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DE10040401A1 - Verfahren zur Herstellung von N-substituierten alpha-Aminosäuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von N-substituierten alpha-Aminosäuren

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Publication number
DE10040401A1
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DE
Germany
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substituted
carboxylation
imines
sacrificial anode
amino acids
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Ceased
Application number
DE10040401A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Lehmann
Rolf Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
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Publication date
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Publication of DE10040401A1 publication Critical patent/DE10040401A1/de
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C227/00Preparation of compounds containing amino and carboxyl groups bound to the same carbon skeleton
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C25ELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES; APPARATUS THEREFOR
    • C25BELECTROLYTIC OR ELECTROPHORETIC PROCESSES FOR THE PRODUCTION OF COMPOUNDS OR NON-METALS; APPARATUS THEREFOR
    • C25B3/00Electrolytic production of organic compounds
    • C25B3/20Processes
    • C25B3/25Reduction

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Electrolytic Production Of Non-Metals, Compounds, Apparatuses Therefor (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von N-substituierten alpha-Aminosäuren aus N-substituierten Iminen durch elektrochemische Carboxylierung von N-substituierten Iminen. Die Carboxylierung erfolgt in einer ungeteilten Elektrolysezelle mit einer Opferanode, insbesondere Aluminium. N-substituierte alpha-Aminosäuren werden in hoher Ausbeute erhalten.

Description

Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren zur Herstellung von N-substituierten α-Aminosäuren aus N-substituierten Iminen. Das erfindungsgemäße Verfahren basiert auf einer elektrochemischen Carboxylierung von N-substituierten Iminen, wobei es sich bei den Iminen sowohl um Aldimine als auch Ketimine handelt.
Es ist bekannt, dass sich verschiedene ungesättigte Verbindungen, beispielsweise Olefine und aromatische Ketone, elektrochemisch carboxylieren lassen, wobei im ersten Fall einfache Carbonsäuren und im zweiten Fall α- Hydroxycarbonsäuren gebildet werden - beispielhaft wird verwiesen auf S. Dérien et al., Tetrahedron, 1992, 48, 5235 sowie auf A. K. Datha et al., J. Appl. Elektrochem. (1998), 28 (6), 569-577.
Gemäß EP-A 0 189 120 erfolgt die Elektrocarboxylierung von Ketonen und Aldehyden in einer ungeteilten Elektrolysezelle, welche eine Opferanode, wie Al, enthält. Aldehyde lassen sich allerdings nur in geringer Ausbeute carboxylieren. Von der Verwendung von Mg als Opferanode wird wegen rasch auftretender Passivierung abgeraten. Obgleich im einleitenden Teil dieser EP-A 0 189 120 Imine als elektrocarboxylierbar bezeichnet werden - Details hierzu werden nicht genannt -, gibt dieses Dokument keinen Hinweis darauf, dass Imine nach dem Verfahren dieses Dokuments, also in einer ungeteilten Zelle mit Opferanode, elektrochemisch carboxyliert werden können.
In analoger Weise wie eine elektrochemisch bewirkte CO2- Einschiebung in Carbonylverbindungen eine interessante Alternative für den Ersatz des toxischen Cyanwasserstoffs in der Synthese von α-Hydroxycarbonsäuren darstellt, der zudem durch die notwendige Hydrolyse zur stöchiometrischen Bildung eines Ammoniumsalzes als Abfallsalz führt, besteht auch ein Interesse daran, Aminosäuren mittels einer cyanhydrinfreien Route bereitzustellen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist demgemäß, die Bereitstellung eines neuen Verfahrens zur Herstellung von N-substituierten Aminosäuren, bei welchen auf den Einsatz von Cyanwasserstoff verzichtet werden kann, andererseits aber leicht zugängliche Rohstoffe, wie aus Aldehyden oder Ketonen in Verbindung mit Aminen erhältliche Imine, zum Einsatz kommen sollen. Gemäß einer weiteren Aufgabe der Erfindung sollte das Verfahren sowohl mit möglichst hoher Ausbeute als auch hoher Selektivität betrieben werden können.
Es wurde gefunden, dass sich die zuvor genannten Aufgaben und weitere Aufgaben, wie sie sich aus der weiteren Beschreibung des Verfahrens ergeben, lösen lassen, indem aus Aldehyden oder Ketonen und primären Aminen leicht zugängliche Imine elektrochemisch mit Kohlendioxid carboxyliert werden. Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer N-substituierten α-Aminosäure, umfassend eine elektrochemische Carboxylierung eines N-substituierten Imins in einem ein Leitsalz enthaltenden flüssigen Elektrolyt und Isolierung des im Elektrolyt gelösten und/oder suspendierten gebildeten Aminosäuresalzes, das dadurch gekennzeichnet ist, dass man die elektrochemische Carboxylierung in einer ungeteilten Elektrolysezelle mit einer Opferanode durchführt. Die Unteransprüche richten sich auf bevorzugte Ausführungsformen.
Überraschenderweise sind aus den Aldiminen die α-Aminosäuren in wesentlich höherer Ausbeute erhältlich als α-Hydroxysäuren aus den dem Imin zugrundeliegenden Aldehyd.
Dem erfindungsgemäßen Verfahren sind unterschiedliche N- substituierte Imine, und zwar Aldimine der allgemeinen Formel R-HC=N-Q als auch Ketimine der allgemeinen Formel R1R2C=N-Q zugänglich, wobei Aldimine bevorzugt werden. Die dem Imin zugrundeliegende Carbonylverbindung kann aromatischer, heteroaromatischer, cycloaliphatischer und aliphatischer Natur sein. Die organischen Reste R am Iminkohlenstoff der Aldimine bzw. R1 und R2 der Ketimine können somit unterschiedliche Strukturen aufweisen und unterschiedliche Substituenten enthalten. Voraussetzung ist allerdings, dass die Substituenten sowie die organischen Reste an sich keine Gruppierungen enthalten, welche unter den Elektrocarboxylierungsbedingungen selbst reaktiv sind, da dies zu einer nennenswerten Minderung der Selektivität führen würde. Sofern das Iminkohlenstoffatom an einen aromatischen oder heteroaromatischen Ring gebunden ist, handelt es sich um ein ein- oder mehrcyclisches aromatisches bzw. heteroaromatisches System, das seinerseits substituiert sein kann. Bevorzugte aromatische Reste sind unsubstituiertes und substituiertes Phenyl und Naphthyl. Bei den heteroaromatischen Resten kann es sich um fünf- oder sechsgliedrige O-, N- und S-Heterocyclen oder um annelierte Systeme handeln. Sofern das Iminkohlenstoffatom an einen aliphatischen Rest gebunden ist, kann dieser unverzweigt oder verzweigt sein und enthält üblicherweise 2 bis 20 Kohlenstoffatome; je nach den Strukturverhältnissen können diese organischen Reste auch mehr C-Atome aufweisen. Aliphatische Reste R mit hohem Verzweigungsgrad an der Nachbarschaft des Iminkohlenstoffatoms sind bevorzugt.
Auch der am Iminstickstoff gebundene organische Rest kann aliphatischer, cycloaliphatischer, aromatischer oder heteroaromatischer Natur sein. R und Q bzw. R1, R2 und Q können gleich oder verschieden sein. Beispiele geeigneter Imine, auf welche aber die Erfindung keinesfalls beschränkt ist, sind N-Benzylidenmethylamin, N-Benzyliden-tertiär­ butylamin, N-Benzylidenanilin, N-Neo-pentylidenanilin.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird in einer einfachen Elektrolysezelle, welche nur einen einzigen Elektrolytraum besitzt, dies wird unter dem Term "ungeteilt" verstanden, durchgeführt.
Die Elektrolysezelle zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens besteht entweder aus einer üblichen Filterpressenzelle mit einem Pumpkreislauf zum Umwälzen und Durchmischen des Elektrolyten oder einer Becherglaszelle, in der der Elektrolyt umgerührt wird. In jedem Falle umfasst die Elektrolysezelle eine Opferanode und eine in einem Abstand angeordnete Kathode. Die becherglasähnliche Elektrolysezelle enthält einen Stutzen zur Einleitung von Kohlendioxid und bei Bedarf eine Vorrichtung zum Rühren des Elektrolyts.
Bei der Filterpressenzelle wird in einem T-Stück in der Elektrolytzuführung vor der Zelle begast. Anode und Kathode sind mit der Spannungsquelle über die Stromleitungen miteinander verbunden.
Bei der erfindungsgemäßen Elektrocarboxylierung von Iminen mit CO2 dient ein unter Elektrolysebedingungen lösliches Metall als Anode. Anodenmaterialien sind insbesondere Aluminium, Magnesium, Zink, Kupfer und eines oder mehrere dieser Metalle enthaltende Legierungen. Aluminium ist als Anodenmaterial besonders geeignet.
Als Kathode eignen sich übliche gute Leiter. Gut geeignet sind unterschiedliche leitfähige Kohlenstoffmaterialien, wie insbesondere Graphit und Kohlefaservliese, ferner Nickel und insbesondere Magnesium. Gemäß besonders bevorzugter Ausführungsformen handelt es sich bei der Anode/Kathode-Kombination um Mg/Mg und Mg/Kohlenstoff, wie insbesondere Graphitvlies.
Die elektrochemische Carboxylierung erfolgt in einem aprotischen Lösungsmittel in Gegenwart eines Leitsalzes. Geeignete Lösungsmittel sind flüssige Amide, Nitrile und offenkettige und cyclische Ether. Besonders bevorzugt wird N,N-Dimethylformamid.
Als Leitsalze eignen sich Alkali- und Erdalkalihalogenide, Ammoniumhalogenide, vorzugsweise aber Alkyl-, Cycloalkyl- oder Aryl-ammoniumsalze, insbesondere quaternäre Ammoniumsalze, wobei die am Stickstoff gebundenen Reste gleich oder verschieden und aliphatischer, cycloaliphatischer oder aromatischer Natur sein können. Bei den Anionen der quaternären Ammoniumsalze handelt es sich insbesondere um Chlorid, Bromid, Jodid, Tetrafluorborat, Hexafluorphosphat, para-Toluolsulfonat, Perchlorat und Bis(trifluoromethylsulfonimid). Besonders geeignete Leitsalze sind Tetra(C1 bis C4)alkylammonium­ tetrafluoroborat oder -hexafluorophosphat.
Bei der elektrochemischen Carboxylierung von Iminen laufen die nachfolgenden Reaktionen ab:
an der Anode: 2 M → 2 Mn + 2 n e-,
wobei M das Anodenmetall und n die Wertigkeit bedeuten;
an der Kathode: n RCH=NQ + n CO2 + 2 n e- → n R-CH(NQ-)-CO2 -
in der Lösung: 2 Mn + n R-CH(O-)-CO2 - → M2(R-CH(NQ)-CO2)n
Zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens wird das Imin in dem ein Leitsalz enthaltenden Lösungsmittel gelöst und anschließend wird eine wirksame Spannung an die Anode und Kathode angelegt. Eine Spannung im Bereich von etwa 3 bis 30 V, insbesondere etwa 10 bis 30 V, hat sich als günstig erwiesen; eine höhere oder niedrigere Spannung sind jedoch nicht ausgeschlossen. Obgleich eine potentiostatische Fahrweise möglich ist, wird eine galvanostatische Fahrweise bevorzugt, weil sie technisch besser zu realisieren ist. Die Elektrolyse wird daher bevorzugt galvanostatisch bei einer Stromdichte im Bereich von 0,1 bis 10 A/dm2, insbesondere 0,2 bis 2 A/dm2, betrieben.
Die Carboxylierung wird zweckmäßigerweise bei einer Temperatur im Bereich von 10 bis 50°C, insbesondere 10 bis 30°C, durchgeführt. Kohlendioxid kann entweder mit einem Partialdruck unterhalb von 1 bar im Gemisch mit einem anderen Gas, das gleichzeitig der besseren Durchmischung dient, in die Elektrolysezelle eingebracht werden.
Alternativ hierzu wird Kohlendioxid bei Normaldruck durch die Elektrolysezelle geleitet. Gemäß einer weiteren Alternative wird innerhalb des Elektrolysegefäßes ein CO2- Druck im Bereich von 1 bis 5 bar aufrechterhalten.
Zur Gewinnung von N-substituierten α-Aminosäuren aus dem im Elektrolyt gelösten Salz wird dieses zweckmäßigerweise durch Zugabe eines wenig polaren Lösungsmittel ausgefällt und abfiltriert. Anschließend wird das Salz in an sich bekannter Weise durch Versetzen mit wässriger Mineralsäure in die Aminosäure überführt und aus der wässrigen Phase mittels eines organischen, im allgemeinen wenig polaren Lösungsmittels extrahiert. Die das aprotische Lösungsmittel und das Leitsalz enthaltende Phase wird nach dem Abtrennen des zur Ausfällung des MHA-Salzes eingesetzten Lösungsmittels in die Elektrolysestufe rezykliert.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann diskontinuierlich oder kontinuierlich durchgeführt werden; bei kontinuierlicher Fahrweise wird eine Durchfluss-Elektrolysezelle verwendet. Die Vorteile des erfindungsgemäßen Verfahrens bestehen darin, dass es möglich ist, unter Einsatz von Iminen aber Vermeidung eines Einsatzes von Cyanwasserstoff N- substituierte Aminosäuren in hoher Ausbeute und guter Selektivität zu erhalten. Bei der derzeit besten Ausführungsform unter Einsatz einer Aluminiumanode und einer Blei- oder Kohlenstoff(Graphit)-Kathode, Tetra-n- butylammonium-tetrafluoroborat als Leitsalz und Dimethylformamid als Lösungsmittel sind die N- substituierten Aminosäuren aus Aldiminen in einer Ausbeute von 80 bis 90% erhältlich.
Die nachfolgenden Formelschemata zeigen ausgewählte Beispiele:
Die nachfolgenden Beispiele verdeutlichen die Erfindung und zeigen den Einfluss verschiedener Parameter auf die Ausbeute, Selektivität und Stromausbeute.
Allgemeine Vorschrift
Der Elektrolyt wird durch Lösungen des Leitsalzes (0,025 bis 0,1 Mol/l) im Lösungsmittel (N,N-Dimethylformamid) hergestellt. Die Ausgangsverbindung, das Imin, wird abgewogen und im Elektrolyt gelöst. Es wird in einer ungeteilten Elektrolysezelle, in der sich je eine Anode und eine Kathode mit einer Elektrodenfläche von jeweils 20 cm2 gegenüberstehen, bei Raumtemperatur galvanostatisch elektrolysiert. Das Elektrolytvolumen für die in der Tabelle aufgeführten Versuche beträgt V = 0,1 L. Bevor die Zelle mit der Gleichstromquelle verbunden wird, wird CO2- Gas über eine Fritte in den Elektrolyt eingeleitet. Nachdem eine bestimmte Ladungsmenge verbraucht worden ist, wird der Strom abgeschaltet und die Lösung aus der Zelle entfernt. Die Zelle wird mit reinem Lösungsmittel nachgespült, um Rückstände zu entfernen. Anschließend wird, wie vorstehend beschrieben, durch Freisetzen der Aminosäure aufgearbeitet.
Die Analyse der nicht isolierten Produkte erfolgte mittels Hochdruckflüssigkeitschromatographie aus der wässrigen sauren Lösung.
Tabelle 2

Claims (7)

1. Verfahren zur Herstellung einer N-substituierten α-Aminosäure, umfassend eine elektrochemische Carboxylierung eines N-substituierten Imins in einem ein Leitsalz enthaltenden flüssigen Elektrolyt und Isolierung des im Elektrolyt gelösten und/oder suspendierten gebildeten Aminosäuresalzes, dadurch gekennzeichnet, dass man die elektrochemische Carboxylierung in einer ungeteilten Elektrolysezelle mit einer Opferanode durchführt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Aldimin der allgemeinen Formel R-HC=N-Q verwendet, worin R und Q gleich oder verschieden sein können und für einen aliphatischen, cycloaliphatischen, aromatischen oder heterocyclischen Rest stehen.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass R für einen ein- oder zweikernigen aromatischen oder heteroaromatischen Rest oder einen aliphatischen Rest mit 4 bis 18 C-Atomen und Q für einen aliphatischen Rest mit 1 bis 18 C-Atomen oder für einen ein- oder mehrkernigen aromatischen oder heteroaromatischen Ring steht.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Anode-/Kathode-Kombination aus der Reihe Magnesium/Kohlenstoff, Magnesium/Magnesium, Aluminium/Blei, Aluminium/Kohlenstoff (Graphit) und Aluminium/Nickel verwendet.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass man als Leitsalz ein Tetra(C1- bis C4)alkylammoniumsalz, insbesondere ein Tetrafluoroborat-Halogenid oder Hexafluorophosphat, oder ein Alkalimetallhalogenid verwendet.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Carboxylierung bei einem CO2-Druck im Bereich von 0,1 bis 5 bar, insbesondere 0,5 bis 2 bar, durchführt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass man die Carboxylierung bei einer Stromdichte im Bereich von 0,1 bis 10 A/cm2 durchführt.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US7332067B2 (en) 2003-06-10 2008-02-19 Degussa Ag Process for the preparation of α-substituted carboxylic acids from the series comprising α-hydroxycarboxylic acids and n-substituted-α-aminocarboxylic acids
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