DE1089031B - Kontaktring fuer rohrfoermige Leiter - Google Patents
Kontaktring fuer rohrfoermige LeiterInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
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- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
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- H01G4/002—Details
- H01G4/228—Terminals
-
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- H01R4/00—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
- H01R4/58—Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation characterised by the form or material of the contacting members
- H01R4/60—Connections between or with tubular conductors
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Description
Es ist bereits bekannt, an eine für starke Ströme bestimmte Elektrode eine Kontaktvorrichtung anzulegen,
die aus zwei verschiedene Aufgaben erfüllenden Teilen besteht, von denen der eine Teil ein Stromkontakt
aus gut leitendem Metall ist, der sich aus zwei Halbringen mit nach außen abgebogenen Enden zusammensetzt,
und der andere Teil eine Kontaktklammer ist, die den Stromkontakt gegen die Elektrode
drückt und in der Kühlwasser fließt.
Des weiteren ist eine aus Blech bestehende Batterieklemme bekannt, deren Klemmkörper den Batteriepol
umfaßt. Die einen Schlitz freilassenden Schenkel des Klemmkörpers werden hier durch eine Bolzenschraube
zusammengepreßt.
Schließlich ist es auch bekannt, eine Batterieklemme aus einem offenen Hartbleiring mit eingegossener
Stahlfeder herzustellen. Bei dieser Klemme besteht der Bleiring aus zwei Teilen, die durch die eingegossene,
verbleite, im wesentlichen kreisförmige Blattfeder federnd zusammengehalten werden.
Die Erfindung betrifft nun einen wenigstens an einer Stelle offenen und an dieser Stelle nach außen
abgebogene Enden aufweisenden Kontaktring für rohrförmige Leiter, insbesondere für den rohrförmigen
Belag des Kondensators. Aufgabe der Erfindung ist es, einen solchen Kontaktring derart auszubilden, daß
eine große Anzahl von Berührungspunkten mit dem rohrförmigen, gegebenenfalls auch Unregelmäßigkeiten
aufweisenden Gegenkontakt sowie eine gute kaminartige Lüftung zwischen dem Kontaktring und
dem rohrförmigen Gegenkontakt erzielt werden.
Erfindungsgemäß wird das dadurch erzielt, daß der Kontaktring innen Kontaktfedern hat, die entweder
am Kontaktring befestigt sind oder aber aus diesem herausgestanzt sind.
Weitere Merkmale der Erfindung gehen aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den
Zeichnungen hervor, welche drei Ausführungsbeispiele der Kontakteinrichtung gemäß der Erfindung wiedergeben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Profilansicht, halb im Schnitt, eines mit einem Kontaktring versehenen rohrförmigen Kondensators,
Fig. 2 einen Querschnitt durch Kondensator und Kontakteinrichtung nach Schnittlinie II-II in Fig. 1,
und die
Fig. 3, 4, 5 und 6 Querschnitt- und Profilansichten von weiteren Ausführungsformen.
In Fig. 1 und 2 ist mit 3, 4 und 5 ein rohrförmiger
Kondensator bezeichnet, wobei 3 und 4 die beiden Kondensatorarmaturen darstellen. An den Stellen 1
und 2 der Kondensatoroberfläche befindet sich je eine Kontakteinrichtung gemäß der Erfindung. Sie besteht
aus einem an einer Stelle offenen Kontaktring 6, an
Kontaktring für rohrförmige Leiter
Anmelder: . ·
Compagnie Generale d'Blectro-Ceramique,
Societe Anonyme, Paris
Vertreter: Dipl.-Ing. H. Leinweber, Patentanwalt,
München 2, Rosental 7
München 2, Rosental 7
Beanspruchte Priorität:
Frankreich, vom 15. Juli 1955
Frankreich, vom 15. Juli 1955
Georges Galiet, La Celle-Saint-Cloud,
Seine-et-Oise,
Leon Gion, Lourdes, Hautes-Pyrenees,
und Jean Moussou, Pouzac, Hautes-Pyrenees
und Jean Moussou, Pouzac, Hautes-Pyrenees
(Frankreich),
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
dessen Innenfläche Kontaktfedern 7 befestigt sind, die auf der Kondensatoroberfläche aufliegen. Die Kontaktringenden
sind nach außen hin abgebogen und liegen in Aussparungen eines Distanzstückes 8, das zwischen
den Kontaktringenden angeordnet ist. Die Befestigung der Ringenden am Distanzstück 8 erfoglt durch
Schrauben 9 und Muttern 10. Diese sind derart in die Ringenden und in das Distanzstück eingelassen, daß
die Köpfe der Schrauben und Muttern mit den Ringendenoberflächen bzw. Distanzstückoberflächen eine
Ebene bilden. Auf diese Weise werden Sprühentladungen vermieden...Die gleiche Wirkung kann erzielt
werden, wenn man statt der Muttern 10 im Distanzstück Gewinde für Schrauben vorsieht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 und 4 sind zungenartige Kontaktfedern 7 vorgesehen, die aus dem
Kontaktring 6 herausgeschnitten bzw. herausgepreßt und an ihren Kontakt machenden Enden abgebogen
sind. Alle weiteren Elemente der Kontakteinrichtung sind die gleichen geblieben.
Eine weitere Ausführungsform ist in den Fig. 5 und 6 dargestellt. Hier wird statt eines Kontaktringes
mit Kontaktfedern nur ein gewelltes elastisches Blech 12 verwendet. Zur Erzielung einer erhöhten Elastizität
kann das Blech mit in Blechumfangsrichtung verlaufenden Längsschlitzen 13 ausgerüstet sein.
Wie Fig. 5 zeigt, ragen hier die zunächst geradlinig verlaufenden Blechenden 15 und 16 über das Distanz-
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stück 14 hinaus, sind am Ende umgerollt, um Sprühentladungen
zu vermeiden, und bilden einen Federkontakt.
Die Figuren zeigen Kontaktringe 6 bzw. ein gewelltes Blech 12, die nur an einer Stelle offen sind,
so daß auch nur ein Distanzstück benötigt wird. Es können aber auch zwei oder mehr offene Stellen und
dementsprechend zwei oder mehr Distanzstücke vorgesehen sein. Bei zwei Distanzstücken, die diametral
gegenüberliegen, ist es z. B. möglich, das eine an die Zuleitung anzuschließen, das andere zwischen die
Enden eines Kontaktringes zu klemmen, der den dargestellten entspricht und einen zweiten Kondensator
umgibt. Auf diese Weise können die beiden Kondensatoren parallel geschaltet werden. Beim Parallelschalten
von drei oder mehr Kondensatoren wird mit drei oder mehr Distanzstücken ähnlich verfahren.
Die Kontakteinrichtung sichert wegen ihrer vielen elastischen Elemente einen guten Mehrfachkontakt mit
der Kondensatoroberfläche, auch wenn letztere Unregelmäßigkeiten aufweist. Gleichzeitig wird eine gute
kaminartige Lüftung durch den Zwischenraum erreicht, der zwischen dem Kondensator und der Einrichtung
vorhanden ist.
Claims (6)
1. Wenigstens an einer Stelle offener und an dieser Stelle nach außen abgebogene Enden aufweisender
Kontaktring für rohrförmige Leiter, insbesondere für den rohrförmigen Belag eines
Kondensators, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktring innen Kontaktfedern (7) hat, die entweder
am Kontaktring befestigt sind oder aber aus diesem herausgestanzt sind.
2. Kontaktring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den abgebogenen
Enden desKontaktringes ein metallisches Distanzstück
(8) angeordnet ist, in das die abgebogenen Enden des Kontaktringes abschließend mit der
Oberfläche des Distanzstückes eingesetzt und durch ebenfalls mit der Oberfläche des Distanzstückes
abschließende Schrauben (9) und Muttern (10) befestigt sind.
3. Kontaktring nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakt machenden Enden
der Kontaktfedern (7) abgebogen sind.
4. Abänderung des Kontaktringes nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Kontaktring mit Kontaktfedern durch einen aus einem gewellten und elastischen Blech (12) bestehenden
Kontaktring ersetzt ist (Fig. 3 und 6).
5. Kontaktring nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das gewellte elastische Blech (12)
in Blechumfangsrichtung verlaufende Längsschlitze (13) aufweist (Fig. 6).
6. Kontaktring nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen abgebogenen
Enden (15 und 16) des gewellten elastischen Blechs (12) zunächst geradlinig verlaufen, über das
Distanzstück (14) hinausragen und am Ende umgerollt sind (Fig. 5).
In Betracht gezogene Druckschriften:
österreichische Patentschrift Nr. 170842;
französische Patentschriften Nr. 518 383, 762301.
österreichische Patentschrift Nr. 170842;
französische Patentschriften Nr. 518 383, 762301.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009 607/272 9.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR1089031X | 1955-07-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1089031B true DE1089031B (de) | 1960-09-15 |
Family
ID=9614127
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC11792A Pending DE1089031B (de) | 1955-07-15 | 1955-09-08 | Kontaktring fuer rohrfoermige Leiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1089031B (de) |
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- 1955-09-08 DE DEC11792A patent/DE1089031B/de active Pending
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