeweiligen elektrischen Geräte G1, G2, G3, G4, wie weiter unten
im Detail erläutert, zusätzlich zu den oben genannten Daten
Steuersignale zur Steuerung ihrer Geräteeigenschaften erhalten.
Das Steuersystem 1 nach Fig. 1 hat ferner nach dieser
Ausführungsform zwei Befehlssignal-Empfangseinrichtungen IE1,
IE2 in Form von Infrarot- oder Funkempfängern, welche über
jeweils eine zugehörige Befehlssignal-Datenleitung 16 der
jeweiligen Verkabelung 12, 10 mit der zentralen
Steuereinrichtung 2 verbunden sind. Die eine Befehlssignal-
Empfangseinrichtung IE1 ist im Raum R1 angeordnet und dem
elektrischen Gerät G1 zugeordnet, wohingegen die andere
Befehlssignal-Empfangseinrichtung IE2 im Raum R2 angeordnet ist
und den drei elektrischen Geräten G2, G3, G4 zugeordnet ist.
Das Steuersystem 1 nach dieser Ausführungsform hat zwei mobile
Befehlssignal-Sendeeinrichtungen Fb1, Fb2, d. h.
Fernbedienungsteile, von denen die eine in Raum R1 vorgesehen
ist und der im Raum R1 angeordneten Befehlssignal-
Empfangseinrichtung IE1 zugeordnet ist und die andere
Befehlssignal-Sendeeinrichtung Fb2 im Raum R2 vorgesehen ist
und der in diesem Raum R2 angeordneten Befehlssignal-
Empfangseinrichtung IE2 zugeordnet ist. Die jeweilige
Befehlssignal-Sendeeinrichtung Fb1, Fb2 ist gemäß der
zugehörigen Befehlssignal-Empfangseinrichtung IE1, IE2 als
Infrarot- oder Funksender ausgebildet. Mittels der jeweiligen
Befehlssignal-Sendeeinrichtung Fb1, Fb2 können Steuersignale an
die zugehörige Befehlssignal-Empfangseinrichtung IE1, IE2
übermittelt werden, von welcher dann die Befehlssignale über
den zugehörigen Verkabelungsstrang 12, 10 an die Steuereinheit
2 übermittelt werden.
Die zentrale Steuereinheit 2 umfaßt Einrichtungen, von welchen
auf Basis der von der mobilen Befehlssignal-Sendeeinrichtung
Fb1, Fb2 der Steuereinheit 2 zugesandten Befehlssignale
korrespondierende Steuersignale generiert werden und über
ebenfalls dem Verkabelungsstrang 10, 12 zugehörigen
Steuersignal-Datenleitungen 20 den jeweils zugehörigen
elektrischen Geräten G1, G2, G3, G4 zugeführt werden. Wie oben
erläutert, können auch die Datenleitungen 18 solche
Steuersignal-Datenleitungen aufweisen oder als solche genutzt
werden.
Nach dieser Ausführungsform des Steuersystems 1 ist in jedem
Raum eine Steuersignal-Sendeeinrichtung IS1, IS2 vorgesehen,
die an eine zugehörige Steuersignal-Datenleitung 20 der
Verkabelung 8 angeschlossen sind und hierüber mit der zentralen
Steuereinheit 2 verbunden sind. Die Steuersignal-
Sendeeinrichtung IS1 im Raum R1 ist dem in diesem Raum
vorhanden elektrischen Gerät G1 zugeordnet, die im Raum R2
vorgesehene Steuersignal-Sendeeinrichtung IS2 ist allen drei in
diesem Raum R2 vorgesehenen elektrischen Geräten G2, G3, G4
zugeordnet. Mittels der Steuersignal-Sendeeinrichtungen IS1,
IS2 werden die von der zentralen Steuereinheit 2 auf Basis der
Befehlssignale generierten Steuersignale an die jeweils
zugeordneten elektrischen Geräte G1, G2, G3, G4 gesendet.
Obwohl nach der Ausführungsform in Fig. 1 die Befehls-
Empfangseinrichtungen IE1, IE2 und die Steuersignal-
Sendeeinrichtungen IS1, IS2 jeweils separat voneinander
vorgesehen sind, können sie auch in einer gekoppelten
Einrichtung angeordnet sein. Ferner können diese Empfangs- und
Sendeeinrichtungen auch an dem einen oder anderen elektrischen
Gerät G1, G2, G3, G4 vorgesehen sein.
Als elektrische Geräte G1, G2, G3, G4 kommen beispielsweise
Video-, TV- oder Radiogeräte in Frage, welche über die
zugehörigen, direkt angeschlossenen Datenleitungen 18, die in
diesem Fall dann Ton- und/oder Bildsignalleitungen sind, an die
in der zentralen Steuereinrichtung 2 vorgesehene
Empfangseinrichtungen, z. B. Satelliten-Schüsseln oder externes
Kabelnetz, angeschlossen sind. Über die Fernbedienungen Fb1,
Fb2 lassen sich die Geräteeigenschaften, sie Lautstärke, Kanal,
Helligkeit, Kontrast usw. teilnehmerorientiert in jedem Raum
individuell einstellen.
Die Fernbedienung Fb2 kann zur separaten Bedienung der
jeweiligen Geräte G2, G3, G4 im Raum R2 eingestellt werden,
wobei sie z. B. einen Code an die Befehlssignal-
Empfangseinrichtung IE2 aussendet, welcher Code seinerseits von
der zentralen Steuereinheit 2 erfaßbar ist, wobei letztere
einen entsprechenden Code an die Steuersignal-Sendeeinrichtung
IS2 weitergibt, so daß von dieser das jeweils gewünschte Gerät
G2, G3 oder G4 gesteuert wird.
In Fig. 2 ist schematisch ein vergrößerter Abschnitt der
zentralen Steuereinheit 2 mit dem daran angeschlossenen
Verkabelungsstrang 10 dargestellt. Der Verkabelungsstrang 10
weist hiernach drei Datenleitungen 14 auf, von denen die eine
Datenleitung die Informations-Datenleitung 18, d. h. z. B. die
Bild/Tonsignal-Datenleitung des als Fernsehgerät ausgebildeten
elektrischen Geräts G1 im Raum R1 ist, von denen die andere
Datensignalleitung 14 die Befehlssignal-Datenleitung 16 ist und
von denen die dritte die Steuersignal-Datenleitung 20 ist.
Über die Informations-Datenleitung 18 erhält das daran
angeschlossene elektrische Gerät G1 im Raum R1 z. B. von einem
externen Informationsnetz an die zentrale Steuereinheit 2
herangeführte Informationsdaten, wie z. B. Bild- und Tonsignale
für einen Fernseher oder Programm- und sonstige Informationen
für einen Computer. Hierzu ist die Informations-Datenleitung 18
über einen Stecker-Anschluß 4' an eine in der zentralen
Steuereinheit 2 vorgesehene Empfangs-/SteÄereinrichtung 22
angeschlossen. Die Befehlssignal-Datenleitung 16 ist zum einen
über einen Stecker-Anschluß 4''' an die Enpfangs-
/Steuereinrichtung 22 angeschlossen. Zum anderen ist die
Befehlssignal-Datenleitung 16 mittels eins Abzweigteils 16'
und einer Zwischenleitung 16" zu einer zweiten Empfangs-
/Steuereinrichtung 24 geführt, an welche sie über einen
kabellose Infrarot-Anschluß 4"" angeschlossen ist.
Die zweite Empfangs-/Steuereinrichtung 24 hat zum Empfang der
zugehörigen Befehlssignale eine nicht näher dargestellte
Infrarot-Empfangsvorrichtung, und die Zwischenleitung 16" der
Befehlssignal-Datenleitung 16 ist an ihren der zweiten
Empfangs-/Steuereinrichtung 24 zugewandten Ende mit einem
Infrarotumsetzer 26 versehen, von dem die durch die
Befehlssignal-Datenleitung 16, 16', 16" geleiteten
elektrischen Signale in Infrarot-Lichtsignale umgewandelt und
an die Infrarot-Empfangsvorrichtung der Enpfangs-
/Steuereinrichtung 24 zugeführt werden. Anstelle dieser
kabellosen Infrarot-Verbindung könnte auch eine Funkverbindung
zwischen der zweiten Empfangs-/Steuereinrichtung 24 und der
Befehlssignal-Datenleitung 16, 16', 16" vorgesehen werden. Die
zweite Empfangs-/Steuereinrichtung 24 der zentralen
Steuereinheit 2 kann z. B. eine Decoder-Box sein, womit der
zentralen Steuereinheit 2 verschlüsselt zageführte Datensignale
entschlüsselt werden können.
Somit ist nach dieser Ausführungsform die Befehlssignal-
Datenleitung 16 sowohl direkt mittels einer Steckerverbindung
als auch via kabellose Verbindung an die Steuereinheit 2
angeschlossen. Es kann aber auch nur die eine oder die andere
Anschlußform vorgesehen sein. Die von der zweiten Empfangs-
/Steuereinrichtung 24 generierten Steuersignale werden über
eine Steuersignal-Zwischenleitung 20' zu der ersten Empfangs-
/Steuereinrichtung 22 geleitet, von welcher aus sie
gegebenenfalls weiterverarbeitet und dann der mit dem
elektrischen Gerät G1 verbundenen, in diesem Falle auch als
Steuersignal-Datenleitung dienenden Informationssignal-
Datenleitung 18 und/oder der separaten, mit der Steuersignal-
Sendeeinrichtung IS1 verbundenen Steuersignal-Datenleitung 20
zugeführt werden.
Claims (3)
1. Steuersystem (1) zur Steuerung elektrischer Geräte (G1, G2,
G3, G4) in einem Gebäude, mit
einer zentralen Steuereinheit (2),
einer Verkabelung (8), welche an die Steuereinheit (2) angeschlossen ist und welche eine Mehrzahl von Datenleitungen (14) aufweist, an welche die elektrischen Geräte (G1, G2, G3, G4) zur Verbindung mit der zentralen Steuereinheit (2) anschließbar sind,
einer oder mehreren Befehlssignal-Empfangseinrichtungen (IE1, IE2), denen jeweils eines oder mehrere der elektrischen Geräte (G1, G2, G3, G4) zugeordnet sind und welche über zugehörige Befehlssignal-Datenleitungen (16) der Verkabelung (8) mit der zentralen Steuereinheit (2) verbunden sind, und
wenigstens einer mobilen Befehlssignal-Sendeeinrichtung (FB1, FB2), mittels welcher über die jeweilige, ihr zugeordnete Befehlssignal-Empfangseinrichtung (IE1, IE2) Befehlssignale an die zentrale Steuereinheit (2) übermittelbar sind, wobei
die zentrale Steuereinheit (2) derart ausgebildet ist, daß von derselben auf Basis der ihr von der mobilen Befehlssignal- Sendeeinrichtung (Fb1, Fb2) zugeführten Befehlssignale Steuersignale generierbar und über Steuersignal-Datenleitungen (18, 20) der Verkabelung (8) den jeweiligen elektrischen Geräten (G1, G2, G3, G4) zur Steuerung deren Eigenschaften zuführbar sind.
einer zentralen Steuereinheit (2),
einer Verkabelung (8), welche an die Steuereinheit (2) angeschlossen ist und welche eine Mehrzahl von Datenleitungen (14) aufweist, an welche die elektrischen Geräte (G1, G2, G3, G4) zur Verbindung mit der zentralen Steuereinheit (2) anschließbar sind,
einer oder mehreren Befehlssignal-Empfangseinrichtungen (IE1, IE2), denen jeweils eines oder mehrere der elektrischen Geräte (G1, G2, G3, G4) zugeordnet sind und welche über zugehörige Befehlssignal-Datenleitungen (16) der Verkabelung (8) mit der zentralen Steuereinheit (2) verbunden sind, und
wenigstens einer mobilen Befehlssignal-Sendeeinrichtung (FB1, FB2), mittels welcher über die jeweilige, ihr zugeordnete Befehlssignal-Empfangseinrichtung (IE1, IE2) Befehlssignale an die zentrale Steuereinheit (2) übermittelbar sind, wobei
die zentrale Steuereinheit (2) derart ausgebildet ist, daß von derselben auf Basis der ihr von der mobilen Befehlssignal- Sendeeinrichtung (Fb1, Fb2) zugeführten Befehlssignale Steuersignale generierbar und über Steuersignal-Datenleitungen (18, 20) der Verkabelung (8) den jeweiligen elektrischen Geräten (G1, G2, G3, G4) zur Steuerung deren Eigenschaften zuführbar sind.
2. Steuersystem (1) nach Anspruch 1, ferner mit einer oder
mehreren Steuersignal-Sendeeinrichtungen (IS1, IS2), die an
zugehörige Steuersignal-Datenleitungen (20) der Verkabelung (8)
angeschlossen sind und die jeweils einem oder mehreren der
elektrischen Geräte (G1, G2, G3, G4) zugeordnet sind und
mittels denen die von der zentralen Steuereinheit (2)
generierten Steuersignale an die jeweils zugeordneten
elektrischen Geräte (G1, G2, G3, G4) sendbar sind.
3. Steuersystem (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei zumindest ein
Teil der Befehlssignal-Datenleitungen (16) über eine kabellose
Infrarot-Verbindung (4"") oder eine Funk-Verbindung an die
zentrale Steuereinheit (2) angeschlossen ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10103521A DE10103521C1 (de) | 2001-01-26 | 2001-01-26 | Steuersystem |
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Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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ID=7671841
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE10103521A Expired - Fee Related DE10103521C1 (de) | 2001-01-26 | 2001-01-26 | Steuersystem |
Country Status (2)
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