DE1000735B - Verfahren und Vorrichtung fuer das Zusammenstellen einander folgender Gruppen von flachen Gegenstaenden, wie Keksen od. dgl. - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung fuer das Zusammenstellen einander folgender Gruppen von flachen Gegenstaenden, wie Keksen od. dgl.Info
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Description
durch komplizierte Maßnahmen verschiedenen Grö-
ßen der Gegenstände angepaßt werden kann und daß die Arbeitsgeschwindigkeit der Gruppiermaschine
infolge komplizierter Maschinenteile, wie Sammelstößel od. dgl., sehr begrenzt ist.
Diese Nachteile werden durch das Verfahren nach 2
der Erfindung dadurch vermieden, daß für das Zu-
sammenstellen einanderfolgender Gruppen von flachen Größe durch gleichzeitige Verstellung aller Vorrats-Gegenständen,
wie Keksen od. dgl., bei dem die schachte umgestellt werden kann. Ein weiterer VorGegenstände
aus Vorratsschächten, die entlang des teil ist darin zu sehen, daß jedes einzelne Stück des
Förderweges angeordnet sind, quer zur Förder- zu bildenden Stapels unabhängig vom anderen berichtung
in verschiedenen Höhenebenen ausgeschoben 30 wegt und geführt wird, bis der Stapel fertiggestellt
werden, die Gegenstände erfindungsgemäß auf in ist, wobei diese Vorgänge mit großer Geschwindigkeit
verschiedenen Höhen angeordnete feste Gleitbahnen und hoher Präzision durchgeführt werden können,
in den Bereich von Transportfingern geschoben wer- ohne daß die Gegenstände beschädigt werden,
den, derart, daß ein Stapel entsteht, zwischen dessen Ein \veiteres Merkmal der Erfindung besteht darin,
einzelnen Teilen sich zunächst noch je eine Gleitbahn 35 daß sämtliche Vorratsschächte mit Hilfe eines längs
befindet, so daß beim Verlassen der Gleitbahnen ein verlaufenden Schwenkzapfens an einer Grundplatte
verpackungsfähiger Stapel entsteht. der Maschine befestigt sind, so daß die gesamten
Bei der Gruppiermaschine zur Durchführung dieses Vorratschächte umgelegt werden können, um einen
Verfahrens, bei der längs des Förderweges Vorrats- Zugang zu den Transportfingern und Gleitbahnen
schachte für die zu stapelnden Gegenstände mit 40 frei zu machen.
einem je quer zur Förderrichtung wirkenden Stößel Ein weiterer Vorteil der Gruppiermaschine nach
angeordnet sind, welche in bekannter Weise der Höhe der Erfindung ist darin zu sehen, daß eine Hälfte der
nach gegeneinander versetzt sind, sind erfindungs- Gleitbahnen auf einfache Weise entfernt werden
gemäß vor den Vorratsschächten in verschiedenen kann, um die dahinter liegenden Teile für Reinigung
Höhen feste Gleitbahnen nicht nur quer, sondern 45 oder Reparatur leicht zugänglich zu machen,
auch längs zur Förderrichtung und einander ablösende In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der
Transportvorrichtungen angeordnet.
Der besondere Vorteil des Verfahrens und der Vorrichtung nach der Erfindung ist darin zu sehen,
daß die Maschine einen sehr einfachen und übersichtlichen Aufbau aufweist, der nur eine geringe Störanfälligkeit besitzt, und daß eine Gruppiermaschine nach der Erfindung auf sehr einfache Art
für das Verarbeiten von Gegenständen verschiedener
daß die Maschine einen sehr einfachen und übersichtlichen Aufbau aufweist, der nur eine geringe Störanfälligkeit besitzt, und daß eine Gruppiermaschine nach der Erfindung auf sehr einfache Art
für das Verarbeiten von Gegenständen verschiedener
Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der vollständigen Gruppiermaschine
unter Weglassung einiger Teile,
Fig. 2 eine teilweise Seitenansicht entsprechend der Fig. 1 und vier Trichtern in vergrößertem Maßstab,
Fig. 3 eine teilweise im Schnitt verlaufende Draufsicht gemäß der Linie III-III der Fig. 2,
Kekses 8 umfassen. Sie können in engerem oder weiterem Abstand, d. h. in Längsrichtung der Maschine,
eingestellt werden, um Kekse verschiedener Abmessungen aufzunehmen. Die senkrechten hinteren Stan-5
gen 7, die ebenfalls einstellbar sind, jedoch quer zur
Maschine, sind an den anderen Enden der Kekse 8 angeordnet, so daß diese in der richtigen Stellung gehalten
werden. Eine der hinteren Stangen ja eines
jeden Schachts ist wesentlich kürzer als die andere rechten io Stange 7, so daß dadurch das Beschicken erleichtert
wird. Die beiden Stangen eines jeden Schachts können jedoch durch eine einzelne flache Platte ersetzt
werden, deren Fläche an den Enden der Kekse anliegt, so· daß sie an den Ecken der Winkelteile 6 ge-
Schachtteile derart mit genügend Spiel eingestellt werden, daß die Gefahr des Zerdrückens der Kekse
vermieden wird.
Die gleiche Maschine kann Kekse sehr verschiedener Abmessungen gruppieren. Außerdem können
Kekse oder andere Gegenstände mit anderer als rechteckiger Form damit gruppiert werden, beispielsweise
Kekse oder ähnliche Gegenstände runder oder
Fig. 4 einen senkrechten Querschnitt gemäß der Linie IV-IV der Fig. 1,
Fig. 5 einen Teil der Fig. 4 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 6 einen teilweisen senkrechten Schnitt gemäß der Linie VI-VI der Fig. 1,
Fig. 7 einen teilweisen senkrechten Schnitt gemäß der Linie VII-VII der Fig. 3, d. h. durch die Mittelebene
der Maschine,
Fig. 8 eine vergrößerte Teilansicht des
Endteiles der Fig. 7,
Endteiles der Fig. 7,
Fig. 9 einen Teil eines Transportfingers, zusätzlich zu der in Fig. 7 gegebenen Teilansicht, und
Fig. 10 eine Draufsicht auf Fig. 9.
Die Maschine hat mehrere Vorratsschächte, in die 15 halten werden. Die Seiten 6ß, 6& der Winkelteile sind
die Kekse durch einen oder mehrere Bedienungsleute wesentlich länger als die Seiten 6C, 6d, um eine
eingelegt werden. In der dargestellten Anordnung Drehung der Kekse zu verhindern. Die oberen Enden
werden zehn Vorrats schächte benutzt, so daß die der Winkelteile und die hinteren Enden der Stangen
Höchstzahl an Keksen, die zu. einem Päckchen zu- sind bei 9 (Fig. 4) etwas nach außen gebogen, um
sammengestellt werden können, zehn beträgt. Diese 20 das Beschicken der Vorratsschächte zu erleichtern.
Vorratsschächte brauchen jedoch nicht alle benutzt Es ist selbstverständlich, daß die senkrechten
zu werden. Beispielsweise können vier Schächte, wie
dargestellt, benutzt werden, um Päckchen von vier
Keksen zu gruppieren, wobei der unterste Keks aus
einem Schacht direkt auf der untersten Führung oder 25
auf der Supportplatte ader auf dem Packtisch der
Maschine zu liegen kommt.
dargestellt, benutzt werden, um Päckchen von vier
Keksen zu gruppieren, wobei der unterste Keks aus
einem Schacht direkt auf der untersten Führung oder 25
auf der Supportplatte ader auf dem Packtisch der
Maschine zu liegen kommt.
Die Maschine besteht im groben Überblick aus vier Baugruppen:
I. Die erste Gruppe besteht aus den bereits er- 30 ovaler Form. Die Transportfinger können so· geformt
wähnten Vor rats schachten; werden, daß sie solchen Keksen angepaßt sind. Die
II. die zweite Gruppe umfaßt eine Stößelvorrich- beiden Winkelteile 6 eines jeden Trichters können
tung, mit deren Hilfe der unterste Keks eines jeden aufeinander zu oder voneinander weg bewegt werden,
Stapels seitlich bewegt wird, wobei dieser unterste um zu ermöglichen, daß die Trichter mit Keksen verKeks
eines jeden Stapels auf einen anderen aufgelegt 35 schiedener Abmessungen in Richtung der Länge der
wird; Maschine arbeiten können, d. h. parallel zu der Belli,
die dritte Gruppe umfaßt eine Anzahl horizon- wegung der Transportfinger. Um das Einstellen aller
taler Gleitbahnen, die übereinander in einem Abstand linken Winkelteile gleichzeitig in einer Richtung und
voneinander angeordnet sind und zwischen die ver- aller rechten Winkelteile in entgegengesetzter Richschiedenen
Kekse während eines gewissen Teiles des 40 tung zu erleichtern, sind die beiden Sätze von Winkel-Weges
der Kekse zu dem Einwickeltransportband teilen starr mit zwei waagerechten Stangen 13 und 14
zwischengelegt werden; verbunden, die auf Konsolen 15 und 16 angebracht
IV. die Gruppe wird durch die ständig umlaufende sind. Jede Stange wird durch Führungsmittel, wie
Transportvorrichtung gebildet, die Transportfinger etwa einen Kanal, auf einer Fläche einer jeden Konhat,
die sich zwischen den horizontalen Gleitbahnen 45 sole genau geführt. Die Stangen können mit der nötibewegen.
gen Festigkeit gegen den Boden dieses Kanals durch
Die Maschine hat eine Bettungsplatte aus zwei jedes geeignete Mittel gedrückt werden, beispiels-Teilen
1 und 2, die durch eine in Längsrichtung ver- weise eine Schwalbenschwanzverbindung oder durch
laufende Lücke voneinander getrennt sind. In dieser Druckfedervorrichtungen, bei denen Einstellschrau-Lücke
laufen die Transportfinger in Längsrichtung 50 ben oder Bolzen 17 auf den Stangen 13 und 14 sich
der Maschine. Die Bettung ruht auf senkrechten durch Schlitze 18 in der Konsole erstrecken und wo-Platten
oder einem Rahmenwerk 3, das von einem
Unterteil 4 ausgeht, und quer liegende Trägerteile 5
sind für den sich nach außen erstreckenden Teil des
Teiles 1 der Bettungsplatte vorgesehen. Die Vorrats- 55
Schachtgruppe I ist über dem Teil 1 der Bettungsplatte angeordnet. Die Stößelgruppe II mit ihrem
Antriebsmechanismus befindet sich teilweise über
und teilweise unter dem Teil 1 der Bettungsplatte.
Unterteil 4 ausgeht, und quer liegende Trägerteile 5
sind für den sich nach außen erstreckenden Teil des
Teiles 1 der Bettungsplatte vorgesehen. Die Vorrats- 55
Schachtgruppe I ist über dem Teil 1 der Bettungsplatte angeordnet. Die Stößelgruppe II mit ihrem
Antriebsmechanismus befindet sich teilweise über
und teilweise unter dem Teil 1 der Bettungsplatte.
Die Gruppe III befindet sich oberhalb der Teile 1 60 Längsrichtung der Maschine eingestellt werden kön-
und 2 der Bettungsplatte, und die Gruppe IV befindet nen. Der linke Satz der Winkelteile und seine Stange
13 können durch die Schraubvorrichtung 22 auf einer
Konsole 15 eingestellt werden und der rechte Satz durch einen ähnlichen Mechanismus auf der anderen
Jeder Vorratsschacht besteht aus zwei senkrechten 65 Konsole 16. Wahlweise kann auch eine Vorrichtung
Winkelteilen 6 und zwei senkrechten hinteren Stan- vorgesehen werden, durch die die beiden Stangen 13
gen 7 und 7a und befindet sich auf einer Seite neben und 14, die die Winkelteile 6 tragen, gleichzeitig in
dem die Transportvorrichtung bildenden Transport- entgegengesetzter Richtung eingestellt werden könband.
Die Winkelteile sind in einem solchen Abstand nen, und zwar durch einen einzigen Steuerungsteil,
angeordnet, daß sie zwei Ecken des rechteckigen 70 wie etwa ein Handrad.
bei der notwendige Druck durch kurze harte Schraubendruckfedern erzeugt wird, die die Bolzen umgeben.
Jede Stange hat an einem Ende einen Ansatz 19, an dem eine Schraube 20 angreift, die durch einen
gekordelten Knopf 21 oder ein ähnliches Mittel gedreht werden kann, wobei die Stange und alle
Winkelteile, die an ihr befestigt sind, gleichzeitig in
sich unterhalb der beiden Teile der Bettungsplatte, wobei die Finger nach oben durch die zuvor erwähnte
Lücke zwischen den Teilen 1 und 2 herausragen.
5 6
Die senkrechten hinteren Stangen 7 und ya oder Zwei oder mehr Kekse können in dem senkrechten
wahlweise die schon erwähnten flachen Platten wer- Bereich dieser weggeschnittenen Teile liegen, die so
den alle starr mit einer Längsstange 23 verbunden, lang sein sollten, daß jede beliebige Stärke vonTrichdie
an ihren Enden durch senkrechte Verbindungen terunterteilen 32 und 33 und jede beliebige Dicke
24 mit zwei Schiebern verbunden ist, die waagerecht 5 von Keksen innerhalb des Bereiches aufgenommen
in einem Kanal auf der Fläche eines Winkels der werden können, für den die Maschine gebaut ist.
Konsolen 15 und 16 einstellbar sind. Ein Lappen 26 Um zu verhindern, daß andere Kekse als nur die
an einem Ende eines jeden Schiebers wird durch eine untersten eines jeden Stapels durch die Querbewe-Schraube
27 mit einem gekordelten Knopf 28 ein- gung des untersten Kekses mitgenommen werden,
gestellt. Diese Einstellvorrichtung gestattet es, die 10 sind senkrechte Stangen 36 starr an. einer waagehinteren
Stangen 7 und Ja auf die Winkelteile 6 zu- rechten Stange 37 angebracht, die durch Einstelleinander
oder voneinander weg in Richtungen zu schrauben 38 oder auf ähnliche Art und Weise auf
verschieben, die senkrecht zur Länge der Maschine den Konsolen.15 und 16 befestigt ist. Die Stangen 36
verlaufen, um Kekse verschiedener Abmessungen sind zwischen den kurzen Armen zweier zusammenaufzunehmen.
15 hängender Winkelteile angeordnet, wobei das unterste
Alle Trichter und die damit zusammenhängenden Ende 3O0 sich auf einer solchen Höhe befindet, daß
Vorrichtungen werden so von den beiden Konsolen nur der unterste Keks eines jeden Schachts quer be-15
und 16 (Fig. 3) getragen, von denen jede aus den wegt werden kann. Jede der Stangen 36 ist gegenbeiden
senkrechten im rechten Winkel zueinander über der Stange 37 unabhängig senkrecht einstellbar,
stehenden Teilen 11, 12 und dem unteren waagerech- ao beispielsweise durch einen Zapfen oder eine Einstellten
Winkelteil 28 sowie einem ähnlichen oberen schraube 38, die durch einen Schlitz 39 in der Stange
Winkelteil 29 bestehen. Die Konsolen sind drehbar in 37 verläuft.
Lagern 30 an dem Teil 1 des Tisches angebracht, so In der vorerwähnten zweiten Gruppe zur Querdaß
die gesamte Vorrichtung aus ihrer Arbeitsstel- bewegung der untersten Kekse wird jeder der unterlung
in die in Fig. 4 strichpunktiert gezeigte Stellung 25 sten Kekse durch einen Stößel 40 bewegt, der in
gekippt werden kann, um die verschiedenen Einzel- waagerechter Richtung quer zur Maschine bewegt
teile leicht zugänglich zu machen und um das Ein- wird, so daß der Keks in den längs gerichteten Weg
stellen, Entleeren und Reinigen zu erleichtern. In der Transportfinger geschoben wird. Diese Stößel
dieser Stellung befindet sich, das Ganze leicht außer können durch Schieber 41 paarweise bewegt werden.
Gleichgewicht, so daß die Ecken 31 der Konsolen 15 30 In dem gezeigten Beispiel, in dem zehn Vorratsund
16 auf den Tisch aufdrücken. schächte mit zehn Stößeln vorgesehen sind, sind je
Die untersten Kekse eines jeden Stapels in jedem zwei nebeneinanderliegende Stößel, die mit neben-Vorratsschacht
befinden sich in verschiedener Höhe, einanderliegenden Schächten zusammenarbeiten, auf
so daß die Kekse, die von jedem der Schächte, die zu einem Schieber angebracht. Die Stößel 40 können
irgendeiner Zeit arbeiten, übereinandergelegt werden 35 paarweise an einer Kreuzplatte 42 angebracht werkönnen.
Jeder der Keksstapel, mit Ausnahme des den, wobei der Stößel 4O0 auf einer höheren Ebene
untersten Endstapels, ruht aus diesem Grunde auf liegt als der andere Stößel 4O6 und die Kreuzplatte
einem einfach zu entfernenden Unterteil 32 und einem an ihrem Schieber 41 befestigt ist.
festen Unterteil 33, wobei diese Teile verschiedener Die Verbindungen zwischen diesen verschiedenen
Stärke sind. Der unterste Keks einer jeden Keks- 40 Teilen können eine Einstellung entsprechend den Abgruppe
kann direkt auf einem dünnen Unterteil 34 messungen der zu gruppierenden Kekse gestatten,
ruhen, das auf dem Tisch angebracht und an ihm be- Wahlweise, falls eine solche Einstellungsmöglichkeit
festigt ist. Die festen Unterteile 33 sind an dem nicht vorgesehen ist, kann die Kreuzplatte 42 oder
Teil ι des Tisches durch Bolzen oder Einstellschrau- andere Teile, die mit ihr verbunden sind, entfernt
ben befestigt und nehmen von rechts nach links an 45 und durch ähnliche Teile verschiedener Abmessungen
Stärke zu, wie aus Fig. 1 ersichtlich. Die einfach zu ersetzt werden.
entfernenden Unterteile 32 werden auf ihrem festen Die Schieber 41, die unter dem Teil 1 des Tisches
Unterteil 33 durch Zapfen 34a gehalten, um eine liegen, werden durch Kugellager oder andere Lager
waagerechte Bewegung zu verhindern. Die abnehm- 45 genau geführt. Jede Kreuzplatte 42 ist mit ihrem
baren Unterteile 32 verschiedener Stärke werden, 50 Schieber durch einen Schaft 43 verbunden, der durch
wenn nötig, ausgetauscht, um jede Dicke der zu einen Schlitz 44 in dem Tisch verläuft,
gruppierenden Kekse auszugleichen. In jedem Trich- Die Schieber werden durch eine Nockenvorrichtung
ter ist die Höhe des abnehmbaren Unterteiles so, daß hin- und herbewegt, in der eine Welle 46, die in der
die notwendige Querbewegung des untersten Kekses Maschine in Längsrichtung läuft, in (nicht gezeigten)
des Stapels in den Weg der Transportfinger durch 55 Lagern untergebracht und an einem Ende durch
eine im folgenden beschriebene Vorrichtung ermög- Kegelräder 47 von einer Querspindel 48 angetrieben
licht wird. wird, die Räder oder Stifträder 49 trägt, die einen Die langen Seiten 6a und 66 der Winkelteile 6 eines Teil des im folgenden beschriebenen Transportbandjeden
Schachts erstrecken sich vorteilhaft nach unten systems bilden. Radiale Nocken 50 sind an der
bis oder bis in die Nähe des gemeinsamen abnehm- 60 Spindel 46 in Abständen angeordnet, und jeder Nokbaren
Unterteiles, aber die kurzen Seiten 6C und 6d ken wirkt auf eine Rolle 51 auf einen Hebel 52 ein,
der Winkel sind an ihren unteren Enden abgeschnit- der an seinem unteren Ende an einem Lager 53 an
ten, wie bei 6e gezeigt. Diese abgeschnittenen Teile dem Unterteil 4 der Maschine drehbar angeordnet
erstrecken sich nach oben bis zu einer genügenden ist, während sein oberes Ende durch einen Lenker 54
Höhe, um mindestens dem untersten Keks eine Be- 65 mit dem Schieber 41 verbunden ist.
wegung quer zur Maschine zu gestatten. Der aus- Jede Rolle 51 wird mit ihrem Nocken durch eine
geschnittene Teil kann sich jedoch auch über den Feder 55 in Berührung gehalten. Die Nocken sind
untersten Keks hinaus ausdehnen, so daß jeder Trich- mit gleichen Winkelabständen um die Welle 46 herum
ter nicht begrenzt ist, mit solchen Stapeln zu arbeiten, angeordnet, so daß jeder Schieber und seine beiden
in denen der unterste Keks in nur einer Höhe ist. 70 mit ihm verbundenen Stößel im richtigen Moment im
Verhältnis zur Bewegung der Transpartfinger längs zur Maschine betätigt werden. Der untere Keks eines
jeden Trichters wird so quer in den Weg eines Transportfingers
gebracht, und zwar im richtigen Augenblick.
In der III. Gruppe sind waagerechte Gleitbahnen 56 vorgesehen, zwischen die die Kekse durch die
Kolben 40 in den Weg der Transportfinger geschoben werden, wobei die Anzahl der benutzten Gleitbahnen
mit zusammenwirkende Lappen 65 auf der Platte 63 einstellbare Schrauben tragen, die an den Anschlägen
04ß angreifen. Wahlweise kann die Gleitbahnvorrichtung
P in ihrer Arbeitsstellung auch durch Feder-5 klammern gehalten werden.
Die durch die Stößel 40 hervorgerufene Querbewegung eines jeden Kekses wird durch eine Bürste 66
verzögert, die leicht an seiner Oberfläche angreift, um jede unbeabsichtigte Bewegung während der
um eins niedriger ist als die Anzahl der Kekse. Die 10 Querbewegung nach dem Verlassen des Vorrats-Gleitbahnen
und die zwischen ihnen liegenden Ab- Schachts zu verhindern, bis er durch die Transportstandsteile
57 erstrecken sich alle von dem Auslaß- finger von den Bürsten weg und zwischen die Gleitende
des Vorratsschachts A zu einem Punkt, der un- bahnen gebracht wird. Die Bürsten sind in verschiegefähr
um die Breite eines Schachts jenseits des denen Höhen an einer waagerechten Stange 67
letzten Schachts / liegt. In der insbesondere in Fig. 7 15 angebracht, die an der Maschine entlang läuft, und
gezeigten Anordnung, in der zehn Kekse gruppiert die Enden dieser Stange sind mit der Längsstange 37
werden, schwanken die Gesamtlängen von einem mit Hilfe von Zapfen 68 verbunden. Jede Bürste 66
Höchstmaß für die unterste Gleitbahn s6a bis zu befindet sich an einem senkrechten Arm 69 mit einem
einem Mindestmaß für die oberste Gleitbahn s66. Die Schlitz 70 darin, so daß die Bürste der Höhe nach
Einlaufenden der Gleitbahnen sind somit waagerecht 20 eingestellt werden kann, entsprechend der Höhe des
abgestuft, während ihre Auslaufenden in der gleichen betreffenden Kekses. Ein Sicherungsbolzen 71, der in
Querebene liegen. Wenn die Maschine mit einer ge- der Stange 6j eingeschraubt ist, läuft durch den
ringeren Anzahl Kekse arbeitet, dann wird nur der Schlitz 70 hindurch. Jede Bürste liegt hinter dem
erste Teil der vorbeschriebenen Anordnung benutzt. Die weggeschnittenen Ende der oberen der beiden Gleitarbeitenden
Teile der Gleitbahnen, die sich in den 25 bahnen, zwischen denen sich der Keks bewegt. Der
Weg der Transportfinger erstrecken und. die Kekse Keks liegt dann auf der unteren Gleitbahn auf. Wenn
tragen, nachdem sie aus den Vorrats schachten herausgestoßen
wurden, sind jedoch von verschiedener
und kürzerer Länge in Übereinstimmung mit der
Folge, mit der die Kekse in jedem Stapel auf den zu- 30
nächst darunterliegenden Keks fallen sollen. Die
wirksamen Teile der Gleitbahnen sind an den Einlaufenden in einem Winkel 58 geschnitten, wie in
Fig. 3 gezeigt.
und kürzerer Länge in Übereinstimmung mit der
Folge, mit der die Kekse in jedem Stapel auf den zu- 30
nächst darunterliegenden Keks fallen sollen. Die
wirksamen Teile der Gleitbahnen sind an den Einlaufenden in einem Winkel 58 geschnitten, wie in
Fig. 3 gezeigt.
Zwei Gruppen von Gleitbahnen 56 sind vorgesehen, 35 wobei die Kekse jeweils um eine Stufe auf verschiemit
einer Lücke zwischen ihnen, um die Bewegung denen Höhenebenen liegen. Der Transportfinger erdes
zentralen senkrechten Schaftes 60 der Transportfinger 61 (Fig. 4 und 5) zu ermöglichen. Die Gleitbahnen
in jedem Satz sind senkrecht durch die Abstandsteile 57 von entsprechender Stärke voneinander 40
getrennt, um eine freie Bewegung der Kekse zu er-
getrennt, um eine freie Bewegung der Kekse zu er-
er sich in der Mitte des Transportbandes befindet, wird er von dem Transportfinger 61 erfaßt und dann
unter die obere Gleitbahn vorwärts bewegt.
Jeder der beiden Kekse eines Paares verbleibt nach seiner Ouerbewegung durch den. Stößel 40, wenn dieser
zurückgezogen wird, auf einer der Gleitbahnplatten liegen und wird gegen zufällige oder unbeabsichtigte
Bewegung durch seine Bürste 66 gesichert,
möglichen. Jeder der beiden Sätze der Gleitbahnen und Abstandsteile kann nach den Erfordernissen der
Stärkenverhältnisse der Kekse senkrecht zur Maschine aufgebaut werden.
Die Gleitbahnen sind senkrecht in dem Abstand voneinander entfernt, daß alle Kekse der Abmessung,
für die die Maschine eingestellt ist, frei zwischen den oberen und unteren Führungsplatten hindurchlaufen:,
greift zunächst einen Keks, im allgemeinen den auf dem unteren Niveau und dann nach weiterer Bewegung
den anderen Keks .des Paares.
Bei der IV. Baugruppe der Transportvorrichtung läuft ein Paar endloser Ketten 72 über eine Serie
Riemenscheiben oder Kettenräder. Das obere Ende 81 der Ketten erstreckt sich waagerecht unter der
Bettung ι und 2 und wird durch geeignete Vorrich-45 tungen geführt, wie etwa Stifte, Rollen oder Führungsstangen.
Die Transportfinger 61 sind mit Abständen auf der Kette mit Hilfe von Trägern angebracht,
die jeder einen mittleren Schaft 73 haben (Fig. 9), an dem einstellbar der mittlere Schaft 60
ohne zu klemmen, unabhängig von den normalen 50 des Fingers befestigt ist. Arme 74, die sich seitlich
Schwankungen der Dicke. Wenn die Gleitbahn endet, auf jeder Seite des mittleren Schaftes 60 erstrecken,
dann fällt ein Keks eine kurze Strecke auf den dar- sind in einem Abstand voneinander so angeordnet,
unterliegenden. daß sie zwischen den Gleitbahnen laufen, wobei jedes
Ein Satz Gleitbahnen und Abstandsteile 57 auf Paar Arme 74 sich auf gleicher Höhe befindet und so
der gleichen Seite des Transportbandes wie die 55 an dem einen der Kekse angreift. Die Armpaare auf
Schächte A bis / ist fest in seiner Stellung an- gleicher Höhe eines jeden Fingers arbeiten so nachgebracht,
während der entsprechende Satz auf der einander, wenn sich der Finger vorwärts bewegt, bis
anderen Seite der Transportfinger quer zur Maschine alle Arme an je einem Keks angreifen, wobei die
beweglich angeordnet werden kann, um das Reinigen Vorderkante aller Kekse miteinander auf einer Ebene
und Entnehmen zerbrochener Kekse zu erleichtern. 60 liegen.
Im Hinblick hierauf ist die bewegliche Gleitbahnvor- Wie bereits erwähnt, ist die Maschine so geschaf-
richtung P auf einer Platte 63 angebracht, die auf fen, daß sie mit zehn oder einer kleineren Anzahl von
dem Teil 2 des Tisches gelagert und so beschaffen ist, Keksen arbeiten kann, jedoch ist in den Zeichnungen
daß sie durch jedes geeignete Mittel quer bewegt nur die Arbeit mit vier Keksen dargestellt. Die Finwerden
können. Beispielsweise können Handgriffe 64 65 ger können mit zehn Armpaaren versehen sein oder
an Querverlängerungen der Platte 63 angebracht auch mit einer geringeren Anzahl, wenn die Maschine
sein. Wenn die Platte 63 und die Vorrichtung P nach auf längere Dauer mit kleineren Gruppen arbeiten soll,
vorn in ihre Arbeitsstellung gebracht werden, dann Am Auslaufende der Maschine läuft das Transkönnen sie durch Anschläge 64ß an der Bettung 2 in portband über eine gewölbte Führung 75, mit deren
die richtige Stellung gebracht werden, während da- 70 Hilfe der Keksstapel während seiner Vorwärts- und
Abwärtsbewegung um einen Winkel von ungefähr 6o° gedreht wird, so daß er auf den Packtisch 76 der
Verpackungsmaschine gebracht wird, wobei der Packtisch um einen Winkel von etwa 300 gegenüber der
Horizontalen geneigt ist. Das Ende dieses gewölbten Weges läuft so in einer kurzen geraden Strecke yy
aus. Wenn die Finger 60 und 61 sich dieser kurzen geraden Strecke nähern oder in sie einlaufen, laufen
die Transportketten über Riemenscheiben 78, mit deren Hilfe die Bewegung eines jeden Fingers geführt
wird, so daß der Finger mit oder ohne dazwischengeschaltete Rückwärtsbewegung aus dem Wege
der Kekse gelangt. Die Finger werden dann auf der Rücklaufstrecke 79 der Kette zurückbewegt, bis sie
um das hinterste Rad oder Stiftrad 80 herumlaufen und wieder in ihre Arbeitsstellung auf der oberen
Strecke 81 der Kette gebracht werden.
Jeder Keksstapel, der das Ende der Führungsplatten verläßt, wird durch die Transportfinger 60
und 61 um die gewölbte Führung 75 herumgeführt, wobei der obere Teil eines jeden Stapels durch Bürsten
82, die an der Führungsstange 83 angebracht sind, ein wenig zurückgehalten wird. Die Führungsstange ist gegenüber der gewölbten Führung 75 angeordnet,
auf der der unterste Keks einer jeden Gruppe aufliegt, nachdem er die untersten Trägerplatten
verlassen hat. Nach der Breite der Kekse einstellbare seitliche Führungen 85 sind angeordnet, so
daß jede Keksgruppe in einer kanalförmigen Führung läuft und leicht durch die Bürsten an der Führungsstange
83 in diese Führung hineingepreßt wird. Wenn jeder Keksstapel das Ende seiner Bewegung
erreicht, dann greift ein Transportbandfinger, der entlang dem geneigten Packtisch 76 der Verpackungsmaschine
aufwärts beweglich ist, an dem hintersten Keks an, und die Keksgruppe wird aus der Gruppierungsbahn
herausgeführt und entlang dem geneigten Packtisch der Verpackungsmaschine, während die
verschiedenen Einwickelarbeitsgänge ausgeführt werden., gefördert.
In den gezeigten Beispielen befinden sich die Kekse bei ihrem Auftreffen auf den geneigten Packtisch der
Verpackungsmaschine im rechten Winkel zu dieser. Die Keksstapel können jedoch so geführt werden, daß
nach dem Verlassen der Gruppiermaschine die Breitseite des untersten Kekses auf dem Packtisch der
Verpackungsmaschine aufliegt. Sie können beispielsweise entlang einer Bahn geführt werden, die sie um
900 dreht, nachdem sie die Gleitbahnen der Gruppiermaschine
verlassen haben, so daß der unterste Keks auf dem waagerechten Packtisch einer waagerechten
Verpackungsmaschine aufliegt.
Die Lücke zwischen den beiden Teilen 1 und 2 des Packtisches ist durch T-Eisen 84 eingefaßt (Fig. 4).
Die Oberseiten der T-Eisen 84 liegen bündig mit den oberen Flächen der festen Trägerstangen am letzten
Trichter A. Auf diese Weise wird der unterste Keks einer jeden Gruppe während seiner Bewegung längs
der Maschine von den Oberseiten der T-Stücke gehalten.
Claims (25)
- Patentansprüche:i. Verfahren für das Zusammenstellen einander folgender Gruppen von flachen Gegenständen, wie Keksen od. dgl., bei dem die Gegenstände aus Vorratsschächten, die entlang des Förderweges angeordnet sind, quer zur Förderrichtung in verschiedenen Höhenebenen ausgeschoben werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände aus den Vorratsschächten auf entsprechend angeordnete Gleitbahnen geschoben, dort in Förderrichtung zunächst im Bereich der sie voneinander trennenden Gleitbahnen zu. Stapeln übereinandergeschoben und dann bei fortgesetzter Bewegung in Förderrichtung am Ende der Gleitbahnen zu verpackungsfähigen Stapeln vereinigt werden.
- 2. Gruppiermaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1; dadurch gekennzeichnet, daß vor den Vorratsschächten (A bis /) in verschiedenen Höhen nicht nur, wie an sich bekannt, quer zur Förderrichtung, sondern auch in Förderrichtung feste Gleitbahnen (56) und einander ablösende Transportvorrichtungen (40 bzw. 60, 74) angeordnet sind.
- 3. Gruppiermaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß den in Förderrichtung liegenden Gleitbahnen (56) aufeinanderfolgende Transportfinger (61) zugeordnet sind, von denen jeder mehrere Paare von vertikal voneinander entfernten, horizontal sich erstreckenden Armen (74) aufweist, die sich von einem Schaft (60) aus in entgegengesetzten Richtungen quer zur Förderrichtung der Maschine erstrecken.
- 4. Gruppiermaschine nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahnen (56) aus übereinander in der Dicke der Gegenstände entsprechendem Abstand horizontal liegenden Platten gebildet werden, die in zwei Gruppen auf gegenüberliegenden Seiten der Transportvorrichtung (60,74) angeordnet sind, derart, daß sie zwischen sich einen Spalt frei lassen, durch welchen sich der Schaft (60) der Transportvorrichtung (60,74) in Längsrichtung bewegen kann, während sich die Transportfinger (74) zwischen den Platten (56) bewegen.
- 5. Gruppiermaschine nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Gleitbahnen (56) Distanzstücke (57) angeordnet sind, welche so bemessen und angeordnet sind, daß sich die Transportfinger (74) und die von ihnen geförderten Gegenstände zwischen den Distanzstücken hindurchbewegen können.
- 6. Gruppiermaschine nach Anspruch 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitbahnen (56) und die Distanzstücke (57) fest miteinander verbunden sind.
- 7. Gruppiermaschine nach Anspruch 2 bis 6, gekennzeichnet durch in Längsrichtung voneinander entfernte Bürsten (66), welche an längs verlaufenden Stangen (37) befestigt sind, die durch Konsolen (15 und 16) getragen werden, wobei die Bürsten derart angeordnet sind, daß sie die Oberfläche der zu verpackenden Gegenstände (8) leicht berühren, wenn diese unter der Einwirkung von Stößeln (4O0, 4O6) unter den Bürsten entlang bewegt werden.
- 8. Gruppiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsschächte (A bis /) an. einer Seite der Transportvorrichtung (60, 74) liegen und aus zwei Winkelteilen (6) bestehen, die so beschaffen sind, daß sie zwei Ecken der Kekse (8) auf der der Transportvorrichtung (60, 74) zugekehrten Seite umfassen und mit einem weiteren Bauteil (7) aus einer oder mehreren Stangen die Kante des Kekses (8) halten, die von der Transportvorrichtung (60,74) entfernt liegt.
- 9. Gruppiermaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkelteile (6) jedes Vorratsschachts (A bis /) in Längsrichtung derMaschine zueinander einstellbar sind, um Kekse (8) verschiedener Größe aufnehmen zn können.
- 10. Gruppiermaschine nach Anspruch g, dadurch gekennzeichnet, daß die linken Winkelteile (6) je einer Seite eines jeden Vorratsschachts (A bis J) gleichzeitig in Längsrichtung der Maschine verstellbar sind.
- 11. Gruppiermaschine nach Anspruch to, dadurch gekennzeichnet, daß alle Winkelteile (6) je einer Seite jedes Vorratsschachts (A bis /) mit■ einer Längsstange (13 bzw. 14) verbunden sind, die in Längsrichtung der Maschine verschiebbar ist.
- 12. Gruppiermaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Längsstangen (13, 14) in Konsolen (15, 16) gleitend angeordnet sind, wobei jede Stange durch Schrauben (17) oder ein anderes Einstellmittel an einer Konsole befestigt ist.
- 13. Gruppiermaschine nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorratsschachtteile (7, 7«), die von der Transportvorrichtung (60, 74) entfernt liegen, alle gleichzeitig quer zur Maschine verstellbar sind, indem sie mit einer Längsstange (23) verbunden werden, die an ihren Enden auf den Konsolen (15, 16) aufliegt und an diesen mit Hilfe von Schrauben (27) oder anderen Einstellmitteln eingestellt werden kann.
- 14. Gruppiermaschine nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Konsolen (15, 16) durch Drehzapfen (30) an einer Bettungsplatte der Maschine befestigt sind, wodurch die Vorratsschächte (A bis /), die gleichartig befestigt sind, quer von der Transportvorrichtung (60, 74) weg gekippt werden können.
- 15. Gruppiermaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Enden eines Schenkels (6d, 6C, 6e) eines jeden Vorratsschachtwinkelteiles (6) weggeschnitten sind, so daß eine Querbewegung des untersten Kekses aus dem Schacht heraus ermöglicht wird.
- 16. Gruppiermaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Querbewegung aller Kekse, mit Ausnahme des untersten, in einem Vorratsstapel noch durch eine senkrechte Stange (36) verhindert wird, die zwischen den beiden Winkelteilen (6) angeordnet ist, wobei jede Stange (36) einzeln senkrecht einstellbar ist, um eine Querbewegung nur für den untersten Keks zu ermöglichen.
- 17. Gruppiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die untersten Kekse aus dem Vorratssschacht durch die Enden flacher Stößel (40) in bekannter Weise herausgeschoben werden, die synchron mit der Bewegung der Transportfinger (61) arbeiten.
- 18. Gruppiermaschine nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß, wie an sich bekannt, der obere Endteil eines jeden Stößels (40) nach dem unteren Ende zu konisch zuläuft, um die Abwärtsbewegung des Keksstapels zu erleichtern, - wenn der unterste Keks weggenommen wird.
- 19. Gruppiermaschine nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößel (40). durch."Nocken (50) und Federn (55) angetrieben werden, die auf einer Welle (46) angebracht sind, die mit dem Bewegungsmechanismus der Transportvorrichtung (60, 74) durch Zahnräder (47) in Verbindung steht.
- 20. Gruppiermaschine nach Anspruch 19, dadurch . gekennzeichnet, daß die verschiedenen Nocken (50) um gleiche Winkel voneinander um die Welle (46) herum verteilt sind, so daß die Querbewegung der Stößel (40) synchron mit der Längsbewegung der längs in einem Abstand voneinander angeordneten Transportfinger (61) verläuft.
- 21. Gruppiermaschine nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Keks, wenn er von seinem Stößel (40) quer vorgeschoben worden ist, auf dem hinteren Endteil einer unteren Gleitbahn (56) aufliegt und anschließend von einem der Transportfinger (61) unter den Endteil einer oberen Gleitbahn geführt wird.
- 22. Gruppiermaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlaufenden der wirksamen Teile der Gleitbahnen (56) in Förderrichtung um eine Strecke stufenartig versetzt sind, die gleich dem Längsabstand der Vorratsschächte (A bis /) ist.
- 23. Gruppiermaschine nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslaufenden der wirksamen Teile der Gleitbahnen (56) sich um verschiedene Strecken in Längsrichtung erstrecken, abhängig von der Ordnung, in der die Kekse beim Bilden der Gruppe aufeinandergelegt werden sollen.
- 24. Gruppiermaschine nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportfmger (61) die Keksgruppe nach dem Verlassen der Gleitbahnen (56) an einer gewölbten Führung (75) entlang führen, die sie auf den Packtisch (76) einer Verpackungsmaschine bringt,
- 25. Gruppiermaschine nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Finger (61) der Transportvorrichtung hinter einer jeden Keksgruppe am Schluß weggezogen werden, bevor Finger des Transportbandes der Verpackungsmaschine sie ergreifen, so daß die Gruppe auf dem Packtisch (76) der Verpackungsmaschine zum Verpacken weiterbewegt wird.In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschriften Nr. 230 999, 124;
USA.-Patentschrift Nr. 2 277 408.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen©609 740/85 12.56
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB1116109X | 1952-11-10 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1000735B true DE1000735B (de) | 1957-01-10 |
Family
ID=10875220
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF13195A Pending DE1000735B (de) | 1952-11-10 | 1953-11-09 | Verfahren und Vorrichtung fuer das Zusammenstellen einander folgender Gruppen von flachen Gegenstaenden, wie Keksen od. dgl. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1000735B (de) |
| FR (1) | FR1116109A (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1045892B (de) | 1956-05-08 | 1958-12-04 | Haensel Junior G M B H | Vorrichtung zum Bilden von verpackungsfaehigen Stapeln aus flachen, leicht zerbrechlichen Teilen, wie Keksen, Biskuits, Schokoladetaefelchen od. dgl. |
| DE1197376B (de) | 1960-07-21 | 1965-07-22 | Universum Verpackungs G M B H | Hilfsvorrichtung zum Buendeln von Flaschen od. dgl. |
| DE1206781B (de) | 1961-03-27 | 1965-12-09 | Universal Corrugated Box Mach | Vorrichtung zum Bilden von Stapeln |
| DE1209047B (de) | 1961-09-20 | 1966-01-13 | Winkler Duennebier Kg Masch | Maschine zum Abzaehlen und Buendeln von flachen Werkstuecken, insbesondere Briefumschlaegen |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN116495245B (zh) * | 2023-02-10 | 2025-11-04 | 江门市创域自动化设备有限公司 | 一种薄饼整理包装设备 |
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| US2277408A (en) * | 1939-10-25 | 1942-03-24 | Molins Machine Co Ltd | Wrapping, parceling, or boxing machine |
| CH230999A (de) * | 1942-06-05 | 1944-02-15 | Schweiz Ind Ges | Verfahren und Vorrichtung zum Aufschichten von flachen Gegenständen zu vertikalen Stapeln und zum Zuführen der Stapel zur Einhülleinrichtung einer Einwickelmaschine. |
| CH241124A (de) * | 1943-12-09 | 1946-02-15 | Sig Schweiz Industrieges | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Stapeln flacher und brüchiger, auf einer Einwickelmaschine einzupackender Gegenstände. |
-
1953
- 1953-11-09 DE DEF13195A patent/DE1000735B/de active Pending
- 1953-11-10 FR FR1116109D patent/FR1116109A/fr not_active Expired
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR1116109A (fr) | 1956-05-04 |
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