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DE10057774A1 - Anschlusschürze - Google Patents

Anschlusschürze

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Publication number
DE10057774A1
DE10057774A1 DE2000157774 DE10057774A DE10057774A1 DE 10057774 A1 DE10057774 A1 DE 10057774A1 DE 2000157774 DE2000157774 DE 2000157774 DE 10057774 A DE10057774 A DE 10057774A DE 10057774 A1 DE10057774 A1 DE 10057774A1
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DE
Germany
Prior art keywords
collar
connection apron
particular according
folds
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE2000157774
Other languages
English (en)
Inventor
Roland Mones
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2000157774 priority Critical patent/DE10057774A1/de
Publication of DE10057774A1 publication Critical patent/DE10057774A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/14Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
    • E04D13/147Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs
    • E04D13/1473Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof
    • E04D13/1475Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof specially adapted for inclined roofs specially adapted to the cross-section of the parts extending above the roof wherein the parts extending above the roof have a generally rectangular cross-section
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D12/00Non-structural supports for roofing materials, e.g. battens, boards
    • E04D12/002Sheets of flexible material, e.g. roofing tile underlay

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Outer Garments And Coats (AREA)

Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlussschürze (S) zum randschließenden Abdecken eines Randspaltes (8) an einem Dachhaut-Durchdringungskörper (7), beispielsweise Kamin, Rohrstange, Balken, Sparren, Gaubenwand oder dergleichen, mit einem randseitigen Kragen (10) zum Ankleben an den Durchdringungskörper (7), welcher Kragen (10) die Falten eines zur Reckreserve gefalteten Streifens einseitig hält, und schlägt zur Erzielung einer ergiebigen Faltung als Reckreserve bei einfacher Bauform vor, dass die Faltung eine gegenläufige Schwalbenschwanzfaltung (12) ist.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Anschlussschürze zum randanschließenden Abdecken eines Randspaltes an einem Dachhaut-Durchdringungskörper, beispielsweise Kamin, Rohrstrang, Balken, Sparren, Gaubenwand oder dergleichen, mit einem randseitigen Kragen zum Ankleben an den Durchdringungskörper, welcher Kragen die Faltung eines zur Reckreserve gefalteten Streifens einseitig hält.
Aus dem DE-GM 295 04 197 ist ein Dichtungsstreifen bekannt, dessen von einem Kragen ausgehende Faltung die Reckreserve bildet. Die Faltung ist eine Art nicht übergreifender Wellstruktur.
In Kenntnis dieser Vorgabe hat sich die Erfindung die Aufgabe gestellt, eine gattungsgemäße Anschlussschürze baulich einfach mit einer ergiebigen Faltung als Reckre­ serve auszustatten.
Diese Aufgabe ist zunächst und im Wesentlichen bei einer Anschlussschürze mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst, wobei darauf abgestellt ist, dass die Faltung eine gegenläufige Schwalbenschwanzfaltung ist.
Zufolge solcher Ausgestaltung ist eine Anschlussschürze erhöhten Gebrauchswerts erzielt. Der ausfaltfähige Vorrat ist erhöht. Vor allem bei kritischen Richtungsän­ derungen am Durchdringungskörper - z. B. über Eck gehend - steht demgemäß ausreichend Reckreserve zur Verfügung. Die Überlappung der Faltung erstreckt sich gleichberech­ tigt, gleichsam spiegelsymmetrisch beidseitig des Strei­ fens. Nicht dehnmäßig benötigte Bereiche des Streifens können dagegen aufeinander liegenbleiben. Bezüglich einer Grundausstattung wird so vorgegangen, dass die Basisbreite einer Falte doppelt so groß ist wie die die zwei Basisfalten untereinander verbindenden Stegfalten. Die Faltstruktur ist im Hinblick auf den Dehnvorrat verlustfrei genutzt. Die angedeutete Grundausstattung weitertreibend, besteht auch die Möglichkeit, die Steg­ falten in Zickzackstruktur fortzusetzen, also eine mehrstöckige Faltung zu realisieren. Das kann ebenfalls seitensymmetrisch völlig gleich ausfallen. Was die Verbindung zum Durchdringungskörper hin angeht, so wird vorgeschlagen, dass der Kragen mit einer selbstkleben­ den, dichtenden Kleberbeschichtung versehen ist. Das ergibt eine den üblichen mechanischen Beanspruchungen standhaltende Fixierung der Anschlussschürze. Bevorzugt handelt es sich bezüglich der Kleberbeschichtung um eine Butylschnur. Der Kragen wird bevorzugt aus dem Material des gefalteten Streifens abgezweigt. Ein sol­ cher Kragen ist lagenstabilisiert und lässt sich gegen­ über der die Brücke beispielsweise zu einer dampfdiffu­ sionsoffenen, wasserdichten Unterspannbahn stellenden Zone richtungsangepasst ausrichten, d. h. der Kragen ist zu einem Stehkragen aufstellbar. Eine Variante der Kragenausbildung besteht sodann darin, dass der Kragen aus gesondert angeordneten, einseitig dehnfähigen, streifenartigen Klebemedien gebildet und getrennt auf­ stellbar ist. Die Klebeverbindung zu dem die Reckreser­ ve stellenden Streifen kann gleichsinnig sein zu der dem Durchdringungskörper zugewandten. Bei allem ist darauf geachtet, dass die zur Herstellung verwendeten Materialien, vorzugsweise Kunststoff, in den Knickstel­ len des aufstellbaren Kragens spannungsabbauende Wir­ kung haben. So liegt eine zerstörungsfreie Struktur vor. Über dies besteht ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung darin, dass die Kleberbeschichtung ein Stretchkleber ist. Eine baulich einfache Ausgestaltung ergibt sich dadurch, dass die Falten im Bereich des Kragens fest miteinander versiegelt sind. Das führt zu einer Art Fächerwurzel. Zur Erlangung eines einwandfrei­ en Abschlusses sowie einer ein Austulpen vermeidenden Aufwickelbarkeit des Streifens ist es günstig, dass die aufeinanderliegenden Faltenkanten des auffächerbaren Randes wasserdicht und luftdicht, aber aufreißbar mit­ einander verbunden sind. Letzteres ergibt einen Verhaftungsanschluss zum Umfeld, hält aber die nicht benötigten Ausfaltungen im Verbund. Auch hier ist es vorteilhaft, dass die Randkanten miteinander ver­ schweißt oder verklebt sind. Endlich bringt die Erfin­ dung noch in Vorschlag, dass die Anschlussschürze aus wasserdichtem und luftdichtem Kunststoff oder anderen, die wasser- und luftdichten Anforderungen erfüllenden Werkstoffen besteht.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines zeichnerisch veranschaulichten Ausführungsbeispie­ les näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 die Anschlussschürze in Anwendung an einem Durchdringungskörper in Form eines Kamines, letzterer durchragend die Schrägdach-Unterkon­ struktion eines Daches, in Perspektive,
Fig. 2 einen Vertikalschnitt durch den Durch­ trittsbereich des Durchdringungskörpers durch die Dachhaut nebst Unterkonstruktion,
Fig. 3 einen Abschnitt des zur Reckreserve gefalteten Streifens plus Kragen der Anschlussschürze,
Fig. 4 die Seitenansicht hierzu, mit in strichpunk­ tierter Linienart angedeuteter Klappstellung des Kragens,
Fig. 5 in weitestgehend schematisierter Darstellung die Anschlussschürze in Randüberdeckung zwi­ schen Kamin und der dampfdiffusionsoffenen Unterspannbahn der Dachkonstruktion,
Fig. 6 die Anschlussschürze in schematisierter Wieder­ gabe der gegenläufigen Schwalbenschwanzfal­ tung,
Fig. 7 eine mehr körperliche Darstellung, mit gegen­ über den Basisfalten abgehobenenen Stegfalten,
Fig. 8 eine Darstellung bei in Verhaftungsverbund stehenden Stegfalten und Basisfalten,
Fig. 9 eine Herausvergrößerung eines Streifenab­ schnitts, mit Haftkleber beschichtet,
Fig. 10 die Anschlussschürze in perspektivischer Dar­ stellung, zeigend den belegten Eckbereich eines entsprechend schürzenbesetzten Durchdrin­ gungskörpers,
Fig. 11 die Anschlussschürze am Stück, die Vorratungsform der Rolle wiedergebend,
Fig. 12 in perspektivischer Darstellung eine Ferti­ gungsvariante der Anschlussschürze,
Fig. 13 in gleicher Darstellungsweise eine weitere Abwandlung der Anschlussschürze, gemäß welcher der Kragen von einem gesonderten streifenarti­ gen Klebemedium gestellt wird,
Fig. 14 dasselbe in gewendeter Lage.
Die dargestellte Schrägdach-Unterkonstruktion 1 umfasst Sparren 2, diese überlagernde Konterlatten 3 sowie letztere firstparallel querende Dachlatten 4.
Die Konterlatten 3 halten eine dampfdiffusionsoffene, wasserdichte Unterspannbahn 5. Die besteht in aller Regel aus einer Kunststofffolie, bevorzugt aus einem Spinnvlies.
Fig. 2 zeigt die weitere Dacheindeckung unter Verwen­ dung von Dacheindeckungsplatten 6.
Die Schrägdach-Unterkonstruktion 1 ist im Bereich eines vertikal verlaufenden Durchdringungskörpers 7 - darge­ stellt ist ein Kamin - unterbrochen. Dem vierkantigen Mantelquerschnitt des Kamins angepasst, verbleibt ein Randspalt 8 eines fensterartigen Loches.
Dieser zwischen dem Durchdringungskörper 7 und einem den Randspalt 8 peripher umschreibenden Innenrand 9 der Unterspannbahn 5 sich erstreckende Bereich wird von einer Anschlussschürze S überbrückt.
Die Anschlussschürze S besteht aus wasserdichtem und luftdichtem Kunststoff oder anderen, die besagten Eigen­ schaften erfüllenden Werkstoffen und ist UV-beständig.
Die Anschlussschürze S besteht weiter aus einem plis­ sierten Streifen. Hieraus erwächst die erstrebte Reckre­ serve.
Die Anschlussschürze S ist funktionsmäßig unterteilt derart, dass, was die Längsrichtung betrifft, ihr einer Rand a zur Befestigung an dem Durchdringungskörper 7 herangezogen ist, ihr anderer Rand b Mittel besitzt zur Fixierung am Innenrand 9 der Unterspannbahn 5. Hier kann eine schindelartige Zuordnung greifen.
Der erstgenannte Rand a stellt dabei einen Kragen 10. Der ist bezüglich der Reckreserve der Anschlussschürze S neutralisiert. Dagegen ist bezüglich des nicht kragen­ bildenden Abschnitts eine Ausfächerbarkeit gegeben (grob vergleichbar mit einem Faltenrock mit Bund). Die Ausfächerbarkeit kommt bei Richtungsänderung des Strei­ fens zum Tragen, also beispielsweise in den Eckberei­ chen 11 des Durchdringungskörpers 7 unter Dachhaut (vergleiche zum Beispiel Fig. 1). Sie geht gut über einen Viertelkreis.
Die angesprochene Reckreserve wird erreicht durch eine gegenläufige Schwalbenschwanzfaltung 12. Diese streifen­ längenverkürzende Schwalbenschwanzfaltung 12 geht deut­ lich aus den Fig. 6 bis 8 hervor, ferner den Fig. 12 bis 14. Erkennbar ist dort auch der zu der erstreb­ ten Gegenläufigkeit führende Seitenwechsel der Faltung beziehungsweise Falten.
Die Basisbreite x einer Falte ist doppelt so groß wie die die zwei Basisfalten 13 untereinander verbindenden Stegfalten 14.
Diese praktisch überlappende Mäanderstruktur kann, die dargestellte Grundausstattung noch bereichernd, reckre­ servemäßig aufgestockt werden, indem die Stegfalten 14 einfach zickzackmäßig weiterlaufen und dann in den brückenbildenden Abschnitt der Basisfalte 13 übergehen. Das ist nicht näher dargestellt, da vorstellbar.
Die eine mehr körperliche Ausgestaltung wiedergebende Fig. 7 zeigt in dieser Zwischenstellung entsprechend wechselseitig liegende Spalte 15. Letztere verlaufen in der Basisfaltenmitte. Die Spalte 15 verengt sich in der aus Fig. 8 hervorgehenden Grundstellung der Schwalben­ schwanzfaltung 12, indem die Faltenkanten 16 unter der Lenkwirkung der Stegfalten 14 einander nähern.
Die satte, parallele Aneinanderlage beziehungsweise Aufeinanderlage von Basisfalten 13 und Stegfalten 14 ist sowohl im Bereich des Randes a als auch des Randes b gesichert.
Im Bereich des Randes a ist die Sicherung, wie schon angedeutet, durch den Kragen 10 gegeben; die aufeinan­ der liegenden Faltenkanten 16 des ausfächerbaren Randes b sind dagegen aufreißbar miteinander verbunden, d. h. ausgehend von den Faltenkanten 16 heben die Stegfalten 14 von den Basisfalten 13 ab beziehungsweise umgekehrt. Die Ränder sind miteinander verschweißt oder verklebt. Dargestellt ist das anhand eines Punkteraster zeigenden Streifens 17. Der Streifen 17 kann direkt am Rand b ansetzen, wie dies die Grundversion veranschaulicht, oder aber etwas randbeabstandet verlaufen, wiedergege­ ben in den Varianten der Fig. 12 und 13. Der Strei­ fen 17 geht unterbrechungsfrei durch. Er befindet sich beidseitig.
Der Anwendung einer Klebefixierung wird dann Vorrang gegeben, wenn der auf beiden Seiten Haftwirkung aufwei­ sende Streifen 17 zugleich als Haftvermittler zur Unter­ spannbahn 5 hin dienen soll. Die Haftwirkung lässt sich dabei so einstellen, dass ein Rückbau der Fixierung erreicht wird, wenn also zuviel Reckreserve gebildet wurde, die man nach durchgeführter korrekter Ausrich­ tung der Schenkel erkennbar nicht benötigt. Die Klebefi­ xierung zur Unterspannbahn 5 hin ist zugleich dichten­ der Natur.
Die entsprechende Kleberbeschichtung kann bei randbegin­ nender Zuordnung durch Tauchen erreicht werden.
Der gleichfalls strukturfesselnde Kragen 10 ist mit einer Kleberbeschichtung 18 versehen. Die befindet sich im Rücken des Kragens 10. Sie hat dichtende Wirkung und ist überdies selbstklebend. Bevorzugt kommt bezüglich der Kleberbeschichtung 18 eine Butylschnur zur Anwen­ dung. Letztere ist elastisch und in üblicher Weise durch einen abziehbaren Schutzstreifen 19 gesichert. Es sei diesbezüglich auf Fig. 11 verwiesen, aus der zu­ gleich die Bevorratungsform hervorgeht. Erkennbar ist dort der zu manschettenartigen Anschlussschürzen S unterschiedlichen Umrisses legbare Streifen zu einer Rolle R aufgewickelt und abwickelbar.
Der Kragen 10 ist erkennbar zu einem Stehkragen auf­ stellbar. Die Falten sind im Bereich des Kragens 10 fest miteinander verbunden, bei entsprechend thermisch ansprechendem Material versiegelt.
Die vom Kragen 10 zum den Randspalt 8 verschließenden Funktionsteil überleitende Stelle ist ein deutlich erkennbarer Knickbereich 20. Der ist randparallel ver­ laufend, gemäß Grundversion noch innerhalb der Schwal­ benschwanzfaltung 12 liegend. Das gilt gleichwohl bezüg­ lich der Variante Fig. 12, die sich praktisch nur darin unterscheidet, dass dort ein vom Rand b beabstandeter Streifen 17 als Fixierungsmittel gewählt ist.
Dagegen gibt die Weiterbildung gemäß den Fig. 13 und 14 eine Maßnahme an, nach der der Kragen 10 von einem gesonderten Bauteil gestellt ist. Der Kragen 10 besteht hier aus einem gleichfalls aufstellbaren Stehkragen, der über einen den Rand a der gegenläufigen Schwalben­ schwanzfaltung 12 übergreifenden Streifenabschnitt 21 mit dieser Struktur verbunden ist. Zur Anwendung kommt ein dehnfähiges, streifenartiges Klebemedium, bevorzugt ein die Kleberbeschichtung 18 stellender Stretchkleber. Ein solches dehnfähiges Klebemedium ergibt eine haltba­ re Fesselung des Kragens 10 am Durchdringungskörper 7.
Die zur Herstellung dieses Kragens 10 verwendeten Mate­ rialien, vorzugsweise Kunststoff, sind so eingestellt, dass in den durch polydirektionale Knitterung gegebenen Knickstellen der Schwalbenschwanzfaltung 12 zum auf­ stellbaren Kragens 10 hin spannungsabbauende Wirkung vorliegt. Das vermeidet jedwege Perforation.
Der Knickbereich 20 fällt mit der Schmalkante des dorti­ gen Randes a zusammen und kann sowohl gemäß Grundversi­ on als auch gemäß Weiterbildung durch eine falzartige Furche definiert sein.
Fig. 10 gibt besonders anschaulich die Ausfächerung des Streifens wieder, zeigend einen mit der Anschluss­ schürze S versehenen Eckbereich 11 des Durchdringungs­ körpers 7.
Alle offenbarten Merkmale sind (für sich) erfindungswe­ sentlich. In die Offenbarung der Anmeldung wird hiermit auch der Offenbarungsinhalt der zugehörigen/beigefügten Prioritätsunterlagen (Abschrift der Voranmeldung) voll­ inhaltlich mit einbezogen, auch zu dem Zweck, Merkmale dieser Unterlagen in Ansprüche vorliegender Anmeldung mit aufzunehmen.

Claims (12)

1. Anschlussschürze (S) zum randschließenden Abdecken eines Randspaltes (8) an einem Dachhaut-Durchdringungs­ körper (7), beispielsweise Kamin, Rohrstrang, Balken, Sparren, Gaubenwand oder dergleichen, mit einem randsei­ tigen Kragen (10) zum Ankleben an den Durchdringungskör­ per (7), welcher Kragen (10) die Faltung eines zur Reckreserve gefalteten Streifens einseitig hält, da­ durch gekennzeichnet, dass die Faltung eine gegenläufi­ ge Schwalbenschwanzfaltung (12) ist.
2. Anschlussschürze nach Anspruch 1 oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Basisbreite (x) einer Falte doppelt so groß ist, wie die die zwei Basisfalten (13) untereinander verbindenden Stegfalten (14).
3. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) mit einer selbst­ klebenden,. dichtenden Kleberbeschichtung (18) versehen ist.
4. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung (18) eine Butylschnur ist.
5. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) zu einem Stehkra­ gen aufstellbar ist.
6. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass der Kragen (10) aus gesondert angeordneten, einseitig dehnfähigen, streifenartigen Klebemedien gebildet und getrennt aufstellbar ist.
7. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Herstellung verwendeten Materialien, vorzugsweise Kunststoff, in den Knickstel­ len des aufstellbaren Kragens (10) spannungsabbauende Wirkung haben.
8. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Kleberbeschichtung (18) ein Stretchkleber ist.
9. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vorher­ gehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Falten im Bereich des Kragens (10) fest miteinander versiegelt sind.
10. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinanderliegenden Faltenkan­ ten (16) des auffächerbaren Randes (b) wasserdicht und luftdicht, aber aufreissbar miteinander verbunden sind.
11. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass die Randkanten miteinander ver­ schweißt oder verklebt sind.
12. Anschlussschürze nach einem oder mehreren der vor­ hergehenden Ansprüche oder insbesondere danach, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus wasserdichtem und luftdich­ tem Kunststoff oder anderen, die wasser- und luftdich­ ten Anforderungen erfüllenden Werkstoffen besteht.
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