DE10059917A1 - Messnabe - Google Patents
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- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L1/00—Measuring force or stress, in general
- G01L1/20—Measuring force or stress, in general by measuring variations in ohmic resistance of solid materials or of electrically-conductive fluids; by making use of electrokinetic cells, i.e. liquid-containing cells wherein an electrical potential is produced or varied upon the application of stress
- G01L1/22—Measuring force or stress, in general by measuring variations in ohmic resistance of solid materials or of electrically-conductive fluids; by making use of electrokinetic cells, i.e. liquid-containing cells wherein an electrical potential is produced or varied upon the application of stress using resistance strain gauges
- G01L1/2206—Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports
- G01L1/2218—Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports the supports being of the column type, e.g. cylindric, adapted for measuring a force along a single direction
- G01L1/2225—Special supports with preselected places to mount the resistance strain gauges; Mounting of supports the supports being of the column type, e.g. cylindric, adapted for measuring a force along a single direction the direction being perpendicular to the central axis
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- G01L3/00—Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
- G01L3/02—Rotary-transmission dynamometers
- G01L3/04—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft
- G01L3/10—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating
- G01L3/108—Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element comprises a torsionally-flexible shaft involving electric or magnetic means for indicating involving resistance strain gauges
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Abstract
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Messnabe zur Messung von Belastungen an Maschinenelementen wie Wellen oder Achsen zu schaffen, die ohne Unterbrechung des Kraftflusses im zu messenden Maschinenelement schnell und einfach montierbar ist. DOLLAR A Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Messnabe aus zwei Halbschalen besteht, welche unter Einschluss des zu messenden Maschinenelementes miteinander lösbar verbunden sind und dass auf der Messhülse Messwertaufnehmer für Drehmoment- und Biegebelastungen angeordnet sind. DOLLAR A Die Erfindung ist zur Messung von Biegemomenten und Drehmomenten an rotierenden und feststehenden Maschinenelementen bestimmt.
Description
Die Erfindung betrifft eine Messnabe zur Messung von Belastungen an Maschinen
elementen wie Wellen oder Achsen.
Unter Belastung werden Achsen und Wellen elastisch verformt. Auf ihrer Oberfläche
erfolgen Dehnungen und Stauchungen. Dieser Effekt wird bekanntermaßen zur Mes
sung von Biege- und Drehmomenten im Bauteil genutzt, indem mehrere Dehnmess
streifen (DMS) nach einem bekannten Schema (Wheatstonsche Brücke) auf die
Oberfläche geklebt, elektrisch miteinander verbunden und durch eine elektrische
Spannung gespeist werden.
Die dem Biege- oder Drehmoment proportionale Dehnung auf dem Bauteil ist der
Widerstandsänderung im DMS proportional und ändert den Stromfluss. Mit Verstär
kern wird diese Änderung verstärkt und Messgeräten zugeführt. Die Anzeige am
Messgerät entspricht dem zu messenden Biege- oder Drehmoment im Bauteil.
Nachteil dieser Methode ist der große zeitliche Aufwand für das Applizieren der
Messstelle auf der Achse oder Welle mit DMS, besonders dann, wenn die Messstelle
schlecht zugänglich ist:
- - Die DMS müssen sicher geklebt werden.
- - Sie sind miteinander elektrisch durch Löten zu verbinden.
- - Lötstützpunkte müssen stabil befestigt werden, damit die steiferen Kabel gehalten werden.
- - Die gesamte Anordnung ist gemeinsam gegen Feuchtigkeit und gegen me chanische Berührung und somit gegen Zerstörung zu schützen, z. B. mit Hilfe von Silikonabdeckmitteln o. ä.
Der Aufbau einer solchen Messstelle dauert einige Stunden bis Tage. Außerdem
sind bei der Messung auf rotierenden Wellen noch Schleifringübertrager oder bei te
lemetrischer Übertragung Elektronikbaugruppen auf der Welle zu befestigen und an
zuschließen.
Andere bekannte Konstruktionen haben diese Nachteile nicht. So werden von Mess
geräteherstellern Drehmoment-Messwellen und Drehmoment-Messflansche ange
boten, die aus einem rotierenden und einem feststehenden Bauteil bestehen. Am
feststehenden Bauteil befinden sich die elektrischen Ausgänge (Buchsen und Kabel)
zum Anschluss der Messgeräte. Alle diese Drehmoment-Messwellen und -Flansche
müssen jedoch in den Kraftfluss der zu messenden Welle zwischengeschaltet wer
den. Die Messung kann nur zwischen trennbaren Getriebeteilen erfolgen; d. h. sie
kann nicht an beliebigen Stellen einer zylindrischen Welle vorgenommen werden,
ohne diese zu trennen. Das ist ein großer Nachteil. Außerdem können diese Dreh
moment-Messwellen und -Flansche nicht gleichzeitig Biegemomente messen.
Eine weitere bekannte Ausführung einer Messnabe (EP 0159 825 A2) kann ebenfalls
nur Drehmomente messen. Sie verwendet einen Rohrkörper, der ungeteilt auf der
Welle befestigt wird. Die Messung erfolgt so in einem parallelen Zweig zum Kraft
fluss. Nachteil dieser Ausführung ist, dass die Messnabe axial auf die Welle aufge
schoben werden muss, so dass der Kraftfluss bei der Montage getrennt werden
muss und so großer Zeitaufwand nötig ist.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Messnabe zur Messung von
Belastungen an Maschinenelementen wie Wellen oder Achsen zu schaffen, die ohne
Unterbrechung des Kraftflusses im zu messenden Maschinenelement schnell und
einfach montierbar ist.
Diese Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß dem kennzeichnenden Teil des Pa
tentanspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte Merkmale enthalten die Ansprüche 2
bis 7.
Die erfindungsgemäße Messnabe zeichnet sich zunächst in ihrer Halbschalenbau
weise durch eine schnelle und effektive Montage am Messort aus. Eine Demontage
oder gar Auftrennung des zu messenden Maschinenelementes ist nicht erforderlich.
Außerdem ist die Messnabe durch Austausch von der Befestigung dienenden Flan
schen in einfacher Weise an unterschiedliche Durchmesser des Maschinenelemen
tes anpassbar. Unterschiedliche Bestückungen mit DMS ermöglichen außerdem eine
einfache Anpassung des Messnabe an unterschiedliche äußere Bedingungen an der
Messstelle. Aufgrund des größeren Außendurchmessers sind die Dehnungen auf der
Messnabe größer als auf der Oberfläche des Maschinenelementes. Es tritt zusätzlich
ein kleiner mechanischer Verstärkungseffekt ein, der zu einer höheren Messgenau
igkeit führt.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispieles näher be
schrieben. Die zugehörigen Zeichnungen zeigen in
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Messnabe in einer Seitenansicht und in
Fig. 2 einen Schnitt durch eine Messnabe entsprechend Schnittlinie II-II in
Fig. 1.
Die erfindungsgemäße Messnabe ist in Form zweier zylindrischer Halbschalen ge
staltet und weist demzufolge eine zylindrische, aus zwei Teilhülsen 1a und 1b beste
hende Messhülse 1 auf, die ihrerseits wiederum an ihren Stirnseiten mit jeweils ei
nem halbkreisförmigen Flansch 2a und 2b verbunden sind, vorzugsweise durch
Schraubverbindungen 3. Der Innendurchmesser der Flansche 2a; 2b ist an den Au
ßendurchmesser der zu messenden Welle 4 angepasst, während - wie aus Fig. 2 zu
ersehen - der Innendurchmesser der Teilhülsen 1a; 1b nur geringfügig kleiner als de
ren Außendurchmesser, jedoch signifikant größer als der Außendurchmesser der
Welle 4 ist. Die Teilhülsen 1a; 1b bilden damit im montierten Zustand eine die Welle
4 mit Abstand umschließende rohrförmige Messhülse 1 mit dünner Wandung. Die
Montage erfolgt mittels in den Flanschen 2a; 2b angeordneter, nur schematisch dar
gestellter Schraubverbindungen 5, die es gestatten, die Messnabe auf der Welle 4
rutschfest zu verspannen. Die lösbare Verbindung zwischen Teilhülsen 1a; 1b und
Flanschen 2a; 2b ermöglicht außerdem die einfache Anpassung der Messnabe an
verschiedene Durchmesser der Welle 4.
Jede der Teilhülsen 1a; 1b weist außerdem einen sich etwa von einem der Flansche
2a; 2b ausgehend in axialer Richtung zum anderen Flansch 2a; 2b bis etwa zur Mitte
der Teilhülse 1a; 1b hin erstreckenden Schlitz 6. Dieser teilt in seinem Erstreckungs
bereich die Teilhülse 1a; 1b in zwei gleich große Umfangsabschnitte. Im dargestellten
Beispiel sind die Schlitze 6 in der linken Hälfte der Messnabe gelegen und anhand
der unteren Teilhülse 1b in aufgebrochener Darstellung zu sehen.
Auf der Oberfläche der Teilhülsen 1a; 1b sind als Messwertaufnehmer Dehnmess
streifen (DMS) 7a; 7b; 7c ortsfest angebracht und mittels Verdrahtungen 8 mit einer
Rotorelektronik 9 verbunden, die an einer der beiden Teilhülsen 1a; 1b oder einem
Flansch 2a; 2b befestigt ist. Die Rotorelektronik 9 ist durch weitere Verdrahtungen 10
mit einer vorzugsweise auf der Welle 4 angebrachten, vorteilhafterweise aufgekleb
ten Ringantenne 11 verbunden, die mit einer im Abstand von dieser angeordneten
Statorelektronik 12 zusammenarbeitet. Die Verbindung der Verdrahtungen 8 auf den
beiden Teilhülsen 1a; 1b wird durch Kontaktleisten 13 hergestellt. Eine Übertragung
besteht in der Anordnung von Schleifringen auf den Teilhülsen 1a; 1b der Messhülse
1.
Die Anordnung der DMS 7a; 7b; 7c entspricht der Messaufgabe, mit der erfindungsge
mäßen Messnabe sowohl Biege- als auch Drehmomentbelastungen erfassen zu
können. Demzufolge sind DMS 7a und 7b mit einer Erstreckungsrichtung parallel zur
Rotationsachse der Welle 4 in dem Bereich der Schlitze 6 angeordnet, und zwar
paarweise in Ebenen X bzw. Y, die aufeinander senkrecht stehen und zur Trenn
ebene zwischen den Teilhülsen 1a; 1b um 45° verdreht sind. Sie dienen der Erfas
sung der Biegungen in den Ebenen X bzw. Y. Paarweise auf jeder Teilhülse 1a; 1b
und symmetrisch zu der durch die Schlitze 6 und die Rotationsachse der Welle 4
aufgespannten Ebene sind die DMS 7c im ungeschlitzten Bereich der Teilhülsen
1a; 1b angeordnet. Sie dienen der Erfassung von auf die Welle 4 wirkenden Drehmo
menten.
Die Übertragung der Messdaten der DMS 7a; 7b; 7c erfolgt auf telemetrischem Wege
über die Rotorelektronik 9 und die Ringantenne 11 an die Statorelektronik 12, die in
bekannter und nicht dargestellter Weise mit einer Auswerteeinrichtung verbunden ist.
Handelt es sich bei dem zu messenden Maschinenelement um eine feststehende
Achse, so kann selbstverständlich die auf der Messnabe angeordnete "Rotorelektro
nik" 9 direkt mit der Auswerteeinheit verbunden werden.
So wie die Auswechselbarkeit der Flansche 2a; 2b eine leichte Anpassung der Mess
nabe an unterschiedliche Durchmesser der Welle (bzw. Achse) 4 gestattet, so kann
durch mit unterschiedlichen DMS 7a; 7b; 7c bestückte Teilhülsen 1a; 1b eine Anpas
sung an die äußeren Bedingungen an der Messstelle erfolgen. Dies kann z. B. bei
Messungen unter extremen Temperaturen der Fall sein.
1
Messhülse
1
a Teilhülse
1
b Teilhülse
2
a Flansch
2
b Flansch
3
Schraubverbindung
4
Welle
5
Schraubverbindung
6
Schlitz
7
a Dehnmessstreifen (DMS)
7
b Dehnmessstreifen (DMS)
7
c Dehnmessstreifen (DMS)
8
Verdrahtung
9
Rotorelektronik
10
Verdrahtung
11
Ringantenne
12
Statorelektronik
13
Kontaktleiste
Claims (7)
1. Messnabe zur Messung von Belastungen an Maschinenelementen wie Wellen
oder Achsen, mit einer das Maschinenelement umhüllenden und mit Mess
wertaufnehmern sowie Mitteln zur Übertragung von Messwerten an eine ex
terne Auswerteeinheit bestückten Messhülse, welche mittels zweier im axialen
Abstand zueinander an der Messhülse angeordneter Flansche mit dem Ma
schinenelement in Eingriff steht, dadurch gekennzeichnet,
dass die Messnabe aus zwei Halbschalen (1a; 1b; 2a; 2b) besteht, welche unter Einschluss des zu messenden Maschinenelementes miteinander lös bar verbunden sind und
dass auf der Messhülse (1) Messwertaufnehmer (7a; 7b; 7c) für Drehmo ment- und Biegebelastungen angeordnet sind.
dass die Messnabe aus zwei Halbschalen (1a; 1b; 2a; 2b) besteht, welche unter Einschluss des zu messenden Maschinenelementes miteinander lös bar verbunden sind und
dass auf der Messhülse (1) Messwertaufnehmer (7a; 7b; 7c) für Drehmo ment- und Biegebelastungen angeordnet sind.
2. Messnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl Mess
hülse (1) als auch Flansche (2a; 2b) mittig geteilt sind.
3. Messnabe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die
Flansche (2a; 2b) lösbar mit der Messhülse (1) verbunden sind.
4. Messnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messhülse (1)
mit mindestens einem Schleifring zur Übertragung der Messdaten versehen
ist.
5. Messnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Messhülse (1)
mit Mitteln (9; 11; 12) zur telemetrischen Übertragung der Messdaten verse
hen ist.
6. Messnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilhülsen der
Messhülse (1) im einem der Flansche (2a; 2b) benachbarten Bereich mit den
Umfang halbierenden Schlitzen (6) versehen sind.
7. Messnabe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Teilhülsen
(1a; 1b) der Messhülse (1) mit an unterschiedliche Bedingungen an der
Messstelle angepassten Messwertaufnehmern (7a; 7b; 7c) bestückt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000159917 DE10059917A1 (de) | 2000-12-01 | 2000-12-01 | Messnabe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2000159917 DE10059917A1 (de) | 2000-12-01 | 2000-12-01 | Messnabe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10059917A1 true DE10059917A1 (de) | 2002-06-06 |
Family
ID=7665539
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE2000159917 Withdrawn DE10059917A1 (de) | 2000-12-01 | 2000-12-01 | Messnabe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10059917A1 (de) |
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- 2000-12-01 DE DE2000159917 patent/DE10059917A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |