DE10059458A1 - Elektrischer Antriebsmotor für eine Kreiselpumpe für insbesondere Heizungsanlagen - Google Patents
Elektrischer Antriebsmotor für eine Kreiselpumpe für insbesondere HeizungsanlagenInfo
- Publication number
- DE10059458A1 DE10059458A1 DE10059458A DE10059458A DE10059458A1 DE 10059458 A1 DE10059458 A1 DE 10059458A1 DE 10059458 A DE10059458 A DE 10059458A DE 10059458 A DE10059458 A DE 10059458A DE 10059458 A1 DE10059458 A1 DE 10059458A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- drive shaft
- drive motor
- bearing structure
- electric drive
- ring
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 title claims description 6
- 238000007789 sealing Methods 0.000 claims description 7
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 claims description 4
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 2
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 19
- 239000002245 particle Substances 0.000 description 13
- 238000011109 contamination Methods 0.000 description 4
- SZVJSHCCFOBDDC-UHFFFAOYSA-N iron(II,III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]O[Fe]=O SZVJSHCCFOBDDC-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 4
- 239000000356 contaminant Substances 0.000 description 3
- 230000000903 blocking effect Effects 0.000 description 2
- 239000003795 chemical substances by application Substances 0.000 description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000005461 lubrication Methods 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 2
- 238000013022 venting Methods 0.000 description 2
- 238000004378 air conditioning Methods 0.000 description 1
- 238000005260 corrosion Methods 0.000 description 1
- 230000007797 corrosion Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 238000001914 filtration Methods 0.000 description 1
- 230000009931 harmful effect Effects 0.000 description 1
- 239000012535 impurity Substances 0.000 description 1
- 239000004615 ingredient Substances 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000005086 pumping Methods 0.000 description 1
- 230000000717 retained effect Effects 0.000 description 1
- 238000000638 solvent extraction Methods 0.000 description 1
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04D—NON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
- F04D13/00—Pumping installations or systems
- F04D13/02—Units comprising pumps and their driving means
- F04D13/06—Units comprising pumps and their driving means the pump being electrically driven
- F04D13/0606—Canned motor pumps
- F04D13/0613—Special connection between the rotor compartments
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)
- Details And Applications Of Rotary Liquid Pumps (AREA)
- Motor Or Generator Frames (AREA)
Abstract
Der Antriebsmotor umfasst ein Spaltrohr und eine darin in wenigstens einem vorderen Lageraufbau abgestützte Antriebswelle mit einem Rotor. Der vordere Lageraufbau weist ein stationäres Lagerteil und ein rotierendes Axiallagerteil auf, wobei letzteres an dem Radiallagerteil axial anliegt und mit der Antriebswelle drehfest verbunden ist. Ferner sind in Nähe des vorderen Lageraufbaus ein Raumtrennungsmittel und eine Axialbohrung in der Antriebswelle vorgesehen, um zu erreichen, dass zur Schonung insbesondere des Rotors ein kurzer, nach außerhalb des Spaltrohres zurückführender Strömungsweg für einen Förderflüssigkeitsanteil vorgesehen ist, der über den Lagerspalt des vorderen Lageraufbaus in das Spaltrohr eindringt.
Description
Die Erfindung geht aus von einem elektrischen Antriebsmotor für eine
Kreiselpumpe für insbesondere Heizungsanlagen, wobei der Antriebsmotor
ein Spaltrohr und eine darin in wenigstens einem Lageraufbau abge
stützte Antriebswelle mit einem Rotor des Motors aufweist und wobei der
am Vorderende des Spaltrohres vorgesehene Lageraufbau ein stationäres
Radiallagerteil und ein daran anliegendes rotierendes und mit der An
triebswelle drehfest verbundenes Ringteil umfasst.
Elektrische Antriebsmotoren der vorgenannten Bauart sind allgemein
bekannt und werden hauptsächlich für den Antrieb von Umwälzpumpen
in insbesondere Zentralheizungsanlagen verwendet. Das in diesen An
lagen zirkulierende Wasser ist durch Schmutzteilchen und Korrosionspartikel
verunreinigt, weshalb die aus dem Förderstrom der jeweiligen Umwälzpum
pe über den vorderen Lageraufbau in das Spaltrohr, d. h. in den Rotor
raum des Antriebsmotors, gelangende Flüssigkeitsströmung so gering wie
möglich gehalten werden muss, um den Rotor des Motors vor Schäden zu
bewahren. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Verunreinigungspartikel
Magnetit enthalten. Im Betrieb der Umwälzpumpe, deren Antriebsmotor
mit waagerecht liegender Antriebswelle in das Heizungssystem eingebaut
ist, gelangt ein auch zu Schmierungszwecken des vorderen Lageraufbaus
verwendeter Anteil der Förderflüssigkeit der Pumpe über den Lagerspalt
des vorderen Lageraufbaus in das Spaltrohr, strömt dann zu dem Rotor
und durch den Umfangsspalt zwischen dem Rotor und dem Spaltrohr
hindurch in den Raum hinter dem Rotor. Im Allgemeinen strömt über eine
dort vorhandene Radialbohrung der Antriebswelle des Motors der einge
drungene Flüssigkeitsanteil in die Axialbohrung der Antriebswelle und
gelangt über diese Bohrung zurück in den Laufradraum der Umwälzpumpe
und wird mit deren Förderstrom abgefördert. Weil die beschriebene Strö
mung durch das Spaltrohr im Betrieb des Motors stetig andauert, gelangt
somit ständig eine beträchtliche Menge an Verunreinigungspartikeln
durch den Lagerspalt des vorderen Lageraufbaus hindurch zu dem Rotor
in dem Spaltrohr und stellt für den Rotor eine erhebliche Gefahrenquelle
dar, die zu seiner Blockierung führen kann.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Verbesserung eines elektrischen
Antriebsmotors der einleitend angeführten Art dahingehend, dass die
schädlichen Auswirkungen der durch den Lagerspalt des vorderen Lager
aufbaus in das Spaltrohr eintretenden Flüssigkeitsströmung im Innern des
Spaltrohres zumindest stark herabgesetzt sind.
Die Lösung dieser Aufgabe ist in dem Anspruch 1 angeführt.
Durch diese Lösung wird erreicht, dass ein Anteil der Förderflüssigkeit der
Umwälzpumpe, der über den Lagerspalt des vorderen Lageraufbaus in
das Spaltrohr eindringt, durch das Raumtrennungsmittel zurückgehalten
wird. Das Raumtrennungsmittel kann als eine Zwangsumlenkung dienen
und den Flüssigkeitsanteil auf kürzestem Weg sofort wieder über die Axial
bohrung der Antriebswelle des Elektromotors in die Umwälzpumpe zurück
strömen lassen. Weitere Förderflüssigkeit der Umwälzpumpe, die auf
anderem Wege in das Spaltrohr gelangt, um dieses z. B. zu entlüften und
zu füllen, beispielsweise durch einen filtrierenden Durchlass in einem Lager
schild, unterliegt nach Füllung des Spaltrohres im Wesentlichen keiner
Strömungsbewegung mehr. Durch das Raumtrennungsmittel nach der
Erfindung ist in dem Spaltrohr ein erster Teilraum, der dem vorderen Lager
aufbau zugekehrt ist, und ein übriger Teilraum, der den Rotor des Elektro
motors enthält, geschaffen. Der erste, ständig fließende Flüssigkeitsanteil
gelangt somit nur in den ersten Teilraum, so dass dessen Verunreinigungs
partikel nicht in den übrigen Teilraum gelangen und den dortigen Rotor
nicht beschädigen können. Wie angedeutet, findet in dem übrigen
Teilraum nach dessen Füllung im Wesentlichen keine Strömungsbewegung
statt, so dass ein weiteres Eintreten von Schmutzpartikeln nach der Füllung
dieses Teilraumes unterbunden oder im Wesentlichen unterbunden ist.
Insgesamt ist somit die Blockierungsgefahr für den Rotor in dem Spaltrohr
erheblich herabgesetzt.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass das
Raumtrennungsmittel aus einem O-Ring besteht, der zwischen der An
triebswelle und dem rotierenden Ringteil des vorderen Lageraufbaus
angeordnet ist. Diese Ausführungsform ist mit sehr wenig Aufwand an
Fertigung und Kosten herzustellen.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung besteht darin, dass
das Raumtrennungsmittel als eine Ringwand ausgebildet ist, die einerseits
dichtend an der Antriebswelle und andererseits dichtend an dem rotieren
den Ringteil des vorderen Lageraufbaus anliegt. Hierfür kann beispiels
weise eine elastische Manschette verwendet werden. In alternativer
Ausgestaltung kann die Ringwand als ein starres Ringwandteil mit einem
Ringfilter ausgebildet sein. Hierdurch wird bei Erstinbetriebnahme eines
Aggregates aus Umwälzpumpe und Antriebsmotor erreicht, dass der
erwähnte übrige Teilraum des Spaltrohres über das Ringfilter geflutet wird,
wobei die Verunreinigungspartikel durch das Ringfilter zurückgehalten
werden. In vorteilhafter Ausgestaltung des Ringfilters besteht dieses aus
permanentmagnetischem Material, so dass auch Magnetitpartikel aus
dem Flüssigkeitsanteil, der in den übrigen, den Rotor enthaltenden Teil
raum des Spaltrohres gelangt, herausgefiltert werden.
Die Erfindung ist nachstehend anhand mehrerer, in den anliegenden
Zeichnungen dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform im Axialschnitt,
Fig. 2 eine Ansicht nach der Linie II-II in Fig. 1,
Fig. 3, 4 und 5 eine zweite, dritte bzw. vierte Ausführungsform im
Axialschnitt.
Die Fig. 1 bis 5 zeigen von dem jeweiligen elektrischen Antriebsmotor
nur dessen Spaltrohr mit den darin vorgesehenen Bestandteilen, weil der
übrige Aufbau des jeweiligen Motors nicht Gegenstand der Erfindung ist.
Daher ist in der Fig. 1 ein Spaltrohr in Form eines Spaltrohrtopfes mit einem
vorderen Flansch 2 und einem hinteren Boden 3 gezeigt. Am vorderen
Flansch 2 ist ein Lagerschild 4 befestigt, an welchem in üblicher Weise ein
vorderer Lageraufbau 5 angeordnet ist, der aus einem stationären Radial
lagerteil 6 und einem rotierenden, vorzugsweise als Axiallagerteil ausge
bildeten Ringteil 7 besteht. Am Boden 3 des Spaltrohres 1 ist eine Lagerhül
se 8 befestigt, die ein hinteres Gleitlager 9 trägt. In beiden Lagern 5 und 9
ist eine Antriebswelle 10 gelagert, auf welcher ein Rotor 11, der sowohl ein
Permanentmagnetrotor als auch ein Kurzschlussläufer sein kann, drehfest
angeordnet ist und im Inneren des Spaltrohres 1 rotiert. Ein vorderer Ab
schnitt 12 der Antriebswelle 10 ragt aus dem Lagerschild 4 heraus und trägt
in üblicher Weise ein Pumpenlaufrad einer Kreiselpumpe (nicht gezeigt).
Das Ringteil 7 sitzt fest in einer Halterung 7a, die in Vertiefungen 10a der
Antriebswelle eingreift. Die Antriebswelle 10 ist mit einer Axialbohrung 13
versehen, die sich wenigstens bis in den Bereich des vorderen Lager
aufbaus 5 erstreckt, aber auch, wie es gezeigt ist, bis zu dem Bereich des
hinteren Gleitlagers 9 verlaufen kann. In dem hinteren Bereich ist eine
Radialbohrung 14 in der Antriebswelle vorgesehen, so dass die Axialboh
rung 13 mit dem Inneren des Spaltrohres zwecks dessen Entlüftung kommu
nizieren kann. Alternativ kann die Entlüftung des Spaltrohres 1 auch auf
andere und an sich bekannte Weise erfolgen, so dass es nicht nötig ist,
dass sich die Axialbohrung 13 bis in den hinteren Bereich der Antriebswelle
bzw. des Spaltrohres erstreckt und dort mit wenigstens einer Radialbohrung
versehen ist.
In der Ausführungsform nach Fig. 1 weist der Lagerschild 4 mehrere, um
fangsmäßig mit Abstand voneinander angeordnete Durchlässe 15 auf, die
je mit einem Filterkörper 16 ausgefüllt sind. Die Filterkörper 16 können aus
permanentmagnetischem Material bestehen, so dass auch Magnetitp
artikel neben anderen Verunreinigungen aus einem Förderflüssigkeitsonteil,
der über die Filterkörper 16 in das Innere des Spaltrohres 1 gelangt, heraus
gefiltert werden.
Im Bereich des vorderen Lageraufbaus 5 ist innerhalb des Spaltrohres 1 ein
Raumtrennungsmittel vorgesehen, das im Beispiel nach Fig. 1 aus einem
elastischen O-Ring 17 besteht. Dieser O-Ring 17 ist z. B. in einer Umfangsnut
der Antriebswelle 10 angeordnet, und zwar so, dass er andererseits an
dem rotierenden Axiallagerteil 7 des vorderen Lageraufbaus dichtend
anliegt. Von dem Lagerschild 4 aus betrachtet, ist vor dem O-Ring 17
wenigstens eine Querbohrung 18 in der Antriebswelle 10 vorgesehen, die
in die Axialbohrung 13 der Antriebswelle einmündet. Somit ist mittels des O-
Ringes 17, der Querbohrung 18 und der Axialbohrung 13 ein sehr kurzer
Rückströmungsweg ausgebildet, über den ein Förderflüssigkeitsanteil, der
über den bekannten Lagerspalt 19 des vorderen Lageraufbaus 5 in das
Innere des Spaltrohres eindringt, sofort wieder nach außerhalb des Spalt
rohres herausgeleitet wird. Mit anderen Worten, die Verunreinigungs
partikel, die in diesem Flüssigkeitsanteil enthalten sind, können aufgrund
des O-Ringes 17 nicht in den übrigen Teil des Spaltrohrinneren hineinge
langen und damit dort nicht zu Beschädigungen oder Gefahrenquellen
führen. Zur Erstinbetriebnahme des Antriebsmotors wird bei dieser Aus
führungsform der durch den O-Ring 17 abgeschirmte und den Rotor 11
enthaltende übrige Teilraum 21 des Spaltrohres 1 über den oder die Filter
körper 16 in üblicher Weise mit einem Förderflüssigkeitsanteil gefüllt. Die in
diesem Teilraum enthaltene Luft entweicht dann über die Radialbohrung
14 und die Axialbohrung 13 der Antriebswelle 10. Nach Füllung findet über
diesen Teilraum 21 keine oder im Wesentlichen keine Flüssigkeitszirkulation
mehr statt, so dass weitere Verunreinigungspartikel im Wesentlichen nicht
mehr in diesen Teilraum gelangen. Eine Blockierungsgefahr des Rotors 11
infolge der Wirkung von Verunreinigungspartikeln in der Flüssigkeit in dem
Teilraum 21 ist somit zumindest im Wesentlichen herabgesetzt.
In Fig. 3 ist ein weiteres Beispiel eines Raumtrennungsmittels gezeigt. Dort
besteht dieses Mittel aus einer geschlossenwandigen Manschette 22, die
teilweise die Antriebswelle 10 und teilweise das Axiallagerteil 7 des vorde
ren Lageraufbaus 5 umgibt. An ihren Enden liegt die Manschette 22 jeweils
dichtend an der Antriebswelle bzw. an dem Axiallagerteil an. Auf diese
Weise begrenzt die Manschette 22 einen ersten Teilraum 20, der über die
wenigstens eine Querbohrung 18 in der Antriebswelle 10 mit der Axialboh
rung 13 der Antriebswelle kommuniziert. Auch durch diese Manschette 22
wird ein kurzer Rückströmungsweg mitgebildet, so dass über den Lager
spalt 19 in den ersten Teilraum 20 eingedrungene Förderflüssigkeit auf
kurzem Wege sofort wieder über die Axialbohrung 13 der Antriebswelle
zurückgeleitet wird. Die Manschette kann aus Gummi, Kunststoff oder
Metall bestehen. Im Übrigen stimmt dieses Ausführungsbeispiel mit demje
nigen in Fig. 1 überein.
In dem weiteren Beispiel nach Fig. 4 ist ein Raumtrennungsmittel gezeigt,
welches gegenüber demjenigen in Fig. 3 abgewandelt ist. Es besteht aus
einem geschlossenwandigen Ringwandteil 23 aus vorzugsweise starrem
Material und liegt mit seinem einen Ende dichtend an dem Axiallagerteil
7 des vorderen Lageraufbaus 5 an. An seinem anderen Ende ist das Ring
wandteil 23 mit einem Ringfilter 24 verbunden, das seinerseits dichtend an
der Antriebswelle 10 anliegt. Durch die beiden Teile 23 und 24 ist in Verbin
dung mit dem Axiallagerteil 7 und dem zugehörigen Abschnitt der An
triebswelle 10 ebenfalls ein erster Teilraum 20 in Nähe des vorderen Lager
aufbaus 5 im Inneren des Spaltrohres 1 ausgebildet, wobei dieser Teilraum
über die wenigstens eine Querbohrung 18 mit der Axialbohrung 13 der
Antriebsweile 10 kommuniziert. In alternativer Ausbildung der Teile 23 und
24 kann auch so vorgegangen sein, dass das Ringwandteil 23 mit seinem
anderen Ende dichtend an der Welle 10 anliegt und an gewünschten
Stellen mit einem oder mehreren Filtern durchsetzt ist.
Weiterhin ist bei diesem Beispiel ist der Lagerschild 4 geschlossenwandig
ausgebildet, weil die Füllung des übrigen Teilraumes 21 in dem Spaltrohr 1
über das Ringfilter 24 erfolgt. Nach Füllung des übrigen Teilraumes 21 über
das Ringfilter 24 stellt sich ein kurzwegiger Rückströmungsvorgang ein, d. h.
dass der Flüssigkeitsanteil, der über den vorderen Lagerspalt 19 in den
ersten Teilraum 20 gelangt, sofort über die Querbohrung 18 und die Axial
bohrung 13 der Antriebswelle 10 wieder in den Laufradraum der an dem
Antriebsmotor angeschlossenen Umwälzpumpe der Kreiselbauart zurück
strömt.
Das Ringfilter 24 kann aus permanentmagnetischem Material bestehen
und wird eingebaut werden, wenn die angeschlossene Kreiselpumpe eine
Flüssigkeit mit Magnetitpartikeln fördern muss. Entsprechendes gilt auch
bei alternativen Filtern zu dem Ringfilter 24.
Die Beispiele nach den Fig. 1, 3 und 4 zeigen eine Antriebswelle 10, die
auch an ihrem hinteren Ende abgestützt ist, und zwar durch das hintere
Radiallager 9. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 ist gezeigt, dass das
hintere Lager 9 fehlt. Das bedeutet, es kann in allen Fällen ausreichen,
dass der vordere Lageraufbau 5 allein die Antriebswelle trägt.
Ein weiterer Unterschied besteht darin, dass der vordere Lageraufbau 5
anstelle eines Axiallagerteils einen starren Dichtungsring als rotierendes
Ringteil 7 aufweisen kann. In einem solchen Fall wird die Axialkraft der
Welle 10 durch eine andere konstruktive Ausbildung (nicht gezeigt) aufge
nommen. Ferner ist eine kleine geschlossenwandige Manschette 25 vor
gesehen, um den vorderen Ringraum 20 sicher gegenüber dem übrigen
Teilraum 21 des Spaltrohres 1 abzudichten. Die Manschette 25 liegt jeweils
dichtend dem Dichtungsring 7 und an der Antriebswelle 10 an.
Die Beispiele nach den Fig. 1, 3, 4, und 5 weisen einen Lagerschild 4 für
den vorderen Lageraufbau 5 auf. Alternativ kann der Lagerschild entfal
len, wenn das Spaltrohr 1 an seinem Vorderende aufgrund der geforder
ten Motorleistung oder anderer Umstände zur sicheren Aufnahme des
vorderen Lageraufbaus entsprechend konstruktiv ausgebildet werden
kann.
Das rotierende Ringteil 7, sei es ein Axiallagerteil oder nur ein Dichtungs
ring, muss einerseits die Abdichtung an dem Radiallagerteil 6 des vorderen
Lageraufbaus 5 gewährleisten und andererseits geschmiert werden. Hierzu
weist das Ringteil 7 auf seiner dem Lagerteil 6 zugekehrten Seite mehrere
Schmiertaschen 7c auf, die mit der Flüssigkeit des Spaltrohres 1 gefüllt
werden und so ausgebildet sind, dass sie eine umfangsmäßig geschlosse
ne Druckfläche 7b der betreffenden Lagerteilseite gewährleisten.
Eine Kreiselpumpe, die durch den vorstehend beschriebenen Antriebs
motor angetrieben wird, kann außer in Heizungsanlagen biespielsweise
auch in Klimaanlagen eingesetzt werden.
Claims (10)
1. Elektrischer Antriebsmotor für eine Kreiselpumpe für insbesondere
Heizungsanlagen, wobei der Antriebsmotor ein Spaltrohr und eine darin in
wenigstens einem Lageraufbau abgestützte Antriebswelle mit einem Rotor
des Motors aufweist und wobei der am Vorderende des Spaltrohres vor
gesehene Lageraufbau ein stationäres Radiallagerteil und ein daran
anliegendes, rotierendes und mit der Antriebswelle drehfest verbundenes
Ringteil umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Spaltrohr (1)ein
Raumtrennungsmittel (17; 22; 23, 24) vorgesehen ist, das einerseits an der
Antriebswelle (10) und andererseits an dem rotierenden Ringteil (7) des
Lageraufbaus (5) befestigt ist und einen vorderen Ringraum (20) abgrenzt.
2. Elektrischer Antriebsmotor nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Antriebswelle (10) eine Axialborhung (13) aufweist, die
vom Vorderende der Antriebswelle bis wenigstens in den Bereich des
Lageraufbaus verläuft, und dass der vordere Ringraum (20) eine Strö
mungsverbindung (18) zu der Axialbohrung (13) hat.
3. Elektrischer Antriebsmotor nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Raumtrennungsmittel aus einem O-Ring (17) besteht,
der zwischen der Antriebswelle (10) und dem rotierenden, als Axiallagerteil
ausgebildeten Ringteil (7) des Lageraufbaus (5) angeordnet ist, und dass
die Strömungsverbindung (18) aus wenigstens einer Querbohrung in der
Antriebswelle (12)besteht.
4. Elektrischer Antriebsmotor nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Raumtrennungsmittel aus einer geschlossenwandigen
Manschette (22) besteht, die einerseits dichtend an der Antriebswelle (10)
und andererseits dichtend an dem rotierenden, als Axiallagerteil ausgebildeten
Ringteil (7) des Lageraufbaus (5) befestigt ist, und dass die Strö
mungsverbindung (18) wenigstens eine Querbohrung in der Antriebswelle
(10) ist.
5. Elektrischer Antriebsmotor nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Manschette (22) aus Gummi, Kunststoff oder Metall
besteht.
6. Elektrischer Antriebsmotor nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass das Raumtrennungsmittel aus einem geschlossenwandigen,
starren Ringwandteil (23) besteht, das einerseits dichtend an dem rotieren
den, als Axiallagerteil ausgebildeten Ringteil (7) des Lageraufbaus (5) und
andererseits an der Antriebswelle (12) befestigt ist, dass das Ringwandteil
mit Filtermitteln (24) versehen ist und dass die Strömungsverbindung (18)
wenigstens eine Querbohrung in der Antriebswelle (10) ist.
7. Elektrischer Antriebsmotor nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Filtermittel (24) aus einem Ringfilter bestehen.
8. Elektrischer Antriebsmotor nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, dass die Filtermittel (24) aus permanentmagnetischem Material
bestehen.
9. Elektrischer Antriebsmotor nach einem der Ansprüche 3 bis 8, da
durch gekennzeichnet, dass das rotierende Ringteil (7) des Lageraufbaus
(5) eine umfangsmäßig geschlossene Druckfläche (7b) aufweist.
10. Elektrischer Antriebsmotor nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, dass das rotierende Ringteil (7) aus einem starren Dichtungsring
besteht, dass das Raumtrennungsmittel aus einer geschlossenwandigen
Manschette (25) besteht, die einerseits dichtend an der Antriebswelle (10)
und andererseits dichtend an dem rotierenden starren Dichtungsring (7)
befestigt ist, und dass die Strömungsverbindung (18) wenigstens eine
Querbohrung in der Antriebswelle (10) ist.
Priority Applications (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10059458A DE10059458A1 (de) | 2000-11-30 | 2000-11-30 | Elektrischer Antriebsmotor für eine Kreiselpumpe für insbesondere Heizungsanlagen |
| EP01125950A EP1211422B1 (de) | 2000-11-30 | 2001-10-31 | Rotor eines Spaltmotors für eine Spaltrohrmotorpumpe |
| DE50112399T DE50112399D1 (de) | 2000-11-30 | 2001-10-31 | Rotor eines Spaltmotors für eine Spaltrohrmotorpumpe |
| AT01125950T ATE360755T1 (de) | 2000-11-30 | 2001-10-31 | Rotor eines spaltmotors für eine spaltrohrmotorpumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10059458A DE10059458A1 (de) | 2000-11-30 | 2000-11-30 | Elektrischer Antriebsmotor für eine Kreiselpumpe für insbesondere Heizungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10059458A1 true DE10059458A1 (de) | 2002-06-13 |
Family
ID=7665245
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10059458A Withdrawn DE10059458A1 (de) | 2000-11-30 | 2000-11-30 | Elektrischer Antriebsmotor für eine Kreiselpumpe für insbesondere Heizungsanlagen |
| DE50112399T Expired - Lifetime DE50112399D1 (de) | 2000-11-30 | 2001-10-31 | Rotor eines Spaltmotors für eine Spaltrohrmotorpumpe |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE50112399T Expired - Lifetime DE50112399D1 (de) | 2000-11-30 | 2001-10-31 | Rotor eines Spaltmotors für eine Spaltrohrmotorpumpe |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP1211422B1 (de) |
| AT (1) | ATE360755T1 (de) |
| DE (2) | DE10059458A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10216402A1 (de) * | 2002-04-12 | 2003-10-23 | Wilo Gmbh | Kreiselpumpe mit integriertem Magnetfilter |
| US7854599B2 (en) | 2004-05-07 | 2010-12-21 | Itt Manufacturing Enterprises, Inc. | Circulating pump and method for the fluid lubrication of a spherical bearing in an electric motor |
| DE102009034158A1 (de) * | 2009-07-20 | 2011-02-03 | Siemens Aktiengesellschaft | Kapselung einer elektrischen Maschine |
| DE102012012443A1 (de) * | 2012-06-22 | 2013-12-24 | Wilo Se | Motorkreiselpumpe mit einer Gleitringdichtung |
| DE102017206089A1 (de) * | 2017-04-10 | 2018-10-11 | BSH Hausgeräte GmbH | Nassläufer-Pumpe und Haushaltsgerät |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10226145A1 (de) * | 2002-06-13 | 2004-03-11 | Wilo Ag | Verfahren zur Montage eines Spalttopfmotors |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE805408C (de) * | 1949-08-06 | 1951-05-17 | Pleuger K G | Einrichtung zum Schutz von unter Fluessigkeiten arbeitenden Elektromotoren gegen das Eindringen von Verunreinigungen |
Family Cites Families (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH532201A (de) * | 1970-12-11 | 1972-12-31 | Inventio Ag | Schmier- und Filtereinrichtung für Umwälzpumpe |
| DE3511464A1 (de) * | 1985-03-29 | 1986-10-09 | Halm, Richard, 7066 Baltmannsweiler | Fluessigkeitspumpe |
| DE9116641U1 (de) * | 1991-06-22 | 1993-05-19 | Grundfos A/S, Bjerringbro | Gleitlager mit einem elastischen Mantel für einen Kreiselpumpenmotor |
| DE19525704C1 (de) * | 1995-07-14 | 1996-07-25 | Grundfos As | Gekapselter Rotor |
-
2000
- 2000-11-30 DE DE10059458A patent/DE10059458A1/de not_active Withdrawn
-
2001
- 2001-10-31 AT AT01125950T patent/ATE360755T1/de not_active IP Right Cessation
- 2001-10-31 EP EP01125950A patent/EP1211422B1/de not_active Expired - Lifetime
- 2001-10-31 DE DE50112399T patent/DE50112399D1/de not_active Expired - Lifetime
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE805408C (de) * | 1949-08-06 | 1951-05-17 | Pleuger K G | Einrichtung zum Schutz von unter Fluessigkeiten arbeitenden Elektromotoren gegen das Eindringen von Verunreinigungen |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10216402A1 (de) * | 2002-04-12 | 2003-10-23 | Wilo Gmbh | Kreiselpumpe mit integriertem Magnetfilter |
| US7854599B2 (en) | 2004-05-07 | 2010-12-21 | Itt Manufacturing Enterprises, Inc. | Circulating pump and method for the fluid lubrication of a spherical bearing in an electric motor |
| DE102009034158A1 (de) * | 2009-07-20 | 2011-02-03 | Siemens Aktiengesellschaft | Kapselung einer elektrischen Maschine |
| DE102009034158A8 (de) | 2009-07-20 | 2023-09-21 | Flender Gmbh | Kapselung einer elektrischen Maschine |
| DE102009034158B4 (de) | 2009-07-20 | 2023-11-16 | Flender Gmbh | Kapselung einer elektrischen Maschine |
| DE102012012443A1 (de) * | 2012-06-22 | 2013-12-24 | Wilo Se | Motorkreiselpumpe mit einer Gleitringdichtung |
| DE102017206089A1 (de) * | 2017-04-10 | 2018-10-11 | BSH Hausgeräte GmbH | Nassläufer-Pumpe und Haushaltsgerät |
| DE102017206089B4 (de) * | 2017-04-10 | 2020-01-16 | BSH Hausgeräte GmbH | Nassläufer-Pumpe und Haushaltsgerät |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATE360755T1 (de) | 2007-05-15 |
| EP1211422B1 (de) | 2007-04-25 |
| DE50112399D1 (de) | 2007-06-06 |
| EP1211422A3 (de) | 2005-04-27 |
| EP1211422A2 (de) | 2002-06-05 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1811100C3 (de) | Dichtungsanordnung | |
| DE4331560B4 (de) | Magnetisch gekuppelte Kreiselpumpe | |
| EP2072826A1 (de) | Rotor für einem Spaltrohrmotor | |
| DE3328484A1 (de) | Pumpe, insbesondere fass- oder tauchpumpe | |
| DE2228757A1 (de) | Waelzlagerdichtung in form einer kreisringfoermigen umlaufenden dichtungsscheibe | |
| EP1936200A2 (de) | Schmiermittelgedichtete Drehschiebervakuumpumpe | |
| EP1211422B1 (de) | Rotor eines Spaltmotors für eine Spaltrohrmotorpumpe | |
| DE2354039A1 (de) | Drehschieberpumpe | |
| DE10240800B4 (de) | Pumpe für chemisch aggressive Fördermedien | |
| DE2160861A1 (de) | Schmier- und Filtereinrichtung für Umwälzpumpe | |
| EP2276934A1 (de) | Umwälzpumpe | |
| DE19548471C1 (de) | Umwälzpumpenaggregat | |
| DE3622269C2 (de) | ||
| DE102005034341A1 (de) | Tauchmotorpumpe mit Kühlmantel | |
| DE4110488A1 (de) | Magnetkupplung | |
| EP1593852B1 (de) | Umwälzpumpe und Verfahren zur Flüssigkeitsschmierung eines sphärischen Lagers in einem Elektromotor | |
| DE10216402A1 (de) | Kreiselpumpe mit integriertem Magnetfilter | |
| DE3831068A1 (de) | Verfahren zur reinigung einer stoffbuchslosen, rotierend arbeitenden foerdereinrichtung fuer fluide | |
| DE4023756C1 (de) | ||
| EP1211423B1 (de) | Elektromotor zum Antrieb einer Kreiselpumpe für insbesondere Heizungsanlagen | |
| DE102021200121A1 (de) | Elektrische Maschine und Getriebe | |
| DE102008025322B4 (de) | Kältemittelverdichter | |
| DE102021200120A1 (de) | Elektrische Maschine und Getriebe | |
| EP1211783B1 (de) | Nasslaufender elektrischer Antriebsmotor für insbesondere eine Heizungsumwälzpumpe | |
| EP0995906A1 (de) | Motorgetriebene Doppelpumpe der Kreiselpumpenbauart |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8130 | Withdrawal |