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DE1063110B - Vorrichtung zum Ausrichten von fortlaufenden Gewebebahnen - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten von fortlaufenden Gewebebahnen

Info

Publication number
DE1063110B
DE1063110B DEP18187A DEP0018187A DE1063110B DE 1063110 B DE1063110 B DE 1063110B DE P18187 A DEP18187 A DE P18187A DE P0018187 A DEP0018187 A DE P0018187A DE 1063110 B DE1063110 B DE 1063110B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rollers
fabric
roller
guide rods
pairs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP18187A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmut Raabe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Phoenix AG
Original Assignee
Phoenix Gummiwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Phoenix Gummiwerke AG filed Critical Phoenix Gummiwerke AG
Priority to DEP18187A priority Critical patent/DE1063110B/de
Publication of DE1063110B publication Critical patent/DE1063110B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/06Pneumatic tyres or parts thereof (e.g. produced by casting, moulding, compression moulding, injection moulding, centrifugal casting)
    • B29D30/38Textile inserts, e.g. cord or canvas layers, for tyres; Treatment of inserts prior to building the tyre
    • B29D30/44Stretching or treating the layers before application on the drum
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C3/00Stretching, tentering or spreading textile fabrics; Producing elasticity in textile fabrics
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C2700/00Finishing or decoration of textile materials, except for bleaching, dyeing, printing, mercerising, washing or fulling
    • D06C2700/10Guides or expanders for finishing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ausrichten von fortlaufenden Gewebebahnen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ausrichten von fortlaufenden Gewebebahnen, insbesondere bei Beschickungsvorrichtungen für Reifenaufbaumaschinen.
  • Zum Führen und Richten von laufenden Gewebebahnen bedient man sich im allgemeinen schwenkbarer Rollensätze, welche an den Rändern des zu führenden Gewebes oder auch an seiner ganzen Fläche angreifen und mittels Luft- oder Lichtstrahl, teilweise auch durch mechanisch wirkende Taster gesteuert werden. Des weiteren sind axial verformbare Walzen bekannt, die ebenfalls in der gleichen Weise gesteuert werden. In beiden Fällen ist es notwendig, daß das zu führende Gewebe unter erheblicher Spannung steht, was z. B. bei Kordgewebe für den Aufbau von Fahrzeugreifen nicht tragbar ist. Es sind auch Vorrichtungen bekannt, bei denen die Führung von Bahnen durch seitlich angeordnete Führungsleisten bewirkt wird, wobei die Bahnen zwischen Walzen hindurchlaufen.
  • Eine Ausrichtung des Gewebes nach dieser Methode ist aber nicht möglich, da die Walzen fest aufeinanderliegen und daher nur zur Fixierung des einmal von den Leisten ausgerichteten Gewebes dienen können.
  • Die Erfindung ermöglicht es, zugempfindliches Gewebe fast spannungslos zu führen und zu richten.
  • Dies geschieht durch eine Vorrichtung zum Ausrichten von fortlaufenden Gewebebahnen, insbesondere bei Beschickungsvorrichtungen für Reifenaufbaumaschinen, mittels parallel zur Schußrichtung angeordneter Walzenpaare und seitlicher Führungen, zwischen denen die Bahn hindurchgeführt wird, wobei das Neue darin besteht, daß mehrere Walzenpaare vorgesehen sind, deren Walzen einen Abstand von etwa doppelter Gewebestärke voneinander haben und zwischen denen senkrechte Führungsstäbe angeordnet sind. Die Wirkung der Vorrichtung beruht darauf, daß das von seiner Sollage abweichende Gewebe gegen die senkrechten Führungsstäbe läuft, sich an diesen entsprechend dem ungenauen Einlauf an den Rändern aufrichtet, aber zwischen den einzelnen Stäben ausspringen kann. Hierdurch bilden sich Randspannungen, welche in Verbindung mit der Bewegung des Gewebes ein selbsttätiges Richten bewirken. Wesentlich unterstützt wird dieser Vorgang durch die oberen Walzen der einzelnen Walzenpaare, welche die bei dem vorher beschriebenen Vorgang entstehenden Wellen im Gewebe in richtend wirkender Weise ausrollen.
  • Um die gewünschte Endrichtung des nach und nach ausgerichteten Gewebes zu fixieren, ist vorgesehen, daß hinter dem letzten mit Zwischenraum zwischen den beiden Walzen vorgesehenen Walzenpaar ein Walzenpaar angeordnet ist, dessen eine Walze federnd gegen die andere Walze anpreßbar ist.
  • Muß besonders zugempfindliches Gewebe geführt werden, können alle unteren Walzen angetrieben werden, wodurch auch innerhalb der gesamten Vorrichtung völlige Spannungsfreiheit für das Kordgewebe erreicht wird.
  • Für besonders dünne oder weiche Gewebe oder auch Gummi- oder Kunststoffstreifen können die einzelnen Walzen seitlich verschiebbar ausgeführt werden, wodurch die den seitlichen Richtkräften entgegenstehende Reibung in kleinem Spielraum etwas verringert wird. Zusätzlich können noch drehbare Hülsen auf die seitlichen senkrechten Führungsstäbe gesetzt werden, wenn auch die Ränder des Kordr gewebes besonders sorgfältig behandelt werden müssen.
  • Um die Vorrichtung für verschiedene Breiten der Kordgewebebahnen verwenden zu können, sind die seitlichen senkrechten Führungsstäbe verstellbar angeordnet.
  • Aus Abb. 1 geht der Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung der Gewebezwangsführung hervor. In bestimmtem Längen- und Höhenabstand angeordnete Walzenpaare 1, 2 halten das zu führende Gewebe 3 glatt. Ein letztes Rollenpaar 4, 5, bei welchem nur die untere Rolle starr, die obere jedoch federnd auf der unteren liegend angeordnet ist, fixiert die Lage des Gewebes. Die Roststäbe 6 verhindern das Durchhängen des Gewebes zwischen den einzelnen Rollenpaaren.
  • In Abb 2 sind die mit Hilfe einer Spindel 10 in der Breitenrichtung verstellbaren seitlichen Führungskämme 7, 8 erkennbar, wobei die einzelnen Führungsstäbe 9 in einem bestimmten, von der Stärke bzw. der Breite des zu führenden Gewebes abhängigen Abstand angeordnet sind.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Vorrichtung zum Ausrichten von fortlaufenden Gewebebahnen, insbesondere bei Beschikkungsvorrichtungen - für Reifenaufbaumaschinen, mittels parallel zur Schußrichtung angeordneter Walzenpaare und seitlicher Führungen, zwischen denen die Bahn hindurchgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Walzenpaare vorgesehen sind, wobei die beiden Walzen jedes Walzenpaares einen Abstand von etwa doppelter Gewebestärke voneinander haben und wobei zwischen den Walzenpaaren senkrechte Führungsstäbe angeordnet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß hinter dem letzten mit Zwischenraum zwischen den beiden Walzen vorgesehenen Walzenpaar ein Walzenpaar angeordnet ist, dessen eine Walze federnd gegen die andere Walze anpreßbar ist.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Walzen antreibbar sind.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstäbe mit drehbaren Hülsen versehen sind.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstäbe entsprechend der Gewebebreite verstellbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 517 130.
DEP18187A 1957-03-20 1957-03-20 Vorrichtung zum Ausrichten von fortlaufenden Gewebebahnen Pending DE1063110B (de)

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DE1063110B true DE1063110B (de) 1959-08-13

Family

ID=7366890

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DE (1) DE1063110B (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2854167A1 (de) * 1978-12-15 1980-06-26 Phoenix Ag Einrichtung zum fuehren von kordgewebebahnen
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DE517130C (de) * 1929-04-30 1931-01-31 Saechsische Cartonnagen Maschi Vorrichtung zum Auseinanderfuehren der Einzelstreifen laengszerteilter Rollenkartonsfuer Schachtelherstellungsmaschinen

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