DE10004975A1 - Mehrstufiges hydraulisches Druckbegrenzungsventil - Google Patents
Mehrstufiges hydraulisches DruckbegrenzungsventilInfo
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Abstract
Ein Druckbegrenzungsventil (1) weist einen gegen zumindest eine Rückstellfeder (19) axial verschiebbaren Ventilkolben (9), eine den Ventilkolben (9) umgebende in einem Gehäusekörper (2) axial verschiebbare Ventilhülse (8), eine Niederdruckzuführung (4), eine Hochdruckzuführung (3) und eine Regeldruckabführung (6) auf. Dabei weist der Ventilkolben (9) eine erste Steuerkante (11) auf, die die Regeldruckabführung (6) mit der Hochdruckzuführung (3) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (3) niedriger als ein Grenzdruck ist. Eine zweite Steuerkante (13) verbindet die Regeldruckabführung (6) mit der Niederdruckzuführung (4), wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (3) höher als der Grenzdruck ist. Eine an die Ventilhülse (8) angrenzende Hilfsdruckkammer (33) wird mit einem Hilfsdruck beaufschlagt, wobei der Grenzdruck in der Schaltposition größer als in der Grundposition ist. Dabei wird die Ventilhülse (8) von der Grundposition in eine Schaltposition verschoben.
Description
Die Erfindung betrifft ein hydraulisches
Druckbegrenzungsventil, welches zwischen mehreren
Druckstufen hin- und herschalten kann.
Druckbegrenzungsventile und Schaltventile sind als
Einzelkomponenten bereits in vielfältiger Ausbildung
bekannt. Z. B. ist es aus der DE 196 42 567 C1 bekannt, zur
hydraulischen Ansteuerung bestimmter Aggregate einem
Druckbegrenzungsventil ein Schaltventil vorzuschalten, um
eine bestimmte Ansteuerkennlinie zu erreichen. Neben einem
Niedrigdruckbereich, in welchem das Ventil nicht ansprechen
soll, soll ein proportionaler Regelbereich sowie ein
Druckbegrenzungsbereich, in welchem der Steuerdruck auf
einen Maximaldruck begrenzt wird, geschaffen werden. Wird
der Maximaldruck überschritten, wird zur Vermeidung einer
Überlastung des Verbrauchers das Ventil über eine
Entlastungsleitung entlastet. In diesem Zusammenhang ist der
grundsätzliche Aufbau eines Druckbegrenzungsventils
offenbart.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
Druckbegrenzungsventil zu schaffen, das zwischen
verschiedenen Grenzdrücken umschaltbar ist.
Die Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des
Anspruchs 1 oder 3 jeweils in Verbindung mit den
gattungsbildenden Merkmalen gelöst.
Der Erfindung liegt entsprechend Anspruch 1 der
Lösungsansatz zugrunde, eine Ventilhülse in Abhängigkeit von
einem Hilfsdruck zu verschieben, wobei die Ventilhülse
jeweils bei Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein des
Hilfsdrucks unterschiedliche Stellungen einnimmt, denen
unterschiedliche Federvorspannungen der Rückstellfeder
zugeordnet sind. Entsprechend Anspruch 3 liegt der Erfindung
der Lösungsansatz zugrunde, den Hilfsdruck als Gegendruck
einzusetzen, der dem Hochdruck entgegenwirkt.
Die Ansprüche 2 sowie 4 bis 12 beinhalten vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung.
Die Funktionen nach Anspruch 1 und nach Anspruch 3 können
entsprechend Anspruch 5 auch miteinander kombiniert werden.
Die Ausbildung einer Hochdruckkammer an einer Stufe des
Ventilkolbens ermöglicht eine einfach herzustellende
Angriffsfläche zur Regelung des Ventils.
Durch die Erweiterung des Ventils durch eine weitere
Hilfsdruckkammer kann die Anzahl der Funktionen des
erfindungsgemäßen Hydraulikventils sowie der
Integrationsgrad weiter erhöht werden.
An dem Ventilkolben kann entsprechend Anspruch 6 eine erste
Ringausnehmung ausgebildet sein, dessen eine Seitenkante
vorteilhafterweise die erste Steuerkante bildet.
Entsprechend kann an dem Ventilkolben nach Anspruch 7 eine
zweite Ringausnehmung ausgebildet sein, dessen eine
Seitenkante vorteilhafterweise die zweite Steuerkante
bildet.
Die mit der Niederdruckzuführung verbundene zweite
Ringausnehmung und der Raum zur Aufnahme der Rückstellfeder
des Ventilkörpers können über eine oder mehrere in dem
Ventilkolben vorgesehene Bohrungen miteinander verbunden
sein.
Gemäß Anspruch 8 kann die axiale Verschiebbarkeit der
Ventilhülse durch einen axial verschiebbaren Anschlagkörper
begrenzt sein, der an einem gehäusefesten Bauteil anschlägt.
Die axiale Verschiebbarkeit der Ventilhülse ist
vorteilhafterweise gemäß Anspruch 11 durch ein zweites
Stellglied einstellbar.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand bevorzugter
Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein erstes
Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
zweistufigen Druckbegrenzungsventils, wobei sich
der Ventilkolben in der Grundstellung befindet und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch ein zweites
Ausführungsbeispiel des, erfindungsgemäßen
zweistufigen bzw. vierstufigen
Druckbegrenzungsventils mit einer weiteren
Hilfsdruckkammer.
Fig. 1 zeigt in einer Schnittdarstellung einen Schnitt durch
ein erstes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen
zweistufigen Druckbegrenzungsventils 1. Das
Druckbegrenzungsventil 1 besteht aus einem Gehäusekörper 2,
welcher zwei miteinander verbundene Hochdruckanschlüsse 3
und 5, einen Niederdruckanschluß 4, sowie einen
Regeldruckanschluß 6 aufweist.
In einer zylindrischen Ausnehmung 7 ist eine Ventilhülse 8
axial verschiebbar angeordnet. In der Ventilhülse 8
erstreckt sich ein Ventilkolben 9, welcher ebenfalls axial
verschiebbar gelagert ist. Der Ventilkolben 9 weist eine
erste Ringausnehmung 10 auf, an welcher eine erste
Steuerkante 11 ausgebildet ist. Die erste Steuerkante 11
verbindet eine mit dem Regeldruckanschluß 6 verbundene
Regeldruckabführung 43 in der Ventilhülse 8 mit einer mit
dem Hochdruckanschluß 5 verbundenen Hochdruckzuführung 44 in
der Ventilhülse 8, wenn der Druck an dem Hochdruckanschluß 3
bzw. 5 und somit in der Hochdruckzuführung 44 niedriger als
ein Grenzdruck ist, welcher beliebig einstellbar ist.
Weiterhin weist der Ventilkolben 9 eine zweite
Ringausnehmung 12 auf, an welcher eine zweite Steuerkante 13
ausgebildet ist. Die zweite Steuerkante 13 wirkt mit der
Ventilhülse 8 so zusammen, daß die Regeldruckabführung 43
mit einer mit dem Niederdruckanschluß 4 verbundenen
Niederdruckzuführung 42 verbunden wird, wenn der Druck in
der Hochdruckzuführung 44 höher ist als der oben genannte
Grenzdruck.
Der Ventilkolben 9 weist eine Stufe 14 auf, an welcher eine
Hochdruckkammer 15 ausgebildet ist. Die Hockdruckkammer 15
ist über einen Kanal 47 mit der Hochdruckzuführung 44
verbunden.
Der Ventilkolben 9 weist an seiner einen Seite einen
konischen Abschnitt 16 auf, an welchem sich eine erste
Federstützhülse 17 abstützt. Zwischen der ersten
Federstützhülse 17 und einer zweiten Federstützhülse 18 ist
ein Rückstellfederpaket 19, welches im vorliegenden ersten
Ausführungsbeispiel aus einer ersten Rückstellfeder 19a und
einer zweiten Rückstellfeder 19b besteht, eingespannt. Der
Aufbau des Rückstellfederpakets 19 aus zwei einzelnen,
kurzen Rückstellfedern 19a und 19b wird zur Vermeidung zu
großer Baulängen des Druckbegrenzungsventils 1 statt einer
einzelnen, längeren Rückstellfeder 19 gewählt. Das
Rückstellfederpaket 19 ist von einer Federraumhülse 20
umgeben, welche in den Gehäusekörper 2 einschraubbar ist und
mittels eines Dichtelements 21 abgedichtet ist.
In einer Gewindebohrung 22 der Federraumhülse 20 ist ein
erstes Stellglied 23 mittels eines Gewindes 24
eingeschraubt. Das erste Stellglied 23 ist über eine erste
Mutter 25 sowie eine erste Kontermutter 26 einstellbar und
in seiner Stellung fixierbar. Durch das erste Stellglied 23
kann das Rückstellfederpaket 19 mit einer variablen
Vorspannung beaufschlagt werden.
An der dem Rückstellfederpaket 19 gegenüberliegenden Seite
der Ventilhülse 8 ist ein Abschlußelement 27 ausgebildet,
welches einerseits einen Anschlag für den Ventilkolben in
der Ventilhülse 8 bildet und andererseits an einem zweiten
Stellglied 28, welches in eine Gewindebohrung 29 im
Gehäusekörper 2 mittels eines Gewindes 30 eingeschraubt ist,
anschlägt. Das zweite Stellglied 28 ist über eine zweite
Mutter 31 sowie eine zweite Kontermutter 32 einstellbar und
in seiner Stellung fixierbar.
In der Ausnehmung 7 ist zwischen dem Abschlußelement 27, der
Ventilhülse 8 und dem Gehäusekörper 2 eine Hilfsdruckkammer
33 ausgebildet. Ein Anschlagkörper 35 ist hülsenförmig
ausgebildet und umgibt die Ventilhülse 8 im Bereich zwischen
der Hochdruckzuführung 44 und dem Ende des Ventilkolbens 9.
Der Anschlagkörper 35 ist wie die Ventilhülse 8 und der
Ventilkolben 9 axial verschiebbar angeordnet.
Der Ventilkolben 9 weist eine axiale Längsbohrung 36 und
eine radiale Querbohrung 37 auf, durch welche die zweite
Ringausnehmung 12 mit einem in der Federraumhülse 20
ausgebildeten Federraum 38 verbunden ist, so daß der
Federraum 38 mit dem Niederdruckanschluß 4 in Verbindung
steht. Eine Entlastungsbohrung 39 in der Ventilhülse 8 an
dem dem Abschlußelement 27 zugewandten Ende der Ventilhülse
8 steht ebenfalls mit der Niederdruckanschluß 4 in
Verbindung.
Zum Einstellen des Druckbegrenzungsventils 1 wird zunächst
ohne Hilfsdruck das zweite Stellglied 28 in die
Gewindebohrung 29 hineingeschraubt, bis die Ventilhülse 8
über dem Anschlagkörper 35 an der Federraumhülse 20
anschlägt. Nun wird mittels Hineindrehen bzw. Herausdrehen
des ersten Stellglieds 23 in der Gewindebohrung 22 die
Vorspannung des Rückstellfederpakets 19 eingestellt, so daß
der Grenzdruck einer ersten, höheren Druckstufe fest
eingestellt wird. Das erste Stellglied 23 wird über die
erste Mutter 25 sowie die erste Kontermutter 26 in der
eingestellten Lage fixiert.
Durch Herausdrehen des zweiten Stellglieds 28 wird die
Ventilhülse 8 durch den Druck des Rückstellfederpakets 19 in
Richtung des zweiten Stellglieds 28 gedrückt. Dadurch wird
der Grenzdruck einer zweiten, niedrigeren Druckstufe fest
eingestellt. Das zweite Stellglied 28 wird durch die zweite
Mutter 31 sowie die zweite Kontermutter 32 in seiner
Position fixiert.
Wird das Druckbegrenzungsventil 1 über den Hochdruckanschluß
3 mit einem Druck belastet, übt das Hydraulikmedium über die
Stufe 14 des Ventilkolbens 9 in der Hochdruckkammer 15 eine
Kraft auf den Ventilkolben 9 aus, welche den Ventilkolben 9
in Richtung auf das erste Stellglied 23 bewegt. Diese
Bewegung hält solange an, bis die zweite Steuerkante des
Ventilkolbens 9 in den Bereich der Regeldruckabführung 43
kommt und den Regeldruckanschluß 6 zum Niederdruckanschluß 4
öffnet. Damit ist die niedrigere Druckstufe erreicht. Dies
geschieht ohne Hilfsdruck in der ersten Hilfsdruckkammer 33.
Das Druckbegrenzungsventil 1 befindet sich somit in einem
Betriebszustand, in welchem ein an der Regeldruckabführung 6
angeschlossener Verbraucher unter einem bestimmten Druck,
der kleiner ist als ein Grenzdruck, betrieben wird und der
Druck an dem Regeldruckanschluß 6 auf einen ersten
Grenzdruck begrenzt wird.
Wird die erste Hilfsdruckkammer 33 mit Hilfsdruck
beaufschlagt, wird die Ventilhülse 8 verschoben, bis der
Anschlagkörper 35 an der Federraumhülse 20 anliegt. Das
Druckbegrenzungsventil 1 wird dadurch in die höhere
Druckstufe geschaltet. Dadurch ist ein Betriebszustand des
Druckbegrenzungsventils 1 erreicht, in welchem der an der
Regeldruckabführung 6 angeschlossene Verbraucher unter einem
höheren Druck als in der niedrigen Druckstufe betrieben wird
und der Druck an dem Regeldruckanschluß 6 auf einen
gegenüber dem ersten Grenzdruck höheren zweiten Grendruck
begrenzt wird.
In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel des
erfindungsgemäßen Druckbegrenzungsventils in einer
Schnittdarstellung dargestellt.
Der Aufbau ist im wesentlichen mit dem des in Fig. 1
dargestellten ersten Ausführungsbeispiels identisch. Gleiche
Bauteile wurden mit identischen Bezugszeichen versehen. Auf
eine wiederholende Beschreibung wird insoweit verzichtet.
Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel weist das in
Fig. 2 dargestellte Druckbegrenzungsventil im Ventilkolben 9
nurmehr eine axiale Längsbohrung 36 auf, während die in Fig.
1 vorhandene radiale Querbohrung 37 wegfällt.
Statt dessen ist eine erste Hilfsdruckkammer 34 im Bereich
der ersten Stirnfläche 45 des Ventilkolbens 9 vorgesehen,
welche mit einem weiteren Anschlußstutzen 40, welcher
vorzugsweise im Bereich des Federraums 38 angeordnet ist,
korrespondiert. Eine zweite Hilfsdruckkammer 41 befindet
sich an der gegenüberliegenden Stirnfläche 46 des
Ventilkolbens 9 und ist mit der ersten Hilfsdruckkammer 34
über die axiale Längsbohrung 36 verbunden. Die bereits
beschriebene dritte Hilfsdruckkammer 33 an dem
Abschlußelement 27 der Ventilhülse 8 ist ebenfalls
vorhanden.
Auch im zweiten Ausführungsbeispiel wird zunächst über das
erste Stellglied 23 die höhere Druckstufe eingestellt. Eine
höhere Druckstufe kann erreicht werden, indem man den
Federraum 38 bzw. die erste Hilfsdruckkammer 34 und die
zweite Hilfsdruckkammer 41 mit einem Hilfsdruck
beaufschlagt. Die erste Hilfsdruckkammer 34 korrespondiert
über die axiale Längsbohrung 36 mit der zweiten
Hilfsdruckkammer 41. Dabei ist der Hilfsdruck so groß wie
die Differenz zwischen der höheren und der niedrigeren
Druckstufe. Dies ist durch die Flächenverhältnisse bedingt,
da die für den Hochdruck an der Stufe 14 wirksame Fläche der
Flächendifferenz zwischen der ersten Stirnfläche 45 und der
zweiten Stirnfläche 46 entspricht.
Durch eine Kombination der in den beiden
Ausführungsbeispielen beschriebenen zweistufigen
Druckbegrenzungsventile 1 kann ein Druckbegrenzungsventil 1
mit vier Schaltzuständen gestaltet werden, indem die dritte
Hilfsdruckkammer 33 mit einem zweiten Hilfsdruck unabhängig
von dem in der ersten und zweiten Hilfsdruckkammer 34, 41
herrschenden ersten Hilfsdruck beaufschlagt wird. Dieses
kann dabei folgende Schaltzustände einnehmen: Betrieb ohne
Hilfsdruck, Betrieb bei Beaufschlagen nur der ersten und
zweiten Hilfsdruckkammer 33, 41 mit dem ersten Hilfsdruck,
Betrieb bei Beaufschlagen nur der dritten Hilfsdruckkammer
33 mit dem zweiten Hilfsdruck sowie Betrieb mit Hilfsdruck
sowohl in der ersten und zweiten Hilfsdruckkammer 34 und 41
als auch in der dritten Hilfsdruckkammer 33. Auf diese Weise
läßt sich das Druckbegrenzungsventil 1 zwischen insgesamt
vier Grenzdrücken umschalten.
Claims (12)
1. Druckbegrenzungsventil (1) mit
einem gegen zumindest eine Rückstellfeder (19a) axial verschiebbaren Ventilkolben (9),
einer den Ventilkolben (9) umgebenden, in einem Gehäusekörper (2) axial verschiebbaren Ventilhülse (8), die eine Niederdruckzuführung (42), eine Hochdruckzuführung (44) und eine Regeldruckabführung (43) aufweist, wobei der Ventilkolben (9) eine erste Steuerkante (11), die die Regeldruckabführung (43) mit der Hochdruckzuführung (44) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (44) niedriger als ein Grenzdruck ist, und eine zweite Steuerkante (13) aufweist, die die Regeldruckabführung (43) mit der Niederdruckzuführung (42) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (44) höher als der Grenzdruck ist,
und einer an die Ventilhülse (8) angrenzende Hilfsdruckkammer (33), wobei die Ventilhülse (8) von einer Grundposition in eine Schaltposition verschoben wird, wenn die Hilfsdruckkammer (33) mit einem Hilfsdruck beaufschlagt wird, wobei der Grenzdruck in der Schaltposition größer als in der Grundposition ist.
einem gegen zumindest eine Rückstellfeder (19a) axial verschiebbaren Ventilkolben (9),
einer den Ventilkolben (9) umgebenden, in einem Gehäusekörper (2) axial verschiebbaren Ventilhülse (8), die eine Niederdruckzuführung (42), eine Hochdruckzuführung (44) und eine Regeldruckabführung (43) aufweist, wobei der Ventilkolben (9) eine erste Steuerkante (11), die die Regeldruckabführung (43) mit der Hochdruckzuführung (44) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (44) niedriger als ein Grenzdruck ist, und eine zweite Steuerkante (13) aufweist, die die Regeldruckabführung (43) mit der Niederdruckzuführung (42) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (44) höher als der Grenzdruck ist,
und einer an die Ventilhülse (8) angrenzende Hilfsdruckkammer (33), wobei die Ventilhülse (8) von einer Grundposition in eine Schaltposition verschoben wird, wenn die Hilfsdruckkammer (33) mit einem Hilfsdruck beaufschlagt wird, wobei der Grenzdruck in der Schaltposition größer als in der Grundposition ist.
2. Druckbegrenzungsventil nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkolben (9) eine Stufe (14) aufweist, an
welcher zwischen dem Ventilkolben (9) und der Ventilhülse
(8) eine Hochdruckkammer (15) ausgebildet ist, die mit der
Hochdruckzuführung (44) verbunden ist.
3. Druckbegrenzungsventil mit
einem gegen zumindest eine Rückstellfeder (19a) axial verschiebbaren Ventilkolben (9),
einer den Ventilkolben (9) umgebenden, in einem Gehäusekörper (2) axial verschiebbaren Ventilhülse (8), die eine Niederdruckzuführung (42), eine Hochdruckzuführung (44) und eine Regeldruckabführung (43) aufweist, wobei der Ventilkolben (9) eine erste Steuerkante (11), die die Regeldruckabführung (43) mit der Hochdruckzuführung (44) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (3) niedriger als ein Grenzdruck ist, und eine zweite Steuerkante (13) aufweist, die die Regeldruckabführung (43) mit der Niederdruckzuführung (42) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (44) höher als der Grenzdruck ist, zumindest einer an den Ventilkolben (9) angrenzenden Hochdruckkammer (15) die mit der Hochdruckzuführung (44) verbunden ist,
und zumindest einer an den Ventilkolben (9) angrenzende erste Hilfsdruckkammer (34), wobei der Ventilkolben (9) mit dem Hochdruck an der Hochdruckkammer (15) und mit einem Hilfsdruck in der zumindest einen Hilfsdruckkammer (34) beaufschlagbar ist, so daß der Grenzdruck von der Beaufschlagung mit dem Hilfsdruck abhängig ist.
einem gegen zumindest eine Rückstellfeder (19a) axial verschiebbaren Ventilkolben (9),
einer den Ventilkolben (9) umgebenden, in einem Gehäusekörper (2) axial verschiebbaren Ventilhülse (8), die eine Niederdruckzuführung (42), eine Hochdruckzuführung (44) und eine Regeldruckabführung (43) aufweist, wobei der Ventilkolben (9) eine erste Steuerkante (11), die die Regeldruckabführung (43) mit der Hochdruckzuführung (44) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (3) niedriger als ein Grenzdruck ist, und eine zweite Steuerkante (13) aufweist, die die Regeldruckabführung (43) mit der Niederdruckzuführung (42) verbindet, wenn der Druck in der Hochdruckzuführung (44) höher als der Grenzdruck ist, zumindest einer an den Ventilkolben (9) angrenzenden Hochdruckkammer (15) die mit der Hochdruckzuführung (44) verbunden ist,
und zumindest einer an den Ventilkolben (9) angrenzende erste Hilfsdruckkammer (34), wobei der Ventilkolben (9) mit dem Hochdruck an der Hochdruckkammer (15) und mit einem Hilfsdruck in der zumindest einen Hilfsdruckkammer (34) beaufschlagbar ist, so daß der Grenzdruck von der Beaufschlagung mit dem Hilfsdruck abhängig ist.
4. Druckbegrenzungsventil nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkolben (9) eine Stufe (14) aufweist, an welcher zwischen dem Ventilkolben (9) und der Ventilhülse (8) die Hochdruckkammer (15) ausgebildet ist, und
daß an einer ersten Stirnfläche (45) des Ventilkolbens (9) die erste Hilfsdruckkammer (34) und an einer zweiten Stirnfläche (46) des Ventilkolbens (9) eine zweite Hilfsdruckkammer (41) vorgesehen sind und der Flächenunterschied zwischen der ersten und der zweiten Stirnfläche (45, 46) einer für den Hochdruck wirksamen Fläche an der Stufe (14) des Ventilkolbens (9) entspricht.
daß der Ventilkolben (9) eine Stufe (14) aufweist, an welcher zwischen dem Ventilkolben (9) und der Ventilhülse (8) die Hochdruckkammer (15) ausgebildet ist, und
daß an einer ersten Stirnfläche (45) des Ventilkolbens (9) die erste Hilfsdruckkammer (34) und an einer zweiten Stirnfläche (46) des Ventilkolbens (9) eine zweite Hilfsdruckkammer (41) vorgesehen sind und der Flächenunterschied zwischen der ersten und der zweiten Stirnfläche (45, 46) einer für den Hochdruck wirksamen Fläche an der Stufe (14) des Ventilkolbens (9) entspricht.
5. Druckbegrenzungsventil nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine an die Ventilhülse (8) angrenzende dritte
Hilfsdruckkammer (33) vorgesehen ist und daß die Ventilhülse
(8) von einer Grundposition in eine Schaltposition
verschoben wird, wenn die dritte Hilfsdruckkammer (33) mit
einem Hilfsdruck beaufschlagt wird, wobei der Grenzdruck in
der Schaltposition größer als in der Grundposition ist.
6. Druckbegrenzungsventil nach einem Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkolben (9) eine erste Ringausnehmung (10)
aufweist, die sich von der ersten Steuerkante (11) bis zu
der Hochdruckzuführung (44) erstreckt.
7. Druckbegrenzungsventil nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ventilkolben (9) eine zweite Ringausnehmung (12)
aufweist, die sich von der zweiten Steuerkante (13) bis zu
der Niederdruckzuführung (42) erstreckt.
8. Druckbegrenzungsventil nach Anspruch 1 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die axiale Verschiebbarkeit der Ventilhülse (8) durch
einen axial verschiebbaren Anschlagkörper (35) begrenzt ist,
der an einem gehäusefestem Bauteil (20) anschlägt.
9. Druckbegrenzungsventil nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Anschlagkörper (35) die Ventilhülse (8) ringförmig
umgibt.
10. Druckbegrenzungsventil nach einem der Ansprüche 1, 5, 8
oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Grenzdruck in der Schaltposition durch ein erstes
Stellglied (23) einstellbar ist, das die Vorspannung der
mindestens einen Rückstellfeder (19) verändert.
11. Druckbegrenzungsventil nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in der Grundposition gegenüber der Schaltposition
verminderte Grenzdruck durch ein zweites Stellglied (28)
einstellbar ist, das die maximale axiale Verschiebbarkeit
der Ventilhülse (8) verändert.
12. Druckbegrenzungsventil nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das zweite Stellglied (28) einen Anschlag für die
Ventilhülse (8) an der der Rückstellfeder (19)
gegenüberliegenden Seite bildet.
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|---|---|---|---|---|
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Citations (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE19642567C1 (de) * | 1996-10-15 | 1997-08-21 | Brueninghaus Hydromatik Gmbh | Kombiniertes Hydraulikventil mit einer Schalt- und einer Druckminderfunktion |
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2000
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Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19642567C1 (de) * | 1996-10-15 | 1997-08-21 | Brueninghaus Hydromatik Gmbh | Kombiniertes Hydraulikventil mit einer Schalt- und einer Druckminderfunktion |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2008113572A3 (de) * | 2007-03-20 | 2008-12-11 | Bosch Gmbh Robert | Druckventil |
| CN101652735B (zh) * | 2007-03-20 | 2011-09-07 | 罗伯特.博世有限公司 | 压力阀 |
Also Published As
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