DE10033819A1 - PMD-Monitor-Verfahren und Anordnung zur Ermittlung der Polarisations-Moden-Dispersion eines Transmissionssystems und insbesondere einer Transmissionsfaser - Google Patents
PMD-Monitor-Verfahren und Anordnung zur Ermittlung der Polarisations-Moden-Dispersion eines Transmissionssystems und insbesondere einer TransmissionsfaserInfo
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Abstract
Beschrieben wird ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Ermittlung der Polarisations-Moden-Dispersion eines Transmissionssystems und insbesondere einer Transmissionsfaser. DOLLAR A Die Erfindung zeichnet sich dadurch aus, daß in einem optoelektronischen Heterodynempfänger eine Überlagerung eines zu analysierenden optischen Datensignals mit der Strahlung eines bezüglich seiner Wellenlänge durchstimmbaren optischen Elements und insbesondere eines Lasers erfolgt. Erfindungsgemäß kann damit der Polarisationszustand des zu analysierenden Signals als Funktion der Wellenlänge gemessen werden.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine An
ordnung zur Ermittlung der Polarisations-Moden-Dispersion
(PMD) eines Transmissionssystems und insbesondere einer
(D-WDM)-Transmissionsfaser.
Da jede Glasfaser ungewollt in geringem Umfange doppel
brechend ist, laufen Lichtsignale unterschiedlicher Pola
risation mit verschiedenen Gruppengeschwindigkeiten durch
die Glasfaser. Beim Empfänger kommen die Lichtanteile un
terschiedlicher Polarisation daher zeitlich gegeneinander
verzögert an; dieser Laufzeiteffekt führt zu einer Ver
breiterung des empfangenen Signals und damit zu einer Be
einträchtigung der Übertragungsqualität. Dies kann insbe
sondere zu einer Erhöhung der Bitfehlerrate führen.
Die Polarisations-Moden-Dispersion umfaßt alle polarisa
tionsabhängigen Laufzeiteffekte, bei denen sich die
Signalausbreitung vollständig durch das Ausbreitungsver
halten zweier voneinander unabhängiger und zueinander or
thogonaler Polarisationsmoden beschreiben läßt. Da sich
die Doppelbrechung durch äußere Einflüsse, wie Temperatur
und mechanische Belastung - z. B. durch Winddruck bei
Freileitungen - ständig ändert, und zudem von der Wellen
länge abhängt, verändert sich permanent sowohl die Lage
der "principial states of polarisation" (PSP) als auch
die Laufzeitdifferenz zwischen den PSP's. Dies bezeichnet
man auch als Polarisations-Moden-Dispersion.
Aus den genannten Effekten resultiert beispielsweise ein
zeitlich flukturierendes wellenlängenabhängiges PMD-
Verhalten von Transmissionsfasern mit Zeitkonstanten im
Millisekunden- bis Minutenbereich.
Aus einer Reihe von Gründen - beispielsweise um die re
sultierende wellenlängenabhängige PMD zu kompensieren -
ist es erforderlich, die tatsächliche momentane PMD eines
Transmissionssystems zu messen.
Bekannt sind PMD-Meßgeräte, die entweder nach der inter
ferometrischen Methode oder nach dem Jones-Matrix-Ver
fahren arbeiten. Diese bekannten PMD-Meßgeräte benötigen
pro Messung zwischen einigen zehn Sekunden und einigen
Minuten, sind sehr voluminös und arbeiten darüber hinaus
mit während der Messung zu bewegenden Bauteilen. Damit
sind sie nicht für PMD-Kompensationseinrichtungen geeig
net, die an Übertragungsstrecken stehen.
Deshalb behilft man sich derzeit zur (indirekten) Messung
der PMD mit der Ermittlung der durch Polarisations-Moden-
Dispersions (PMD) hervorgerufenen Verzerrungen bzw. deren
Auswirkungen auf die Übertragungsqualität, wie beispiels
weise Messungen der Bitfehlerrate. Diese Vorgehensweise
liefert jedoch keine direkte Aussagen über die PMD bei
spielsweise einer Transmissionsfaser.
Ein weiteres bekanntes Verfahren benutzt nach der opto
elektronischen Detektion des Nutzsignals einen Satz von
Hochfrequenzfiltern, um die Phasenverschiebungen ausge
wählter Seitenfrequenzen zu bestimmen. Dabei hängt der
Aufwand von der Modulationsbandbreite des Nutzsignales
ab. Unterschiedliche Bitraten in der digitaler Übertra
gung erfordern unterschiedliche Filterkombinationen. Es
sind üblicherweise jedoch nur ca. 3-4 Filter praktikabel.
Die Ermittlung der PMD ist damit an eine Signaldemodula
tion gebunden und somit nur für jeweils ein Nutzsignal
möglich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
und eine Anordnung zur Ermittlung der Polarisations-
Moden-Dispersion eines Transmissionssystems und insbeson
dere einer Transmissionsfaser anzugeben, die in kurzer
Meßzeit einen Rückschluß auf die Veränderungen der PMD
erlaubt, so daß sie beispielsweise in einer PMD-Kompen
sationseinrichtung als PMD-Monitor eingesetzt werden
kann.
Eine erfindungsgemäße Lösung dieser Aufgabe ist in den
unabhängigen Patentansprüchen angegeben. Weiterbildung in
der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Die Erfindung geht von dem Grundgedanken aus, in einem
optoelektronischen Heterodynempfänger das zu analysieren
de optische Datensignal mit der Strahlung eines bezüglich
seiner Wellenlänge durchstimmbaren optischen Elements und
insbesondere eines Lasers zu überlagern. Erfindungsgemäß
kann damit der Polarisationszustand des zu analysierenden
Signals als Funktion der Wellenlänge gemessen werden.
Das Spektrum eines digitalen, optischen Datensignals hat
eine definierte spektrale Breite, die von der Bitrate ab
hängt. Je höher die Bitrate ist, desto breiter ist das
zugehörige Spektrum.
Die unterschiedlichen Ausbreitungsgeschwindigkeiten der
verschiedenen spektralen Anteile in unterschiedlichen Po
larisationszuständen innerhalb der Lichtleitfaser der
Übertragungsstrecke verursachen nach hinreichender Über
tragungslänge Signalverzerrungen, die eine Wiederherstel
lung der digitalen Information unmöglich machen oder zu
mindest die Signalqualität negativ beeinflussen.
Mit Hilfe eines optoelektronischen Heterodynempfängers,
dessen Bandbreite ein Bruchteil des Signalspektrums be
trägt, wird dieses Spektrum spektral aufgelöst gemessen.
Man erhält dann Meßwerte, die das Leistungsdichtespektrum
des Empfangssignals - je nach Durchstimm-Bandbreite über
einen Teil des Spektrums oder über das gesamte Spektrum -
wiederspiegeln.
Bei dieser optischen Überlagerung hängt die Nutzamplitude
des elektrischen Überlagerungssignals von den beiden Si
gnalleistungen, aber auch direkt von den Polarisations
richtungen des einlaufenden Signals und des lokalen Über
lagerungslasers ab.
Um die polarisationsunabhängige Leistungsdichte des Ein
gangsspektrums zu bestimmen, werden zwei orthogonale Po
larisationszustände (SOP = state of polarization) z. B. des
lokalen Lasers für eine optoelektronische Überlagerung
benutzt. Diese können z. B. die horizontale und die verti
kale Polarisation sein mit den Vektoren (S1, S2, S3):
SOPH = (1, 0, 0) horizontal
SOPV = (-1, 0, 0) vertikal
SOPV = (-1, 0, 0) vertikal
Die spektrale Verteilung der Gesamtsignalleistung wird
unter Benutzung dieser zwei orthogonalen Polarisationszu
stände ermittelt.
PÜges (λ) = (PÜH (λ) + PÜV (λ))/2
Um die unterschiedlichen Polarisationszustände innerhalb
des Empfangsspektrums spektral aufgelöst messen zu kön
nen, werden weitere Polarisationsrichtungen benötigt; da
bei ist es vorteilhaft eine unter 45 Grad stehende und
eine rechts- oder links-zirkulare Polarisation zu benut
zen, z. B.
SOP45 = (0, 1, 0) linear, +45° schräg
SOPR = (0, 0, 1) rechts-zirkular
SOPR = (0, 0, 1) rechts-zirkular
Das Eingangsspektrum wird nun beispielsweise mit folgen
den Polarisationszuständen des lokalen Lasers überlagert:
Die Leistung jeden Mischproduktes ist proportional zu dem
Produkt aus Eingangsleistung und Lokallaserleistung und
einem Faktor k, der die Übereinstimmung beider Polarisa
tionen beschreibt.
PÜ = k.PE.PL.a(ΔSOP)
Mit
k Konstante
PE Eingangsleistung
PL Lokallaserleistung
a(ΔSOP) Polarisations-Übereinstimmungsfaktor
k Konstante
PE Eingangsleistung
PL Lokallaserleistung
a(ΔSOP) Polarisations-Übereinstimmungsfaktor
Dabei ist der Polarisations-Übereinstimmungsfaktor
a(ΔSOP) vom relativen Abstand der SOP auf der Poincaré-
Kugel abhängig:
α = cos2(α/2)
α Winkel zwischen SOPE und SOPL auf der Poin caré-Kugel
α Winkel zwischen SOPE und SOPL auf der Poin caré-Kugel
Der Amplitudenfaktor a(ΔSOP) ist maximal 1 bei identi
schen Polarisationen (α = 0°) und 0 für orthogonale Polari
sationen (α = 180°).
Mit Hilfe der drei Polarisationen (S1, S2, S3) = (1, 0, 0);
(0, 1, 0); (0, 0, 1), die die Stokes-Vektoren S1, S2, S3 re
präsentieren, werden daraus die wellenlängenabhängigen
normierten Stokes-Parameter s1(λ), s2(λ) und s3(λ) des Emp
fangssignals ermittelt.
s1 (λ) = PÜH(λ)/PÜges(λ)
s2 (λ) = PÜ-45(λ)/PÜges(λ)
s3 (λ) = PÜV(λ)/PÜges(λ)
s2 (λ) = PÜ-45(λ)/PÜges(λ)
s3 (λ) = PÜV(λ)/PÜges(λ)
Bei jeder Wellenlänge des Eingangsspektrums ist somit die
Polarisationsrichtung des ausgefilterten Spektralanteils
bestimmt.
SOPE(λ) = [s1(λ), s2(λ), s3(λ)]
Die PMD zeigt nun ihre Auswirkungen darin, daß die Strah
lung der Datenquelle in zwei Leistungsanteile aufgespal
ten wird, die den Principal States of Polarization (PSPn)
am Eingang der Übertragungsstrecke entsprechen. Zwischen
beiden, in der Regel verschieden großen Leistungsanteilen
tritt eine relative Zeitverzögerung - Differential Group
Delay (DGD) genannt - auf. Die beiden Leistungsanteile
erreichen den PMD-Monitor mit Polarisationsrichtungen,
die den PSPout entsprechen.
Das Datensignal erleidet durch PMD keine Verzerrungen,
wenn die DGD gleich 0 ist, oder die Polarisation der Ein
gangsstrahlung identisch zu einem PSPin der Übertragungs
strecke ist. In beiden Fällen bleibt die Ausgangspolari
sation am Ende der Übertragungsstrecke konstant, selbst
wenn die Wellenlänge geringfügig variiert:
SOPE(λ) = konst.
Die verschiedenen Spektralanteile des Signals haben die
gleiche Polarisation, ihre akkumulierte Polarisationsän
derung über das Spektrum ist gleich 0.
Das Eingangssignal wird jedoch um so stärker verzerrt, je
größer die DGD ist und je näher das Leistungsaufteilungs
verhältnis auf die beiden PSPin an den Wert 1 : 1 kommt:
SOPE(λ) = variabel
Die Meßdaten SOPE(λ) liegen für den relevanten Wellenlän
genbereich durch die vorangegangenen Berechnungen vor.
Diese Daten sind ausreichend, um die Bestimmung der PMD
nach der Poincaré (Arc-Angle) Methode durchzuführen. Da
bei wird in jedem Punkt der Kurve der Differenzenquotient
aus
SOPE(λ) - SOPE(λ + δλ)
auf der Poincaré-Kugel und dem dazugehörigen Wellenlän
genabschnitt δλ gebildet. Aus rechentechnischen Gründen
kann hier der Übergang zu diskreten Schritten vorteilhaft
sein.
Δτ(λ1) = (ΔΩ.λ0 2)/(2π.c.Δλ)
mit
DΩi = arc(SOPE(λi), SOPE(λi+1)
λ = (λi + λi+1)/2
Δλ = λi+1 - λi
Δτ DGD in ps
ΔΩ Kreisbogen auf der Poincaré-Kugel
λ = (λi + λi+1)/2
Δλ = λi+1 - λi
Δτ DGD in ps
ΔΩ Kreisbogen auf der Poincaré-Kugel
Die nun vorliegenden Einzelwerte Δτ(λ1) werden sinnvoll zu
einem quadratischen Mittelwert zusammengefaßt, der ein
zuverlässiges Maß für die PMD-Verzerrung darstellt:
Die erfindungsgemäße Anordnung hat den Vorteil, in Quasi-
Echtzeit die Veränderungen der PMD z. B. von Faserstrecken
zu detektieren. Die vorgeschlagene Anordnung und das vor
geschlagene Verfahren ermöglichen ebenso die Berechnung
der wellenlängenabhängigen Stokes-Parameter. Durch die
Verwendung des schnell und wahlfrei abstimmbaren lokalen
Lasers und der Verwendung schnell reagierender Polarisa
tions-Stellelemente ist der Aufbau eines PMD-Monitors
möglich, der z. B. in wahlfrei selektierbaren Teilberei
chen innerhalb des gesamten Wellenlängenbereichs mit un
terschiedlichen Auflösungen arbeiten kann. Darüberhinaus
handelt es sich um eine Lösung geringer Baugröße sowie um
eine Lösung ohne bewegte Bauelemente, so daß Echtzeit-
PMD-Überwachungssysteme mit besonders langer Lebensdauer
realisiert werden können.
Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des all
gemeinen Erfindungsgedankens anhand von Ausführungs
beispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung exempla
risch beschrieben, auf die im übrigen hinsichtlich der
Offenbarung aller im Text nicht näher erläuterten
erfindungsgemäßen Einzelheiten ausdrücklich verwiesen wird. Es
zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel einer
erfindungsgemäßen Anordnung,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung,.
Fig. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 4 ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfindung,
Fig. 5 die Größen PEges(λ) und SOPE(λ) als Funktion der
Wellenlänge λ für verschiedene Fälle,
Fig. 6 schematisch den Aufbau des Polarisationsstellers
innerhalb des PMD-Monitors,
Fig. 7 und 8 Ausführungsformen des vierten
Ausführungsbeispiels, und
Fig. 9 die Anwendung des PMD-Monitors als zentrales
Bauelement eines PMD-Kompensators.
In den Figuren sind gleiche Elemente immer mit den selben
Bezugszeichen bezeichnet, so daß nach der ersten Beschreibung
dieser Elemente auf eine weitere Vorstellung bei folgenden
Figuren verzichtet wird.
Fig. 1 zeigt den schematischen Aufbau eines ersten
Ausführungsbeispiels einer Anordnung zur Ermittlung der
Polarisations-Moden-Dispersion (PMD) einer Transmissionsfaser 1,
d. h. eines PMD-Monitors. Das Signal der Transmis
sionsfaser 1, die insbesondere eine Transmissionsfaser in
einem D-WDM-System sein kann, ist an den einen Eingangs
anschluß eines optischen Kopplers (5) angelegt, der bei
diesem Ausführungsbeispiel ein 3dB-Koppler ist. An den
anderen Eingangsanschluß des Kopplers (5) ist in der im
folgenden beschriebenen Weise das Licht eines lokalen,
abstimmbaren Lasers (2) angelegt, der vorteilhafter Weise
ein in seiner Wellenlänge durchstimmbarer Laser, wie ein
elektronisch abstimmbarer Distributed-Bragg-Reflector-
Laser (DBR-Laser) oder ein elektronisch abstimmbarer Di
stributed-Feedback-Laser (DFB-Laser) ist.
Der Laser (2) wird von einer Auswerte- und Steuer- bzw.
Regeleinheit (3) so abgestimmt, daß der Wellenlängenbe
reich der Abstimmung das Spektrum des zu analysierenden
Signals der Faser (1) überstreicht. Die Polarisation des
Lokallasers (2) wird mit Hilfe eines Polarisationsstel
lers (4) auf die zur Bestimmung der PMD notwendigen vier
verschiedenen Polarisationszustände eingestellt.
Der optische Koppler (5) summiert das zu analysierende
Signal der Faser (1) mit der Strahlung des lokalen Lasers
(2). Das summierte Signal ist an einen optoelektronischen
Empfänger (6) angelegt, der bei dem ersten Ausführungs
beispiel aus einer Photodiode besteht. Das elektrische
Ausgangsignal des Empfängers (6) entspricht dem optischen
Überlagerungssignal. Eine HF-Filter- und Bewertungsein
heit (7) begrenzt die Bandbreite des Überlagerungssignals
und filtert unerwünschte Basisbandsignale aus. Das Aus
gangssignal der Einheit (7) ist an die Auswerte- und
Steuereinheit (3) angelegt. Diese analysiert den Verlauf
der Meßgröße bei den verschiedenen Polarisationen und
Wellenlängen des Lokallasers (2). Als Ergebnis dieser Be
rechnungen generiert die Auswerte- und Steuereinheit (3)
zum einen ein Stellsignal (8), das proportional zur PMD-
Verzerrung des zu analysierenden Eingangssignals (1) ist
und das zur Steuerung einer PMD-Kompensatoreinheit geeig
net ist. Zum anderen steuert die Auswerte- und Steuerein
heit (3) den Laser (2) und den nachfolgend noch näher be
schriebenen Polarisationssteller (4).
Der Vorteil einer solchen Anordnung mit einem elektro
nisch durchstimmbaren Halbleiterlaser (2) besteht darin,
daß die Abstimmung auf die unterschiedlichen Frequenzen
erstens sehr schnell und zweitens mit wählbarer Abstimm
steilheit erfolgen kann und somit Bereiche erhöhter In
formationsdichte mit erhöhter Auflösung behandelt werden
können. Dies ist im Sinne eines Smart-Monitors wünschens
wert.
Fig. 2 zeigt ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfin
dung, daß sich von dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß
Fig. 1 dadurch unterscheidet, daß der lediglich eine Pho
todiode aufweisende Empfänger (6) durch einen optoelek
tronischen Balanceempfänger (9) ersetzt, in dem die Ba
sisbandanteile der optischen Signale weitgehend unter
drückt werden. Dieses Ausführungsbeispiel zeichnet sich
durch einen höheren Dynamikbereich als bei der Anordnung
gemäß Fig. 1 aus. Die übrigen Einheiten bzw. Elemente
entsprechen den i. V. m. Fig. 1 erläuterten Einheiten
bzw. Elementen, so daß auf eine erneute Vorstellung ver
zichtet wird.
Fig. 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel der Erfin
dung, daß sich von dem zweiten Ausführungsbeispiel da
durch unterscheidet, daß die Bereitstellung der notwendi
gen unterschiedlichen Polarisationszustände für die opto
elektronische Überlagerung dadurch erhalten wird, daß der
Polarisationssteller (4) nicht im Zweig des lokalen La
sers (2) angeordnet ist, sondern im Zweig des Eingangs
signales (1).
Fig. 4 zeigt ein viertes Ausführungsbeispiel der Erfin
dung, bei dem die Umschaltung der Polarisationszustände
dadurch umgangen wird das anstelle der Empfänger (6) bzw.
(9) ein Polarisationsdiversity-Empfänger (12) verwendet
wird, dem Strahlteiler (10, 11) mit Polarisationsfilter
eigenschaften vorgeschaltet sind. Ausführungsformen des
vierten Ausführungsbeispiels werden nachstehend noch nä
her erläutert.
Fig. 5a zeigt schematisch das Spektrum PEges(λ) als Funk
tion der Wellenlänge λ des Eingangssignals.
Fig. 5b zeigt, daß SOPE(λ) über den Wellenlängenbereich im
Falle fehlender PMD bzw. bei vollständig kompensierter
PMD konstant ist.
Fig. 5c ist dagegen zu entnehmen, daß SOPE(λ) im Falle un
terschiedlicher Polarisationen der Spektralanteile beim
Auftreten von starker, nicht-kompensierter PMD stark va
riiert.
Fig. 6 zeigt schematisch den Aufbau des Polarisations
stellers (4) innerhalb des PMD-Monitors: Bei dem darge
stellten Ausführungsbeispiel weist der Polarisationsstel
ler Faserquetscher mit Piezo-Elementen auf. Das Licht des
lokalen Lasers (2) kann mittels zweier, gegeneinander um
45° gedreht angeordneten Piezo-Faserquetscher (13) und
(14) in jede beliebige Ausgangspolarisation gebracht wer
den. Ein Faserkoppler (15) stellt den Hauptteil der Ge
samtleistung am Ausgang (19') zur Verfügung und zweigt ei
nen kleinen Teil für die Polarisationskontrolle ab. Ein
weiterer Piezo-Faserquetscher (16) wird von einem Signal
generator (17) moduliert. Der Polarisator (18) ist gegen
über dem Piezo-Faserquetscher (16) um 45° gedreht ange
bracht. Das in seiner Polarisationsrichtung modulierte
Licht erlangt durch den Polarisator (18) eine Amplituden
modulation, die von dem optischen Empfänger (19) analy
siert wird. Das Meßsignal, welches die Modulationsampli
tude wiederspiegelt, liegt an einer Auswerte- und Steuer
einheit (20) an.
Die beiden Piezo-Faserquetscher (13) und (14) werden so
angesteuert, daß die Modulationsamplitude am Empfänger
(19) 0 wird. Dies ist der Fall, wenn die Polarisation am
Piezo-Faserquetscher (16) genau horizontal oder vertikal
(Eigenmoden des doppelbrechenden Faserelementes) einge
stellt ist. Am Ausgang (21) der Anordnung entstehen, be
dingt durch die intrinsische Doppelbrechung von Verbin
dungsfasern und Koppler (15) zwei veränderte Polarisatio
nen, die jedoch in ihrer Orthogonalität zueinander unver
ändert sind.
Für das Erreichen der horizontalen (1, 0, 0) bzw. vertika
len (-1, 0, 0) Polarisation am Piezo-Faserquetscher (16)
sind für die Piezo-Faserquetscher (13) und (14) je zwei
definierte Steuerspannungen notwendig. Sind diese Span
nungen bekannt, können durch mathematische Ableitungen
die erforderlichen Steuerspannungen für die Polarisatio
nen 45° (schräg) (0, 1, 0) und zirkular rechts (0, 0, 1) be
rechnet werden.
Die Auswerte- und Steuereinheit (20) fährt für das Aus
führungsbeispiel des PMD-Monitors nach Fig. 1 nacheinan
der die je 4 Steuerspannungen für die Piezo-Faserquet
scher (13) und (14) an und erzeugt somit die vier erfor
derlichen Polarisationen für die Bestimmung der Stokes-
Parameter nach dem beschriebenen Verfahren.
Die Fig. 7 und 8 zeigen Ausführungsformen für das i.
V. m. Fig. 4 erläuterte vierte Ausführungsbeispiel.
Fig. 7 zeigt eine erste Ausführungsform, bei der Balance-
Empfänger verwendet werden. Das Signal der Transmissions
faser 1 beaufschlagt einen ersten Strahlteiler (Beam
splitter BS) 51; der Strahl des durchstimmbaren Lasers 2
beaufschlagt einen zweiten Strahlteiler 52.
In dem einen Zweig der beiden Strahlteiler 51 bzw. 52 ist
ein weiterer Strahlteiler 53 angeordnet, dem im Zweig des
Lasers 2 ein Element 55 vorgeschaltet ist, das eine λ/4-
Platte ist. An den Ausgangsanschlüssen des Strahlteilers
53 sind Photodioden 91, 92, 93 und 94 angeordnet, von denen
jeweils zwei Photodioden als Balanceempfänger beschaltet
sind. Den Photodioden 91 und 92 sind Plättchen 56 und 57
vorgeschaltet, die unter 45° polarisieren.
Damit empfängt der von den Photodioden 91 und 92 gebilde
te Balanceempfänger das unter +45° polarisierte Signale,
während der von den Photodioden 93 und 94 gebildete Ba
lanceempfänger das zirkulare (rechtsdrehend) polarisierte
Signal empfängt.
In dem anderen Zweig der beiden Strahlteiler 51 bzw. 52
ist ein Element 54 angeordnet, das nachstehend näher be
schrieben wird:
Das Element 54 ist ein Würfel, der einen ersten Eingangs
anschluß-Bereich, der von dem anderen Zweig des Strahl
teilers 51 beaufschlagt wird, und einen zweiten Eingangs
anschluß-Bereich aufweist, der von dem anderen Zweig des
Strahlteilers 52 beaufschlagt wird. Die eine Diagonalebe
ne des Würfels ist als Polarisationsstrahlteiler PBS aus
gebildet, während die andere Diagonalebene ein einfacher
Strahlteiler BS ist. Der Polarisationsstrahlteiler ist
dabei angrenzend an die Eingangsanschluß-Bereiche ange
ordnet. Photodioden 95 bis 98 sind angrenzend an die vier
Bereiche des Würfels angeordnet, durch die das durch den
ersten und den zweiten Eingangsanschluß-Bereich eintre
tende Licht wieder austritt. Der von den Photodioden 95
und 96 gebildete Balanceempfänger empfängt das vertikal
polarisierte Licht, während der von den Photodioden 97
und 98 gebildete Balanceempfänger das horizontal polari
sierte Licht empfängt. Diese Anordnung erlaubt es, bei
Verwendung von Balanceempfängern auf polarisationsändern
de Elemente zu verzichten. Darüber hinaus hat der Würfel
54 die gleichen optischen Eigenschaften wie vier zueinan
der ausgerichtete Würfel, von denen zwei Polarisations
strahlteiler und zwei "einfache" Strahlteiler sind.
Der Würfel 54 kann insbesondere aus vier 90°-Prismen auf
gebaut sein, die an den Flächen, an denen sie zusammenge
fügt sind, derart beschichtet sind, daß die entsprechen
den Flächen als Strahlteiler-Flächen oder als Polarisa
tions-Strahlteiler-Flächen wirken.
Fig. 8 zeigt eine Vereinfachung der i. V. m. Fig. 7 be
schriebenen Ausführungsform, bei der anstelle von Balan
ceempfängern einfache Photodioden 91, 93, 95 und 97 verwen
det werden. Ansonsten entsprechen die Elemente im wesent
lichen den i. V. m. Fig. 7 beschriebenen Elementen.
Fig. 9 zeigt beispielhaft die Anwendung des PMD-Monitors
als zentrales Bauelement eines PMD-Kompensators in einem
optischen Übertragungssystem für hohe Datenraten. Das von
der Datenquelle (22) modulierte Signal des Sendelasers
(23) gelangt über die Übertragungsstrecke (24) in diesem
Beispiel zu dem Ort, an dem die Stokes-Parameter ermit
telt werden sollen, in diesem Beispiel soll das ohne Be
schränkung der allgemeinen Ausbildung am Empfangsort
sein. Eine dort vor dem Demodulator angeordnete PMD-
Kompensationseinheit (25) wird bei Ansteuerung von der
Regelungseinheit (29) die PMD der Übertragungsfaser (24)
kompensieren. Dazu wird, bevor das Signal den Demodulator
(27) erreicht, mittels eines Kopplers (26), ein geringer
Teil des Nutzsignals abgezweigt, welcher im PMD-Monitor
(28) analysiert wird. Der PMD-Monitor ist entsprechend
einem der vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel
ausgebildet. Das Ausgangssignal des PMD-Monitors (28)
steuert über die Regelungseinheit (29) den PMD-Kompensa
tor.
Vorstehend ist die Erfindung exemplarisch ohne Beschrän
kung der allgemeinen Anwendbarkeit beschrieben worden.
Claims (19)
1. Verfahren zur Ermittlung der Polarisations-Moden-
Dispersion eines Transmissionssystems und insbe
sondere einer Transmissionsfaser,
dadurch gekennzeichnet, daß in einem optoelektro
nischen Heterodynempfänger eine Überlagerung eines
zu analysierenden optischen Datensignals mit der
Strahlung eines bezüglich seiner Wellenlänge
durchstimmbaren optischen Elementes und insbeson
dere eines Lasers erfolgt
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß als durchstimmbares
optisches Element ein schmalbandig durchstimmbarer
Laser verwendet wird, dessen Durchstimmbereich zu
mindest so groß ist, daß er die Messung der PMD
bedingten Verzerrungen eines optischen Übertra
gungskanals erlaubt.
3. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß als durchstimmbares
optisches Element ein breitbandig durchstimmbarer
Laser verwendet wird, dessen Durchstimmbereich so
groß ist, daß er die Messung der PMD-bedingten
Verzerrungen mehrerer optischer Übertragungskanäle
erlaubt.
4. Anordnung zur Ermittlung der Polarisations-Moden-
Dispersion eines Transmissionssystems und insbe
sondere einer Transmissionsfaser,
dadurch gekennzeichnet, daß ein bezüglich seiner
Wellenlänge durchstimmbares optisches Element und
insbesondere ein Laser vorgesehen ist, dessen
Strahlung mit dem zu analysierenden optischen Da
tensignal des Transmissionssystems überlagert
wird, und
daß ein Empfänger das überlagerte Lichtsignal emp
fängt, dessen Ausgangsignal an eine Auswerteein
heit angelegt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Element
zur Erzeugung der für die PMD-Messung notwendigen
Polarisationszustände entweder im Lichtweg des
Eingangs-Lichtsignals oder im Lichtweg des durch
stimmbaren optischen Elements angeordnet ist.
6. Anordnung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß im Lichtweg des durch
stimmbaren optischen Elements wenigstens ein Pola
risationssteller angeordnet ist.
7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Elemente
piezo-elektrische Polarisationssteller sind.
8. Anordnung nach einem der Ansprüche 5 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß veränderte Polarisati
onsstellelemente die notwendigen Polarisationszu
stände zeitlich hintereinander erzeugen.
9. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß der optoelektronische
Detektor ein Polarisationsdiversity-Empfänger ist.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß Strahlteiler, Prismen
und/oder Wellenplatten vorgesehen sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Polari
sationssanteile des überlagerten Signals auf zwei
Empfänger und insbesondere Balance-Empfänger der
art geleitet wird, daß das Nutzsignal jeweils auf
zwei Empfänger geleitet wird, und
daß durch Subtraktion der Ausgangssignale der Emp
fänger das Nutzsignal erhalten bleibt, Störsignale
jedoch unterdrückt werden.
12. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 11,
gekennzeichnet durch
- - einen ersten Eingangsanschluß, an den ein Lichteingangssignal angelegt ist,
- - einen zweiten Eingangsanschluß, an den das Licht des durchstimmbaren Lasers angelegt ist, und
- - aus jeweils zwei Photodioden bestehenden Balan ce-Empfängern, die mit Signalen unterschiedli cher Polarisation beaufschlagt werden.
13. Anordnung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Strahlteiler und
zwei Polarisationsstrahlteiler vorgesehen sind,
daß das PMD-behaftete Signal und der Laserstrahl
entweder an jeweils einem Strahlteiler oder an je
weils einem Polarisationsstrahlteiler anliegt, und
daß die beiden Balance-Empfänger jeweils an einem
der beiden anderen Strahlteiler angeordnet sind.
14. Anordnung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Würfel, der aus
vier 90°-Prismen zusammengesetzt ist, die Funktion
von vier strahlteilenden Elementen und insbesonde
re von zwei Strahlteiler und zwei Polarisations
strahlteiler bereitstellt, und
daß die aneinander angrenzenden Flächen der vier
90°-Prismen derart beschichtet sind, daß sie als
Polarisationsstrahlteiler bzw. als Strahlteiler
wirken.
15. Anordnung nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Würfel Bereiche
für den ersten und zweiten Eingangsanschluß auf
weist, und
daß die Photodioden angrenzend an die vier Berei
che des Würfels angeordnet sind, durch die das
durch den ersten und den zweiten Eingangsanschluß-
Bereich eintretende Licht wieder austritt.
16. Anordnung nach Anspruch 14 oder 15,
dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsanschluß-
Bereiche angrenzend an die als Polarisations
strahlteiler ausgebildete Diagonalebene angeordnet
sind.
17. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Laser ein elektro
nisch durchstimmbarer DBR-Laser oder ein durch
stimmbarer DFB-Laser ist.
18. Anordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß eine Auswerteeinheit
aus dem Verlauf der detektierten Intensität der
Mischprodukte für unterschiedliche Polarisationen
der Strahlungen zueinander in Abhängigkeit von der
Wellenlänge ein Maß für die Polarisations-Moden-
Dispersion (PMD) errechnet.
19. Verwendung einer Anordnung nach einem der Ansprü
che 4 bis 18 in einer Anordnung zur Polarisations-
Moden-Dispersions-Kompensation.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10033819A DE10033819A1 (de) | 2000-03-04 | 2000-07-12 | PMD-Monitor-Verfahren und Anordnung zur Ermittlung der Polarisations-Moden-Dispersion eines Transmissionssystems und insbesondere einer Transmissionsfaser |
| PCT/EP2001/008006 WO2002005463A1 (de) | 2000-07-12 | 2001-07-11 | Pdm-monitor-verfahren und anordnung zur ermittlung der polarisations-moden-dispersion eines transmissionssystems und insbesondere einer transmissionsfaser |
| AU2001289643A AU2001289643A1 (en) | 2000-07-12 | 2001-07-11 | Pdm monitor method and device for determining the polarisation mode dispersion of a transmission system, especially a transmission fibre |
Applications Claiming Priority (4)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE10010677 | 2000-03-04 | ||
| DE10021836 | 2000-05-06 | ||
| DE10021835 | 2000-05-06 | ||
| DE10033819A DE10033819A1 (de) | 2000-03-04 | 2000-07-12 | PMD-Monitor-Verfahren und Anordnung zur Ermittlung der Polarisations-Moden-Dispersion eines Transmissionssystems und insbesondere einer Transmissionsfaser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE10033819A1 true DE10033819A1 (de) | 2001-09-27 |
Family
ID=27213707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE10033819A Withdrawn DE10033819A1 (de) | 2000-03-04 | 2000-07-12 | PMD-Monitor-Verfahren und Anordnung zur Ermittlung der Polarisations-Moden-Dispersion eines Transmissionssystems und insbesondere einer Transmissionsfaser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE10033819A1 (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2002103936A3 (en) * | 2001-06-18 | 2003-08-14 | Bookham Technology Plc | Method and apparatus for reporting input powers in an optical device |
| US7262848B2 (en) | 2001-05-17 | 2007-08-28 | Thorlabs Gmbh | Fiber polarimeter, the use thereof, as well as polarimetric method |
| US7495765B2 (en) | 2001-05-17 | 2009-02-24 | Thorlabs Gmbh | Fiber polarimeter, the use thereof, as well as polarimetric method |
-
2000
- 2000-07-12 DE DE10033819A patent/DE10033819A1/de not_active Withdrawn
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US7495765B2 (en) | 2001-05-17 | 2009-02-24 | Thorlabs Gmbh | Fiber polarimeter, the use thereof, as well as polarimetric method |
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