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DE1005325B - Muffe zur Herstellung leicht loesbarer Verbindungen von Draht- und Stangenenden - Google Patents

Muffe zur Herstellung leicht loesbarer Verbindungen von Draht- und Stangenenden

Info

Publication number
DE1005325B
DE1005325B DER9199A DER0009199A DE1005325B DE 1005325 B DE1005325 B DE 1005325B DE R9199 A DER9199 A DE R9199A DE R0009199 A DER0009199 A DE R0009199A DE 1005325 B DE1005325 B DE 1005325B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire
wedges
sleeve
rod
rod ends
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER9199A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Reinecken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WALTER REINECKEN DR ING
Original Assignee
WALTER REINECKEN DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WALTER REINECKEN DR ING filed Critical WALTER REINECKEN DR ING
Priority to DER9199A priority Critical patent/DE1005325B/de
Publication of DE1005325B publication Critical patent/DE1005325B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B7/00Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections
    • F16B7/02Connections of rods or tubes, e.g. of non-circular section, mutually, including resilient connections with conical parts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connections Effected By Soldering, Adhesion, Or Permanent Deformation (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei der kontinuierlichen Wärmebehandlung von Drähten oder Stangen durch elektrischen Strom ist es zur Vermeidung von Unterbrechungen des Verfahrens erforderlich, die Enden des Materials schnell, zuverlässig und elektrisch gut leitend miteinander zu endlosen bzw. langen Strängen zu verbinden. Man hat bisher derartige Verbindungen durch Schweißen oder als Keilverbindungen unter Verwendung von Muffen mit Rechts- und Linksgewinde hergestellt. Diese Verbindungsarten sind umständlich und zeitraubend. Werden die Enden von härtbaren Stahldrähten verschweißt, so tritt außerdem durch das Schweißen gewöhnlich bereits eine Härtung ein, wodurch erhebliche Schwierigkeiten entstehen. Diese könnten zwar durch Ausglühen der Schweißstellen behoben werden, jedoch ist bei einem zügigen Arbeiten die zur Verfügung stehende Zeit zu kurz dazu. Die bekannten Verbindungsarten befriedigen daher nicht.
Die Erfindung betrifft eine Verbindungsmuffe zur schnellen Herstellung solcher Verbindungen, die zudem den Vorteil besitzt, ebenso schnell wieder lösbar zu sein.
Gemäß der Erfindung ist die Muffe aus einem doppelt konischen, aus elektrisch gut leitendem Material bestehenden, an den Enden von Hülsen aus Material hoher Festigkeit umfaßten Hohlkörper gebildet, in welchem durch eine oder mehrere Spannfedern auseinandergedrückte Keile so angeordnet sind, daß sie die in die Öffnung des Hohlkörpers eingeschobenen Drahtoder Stangenenden derart selbstsperrend festklemmen, daß diese erst nach Zurückziehen der Keile wieder herausgezogen werden können.
Die Muffe beansprucht wenig Platz und ist daher für die elektrische Wärmebehandlung, bei der das Material geeignete Stromzuführungsvorrichtungen störungsfrei durchlaufen muß, besonders geeignet. Das schließt jedoch nicht aus, daß die Verbindungsmuffe gemäß der Erfindung auch in anderen Fällen bzw. bei anderen Bearbeitungsverfahren mit Vorteil zu verwenden ist.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar, das zur Herstellung einer leicht und schnell lösbaren Verbindung der Draht- und Stangenenden 5 dient. Dabei' zeigt
Fig. 1 die Muffe im Längsschnitt;
Fig. 2 stellt eine Draufsicht und
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1 dar.
In den Zeichnungen bedeutet 1 den aus einem gut leitenden Material, wie Hartkupfer, Bronze od. dgl., hergestellten eigentlichen Muffenkörper. Mit 2 sind zwei konische, eventuell kupferplattierte Stahlhülsen bezeichnet, welche die beim Zug auftretenden Tangentialkräfte aufnehmen und sich dabei gegen die Innen-Muffe zur Herstellung
leicht lösbarer Verbindungen
von Draht- und Stangenenden
Anmelder:
Dr.-Ing. Walter Reinecken,
Düsseldorf-Gerresheim, Friedingstr. 23
Dr.-Ing. Walter Reinedcen, Düsseldorf-Gerresheim,
ist als Erfinder genannt worden
flächen der ringförmigen Bunde 7 des Muffenkörpers abstützen.
Für den Fall, daß die Bunde 7 mit dem Muffenkörper 1 aus einem Stück bestehen, kann man die Hülsen in der Längsrichtung schlitzen, damit sie so weit federn, daß sie ohne Schwierigkeiten über die Bunde geschoben werden können.
Innerhalb der Hülsen sind zwei selbstsperrende Keile 3 vorgesehen, die aus Hartkupfer oder Bronze bestehen können. Mit 4 ist eine Spannfeder bezeichnet, welche die Keile auseinanderdrückt. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel wird die Feder 4 mittels einer in den Keilen gelagerten Führungsstange 8 gehalten, doch kann ohne weiteres irgendeine andere Anordnung zur Führung bzw. Halterung der Feder 4 getroffen werden.
Bei der Montage können zuerst die Keile 3 mit der Führungsstange 8 und der Feder 4 in den Muffenkörper 1 eingesetzt und sodann die Hülsen 2 in der vorbeschriebenen Weise montiert werden. Bei der Montage kann aber auch so vorgegangen werden, daß man zuerst die Hülsen 2 montiert und dann die Keile 3 durch den zwischen den Hülsen verbleibenden Raum einsetzt und gegen die Muffenenden hin verschiebt. Da die Keile 3 bei noch nicht eingeschobenen Stangen 5 seitlich genügend weit auseinandergeschoben werden können, ist auch das Einsetzen der Führungsstange 8 in die zu diesem Zweck in den Keilen vorgesehenen Bohrungen ohne weiteres möglich.
Um die Verbindung herzustellen, werden die Draht- bzw. Stangenenden 5 beiderseits in die Vorrichtung hineingeschoben. Durch die unter dem Druck der Feder 4 stehenden Keile 3 werden die Enden 5 derart festgeklemmt, daß eine starken Zugkräften standhaltende Verbindung entsteht.
609 866/221
Zum Lösen dieser Verbindung müssen nur die Keile 3 gegen die Wirkung der Feder 4 zurückgezogen werden. Erfindungsgemäß kann dazu eine zweckentsprechend geformte Zange verwendet werden, wie unter 6 angedeutet ist. Die Zange greift an passenden Vorsprüngen der Keile an.
Der Muffenkörper und die Keile werden in ihrer Form und Größe dem Profil der zu verbindenden Materialenden angepaßt.
Die Verwendbarkeit der erfindungsgemäßen Muffe ist keineswegs auf kreisförmige Materialquerschnitte beschränkt. Bei anderen Profilen kann es zweckmäßig sein, mehrere Keile je Muffenende zu verwenden.
Unter Umständen kann es auch zweckmäßig sein, die erfindungsgemäße Muffe dahingehend abzuändern, daß sie nur an einem Ende für die beschriebene, schnell lösbare Keilverbindung eingerichtet ist, während das andere Ende mit dem betreffenden Drahtoder Stangenende in an sich bekannter Weise verschraubt oder anderweitig verbunden wird.

Claims (3)

Patentansprüche·.
1. Muffe zur Herstellung leicht lösbarer Verbindungen von Draht- oder Stangenenden, insbesondere für die elektrische Wärmebehandlung von Draht- oder Stangenmaterial, gekennzeichnet durch einen doppelt konischen, aus elektrisch gut leitendem Material bestehenden, an den Enden von Hülsen (2) aus Material hoher Festigkeit umfaßten Hohlkörper (1), in welchem durch eine oder mehrere Spannfedern auseinandergedrückte Keile (3) so angeordnet sind, daß sie die in die Öffnung des Hohlkörpers eingeschobenen Drahtoder Stangenenden (5) derart selbstsperrend festklemmen, daß diese erst nach Zurückziehen der Keile wieder herausgezogen werden können.
2. Muffe nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Vorsprünge an den Keilen, an denen diese mit Hilfe einer passend geformten Zange (6) oder einer ähnlichen Vorrichtung zurückgezogen werden können.
3. Muffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß nur an einem Ende eine leicht lösbare Keilverbindung angeordnet ist, während das andere Ende für eine andersartige, an sich bekannte Verbindungsart, z. B. Verschraubung, mit dem betreffenden Draht- oder Stangenende eingerichtet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 369 413.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 566/221 3.57
DER9199A 1952-06-05 1952-06-05 Muffe zur Herstellung leicht loesbarer Verbindungen von Draht- und Stangenenden Pending DE1005325B (de)

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Publications (1)

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DE1005325B true DE1005325B (de) 1957-03-28

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DE (1) DE1005325B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102007011096A1 (de) * 2007-03-07 2008-09-11 Nexans Anordnung zum Kontaktieren eines Aluminium enthaltenden elektrischen Leiters

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2369413A (en) * 1943-04-02 1945-02-13 Oxford Tartak Radio Corp Cable clamp

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DE102007011096A1 (de) * 2007-03-07 2008-09-11 Nexans Anordnung zum Kontaktieren eines Aluminium enthaltenden elektrischen Leiters

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