DE10007116A1 - Wäßrige Dispersion wasserunlöslicher organischer UV-Filtersubstanzen - Google Patents
Wäßrige Dispersion wasserunlöslicher organischer UV-FiltersubstanzenInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft wäßrige Dispersionen schwer wasserlöslicher oder wasserunlöslicher organischer UV-Filtersubstanzen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine schwer wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz als kolloid-disperse Phase in amorpher oder teilamorpher Form enthalten.
Description
Die Erfindung betrifft wäßrige Dispersionen schwer wasserlös
licher oder wasserunlöslicher organischer UV-Filtersubstanzen,
deren Herstellung und Weiterverarbeitung zu Trockenpulvern sowie
deren Verwendung als photostabile Lichtschutzmittel.
Die Qualität bzw. Lebensdauer vieler organischer Materialien,
beispielsweise Kunststoffe und Lacke aber auch pharmazeutische
und kosmetische Zubereitungen kann durch Einwirkung von Licht,
insbesondere durch UV-Strahlen negativ beeinträchtigt werden.
Diese Qualitätseinbußen zeigen sich bei Kunststoffen und Lacken
häufig in Vergilbung, Verfärbung, Rißbildung oder Versprödung des
Materials. Im Falle pharmazeutischer und kosmetischer Zube
reitungen kann es durch den Einfluß von UV-Strahlen zum Abbau der
in den Formulierungen enthaltenen Wirkstoffen kommen.
Die schädigende Wirkung des ultravioletten Teils der Sonnenstrah
lung auf die Haut oder Haare, die im weitesten Sinne auch ein
organisches Material darstellen, ist ebenfalls ein Problem, das
immer mehr an Bedeutung gewinnt. Während Strahlen mit einer
Wellenlänge, die kleiner als 290 nm ist (der sogenannte UVC-
Bereich), von der Ozonschicht in der Erdatmosphäre absorbiert
werden, verursachen Strahlen im Bereich zwischen 290 nm und
320 nm, dem sogenannten UVB-Bereich, auf der Haut ein Erythem,
einen einfachen Sonnenbrand oder sogar mehr oder weniger starke
Verbrennungen.
Als ein Maximum der Erythemwirksamkeit des Sonnenlichtes wird der
engere Bereich um 308 nm angegeben.
Zum Schutz gegen UVB-Strahlung sind zahlreiche Verbindungen be
kannt, bei denen es sich u. a. um Derivate das 3-Benzylidencam
phers, der 4-Aminobenzoesäure, der Zimtsäure, der Salicylsäure,
des Benzophenons sowie des 2-Phenylbenzimidazols handelt.
Auch für den Bereich zwischen etwa 320 nm und etwa 400 nm, des
sogenannten UVA-Bereich, ist es wichtig, Filtersubstanzen zur
Verfügung zu haben, da dessen Strahlen Reaktionen bei licht
empfindlicher Haut hervorrufen können. Es ist erwiesen, daß UVA-
Strahlung zu einer Schädigung der elastischen und kollagenen
Fasern des Bindegewebes führt, was die Haut vorzeitig altern
läßt, und daß sie als Ursache zahlreicher phototoxischer und
photoallergischer Reaktionen zu sehen ist. Der schädigende Ein
fluß der UVB-Strahlung kann durch UVA-Strahlung verstärkt werden.
Zum Schutz gegen UVA-Strahlen werden Derivate des Dibenzoyl
methans verwendet, deren Photostabilität jedoch nicht in aus
reichendem Maße gegeben ist (Int. J. Cosm. Science 10, 53
(1988)).
Die UV-Strahlung kann aber auch zu photochemischen Reaktionen
führen, wobei dann die photochemischen Reaktionsprodukte in den
Hautmetabolismus eingreifen.
Vorwiegend handelt es sich bei solchen photochemischen Reaktions
produkten um radikalische Verbindungen, beispielsweise Hydroxy
radikale. Auch undefinierte radikalische Photoprodukte, welche in
der Haut selbst entstehen, können aufgrund ihrer hohen Reaktivi
tät unkontrollierte Folgereaktionen an den Tag legen. Aber auch
Singulettsauerstoff, ein nichtradikalischer angeregter Zustand
des Sauerstoffmoleküls kann bei UV-Bestrahlung auftreten, ebenso
kurzlebige Epoxide und viele andere. Singulettsauerstoff
beispielsweise zeichnet sich gegenüber dem normalerweise vorlie
genden Triplettsauerstoff (radikalischer Grundzustand) durch ge
steigerte Reaktivität aus. Allerdings existieren auch angeregte,
reaktive (radikalische) Triplettzustände des Sauerstoffmoleküls.
Ferner zählt UV-Strahlung zur ionisierenden Strahlung. Es besteht
also das Risiko, daß auch ionische Spezies bei UV-Exposition ent
stehen, welche dann ihrerseits oxidativ in die biochemischen Pro
zesse einzugreifen vermögen.
Ein anwendungstechnischer Nachteil vieler UV-Filter ist deren
schlechte Löslichkeit in Wasser und/oder in Lipiden wodurch deren
Verwendung beispielsweise in kosmetischen Formulierungen häufig
eingeschränkt ist.
Ein weiterer Nachteil bei der Applikation einiger Lichtschutzmit
tel ist das Auftreten von Hautirritationen und Allergien aufgrund
von zu hoher Hautdurchlässigkeit.
In GB-A-2 303 549 wird ein Mahlverfahren zur Herstellung von
mikronisierten unlöslichen organischen UV-Absorbern in Gegenwart
von Alkylpolyglykosiden beschrieben. Die so erhaltenen Mikroni
sate können in kosmetischen Lichtschutzzubereitungen eingearbei
tet werden.
GB-A-2 286 774 beschreibt ebenfalls ein Mahlverfahren zur Mikro
nisierung unlöslicher organischer UV-Absorber.
Es war nun Aufgabe der vorliegenden Erfindung, UV-Lichtschutzmit
tel-Formulierungen bereitzustellen, die einen wirkungsvollen
Schutz für organisches Material insbesondere für die menschliche
Haut und/oder menschliche Haare vor UV-Strahlen mit sich bringen
und die sich gut in wäßrigen und in lipophilen Systemen einarbei
ten lassen.
Diese Aufgabe wurde gelöst durch wäßrige Dispersionen schwer
wasserlöslicher oder wasserunlöslicher organischer UV-Filtersub
stanzen, dadurch gekennzeichnet, daß sie mindestens eine schwer
wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz
als kolloid-disperse Phase in amorpher oder teilamorpher Form
enthalten.
Unter der Bezeichnung wäßrige Dispersionen sind im Rahmen der
vorliegenden Erfindung sowohl wäßrige Suspensionen als auch Emul
sionen zu verstehen. Bevorzugt sind wäßrigen Suspensionen zu
nennen, bei denen die dispergierte Phase mindestens eine schwer
wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz
als nanopartikuläre Teilchen enthält. Im Vordergrund der Erfin
dung stehen darüberhinaus auch die aus den obigen wäßrigen
Suspensionen hergestellten Trockenpulver oder Emulsionen, bevor
zugt Doppelemulsionen, insbesondere o/w/o-Emulsionen.
Unter schwer wasserlösliche organische UV-Filtersubstanzen sind
in diesem Zusammenhang solche Verbindungen zu verstehen, deren
Wasserlöslichkeit < 5 Gew.-%, bevorzugt < 1 Gew.-%, besonders be
vorzugt < 0,5 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt < 0,1 Gew.-% ist.
Die neuen Lichtschutzmittel-Formulierungen sind dadurch charakte
risiert, daß sie mindestens eine schwer wasserlösliche oder
wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz enthalten, deren
amorpher Anteil im Bereich größer 10%, bevorzugt größer 30%, be
sonders bevorzugt im Bereich von 50 bis 100%, ganz besonders be
vorzugt im Bereich von 75 bis 99% liegt. Die Bestimmung der
Kristallinitätsrate der UV-Filtersubstanzen kann dabei beispiels
weise durch Röntgenbeugungsmessungen erfolgen.
Der Gehalt an mindestens einer schwer wasserlöslichen oder was
serunlöslichen organischen UV-Filtersubstanz in den erfindungsge
mäßen Lichtschutzmittel-Formulierungen liegt im Bereich von 0,1
bis 70 Gew.-%, bevorzugt im Bereich von 2 bis 40 Gew.-%, beson
ders bevorzugt im Bereich von 3 bis 30 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt
im Bereich von 5 bis 25 Gew.-%, bezogen auf die Trocken
masse der Formulierungen.
Die mittlere Teilchengröße der nanopartikulären Teilchen in der
wäßrigen Dispersion liegt je nach Art der Formulierungsmethode im
Bereich kleiner 10 µm, bevorzugt im Bereich kleiner 5 µm, beson
ders bevorzugt im Bereich von 0,01 bis 2 µm, ganz besonders be
vorzugt im Bereich von 0,05 bis 1 µm.
Eine bevorzugte Form der erfindungsgemäßen, wäßrigen Dispersionen
ist dadurch charakterisiert, daß die Teilchen der kolloid-disper
sen Phase einen Kern/Schale-Aufbau haben, wobei der Kern minde
stens eine schwer wasserlösliche oder wasserunlösliche organische
UV-Filtersubstanz enthält. Die den Kern umhüllende Schale enthält
im wesentlichen mindestens ein Schutzkolloid, vorzugsweise eine
höhermolekulare Verbindung.
Aufgabe dieser Polymerhülle ist es, die Partikel in ihrem kolloi
dalen Zustand gegen heterogenes Teilchenwachstum (Aggregation,
Flockung etc.) zu stabilisieren.
Es können für diesen Zweck ein oder mehrere Polymere eingesetzt
werden. Die Molmassen der verwendeten Polymere liegen im Bereich
von 1000 bis 10000000 g/mol, bevorzugt im Bereich von 1000 bis
1000000 g/mol. Grundsätzlich kommen alle für den Anwendungsbe
reich Pharma und Kosmetik geeigneten Polymere in Betracht.
Als polymere Stabilisatoren für die Hüllmatrix der Schale eignen
sich erfindungsgemäß vorteilhafterweise wasserlösliche oder was
serquellbare Schutzkolloide wie beispielsweise Rinder-, Schweine-
oder Fischgelatine, insbesondere sauer oder basisch abgebaute Ge
latine mit Bloom-Zahlen im Bereich von 0 bis 250, ganz besonders
bevorzugt Gelatine A 100, A 200, B 100 und B 200 sowie nieder
molekulare, enzymatisch abgebaute Gelatinetypen mit der Bloom-
Zahl 0 und Molekulargewichten von 15.000 bis 25.000 D wie zum
Beispiel Collagel A und Gelitasol P (Firma Stoess, Eberbach) so
wie Mischungen dieser Gelatine-Sorten sowie Stärke, Dextrin,
Pektin, Gummiarabicum, Ligninsulfonate, Chitosan, Polystyrolsul
fonat, Alginate, Kasein, Kaseinat, Methylcellulose, Carboxy
methylcellulose, Hydroxypropylcellulose, Milchpulver, Dextran,
Vollmilch oder Magermilch oder Mischungen dieser Schutzkolloide.
Weiterhin eignen sich Homo- und Copolymere auf Basis von neu
tralen, kationischen oder anionischen Monomeren wie z. B. Ethylen
oxid, Propylenoxid, Acrylsäure, Maleinsäureanhydrid, Milchsäure,
N-Vinylpyrrolidon, Vinylacetat, α- und β-Asparaginsäure.
Die Wasserlöslichkeit bzw. Wasserquellbarkeit der o. g. Polymere
ist dabei abhängig von der Temperatur, vom pH-Wert sowie von der
Ionenstärke der Lösung.
Eine weitere, ebenfalls bevorzugte Form der erfindungsgemäßen
wäßrigen Dispersion ist dadurch gekennzeichnet, daß die Teilchen
der kolloid-dispersen Phase zusätzlich eine wasserunlösliche
Polymermatrix enthalten, in die mindestens eine schwer wasserlös
liche oder wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz einge
bettet ist. Zur Verbesserung der kolloidalen Stabilität dieser
wäßrigen Dispersion kann es vorteilhaft sein, wenn die disper
gierten Teilchen ebenfalls von einem der o. g. Schutzkolloide um
hüllt sind.
Die Matrixpolymere im Inneren der Teilchen tragen dazu bei, den
Wirkstoff in seinem nicht kristallinen Zustand zu erhalten, sowie
die kolloidalen Strukturen in Bezug auf homogenes Teilchen
wachstum (Ostwald-Reifung) zu stabilisieren.
Als polymere Bestandteile, die sich im Kern der Partikel der
erfindungsgemäßen Wirkstoffzubereitung befinden eignen sich prin
zipiell alle Polymere, die in einem Temperaturbereich zwischen
0 und 240°C, einem Druckbereich zwischen 1 und 100 bar, einem
pH-Bereich von 0 bis 14 oder Ionenstärken bis 10 mol/l nicht oder
nur teilweise in Wasser oder wässrigen Lösungen oder Wasser-
Lösungsmittelgemischen löslich sind.
Nicht oder nur teilweise löslich bedeutet in diesem Zusammenhang,
daß der 2. Virialkoeffizient für das oder die Polymere in Wasser
oder einem Gemisch aus Wasser und einem organischen Lösungsmittel
Werte kleiner Null annehmen kann. (vgl. M. D. Lechner, "Makro
molekulare Chemie", Birkhäuser Verlag, Basel, S. 170-175). Der
2. Virialkoeffizient, der eine Aussage über das Verhalten eines
Polymers in einem Lösungsmittel(gemisch) macht, kann experimen
tell bestimmt werden, beispielsweise durch Lichtstreuungsmessung
oder Bestimmung des osmotischen Drucks. Die Dimension dieses
Koeffizienten ist (mol.l)/g2.
Es können ein oder mehrere Polymere eingesetzt werden. Die Mol
massen der verwendeten Polymere liegen im Bereich von 1000 bis
10000000 g/mol, bevorzugt im Bereich von 1000 bis 1000000 g/mol.
Grundsätzlich kommen alle für den Anwendungsbereich Pharma und
Kosmetik geeigneten Polymere in Betracht.
Von besonderem Interesse sind Polymere, die in organischen, mit
Wasser mischbaren Lösungsmitteln löslich sind, und bei Tempe
raturen zwischen 0 und 240°C nicht oder nur teilweise in Wasser
oder wäßrigen Lösungen oder Wasser-Lösungsmittelgemischen löslich
sind. Folgende Polymere sind beispielhaft genannt, ohne jedoch
einschränkend zu sein:
Poly(vinylether) wie z. B. Poly(benzyloxyethylen), Poly(vinylace
tale), Poly(vinylketone), Poly(allylalkohol), Poly(vinylester)
wie z. B. Poly(vinylacetat), Poly(oxytetramethylen), Poly(glutar
dialdehyd), Poly(carbonate), Poly(ester), Poly(siloxane),
Poly(amide), Poly(piperazine), Poly(anhydride) wie z. B. Poly(me
tharylanhydrid), Gutta Percha, Celluloseether wie z. B. Methylzel
lulose (Substitutionsgrat: 3 bis 10%), Ethylcellulose, Butylcel
lulose, Cellulose-Ester, wie z. B. Celluloseacetat oder Stärken.
Insbesondere Copolymere und Blockcopolymere der Monomere der oben
genannten Polymere. Weiterhin Copolymere und Blockcopolymere von
Polyestern und Hydroxycarbonsäuren und linear- und Star-Poly
ethylenglycol, z. B. AB-, ABA- und ABC-Blockcopolymere aus einer
Kombination aus L-Poly(lactid), Polyglycolid und/oder Poly
ethylenglycol, z. B. Resomer 505, Resomer RG-756 oder Resomer
RG-858 (Böhringer Ingelheim).
Von besonderem Interesse sind weiterhin Polymere, die bei Tem
peraturen zwischen 0 und 240°C in Wasser oder wäßrigen Lösungen
oder Wasser-Lösungsmittelgemischen eine obere und/oder untere
Mischungslücke besitzen, d. h. durch Erhöhung bzw. Erniedrigung
der Temperatur können diese Polymere aus entsprechenden Lösungen
ausgefällt werden. Folgende Polymere sind beispielhaft genannt,
ohne jedoch einschränkend zu sein:
Poly(acrylamide), Poly(methacrylamide) wie z. B.
Poly(N-isopropylacrylamid), Poly(N,N-dimethylacrylamid),
Poly(N-(1,1-dimethyl-3-oxobutyl)acrylamid), Poly(methoxyethylen),
Poly(vinylalkohole), acetylierte Poly(vinylalkohole),
Poly(oxyethylen), Cellulose-Ether wie z. B. Methylcellulose
(Substitutionsgrad: 20 bis 40%), Isopropylcellulose,
Cellulose-Ester, Stärken, modifizierte Stärken wie z. B.
Methylether-Stärke, Gummiarabicum, sowie Copolymere bzw.
Blockcopolymere aus Monomeren der oben genannten Verbindungen.
Insbesondere AB- oder ABA-Blockcopolymere auf der Basis
Ethylenoxiod und Propylenoxid, z. B. Poloxamere wie Poloxamer 188
und Poloxamer 407.
Von besonderem Interesse sind weiterhin Polymere, die bei Tem
peraturen zwischen 0 und 240°C in Wasser oder wäßrigen Lösungen
oder Wasser-Lösungsmittelgemischen durch Variation des pH-Wertes
oder der Ionenstärke aus entsprechenden Lösungen ausgefällt werden
können. Folgende Polymere sind beispielhaft genannt, ohne
jedoch einschränkend zu sein:
Alginate, Chitosan, Chitin, Schellak, Polyelektrolyte,
Poly(acrylsäure), Poly(methacrylsäue), Poly(methacrylester) mit
mit sekundären tertiären oder quaternären Aminogruppen, ins
besondere Copolymere oder Blockcopolymere auf der Basis verschie
dener Acrylate, Methacrylate, Methacrylsäure, Acrylsäure, z. B.
ein Copolymer aus Methacrylsäure/Methacrylsäureester (Gewichts
verhältnis MAS/MAE 1 : 1 oder 1 : 2) oder ein Copolymer aus Dimethyl
aminoethylmethacrylat und Methacrylsäureester im Gewichts
verhältnis 1 : 1 (Eudragit®-Typen).
Die Mengen der verschiedenen Komponenten werden erfindungsgemäß
so gewählt, daß die Zubereitungen neben den oben genannten UV-
Filtersubstanzen 0,1 bis 80 Gew.-%, bevorzugt 5 bis 70 Gew.-% be
sonders bevorzugt 10 bis 60 Gew.-%, ganz besonders bevorzugt 15
bis 35 Gew.-% eines oder mehrerer polymerer Schutzkolloide (Hüll
polymer) und gegebenenfalls 0,1 bis 80 Gew.-%, bevorzugt 0,5 bis
70 Gew.-%, besonders bevorzugt 1 bis 50 Gew.-%, ganz besonders
bevorzugt 5 bis 35 Gew.-% eines oder mehrerer Matrixpolymere für
den Kern enthalten. Die Gewichtsprozentangaben beziehen sich auf
die Trockenmasse der Lichtschutzmittel-Formulierung.
Zusätzlich können die Zubereitungen noch niedermolekulare Stabi
lisatoren wie Antioxidantien und/oder Konservierungsmittel zum
Schutz der UV-Filtersubstanzen enthalten. Geeignete Anti
oxidantien oder Konservierungsmittel sind beispielsweise α-Toco
pherol, Ascorbinsäure, tert.-Butyl-hydroxytoluol, tert.-Butyl-
hydroxyanisol, Lecithin, Ethoxyquin, Methylparaben, Propylpara
ben, Sorbinsäure oder Natriumbenzoat. Die Antioxidantien bzw.
Konservierungsstoffe können in Mengen von 0,01 bis 50 Gew.-%, be
vorzugt 0,1 bis 30 Gew.-%, besonders bevorzugt 0,5 bis 20 Gew.-%,
ganz besonders bevorzugt 1 bis 10 Gew.-%, bezogen auf die
Trockenmasse der Lichtschutzmittel-Formulierung.
Weiterhin können die Dispersionen noch Weichmacher zur Erhöhung
der mechanischen Stabilität eines gegebenenfalls daraus herge
stellten Trockenpulvers enthalten. Geeignete Weichmacher sind
beispielsweise Zucker und Zuckeralkohole wie Saccharose, Glukose,
Laktose, Invertzucker, Sorbit, Mannit, Xylit oder Glycerin.
Bevorzugt wird als Weichmacher Laktose eingesetzt. Die Weich
macher können in Mengen von 0,1 bis 70 Gew.-%, bevorzugt 10 bis 60 Gew.-%,
besonders bevorzugt 20 bis 50 Gew.-%, bezogen auf die
Trockenmasse der Lichtschutzmittel-Formulierung enthalten sein.
Weiterhin können die Lichtschutzmittel-Formulierungen niedermole
kulare oberflächenaktive Verbindungen (Emulgatoren) in einer Kon
zentration von 0,01 bis 70 Gew.-%, vorzugsweise 0,1 bis 50 Gew.-%,
besonders bevorzugt 0,5 bis 20 Gew.-%, bezogen auf die Trocken
masse der Lichtschutzmittel-Formulierung enthalten. Als solche
eignen sich vor allem amphiphile Verbindungen oder Gemische sol
cher Verbindungen. Grundsätzlich kommen alle Tenside mit einem
HLB-Wert von 5 bis 20 in Betracht. Als entsprechende oberflächen
aktive Substanzen kommen beispielsweise in Betracht: Ester lang
kettiger Fettsäuren mit Ascorbinsäure, Mono- und Diglyceride von
Fettsäuren und deren Oxyethylierungsprodukte, Ester von Monofett
säureglyceriden mit Essigsäure, Zitronensäure, Milchsäure oder
Diacetylweinsäure, Polyglycerinfettsäureester wie z. B. das Mono
stearat des Triglycerins, Sorbitanfettsäureester, Propylenglykol
fettsäureester und Lecithin. Bevorzugt wird Ascorbylpalmitat ein
gesetzt.
Unter Umständen kann es auch vorteilhaft sein, zusätzlich ein
physiologisch zugelassenes Öl wie beispielsweise Sesamöl, Mais
keimöl, Baumwollsaatöl, Sojabohnenöl oder Erdnußöl sowie kosme
tische Öle, beispielsweise Paraffinöl, Glycerylstearat, Isopro
pylmyristat, Diisopropyladipat, 2-Ethylhexansäurecetylstearyl
ester, hydriertes Polyisobuten, Vaseline, Caprylsäure/Caprin
säure-Triglyceride, mikrokristallines Wachs, Lanolin und Stearin
säure in einer Konzentration von 0,1 bis 500 Gew.-%, vorzugsweise
10 bis 300 Gew.-%, besonders bevorzugt 20 bis 100 Gew.-%, bezogen
auf die eingesetzte(n) schwer wasserlösliche(n) oder wasserunlös
liche(n) organische(n) UV-Filtersubstanz(en) zu verwenden.
Als schwer wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-
Filtersubstanzen seien u. a. Verbindungen aus der Gruppe der Tria
zine, Anilide, Benzophenone, Triazole, Zimtsäureamide sowie der
sulfonierten Benzimidazole genannt.
Als besondere Ausführungsform der erfindungsgemäßen wäßrige Dis
persion sind solche Formulierungen zu nennen, die mindestens ein
1,3,5-Triazinderivat der Formel I enthalten,
in der die Substituenten unabhängig voneinander folgende Bedeu
tung haben:
R Wasserstoff, Halogen, OH, C1-C20-Alkyl, C1-C20-Alkoxy, C1-C20-Alkoxyalkyl, C1-C20-Hydroxyalkoxy, NR1R2,
oder einen Rest der Formel Ia
R Wasserstoff, Halogen, OH, C1-C20-Alkyl, C1-C20-Alkoxy, C1-C20-Alkoxyalkyl, C1-C20-Hydroxyalkoxy, NR1R2,
oder einen Rest der Formel Ia
R1 und R2
Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder meh
reren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12-Aryl, gegebenenfalls
mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10
Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl
substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl;
R3 bis R5 Wasserstoff, OH, NR9R10, C1-C20-Alkoxy, gegebenenfalls mit ei nem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, ge gebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituier tes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl;
R6 bis R8 Wasserstoff, C1-C20-Alkoxy, -C(=O)-R11, -C(=O)-X-R12, SO2R13, CN;
R9 bis R11 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder meh reren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl;
R12 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder meh reren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl oder einen Rest der Formel Sp-Sil;
R13 C1-C20-Alkyl, C5-C8-Cycloalkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenen falls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl;
X O, NR14;
R14 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder meh reren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalky;
Sp Spacer;
Sil Rest aus der Gruppe, bestehend aus Silane, Oligosiloxane und Polysiloxane.
R3 bis R5 Wasserstoff, OH, NR9R10, C1-C20-Alkoxy, gegebenenfalls mit ei nem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, ge gebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituier tes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl;
R6 bis R8 Wasserstoff, C1-C20-Alkoxy, -C(=O)-R11, -C(=O)-X-R12, SO2R13, CN;
R9 bis R11 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder meh reren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl;
R12 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder meh reren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl oder einen Rest der Formel Sp-Sil;
R13 C1-C20-Alkyl, C5-C8-Cycloalkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenen falls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl;
X O, NR14;
R14 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder meh reren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalky;
Sp Spacer;
Sil Rest aus der Gruppe, bestehend aus Silane, Oligosiloxane und Polysiloxane.
Als Alkylreste für R, R1 und R2 sowie R9 bis R14 seien verzweigte
oder unverzweigte C1-C20-Alkylketten, bevorzugt Methyl, Ethyl, n-
Propyl, 1-Methylethyl, n-Butyl, 1-Methylpropyl-, 2-Methylpropyl,
1,1-Dimethylethyl, n-Pentyl, 1-Methylbutyl, 2-Methylbutyl,
3-Methylbutyl, 2,2-Dimethylpropyl, 1-Ethylpropyl, n-Hexyl,
1,1-Dimethylpropyl, 1,2-Dimethylpropyl, 1-Methylpentyl, 2-Methyl
pentyl, 3-Methylpentyl, 4-Methylpentyl, 1,1-Dimethylbutyl,
1,2-Dimethylbutyl, 1,3-Dimethylbutyl, 2,2-Dimethylbutyl,
2,3-Dimethylhutyl, 3,3-Dimethylbutyl, 1-Ethylbutyl, 2-Ethylbutyl,
1,1,2-Trimethylpropyl, 1,2,2-Trimethylpropyl, 1-Ethyl-1-methyl
propyl, 1-Ethyl-2-methylpropyl, n-Heptyl, n-Octyl, 2-Ethylhexyl,
1,1,3-Trimethylhexyl, 1,1,3,3-Tetramethylpentyl, n-Nonyl,
n-Decyl, n-Undecyl, 1-Methylundecyl, n-Dodecyl, 1,1,3,3,5,5-Hexa
methylhexyl, n-Tridecyl, n-Tetradecyl, n-Pentadecyl, n-Hexadecyl,
n-Heptadecyl, n-Octadecyl, n-Nonadecyl oder n-Eicosyl genannt.
Halogen für R bedeutet Fluor, Brom, Jod oder vorzugsweise Chlor.
Als Alkoxyreste für R sowie R3 bis R8 kommen gradkettige und ver
zweigte Reste mit 1 bis 20 C-Atomen, vorzugsweise mit 1 bis 12 C-
Atomen, besonders bevorzugt mit 1 bis 8 C-Atomen in Betracht.
Beispielsweise sind zu nennen:
| Methoxy- | Ethoxy- |
| Isopropoxy- | n-Propoxy- |
| 1-Methylpropoxy- | n-Butoxy- |
| n-Pentoxy- | 2-Methylpropoxy- |
| 3-Methylbutoxy- | 1,1-Dimethylpropoxy- |
| 2,2-Dimethylpropoxy- | Hexoxy- |
| 1-Methyl-1-ethylpropoxy- | Heptoxy- |
| Octoxy- | 2-Ethylhexoxy- |
Als Hydroxyalkoxyreste für R kommen die o. g. Alkoxyreste mit zu
sätzlicher endständiger Hodroxylfunktion in Betracht.
Als Cycloalkylreste seien für R1 bis R5 sowie R9 bis R14 bevorzugt
verzweigte oder unverzweigte C3-C10-Cycloalkylreste wie Cyclo
propyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl, Cycloheptyl,
1-Methylcyclopropyl, 1-Ethylcyclopropyl, 1-Propylcyclopropyl,
1-Butylcyclopropyl, 1-Pentylcyclopropyl, 1-Methyl-1-Butylcyclo
propyl, 1,2-Dimethylcyclypropyl, 1-Methyl-2-Ethylcyclopropyl,
Cyclooctyl, Cyclononyl oder Cyclodecyl genannt. Bevorzugt sind
C5-C8-Cycloalkyl wie Cyclopentyl, Cycloheptyl, Cyclooctyl und ins
besondere Cyclohexyl.
Die Cycloalkylreste können ggf. mit einem oder mehreren, z. B. 1
bis 3 Resten wie Halogen z. B. Fluor, Chlor oder Brom, Cyano,
Nitro, Amino, C1-C4-Alkylamino, C1-C4-Dialkylamino, Hydroxy,
C1-C4-Alkyl, C1-C4-Alkoxy oder anderen Resten substituiert sein
oder 1 bis 3 Heteroatome wie Schwefel, Stickstoff, dessen freie
Valenzen durch Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl abgesättigt sein kön
nen oder Sauerstoff im Ring enthalten.
Als Beispiele für C6-C12-Aryl sind insbesondere Phenyl, Naphthyl
und Biphenyl zu nennen.
Beispiele für C7-C10-Aralkyl sind Benzyl, Phenylethyl, α-Methyl
phenylethyl oder α,α-Dimethylbenzyl.
Heteroaryl-Reste sind vorteilhafterweise einfache oder konden
sierte aromatische Ringsysteme mit einem oder mehreren heteroaro
matischen 3- bis 7-gliedrigen Ringen. Als Heteroatome können ein
oder mehrere Stickstoff-, Schwefel- und/oder Sauerstoffatome im
Ring oder Ringsystem enthalten sein.
Als Substituenten der o. g. Aryl-, Aralkyl- und Heteroarylreste
kommen C1-C4-Alkylgruppen beispielsweise Methyl, Ethyl, n-Propyl,
1-Methylethyl, n-Butyl, 1-Methylpropyl-, 2-Methylpropyl,
1,1-Dimethylethyl in Frage.
Der Begriff Spacer für Sp bedeutet in diesem Zusammenhang eine
bivalente verzweigte oder unverzweigte C3-C12-Alkylen- oder
Alkenylenkette, die den Silan-, Oligosiloxan- oder Polysiloxan
teil mit dem Triazinrest verknüpft.
Beispiele für eine C3-C12-Alkylenkette sind Propylen, 2-Methylpro
pylen, Butylen, Pentylen und Hexylen.
Beispiele für eine C3-C12-Alkenylenkette sind 2-Propen-2-ylen,
2-Methyl-3-propenylen, 3-Buten-3-ylen und 4-Penten-4-ylen.
Bevorzugte Spacer sind -(CH2)3-, -(CH2)4-, -(CH2)5-,
-[CH(CH3)]-(CH2)-, -(CH2)2-CH=CH-, -C(=CH2)-CH2-,
-C(=CH2)-(CH2)2-O-(CH2)4-, -(CH2)4-O-(CH2)2-.
Der Begriff Silane steht in diesem Zusammenhang für einen Rest
SiR15R16R17, in der R15, R16, R17 unabhängig voneinander für
C1-C6-Alkyl, C1-C6-Alkoxy oder Phenyl stehen.
Als Beispiele seien zu nennen: Si(CH2-CH3)3, Si(CH2-CH2-CH3)3,
Si(isopropyl)3, Si(ter.butyl)3, Si(tert.butyl)(CH3)2, Si(CH3)2
(hexyl), Si(OCH3)3, Si(OEt)3, SiPh3.
Der Begriff Oligosiloxane bedeutet einen Rest aus der Gruppe der
allgemeinen Formel, bestehend aus SiR18 m(OSiR18 3)n mit m = 0, 1 oder
2; n = 3, 2 oder 1 und m + n = 3, R18-[Si(R18)2-O-]r-Si(R18)2-A und
R18-[Si(R18)2-O-]r-Si(A)(R18)-O-Si(R18)3, in denen A eine chemische
Bindung oder einen Spacer und R18 einen C1-C6-Alkylrest oder
Phenylrest bedeutet und r für Werte von 1 bis 9 steht.
Der Begriff Polysiloxane beinhaltet beispielsweise einen Rest aus
der Gruppe der allgemeinen Formel, bestehend aus
A-[Si(R19)2-O]s-Si(R19)2-A oder
(R19)3-Si-[O-Si(R19)2]]t-[O-Si(R19)(A)]q-O-Si(R19)3, in denen A eine
chemische Bindung oder einen Spacer und R19 einen C1-C6-Alkylrest
oder Phenylrest bedeutet, s und t für Werte von 4 bis 250 und q
für Werte von 1 bis 30 stehen.
Beispiele für Silanyl-Triazine, bei denen R12 einen Rest der For
mel Sp-Sil darstellt finden sich in EP-A-0 933 376.
Im Vordergrund stehen Triazinverbindungen der Formel Ib,
worin R3 bis R5 in ortho-Stellung zum Phenylaminorest des Triazins
stehen.
Bevorzugt sind wäßrige Dispersion, enthaltend mindestens ein
1,3,5-Triazinderivat der Formel Ib, in der die Substituenten un
abhängig voneinander folgende Bedeutung haben:
R3 bis R5
Wasserstoff, OH;
R6 bis R8
C1-C12-Alkoxy, -C(=O)-X-R12;
X O, NR14;
R12 und R14
Wasserstoff, C4-C8-Alkyl.
R3 bis R5
Wasserstoff, OH;
R6 bis R8
C1-C12-Alkoxy, -C(=O)-X-R12;
X O, NR14;
R12 und R14
Wasserstoff, C4-C8-Alkyl.
Ein besonders vorteilhafter UVB-Filter ist 2,4,6-Trianilino-
p-(carbo-2'-ethyl-hexyl-1'-oxi)-1,3,5-triazin, der von der BASF
Aktiengesellschaft unter der Warenbezeichnung Uvinul® T 150 ver
marktet wird.
Uvinul® T 150 zeichnet sich durch gute UV-Absorptionseigenschaften
mit einem außergewöhnlich hohen Extinktionskoeffizienten < 1500
bei 314 nm aus.
Als weitere schwer wasserlösliche oder wasserunlösliche organi
sche UV-Filtersubstanzen aus der Gruppe der Triazine sind u. a.
die folgenden, in WO 94/05645 und EP-A-0 444 323 beschriebenen
Verbindungen zu nennen:
Bevorzugte Anilide sind Verbindungen der Formel II, in der W1 und
W2 unabhängig voneinander C1-C18-Alkyl oder C1-C18-Alkoxy bedeuten.
Besonders bevorzugt ist N-(2-ethoxyphenyl)-N'-(2-ethylphe
nyl)-ethandiamid.
Bevorzugte Triazole sind Verbindungen der Formel III, in der un
abhängig voneinander T1 C1-C18-Alkyl oder Wasserstoff und T2
C1-C18-Alkyl bedeuten.
Eine weitere bevorzugte Verbindungsklasse wasserunlöslicher Tria
zole sind Verbindungen der Formel lila, in der T2 C1-C18-Alkyl be
deutet.
Ebenfalls bevorzugte Vertreter aus der Gruppe wasserunlöslicher
Triazole sind Verbindungen der Formel IIIb und IIIc, in der T2
C1-C18-Alkyl, bevorzugt tert.-Butyl (im Falle von IIIb) und Methyl
(im Falle von IIIc) bedeutet.
Bevorzugte Zimtsäureamide sind Verbindungen der Formel IV, in der
unabhängig voneinander Y1 und Y2 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl, be
vorzugt Methyl oder Ethyl bedeuten und Y3 für Aryl, bevorzugt Phe
nyl oder 4-Methoxyphenyl steht.
Bevorzugte sulfonierte Benzimidazole sind Verbindungen der Formel
V, in der M für Wasserstoff, ein Alkalimetall - bevorzugt Natrium
- oder ein Alkalimetall wie Magnesium, Calcium oder Zink steht.
Bevorzugte Benzophenone sind Verbindungen der Formel VI, in der
unabhängig voneinander M1 bis M4 Wasserstoff oder C1-C4-Alkyl, M1
und M4 bevorzugt Methyl oder Ethyl sowie M2 und M3 bevorzugt
Wasserstoff bedeuten.
Der sphärische isotrope Charakter der in den erfindungsgemäßen
Dispersionen enthaltenen Teilchen zeigt im Gegensatz zu ge
mahlenen anisotropen Teilchen kein strukturviskoses Verhalten.
Eine Einarbeitung dieser Dispersion beispielsweise in kosmetische
Formulierungen sowie die Anwendung dieser Formulierungen ist so
mit deutlich leichter.
Ferner konnte gezeigt werden, daß eine Sonnenschutzcreme auf Ba
sis der erfindungsgemäßen Dispersion einen um den Faktor 4 höhe
ren Sonnenschutzfaktor aufweist als eine analoge Lichtschutz
mittelzubereitung, in der dieselbe Menge UV-Filtersubstanz mole
kular dispers vorgelegen hat.
Während gemahlene UV-Filtersubstanzen bei der Einarbeitung in
Hautcremes verstärkt zu Teilchengrößenwachstum neigen, das zu
einer Verschlechterung des Sonnenschutzfaktors und zu einem unan
genehmen Hautgefühl führen kann, zeigen die erfindungsgemäßen
Dispersionen aufgrund ihrer Matrix und Schutzkolloidstruktur der
artige Tendenzen nicht.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung
einer wäßrigen Dispersion enthaltend mindestens eine schwer
wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz
als kolloid-disperse Phase in amorpher oder teilamorpher Form,
dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) eine molekulardisperse Lösung mindestens einer schwer wasser löslichen oder wasserunlöslichen organischen UV-Filtersub stanz in einem organischen Lösungsmittel herstellt,
- b) diese Lösung mit einer wäßrigen Lösung mindestens eines Schutzkolloids versetzt, wobei die hydrophobe Phase der UV- Filtersubstanz als kolloid-disperse Phase entsteht und
- c) die so erhaltene Dispersion vom organischen Lösungsmittel be freit.
Als organisches Lösungsmittel im Verfahrensschritt a) wird vor
teilhafterweise mindestens ein mit Wasser mischbares, organisches
Lösungsmittel oder eine Mischung aus Wasser und mindestens einem
mit Wasser mischbaren organischen Lösungsmittel verwendet.
Als bevorzugte Lösungsmittel sind vor allem solche wassermisch
baren, thermisch stabilen, flüchtigen, nur Kohlenstoff, Wasser
stoff und Sauerstoff enthaltenen Lösungsmittel wie Alkohole,
Ether, Ester, Ketone und Acetale zu nennen. Zweckmäßig verwendet
man solche Lösungsmittel, die mindestens zu 10% wassermischbar
sind, einen Siedepunkt unter 200°C aufweisen und/oder weniger als
10 Kohlenstoffe haben. Besonders bevorzugt werden Ethanol, n-Pro
panol, Isopropanol, 1,2-Butandiol-2-methylether, 1,2-Propan
diol-1-n-propylether, Tetrahydrofuran oder Aceton verwendet.
Das Verfahren ist ferner dadurch gekennzeichnet, daß man der
Lösung im Schritt a) gegebenenfalls weitere Zusatzstoffe, ausge
wählt aus der Gruppe, bestehend aus Emulgatoren, Antioxidantien,
Konservierungsmittel, wasserunlöslichen Polymeren und eßbaren
Ölen zusetzt und/oder daß im Schritt b) die wäßrige Schützkollo
idlösung zusätzlich mindestens einen Weichmacher enthält. Es ist
aber auch möglich, einen oder mehrere Emulgatoren der Schutz
kolloidlösung zuzusetzen. Zur Beschreibung dieser Zusatzstoffe
sei auf die bereits eingangs gemachten Erläuterungen hingewiesen.
In einer bevorzugten Ausführungsform des Verfahrens wird im
Schritt a) die molekulardisperse Lösung mindestens einer schwer
wasserlöslichen oder wasserunlöslichen organischen UV-Filtersub
stanz bei Temperaturen größer 15°C, bevorzugt bei Temperaturen im
Bereich von 50°C bis 240°C, besonders bevorzugt im Bereich von
140°C bis 180°C hergestellt und unmittelbar anschließend im
Schritt b) mit der wäßrigen Lösung des Schutzkolloids versetzt,
wobei sich eine Mischungstemperatur von etwa 35°C bis 120°C, be
sonders bevorzugt von 55°C bis 70°C einstellt.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zur Herstel
lung einer wäßrigen Dispersion mindestens einer schwer wasserlös
lichen oder wasserunlöslichen organischen UV-Filtersubstanz, bei
der die Teilchen der kolloid-dispersen Phase eine wasserunlös
liche Polymermatrix enthalten, in die mindestens eine schwer
wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz
eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) eine molekulardisperse Lösung mindestens einer schwer wasser löslichen oder wasserunlöslichen organischen UV-Filter substanz und mindestens eines wasserunlöslichen Polymers in einem organischen Lösungsmittel herstellt,
- b) diese Lösung mit Wasser oder einer wäßrigen Lösung mindestens eines Schutzkolloids versetzt, wobei die hydrophobe Phase der Mischung aus UV-Filtersubstanz und wasserunlöslichem Polymer als kolloid-disperse Phase entsteht und
- c) die so erhaltene Dispersion vom organischen Lösungsmittel befreit.
Gemäß einer Ausführungsform des Verfahrens wird eine molekular
disperse Lösung der UV-Filtersubstanz in dem gewählten Lösungs
mittel zusammen mit dem Polymer, daß in der Lichtschutzmittel-
Zubereitung im Kern der Partikel liegen soll, hergestellt. Dieses
Polymer hat die Eigenschaft, in einem bestimmten Temperatur-, pH-
oder Salz-Bereich nicht oder nur teilweise in Wasser löslich zu
sein.
Die Konzentration der so hergestellten Lichtschutzmittel-Polymer-
Lösung beträgt im allgemeinen 10 bis 500 g mindestens einer
schwer wasserlöslichen oder wasserunlöslichen UV-Filtersubstanz
pro 1 kg Lösungsmittel und 0,01 bis 400 g Polymer, wobei das
Polymer-Lichtschutzmittel-Gewichtsverhältnis zwischen 0.01 zu 1
und 5 zu 1 liegt. In einer bevorzugten Ausführungsform des Ver
fahrens wird der niedermolekulare Stabilisator direkt zu der
Lichtschutzmittel-Polymer-Lösung gegeben.
In einem sich daran anschließenden Verfahrensschritt wird die
Lichtschutzmittel-Polymer-Lösung mit Wasser oder bevorzugt einer
wässrigen Lösung des polymeren Hüllmaterials vermischt. Die
Konzentration des polymeren Hüllmaterials beträgt im allgemeinen
0,1 bis 200 g/l, vorzugsweise 1 bis 100 g/l.
Gemäß einer weiteren Ausführungsform des Verfahrens wird eine
molekulardisperse Lösung der UV-Filtersubstanz in dem gewählten
Lösungsmittel ohne dem Polymer, das in der Lichtschutzmittel-
Zubereitung im Kern der Partikel liegen soll, hergestellt. Die
Konzentration der so hergestellten Lichtschutzmittel-Lösung be
trägt im allgemeinen 10 bis 500 g UV-Filtersubstanz pro 1 kg
Lösungsmittel.
In einem sich daran anschließendem Verfahrensschritt wird diese
Lösung mit einer wäßrigen molekularen Lösung des Polymers ge
mischt, das in der Lichtschutzmittel-Zubereitung im Kern der
Partikel liegen soll. Die Konzentration der so hergestellten
Polymer-Lösung beträgt im allgemeinen 0,01 bis 400 g Polymer.
Dabei werden die Temperaturen, pH-Werte und Salzkonzentrationen
der beiden zu vereinigenden Lösungen so gewählt, daß nach der
Vereinigung der Lösungen die UV-Filtersubstanz und das Polymer in
der vereinigten Lösung unlöslich sind. In einer bevorzugten Aus
führungsform des Verfahrens wird der niedermolekulare Stabilisa
tor direkt zu der Wirkstoff-Lösung gegeben.
In einem sich daran anschließenden Verfahrensschritt wird das
Lichtschutzmittel-Polymer-Präzipitat mit einer wässrigen Lösung
des polymeren Hüllmaterials vermischt. Die Konzentration des
polymeren Hüllmaterials beträgt 0,1 bis 200 g/l, vorzugsweise 1
bis 100 g/l.
Der Mischvorgang kann diskontinuierlich oder, bevorzugt, konti
nuierlich erfolgen. Als Folge des Mischvorgangs kommt es zu einer
Präzipitation.
Welche Bedingungen bei der Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens hinsichtlich Variation des Systems Wasser/organisches
Lösungsmittel, der pH-Werte, der Temperaturen oder der Ionen
stärken im konkreten Fall zu wählen sind, kann der Fachmann mit
Hilfe des 2. Virialkoeffizienten durch einige einfache Vorver
suche für das entsprechende Polymer ermitteln.
Gegenstand der Erfindung ist auch ein Verfahren zur Herstellung
eines Trockenpulvers, enthaltend mindestens eine schwer wasser
lösliche oder wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz als
nanopartikuläre Teilchen in amorpher oder teilamorpher Form, da
durch gekennzeichnet, daß man eine der o. g. erfindungsgemäßen
wäßrigen Dispersionen vom Wasser befreit und, gegebenenfalls in
Gegenwart eines Überzugsmaterials, trocknet.
Die Überführung in ein Trockenpulver kann dabei beispielsweise
durch Sprühtrocknung, Gefriertrocknung oder Trocknung im Wirbel
bett, gegebenenfalls auch in Gegenwart eines Überzugsmaterials
erfolgen. Als Überzugsmittel eignen sich u. a. Maisstärke, Kiesel
säure oder auch Tricalciumphosphat.
Bei der Lyophilisation der erfindungsgemäßen Nanopartikel können
kryoprotektive Substanzen wie z. B. Trehalose oder Polyviny
pyrrolidone zugesetzt werden.
Erfindungsgemäß lassen sich damit Trockenpulver erhalten, die
ihre in der Primärdispersion gewonnen Eigenschaften nicht mehr
verlieren. Das heißt, daß der amorphe Charakter des UV-Filtersubstanz
sowie die Kern-Schale Struktur erhalten bleibt. Es ist
weiterhin eine erfindungsgemäße Eigenschaft, das diese
Dispersionen beim erneuten Auflösen mit einer Abweichung von 20%
bevorzugt < 15% die gleiche Partikelgrößenverteilung zeigen, die
sie als Primärdispersion besaßen.
Beansprucht werden auch pulverförmige Zubereitungen, erhältlich
nach einem der o. g. Verfahren, enthaltend mindestens eine schwer
wasserlöslichen oder wasserunlösliche organische UV-Filter
substanz als nanopartikuläre Teilchen in amorpher oder teil
amorpher Form.
Gegenstand der Erfindung ist ebenfalls ein Verfahren zur Herstel
lung einer mit Öl mischbaren Zubereitung in Form einer doppelten
Dispersion, enthaltend mindestens eine schwer wasserlösliche oder
wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz in amorpher oder
teilamorpher Form, dadurch gekennzeichnet, daß man die eingangs
beschriebenen wäßrigen Dispersionen in Öl emulgiert.
Dabei wird unter Verwendung eines Emulgators eine Wasser-in-Öl-
Emulsion gebildet, in der die Wasserphase schutzkolloidstabili
sierte Nanoteilchen mindestens einer schwer wasserlöslichen oder
wasserunlöslichen organischen UV-Filtersubstanz enthält. Als
Emulgatoren kommen an sich bekannte W/O-Emulgatoren mit einem
HLB-Wert kleiner 10, insbesondere von 2 bis 6 in Betracht (vgl.
H. P. Fiedler, Lexikon der Hilfsstoffe für Pharmazie, Kosmetik und
angrenzende Gebiete, 1996, Seiten 753 ff). Typische Vertreter
dieser Emulgatorklasse sind Partialfettsäureester mehrwertiger
Alkohole z. B. Glycerolmonostearat oder Mischungen aus Mono-, Di-
und Triglyceriden, Partialfettsäureester des Sorbitans und/oder
bevorzugt Fettsäureester des Polyglycerols wie beispielsweise
Polyglycerol Polyricinoleat, die in einer Konzentration von 10
bis 1000 Gew.-%, vorzugsweise 100 bis 900 Gew.-%, besonders bevor
zugt 400 bis 800 Gew.-%, bezogen auf die UV-Filtersubstanz(en),
verwendet werden.
Das Dispersionsmittel kann sowohl synthetischen, mineralischen,
pflanzlichen als auch tierischen Ursprungs sein. Typische Ver
treter sind u. a. Sesamöl, Maiskeimöl, Baumwollsaatöl, Soja
bohnenöl oder Erdnußöl, Ester mittelkettiger pflanzlicher Fett
säuren sowie Paraffinöl, Glycerylstearat, Isopropylmyristat,
Diisopropyladipat, 2-Ethylhexansäurecetylstearylester, hydriertes
Polyisobuten, Vaseline, Caprylsäure/Caprinsäure-Triglyceride,
mikrokristallines Wachs, Lanolin und Stearinsäure. Die Menge des
Dispersionsmittels beträgt im allgemeinen 30 bis 95, vorzugsweise
50 bis 80 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmasse der fertigen Emul
sion.
Man kann das Emulgieren kontinuierlich oder diskontinuierlich
durchführen.
Die physikalische Stabilität des doppelten Dispersionssystems,
wie etwa die Sedimentationsstabilität, wird erreicht durch eine
sehr gute Feinverteilung der Wasserphase in der Ölphase, z. B.
durch intensive Behandlung mit einem Rotor/Stator-Dispergator bei
Temperaturen von 20 bis 80, bevorzugt 40 bis 70°C oder mit einem
Hochdruckhomogenisator wie einem APV Gaulin bzw. mit einem
Höchstdruckhomogenisator wie dem Microfluidizer im Druckbereich
von 700 bis 1000 bar. Die damit erreichbaren mittleren Durchmes
ser der wäßrig-dispersen Phase sind kleiner 500 µm, bevorzugt
kleiner 100 µm, besonders bevorzugt kleiner 10 µm, insbesondere
kleiner 1 µm.
Gegenstand der Erfindung sind auch flüssige, mit Öl mischbare Zu
bereitungen mindestens einer schwer wasserlöslichen oder wasser
unlöslichen organischen UV-Filtersubstanz, erhältlich nach oben
genanntem Verfahren, dadurch gekennzeichnet, daß sie als doppelte
Dispersionssysteme eine wäßrig-disperse Phase mit einem Partikel
durchmesser kleiner 500 µm, in der schutzkolloidstabilisierte
Teilchen eines oder mehrerer schwer wasserlöslicher oder wasser
unlöslicher organischer UV-Filtersubstanzen dispergiert vor
liegen, in einem Öl als Dispersionsmittel enthalten.
Die erfindungsgemäßen Formulierungen - Dispersionen und daraus
hergestellte Trockenpulver - eignen sich in hervorragender Weise
zum Stabilisieren von organischem Material u. a. gegen die Einwir
kung von Licht, Sauerstoff und Wärme. Sie werden dem zu stabili
sierenden organischen Material in einer Konzentration von 0,01
bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,01 bis 5 Gew.-%, besonders bevorzugt
von 0,02 bis 2 Gew.-%, bezogen auf das organische Material, vor,
während oder nach seiner Herstellung zugesetzt.
Unter organischem Material sind beispielsweise photographische
Aufzeichnungsmaterialien, insbesondere photographische Emulsionen
oder Vorprodukte für Kunststoffe und Lacke, insbesondere jedoch
Kunststoffe und Lacke selbst zu verstehen.
Unter organischem Material sind aber auch kosmetische Zu
bereitungen wie beispielsweise Cremes, Lotionen, Gele, Lippen
stifte zu verstehen.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist außerdem gegen die Ein
wirkung von Licht, Sauerstoff und Wärme stabilisiertes orga
nisches Material, insbesondere Kunststoffe und Lacke, enthaltend
0,01 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 0,01 bis 5 Gew.-%, besonders bevor
zugt von 0,02 bis 2 Gew.-%, bezogen auf die Gesamtmenge des orga
nischen Materials, eine oder mehrere schwer wasserlösliche oder
wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanzen in Form der er
findungsgemäßen Formulierungen.
Zur Vermischung der erfindungsgemäßen Formulierungen vor allem
mit Kunststoffen können alle bekannten Vorrichtungen und Methoden
zum Einmischen von Stabilisierungsmitteln oder anderen Zusätzen
in Polymere angewandt werden.
Das durch die erfindungsgemäßen Formulierungen stabilisierte
organische Material kann gegebenenfalls noch weitere Additive
enthalten, z. B. Antioxidantien, Lichtstabilisierungsmittel,
Metalldesaktivatoren, antistatische Mittel, flammhemmende Mittel,
Pigmente und Füllstoffe.
Antioxidantien und Lichtstabilisatoren, die neben den erfindungs
gemäßen Formulierungen zugesetzt werden können, sind z. B. Verbin
dungen auf der Basis sterisch gehinderter Phenole oder Schwefel
oder Phosphor enthaltende Costabilisatoren.
Als derartige phenolische Antioxidationsmittel seien beispiels
weise 2,6-Di-tert.-butyl-4-methylphenol, n-Octadecyl- β-(3,5-di-
tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionat, 1,1,3-Tris-(2-methyl-4-
hydroxy-5-tert.-butylphenyl)-butan, 1,3,5-Trimethyl-2,4,6-
tris-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxybenzyl)-benzol, 1,3,5-Tris-
(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxybenzyl)-isocyanurat, 1,3,5-Tris-[β-
(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxyphenyl)-propionylethyl]isocyanurat,
1,3,5-Tris-(2,6-dimethyl-3-hydroxy-4-tert.-butylbenzyl)-isocyanu
rat und Pentaerythrit-tetrakis-[β-(3,5-di-tert.-butyl-4-hydroxy
phenyl)-propionat] erwähnt.
Als phosphorhaltige Antioxidantien kommen beispielsweise
Tris-(nonylphenyl)-phosphit, Distearylpentaerythritdiphosphit,
Tris-(2,4-di-tert.-butyl-phenyl)-phosphit, Tris-(2-tert.-butyl-4-
methylphenyl)-phosphit, Bis-(2,4-di-tert.-butylphenyl)-pentaeryt
hritdiphosphit und Tetrakis-(2,4-di-tert.-butylphenyl)-4,4'-bi
phenylendiphosphit in Betracht.
Als Schwefel enthaltende Antioxidationsmittel seien beispiels
weise Dilaurylthiodipropionat, Dimyristylthiodipropionat, Di
stearylthiodipropionat, Pentaerythrittetrakis-(β-laurylthiopro
pionat) und Pentaerythrittetrakis-(β-hexylthiopropionat) genannt.
Weitere Antioxidatien und Lichtstabilisatoren, die zusammen mit
den erfindungsgemäßen Formulierungen verwendet werden können,
sind z. B. 2-(2'-Hydroxyphenyl)-benztriazole, 2-Hydroxybenzo
phenone, Arylester von Hydroxybenzoesäuren, α-Cyanozimtsäure
derivate, Benzimidazolcarbonsäureanilide, Nickelverbindungen oder
Oxalsäuredianilide.
Eine besonders gute Stabilisierung erhält man, wenn zu den erfin
dungsgemäßen Formulierungen noch mindestens ein Lichtstabilisator
aus der Verbindungsklasse der sterisch gehinderten Amine in üb
licher Konzentration zugesetzt wird.
Als sterisch gehinderte Amine kommen z. B. in Betracht:
Bis-(2,2,6,6-tetramethylpiperidyl)-sebacat, Bis-(1,2,2,6,6-penta
methylpiperidyl)-sebacat, das Kondensationsprodukt von
1-Hydroxyethyl-2,2,6,6-tetramethyl-4-hydroxypiperidin und Bern
steinsäure, das Kondensationsprodukt von N,N'-Di-(2,2,6,6-Tetra
methylpiperidyl)-hexamethylendiamin und 4-tert.-Octylamino-2,6-
dichlor-1,3,5-triazin, Tris-(2,2,6,6-Tetramethylpiperidyl)-nitri
lotriacetat, Tetrakis-(2,2,6,6-tetramethyl-4-piperidyl)-1,2,3,4-
butan-tetracarboxylat, 1,1'-(1,2-Ethandiyl)-bis-(3,3,5,5-tetrame
thylpiperazinon), die Kondensationsprodukte von 4-Amino-2,2,6,6-
tetramethylpiperidinen und Tetramethylolacetylendiharnstoffen.
Als Kunststoffe, die durch die erfindungsgemäßen Verbindungen I
stabilisiert werden können, seien beispielsweise genannt:
Polymere von Mono- und Diolefinen, wie z. B. Polyethylen niedriger oder hoher Dichte, Polypropylen, lineares Polybuten-1, Poly isopren, Polybutadien sowie Copolymerisate von Mono- oder Diole finen oder Mischungen der genannten Polymeren;
Copolymerisate von Mono- oder Diolefinen mit anderen Vinylmono meren, wie z. B. Ethylen-Alkylacrylat-Copolymere, Ethylen-Alkyl methacrylat-Copolymere, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere oder Ethylen-Acrylsäure-Copolymere;
Polystyrol und Copolymere von Styrol oder α-Methylstyrol mit Dienen und/oder Acrylderivaten, wie z. B. Styrol-Butadien, Styrol- Acrylnitril (SAN), Styrol-Ethylmethacrylat, Styrol-Butadien- Ethylacrylat, Styrol-Acrylnitril-Methacrylat, Acrylnitril-Buta dien-Styrol (ABS) oder Methylmethacrylat-Butadien-Styrol (MBS);
halogenhaltige Polymere, wie z. B. Polyvinylchlorid, Polyvinyl fluorid, Polyvinylidenfluorid sowie deren Copolymere;
Polymere, die sich von α,β-ungesättigten Säuren und deren Derivaten ableiten, wie Polyacrylate, Polymethacrylate, Poly acrylamide und Polyacrylnitrile;
Polymere, die sich von ungesättigten Alkoholen und Aminen bzw. von deren Acylderivaten oder Acetalen ableiten, z. B. Polyvinyl alkohol und Polyvinylacetat;
Polyurethane, Polyamide, Polyharnstoffe, Polyester, Poly carbonate, Polysulfonate, Polyethersulfone und Polyetherketone.
Polymere von Mono- und Diolefinen, wie z. B. Polyethylen niedriger oder hoher Dichte, Polypropylen, lineares Polybuten-1, Poly isopren, Polybutadien sowie Copolymerisate von Mono- oder Diole finen oder Mischungen der genannten Polymeren;
Copolymerisate von Mono- oder Diolefinen mit anderen Vinylmono meren, wie z. B. Ethylen-Alkylacrylat-Copolymere, Ethylen-Alkyl methacrylat-Copolymere, Ethylen-Vinylacetat-Copolymere oder Ethylen-Acrylsäure-Copolymere;
Polystyrol und Copolymere von Styrol oder α-Methylstyrol mit Dienen und/oder Acrylderivaten, wie z. B. Styrol-Butadien, Styrol- Acrylnitril (SAN), Styrol-Ethylmethacrylat, Styrol-Butadien- Ethylacrylat, Styrol-Acrylnitril-Methacrylat, Acrylnitril-Buta dien-Styrol (ABS) oder Methylmethacrylat-Butadien-Styrol (MBS);
halogenhaltige Polymere, wie z. B. Polyvinylchlorid, Polyvinyl fluorid, Polyvinylidenfluorid sowie deren Copolymere;
Polymere, die sich von α,β-ungesättigten Säuren und deren Derivaten ableiten, wie Polyacrylate, Polymethacrylate, Poly acrylamide und Polyacrylnitrile;
Polymere, die sich von ungesättigten Alkoholen und Aminen bzw. von deren Acylderivaten oder Acetalen ableiten, z. B. Polyvinyl alkohol und Polyvinylacetat;
Polyurethane, Polyamide, Polyharnstoffe, Polyester, Poly carbonate, Polysulfonate, Polyethersulfone und Polyetherketone.
Weiterhin können mit den erfindungsgemäßen Formulierungen Lack
überzüge stabilisiert werden, z. B. Industrielackierungen. Unter
diesen sind Einbrennlackierungen, unter diesen wiederum Fahrzeug
lackierungen, vorzugsweise Zweischichtlackierungen, besonders
hervorzuheben.
Die Formulierungen können in fester oder flüssiger Form dem Lack
zugesetzt werden. Ihre gute Löslichkeit in Lacksystemen ist dabei
von besonderem Vorteil.
Auch bei der Verwendung als Stabilisatoren in Lacken können die
bereits aufgeführten zusätzlichen Additive, insbesondere Antioxi
dantien und Lichtstabilisatoren, mitverwendet werden.
Die erfindungsgemäßen Formulierungen zeichnen sich durch eine
gute Verträglichkeit mit den üblichen Kunststoffarten und durch
eine gute Löslichkeit in den üblichen Lacksystemen und in den
üblichen kosmetischen Ölen aus. Sie haben in der Regel keine oder
nur eine sehr geringe Eigenfarbe, sind bei den üblichen Kunst
stoff- und Lack-Verarbeitungstemperaturen stabil und nicht
flüchtig, zeigen eine nur geringe Migrationsneigung und bewirken
vor allen Dingen eine lange Schutzdauer der mit ihnen behandelten
organischen Materialien.
Weiterhin eignen sich die erfindungsgemäßen Lichtschutzmittel
Formulierungen auch als photostabile UV-Filter in kosmetischen
und pharmazeutischen Zubereitungen zum Schutz der menschlichen
Haut oder menschlicher Haare gegen Sonnenstrahlen aber auch gegen
künstliches Licht, welches hohe UV-Anteile aufweist, allein oder
zusammen mit für kosmetische oder pharmazeutische Zubereitungen
bekannten, im UV-Bereich absorbierenden Verbindungen. Unter orga
nischen Materialien sind im weitesten Sinne somit auch die
menschliche Haut und menschliche Haare zu verstehen. Die kosme
tischen und pharmazeutischen Zubereitungen als solche werden zu
gleich natürlich auch stabilisiert, um möglichst lange wirksam zu
bleiben.
Demgemäß sind auch Gegenstand der vorliegenden Erfindung Licht
schutzmittel enthaltende kosmetische und pharmazeutische Zuberei
tungen zum Schutz der menschlichen Haut oder menschlicher Haare
gegen UV-Licht im Bereich von 280 bis 400 nm, dadurch gekenn
zeichnet, daß sie in einem kosmetisch oder pharmazeutisch geei
gneten Träger als photostabile UV-Filter wirksame Mengen einer
Formulierung schwer wasserlöslicher oder wasserunlöslicher orga
nischer UV-Filtersubstanzen in amorpher oder teilamorpher Form
allein oder zusammen mit an sich für kosmetische und pharmazeu
tische Zubereitungen bekannten, im UV-A- und UV-B-Bereich absor
bierenden Verbindungen - enthalten, wobei es sich bei den Formu
lierungen um die eingangs genannten erfindungsgemäßen wäßrigen
Dispersionen oder den daraus hergestellten O/W/O Emulsionen oder
Trockenpulvern handelt.
Die Menge an schwer wasserlöslicher oder wasserunlöslicher orga
nischer UV-Filtersubstanz in Form der erfindungsgemäßen Formu
lierungen, die in den kosmetischen und pharmazeutischen Zuberei
tungen eingesetzt wird, liegt im Bereich von 0,05 bis 20 Gew.-%,
bevorzugt 0,1 bis 10 Gew.-%, besonders bevorzugt im Bereich von 1
bis 7 Gew.-%, bezogen auf die gesamte Menge der kosmetischen und
pharmazeutischen Zubereitung.
Die Lichtschutzmittel enthaltenden kosmetischen und pharma
zeutischen Zubereitungen sind in der Regel auf der Basis eines
Trägers, der mindestens eine Ölphase enthält. Es sind aber auch
Zubereitungen allein auf wäßriger Basis möglich. Demgemäß kommen
Öle, Öl-in-Wasser- und Wasser-in-Öl-Emulsionen, Cremes und
Pasten, Lippenschutzstiftmassen oder fettfreie Gele in Betracht.
Als Emulsionen kommen u. a. auch O/W-Makroemulsionen, O/W-Mikro
emulsionen oder O/W/O-Emulsionen mit in dispergierter Form vor
liegenden aminosubstituierten Hydroxybenzophenonen der Formel I
in Frage, wobei die Emulsionen durch Phaseninversionstechnologie,
gemäß DE-A-197 26 121 erhältlich sind.
Übliche kosmetische Hilfsstoffe, die als Zusätze in Betracht
kommen können, sind z. B. Co-Emulgatoren, Fette und Wachse, Stabi
lisatoren, Verdickungsmittel, biogene Wirkstoffe, Filmbildner,
Duftstoffe, Farbstoffe, Perlglanzmittel, Konservierungsmittel,
Pigmente, Elektrolyte (z. B. Magnesiumsulfat) und pH-Regulatoren.
Als Co-Emulgatoren kommen vorzugsweise bekannte W/O- und daneben
auch O/W-Emulgatoren wie etwa Polyglycerinester, Sorbitanester
oder teilveresterte Glyceride in Betracht. Typische Beispiele für
Fette sind Glyceride; als Wachse sind u. a. Bienenwachs, Paraffin
wachs oder Mikrowachse gegebenenfalls in Kombination mit hydro
philen Wachsen zu nennen. Als Stabilisatoren können Metallsalze
von Fettsäuren wie z. B. Magnesium-, Aluminium- und/oder Zink
stearat eingesetzt werden. Geeignete Verdickungsmittel sind bei
spielsweise vernetzte Polyacrylsäuren und deren Derivate, Poly
saccharide, insbesondere Xanthan-Gum, Guar-Guar, Agar-Agar, Algi
nate und Tylosen, Carboxymethylcellulose und Hydroxyethylcellu
lose, ferner Fettalkohole, Monoglyceride und Fettsäuren, Polycry
late, Polyvinylalkohol und Polyvinylpyrrolidon. Unter biogenen
Wirkstoffen sind beispielsweise Pflanzenextrakte, Eiweißhydroly
sate und Vitaminkomplexe zu verstehen. Gebräuchliche Filmbildner
sind beispielsweise Hydrocolloide wie Chitosan, mikrokristallines
Chitosan oder quaterniertes Chitosan, Polyvinylpyrrolidon, Vinyl
pyrrolidon-Vinylacetat-Copolymerisate, Polymere der Acrylsäure
reihe, quaternäre Cellulose-Derivate und ähnliche Verbindungen.
Als Konservierungsmittel eignen sich beispielsweise Formaldehyd
lösung, p-Hydroxybenzoat oder Sorbinsäure. Als Perlglanzmittel
kommen beispielsweise Glycoldistearinsäureester wie Ethylen
glycoldistearat, aber auch Fettsäuren und Fettsäuremonoglycol
ester in Betracht. Als Farbstoffe können die für kosmetische
Zwecke geeigneten und zugelassenen Substanzen verwendet werden,
wie sie beispielsweise in der Publikation "Kosmetische Färbemit
tel" der Farbstoffkommission der Deutschen Forschungsgemein
schaft, veröffentlicht im Verlag Chemie, Weinheim, 1984, zusam
mengestellt sind. Diese Farbstoffe werden üblicherweise in Kon
zentration von 0,001 bis 0,1 Gew.-%, bezogen auf die gesamte
Mischung, eingesetzt.
Ein zusätzlicher Gehalt an Antioxidantien ist im allgemeinen
bevorzugt. So können als günstige Antioxidantien alle für kosme
tische und/oder dermatologische Anwendungen geeigneten oder ge
bräuchlichen Antioxidantien verwendet werden.
Vorteilhafterweise werden die Antioxidantien gewählt aus der
Gruppe, bestehend aus Aminosäuren (z. B. Glycin, Histidin, Tyro
sin, Tryptophan) und deren Derivate, Imidazole (z. B. Urocanin
säure) und deren Derivate, Peptide wie D,L-Carnosin, D-Carnosin,
L-Carnosin und deren Derivate (z. B. Anserin), Carotinoide, Caro
tine (z. B. β-Carotin, Lycopin) und deren Derivate, Chlorogensäure
und deren Derivate, Liponsäure und deren Derivate (z. B. Dihydro
liponsäure), Aurothioglucose, Propylthiouracil und andere Thiole
(z. B. Thiorodoxin, Glutathion, Cystein, Cystin, Cystamin und deren
Glycosyl-, N-Acetyl-, Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Amyl-,
Butyl-, und Lauryl-, Palmitoyl-, Oleyl-, γ-Linoleyl-, Cholesteryl-
und Glycerylester) sowie deren Salze, Dilaurylthiodipropionat,
Distearylthiodipropionat, Thiodipropionsäuure und deren Derivate
(Ester, Ether, Peptide, Lipide, Nukleotide, Nukleoside und Salze)
sowie Sulfoximinverbindungen (z. B. Buthioninsulfoximine, Homocy
steinsulfoximine, Buthioninsulfone, Penta-, Hexa-, Heptathionin
sulfoximin) in sehr geringen verträglichen Dosierungen (z. B. pmol
bis µmol/kg), ferner (Metall)-Chelatoren (z. B. α-Hydroxyfett
säuren, Palmitinsäure, Phytinsäure, Lactoferrin), α-Hydroxysäuren
(z. B. Citronensäure, Milchsäure, Apfelsäure), Huminsäure, Gallen
säure, Gallenextrakte, Biliburin, Biliverdin, EDTA und deren
Derivate, ungesättigte Fettsäuren und deren Derivate (z. B. γ-Lino
lensäure, Linolsäure, Ölsäure), Folsäure und deren Derivate, Ubi
chinon und Ubichinol und deren Derivate, Vitamin C und deren
Derivate (z. B. Ascorbylpalmitat, Mg-Ascorbylphosphat, Ascorbyl
acetat), Tocopherol und Derivate (z. B. Vitamin-E-Acetat, Toco
trienol), Vitamin A und Derivate (Vitamin-A-Palmitat) sowie Koni
ferylbenzoat des Benzoeharzes, Rutinsäure und deren Derivate,
α-Glycosylrutin, Ferulasäure, Furfurylidenglucitol, Carnosin,
Butylhydroxytoluol, Butylhydroxyanisol, Nordihydroguajakharz
säure, Nordihydroguajaretsäure, Trihydroxybutyrophenon, Harnsäure
und deren Derivate, Mannose und deren Derivate, Zink und dessen
Derivate (z. B. ZnO, ZnSO4), Selen und dessen Derivate (z. B. Selen
methionin), Stilbene und deren Derivate (z. B. Stilbenoxid, Trans-
Stilbenoxid).
Die Menge der vorgenannten Antioxidantien (eine oder mehrere Ver
bindungen) in den Zubereitungen beträgt vorzugsweise 0,001 bis 30 Gew.-%,
besonders bevorzugt 0,05 bis 20 Gew.-%, insbesondere 1
bis 10 Gew.-%, bezogen auf das Gesamtgewicht der Zubereitung.
Sofern Vitamin E und/oder dessen Derivate das oder die Antioxi
dantien darstellen, ist es vorteilhaft, deren jeweilige Konzen
tration aus dem Bereich von 0,001 bis 10 Gew.-%, bezogen auf das
Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
Sofern Vitamin A und/oder dessen Derivate bzw. Carotinoide das
oder die Antioxidantien darstellen, ist es vorteilhaft, deren je
weilige Konzentration aus dem Bereich von 0,001 bis 10 Gew.-%,
bezogen auf das Gesamtgewicht der Formulierung, zu wählen.
Übliche Ölkomponenten in der Kosmetik sind beispielsweise
Paraffinöl, Glycerylstearat, Isopropylmyristat, Diisopropyl
adipat, 2-Ethylhexansäurecetylstearylester, hydriertes Polyisobuten,
Vaseline, Caprylsäure/Caprinsäure-Triglyceride, mikro
kristallines Wachs, Lanolin und Stearinsäure.
Der Gesamtanteil der Hilfs- und Zusatzstoffe kann 1 bis 80, vor
zugsweise 6 bis 40 Gew.-% und der nicht wäßrige Anteil ("Aktiv
substanz") 20 bis 80, vorzugsweise 30 bis 70 Gew.-% - bezogen auf
die Mittel - betragen. Die Herstellung der Mittel kann in an sich
bekannter Weise, d. h. beispielsweise durch Heiß-, Kalt-, Heiß-
Heiß/Kalt- bzw. PIT-Emulgierung erfolgen. Hierbei handelt es sich
um ein rein mechanisches Verfahren, eine chemische Reaktion
findet nicht statt.
Solche Sonnenschutzpräparate können demgemäß in flüssiger, pastö
ser oder fester Form vorliegen, beispielsweise als Wasser-in-Öl-
Cremes, Öl-in-Wasser-Cremes und -Lotionen, Aerosol-Schaumcremes,
Gele, Öle, Fettstifte, Puder, Sprays oder alkoholisch-wäßrige
Lotionen.
Schließlich können weitere an sich bekannte im UV-Bereich absor
bierenden Substanzen mitverwendet werden, sofern sie im Gesamt
system der erfindungsgemäß zu verwendenden Kombination aus UV-
Filtern stabil sind.
Der größte Teil der Lichtschutzmittel in den zum Schutz der
menschlichen Epidermis dienenden kosmetischen und pharma
zeutischen Zubereitungen besteht aus Verbindungen, die UV-Licht
im UV-B-Bereich absorbieren d. h. im Bereich von 280 bis 320 nm.
Beispielsweise beträgt der Anteil der erfindungsgemäß zu verwen
denden UV-A-Absorber 10 bis 90 Gew.-%, bevorzugt 20 bis 50 Gew.-%
bezogen auf die Gesamtmenge von UV-B und UV-A absorbierenden Sub
stanzen.
Als UV-Filtersubstanzen, die in Kombination mit den erfindungsge
mäß zu verwendenden Formulierungen angewandt werden, kommen be
liebige UV-A- und UV-B-Filtersubstanzen in Betracht. Beispiels
weise sind zu nennen:
Auch polymere oder polymergebundene Filtersubstanzen können
erfindungsgemäß verwendet werden.
Die erfindungsgemäßen kosmetischen und dermatologischen Zuberei
tungen können vorteilhafterweise außerdem anorganische Pigmente
auf Basis von Metalloxiden und/oder anderen in Wasser schwerlös
lichen oder unlöslichen Metallverbindungen, insbesondere der
Oxide des Titans (TiO2), Zinks (ZnO), Eisens (z. B. Fe2O3), Zirko
niums (ZrO2), Siliciums (SiO2), Mangans (z. B. MnO), Aluminiums
(Al2O3), Cers (z. B. Ce2O3), Mischoxiden der entsprechenden Metalle
sowie Abmischungen aus solchen Oxiden enthalten. Besonders bevor
zugt handelt es sich um Pigmente auf der Basis TiO2 und ZnO.
Es ist besonders vorteilhaft im Sinne der vorliegenden Erfindung,
wenngleich nicht zwingend, wenn die anorganischen Pigmente in hy
drophober Form vorliegen, d. h. daß sie oberflächlich wasserabwei
send behandelt sind. Diese Oberflächenbehandlung kann darin be
stehen, daß die Pigmente nach an sich bekannter Weise, wie in
DE-A-33 14 742 beschrieben, mit einer dünnen hydrophoben Schicht
versehen sind.
Zum Schutz menschlicher Haare vor UV-Strahlen können die
erfindungsgemäßen Lichtschutzmittel-Formulierungen in Shampoos,
Lotionen, Gelen, Haarsprays, Aerosol-Schaumcremes oder Emulsionen
in Konzentrationen von 0,1 bis 10 Gew.-%, bevorzugt 1 bis 7 Gew.-%
eingearbeitet werden. Die jeweiligen Formulierungen können
dabei u. a. zum Waschen, Färben sowie zum Frisieren der Haare ver
wendet werden.
Die erfindungsgemäß zu verwendenden Formulierungen zeichnen sich
in der Regel durch ein besonders hohes Absorptionsvermögen im Be
reich der UV-A-Strahlung mit scharfer Bandenstruktur aus. Weiter
hin sind sie gut in kosmetischen Ölen löslich und lassen sich
leicht in kosmetische Formulierungen einarbeiten. Die mit den
Formulierungen hergestellten Emulsionen zeichnen sich besonders
durch ihre hohe Stabilität, die Formulierungen I selber durch
ihre hohe Photostabilität aus, und die damit hergestellten Zube
reitungen durch ihr angenehmes Hautgefühl aus.
Die UV-Filterwirkung der erfindungsgemäßen Formulierungen kann
auch zur Stabilisierung von Wirk- und Hilfsstoffen in kosmeti
schen und pharmazeutischen Formulierungen ausgenutzt werden.
Die erfindungsgemäßen Zubereitungen zeichnen sich durch ein be
sonders hohes Absorptionsvermögen im Bereich der UV-B-Strahlung
mit scharfer Bandenstruktur und hohen Lichtschutzfaktoren aus.
Insbesondere der hohe Lichtschutzfaktor der Zubereitungen, der
bereits bei niedrigen Konzentrationen an UV-absorbierenden Wirk
stoffen gemessen wurde, war überraschend.
Die folgenden Beispiele sollen die vorliegende Erfindung verdeut
lichen, ohne sie einzuschränken.
10 g Uvinul® T 150 wurden in 216 g Aceton bei Raumtempertur mole
kular dispers gelöst. Zur Ausfällung des Uvinul® T 150 in kollo
id-disperser Form wurde die Lösung bei 240°C einer Mischkammer zu
geführt. Dort erfolgte die Vermischung mit einer mittels 1 N NaOH
auf pH 9,1 eingestellten wäßrigen Lösung von 16,88 g Gelatine B
100 Bloom und 11,25 g Lactose in 1500 ml VE-Wasser. Der gesamte
Prozeß erfolgte unter Druckbegrenzung auf 40 bar, um eine Ver
dampfung des Lösemittels zu verhindern. Nach dem Mischen wurde
eine kolloiddisperse Uvinul® T 150-Dispersion mit einem weiß-
trüben Farbton erhalten.
Mittels Fraunhofer-Beugung wurde der Mittelwert der Volumenver
teilung zu D (4,3) = 0,50 µm bei einem Feinanteil der Verteilung
98,5% < 1,22 µm bestimmt.
Nach Sprühtrocknung der Dispersion erhielt man ein Trockenpulver
mit einem Wirkstoffgehalt von 20,56 Gew.-% Uvinul® T 150 (Ge
haltsbestimmung erfolgte UV/VIS-spektroskopisch). Das Trockenpulver
ließ sich erneut in VE-Wasser unter Bildung einer weiß
trüben Dispersion (Hydrosol) redispergieren.
Mittels Fraunhofer-Beugung wurde der Mittelwert der Volumenver
teilung in der Re-Dispersion bestimmt zu D (4,3) = 0.65 µm bei
einem Feinanteil der Verteilung von 97,1% < 1,22 µm.
10 g Uvinul® T 150 wurden in eine Lösung von 2 g Ascorbylpalmitat
in 216 g Aceton eingerührt. Zur Ausfällung des Uvinul® T 150 in
kolloid-disperser Form wurde diese molekulardisperse Lösung bei
20°C einer Mischkammer zugeführt. Dort erfolgte die Vermischung
wäßrigen Lösung von 16,88 g Kollidon 90F in 1500 ml VE-Wasser.
Der gesamte Prozeß erfolgte unter Druckbegrenzung auf 40 bar, um
eine Verdampfung des Lösemittels zu verhindern. Nach dem Mischen
wurde eine kolloiddisperse Uvinul® T 150-Dispersion mit einem
weiß-trüben Farbton erhalten.
Durch quasi-elastische Lichtstreuung wurde die mittlere Teilchen
größe zu 255 nm bei einer Verteilungsbreite von ±40% bestimmt.
Mittels Fraunhofer-Beugung wurde der Mittelwert der Volumenver
teilung zu D (4,3) = 0,62 µm bei einem Feinanteil der Verteilung
99,8% < 1,22 µm bestimmt.
Sprühtrocknung der Dispersion nach 2a) führte zu einem nano
partikulären Trockenpulver. Der Wirkstoffgehalt im Pulver wurde
UV/VIS-spektroskopisch zu 21,36 Gew.-% Uvinul® T 150 bestimmt.
Das Trockenpulver löst sich in VE-Wasser unter Bildung einer
weiß-trüben Dispersion (Hydrosol).
Durch quasi-elastische Lichtstreuung wurde die mittlere Teilchen
größe zu 350 nm bei einer Verteilungsbreite von ±44% bestimmt.
Mittels Fraunhofer-Beugung wurde der Mittelwert der Volumenver
teilung bestimmt zu D (4,3) = 0,62 µm bei einem Feinanteil der
Verteilung von 99,8% < 1,22 µm.
10 g Uvinul® T 150 wurden in einer Mischung aus 166 g Wasser und
50 g Aceton bei Raumtempertur suspendiert und bei einer Tempera
tur von 240°C molekular gelöst. Zur Ausfällung des Uvinul® T 150
in kolloid-disperser Form wurde die Lösung bei 240°C einer Misch
kammer zugeführt. Dort erfolgte die Vermischung mit einer mittels
1 N NaOH auf pH 9,1 eingestellten wäßrigen Lösung von 16,88 g Ge
latine B 100 Bloom und 11,25 g Lactose in 1500 ml VE-Wasser. Der
gesamte Prozeß erfolgte unter Druckbegrenzung auf 40 bar, um eine
Verdampfung des Lösemittels zu verhindern. Nach dem Mischen wurde
eine kolloiddisperse Uvinul® T 150-Dispersion mit einem weiß
trüben Farbton erhalten.
Mittels Fraunhofer-Beugung wurde der Mittelwert der Volumenver
teilung zu D (4,3) = 0,50 µm bei einem Feinanteil der Verteilung
98,5% < 1,22 µm bestimmt.
Nach Sprühtrocknung der Dispersion erhielt man ein Trockenpulver
mit einem Wirkstoffgehalt von 20,56 Gew.-% Uvinul® T 150 (Ge
haltsbestimmung erfolgte UV/VIS-spektroskopisch). Das Trockenpul
ver ließ sich erneut in VE-Wasser unter Bildung einer weiß-trüben
Dispersion (Hydrosol) redispergieren.
Mittels Fraunhofer-Beugung wurde der Mittelwert der Volumenver
teilung in der Re-Dispersion bestimmt zu D (4,3) = 0,65 µm bei
einem Feinanteil der Verteilung von 97% < 1,22 µm.
10 g Uvinul® BMBM wurden in 216 g Aceton bei Raumtempertur mole
kular dispers gelöst. Zur Ausfällung des Uvinul® BMBM in kolloid-
disperser Form wurde die Lösung bei 20°C einer Mischkammer zuge
führt. Dort erfolgte die Vermischung mit einer mittels 1 N NaOH
auf pH 9,1 eingestellten wäßrigen Lösung von 16,88 g Gelatine B
100 Bloom und 11,25 g Lactose in 1500 ml VE-Wasser. Der gesamte
Prozeß erfolgte unter Druckbegrenzung auf 40 bar, um eine Ver
dampfung des Lösemittels zu verhindern. Nach dem Mischen wurde
eine kolloiddisperse Uvinul® BMBM-Dispersion mit einem weiß
trüben Farbton erhalten.
Mittels Fraunhofer-Beugung wurde der Mittelwert der Volumenver
teilung zu D (4,3) = 0,50 µm bei einem Feinanteil der Verteilung
98,5% < 1,22 µm bestimmt.
Nach Sprühtrocknung der Dispersion erhielt man ein Trockenpulver
mit einem Wirkstoffgehalt von 20,56 Gew.-% Uvinul® BMBM (Gehalts
bestimmung erfolgte UV/VIS-spektroskopisch). Das Trockenpulver
ließ sich erneut in VE-Wasser unter Bildung einer weiß-trüben
Dispersion (Hydrosol) redispergieren.
Mittels Fraunhofer-Beugung wurde der Mittelwert der Volumenver
teilung in der Re-Dispersion bestimmt zu D (4,3) = 0,65 µm bei
einem Feinanteil der Verteilung von 96,5% < 1,20 µm.
Als Wirkstoffsuspension wurden zunächst 23 g Uvinul® T 150 und 47 g
Blätterschellack in 343 g Isopropanol eingerührt. Als wäßrige
Schutzkolloidlösung wurden 36 g Na-Caseinat und 1,1 g Ascorbyl
palmitat in 10820 g Wasser gelöst. Der pH-Wert stellte sich dabei
auf pH 6,9 ein.
Die Wirkstoffsuspension wurde auf eine Temperatur von 95°C aufge
heizt und mit einer Flußrate von 1,1 kg/h kontinuierlich mit Iso
propanol/Wasser-Azeotrop, das auf eine Temperatur von 218°C ge
bracht wurde, bei einer Flußrate von 0,8 kg/h vermischt. Dabei
lösten sich Uvinul® T 150 und Blätterschellack molekular. Diese
Lösung wurde mit der o. g. wäßrigen Schutzkolloidlösung, deren
Flußrate 54,8 kg/h betrug, vermischt. Dabei wurden Uvinul® T 150
und Blätterschellack als Matrixteilchen präzipitiert, die durch
Na-Kaseinat als Hydrosol stabilisiert wurden. Das Hydrosol wurde
anschließend in einem Rotationsverdampfer auf 31% Feststoffgehalt
aufkonzentriert, mit 14,6 g Gelatine B 200 Bloom aufgelackt und
dann über Doppelemulgierung zu einem Trockenpulver aufgearbeitet.
Der Gehalt an Uvinul® T 150 im Trockenpulver betrug dann 15%.
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Eucerinum anhydricum |
| 10,00 | Glycerin |
| 10,00 | Titanium Dioxid, mikronisiert |
| 5,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 8,00 | Octyl Methoxycinnamat |
| 5,00 | Zink Oxid |
| 4,00 | Castoröl |
| 4,00 | Pentaerythrithil Stearat/caprat/Caprylat Adipat |
| 3,00 | Glyceryl Stearat SE |
| 2,00 | Bienenwachs |
| 2,00 | Microkristallines Wachs |
| 2,00 | Quaternium-18 Bentonit |
| 1,50 | PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 10,00 | Octyl Methoxcinnamat |
| 6,00 | PEG-7-Hydrogenated Castor Öl |
| 6,00 | Titanium Dioxid, mikronisiert |
| 5,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 5,00 | Mineral Öl |
| 5,00 | Isoamyl p-Methoxycinnamat |
| 5,00 | Propylen Glycol |
| 3,00 | Jojoba Öl |
| 3,00 | 4-Methylbenzyliden Campher |
| 2,00 | PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer |
| 1,00 | Dimethicon |
| 0,50 | PEG-40-Hydrogenated Castor Öl |
| 0,50 | Tocopheryl Acetat |
| 0,50 | Phenoxyethanol |
| 0,20 | EDTA |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 8,00 | Octyl Methoxycinnamat |
| 7,00 | Titanium Dioxid, mikronisiert |
| 5,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 5,00 | Glycerin |
| 5,00 | PEG-25 PABA |
| 1,00 | 4-Methylbenzyliden Campher |
| 0,40 | Acrylate C10-C30 Alkyl Acrylat Crosspolymer |
| 0,30 | Imidazolidinyl Urea |
| 0,25 | Hydroxyethyl Cellulose |
| 0,25 | Sodium Methylparaben |
| 0,20 | Disodium EDTA |
| 0,15 | Fragrance |
| 0,15 | Sodium Propylparaben |
| 0,10 | Sodium Hydroxid |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 8,00 | Octyl Methoxycinnamat |
| 8,00 | Titanium Dioxid, mikronisiert |
| 6,00 | PEG-7-Hydrogenated Castor Öl |
| 5,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 6,00 | Mineral Öl |
| 5,00 | Zink Oxid |
| 5,00 | Isopropyl Palmitat |
| 0,30 | Imidazolidinyl Urea |
| 3,00 | Jojoba Öl |
| 2,00 | PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer |
| 1,00 | 4-Methylbenzyliden Campher |
| 0,60 | Magnesium Stearat |
| 0,50 | Tocopheryl Acetat |
| 0,25 | Methylparaben |
| 0,20 | Disodium EDTA |
| 0,15 | Propylparaben |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 8,00 | Octyl Methoxycinnamat |
| 5,00 | PEG-7-Hydrogenated Castor Öl |
| 5,00 | Propylene Glycol |
| 4,00 | Isopropyl Palmitat |
| 4,00 | Caprylic/Capric Triglycerid |
| 5,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 4,00 | Glycerin |
| 3,00 | Jojoba Öl |
| 2,00 | 4-Methylbenzyliden Campher |
| 2,00 | Titanium Dioxid, mikronisiert |
| 1,50 | PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer |
| 1,50 | Dimethicon |
| 0,70 | Magnesium Sulfat |
| 0,50 | Magnesium Stearat |
| 0,15 | Fragrance |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 10,00 | Mineral Öl |
| 6,00 | PEG-7-Hydrogenated Castor Öl |
| 5,00 | Isopropyl Palmitat |
| 3,50 | Octyl Methoxycinnamat |
| 5,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 3,00 | Caprylic/Capric Triglycerid |
| 3,00 | Jojoba Öl |
| 2,00 | PEG-45/Dodecyl Glycol Copolymer |
| 0,70 | Magnesium Sulfat |
| 0,60 | Magnesium Stearat |
| 0,50 | Tocopheryl Acetat |
| 3,00 | Glycerin |
| 0,25 | Methylparaben |
| 0,15 | Propylparaben |
| 0,05 | Tocopherol |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 2,00 | Cetearyl Alkohol |
| 1,00 | Glycerinmonostearat |
| 2,00 | Vaselin |
| 7,50 | Octyl Methoxycinnamat |
| 4,00 | Octyl Salicylat |
| 3,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 1,50 | 4-tert.-Butyl-4'-methoxy-dibenzoylmethan |
| 0,50 | Dimethicon |
| 5,00 | Propylen Glycol |
| 0,20 | EDTA |
| 0,20 | Carbomer |
| 5,00 | C12-C15 Alkyl Benzoat |
| 0,27 | Triethanolamin |
| 1,00 | Tocopheryl Acetat |
| q. s. | Fragrance |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 2,00 | Cetearyl Alkohol |
| 2,00 | Cetyl Alkohol |
| 1,00 | Glycerinmonostearat |
| 2,00 | Vaselin |
| 7,50 | Octyl Methoxycinnamat |
| 4,00 | Octyl Salicylat |
| 3,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 1,50 | 4-tert.-Butyl-4'-methoxy-dibenzoylmethan |
| 4,00 | Propylen Glycol |
| 0,20 | EDTA |
| 0,20 | Carbomer |
| 0,20 | Xanthan |
| 0,20 | C10-C30 Alkyl Acrylate Crosspolymer |
| 5,00 | C12-C15 Alkyl Benzoat |
| 0,54 | Triethanolamin |
| 1,00 | Tocopheryl Acetat |
| q. s. | Fragrance |
| q. s. | Konservierungsmittel |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 2,00 | Cetearyl Alkohol |
| 2,00 | Ceteareth 25 |
| 6,00 | Glycerinmonostearat |
| 1,00 | Cetylalkohol |
| 8,00 | Paraffinöl |
| 7,00 | Cetearyl Octanoat |
| 0,2 | Dimethicon |
| 3,00 | Propylen Glycol |
| 1,00 | Panthenol |
| 3,00 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 1,50 | 4-tert.-Butyl-4'-methoxy-dibenzoylmethan |
| 3,50 | Octyl Methoxycinnamat |
| 0,1 | Bisabolol |
| 5,70 | Titandioxid |
| 1,10 | Eisenoxid |
| q. s. | Fragrance |
| Massengehalt (Gew.-%) | |
| ad 100 | Wasser |
| 1,20 | Carbomer |
| 0,50 | Hydroxyethyl Cellulose |
| 4,00 | Triethanolamin |
| 0,70 | PEG-40 Hydrogenated Castor oil |
| 1,50 | Uvinul® T 150 Trockenpulver aus Beispiel 1 |
| 0,70 | 4-tert.-Butyl-4'-methoxy-dibenzoylmethan |
| 2,80 | Octyl Methoxycinnamat |
| 5,00 | Propylen Glycol |
| 0,01 | EDTA |
| q. s. | Fragrance |
| q. s. | Sicovit Patentblau 85 E 131 |
Claims (32)
1. Wäßrige Dispersionen schwer wasserlöslicher oder wasserunlös
licher organischer UV-Filtersubstanzen, dadurch gekennzeich
net, daß sie mindestens eine schwer wasserlösliche oder
wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz als kolloid
disperse Phase in amorpher oder teilamorpher Form enthalten.
2. Wäßrige Dispersionen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß es sich um Suspensionen handelt, die mindestens eine
schwer wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-
Filtersubstanz als nanopartikuläre Teilchen in amorpher oder
teilamorpher Form enthalten.
3. Wäßrige Dispersionen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilchen der kolloid-dispersen Phase einen Kern und
eine Schale haben, wobei der Kern mindestens eine schwer
wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-Filter
substanz und die Schale mindestens ein Schutzkolloid enthält.
4. Wäßrige Dispersionen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Teilchen der kolloid-dispersen
Phase eine mittlere Teilchengröße kleiner 10 µm aufweisen.
5. Wäßrige Dispersionen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, ent
haltend 0,1 bis 70 Gew.-% mindestens einer schwer wasserlös
lichen oder wasserunlöslichen organischen UV-Filtersubstanz,
0,1 bis 80 Gew.-% mindestens eines polymeren Schutzkolloids,
wobei sich alle Prozentangaben auf die Trockenmasse der
wäßrigen Dispersion beziehen.
6. Wäßrige Dispersionen nach Anspruch 5, enthaltend zusätzlich
0,1 bis 70 Gew.-% mindestens eines Weichmachers, 0,01 bis 70 Gew.-%
mindestens eines Emulgators und/oder 0,01 bis 50 Gew.-%
mindestens eines Antioxidants und/oder Konservierungs
mittels.
7. Wäßrige Dispersionen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Teilchen der kolloid-dispersen Phase eine wasserun
lösliche Polymermatrix enthalten, in die mindestens eine
schwer wasserlösliche oder wasserunlösliche organische UV-
Filtersubstanz eingebettet ist.
8. Wäßrige Dispersionen nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die kolloid-dispersen Teilchen zusätzlich von einem
Schutzkolloid umhüllt sind.
9. Wäßrige Dispersionen nach Anspruch 7, enthaltend 0,1 bis 70 Gew.-%
mindestens einer schwer wasserlöslichen oder wasserun
löslichen organischen UV-Filtersubstanz, 0,1 bis 80 Gew.-%
mindestens eines wasserunlöslichen Matrixpolymers und 0 bis
80 Gew.-% mindestens eines polymeren Schutzkolloids, wobei
sich alle Prozentangaben auf die Trockenmasse der wäßrigen
Dispersion beziehen.
10. Wäßrige Dispersionen nach Anspruch 9, enthaltend zusätzlich
0,1 bis 70 Gew.-% mindestens eines Weichmachers, 0,01 bis 70 Gew.-%
mindestens eines Emulgators und/oder 0,01 bis 50 Gew.-%
mindestens eines Antioxidants.
11. Wäßrige Dispersionen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, ent
haltend mindestens ein 1,3,5-Triazinderivat der Formel I,
in der die Substituenten unabhängig voneinander folgende Be deutung haben:
R Wasserstoff, Halogen, OH, C1-C20-Alkyl, C1-C20-Alkoxy, C1-C20-Alkoxyalkyl, C1-C20-Hydroxyalkoxy, NR1R2,
oder einen Rest der Formel Ia
R1 und R2 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebe nenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cy cloalkyl;
R3 bis R5 Wasserstoff, OH, NR9R10, C1-C20-Alkoxy, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl;
R6 bis R8 Wasserstoff, C1-C20-Alkoxy, -C(=O)-R11, -C(=O)-X-R12, SO2R13, CN;
R9 bis R11 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebe nenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8- Cycloalkyl;
R12 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, ge gebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8- Cycloalkyl oder einen Rest der Formel Sp-Sil;
R13 C1-C20-Alkyl, C5-C8-Cycloalkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, ge gebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl;
X O, NR14;
R14 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, ge gebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cy cloalkyl;
Sp Spacer;
Sil Rest aus der Gruppe, bestehend aus Silane, Oligosiloxane und Polysiloxane.
in der die Substituenten unabhängig voneinander folgende Be deutung haben:
R Wasserstoff, Halogen, OH, C1-C20-Alkyl, C1-C20-Alkoxy, C1-C20-Alkoxyalkyl, C1-C20-Hydroxyalkoxy, NR1R2,
oder einen Rest der Formel Ia
R1 und R2 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebe nenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cy cloalkyl;
R3 bis R5 Wasserstoff, OH, NR9R10, C1-C20-Alkoxy, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cycloalkyl;
R6 bis R8 Wasserstoff, C1-C20-Alkoxy, -C(=O)-R11, -C(=O)-X-R12, SO2R13, CN;
R9 bis R11 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, gegebe nenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8- Cycloalkyl;
R12 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, ge gebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8- Cycloalkyl oder einen Rest der Formel Sp-Sil;
R13 C1-C20-Alkyl, C5-C8-Cycloalkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, ge gebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl;
X O, NR14;
R14 Wasserstoff, C1-C20-Alkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes C6-C12 Aryl, ge gebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substi tuiertes C7-C10 Aralkyl, gegebenenfalls mit einem oder mehreren C1-C4-Alkyl substituiertes Heteroaryl, C5-C8-Cy cloalkyl;
Sp Spacer;
Sil Rest aus der Gruppe, bestehend aus Silane, Oligosiloxane und Polysiloxane.
12. Wäßrige Dispersionen nach Anspruch 11, enthaltend mindestens
ein 1,3,5-Triazinderivat der Formel Ib, in der die Substi
tuenten unabhängig voneinander folgende Bedeutung haben:
R3 bis R5
Wasserstoff, OH;
R6 bis R8
C1-C12-Alkoxy, -C(=O)-X-R12;
X O, NR14;
R12 und R14
Wasserstoff, C4-C8-Alkyl.
R3 bis R5
Wasserstoff, OH;
R6 bis R8
C1-C12-Alkoxy, -C(=O)-X-R12;
X O, NR14;
R12 und R14
Wasserstoff, C4-C8-Alkyl.
13. Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen Dispersion minde
stens einer schwer wasserlöslichen oder wasserunlöslichen
organischen UV-Filtersubstanz, definiert gemäß Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) eine molekulardisperse Lösung mindestens einer schwer wasserlöslichen oder wasserunlöslichen organischen UV- Filtersubstanz in einem organischen Lösungsmittel her stellt,
- b) diese Lösung mit einer wäßrigen Lösung mindestens eines Schutzkolloids versetzt, wobei die hydrophobe Phase der UV-Filtersubstanz als kolloid-disperse Phase entsteht und
- c) die so erhaltene Dispersion vom organischen Lösungsmittel befreit.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß man
als organisches Lösungsmittel im Verfahrensschritt a) mindes
tens ein mit Wasser mischbares, organisches Lösungsmittel
oder eine Mischung aus Wasser und mindestens einem mit Wasser
mischbaren organischen Lösungsmittel verwendet.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß man der molekulardispersen Lösung im
Schritt a) weitere Zusatzstoffe, ausgewählt aus der Gruppe,
bestehend aus Emulgatoren, Antioxidantien, Konservierungs
mitteln, wasserunlöslichen Polymeren und kosmetischen Ölen
zusetzt.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß im Schritt b) die wäßrige Schutzkolloidlösung
zusätzlich mindestens einen Weichmacher enthält.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß man im Schritt a) die molekulardisperse Lösung
von mindestens einer schwer wasserlöslichen oder wasserunlös
lichen organischen UV-Filtersubstanz bei Temperaturen größer
15°C herstellt und unmittelbar anschließend im Schritt b) mit
der wäßrigen Lösung des Schutzkolloids versetzt, wobei sich
eine Mischungstemperatur von 35°C bis 120°C einstellt.
18. Verfahren zur Herstellung einer wäßrigen Dispersion minde
stens einer schwer wasserlöslichen oder wasserunlöslichen
organischen UV-Filtersubstanz, definiert gemäß Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß man
- a) eine molekulardisperse Lösung mindestens einer schwer wasserlöslichen oder wasserunlöslichen organischen UV- Filtersubstanz und eines wasserunlöslichen Polymers in einem organischen Lösungsmittel herstellt,
- b) diese Lösung mit Wasser oder einer wäßrigen Lösung minde stens eines Schutzkolloids versetzt, wobei die hydrophobe Phase der Mischung aus UV-Filtersubstanz und wasserunlös lichem Polymer als kolloid-disperse Phase entsteht und
- c) die so erhaltene Dispersion vom organischen Lösungsmittel befreit.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß man
im Schritt b) eine wäßrige Schutzkolloidlösung verwendet.
20. Verfahren zur Herstellung eines Trockenpulvers, enthaltend
mindestens eine schwer wasserlösliche oder wasserunlösliche
organische UV-Filtersubstanz als nanopartikuläre Teilchen in
amorpher oder teilamorpher Form, dadurch gekennzeichnet, daß
man eine wäßrige Dispersion, definiert gemäß Anspruch 1, vom
Wasser befreit und, gegebenenfalls in Gegenwart eines Über
zugsmaterials, trocknet.
21. Pulverförmige Zubereitungen mindestens einer schwer wasser
löslichen oder wasserunlöslichen organischen Filtersubstanz,
erhältlich nach einem Verfahren definiert gemäß Anspruch 20,
enthaltend mindestens eine schwer wasserlöslichen oder
wasserunlösliche organische UV-Filtersubstanz als nano
partikuläre Teilchen in amorpher oder teilamorpher Form.
22. Verfahren zur Herstellung einer mit Öl mischbaren Zubereitung
mindestens einer schwer wasserlöslichen oder wasserunlös
lichen organischen UV-Filtersubstanz in Form einer doppelten
Dispersion, dadurch gekennzeichnet, daß man eine wäßrige
Dispersion, definiert gemäß Anspruch 1 in Gegenwart eines
Emulgators in Öl emulgiert.
23. Flüssige, mit Öl mischbare Zubereitungen mindestens einer
schwer wasserlöslichen oder wasserunlöslichen organischen
UV-Filtersubstanz, erhältlich nach einem Verfahren definiert
gemäß Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß sie als doppelte
Dispersionssysteme eine wäßrig-disperse Phase mit einem
Partikeldurchmesser kleiner 500 µm, in der schutzkolloid
stabilisierte Teilchen eines oder mehrerer schwer wasserlös
licher oder wasserunlöslicher organischer UV-Filtersubstanzen
dispergiert vorliegen, in einem Öl als Dispersionsmittel ent
halten.
24. Verwendung der wäßrigen Dispersionen, definiert gemäß einem
der Ansprüche 1 bis 12 als photostabile Lichtschutzmittel für
organische Materialien.
25. Verwendung der pulverförmige Zubereitungen, definiert gemäß
Anspruch 21 als photostabile Lichtschutzmittel für organische
Materialien.
26. Verwendung der flüssigen, mit Öl mischbaren Zubereitungen,
definiert gemäß Anspruch 23 als photostabile Lichtschutz
mittel für organische Materialien.
27. Verwendung nach einem der Ansprüche 24 bis 26 als Stabili
sator für Kunststoffe und Lacke.
28. Verwendung nach einem der Ansprüche 24 bis 26 als photo
stabiler UV-Filter in kosmetischen und pharmazeutischen Zube
reitungen zum Schutz der menschlichen Haut oder menschlicher
Haare gegen UV-Strahlen.
29. Verwendung nach einem der Ansprüche 24 bis 26 als UV-Stabili
sator in kosmetischen und pharmazeutischen Zubereitungen.
30. Lichtschutzmittel enthaltende kosmetische und pharmazeutische
Zubereitungen zum Schutz der menschlichen Haut oder mensch
licher Haare gegen UV-Licht im Bereich von 280 bis 400 nm,
dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem kosmetisch oder
pharmazeutisch geeigneten Träger als photostabile UV-Filter
wirksame Mengen einer wäßrigen Dispersion definiert gemäß An
spruch 1 enthalten.
31. Lichtschutzmittel enthaltende kosmetische und pharmazeutische
Zubereitungen zum Schutz der menschlichen Haut oder mensch
licher Haare gegen UV-Licht im Bereich von 280 bis 400 nm,
dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem kosmetisch oder
pharmazeutisch geeigneten Träger als photostabile UV-Filter
wirksame Mengen einer pulverförmigen Zubereitung, definiert
gemäß Anspruch 21 enthalten.
32. Lichtschutzmittel enthaltende kosmetische und pharmazeutische
Zubereitungen zum Schutz der menschlichen Haut oder mensch
licher Haare gegen UV-Licht im Bereich von 280 bis 400 nm,
dadurch gekennzeichnet, daß sie in einem kosmetisch oder
pharmazeutisch geeigneten Träger als photostabile UV-Filter
wirksame Mengen einer flüssigen, mit Öl mischbaren Zuberei
tungen, definiert gemäß Anspruch 23 enthalten.
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Cited By (4)
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|---|---|---|---|---|
| DE10107240A1 (de) * | 2001-02-16 | 2002-08-29 | Beiersdorf Ag | Gelemulsionen in Form von O/W-Emulsionen mit einem Gehalt an Hydrokolloiden |
| DE102005045144A1 (de) * | 2005-09-16 | 2007-03-29 | Beiersdorf Ag | Sonnenschutzmittel mit Ligninsulfonaten |
| DE102005045141A1 (de) * | 2005-09-16 | 2007-03-29 | Beiersdorf Ag | Kosmetische Selbstbräunungsformulierungen |
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2000
- 2000-02-17 DE DE2000107116 patent/DE10007116A1/de not_active Withdrawn
-
2001
- 2001-01-23 ES ES01101423T patent/ES2352237T3/es not_active Expired - Lifetime
Cited By (4)
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| DE10107240A1 (de) * | 2001-02-16 | 2002-08-29 | Beiersdorf Ag | Gelemulsionen in Form von O/W-Emulsionen mit einem Gehalt an Hydrokolloiden |
| EP1323413B1 (de) | 2001-12-07 | 2016-12-21 | L'Oréal | Ein 1,3,5-Triazin-Derivat, ein Dibenzoylmethan-Derivat und ein amino-substituiertes 2-Hydroxy-benzophenon-Derivat enthaltende Lichtschutzmittelzusammensetzung |
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|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8130 | Withdrawal |