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DE1060075B - Verfahren zum Verkleben von Kupfer, insbesondere fuer die Befestigung von Kurzschlussringen im bzw. am Magneteisen von Wechselstrommagneten, mittels AEthoxylinharz - Google Patents

Verfahren zum Verkleben von Kupfer, insbesondere fuer die Befestigung von Kurzschlussringen im bzw. am Magneteisen von Wechselstrommagneten, mittels AEthoxylinharz

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Publication number
DE1060075B
DE1060075B DEL28229A DEL0028229A DE1060075B DE 1060075 B DE1060075 B DE 1060075B DE L28229 A DEL28229 A DE L28229A DE L0028229 A DEL0028229 A DE L0028229A DE 1060075 B DE1060075 B DE 1060075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
copper
magnets
magnetic iron
circuit rings
gluing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL28229A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Konrad Probsthain
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL28229A priority Critical patent/DE1060075B/de
Publication of DE1060075B publication Critical patent/DE1060075B/de
Pending legal-status Critical Current

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Description

  • Verfahren zum Verkleben von Kupfer, insbesondere für die Befestigung von Kurzschlußringen im bzw. am Magneteisen von Wechselstrommagneten, mittels Äthoxylinharz Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung der Haftwirkung zwischen Kupfer und Klebstoffen auf Basis von Äthoxylinharzen.
  • Infolge der Schaffung neuzeitlicher Klebstoffe, die eine besonders gute Haftung verbürgen, geht man auch in der Metallindustrie immer mehr dazu über, Metalle mit anderen Stoffen und Metalle untereinander zu verkleben. Für viele Verwendungszwecke reicht eine solche Verbindung, bei der elektrostatische und von der Waalsche Kräfte maßgebend sind; aus, in manchen Fällen ergibt sich jedoch keine ausreichende Haftung, so daß man dann auf die besonderen Vorteile des Klebens verzichten und die hergebrachten Verbindungsmittel, wie Nieten, Schrauben oder Schweißen, anwenden muß.
  • Gerade bei Kupfer kann das leichte Ablösen der Klebeschicht beobachtet werden. Verklebt man beispielsweise zwei dünne Kupferfolien miteinander und versucht dann sie durch Abreißen mit Gewalt zu trennen, so erfordert das keine übermäßige Kraft, und außerdem kann man an der Farbe des Kupferstückes, von welchem sich der Kleber gelöst hat, leicht feststellen, daß die Oxvdhaut von dem einen Metallteil abgelöst wurde und an dem abgezogenen Kleber haftet, der seinerseits mit dem anderen Metallteil zusammenhängt.
  • Es ist bekannt, Kupfer zur Verbesserung der Haftverbindung zwischen vulkanisiertem Kautschuk und Kupfer mit einem Überzug aus Zinn, 'Nickel oder Eisen zu versehen. Ohne diesen Überzug, d. h. bei unmittelbar inniger Berührung beider Stoffe, kann eine Zerstörung des Kautschuks eintreten, da durch Bildung von Metallsulfiden der Kautschuk seine Elastizität rasch verliert, spröde wird und zerbröckelt.
  • Zur Verbesserung der Haftwirkung zwischen Kunstharzklebestoffen und Kupfer sind Überzüge aus Zinn, Nickel und Eisen nicht besonders gut geeignet. Abgesehen von dem äußerst schlechten Korroisionsverhalten des Eisens, wodurch dieses Metall von vornherein für die Praxis ausfällt, ergeben Zinn und Nickel gegenüber Kupfer wegen ihrer Stellung in der Spannungsreibe der Elemente und wegen der schlechten Haftung des Oxydfilms auf dem Nickel nur einen geringfügigen Effekt.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäß ein Verfahren zum Kleben von Kupfer vorgeschlagen, z. B. für die Befestigung von Kurzschlußringen im bzw. am Magneteisen von Wechselstromrnagneten mittels Äthoxylinharz, bei dem Kupfer verwendet wird, das mit einem Überzug aus Cadmium oder Zink überzogen ist.
  • Nach diesem Verfahren verklebte Kupferteile zeigen, wenn sie gemäß der Erfindung mit einem Überzug von Cadmium oder Zink versehen werden, eine um ein Vielfaches bessere Haftung dies Klebers. Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, daß die elektrostatischen Kräfte zwischen Kleber und Metall desto größer werden, je unedler das betreffende Metall ist. In der praktischen Anwendung bilden jedoch Cadmium und Zink die Grenze, weil die noch. unedleren Alkali- und Erdalkalimetalle im Kontakt mit der Luft unbeständig sind. Daher können die beiden vorgeschlagenen Metalle von anderen in ihrer Wirkung nicht übertroffen werden,. Der -Überzug kann. in beliebiger Weise aufgetragen werden, jedoch ist es vorteilhaft, ihn auf galvanischem Wege aufzubringen, weil sich dadurch eine Ersparnis an teurem Auftragsmaterial ermöglichen läß,t. Als Kleber soll insbesondere ein Äthoxylinharz verwendet werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt; gemäß der Abbildung sollen die beiden Streifen 1 und 3 durch Kleben miteinander verbunden werden. Die Kleberschicht ist mit 2 bezeichnet. Die Streifen 1 und 3 sind aus Kupfer, und auf diese Streifen werden zunächst Schichten aus einem stärker elektropositiven Metall 4 und 5, z. B. aus Cadmium oder Zink, aufgetragen. Die beiden Streifen oder Folien 1 und 3 können allseitig mit dem z. B. galvanisch aufgetragenen Überzug versehen sein; gemäß der Darstellung sind nur die einander zugewandten Flächen der beiden Streifen mit der zusätzlichen Schicht 4 bz-%v. 5 überzogen, wonach die Verklebung durchgeführt werden kann.
  • Die Erfindung ist mit besonderen Vorteilen anwendbar bei der Befestigung von Kurzschlußringen in und an Blechpaketen von elektrischen Einrichtungen, z. B. Magnetkörpern -von W echseIstrommagneteff:

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Verkleben von Kupfer, insbesondere für die Befestigung von Kurzschluß.ringen im bzw. am Magneteisen von Wechselstrommagneten, mittels Äthoxylinharz, dadurch gekennzeichnet, daß -Kupfer verwendet wird, das mit einem ÜSerzüg düs Cadmium oder Zink überzogen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: L ü t tg e n, -»Die Technologie der Klebstoffe«, 1953, S.123,200,356; I. F i s c h e r, »Kittwegweiser«, 1935, S. 47; »Gummizeitung«, 1939, S. 192/193.
DEL28229A 1957-07-29 1957-07-29 Verfahren zum Verkleben von Kupfer, insbesondere fuer die Befestigung von Kurzschlussringen im bzw. am Magneteisen von Wechselstrommagneten, mittels AEthoxylinharz Pending DE1060075B (de)

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US3392899A (en) * 1964-11-03 1968-07-16 Norton Co Pressure sensitive tapes with solderable layer
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