Verfahren zum Herstellen des Magnetsystems nebst Stator-oder Rotorkörper
einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderförmigen, mit Kunstharzlack überzogenen
Oxydmagneten Bekannt ist das Einkleben oder Einkitten von Dauermagneten, z. B. Oxydmagneten,
in magnetelektrische Maschinen. Hierbei sind die Magnete vor dem Einkleben an ihren
Oberflächen bearbeitet.Method for producing the magnet system together with the stator or rotor body
a magneto-electric machine with partially cylindrical, coated with synthetic resin paint
Oxide magnets The gluing or cementing of permanent magnets, eg. B. oxide magnets,
in magneto-electric machines. Here, the magnets are on theirs before being glued in
Machined surfaces.
Auch die Befestigung anderer bearbeiteter Teile elektrischer Maschinen
untereinander mittels Kunstharz ist an sich bekannt.Also the fastening of other machined parts of electrical machines
each other by means of synthetic resin is known per se.
Die Erfindung bezieht sieh auf ein Verfahren zum erstellen des Magnetsystems
nebst Stator- oder Rotorkörper einer magnetelektrischen Maschine mit teilzylinderförmigen,
mit Kunstharzlack überzogenen Oxydmagneten, bei denen die einen Polflächen der Magnetsysteme
mit dem Stator- oder Rotorkörper durch je zwei benachbarte Magnete gemeinsam an
der Gehäusewand haltende flächige Klammern verbunden und die entgegengesetzten Polflächen
unmittelbar als Polschuhe verwendet sind, nach Patent 1 0381 171. Das Neuartige
besteht darin, daß an dem Stator- oder Rotorkörper, z. B. dem Schwungradgehäuse,
die teilzylinderförmigen Oxydmagnete in unbearbeitetem Zustand durch zwischen ihnen
angeordnete flächige Klammern befestigt und gegebenenfalls auch Schwungmassen in
den Zwischenräumen mechanisch befestigt werden und dann das ganze Magnetsystem nebst
Gehäuse mit einem auch in die Fugen, Ecken und Winkel eindringenden zugfesten Kunstharzlack
überzogen werden, z. B. durch Tauchen, Aufpinseln oder Spritzen. Durch die Verwendung
unbearbeiteter Oxydmagnete wird Arbeit erspart und gleichzeitig die Bruchgefahr,
die beim Bearbeiten von Oxydmagneten auftritt, beseitigt. Da bei Verwendung von
Oxydmagneten größere Zwischenräume zwischen Stator und Rotor zulässig sind als bei
Metallmagneten, tritt auch kein Schaden in der Magnetwirkung auf. Das nachträglich
aufgebrachte Kunstharz schützt ferner nicht nur in bekannter Weise die Oxydmagnete
gegen Ausbröckeln, sondern klebt gleichzeitig auch die Magnete am Gehäuse und an
den Klammern fest, dringt aber in die Fugen zwischen den unbearbeiteten Magneten
und der magnetischen Gehäusewand nur so weit ein, wie die Magnete an der Gehäusewand
nicht dicht anliegen, so daß der magnetische Rückschluß gut bleibt. Das Ausfüllen
der Fugen und Lücken, besonders an den Kanten zwischen Magneten und Gehäuse bzw.
Klammern genügt nach Versuchen, um die Magnete festzulegen. Die Verklebung der Magnete
mit dem Gehäuse und den Klammern und Schwungmassen ist besonders einfach und schnell
herstellbar, und es ergibt sich eine wesentliche Arbeits- und Zeitersparnis. Das
Aufbringen des Kunstharzes kann durch Aufpinseln, Aufspritzen oder mit besonders
guter Wirkung durch Eintauchen des Gehäuses nebst darin befestigen Magneten in eine
Kunstharzmasse in besonders einfacher Weise erfolgen. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel
der Erfindung. Es zeigt Fig. 1 Grundriß eines Schwungradgehäuses mit eingesetzten
und angeklammerten teilzylinderförmigen Oxydmagneten und eingenieteten Schwungmassen,
Fig. 2 einen Teilschnitt dazu.The invention relates to a method for creating the magnet system
together with the stator or rotor body of a magneto-electric machine with partially cylindrical,
Oxide magnets coated with synthetic resin lacquer, one of which has pole faces of the magnet systems
with the stator or rotor body by two adjacent magnets
the housing wall holding flat brackets connected and the opposite pole faces
are used directly as pole shoes, according to patent 1 0381 171. The novelty
is that on the stator or rotor body, for. B. the flywheel housing,
the partially cylindrical oxide magnets in the unprocessed state through between them
arranged flat brackets attached and possibly also flywheels in
mechanically attached to the gaps and then the entire magnet system along with it
Housing with a tensile synthetic resin lacquer that also penetrates into the joints, corners and angles
are coated, e.g. B. by dipping, brushing or spraying. By using
unprocessed oxide magnets work is saved and at the same time the risk of breakage,
which occurs when machining oxide magnets, eliminated. Since when using
Oxyd magnets allow larger gaps between stator and rotor than with
Metal magnets, there is also no damage in the magnetic effect. That afterwards
Applied synthetic resin also protects the oxide magnets not only in a known manner
against crumbling, but also sticks the magnets to the housing and at the same time
the clamps, but penetrates the joints between the unprocessed magnets
and the magnetic housing wall only as far as the magnets on the housing wall
do not fit tightly so that the magnetic return remains good. Filling out
the joints and gaps, especially at the edges between magnets and housing or
After attempts, clamps are sufficient to fix the magnets. The bonding of the magnets
with the housing and the brackets and flywheels is particularly easy and quick
manufacturable, and there is a substantial saving in work and time. That
The synthetic resin can be applied by brushing, spraying or using special
good effect by immersing the housing together with the magnets attached to it
Synthetic resin mass take place in a particularly simple manner. The drawing shows an embodiment
the invention. It shows Fig. 1 plan view of a flywheel housing with inserted
and clipped partially cylindrical oxide magnets and riveted flywheels,
Fig. 2 shows a partial section.
Nach Fig. 1 und 2 sind in ein Schwungradgehäuse 1 aus Eisen teilzylindrische
in Querrichtung magnetisierte Oxydmagnete 2 eingesetzt, die durch mittels Niete
5 am Gehäuse befestigte federnde Blechklammern 3 gehalten sind. Die Magnete weisen
an den Seiten schräge Flächen 7 .auf, auf die die an den Enden ebenen Klammern
3 drücken. In den Klammern 3 sind an zwei Stellen Schwungmassen 4 aus Messing, Blei,
Zink od. dgl. angeordnet, die durch Niete 6 gleichzeitig mit den Klammern 3 befestigt
sind.According to FIGS. 1 and 2, partially cylindrical oxide magnets 2 magnetized in the transverse direction are inserted into a flywheel housing 1 made of iron, which are held by resilient sheet metal clips 3 fastened to the housing by means of rivets 5. The magnets have inclined surfaces 7 on the sides, on which the clamps 3, which are flat at the ends, press. In the clamps 3 flywheels 4 made of brass, lead, zinc or the like are arranged at two points, which are fastened simultaneously with the clamps 3 by rivets 6.
Die Oxydmiagnete 2, z. B. aus Bariumoxyd, sind nur roh gepreßt, aber
nicht bearbeitet, uni ihre Pole wechseln auf der Innenseite und Außenseite ab, wobei
das Gehäuse 1 den Rückschluß bzw. das Joch für die
Magnete bildet.
Ungenauigkeiten der Oxydmagnete auf ihren Polflächen sind praktisch unschädlich,
weil die Magnetkraft solcher Magnete auch bei größeren Zwischenräumen zwischen Stator
und Rotor, als bei Metallmagneten üblich, kaum merklich abnimmt.The Oxydmiagnete 2, e.g. B. from barium oxide, are only raw pressed, but
not processed, uni their poles alternate on the inside and outside, whereby
the housing 1 the yoke or the yoke for the
Forms magnets.
Inaccuracies in the oxide magnets on their pole faces are practically harmless,
because the magnetic force of such magnets even with larger gaps between the stator
and rotor, as is usual with metal magnets, hardly noticeably decreases.
Nach Fertigstellung des Gehäuses nebst eingebauten Magnetsystemen
mit Schwungmassen wird das ganze System mit einem zugfesten Kunststofflack 8, z.
B. Epoxylack, überzogen, z. B. durch Aufspritzen oder Pinseln, vorzugsweise aber
durch Eintauchen in den Kunststofflack, so daß der Lack nicht nur eine zugfeste
Haut auf den keramischen Magneten bildet und diese gegen Ausbröckeln schützt, sondern
auch zum Teil in die Fugen zwischen Magneten, Klammern und Gehäuse und in die Winkelräume
eindringt und die Magnete, Klammern, Schwungmassen und das Gehäuse verklebt und
dadurch besonders festlegt. Diese Verklebung genügt gemäß Versuchen vollständig.
In die Fugen zwischen Magneten und Gehäuse dringt der Lack nur wenig ein, so daß
der magnetische Rückschluß zwischen den Magneten und dem magnetischen Gehäuse besonders
gut bleibt.After completion of the housing together with the built-in magnet systems
with flywheels, the whole system is covered with a tensile plastic paint 8, e.g.
B. epoxy paint, coated, e.g. B. by spraying or brushing, but preferably
by dipping into the plastic lacquer so that the lacquer is not just a tensile one
Skin forms on the ceramic magnets and protects them against crumbling, but
also partly in the joints between magnets, brackets and housing and in the angular spaces
penetrates and the magnets, brackets, flywheels and the housing glued and
thereby particularly stipulates. According to tests, this bonding is completely sufficient.
The paint penetrates only a little into the joints between the magnets and the housing, so that
the magnetic return path between the magnet and the magnetic housing in particular
stays good.
Das Eintauchen in den Kunststofflack ist besonders einfach und sehr
wirksam.Dipping into the plastic lacquer is particularly easy and very
effective.
Nach dem Trocknen ergibt sieh ein besonders festes und dauerhaftes
und hochwirksames Magnetsystem, das besonders als Schwungscheibe von Zünd-Lichtmaschinen
für Kraftfahrzeuge, für Kleindynamos u. dgl. gut verwendbar ist. Die Einrichtung
ist jedoch auch für einen äußeren Stator und ebenso für Wechselstrommaschinen oder
Gleichstrommaschinen verwendbar. Die neue Einrichtung ist außerdem schnell und billig
herzustellen. Die Magnete benötigen keine Polschuhe und arbeiten mit Polschuhen
eines nicht dargestellten Ankers zusammen.After drying, the result is a particularly strong and durable one
and highly effective magnet system, which is particularly useful as a flywheel for ignition alternators
for motor vehicles, for small dynamos and the like. The establishment
however, is also for an outer stator and also for alternating current machines or
DC machines can be used. The new setup is also quick and cheap
to manufacture. The magnets do not require pole pieces and work with pole pieces
an anchor, not shown together.