DE1086095B - Ventil mit aus Kunststoff bestehendem schraubbarem Absperrkoerper - Google Patents
Ventil mit aus Kunststoff bestehendem schraubbarem AbsperrkoerperInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K27/00—Construction of housing; Use of materials therefor
- F16K27/02—Construction of housing; Use of materials therefor of lift valves
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K1/00—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
- F16K1/02—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with screw-spindle
- F16K1/04—Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with screw-spindle with a cut-off member rigid with the spindle, e.g. main valves
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Description
DEUTSCHES
Es sind Ventile bekannt, deren schraubbare metallische
Ventilspindeln mit ihren die Dichtfläche aufweisenden Absperrteilen unstarr verbunden sind, um
eine durch die Schließkraft bewirkte Ausrichtung der Absperrkörper auf die Sitzfläche der Ventilgehäuse
zu ermöglichen. Die Mittel für die unstarre Verbindung bestehen dabei im einen Falle aus einem zweigeteilten
Absperrkörper, dessen bajonettartig verbundenen Teile sich zueinander verschieben können, oder
es ist die Spindel mit einem aus zwei Absperrplatten bestehenden keilförmigen Absperrteil durch einen
biegsamen metallischen Anker verbunden. Bei einem weiteren bekannten Ventil besteht der Absperrteil aus
einem gas- oder flüssigkeitsgefüllten Hohlkörper aus in sich nachgiebigem Werkstoff, der durch eine Bördelverbindung
mit der metallischen Ventilspindel vereinigt ist. Es sind auch Ventile bekannt, die einen aus
Kunststoff bestehenden hohlen Ventilstößel aufweisen, welcher durch einen schraubbaren Drehgriff verschoben
wird und am einen Ende einen angeschraubten Ventilkegel aufweist, der mit der Sitzfläche des
Kunststoffventilgehäuses zusammenwirkt. Besondere Mittel zur Ausrichtung des Ventilkegels auf die Sitzfläche
unter Einwirkung der auf den Ventilstößel ausgeübten Schließkraft sind bei diesem letzteren Ventil
nicht vorhanden.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Ventil mit aus Kunststoff bestehendem schraubbarem Absperrkörper
mit Hohlquerschnitt, der durch Ausnützen der Elastizitätseigenschaft seines Kunststoff werkstoff es bei ausreichender
Drucksteifigkeit, bezogen auf die Schließdruckkraft, in der Lage ist, die an seinem Gewindeteil
erzeugte Schließ druckkraft auf die an ihm vorhandene Dichtfläche zu übertragen, dabei jedoch in seiner
Querrichtung so weitgehend elastisch ist, daß sich seine Dichtfläche auf die Sitzfläche des Ventilgehäuses
ausrichten kann, wenn die Sitzfläche des Gehäuses radial und/oder winklig gegenüber dem Schraubgewinde
des Absperrkörpers am Ventilgehäuse verlagert ist. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß der
Absperrkörper zwischen seinem das Schraubgewinde tragenden Teil und seiner Dichtfläche einen glatten
Teil hat, dessen Biegesteifigkeit geringer ist als die des Kernes am Gewinde und der gegenüber der
Schließdruckkraft knicksteif ist. Dieser Gestaltung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß der Hohlquerschnitt
des Kunststoffabsperrkörpers bei einer ausreichenden Torsions- und Knicksteifigkeit infolge der
hohen Elastizität des Kunststoffes eine Biegsamkeit von solcher Größe hat, daß die Dichtfläche sich an den
Ventilsitz anpassen kann, wenn die Wandstärke des Absperrkörpers im Verhältnis zu dessen Außendurchmesser
so klein wie möglich gewählt wird. Eine weitere Möglichkeit der Erzielung der Querelastizität
Ventil mit aus Kunststoff
bestehendem schraubbarem Absperrkörper
bestehendem schraubbarem Absperrkörper
Anmelder:
Gußwerk Paul Saalmann + Söhne,
Velbert (RhId.)
Velbert (RhId.)
Friedhelm Haaf, Velbert (RhId.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
besteht darin, den Ε-Modul des Absperrkörperkunststoffes örtlich unterschiedlich zu halten.
In den Abbildungen sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Einzelheiten der
Ausführungsbeispiele wie auch die Merkmale der Unteransprüche sind nur im Rahmen der Erfindung
nach dem Hauptanspruch geschützt. Es zeigt
Abb. 1 ein Entleerungsventil im Schnitt,
Abb. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II der Abb. 1,
Abb. 2 einen Schnitt gemäß der Linie II-II der Abb. 1,
Abb. 3 und 4 Absperrkörper mit örtlicher Wandstärkenverringerung,
Abb. 5 einen Absperrkörper mit auf größerer Länge angeordneter Wanstärkenverringerung und mit einem
inneren Stopfen,
Abb. 6 einen mehrteiligen Absperrkörper.
Im Gehäuse 1 mit der Sitzfläche 2 ist der aus Kunststoff bestehende Absperrkörper 3 angeordnet. Dieser ist zum Zwecke seiner Verstellung mit einem Außengewinde 4 versehen und in ein entsprechendes Innengewinde des Gehäuses 1 eingeschraubt.
Im Gehäuse 1 mit der Sitzfläche 2 ist der aus Kunststoff bestehende Absperrkörper 3 angeordnet. Dieser ist zum Zwecke seiner Verstellung mit einem Außengewinde 4 versehen und in ein entsprechendes Innengewinde des Gehäuses 1 eingeschraubt.
Um ein dichtendes Anliegen der Dichtfläche 5 des Absperrkörpers 3 auf der Sitzfläche 2 des Gehäuses 1
auch in den Fällen zu erzielen, in denen die Sitzfläche 2 mit Bezug auf das Innengewinde des Gehäuses 1 verlagert
ist, sind am Absperrkörper 3 besondere Maßnahmen getroffen.
Diese bestehen bei den Ausführungsbeispielen gemaß
den Abb. 3 und 4 darin, daß der Absperrkörper 3 in dem zwischen seinem Außengewinde 4 und seiner
Dichtfläche 5 gelegenen Teil seiner Erstreckung bei 6 eine Wandstärkenverringerung aufweist.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 5 ist der Absperrkörper
3 im gesamten Bereich zwischen der Dichtfläche 5 und dem Gewinde 4 mit verringerter
Wandstärke ausgeführt. Um hierbei eine ausreichende Formfestigkeit zur Übertragung des erforderlichen
Schließdruckes auf die Dichtfläche 5 zu erzielen, ist
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im Inneren des Absperrkörpers 3 ein Stopfen 7 angeordnet, der vorzugsweise luftdicht mit der Wandung
des Absperrkörpers 3 verbunden ist. Auf solche Weise ist am freien Ende des Absperrkörpers 3 ein luftdichter
Raum 8 geschaffen.
Beim Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 6 ist der Absperrkörper 3 mehrteilig ausgeführt. Die Dichtfläche
5 befindet sich in diesem Falle an dem zum Zwecke einer höheren Formelastizität mit verringerter
Wandstärke ausgeführten Absperrkörperteil 3', der kappenartig auf den das Außengewinde 4 tragenden
Absperrkörperteil aufgesprengt ist. In diesem Falle ist der Teil 3' aus einem weicheren Kunststoff hergestellt
als der das Außengewinde 4 tragende Teil des Absperrkörpers. Die Abstützung des Teiles 3' erfolgt
hierbei in der Weise, daß ein freier Raum 8' verbleibt, ferner kann der übergreifende Rand des Teiles 3' in
Pfeilrichtung ausweichen.
Die bei den Ausführungsbeispielen gemäß Abb. 3 bis 5 bei 6 gegebene Wandstärkenverringerung des
Absperrkörpers 3 bedingt, daß der Absperrkörper an diesen Stellen eine erhöhte Formelastizität aufweist.
In gleicher Weise ist beim Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 6 eine erhöhte Formelastizität dadurch gegeben,
daß der Teil 3' mit verringerter Wandstärke ausgeführt und überdies aus einem weicheren Werkstoff
hergestellt ist. Zufolge der erhöhten Formelastizität an den bezeichneten Stellen kann der die Dichtfläche
5 tragende Teil des Absperrkörpers 3 elastische Eigenbewegungen ausführen, die es zulassen, daß
beim Schließvorgang die Dichtfläche 5 auch dann zur satten Anlage an der Schließfläche 2 kommt, wenn
letztere gegenüber dem Innengewinde des Gehäuses verlagert ist. In einem solchen Falle wird der die
Dichtfläche 5 tragende Teil des Absperrkörpers 3 aus der Ursprungslage elastisch ausgelenkt, bis die Dichtfläche
5 in der gesamten Erstreckung auf der Sitzfläche 2 aufsitzt.
Um darüber hinaus auch ein gegebenenfalls erforderliches Einfortnen der Dichtfläche 5 in Unregelmäßigkeiten
der Sitzfläche 2 herbeizuführen, wird für den die Dichtfläche 5 tragenden Teil des Absperrkörpers
3 ein entsprechend weicher Kunststoff gewählt. Es genügen dann verhältnismäßig kleine
Schließkräfte des Absperrkörpers 3, um den Dichtschluß des Ventils zu gewährleisten. Dieser Dichtschluß
wird beim Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 5 noch dadurch begünstigt, daß als Folge einer Druckbildung
im Räume 8 an allen Stellen ein gleichmäßiger Andruck der Dichtfläche 5 an die Sitzfläche 2
des Gehäuses herbeigeführt wird.
Die Ausführungsbeispiele lassen erkennen, daß die Stellen erhöhter Formelastizität des Absperrkörpers 3
so gewählt sind, daß die Weiterleitung der Schließdruckkräfte vom Außengewinde 4 zur Dichtfläche 5
des Absperrkörpers 3 nicht in Frage gestellt ist. Dagegen erlauben die Stellen erhöhter Formelastizität
ein elastisches Auslenken des die Dichtfläche 5 tragenden Teiles des Absperrkörpers 3 aus der Ursprungslage in eine Einstellung, in der ein sattes Aufsitzen
der Dichtfläche 5 auf der Sitzfläche 2 gegeben ist. Demzufolge genügt ein geringes Einformen der Dichtfläche
5 in etwaige Unregelmäßigkeiten der Sitzfläche 2, um den Dichtschluß des Gehäuses herbeizuführen.
Claims (5)
1. Ventil mit aus Kunststoff bestehendem schraubbarem Absperrkörper mit Hohlquerschnitt,
dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkörper (3) zwischen seinem das Schraubgewinde (4) tragenden
Teil und seiner Dichtfläche (5) einen glatten Teil hat, dessen Biegesteifigkeit geringer ist als die
des Kernes am Gewinde und der gegenüber der Schließdruckkraft knicksteif ist.
2. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkörper (3) als am dichtflächenseitigen
Ende geschlossener Hohlkörper gestaltet ist und die Stellen (6) erhöhter Formelastizität
durch eine örtliche Wandstärkenverringerung erzeugt sind.
3. Ventil nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Absperrkörpers
(3) ein Stopfen (7) angeordnet ist, der einen freien, vorzugsweise luftdicht abgeschlossenen
Raum (8) an dem die verringerte Wandstärke aufweisenden und die Dichtfläche (5) tragenden
Ende des Absperrkörpers (3) beläßt.
4. Ventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Absperrkörper (3) mehrteilig gestaltet
und der die Dichtfläche (5) aufweisende Teil (3') von dem das Gewinde (4) tragenden Teil
unter Belassung von Zwischenräumen (8') für die elastische Formänderung des die Dichtfläche (5)
tragenden Teiles (3') abgestützt ist.
5. Ventil nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Dichtfläche (5) aufweisende
Teil' (3') kappenartig auf den das Gewinde (4) tragenden Absperrkörperteil aufgesprengt
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 828 339;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 002 581;
USA.-Patentschrift Nr. 2 298 632.
Deutsche Patentschrift Nr. 828 339;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1 002 581;
USA.-Patentschrift Nr. 2 298 632.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 568/179 7.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG21509A DE1086095B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Ventil mit aus Kunststoff bestehendem schraubbarem Absperrkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEG21509A DE1086095B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Ventil mit aus Kunststoff bestehendem schraubbarem Absperrkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086095B true DE1086095B (de) | 1960-07-28 |
Family
ID=7121731
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG21509A Pending DE1086095B (de) | 1957-02-15 | 1957-02-15 | Ventil mit aus Kunststoff bestehendem schraubbarem Absperrkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1086095B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0940613A1 (de) * | 1998-03-06 | 1999-09-08 | SCHUBERT & SALZER INGOLSTADT-ARMATUREN GmbH | Auslaufarmatur |
| DE10048689A1 (de) * | 2000-09-30 | 2002-04-25 | Danfoss As | Ventil, insbesondere Heizkörperventil |
| US20170350513A1 (en) * | 2016-06-06 | 2017-12-07 | Fisher Controls International Llc | Valve plugs having curved notches |
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| DE828339C (de) * | 1949-10-13 | 1952-02-28 | Juergen Clausen | Keilschieber mit zwei Absperrplatten |
| DE1002581B (de) * | 1954-07-21 | 1957-02-14 | Willy Schoenner | Ventil aus Kunststoff, der sich im Spritzverfahren verarbeiten laesst |
-
1957
- 1957-02-15 DE DEG21509A patent/DE1086095B/de active Pending
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